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Pia + Kim
About a Yorkie's Life, Stay Tuned!
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Herbst
Montag | 2012-11-05 | 21:14

Hallo Freunde, inzwischen haben wir November, mal lacht die Sonne, mal regnet es wie verrĂŒckt und die Hunde stehen sehnsĂŒchtig am Fenster und wundern sich warum die TĂŒren verschlossen sind!
Inzwischen hĂ€ngen Meisenringe an der Pergola der Terrasse, denn unsere kleinen Freunde mĂŒssen sich schon wieder plagen, ihre BĂ€uche voll zu bekommen.
Letzte Woche hatten wir noch mal Besuch von unseren Freunden mit der kleinen Jule, nun ist in unserer Ferienwohnung Ruhe eingekehrt.
Pia und Kim stehen ab und zu nebenan an der TerrassentĂŒr und warten, ob neue Hundefreunde in den Garten kommt - aber NIX!!!!
In den Herbstferien hatten wir Besuch von den MĂ€dels der YoZ-Redaktion, dazu kam der GeschichtenerzĂ€hler Chico, der auch immer wieder gerne in der YoZ seine Erlebnisse zum Besten gibt und allen Spaß macht.
Wir möchten euch nicht langweilen mit Hundegeschichten, die sich im Laufe der Zeit doch wiederholen, darum machen wir eine kleine Schaffenspause.
Sollte sich plötzlich etwas Spannendes ereignen, könnt ihr es bei unserer weltbesten Yorkiezeitung YoZ lesen (www.yorkiezeitung.de)
Als ehrenamtliche Mitarbeiter sind wir immer auf der Jagd nach neuen Abenteuern!!!
Bei FB sind wir jederzeit erreichbar!
Bleibt gesund und kommt gut ins Neue Jahr, Vielleicht lesen wir uns wieder!!!
Ganz liebe GrĂŒĂŸe und DANKE fĂŒr eure Treue Pia und Kim
Pia und Kim auf einem Schulhof (wo sie eigentlich nicht sein dĂŒrfen :-))



SĂŒĂŸe kleine Gweny - WARUM???
Freitag | 2012-09-21 | 23:28

Heute bekamen wir die traurige Nachricht, dass unsere kleine Hundefreundin Gweny ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gehen musste.
Ein Aneurysma - ganz plötzlich war alles zu Ende.
Eine kleine Zaubermaus, die super selbstbewusst ins Leben unserer Freundin Wiebke kam und alle zum Lachen brachte. Beiden HundebrĂŒdern, Bandit und Mickey, zeigte sie sehr schnell, das nun ein MĂ€dchen im Haus ist und machte ihnen klar, wo es lang geht.
Gweny hatte keine Angst, als kleine FindefĂŒchse ins Haus einzogen und mĂŒhsam mit der Flasche aufgezogen wurden. Sie liebte es, am Strand durch die DĂŒnen zu toben, war immer die Erste, wenn es um lustige Tobespiele ging.
Kim freute sich, wenn sie hörte, dass Gwenymaus zum Spielen kommen wollte, zusammen machten sie den Garten unsicher und heckten immer neuen Unfug aus.
All das soll nun vorbei sein??? Wir können es nicht fassen und sind unendlich traurig. Die sĂŒĂŸe Fellschnute hatte doch ihr ganzes Leben noch vor sich – WARUM???
Kleine Gweny, nun bist du im Hundehimmel. Viele Hundefreunde werden bei dir sein und allen kannst du nun zeigen, wer die kleine Chefin ist. Wir weinen um dich und werden dich ganz doll vermissen. Man musste dich einfach lieb haben.
Du wĂŒrdest sagen:
\"Ich bin von euch gegangen, nur fĂŒr kurze Zeit und gar nicht weit. Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin, werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt!\"
So war sie, immer zu allen Schandtaten bereit - die kleine Chefin Gweny, die immer das Sagen haben wollte - wir werden sie vermissen!



Sooooo viele Biewer Yorkies!!
Montag | 2012-09-03 | 23:00

Unser Urlaub war gerade zu Ende, als sich neue GĂ€ste mit einer Biewerbande ankĂŒndigten. Na, das konnte ja nur lustig werden.
Die fröhlichen Hunde stöberten gleich durch den Garten und machten alles unsicher. Indigo, Lena, Suri, die winzige Zazou und Baby Aida (6 Mon.) freundeten sich sofort mit unseren MÀdels an. Nach der langen Autofahrt wollten sie nur noch spielen, toben, jagen und alles apportieren, was sie fanden.
Es kam, wie es schon hĂ€ufiger bei uns passierte, Aida bekam bei der wilden Hatz die Kurve nicht rechtzeitig und lief einfach gerade aus – plumps landete sie im Teich!!!
Alle Hunde waren sofort an ihrer Seite und schnupperten gespannt an der kleinen Maus, aber zum Baden hatten sie keine Lust.
Aida wurde von ihrer Mama trocken gerubbelt, obwohl sie eigentlich gar keine Zeit dazu hatte. Schon konnte der Spaß weiter gehen. Quietschis apportieren, die Hundeangel jagen und Blödsinn machen.
Unsere Pia ist ja eher eine ruhige und staunte aus der Ferne, was in ihrem Revier abgeht. Kim fand die Rasselbande super – jeden Tag ein neues Spiel mit jagen und toben.
Wir verabredeten einen Nachmittag am Strand. Andere GĂ€ste lĂ€chelten ĂŒber die Hundemeute, wann sieht man so viele Yorkies zusammen?
Am Deich angekommen, freuten wir uns, als wir die winzige Peggy mit ihrem Frauchen trafen. Peggy war einen Nachmittag bei uns zu Gast, weil ihr Frauchen wichtige Termine hatte, wo ein Hund unerwĂŒnscht war. Ein bisschen schĂŒchtern versteckte Peggy sich zuerst hinter ihrem Frauchen, aber es dauerte nicht lange, da taute sie auf und spielte mit den anderen in den DĂŒnen. Sooo viele Biewer!!!
Aber damit nicht genug, eine weitere Familie tauchte am Strand auf und

. sie hatten zwei Biewer dabei, die Neila und den Momo.
Ja, wo waren die guten altbekannten Yorkies??? Egal, Momo verliebte sich sofort in Peggy, wĂ€hrend Neila das ganze Spektakel lieber an der Seite von ihrem Hundepapa anschaute. Alle Hunde hatten Spaß, durch die DĂŒnen und am Deich einen Kong zu jagen. Zum Spaß sagte ich, es wĂ€re schön, die ganzen 10 Hunde auf ein Foto zu bekommen und alle Hundemamas fanden es ebenfalls lustig. Wie gut, dass Peggys Mama Leckerchen in der Tasche hatte! Na gut, ganz so gut ist das Foto nicht gelungen, die kleine Zazou versteckt sich hinter der grĂ¶ĂŸeren Suri, aber Spaß hat es gemacht!
Am nĂ€chsten Tag bekamen wir eine ganz tolle Nachricht. Das Frauchen von Sammy meldete sich bei uns!!! Sammy ist der Papa von Pia und er sollte nach 6 Jahren seine Tochter kennen lernen. Ja, warum nicht? Wir freuten uns auf den Besuch. Sammy hat eine kleine Freundin und wie wir erfuhren, die Stella ist eine Schwester von Gweny, die bei Pias Bruder Bandit lebt – ja wie klein die Welt doch ist????
Das fordert doch ein erneutes Treffen förmlich heraus? Familientreffen? Papa, Bruder und Schwestern? Na, dann mĂŒssen wir die Lilly dazu holen, denn der Jacko ist nicht nur der Papa von Gweny und Stella, sondern auch von Lilly.
Blickt ihr noch durch? Sicher nicht, aber wenn es soweit ist, werden wir eine neue Geschichte erzÀhlen.
Kim hat Spaß mit der ganzen Rasselbande



Pias Geburtstag
Montag | 2012-08-27 | 22:40

Nun hat auch unsere Pia Geburtstag.
6 Jahre wird unsere Maus und wir sind froh, sie bei uns zu haben.
Herzlichen GlĂŒckwunsch kleine Pia, wir haben dich lieb!!!
Unsere kleine Pia an ihrem sechsten Geburtstag



YorkiegÀste, DÀnemark und Kims Geburtstag
Mittwoch | 2012-08-15 | 22:40

Inzwischen ist bei uns eine ganze Menge passiert.
Wieder einmal waren die MĂ€del von der YoZ mit ihrer Mama Ulrike unsere GĂ€ste. Das Wetter spielte mit und so konnten alle Hunde wunderbar im Garten spielen. Ein kleiner Pool, den wir aufstellten, machte allerdings nur den YoZ MĂ€dels Spaß. Pia und Kim staunten nicht schlecht und machten lieber einen großen Bogen um das kĂŒhle Nass.
Dann war es soweit und wir starteten zu unserem Urlaub nach DĂ€nemark. Diesmal meinte der Wettergott es super gut mit uns. Unsere wasserscheuen Damen wagten sich sogar in die Wellen. Sonne pur – naja, einen Tag hatten wir mĂ€chtigen Sturm. Es wurde sooo schlimm, dass die Hunde fast abhoben. Ein heftiger Regenschauer bedeutete bei unserem Campingnachbarn „Land unter“, aber warum stellte er seinen Wohnwagen auch in eine Senke????
Am nĂ€chsten Tag strahlte die Sonne wieder und was lag da nĂ€her, als jeden Abend zur SteilkĂŒste zu wandern und zu schauen, wie die Sonne im Meer versinkt.
Viel zu schnell gingen die schönen Tage vorbei und wir mussten die Heimreise antreten, DĂ€nemark ist immer wieder schön. Am letzten Tag zeigte sich ein Wolkenelch am Himmel – als wollte er uns sagen: Kommt ganz bald wieder!!!!
Gerade wieder zu Hause kamen die nĂ€chsten GĂ€ste zu uns in die Fewo – wieder mit zwei sĂŒĂŸen Yorkies. Der freche Eddy verliebte sich spontan in Pia, aber als sie ihn immer wieder anzickte, weil er zu aufdringlich wurde, hat er dann doch lieber mit Kim vorliebgenommen.
Die winzige Nele wurde mit ihren 6 Monaten von der Bande zuerst nicht ernst genommen, sie zeigte sich Ă€ngstlich, aber – wehe wenn sie losgelassen. Schon am zweiten Tag zeigte sie, was in ihr steckt. Frech bellend raste sie durch den Garten, um immer mal wieder bei mir in der KĂŒche zu schauen, ob sie etwas abstauben kann.
Heute hat Kim ihren 2. Geburtstag. Was lag da nÀher, als bei tollem Sonnenwetter mit der ganzen Hundebande zum Deich zu laufen und eine Strandparty zu feiern.
Bestimmt sind die MĂ€del traurig, wenn ihre neuen Freunde abfahren mĂŒssen, aber auf unserer Liste stehen schon die nĂ€chsten Yorkiefreunde und dann werden wir wieder berichten.
Unsere sĂŒĂŸe Kim feiert heute ihren 2. Geburtstag, wie schnell doch die Zeit vergeht!!!!



Endlich Sommer!!!
Samstag | 2012-07-21 | 21:58

Hallo Hundefreunde, alle reden vom Wetter - - - wir auch!!!!
So langsam Àrgerte uns der stÀndige Regen. Langeweile machte sich breit, immer wieder kippten die Hundeschnuten ihre Spielkiste um und warteten, dass jemand mit ihnen spielte. Hatten wir das nicht schon den ganzen langen Winter gemacht?
Nachbarfreundin Shiva ging es nicht anders, sie nutzte einen unbeachteten Augenblick und machte sich auf den Weg. Wir wunderten uns, als plötzlich ein schwarzes Etwas im Garten auftauchte und Kim zum Spielen aufforderte. Na gut, ein Weilchen durften die Hunde miteinander toben, aber dann war es doch besser, Shivas Frauchen Bescheid zu sagen, damit sie sich keine Sorgen um ihre Fellschnute machte. Shiva und Kim fanden es nicht so lustig und meinten, ein gemeinsamer Bummel um die HÀuser wÀre spannender. Klar, ganz so weit durften sie alleine nicht gehen.
Inzwischen scheint bei uns die Sonne und wir hoffen, sie bleibt uns eine Weile erhalten. So nutzten wir die Gelegenheit, unsere neue Freundin, die kleine Peggy zu besuchen. Ob sie inzwischen gewachsen war??? Peggy ist immer noch eine Minimaus, aber sie freute sich ĂŒber unseren Besuch. Pia zeigte sich von einer ganz neuen Seite. Eigentlich findet sie Welpen eher anstrengend und geht ihnen lieber aus dem Weg, aber die kleine Peggy gefiel ihr gut. Immer wieder forderte sie die Maus zum Spielen auf. Wir hatten als Überraschung eins unserer winzigen HalstĂŒcher mitgenommen und hatten GlĂŒck – es passte!!
Ganz dolle haben wir uns ĂŒber das Buch: „Yorkshire Terrier – Zwerge mit Löwenherz“ gefreut, das eine liebe FB Freundin, die Carmen Bauer, die in Nordirland wohnt, geschrieben hat. https://www.facebook.com/pages/Yorkshire-Terrier-Zwerge-mit-L%C3%B6wenherz/188290114564760
Morgen wird es wieder lustig in unserem Garten. Mit Spannung erwarten wir unsere langjÀhrigen Freundinnen von der YoZ www.yorkiezeitung.de die schon im letzten Jahr Urlaub bei uns gemacht haben. Sicher gibt es bald ganz viele Fotos mit Jazzy, Angie und Noni.
Ja und dann freuen wir uns auf unseren DÀnemark Urlaub, zu dem wir hoffentlich bald starten können und dann schauen wir mal weiter, was so passiert.
FĂŒr heute lassen Pia und Kim ganz liebe GrĂŒĂŸe hier und wir lesen uns im August.
Pia und Kim mit neuen HaltĂŒchern, extra von Mama genĂ€ht



Hundebesuch und Spaß am Strand
Donnerstag | 2012-06-14 | 00:08

Der Juni fing sehr aufregend bei uns an.
Zum zweiten Mal machten Peppino und Sissi bei uns Urlaub. Kaum im Garten raste Peppino mit fröhlichen HĂŒpfern zu unserem Gartenteich, um ein Bad zu nehmen. Die Goldfische fanden es nicht so lustig und so bekam Peppi seinen eigenen Hundepool, denn er liebt baden ĂŒber alles.
Sissi machte sich nur die FĂŒĂŸe nass, wĂ€hrend Pia und Kim eher angewidert aus der Ferne zuschauten, als Peppi seinen Kopf unter Wasser hielt und im Kreis lief, dass der kleine Pool Wellen schlug. Ladys eben!!!
Dann war an einem Nachmittag die winzige Peggy unser Gast, weil ihre Mama wichtige Termine hatte, die fĂŒr ein Hundekind eher langweilig gewesen wĂ€ren.
ZusĂ€tzlich sagten Bandit, Mickey und Gweny ihren Besuch an. Ihre Mama brachte zum letzten Mal die FindefĂŒchse mit, denn die sollten bald in ein Gehege umziehen (Geschichte wieder in der YoZ) Pia war wie schon am Anfang begeistert! Bella und Edward durften noch einmal unseren Garten unsicher machen, was sie zur GenĂŒge ausnutzten!!!
Nun hieß es nachzĂ€hlen und aufpassen, ob auch alle acht Yorkies und die beiden Fuchskinder noch da waren, aber Spaß hatte die ganze Bande. Als die FĂŒchse mĂŒde in ihrer Box lagen, versuchten wir ein Gruppenfoto auf der neuen Yorkiebank.
Pfingsten hatte unsere Kim ein bisschen Pech! Ein paar Tage schmeckte ihr das Futter nicht und sie hatte Bauchweh und zu gar nichts mehr Lust. Da musste der Doktor ran! Kim hatte einen schlimmen Bauch, der sofort operiert werden musste!
GebĂ€rmutterentzĂŒndung! Aber nach ein paar Tagen war alles vergessen und Kim saust wieder durch die Felder zu Hundestrand.
Genau dort waren wir heute: Sonnenschein trotz Regenmeldung – was will man mehr? Wir trafen andere Yorkies, die gerne zu einem Spiel bereit waren und mussten herzlich lachen, als eine winzige Chihuahua Dame einem SchĂ€ferhund laut bellend die Meinung sagte und in die Flucht schlug. Welche kleine Lady lĂ€ĂŸt sich schon gerne von einem riesigen RĂŒpel am Popo schnuppern!!!
Das war der Juni, nun warten wir gespannt auf neue Abenteuer im Juli.
Kim mit Sandschnute



Kurzurlaub und Yorkietreffen!
Freitag | 2012-05-25 | 00:53

Wir hatten eine aufregende Zeit und wollen ein bisschen berichten:
Vor kurzer Zeit hörten wir von unserem Kollegen und Mitarbeiter der YoZ, dem Chico, dass er Urlaub an der Nordsee macht.
Was lag da nÀher, als sich mal einen Nachmittag mit ihm und seinem Frauchen zu treffen?
WĂ€hrend die Frauchen gemĂŒtlich plaudernd Kaffee tranken, haben die Hunde den Garten erkundet und sich gleich gut verstanden. Wie immer durfte ein gemeinsames Foto zur Erinnerung nicht fehlen.
Am nĂ€chsten Tag ging es dann los – ein Kurzurlaub mit einem Yorkietreffen war geplant. Schon lange wollten wir unsere „alten“ Yorkiefreunde in Iserlohn treffen und die „Neuen“ kennen lernen.
Am ersten Abend trafen sich die Hundebesitzer zum Beschnuppern in einem tollen Lokal zu einem gemeinsamen Essen. Pia und Kim waren dabei, denn sie hĂ€tten sich sicher gewundert, warum sie plötzlich alleine im Wohnwagen an einem fremden Ort ohne ihre Hundeeltern zurĂŒck bleiben mĂŒssen?
Wie groß war die Freude, als plötzlich die ZĂŒchterin vom Kim dazu kam und

 sie hatte KimÂŽs Hundemama dabei. Ok - Paris erkannte „ihr“ Kind nicht wieder, aber trotzdem verstanden die Fellschnuten sich prima.
Am nĂ€chsten Tag war eine lange Wanderung mit sechs Yorkiefreunden und acht Yorkies im Wald und am Seilersee geplant. Das Wetter spielte mit und die Hundefreunde hatten Spaß. SpĂ€ter trafen sich alle zum Brunch und auch die Yorkiebande ging nicht leer aus. Marians Fleischwurst lockte die ganze Meute in die KĂŒche. Es entstanden viele lustige Fotos und mit den besonderen Leckereien waren die Hunde bereit, sich auf ein kleines Fotoshooting mit neuen HalstĂŒchern einzulassen.
Abends lagen unsere MÀuse mit leisen Grunz GerÀuschen und zuckenden Pfoten trÀumend im Wohnwagen.
Zu Hause angekommen beobachtete Kim den Meisenkasten im Garten. Dort war eine Familie eingezogen und die Eltern hatten alle HĂ€nde – Ă€hhh - SchnĂ€bel voll zu tun, ihre Kinder satt zu bekommen. Zum GlĂŒck konnte sie die kleinen Pieper in der Höhe nicht erreichen!
Pia entdeckte ein neues Mauseloch und war stundenlang beschÀftigt, auf die MÀuse zu warten, die da unten im Boden wohnen und ihr keine Chance gaben, sie in die Flucht zu schlagen, aber der Duft


?!?!?!?
Wie schön ist FrĂŒhling mit Sonnenschein, so kann es bleiben!
Hungrige Hundebande



Der 1. Mai ist gekommen!
Mittwoch | 2012-05-02 | 21:37

Endlich ist der nasse und bitterkalte April vorbei und die Sonne lockt uns zu langen SpaziergÀngen ins Freie.
So mussten wir heute mal wieder am Strand gucken, ob dort neue Hundekumpel ihren Urlaub verbringen und sich auf ein kleines Wettrennen einließen.
Große Kumpel buddelten um die Wette, dass der Sand uns um die Ohren flog. Direkt am Watt stießen wir auf ein Gruppe Jackrussel, die mit VergnĂŒgen durch die Matsche sauste und dann auf uns zukam. Oh je, da mussten wir sehen, das wir weg kamen, auf diese Dreckspatzen hatten wir keine Lust.
Da mochten wir lieber einem kleinen Ă€ngstlichen HundemĂ€dchen zeigen, dass es keine Angst am Strand haben muss. Das Frauchen erzĂ€hlte, dass die Lady einfach weg geworfen und in jĂ€mmerlichem Zustand von TierschĂŒtzern gerettet wurde. Nun hat sie ein tolles neues Zuhause gefunden und muss lernen, dass nicht alle Menschen böse sind.
Ja, dann ist bei uns etwas ganz Tolles passiert, eine Yorkiefreundin hat zwei kleine verwaiste FĂŒchse in ihre Obhut genommen, die jetzt den Haushalt auf den Kopf stellen. Diese Geschichte können alle in der YoZ lesen www.yorkiezeitung.de . Pia war begeistert, als die Zwerge zu Besuch kamen.
Wir freuen uns auf die nĂ€chsten Hundefreunde, die bald wieder bei uns Urlaub machen, aber erst mal wĂŒnschen wir allen Lesern einen sonnigen Wonnemonat Mai.
FrĂŒhlingsblumen!



Kleiner Urlaub am Bodensee
Samstag | 2012-03-31 | 15:04

Super FrĂŒhlingswetter und freie Tage lockten uns auf die Autobahn – na ja, weniger auf die Straße, eher in eine wunderschöne Gegend, nĂ€mlich nach Konstanz an den Bodensee.
FĂŒr Kim war es dann gelaufen, sie hatte sogar Angst vor den Rallen, die mit lautem Geschrei ihr Revier verteidigten, sie wollte lieber Stöckchen suchen.
In der Altstadt wurden Kamele und Lamas fĂŒr einen Zirkus gezeigt. Wir fanden die Darstellung nicht so toll und die Hunde erst recht nicht. Sie weigerten sich, diese Straße noch einmal entlang zu gehen!
Diese Kameraden fanden beide doch etwas zu groß.
Aber in den vielen schmalen Gassen mit den kleinen GeschÀften fanden wir einen anderen Weg und nette Hundekumpel, die gerne bereit waren, ein bisschen zu schnuppern.
Wir konnten die GeschĂ€ftigkeit und Leckereien in den schmalen Gassen der Altstadt genauso genießen wie die langen Wanderungen bei Sonnenschein am Seeufer.
Zum Schluss wollen wir noch erwĂ€hnen, dass unsere Kim inzwischen ihre lange Haarpracht nicht mehr trĂ€gt. StĂ€ndige Knoten und verfilzte Stellen im Fell machten die tĂ€gliche Pflege zur Tortur, fĂŒr Kim noch schlimmer als fĂŒr mich.
Nun ist sie ein fröhlicher Hund, der keine Angst mehr vor der BĂŒrste hat und das ist doch die Hauptsache.
Wir wĂŒnschen unseren ganzen Freunden ein Frohes Osterfest mit ganz viel Sonne, damit das Eiersuchen richtig Spaß macht.



Langsam wird es FrĂŒhling
Samstag | 2012-03-10 | 18:15

Wir warten, wie alle, auf besseres Wetter und nutzen jeden Sonnenstrahl im Freien.
Darum freuten wir uns, als wir eine Verabredung mit Bruder Bandit und seinen Freunden am Strand hatten. Trotz eisigem Wind hatte die Hundebande riesigen Spaß durch die DĂŒnen zu rennen.
Die Kleinsten der Gruppe, Muckel Sam und Gweny wurden in warme Pullis gepackt und standen den „Großen“ in nichts nach.
Alle rannten um die Wette, rauften um Stöckchen und mit geballter Yorkiekraft wurden sogar große Hundekumpel angebellt.
Kim rannte im Übermut durch die DĂŒnen und ĂŒberrollte sich im Eifer - - - na toll, dort lag mal wieder ein dicker Hundehaufen, der nicht mitgenommen wurde!!! Schade, dass einige Hundebesitzer die Regeln nicht beachten, es wĂŒrde einiges einfacher machen!
NotdĂŒrftig gereinigt jagte sie dann weiter mit ihren Freunden am Deich entlang, noch ahnte sie nicht, das zu Hause die Badewanne folgen wĂŒrde. Hauptsache Spaß!!!
Unser Vormittag war fĂŒr die Hunde und auch fĂŒr uns eine Vorahnung auf den Sommer. Als wir dann die kleine Yorkiedame „Inka“ trafen hatte ich die Lacher auf meiner Seite.
Auf dem Heimweg, nach 6 km, wurden die Hundeschnuten immer langsamer und die MinimÀuse waren heilfroh, als ihre Mamas sie auf den Arm nahmen, wo ihnen schnell die Augen zufielen.
Kim und Pia genießen die Abendsonne



Spontaner Besuch von Jule
Sonntag | 2012-02-26 | 22:13

Die Jule kannten wir aus dem Internet. Wir konnten ein Foto von ihr auf dem Computer sehen, aber da kam kein Duft zu uns und so war sie recht langweilig fĂŒr uns.
Ab und zu haben die Hundemamas sich im „Chat“ – was immer das auch ist - geschrieben.
Am letzten Wochenende hatten wir unseren Spaziergang gemacht und faulenzten im Sofa. Das Wetter war nicht ganz so toll, es nieselte und kalter Wind wehte um die HĂ€user.
Mama schaute in ihren PC Postkasten und war plötzlich ganz aufgeregt. Jules Mama hatte geschrieben, dass sie mit dem Wohnmobil in Norddeich sei und wenn wir Zeit hÀtten, wÀre ein kleiner Strandgang doch sehr schön.
Also machten wir uns auf den Weg. Wir wurden schon erwartet, Jule saß am Womofenster und hielt Ausschau. Dann ging die TĂŒr auf und sie kam uns entgegen gerast.
Welche Freude. In „echt“ konnten wir Jule sehr gut riechen. Gemeinsam bummelten wir zum Strand, um uns dort den kalten Wind um die Ohren wehen zu lassen.
Dort kam plötzlich der große Don. Er fand uns kleine MĂ€del ganz toll, aber wir trauten ihm nicht. Pia war dann ganz mutig und ließ ein gemeinsames Foto machen, wĂ€hrend Jule und ich, die Kim, lieber das Weite suchten. Die Hundemamas schmunzelten – wir alle sollen vom Wolf abstammen???? Hmmm, dann hat der Don mit seinen 75 kg aber recht viel abbekommen. Da können wir mit unseren 3 – 4 kg nicht mithalten, aber nun wollen wir auch niiieee mehr hören, dass wir zu moppelig sind und es Zeit wird, den Winterspeck runter zu bringen!?!?
SpĂ€ter gab es im Wohnmobil ein Dreierfoto, dafĂŒr natĂŒrlich ein Leckerli und wir freuen uns, wieder ein Yorkiefreundin mehr zu haben.
Am Sonntag vor ihrer Abreise kam die Jule mit ihren Leuten vorbei, um sich zu verabschieden. Wir fanden es super, so konnten wir im Garten noch einige Runden fangen spielen wĂ€hrend die Hundemenschen ostfriesischen Tee tranken und sich den Kuchen schmecken ließen, der fĂŒr Hunde mal wieder nicht geeignet war. DafĂŒr wurden wir nach einem Abschiedsfoto belohnt. Internet kann schon klasse sein.
Danke fĂŒr den schönen Nachmittag kleine Jule.



Yorkiepower im Schnee
Mittwoch | 2012-02-08 | 21:33

Endlich passierte mal wieder etwas in Yorkiehausen! Besuch sagte sich an. Wiebke und Svenja kamen mit ihren HundemĂ€dels Gweny und Sam – ja auch Sam ist ein MĂ€del!
Inzwischen ist Gweny eine junge Dame geworden – na ja eine winzige junge Dame, aber wie es oft mit den Kleinsten ist, sie hatte alles im Griff.
Kim war begeistert, Hundehatz im Garten!!!! Pia musste ein bisschen kĂŒrzer treten, die Maus hatte sie (mal wieder) eine Kralle ausgerissen und musste einen „Pomps“ tragen.
Dann kam zufĂ€llig unsere Hundefreundin Lilly mit ihrer Mama Beate vorbei. Lilly schaute dumm - - - soooo viele Hunde bei ihrer Freundin Pia? Als GrĂ¶ĂŸte in der Gruppe sorgte sie bei so viel Überschwang mit einigem Gegrummel erst mal fĂŒr Ordnung. Schnell hatten sich die Fronten geklĂ€rt, denn richtigen Zank kennen wir unter Yorkies nicht.
Im verschneiten Garten entdeckten die Fellschnuten den zugefrorenen Teich und keiner sollte sagen, dass nicht auch kleine Hunde Lust auf eine Rutschpartie haben, eine wilde Jagd machte den jungen KĂŒken Spaß. Etwas anders sahen es die „Àlteren“ Damen Pia und Lilly. Sie schauten den Kleinen eine Weile zu und wollten lieber ins Warme.
Nun sollte ein kleines Fotoshooting nicht fehlen, diesmal gar nicht so einfach. WĂ€hrend die alten Hasen sofort auf dem Sofa Platz nahmen, wuselten die Kleinen umher, wohl in der Hoffnung, dass es die Leckerchen auch fĂŒrs „Nichtstun“ gibt. Die Quietschis mussten auch noch gezottelt werden.
Mal wieder sind unsere Fotos teilweise sehr wuselig, aber wir denken, ein bisschen Spaß machen sie so auch.
Und unsere HundemĂ€del sagen DANKE fĂŒr den lustigen Vormittag!



Hunde im Februar
Mittwoch | 2012-02-01 | 23:12

Nun ist er doch noch gekommen, der klirrende Frost!!! Eigentlich hatten wir uns schon ein bisserle auf den FrĂŒhling eingestellt.
Anderseits macht die Sonne nach dem lang anhaltenden Regen großen Spaß und wĂ€hrend die Zweibeiner sich in dicke Jacken, MĂŒtzen und Schals einmummeln, haben die Vierbeiner Spaß, sich gemeinsam warm zu laufen.
Unsere Pia ist nicht die große Flitzemaus und so freut Kim sich doppelt, wenn ihre Hundefreunde aus der Nachbarschaft vorbei kommen. Dem großen Tibet Terrier Jesko jagt sie gerne die gefundenen Stöckchen ab und fordert ihn zum Springen auf.
Jaaa und dann kam Neele, die kleine Westi HĂŒndin. Neele ist die Nachfolgerin von Kims liebster Freundin Tomke, die im letzten Jahr von grausamen Hundehassern vergiftet wurde.
Zuerst war sie ein bisschen skeptisch, als sie unseren Garten betrat, aber schnell war der Bann gebrochen und eine wilde Hundehatz um den Teich konnte stattfinden. Kim und Neele wurden so schnell, das die Kamera (oder besser ich)es nicht mehr schaffte, scharfe Fotos zu machen – aber egal, den Hundespaß kann man erkennen.
Trotz allem hoffen wir, dass es recht bald wÀrmer wird, dann macht es doch noch viel mehr Freude im Freien.
Neele und Kim flitzen schneller, als die Kamera gucken kann



Strandgut
Mittwoch | 2012-01-18 | 17:29

Inzwischen ist das Neue Jahr schon wieder einige Wochen alt und es wird Zeit, dass wir uns mal wieder melden.
So richtig mag der Schnee in diesem Jahr nicht zu uns kommen, dafĂŒr regnet und stĂŒrmt es immer wieder heftig.
FĂŒr Pia und Kim ist es trotzdem ein Spaß, gut verpackt, einen Spaziergang am Deich zu machen und zu schauen, was der Sturm an Land gespĂŒlt hat. Immer nur in der Wohnung spielen wird schließlich langweilig, auch wenn es zu Weihnachten von lieben Freunden ganz tolle neue Quietschelongis gegeben hat. Danke dafĂŒr!
Nach dem letzten Sturmduo „Uli“ und „Andrea“ sahen wir, dass der Hundestrand völlig ĂŒberspĂŒlt war. Seetang, Hölzer und ganz viel Gras lagen den halben Deich hoch. Und im Sand waren tiefe Wasserlöcher.
Plötzlich entdeckte unser Hunde Papa zwischen all dem Unrat eine kleine Plastikflasche mit einem Zettel darin – eine echte Flaschenpost!
Zu Hause konnten wir im Internet sehen, dass diese Flaschen im Jahr 2008 in Holland bei einem Kinderfest abgeschickt wurden. http://www.juttersmuseum.nl/ Von etwa 150 Flaschen sind in der vergangenen Zeit 31 gefunden und beantwortet worden. Wir fanden es spannend und haben wir gleich geschrieben. Ob wir wohl eine Antwort bekommen?
Ja, die Veranstalter vom Kinderfest schrieben uns einen langen Brief und bedankten sich.
Wir sollten beim nÀchsten Sturm auch mal eine Flasche ins Meer werfen, vielleicht gibt es irgendwo einen tollen Yorkiemann der sie aufstöbert und unseren Damen eine Freude macht.
Pia und Kim unterwegs



Neues Jahr
Freitag | 2011-12-30 | 22:11

Pia und Kim wĂŒnschen allen Freunden einen supertollen Rutsch ins Jahr 2012.
Wir werden uns bemĂŒhen, bald wieder neue Geschichten zu erzĂ€hlen, im Moment ist die Zeit ein bisschen knapp.
Bis demnÀchst - - - Pia und Kim
Pia und Kim wĂŒnschen allen Freunden ein tolles Neues Jahr



Advent
Sonntag | 2011-12-04 | 16:00

Hallo Netzfreunde, nun haben wir schon den Weihnachtsmonat und eigentlich können wir nicht wirklich Neues berichten.
Es regnet viel zu viel und wir mögen nicht gerne draußen sein, dafĂŒr nerven wir die Mama, die sich gefĂ€lligst etwas einfallen lassen soll, damit wir keine Langeweile haben.
Wir versuchen natĂŒrlich immer, sie ganz starr anzuschauen, damit sie ein Extraleckerli zum Knabbern springen lĂ€ĂŸt, aber sie bleibt stur und meint, es wĂŒrde reichen, wenn sie mit dem Winterspeck zu kĂ€mpfen hat!!! Warum nur? Speck in unserem Napf wĂ€re zu lecker und 

 auf der anderen Seite ist er herrlich zum Kuscheln?!?!? Das muss wohl ein Menschenproblem sein – uns ist es egal!
Groß war unsere Freude, als unsere Freunde Bandit, Micky und Gweny zu Besuch kamen. Schade, dass wir nicht lange draußen spielen konnten, dafĂŒr spielten wir unseren Mamas ein Konzert vor. Jeder hatte schnell sein Lieblingsquietschi gefunden und biss aus LeibeskrĂ€ften hinein.
Dann mussten wir mal wieder stillsitzen, damit Mama mit ihrem Blitzkasten hantieren konnte. Naja, fĂŒr eine Belohnung sitzen wir gerne mal ein Weilchen still.
Wir besuchten einen Weihnachtsmarkt – ohhhhh diese DĂŒfte – und wir bekamen sogar ein StĂŒckchen Bratwurst. Der Weihnachtsmann hatte allerdings nur leckere Sachen fĂŒr Kinder in seinem Sack, das mĂŒsste dringend geĂ€ndert werden!
Auf alle FĂ€lle wĂŒnschen wir allen unseren Freunden eine gemĂŒtliche Adventszeit, ein tolles Weihnachtsfest und natĂŒrlich einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Eigentlich haben wir es doch richtig gut, trotz Leckerli- Verweigerung und schlechtem Wetter. Wie traurig sind die Geschichten von unseren Hundekumpel in der Ukraine. Wir waren nie echte Fußballfans, aber nun ist die WM endgĂŒltig fĂŒr uns gestorben!!!
Das warÂŽs fĂŒr das Jahr 2011, wir hoffen, wir lesen uns 2012 gesund und munter wieder.
Pia und Kim wĂŒnschen allen Freunden ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012



November
Samstag | 2011-11-12 | 18:40

Ja, da ist er nun, der November! Die ersten Tage waren bei uns an der KĂŒste nicht so schön. WĂ€hrend ĂŒberall Sonnenschein gemeldet wurde, versanken wir im See Nebel.
Nasse klebrige BlÀtter, die im Fell der Hunde hÀngen blieben und sie am Laufen hinderten - welcher Yorkie lÀuft schon gerne, wenn die Blattstiele am Bauch pieken???
Immerhin hatte die Mama dadurch eine extra Gymnastiktour – bĂŒcken, BlĂ€tter entfernen, weiterlaufen, bĂŒcken, weiterlaufen!!!
Um uns drinnen zu beschĂ€ftigen, ließ sie sich eine Gemeinheit einfallen – nix mit Ochsenziemer und kuscheln – nein, es war mal wieder ein Fotoshooting angesagt!
Erst wurde ein bisschen gearbeitet. Heißt es nicht, Stars mĂŒssen „posen“? Unsere Stars machten eine Weile mit und bekamen ihre wohlverdiente Belohnung.
Heute wurden wir dann zusÀtzlich belohnt. Blauer Himmel, Sonne pur und ein Strand, der uns wieder ganz alleine gehört. Von den vielen Touristen ist nichts mehr zu sehen, aber leider sind auch nur noch wenige Hundefreunde da.
Zumindest trafen wir unseren Dackelnachbarn Tobi mit Frauchen, sie hatten wohl die gleiche Idee und andere kleine Hundekumpel waren auch unterwegs.
MĂ€use buddeln, eine wilde Jagd im Sand und Freunde treffen, so lassen wir uns den November gefallen.
Pia und Kim toben am Strand



Spannender Hundemorgen
Mittwoch | 2011-10-26 | 22:31

Der heutige Morgen fing spannend an fĂŒr Pia und Kim. Auf unserer Terrasse vergnĂŒgte sich eine Brieftaube, die trotz der aufgeregten Hunde immer wieder versuchte, ins Haus zu kommen.
Hatte sie sich verflogen? Suchte sie ihren Taubenschlag? Zumindest war sie hungrig und nahm dankbar ein paar Haferflocken und Sonnenblumenkerne.
Mit der Kamera bewaffnet musste ich doch mal schauen. Das TĂ€ubchen machte keine Anstalten weg zu fliegen, es suchte nur einen Eingang ins Haus. Pia und Kim standen erstarrt an der TerrassentĂŒr und hofften, ich wĂŒrde sie endlich raus lassen, damit sie diesen Vogel in die Flucht schlagen können!!!
Immer wieder schaute die Taube zu Merlins Katzeneingang, ein kleines Fenster zum Wirtschaftsraum.
Als ich dann eine SchĂŒssel Apfelmus zum AbkĂŒhlen auf den Terrassentisch stellte und die Taube sofort dort hinflog, kam mir die Idee, das kleine Fenster ganz weit zu öffnen. Aber erst mal brachte ich den Apfelmus in Sicherheit.
Ohne zu zögern spazierte die Taube durch das Fenster und ließ sich anfassen, wĂ€hrend im Wohnzimmer die beiden Hunde am Fenster hin und her rasten, sie wollten endlich raus!!!
Wohin nun mit dem kleinen UnglĂŒcksraben? Mir fiel da nur ein TaubenzĂŒchter in der Nachbarschaft ein und ich hatte GlĂŒck, die Taube gehörte zu seinem Schlag. Sie war am gestrigen Abend nicht rechtzeitig vom Ausflug zurĂŒckgekehrt und stand schon bei ihm auf der Vermisstenliste.
Da kann man mal sehen - nicht nur kleine Hunde verschwinden, auch Tauben machen mal einen zu langen Ausflug. Wie gut, dass Hunde nicht fliegen können!!!
Wie glĂŒcklich waren die Hunde, als sie endlich die Spuren der Taube im Garten verfolgen durften. Eine Stunde Spannung pur!!!!
Unser Merlin hat von dem ganzen Specktakel nichts mitbekommen - oh welch ein GlĂŒck!!! Er lag mĂŒde vom nĂ€chtlichen Ausgang im Hundekorb, die Kuschelmaus von Kim im Arm und trĂ€umte (vielleicht) von echten MĂ€usen.
Eine Taube zu Besuch



Halloween
Samstag | 2011-10-22 | 17:03

Bald ist es soweit – die Hexen tanzen, FledermĂ€use fliegen tief und grinsende KĂŒrbisse wollen uns das Gruseln lehren!!!
Aber wir haben keine Angst, echte Terrier kann nichts gruseln!
Wir kennen die Gesellen, glaubt uns, sie sehen schlimmer aus als sie sind und es macht Spaß, sie zu verbellen.
Happy Halloween wĂŒnschen Pia und Kim
Pia und Kim warten auf Halloween



Verschwundene Pia
Montag | 2011-10-17 | 23:00

Sonniges Oktoberwetter lockte – nö - zwang uns in den Garten, um die letzten Arbeiten fĂŒr den kommenden Winter zu erledigen. Stauden und BĂŒsche kĂŒrzen, Brennholz hacken, noch einmal den Rasen mĂ€hen!!! Unsere Hunde waren mit von der Partie.
Das Telefon klingelte, eine Freundin die 5 HÀuser entfernt wohnt, ebenfalls mit Gartenarbeit beschÀftigt, fragte, ob wir eine Karre Brennholz haben wollten, die Karre sei schon gepackt.
Also nix wie hin, Pia und Kim gehen gerne zu Heidi, da gibt es immer was Gutes.
WĂ€hrend wir ein bisschen plauderten, entdeckte Pia einen Frosch, der ĂŒber einen Laubhaufen hĂŒpfte. Sie erwischte den grĂŒnen Gesellen nicht, stand aber wie gebannt an der Stelle und wartete.
Schließlich rief ich die Hunde, um die Karre nach Hause zu schieben. Beide sprangen fröhlich neben mir her, als uns eine Frau mit einem bellenden Hund an der Leine entgegen kam. Ich behielt Kim im Auge, die ja gerne mal los rennt, weil bellende Hunde ihr Angst machen.
Zu Hause leerte ich die Karre um sie zurĂŒck zu bringen - Pia war nicht da!!! Ich sagte zu Heidi:“ Pia muss noch hier beim Frosch sein, sie ist nicht mitgekommen.“ Nichts zu sehen! Pia war nirgends zu finden. Wir riefen, lockten mit Leckerchen und suchten. Wo war Pia? Sie konnte doch nicht innerhalb von 5 Minuten zwischen 5 HĂ€usern verschwunden sein?
Inzwischen wurden einige Kinder aus der Nachbarschaft aufmerksam und wollten auf ihren FahrrÀdern beim Suchen helfen.
Nach etwa 30 Min. waren mehrere Nachbarn auf der Straße und suchten alle in allen GĂ€rten, man kennt unsere Hunde in der Straße. Inzwischen fuhren auch wir mit den RĂ€dern durch die Siedlung und suchten. War Pia zur Hauptstraße gelaufen, war etwas Schlimmes passiert? Unsere Nerven lagen blank. Wer Pia kennt, weiß, dass sie nicht einfach weg lĂ€uft. Wir fragten andere Hundebesitzer, die mit ihren Vierbeinern unterwegs waren, keiner hatte Pia gesehen.
Mir war bei meinem ersten Gang ein Lieferwagen aufgefallen, der dann nicht mehr dort stand – hatte der Fahrer unserer Pia stibitzt?
Inzwischen waren fast 2 Stunden vergangen, wir wussten uns keinen Rat mehr. Garagen, die gar nicht offen waren, wurden durchsucht, die Nachbarn gingen in ihre HĂ€user und durchsuchten die Zimmer – keine Pia.
ZufĂ€llig sah ich den Lieferwagen, der noch einmal zurĂŒckkam, der Fahrer hatte mich mit den Hunden und der Karre gesehen, aber weiter nichts.
Was sollten wir nun machen? Im Haus jammerte Kim, sie war sauer, dass sie eingesperrt nicht an der ganzen Aufregung teilnehmen durfte.
Plötzlich kam mir Heidi mit Pia unter dem Arm entgegen und setzte sie ab, als sie uns sah. Mit so einem schlechten Gewissen haben wir unsere Maus noch nie gesehen. Auf dem Bauch kroch sie zu uns.
Sie stand auf einmal an der Stelle in Heidis Garten, wo sie vorher den Frosch gefunden hatte. Aber wo war sie in der Zwischenzeit? Wir können nur sagen: Ende gut, alles gut! Leider kann Pia uns nicht erzÀhlen, was so spannend war, dass nicht mal ein Leckerchen sie anlocken konnte.
WĂ€hrend wir einige Euros an die suchenden Kinder verteilten, hatte ich das GefĂŒhl, in den letzten zwei Stunden um 10 Jahre Ă€lter geworden zu sein.
Die Kinder meinten fröhlich, sie wĂŒrden jederzeit gerne wieder helfen, wenn mal wieder einer unserer Hunde verschwunden sei – oh ha, lieber nicht!!!
Ausreißerin Pia mit schlechtem Gewissen



Mal wieder Yorkietime
Mittwoch | 2011-10-05 | 16:38

Durch die anhaltende Sonne und einen zusĂ€tzlich freien Tag am ersten Oktoberwochenende wurden unsere Freunde Danni und AndrĂ© mit Mandy, Gina und Klein Noah an die NordseekĂŒste gelockt. Ein kurzer Anruf, schnell die Taschen gepackt und schon konnte die Reise losgehen.
Pia und Kim freuten sich, als endlich wieder Yorkiefreunde in der Ferienwohnung zu Gast waren.
Zuerst musste Mama Danni immer wieder in alle Ecken schauen, ob ihr Noah den Garten auch wirklich nicht verlassen konnte, denn der Zwerg ist mit allen Wassern gewaschen und hat es faustdick hinter den Ohren.
Die 5 Yorkies sausten durch den Garten, besonders Kim und Noah hatten Spaß an der Hundeangel, sie flogen hinter den PlĂŒschis her, die dort angebunden waren. Es war kaum möglich, bei der Schnelligkeit gute Fotos zu machen.
Im Rudel wurde der arme Kater Merlin mit lautem Gebell gejagt, aber er nahm die Hunde nicht ernst und blieb einfach sitzen, wenn es ihm zu viel wurde. Inzwischen hat er Yorkieerfahrung. Da machten die Hunde dumme Gesichter.
Pia fand es am Schönsten, wenn in der Fewo gleich hinter der TerrassentĂŒr in Noahs Napf noch Reste vom herrlich duftenden Welpenschmaus lagen. Schnell wie ein Wiesel huschte sie an allen vorbei und der Topf war sauber geputzt. Da half auch das schnelle Aufspringen und Juchheien von Papa AndrĂ© nichts, Pia schleckte sich das MĂ€ulchen und stolzierte an allen vorbei in den Garten zurĂŒck. Das zu ihrer DiĂ€t und dem Versuch, sie ein bisschen schlanker zu bekommen!
Mandy hatte Spaß an allen Quietschetieren, mit denen sie stolz durch den Garten raste und die Menschen nervte, wĂ€hrend Gina sich lieber Streicheleinheiten holte.
NatĂŒrlich musste der neue Tunnel ausprobiert werden.
Am 2. Tag war Noah dann doch verschwunden und eine aufgeregte Mama Danni rannte hin und her und pfiff ihren Spatz herbei, der sich nicht blicken ließ. „Warum hört der Kampfhamster nicht auf mich???“
Schließlich machten wir uns alle auf die Suche. Noah konnte doch nicht einfach verschwunden sein?
Der Knirps hatte sich Kims Kauknochen stibitzt und war bei uns die Treppe hochgerannt, um ihn ungestört im Schlafzimmer zu knabbern.
Bei einer Tasse Ostfriesentee beruhigten sich die GemĂŒter, besonders die Nerven von Danni!
SpĂ€ter machten wir das obligatorische Yorkiegruppenfoto. Es war ein gelungenes Wochenende und alle hatten ihren Spaß.
Spaziergang in der Oktobersonne



Pia und Kim on the Road
Mittwoch | 2011-09-28 | 21:07

Im September wollten wir die letzten SpÀtsommertage nutzen und einen Kurzurlaub machen.
Unsere Campingreise fĂŒhrte uns zuerst nach Kreuth in Bayern. Dort schauten wir bei der Deutschen Meisterschaft im Westernreiten zu, unser großer Freund „Toru Jack“ sollte teilnehmen.
Sogar die Kleinsten standen im Kinderwagen am Hallenrand und staunten.
Leider sind die Fotos nicht wirklich gelungen, denn Blitze an der Kamera waren nicht erwĂŒnscht.
Uns machte es wenig aus, wir fanden den Geruch der vielen Pferde, besonders der PferdeÀpfel viel spannender. Dazu der Duft von frischem Stroh und Heu, in dem man sich herrlich wÀlzen konnte. Hier konnte man Hund sein!
Leider sah Mama es anders, sie rĂŒmpfte die Nase, als wir es uns am Abend in ihrem Bett im Wohnwagen gemĂŒtlich machten und scheuchte uns auf unsere Decke. Pferdeduft, dazu Strohhalme und Knoten im langen Fell verhießen nichts Gutes. Trotzdem tat das unserer Freude keinen Abbruch.
Nach drei Tagen ging die Reise weiter.
Allerdings kann ein Urlaub wohl nicht nur gut sein. Kaum am Campingplatz angekommen meinte Mama, mit so gruseligen Hunden könne man nicht in die Stadt, geschweige in ein Lokal gehen, also war vorher ein improvisiertes Bad angesagt.
Aber dann ging es los.
Sauber und duftend durften wir eine Zeitreise in die Vergangenheit machen. In Meersburg wanderten wir durch ein Pfahldorf und erlebten, wie die Menschen und auch die Wachhunde in der Steinzeit gelebt haben - - man geht es uns heute gut! Allerdings wurden unsere Vorfahren nicht gebadet oder gekÀmmt!
Wir wanderten bei Sonnenschein am Bodensee und besuchten die Altstadt in Konstanz. Vom leckeren Eis bekamen wir nichts ab, aber ein „Wienerle“ tröstete uns und dafĂŒr hat sich das gemeine Baden schließlich doch gelohnt.
Reisen macht Spaß, aber zu Hause ist es immer wieder am GemĂŒtlichsten.
Schaut im Fotoblog, was wir alles erlebt haben. Pia und Kim
Erstes Ziel: Kreuth in Bayern



Ausflug nach Norderney
Mittwoch | 2011-09-28 | 21:15

Strahlende Sonne und das Ende September.
Was lag da nÀher, als einen Tagesausflug nach Norderney zu machen.
Schnell waren die Taschen am Rad gepackt und wir radelten zur FĂ€hre.
FĂŒr Pia und Kim war es etwas Neues und sie schauten erstaunt, als sie auf einer Sandbank Seehunde entdeckten.
Groß war die Freude am langen Sandstrand und die beiden Hunde sausten los.
Nach einem Picknick in den DĂŒnen radelten wir 20 km ĂŒber die Insel zu einer AussichtsdĂŒne, die beiden Fellschnuten hielten ihre Nasen in den Wind.
NatĂŒrlich durfte ein dicker Eisbecher in der City nicht fehlen.
MĂŒde von der frischen Seeluft kamen wir am spĂ€ten Nachmittag wieder zu Hause an.
Es war ein toller Tag.
Fischkutter neben unserer FĂ€hre



Besondere GĂ€ste
Montag | 2011-09-12 | 14:46

Als im August ein fremdes Auto bei uns hielt, warteten wir laut bellend an der TĂŒr wer nun wohl zu Besuch kam.
Neue GĂ€ste? Hatten sie einen vierbeinigen Freund dabei?
Wir staunten nicht schlecht, als wir in bekannte Gesichter schauten: Vor uns standen Jazzy, Angie und Noni mit ihrer Mama Ulrike!!!! Wowwww!!! Die ganze Redaktionsbande der beliebten Yorkiezeitung YOZ (www.yorkiezeitung.de) – bei uns zu Gast!!! Das konnte ja nur gut werden!
Nach anfÀnglichem Beschnuppern verstanden wir uns super.
Immer wieder mussten wir drĂŒben gucken, was da wohl Tolles passiert und so ging es auch den MĂ€dels, immer war es spannend.
Wir machten gemeinsame SpaziergÀnge, spielten im Garten und schauten beim Nachbarn, ob es da etwas Besseres zu futtern gab.
Egal ob Knistertunnel, Quietschetiere oder der faule Kater Merlin, den man herrlich verbellen konnte – hmmm? Er machte sich nicht mal was draus!!! Wir fĂŒnf Yorkiedamen sorgten immer fĂŒr Abwechslung.
Gweny besuchte die Yorkiebande, und alle hatten Spaß mit der kleinen Maus. Sie war gerade Yorkie des Monats geworden und wollte die MĂ€dels von der Redaktion gerne kennen lernen.
Unsere Mamas unterbrachen ihr GesprÀch und holten die Kameras. Ist doch klar, dass wir spannender waren als die langweiligen MenschengesprÀche!
Es war eine tolle Zeit, die viel zu schnell zu Ende ging. Noch einige Tage nach ihrer Abreise mussten wir an der GĂ€steterrasse schauen, wann die MĂ€dels zu ihrem ersten Gang in den Garten kamen – aber da war nichts???
*Seufz* - wir wĂŒrden uns freuen, wenn alle mal wiederkommen, es war so schön.
Pia und Kim warten auf die neuen GĂ€ste



Septemberbilder
Montag | 2011-09-12 | 14:53

Dieser Sommer hat es mit der Sonne nicht ganz so gut mit uns gemeint, aber es gab auch schöne Tage.
Inzwischen haben wir September, der Sommer geht langsam zu Ende und wir zeigen euch die schönsten Fotos, die wir zuletzt gesammelt haben.
Wir schauen zurĂŒck auf ganz tolle GĂ€ste mit ihren Fellschnuten, einen erholsamen Urlaub in DĂ€nemark, Regentage am Fenster mit sehnsĂŒchtigem Blick in den Garten und mit einem Blick nach vorne in einen hoffentlich goldenen Oktober.
Dann kam die große Überraschung, Kim bekam Post von ihrem Bruder Ronny (Djingiskan). Danke, dass wir ihn und seine Leute im Netz kennen lernen durften.
Schaut einfach im Fotoblog, was es da Neues gibt.
Fröhliche Beller von Pia und Kim
Fröhliche Hunde am Deich



Pia hat Geburtstag
Freitag | 2011-08-28 | 22:35

Herzlichen GlĂŒckwunsch zu deinem 5. Geburtstag sĂŒĂŸe Zaubermaus.
Vor fĂŒnf Jahren ist das kleine GlĂŒck bei uns eingezogen und wir wĂŒnschen uns, dass es noch ganz lange so bleibt.
Wir zeigen euch Fotos der letzten 5 Jahre im Fotoblog.
Wir haben dich lieb kleine Pia, du bist die Beste.
SĂŒĂŸe Pia feiert am 28. August ihrem 5. Geburtstag



Einfach nur August
Sonntag | 2011-08-14 | 20:04

Der Sommer lĂ€sst immer noch zu wĂŒnschen ĂŒbrig, es dĂŒrfte etwas sonniger sein.
Da wir nicht immer spannende Abenteuer erleben, zeigen wir euch einfach mal, wie wir den Garten und unsere SpaziergĂ€nge genießen.
Mama lauert ab und zu mit dem schwarzen Kasten, den sie Camera nennt. Sie erzÀhlt dann Sachen, die eigentlich gar nicht stimmen oder sÀuselt leise Worte, nur damit wir sie anschauen und den Kopf zur Seite neigen.
Wir wollen doch hören, wenn sie von Nachbars Katze Lucy spricht, die immer Merlins Futter stibitzt, aber sich nicht von uns fangen lÀsst.
Kim fĂ€llt auf diese Versprechungen rein, sie kennt noch nicht alles, wĂ€hrend Pia immer mal wieder die Augen schließt oder stur zur Seite schaut, wenn ihr die Knipserei zuviel wird.
Der eingebildete Merlin springt auf die Pergola, er hat keine Lust, sich von uns durch den Garten jagen zu lassen und warum kann er in die Karre springen, wenn Mama im Garten arbeitet? Wir schaffen es nicht!!!
Wenn er allerdings eine Maus im Blumenbeet fiepen hört, sind wir gemeinsam zur Stelle. Leider haben wir noch keine erwischt.
Merkt ihr was??? Urlaub kann auch schön sein, wenn man nicht auf Reisen ist----- Sommer eben!
Bald gibt es hier Partystimmung, wir haben ja Beide im August Geburtstag, das wird sicher lustig.
Pia und Kim lassen grĂŒĂŸen.
Pia und Kim im August



KimÂŽs 1. Geburtstag
Sonntag | 2011-08-14 | 20:19

Heute ist es soweit, unser Sonntagskind KIM ist 1 Jahr.
Die Zeit ist rasend schnell vergangen, aus der kleinen Zauselmaus mit den großen Knopfaugen wurde eine wunderschöne Prinzessin.
Wir lieben dich - kleine Kim und sind glĂŒcklich, dich bei uns zu haben.
Alles Gute zu deinem 1. Geburtstag.
unsere kleine Maus ist nun 1 Jahr



Unsere Freundin Tomke +
Freitag | 2011-07-29 | 01:01

Heute bekamen wir die traurige Nachricht, dass Kims Freundin, die WestihĂŒndin Tomke ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen ist.
Wir waren sehr erschrocken, denn gestern noch tobten die Beiden ĂŒber die große Spielwiese in der Nachbarschaft.
Immer wenn wir an Tomkes Haus vorbei kamen, lugte Kim durch die Hecke um zu schauen, ob sie wohl im Garten war. Dann rannten Beide um die Wette, Kim im Weg und Tomke im Garten. Laut bellend begrĂŒĂŸten sie sich durch den Zaun und freuten sich ĂŒber die kurze Begegnung.
Noch grĂ¶ĂŸer war die Freude, wenn wir Tomke auf SpaziergĂ€ngen trafen und ein StĂŒck gemeinsam liefen. Nun musste Tomke in den Hundehimmel gehen, sie war doch erst 2 Jahre alt.
Tomke wurde vergiftet.
Welcher böse Mensch hat das getan? Alle Hundebesitzer in der Nachbarschaft sind in Aufruhr und erschĂŒttert, denn es hĂ€tte jeden treffen können. Wer hasst unsere kleinen Freunde so sehr, dass er ihnen dieses Leid antut?
Tomke war ein freundliches kleines HundemÀdchen, sie fiel niemandem zur Last und machte ihren Menschen nur Freude.
Wir vermissen dich kleine Maus und behalten dich in unserem Herzen.
Im Regenbogenland wirst du glĂŒcklich sein und irgendwann sehen wir uns alle wieder.
Mit deinen Menschen und allen deinen Freunden trauern Pia und Kim
Kims Freundin - kleine Maus Tomke



DĂ€nemarkurlaub 2011
Mittwoch | 2011-07-27 | 18:21

Hallo, da sind wir wieder.
Wir hatten einen tollen Urlaub in Lyngby in DĂ€nemark.
FĂŒr Kim war es das erste Mal und sie war begeistert. Pia erinnerte sich sofort an den Weg durch die DĂŒnen und war blitzschnell an der Steiltreppe, die zum Strand fĂŒhrte.
Auch wenn uns jedes Mal das Herz stockte, die Hunde rasten die steile KĂŒste zum Strand hinunter und freuten sich auf eine wilde Jagd im weißen Sand.
Wir besuchten die kleine Hafenstadt Saeby an der Ostsee mit ihren niedrigen HĂ€usern, wo ĂŒberall bunte Stockrosen an den HauswĂ€nden um die Wette blĂŒhten und KĂŒnstler ihre Werke zeigten.
Traumjachten lagen im Hafen und ließen uns von wilden Abenteuern auf dem weiten Meer trĂ€umen.
Wir wanderten am Strand endlang zum alten Leuchtturm in Rubbjerg und versuchten Bernstein zu finden, aber damit hatten wir leider keinen Erfolg. DafĂŒr sahen wir jede Menge Strandgut und wunderten uns, wo all die Sachen herkamen.
NatĂŒrlich wĂŒnschten wir uns Sonne pur, aber auch die Gewitterstimmung nach einem heißen Tag auf dem Campingplatz hatte ihren Reiz.
Pia und Kim hatten Freude an unserer Nachbarin Luna. Zusammen sausten sie ĂŒber den Platz, wĂ€hrend sie vor dem SchĂ€ferhund Alex doch Respekt hatten.br> Einen Regentag verbrachten die MĂ€use ĂŒberwiegend im Bett. Zusammengekuschelt hörten sie dem Prasseln auf dem Wohnwagendach zu und trĂ€umten von einem weiteren Gang ans Meer.
Der Sonnenuntergang ließ nicht lange auf sich warten und wir liefen noch mal zur SteilkĂŒste um die Abendstimmung zu genießen.
Klittgard Camping in Lyngby ist immer wieder toll und wir kommen sicher bald wieder hier her.
Pia und Kim genießen den weiten Strand in Lyngby



Urlaub 2011
Freitag | 2011-07-08 | 22:17

Hallo liebe WEB Freunde.
Wir melden uns mal fĂŒr eine Weile ab. Wir starten in unseren Sommerurlaub. Morgen geht es los nach DĂ€nemark. Wir melden uns bald wieder mit neuen Geschichten. Liebe GrĂŒĂŸe Pia und Kim



Ein Wirbelwind zieht ein!!!
Sonntag | 2011-06-26 | 19:44

WÀhrend Pia und Kim jeden Tag freudig am Gartentor standen, um zu schauen, ob ihre neuen Freunde, Sissi und Peppino, in der Ferienwohnung schon aufgestanden waren, damit sie um die Wette rennen und mit Stöckchen durch den Garten toben konnten, bekamen wir den Anruf, dass es nun soweit war und Gwenys Mama die Dienstreise antreten musste.
Ein bisschen hatten wir uns schon darauf vorbereitet – Kabel waren versteckt, die großen Pflanzen zur Seite gerĂ€umt und eventuell gefĂ€hrliche Dinge, die ein Welpe toll findet, in Sicherheit gebracht.
Ja – und dann kam Gweny!
Sie ist ein YorkiemĂ€dchen, das vor nichts Angst hat. Sie sauste gleich durch den Garten, freute sich ĂŒber alle Hunde, die sie neugierig beschnupperten und spielte mit. Ihre Mama hatte sie vergessen, was diese mit einem Seufzer hinnahm.
Pia spielte die beleidigte Leberwurst – bÀÀÀh – schon wieder ein Baby??? Grummelnd schaute sie uns an, wohl in der Hoffnung, dass die Maus bald wieder nach Hause geht.
Kim war begeistert, endlich jemand, der mit ihr tobt, Quietschtiere abjagt und durch die Wohnung rennt. Und das machte Gweny mit Begeisterung.
Immer wieder fragten wir uns, wann sie mit ihren 13 Wochen wohl einfach umkippt und endlich mĂŒde wird? Nichts passierte, Gweny war nicht zu bremsen!
DafĂŒr hat sie nachts durchgeschlafen und mit zuckenden Pfoten von ihrem aufregenden 1.Tag getrĂ€umt.
Gleich am nĂ€chsten Tag landete sie beim Spielen im Teich und fand es noch gut. Sie wollte es gleich wieder versuchen. Gweny liebt das Wasser, was von unseren Beiden bestaunt wurde, sie machen einen Bogen um jede PfĂŒtze.
Die Woche mit ihr war lustig, zumal Gweny gerne lernt und immer zu einem Spaß bereit war. Selbst Pia war nicht mehr abgeneigt.
Unsere Gasthunde mussten bald abreisen und es sollte noch ein Abschiedsfoto entstehen.
Gweny wartete brav auf ihr Leckerli und blieb mit den „Großen“ auf unserer Yorkiebank sitzen.
Am letzten Tag bekamen wir Besuch von lieben Freunden, die eine Yorkie- und eine LhasahĂŒndin mitbrachten. Nun wuselten 7 Hunde durch den Garten. Alle verstanden sich super.
Auch das Foto mit der ganzen Bande war kein Problem.
Unsere GÀste reisten ab und Gweny wurde nach 5 wunderschönen Tagen abgeholt. Wir hÀtten sie gerne lÀnger behalten, sie ist eine ganz tolle kleine Maus.
An die plötzliche Ruhe mussten wir uns erst wieder gewöhnen und gaaaanz leise schlich sich die Idee bei Mama ein, dass drei YorkiemÀdel auch etwas Schönes sind!!! Oh oh, wenn das der Papa hört????
Alle Freunde sind abgereist, es ist sooo langweilig



Pfingsten nach Yorkieart
Freitag | 2011-06-17 | 17:23

Schon lange war geplant, dass unsere Netzfreundin Sabine mit ihrem Mann, der YorkiehĂŒndin Sissi und dem Yorkie/Malteser Peppino bei uns Urlaub macht.
Pfingsten war eine gute Zeit.
Unsere MĂ€use verstanden sich auf Anhieb. Sie tollten im Garten und standen voller Erwartung frĂŒh am Morgen an der Gartenpforte um zu schauen, ob beim Nachbarn schon „Leben in der Bude“ war.
NatĂŒrlich durfte ein gemeinsamer Gang zum Hundestrand nicht fehlen, fĂŒr unsere GĂ€ste etwas Besonderes.
Peppino ist eine echte Wasserratte, vorsichtshalber wurde er an die lange Leine genommen. Frauchen hatte Sorge, er könnte sich zu weit in die Nordsee wagen und so sah es auch aus.
Unsere wasserscheuen MĂ€del staunten nicht schlecht, als auch Sissi sich ins flache Wasser stĂŒrzte, um mit großen Hundefreunden ein Wettrennen zu veranstalten.
Pia fand es besser, in einem ausgebuddelten Loch weiter zu graben, um die MÀuse zu suchen, die ihre VorgÀnger nicht erwischt hatten, wÀhrend Kim mit Sissi den Deich rauf und runter jagte.
Abends waren sich alle einig, wie herrlich konnte man mit vollem Bauch zu Viert im Garten die letzten Sonnenstrahlen genießen.
Ein Korb voller Yorkies



Frohe Pfingsten
Montag | 2011-06-13 | 01:06

Da wir ĂŒber die Pfingsttage ganz viel zu tun haben und nicht alle die lieben GĂ€stebuch-Eintragungen beantworten können, wĂŒnschen wir unseren ganzen Freunden auf diesem Weg ein sonniges Pfingstfest.
Genießt die freie Zeit mit euern Zweibeinern und lockt sie durch die duftenden Felder.
Wir haben Besuch von tollen Yorkiefreunden und werden bald darĂŒber berichten.
Alles Liebe von Pia und Kim
Besuch von Yorkiefreunden



Yorkietreffen mit Pudel
Donnerstag | 2011-05-26 | 21:05

Gelangweilt lagen Pia und Kim auf der Treppe, ihrem Aussichtspunkt nach draußen und warteten, dass ihre Menschen endlich Zeit fĂŒr sie hatten.
Als dann ein Auto vorfuhr, bekamen sie lange HĂ€lse – wer kam zu Besuch?
Große Freude, als ihre Freunde Bandit, Micky, Sam und nun auch die kleine Gweny in ihren Boxen ins Haus gebracht wurden. Alle bellten, quietschten und winselten durcheinander und ganz schnell sauste die Sechserbande in den Garten.
Micky umwuselte seine heimliche Liebe Kim, Pia zickte ihren aufdringlichen Bruder an, Sam hĂŒpfte vergnĂŒgt durch die Blumenbeete und die kleine Gweny musste sich erst mal sammeln und schauen, wo sie gelandet war, hatte sie doch bis gerade in ihrer Tasche geschlafen.
Gweny fand der Gartenteich so spannend, dass wir befĂŒrchteten, sie könnte ins Wasser plumpsen und ließen sie nicht aus den Augen.
Die Kamera startklar versuchte ich, die Bande aufs Bild zu bannen, gar nicht so einfach, weil alle durcheinander sprangen.
Kim versteckte sich in den BĂŒschen hinter dem Teich, als plötzlich eine Maus in Panik quietschte. Sofort waren alle gespannt und schauten aufgeregt. Sam wollte schnell zu Kim und der Maus und lief ohne richtig zu schauen einfach geradeaus. Das der Teich (ein bisschen) imWeg war, ĂŒbersah sie völlig und landete mit einem Platscher im Wasser. Sie nahm es gelassen und als sie trocken gerubbelt war, konnte das Spiel weitergehen.
NatĂŒrlich wollten wir ein Gruppenfoto auf unserer „Yorkiebank“ machen, was nach einigen AnlĂ€ufen mit der Leckerlidose auch einigermaßen gelang.
Es war ein lustiger Nachmittag und wir freuen uns schon auf den Juni, wo die kleine Gweny einige Tage bei uns Urlaub macht, dann gibt es sicher eine neue Geschichte mit lustigen Fotos.
Foto auf der \"Yorkiebank\"



Wochenendausflug
Donnerstag | 2011-05-19 | 21:26

Am letzten Wochenende hatten wir die Idee, eine kleine Reise zu machen und dabei einen Wildpark zu besuchen.
Immerhin wohnte Kim nun schon einige Monate bei uns und kannte kaum andere Tiere.
In diesem Park durften alle Tiere frei herumlaufen - tja, bis auf die BĂ€ren, denen man vorsichtshalber eine Grenze mit einem Elektrozaun gesetzt hatte, was wir sehr begrĂŒĂŸten, denn diese Burschen waren schon recht Furcht einflĂ¶ĂŸend.
Kim fand diese Teddys ganz ok, wÀhrend die harmlosen HÀngebauchschweine ihr Angst machten.
Pia wollte Wildscheine jagen, nicht wirklich eine gute Idee, denn die MĂŒtter passten gut auf ihre Frischlinge auf.
Wir beobachteten ein Rudel Rehe, das von unseren Hunden nur bedingt begeistert war und schauten einer GĂ€nsefamilie zu, die ihrem Nachwuchs auf einem See die weite Welt zeigte. Ein Schwan saß majestĂ€tisch auf seinem Gelege, fauchte bei AnnĂ€herung und die Ziegenkinder warteten auf Streicheleinheiten.
Ein Regenschauer war unser Spielverderber und was lag da nĂ€her, als den Rest des Nachmittags in unserer Ferienwohnung gemĂŒtlich bei heißem Tee zu vertrödeln, wĂ€hrend die Hunde trockneten und mit zuckenden Pfoten wilde BĂ€ren und FĂŒchse jagten.
Pia und Kim im Wildpark



YorkiefrĂŒhling mit Gweny
Sonntag | 2011-05-08 | 19:56

Wir bekamen einen Überraschungsanruf von unserer Freundin Wiebke.
Sie wollte nichts verraten, uns aber ihr neues Familienmitglied vorstellen.
Um nicht vor Neugierde zu platzen, luden wir Wiebke spontan zum Kaffee ein.
Wiebke war gerade in der Stadt unterwegs und kam kurze Zeit spĂ€ter zu uns. Diesmal kam sie ohne ihre Hunde – na so was?
Schmunzelnd stellte sie eine Tragebox auf die Terrasse und öffnete sie.
Pia und Kim machten lange Nasen. Oh je, was war das? So eine kleine Yorkiemaus hatten wir lange nicht gesehen. Frech verspielt lugte Gweny aus der Box, um gleich Kim in die Ohren zu zwacken und dann ĂŒber den Rasen zu sausen.
War nicht vor kurzer Zeit unsere Kim auch noch so eine Haselmaus?
Ein bisschen Ohren- und Pfotenpflege musste sein, was Gweny nicht weiter störte, sie schlief beim brummenden GerÀusch des Rasierers einfach ein.
Pias Gesicht sprach Entsetzen pur – Oh nein, nicht schon wieder ein Baby! Pia möchte nicht wirklich so kleine Ohrenlocher um sich haben.
Sie legte sich hinter den PC und ihre Augen bettelten: Schreib eine Mail und gib sie zur Adoption frei!!!
Wiebke wĂŒnschte sich zu ihren Jungs schon lange eine junge Dame, anderseits waren zwei Hunde auch genug. Als sie dann die Anzeige sah, wollte sie: NUR MAL SCHAUEN!!!
Wer kennt nicht dieses PhĂ€nomen? Nur mal schauen??? Heißt das nicht zu 99% - Gekauft?
Gweny durfte gleich mit ins neue Zuhause. Wiebke konnte natĂŒrlich nicht widerstehen.
Bandit und Micky mochten ihre kleine Schwester auf Anhieb und genauso ging es zwei jungen Dachsen, die von einem Freund der Familie mit der Flasche aufgezogen wurden, als ihre Mama ums Leben kam. Uh ha, wollten die jungen Wilden wirklich nur spielen? Oder sahen sie in der kleinen Gweny eine besonders leckere Beute?
Keine Sorge, alle haben ĂŒberlebt!
Nun bleibt uns nur zu sagen: Herzlich willkommen in der Yorkiewelt – kleine Gweny!!!!
Gweny zieht bei Bandit und Micky ein



Der Mai ist gekommen!
Montag | 2011-05-02 | 19:31

Noch immer haben wir Sonnenwetter und genießen die warme Zeit mit langen SpaziergĂ€ngen.
Heute lernten wir die Shiva kennen, sie ist ein kleines schwarzes HundemÀdel, das vor kurzem bei uns in der Nachbarschaft eingezogen ist und gleich Freundschaft mit Kim schloss.
An der Apfelwiese trafen wir NachbarhĂŒndin Bonny und die AredailhĂŒndin Josefine, die immer nur toben möchte.
Als wir beim Haus von Anton vorbei kamen, hörten wir schon das fröhliche Bellen von ihm und Lilly. Anton und Lilly mussten fĂŒr den jĂ€hrlichen Sommerschnitt herhalten und waren froh, es ĂŒberstanden zu haben. Nun konnten alle zusammen eine Runde toben.
Anton versuchte mehrfach, die Damen – einschließlich seiner Mama Lilly – ein ganz kleines bisserle zu begatten. Leider sahen alle HundemĂ€del es anders und so hatte Anton keine andere Möglichkeit, als seine FrĂŒhjahrslust an seinem geliebten Schlafteddy auszulassen.
Kim konnte das „Elend“ nicht mit anschauen und nahm lieber Reißaus!
Trotzdem war es ein lustiger Hundenachmittag und wir haben die neusten Maifotos im Kasten.
Kim ausgelassen beim \"Stöckchen suchen\" auf der Spielwiese



Ostertage
Mittwoch | 2011-04-27 | 22:27

Ostern strahlte die Sonne vom Himmel.
Bei uns hatte sich lieber Besuch angesagt.
Unsere Web Freundin Sigrid verbrachte einen Kurzurlaub an der Nordsee. Sie ist leidenschaftliche Tierfotografin und wĂŒnschte sich ein Yorkietreffen am Norddeicher Strand.
Kein Problem, wir riefen Wiebke mit Bandit und Mickey an und schon konnte eine Fotosession starten.
NatĂŒrlich liefen uns auch andere Hunderassen vor die Kamera und so ist ein toller Mix entstanden.
Als Yorkiefreunde waren wir sehr froh, das unsere Fellschnuten nicht unbedingt eine Wattwanderung bevorzugten, wĂ€hrend andere Hundefreunde kein Problem mit der gemeinen Matschepampe im Watt hatten – sehr zum Bedauern der Besitzer!!!
Unsere Zwerge verstanden sich super mit den großen Freunden, auch als sie ihnen das Trinkwasser stibitzten - scheinbar war es besser als das eigene?!?!?
Drei Stunden am Strand machten die Fellschnuten mĂŒde und die Kamera war heiß gelaufen.
Wieder zu Hause erwartete uns eine neue Gastfamilie mit Hundedame Leni. MĂŒde ließen Pia und Kim noch ein gemeinsames Foto ĂŒber sich ergehen, um dann einfach nur noch auf der Terrasse zu chillen.
Weitere Fotos findet ihr sicher auf: http://www.siggipix.de/
Pia am Hundestrand, bereit fĂŒr eine Fotosession



Hallo Hundefreunde,
Montag | 2011-04-25 | 22:01

vor nicht langer Zeit bekam ich ein Halsband von:
sabine.reng@puppyundprince.de | www.puppyundprince.de.
Ich sollte testen, wie sich dieses Nylonhalsband (Name: Provence) hier an der Nordsee bei Wind und Wetter bewÀhrt.
Kim trug das Band nun fast zwei Wochen. Es war nicht so einfach, es gut darzustellen, denn die langen Haare von meinem Yorkshire Terrier verdecken es auf vielen Fotos, aber bei Sabine kann man es anschauen.
Ich kann folgendes Urteil abgeben:
Dieses Halsband lÀsst sich auch bei langem Hundefell super anlegen und tragen. Es hat Kims Haare weder abgebrochen noch verknotet.
Die Öse zum Einhaken der Leine ist groß genug, dass man nicht suchen und fummeln muss, um den Haken der Leine zu befestigen.
Nach unseren ersten Gang zum Hundestrand war eine HandwĂ€sche unbedingtes Muss. Kim stĂŒrzte sich zwar nicht, wie einige andere Hundefreunde, ins Watt, aber der feine Sand setzte sich ĂŒberall fest und ließ das Halsband grau und unansehnlich aussehen.
Kein Problem, „Provence“ trocknet ganz schnell und behĂ€lt nach der WĂ€sche die strahlende Farbe.
Ich bin rundherum zufrieden.
Allerdings muss ich dazu sagen, „Provence“ wird zu meinen sportlichen HalsbĂ€ndern gehören, geeignet fĂŒr Freizeit und Spaß.
Wer Yorkies kennt, weiß, dass sie gerne schick aussehen – ob das die Idee vom Yorkie oder seinem Besitzer ist, bleibt unser Geheimnis!!!!
Das ist natĂŒrlich kein Problem, Sabine hat wunderschöne LederhalsbĂ€nder - auch solche, die mit Strassbuchstaben und anderen Accessoires verziert werden können.
Ich habe sie angeschaut und bestimmt gehören sie bald zum Bestand von Pia und Kim.
Schaut einfach mal rein bei: SABINE RENG – PUPPI and PRINCE
Bald zeigen wir die Geschichte und Fotos, wie Pia und Kim die Ostertage am Strand verlebten.
Kim sucht Goldfische im Gartenteich



Sandsturm und Fotoshooting
Donnerstag | 2011-04-07 | 00:21

Seit Tagen Sonnenschein, was lag da nÀher, als eine Verabredung mit Pias Bruder Bandit, seinem Freund Mickey und der kleinen Sam, die wir ewig nicht gesehen hatten.
Wiebke und Svenja waren schon lange nicht mehr am Strand und freuten sich.
NatĂŒrlich spielte das Wetter an diesem Tag nicht wirklich mit. Der Himmel war grau verhangen, es stĂŒrmte wie verrĂŒckt.
Wir sind trotzdem losgezogen. Ein echter Yorkie kennt keinen Schmerz und Pudel Mickey auch nicht!
WĂ€hrend wir mit hochgezogenen Schultern dem fliegenden Sand trotzten, jagten die Hunde mit Spaß durch die DĂŒnen. Wir veranstalteten ein kleines Wettrennen, was mit fröhlichem Gebell angenommen wurde.
Die großen MaulwurfhĂŒgel waren geebnet, der Strand wieder glatt.
Als wir alle den Deich erreichten und die Nasen in den kalten Wind streckten, sausten die 5 Hunde wie auf Kommando los zur nahe gelegenen Kurklinik.
Was war das? Eine geheime Absprache?
Sie standen vor der TĂŒr und wollten ins Warme. Leider dĂŒrfen Hunde nicht in eine Klinik.
Da war es schon besser, schnell nach Hause zu laufen, sich dort bei einem Kaffee aufzuwĂ€rmen und den Hunden den knurrenden Bauch zu fĂŒllen.
Auf dem Heimweg konnte man als Hund ja noch versuchen, im Kurpark die Enten auf dem Teich zu fangen. Zum GlĂŒck ohne Erfolg!
Zufrieden ließen die Fellnasen spĂ€ter ein Fotoshooting ĂŒber sich ergehen, wer weiß, wann alle Frauchen wieder einmal zusammen Zeit haben.
MĂŒde Hunde suchten sich spĂ€ter ein SchlafplĂ€tzchen und trĂ€umten vom Sand, Wind und Meer.
Zumindest der Sand rieselte sanft aus den schnarchenden Fellmonstern.
Strurmhunde am Deich



Großbaustelle Strand
Donnerstag | 2011-04-02 | 19:09

Heute wollten wir mal wieder durch den Feldweg zum Strand laufen, lange waren wir nicht dort.
Schon auf der großen Treppe ĂŒber den Deich zogen die Hunde an der Leine, sie konnten es nicht abwarten ĂŒber die Drachenwiese zu rennen und die Möwen zu jagen.
Dann kamen wir zum Hundestrand – aber oh Schreck – was war das?
Überall am langen Strand ragten Sandberge wie riesige MaulwurfshĂŒgel in den Himmel und riesige Bagger machten einen HöllenlĂ€rm.
Wir wohnen am Wattenmeer und haben keinen natĂŒrlichen Strand. Damit die GĂ€ste ein bisschen am Sandstrand liegen können, wurde dieser vor etlichen Jahren aufgespĂŒlt.
Alle paar Jahre wird der Strand erneuert und so eine Zeit hatten wir erwischt.
FĂŒr Pia und Kim tat sich ein neuer Abenteuerspielplatz auf. Sie rasten die SandhĂŒgel rauf und runter, spielten Fangen und Verstecken.
Zuerst schauten sie ein bisschen perplex, als auch andere Vierbeiner durch die HĂŒgel sprangen – es war doch IHR neues Revier!!!
Es gab keinen Ärger mit den großen Freunden, auch wenn Kim anfangs lieber Schutz bei den Menschen suchte.
Die Hunde spielten und ihre Besitzer tauschten nette Geschichten aus. Wer kennt es nicht? Hundefreunde finden immer ein gemeinsames Thema, egal wie groß oder klein die Fellschnuten sind.
Pia und Kim schauen ĂŒber den Deich



Ostermonat,Pia und Kim im Garten und im Feld
Donnerstag | 2011-04-01 | 19:03

Inzwischen haben wir April, wie schnell die Zeit doch vergeht. Bald ist Ostern.
Kim genießt jede freie Minute im Garten oder auf unseren SpaziergĂ€ngen.
Es sind ganz viele neue Fotos entstanden, einige davon möchten wir euch nicht vorenthalten. Die ganze Palette wĂŒrde leider den Rahmen der HP sprengen.
Spaß haben wir, wenn unsere Fellschnuten im Garten nach MĂ€usen suchen, die lĂ€ngst verschwunden sind, aber – so wie diesmal – ihren Duft in den noch unbepflanzten KĂŒbeln hinterlassen haben.
Nach und nach verliert Kim ihre Angst vor unbekannten Dingen und sie merkt, dass nicht alle bellenden Hunde sie beißen wollen.
Ihr neustes Spiel beobachten wir mit Sorge – die ersten Hummeln brummeln ĂŒber die Wiesen, auch sie sind froh ĂŒber die FrĂŒhlingssonne und die erste frische Mahlzeit. Kim kennt diese kleinen Brummelflitzer nicht und möchte sie am Liebsten fangen. Unser Rufen hat da wenig Sinn, Kim mag sich den Spaß nicht verderben lassen.
Wir haben schon ein bisschen Angst, denn unsere Pia machte im ersten Jahr schlechte Erfahrung, weil sie eine Libelle gefangen hatte, die zustach und Pia an dem Gift fast gestorben wÀre. Dank unserer TierÀrztin und schnelles Handeln ging alles gut aus.
Pia hat daraus gelernt, sie macht um Hummeln, Bienen und Wespen einen großen Bogen.
Leider kann man nicht immer dabei sein und wir wĂŒnschen unseren Fellschnuten, dass sie nie oder - nie wieder schlechte Erfahrung machen mĂŒssen und die schöne Zeit draußen genießen können.
Pia und Kim erkunden einen See auf unserem Spaziergang durch die Felder



Kurzurlaub in Konstanz
Donnerstag | 2011-03-17 | 16:26

Am letzten Wochenende beschlossen wir, einen kleinen Urlaub in Konstanz zu machen.
Pia kennt lange Autofahrten, aber Kim
.? Immerhin bedeutete eine Reise von Ostfriesland zum Bodensee eine Fahrt von fast 900 km.
Kim hat es super gemeistert. Mit einigen lÀngeren Pausen verschliefen die Hunde die lange Fahrt und waren zufrieden.
Am ersten Tag wanderten wir durch einen Wald hinunter zur Marienschlucht an den Bodensee. Die vielen Treppen und holprigen Wege ließen uns FlachlĂ€nder manches Mal anhalten um Luft zu holen, aber als echte Terrier rannten Pia und Kim die Stufen ĂŒbermĂŒtig rauf und runter. Fröhlich begrĂŒĂŸten sie andere Vierbeiner, die mit ihren Leuten ebenfalls unterwegs waren. Am See sausten sie durch feuchte BlĂ€tter und nassen Sand. Eigentlich wasserscheu machten sie nicht mal halt am flachen Seeufer und liefen ins Wasser.
Nach kurzer Zeit war von unseren frisch gestylten langhaarigen Hunden nichts mehr ĂŒbrig. Ein Horror fĂŒr jeden Yorkiefreund.
Äste, Moos und BlĂ€tter hatten sich im nassen Fell verfangen, der feine Sand panierte die Beine, aber unsere Fellschnuten waren glĂŒcklich.
Das böse Erwachen kam abends im Hotel, als ich mĂŒffelige Hunde entfilzen und reinigen musste, damit sie am Fußende unseres Bettes ihren Erholungsschlaf halten konnten, um am den nĂ€chsten Tag fĂŒr ein neues Abenteuer bereit zu sein.
Pia und Kim warten, dass es endlich los geht.



Unser zweiter Urlaubstag
Donnerstag | 2011-03-17 | 16:34

Überlingen - SĂ€ntis – Schaffhausen.
Am zweiten Tag unseres Urlaubs machten wir eine Fahrt nach Überlingen, um die zerrissene Perlenkette anzuschauen, die an den Flugzeugabsturz 2002 erinnern soll, bei dem damals viele russische Kinder und Jugendliche ums Leben kamen, die einem fröhlichen Urlaub nach Barcelona entgegen flogen, als Belohnung fĂŒr besondere Leistungen in der Schule und hier ein tragisches Ende fanden.
Auch jetzt noch ein bedrĂŒckendes GefĂŒhl.
Danach entschlossen wir uns zu einem Abstecher in die nahe liegende Schweiz.
Nach einem Spaziergang durch einen Wald kamen wir an einen Punkt, an dem man die Schnee bedeckten Alpen sehen konnte, der SĂ€ntis ragte strahlend in den Sonnenhimmel.
WĂ€hrend wir trĂ€umend in die Ferne schauten, rasten Pia und Kim durch ein abgeerntetes Maisfeld und versuchten sich die alten StĂ€ngel abzujagen, natĂŒrlich mit der Unterbrechung vertrocknete Kuhfladen zu knabbern, wobei sie sich auch durch unser entsetztes PFUI nicht unterbrechen ließen!
Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Schaffhausen. Hier schauten wir uns den Rheinfall an. Tosende Wassermassen stĂŒrzten in die Tiefe, immerhin der grĂ¶ĂŸte Wasserfall Europas.
Pia und Kim bestaunten die vielen Forellen, die fröhlich im sprudelnden Wasser surften und fĂŒr sie unerreichbar waren.
MĂŒde lagen sie spĂ€ter im Hotel und zuckten im Schlaf mit den Pfoten.
Ob es ihnen im Traum gelungen war, die flinken Fische zu fangen?
Kim ist bereit fĂŒr spannende Urlaubsabenteuer



Bodensee und Altstadtbummel
Donnerstag | 2011-03-17 | 16:46

Am letzten Tag unserer kleinen Reise kam die Sonne schon am frĂŒhen Morgen durch den leichten Bodenseenebel.
Was lag da nĂ€her, als eine lange Wanderung am See bei frĂŒhlingshaften 17 Grad.
Pia und Kim hatten Spaß daran, am Wasser nach Stöckchen zu suchen, sich von Studenten, die ihre Pause mit einem Eis am See verbrachten, knuddeln zu lassen oder Schnupperkontakt mit anderen Vierbeinern aufzunehmen.
Nach 8 km Wanderung lockte uns die wunderschöne Altstadt mit ihren kleinen Gassen, Bistros und GeschÀften zu einer StÀrkung. Auch die Hunde hatten nichts gegen ein kleines Wienerle.
Wir hörten Straßenmusikanten zu, bestaunten die Besonderheiten in den Auslagen - natĂŒrlich mussten wir ein bisserle kaufen - und ließen den Nachmittag mit einem sahnigen Kaffee auf einer Bank am See ausklingen.
Die letzten Spuren von der Fasnacht wurden gerade beseitigt. An einigen Ecken blitzten bunte Federn von den sicher lustigen KostĂŒmen und knautschige Luftschlangen im restlichen Herbstlaub.
Vor einer Woche waren hier in den Straßen die Narren los. FĂŒr die Menschen sicherlich eine große Gaudi, aber nicht fĂŒr unsere lieben Vierbeiner.
Viel zu schnell gingen die schönen Tage vorbei und wir mussten die lange RĂŒckreise antreten.
Unser Ostfriesland empfing uns mit dicken Wolken und eiskaltem Ostwind. Hier an der Nordsee spĂŒrten wir noch nichts vom beginnenden FrĂŒhling, aber irgendwann kommt er auch zu uns.
Unsere Fellschnuten waren ĂŒberglĂŒcklich, wieder in ihrer gewohnten Umgebung zu sein.
Sie sausten durch den Garten um zu schnuppern, welche Fremdlinge es inzwischen gewagt hatten, in ihr Revier einzudringen. Sogar Kater Merlin wurde ĂŒberschwĂ€nglich begrĂŒĂŸt, obwohl er sonst gerne ein beliebtes Jagdobjekt ist – pssst!!!! – es macht ihm nichts aus, aber das wissen Pia und Kim nicht.
Urlaub ist wunderschön, aber ein gemĂŒtliches Zuhause hat auch was.
Pia ist wieder zu Hause



FrĂŒhlingswetter
Montag | 2011-03-07 | 21:20

Inzwischen haben wir MÀrz und es wird höchste Zeit, dass wir uns mal wieder melden.
Endlich sind die grauen Tage vorbei und wir genießen jeden Tag die Sonne.
Überall blĂŒhen die bunten Krokusse, Vögel zwitschern und im Gehege meckern die Ziegen alle SpaziergĂ€nger an.
Gerne wĂŒrden wir eine spannende Geschichte erzĂ€hlen, aber bei uns ist nichts SpektakulĂ€res passiert.
Kim wohnt seit 4 Monaten bei uns und ist eine junge Dame geworden. Jeden Tag entdeckt sie neue Sachen:
Eines Tages nach dem langen Winter konnte sie nicht mehr ĂŒber den Teich laufen, sie sackte bis zum Bauch ein – Tauwetter!
Nicht alle Katzen sind so harmlos wie unser Merlin, es gibt da welche, die fauchen und schlagen auf die Nase, wenn man sie jagen möchte!
Wenn große Hund dunkel bellen, heißt das nicht immer – ich will dich fressen, sondern –komm spiel mit mir!
Wenn Pia grollend ihr Schweineohr verteidigt, sollte man es schon ernst nehmen, sonst gibt es gewaltig was auf die MĂŒtze!
Heute in einem kleinen Park hatten Pia und Kim ihre erste Begegnung mit einem Igel. Der stachelige Kerl war wohl erwacht und suchte laut raschelnd nach der ersten Nahrung.
Beide Hunde mussten zurĂŒck bleiben, sie durften nur aus der Ferne gucken. Der Igel sollte nicht gestört werden und auf die hĂŒpfenden, krabbelnden Untermieter des stacheligen Gesellen hatte ich keine Lust.
Immerhin ließ der Kleine mich als Paparatzi zu und zog nicht gleich seine Nase ein.
SpĂ€ter sind wir durch eine Binsenwiese nach Hause gelaufen. Pia war nicht begeistert, sie mag es nicht, wenn trockene BlĂ€tter oder Grashalme an ihrem Fell hĂ€ngen bleiben, aber schließlich ließ sie sich von Kims Übermut anstecken.
Pia und Kim beim Fotoshooting



Einfach mal so
Montag | 2011-02-14 | 23:38

Liebe Leser und Freunde unserer kleinen Homepage.
Heute möchten wir einfach mal allen ein DANKE SCHÖN sagen, die uns schon so lange besuchen und uns die Treue halten.
Im November ist Kim bei uns eingezogen und wir möchten euch zeigen, wie schnell ein Hundekind sich in drei Monaten entwickelt.
Wir sind glĂŒcklich und danken Manuela, dass sie uns die kleine Maus anvertraut hat.
Besonderer Dank gilt unseren Freunden Daniela und Andreas mit ihren Jungs Gino, Tumbee und Joel. Fast gleichzeitig zog ein Welpe bei uns ein und es macht großen Spaß, sich auszutauschen und die kleinen Schwierigkeiten und lustigen Begebenheiten mit einem jungen Hund zu erzĂ€hlen.
Die neusten Fotos von Danielas Hundebande begeisterten uns so sehr, das wir gerne so schöne Fotos auf schwarzem Hintergrund von unseren MÀdels machen wollten. Dani hatte nichts dagegen und nun kann man das Ergebnis bei uns anschauen. Danke Dani!
Danke auch an Ulrike, die in ihrer YOZ unsere eingeschickten Berichte veröffentlicht oder unsere Fotos fĂŒr ihre Puzzle oder Suchbilder verwendet.
Zum Schluss möchten wir unseren Freunden fĂŒr all die lieben GrĂŒĂŸe zum Valentinstag danken.
Wir werden uns weiter bemĂŒhen, kleine Geschichten zu schreiben, die wir mit unseren Yorkies erleben und die neusten Fotos zur VerfĂŒgung stellen.
Pia und Kim beim Fotoshooting



Lauter kleine Hunde
Freitag | 2011-02-04 | 21:04

Wetter wie im April!
WĂ€hrend an einem Tag die Sonne vom Himmel strahlte und uns an den Strand lockte, goss es am nĂ€chsten Tag wie aus Eimern und die Hunde schauten sehnsĂŒchtig in den Garten.
Was sprach also dagegen, sich mal wieder mit Bruder Bandit und seinem Freund Mickey zu treffen?
Diesmal war nicht die kleine Sam dabei, dafĂŒr brachte Wiebke den 6 Monate alten Yack mit, ein DackeljĂŒngling, der ĂŒber das Wochenende bei ihr gehĂŒtet wurde. Die Jungs waren wie immer begeistert, die MĂ€del weniger.
Yack fand den Quietscheesel von Kim nur gut und nervte doch ein bisschen, Bandit musste es mit dem Longihund besser machen und quietschte noch lauter, aber wir nahmen es mit einem LĂ€cheln.
Lilly kam mit ihrem Frauchen zu einem kurzen Besuch und auch sie war entsetzt ĂŒber die 3 „MĂ€nner“. Da half nur: ZĂ€hne zeigen und die Jungs in ihre Schranken weisen. War sie deshalb durch den strömenden Regen gelaufen, um Pia und Kim zu besuchen?
Wir ließen die Bande trotz der NĂ€sse in den Garten, um ein paar Fotos zu machen, aber es hatte keinen Sinn, das Licht war zu schlecht.
Mickey hatte es auf Mama abgesehen, der kleine „Flummi“ wollte immer wieder ihre Ohren auslecken, ein Liebesbeweis von dem verrĂŒckten Pudel.
Pia und Kim hielten sich lieber auf den Sesseln auf, um aus sicherer Höhe den Jungs beim Spielen zuzuschauen. Auch Wiebkes BemĂŒhungen, Kim zu zeigen, dass Bandit ein ganz Lieber ist, scheiterten.
Schließlich setzten die Damen sich auf die Treppe und schauten zur HaustĂŒr. Um diese Zeit musste doch der liebste Papa von der Arbeit kommen und der wĂŒrde die Jungs schon vertreiben.
Schnell war der ganze Stress vergessen, denn Papa brachte zwei neue Kuschelbetten mit, welch eine Freude, aber warum wollten beide Hunde unbedingt in das Bett, in dem der andere gerade saß?
Na egal, als der Papa sich zur Entspannung und um Streit aus dem Weg zu gehen, lang auf den Boden legte und den „Hundeberg“ spielte, war die Welt endgĂŒltig wieder in Ordnung.
Spaziergang bei Sonnenschein zum Hundestrand



HundebeschÀftigung
Sonntag | 2011-01-23 | 14:28

Lange mussten wir warten, bis der hohe Schnee endlich getaut war. Aber unsere Freude auf nun wieder lĂ€ngere SpaziergĂ€nge wurde schnell getrĂŒbt. Seit Tagen gab es immer wieder Regenschauer.
Also musste Plan B geschaffen werden.
Zuerst einen kurzen Gang ins nasse Wetter – natĂŒrlich unter den bitterbösen Blicken der Hunde!
So lohnte sich das anschließende Wellnessprogramm wenigstens.
Waschen – fönen – kĂ€mmen – stylen! Schließlich sollten die neue HalsbĂ€nder und Schleifchen ins rechte Licht gerĂŒckt werden.
Pia und Kim war das völlig egal, sie wollten nur fertig werden und ihre Ruhe haben.
Nun hatte ich Zeit, einige Dinge aufzurĂ€umen, die schon eine Weile warteten. Dazu gehörte eine Fadengardine, die sich in der Schublade vertĂŒdert hatte.
FĂŒr Kim ein neuer Spaß, (was die Sache nicht einfacher machte) wĂ€hrend Pia in ihrem Korb döste.
Fast fertig, klingelte es an der HaustĂŒr, Lilly kam mit ihrem Frauchen zum Kaffee- und Hundespielbesuch. Auch sie konnten mit dem gruseligen Wetter nichts anfangen und suchten ein bisschen Abwechslung.
Die Gardine war vergessen – von mir – nicht von den Hunden!!! Schimpfen hatte keine Sinn, wir verkniffen uns das Lachen und schossen schnell ein paar Fotos.
SpĂ€ter machte Kim ihre erste Erfahrung mit einem Luftballon. Eine ganze Weile hielt die dĂŒnne Haut ihren rauen Spielen stand, aber gerade als ihr liebster Papa von der Arbeit zur TĂŒr herein kam, machte es – PENG! Kim schaute ihren Papa verdutzt an, warum hatte er ihr tolles Spielzeug zerstört?
Macht nichts Kim, wenn es morgen wieder regnet, bekommst du einen neuen Ballon.
Kim wartet darauf, dass etwas Spannendes passiert



Hundeallerlei
Sonntag | 2011-01-23 | 14:34

Eigentlich können wir gar nichts Neues berichten, so viel ist nicht passiert.
Aber wir haben eine Menge Fotos gemacht und die wollen wir nicht vorenthalten.
Die ersten zarten Sonnenstrahlen lockten uns in die Natur.
Kim kennt ja fast nur Eis und Schnee. Fast wĂ€re sie in unserem kleinen Teich eingebrochen, denn seit sie bei uns ist, konnte sie auf seiner Eisdecke laufen. Aber sie bemerkte rechtzeitig, dass sie das dĂŒnne Eis nicht mehr betreten darf, einmal nasse Beine bis zum Bauch reichten aus.
Dann besuchte uns Anton, Kim liebte ihn auf Anhieb, endlich jemand, der stundenlang durch den Garten toben mochte. Pia schaute sich das Spektakel lieber aus der Ferne an. Soviel Jugendpower war ihr dann doch zuviel.
Es gab noch ein paar neue Fotos nach der morgendlichen Pflege und dann wollte Mama ihre genĂ€hten „Gute-Laune-Nordsee-Eumel“ fotografieren und setzte sie dazu auf die Treppe. Kim fand das Spiel sehr spannend. Sie setzte sich einfach dazu. Mama meinte, Kim wollte sich einen Eumel stibitzen, um ihn zu zerpflĂŒcken, aber das war nicht so. Kim schaute gespannt in die Kamera. Nun haben wir einen „Gute-Laune-Hundeeumel“!
Auf dem verwaisten Spielplatz konnten Pia und Kim endlos den kleinen HĂŒgel auf und ab rennen und auf dem Bolzplatz die frischen Maulwurfshaufen ausbuddeln.
Das alles hatte natĂŒrlich zur Folge, dass total verdreckte Hunde nach Hause kamen, aber echte Terrier dĂŒrfen sich auch mal so richtig schmutzig machen.
Heute reichte Pfoten und Bauch abspĂŒlen und rubbeln, morgen ist dann mal wieder Badetag – aber pssst – das dĂŒrfen Pia und Kim nicht hören! Baden gehört nicht zu ihren LieblingsbeschĂ€ftigungen.
Pia und Kim haben ein Fotoshooting



Überraschungsbesuch
Sonntag | 2011-01-23 | 14:39

Ein ganz so einladendes Wochenende wurde uns vom Wetterbericht nicht versprochen. Wieder nur Matsch, kurze SpaziergĂ€nge und anschließend Bauch und FĂŒĂŸe waschen – natĂŒrlich fĂŒr die Hunde!
Gab es eine andere Möglichkeit?
Da war doch der kleine „neue“ Joel, der bei unseren Freunden Gino und Tumbee eingezogen war und den wir gerne kennen lernen wĂŒrden?
Kim verstand uns nicht – war sie nicht auch NEU??? Oder schon alt? Drei Wochen Ă€lter als Joel???
Ein Anruf genĂŒgte: Kaffeebesuch? Habt ihr Lust, wollen wir unsere Hundekinder kennen lernen? Klar – warum nicht?
Also wurden Pia und Kim ins Auto gepackt und wir machten uns auf die Reise – immerhin 300 km.
Es war soooo toll. Kims anfĂ€ngliche Scheu vor den „MĂ€nnern“ legte sich ganz schnell und Pia traf Tumbee wieder, der ihr schon vor 2 Sommern seine Liebe erklĂ€rt hatte. Es wurde auf Hundeart getuschelt und geflirtet.
Im Laufe des Nachmittags kamen dann Merlin und TrĂŒffel mit ihren Dosenöffnern als weitere GĂ€ste zu Besuch und die HundemĂ€del waren ein bisschen ĂŒberfordert.
Pia zeigte Kim, wie sie sich vor soviel MĂ€nnerpower wehren kann – einfach ein bisschen zicken und in die Luft zwacken und die Kerle werden gefĂŒgig.
Wir wĂŒrden so gerne tolle Fotos mit wunderschönen Hunden von unserem Treffen zeigen, aber


.Nieselwetter, Nebel und nasse Hunde waren das Ergebnis.
Macht nichts – der Tag war einsame Spitze.
Immerhin ist es uns gelungen, ein Gruppenfoto mit den Neulingen zu machen, aber nur mit einer Handvoll Leckerchen. Die alten Hasen Gino, Pia und Tumbee blieben brav im Sofa sitzen, wÀhrend Joel und Kim andere Flausen im Kopf hatten und aus dem Bild sprangen.
Am spĂ€ten Nachmittag lagen ĂŒberall mĂŒde Hunde und fĂŒr uns wurde es Zeit, den doch langen Heimweg anzutreten.
Kurz vor unserer Abfahrt kam ein lieber Nachbar von Dani und prĂ€sentierte uns seinen kleinen Lucky, der mit 9 Wochen bei ihm eingezogen war. Sieben neugierige Hundenasen stĂŒrmten auf den kleinen Kerl los, aber er nahm es gelassen.
Herzlich willkommen in der Yorkiewelt, kleiner Mann!
Wir danken Dani und Andreas fĂŒr den schönen Tag und freuten uns, Reiner und Iris nach unserem Yorkietreffen 2009 wieder zu sehen.
Yorkies sind klasse, sie schaffen ĂŒberall Freunde!!!
Pia mit Gino und Tumbee im Garten



Silvester
Smastag | 2011-01-01 | 17:17

Nun ist das Jahr fast zu Ende. Unsere neue Kameradin Kim wohnt inzwischen 7 Wochen bei uns und wir freuen uns jeden Tag, sie ausgesucht zu haben.
Am 2. Januar wird sie schon 5 Monate alt. Wie schnell die Zeit vergeht.
Tapfer geht sie mit uns spazieren, immer nur Schnee und eisige KĂ€lte, etwas anderes kennt sie ja kaum.
Zu Hause ist ihr grĂ¶ĂŸter Feind der Wischmop, kaum hole ich ihn hervor, wird sie zur reißenden Bestie, dieses Ding muss vernichtet werden. Sie lĂ€sst sich knurrend mit ihm durch die Wohnung ziehen und verfolgt ihn in den letzten Winkel, wĂ€hrend Pia mit fragenden Augen zuschaut und es nicht versteht.
Am Heiligen Abend musste Kim bis zur Erschöpfung arbeiten, so viele Schleifen, buntes Papier und Kartons wollten verarbeitet und in ihr Bett geschleppt werden.
Mit einigen Leckerchen ist sie durchaus bereit, einige Minuten fĂŒr ein Fotoshooting still zu sitzen.
Sie kennt die Kommandos: Sitz, Bleib, Stopp und Gib FĂŒnf – meistens! Zu mehr ist sie nicht bereit, aber wir arbeiten daran.
Ganz gruselig findet sie das tĂ€gliche KĂ€mmen und den warmen Mantel anziehen oder auf ihr Futter warten mĂŒssen, das wird mit lautem Bellen eingefordert.
Kim ist die perfekte Meisterdiebin. Sie verschleppt alles, was sie findet.
NachlÀssig ausgezogene Schuhe oder Socken liegen plötzlich in anderen RÀumen oder unter dem Sofa.
Briefe aus dem Postkasten geholt und mal kurz auf die Treppe gelegt, haben wir uns gleich abgewöhnt, obwohl – könnte man es bei unangenehmen Rechnungen nicht doch machen?
Die Tempos aus der offen gelassenen Handtasche finden sich zerfetzt im Bett wieder oder tief hĂ€ngende HandtĂŒcher im Bad liegen unter dem Esstisch. Ganz zu schweigen von der Klorolle, wenn die BlĂ€tter zu weit abgerollt sind. MĂŒssen wir halt ein bisschen ordentlicher werden – oder?
Dann gibt es da noch die abendlichen Tobestunden, wo kein Auge trocken bleibt. Wuselige Kampfmonster rasen durch die Wohnung und ĂŒber die Möbel. Wie gut, dass wir uns entschieden, mit dem Kauf der neuen Couch zu warten, bis Kim aus dem Gröbsten raus ist.
Auf alle FĂ€lle werden wir weiter berichten, was wir im Neuen Jahr mit unseren Fellschnuten erleben.
Heute wĂŒnschen wir allen unseren Freunden und Lesern einen Guten Rutsch ins Jahr 2011.
Wir wĂŒrden uns freuen, wenn auch im nĂ€chsten Jahr wieder viele GĂ€ste unsere kleine HP besuchen.
Es grĂŒĂŸt Inka mit Pia und Kim
Neues von Kim



Norddeich im Winter
Freitag | 2010-12-17 | 22:44

Fast tĂ€glich Ă€ndert sich zurzeit das Landschaftsbild und wir nutzen jede freie Minute zu kleineren SpaziergĂ€ngen, denn fĂŒr lange MĂ€rsche ist es viel zu kalt.
An einem Tag wanderten wir bei Sonne und eisigem Ostwind den Feldweg beim WindmĂŒhlenpark am Kanal entlang.
Pia und Kim fingen aber trotz warmem Pullover schnell an zu frieren und hatten nicht so richtig Lust. Erst auf dem RĂŒckweg rannten sie los und freuten sich auf ihr warmes PlĂ€tzchen am Ofen.
WĂ€hrend Deutschland im Schnee versinkt, hat es nun auch bei uns an der KĂŒste etwas mehr geschneit. Bei blauem Himmel und Sonnenschein machten wir uns auf den Weg zum Hundestrand.
Doch dann trauten wir unseren Augen nicht – kaum im Hafen angekommen, wabberte dicker Seenebel auf die KĂŒste zu, es wurde lausig kalt.
FĂŒr Kim war es die erste Tour ans Meer, sie staunte ĂŒber die endlose Weite und raste mit Pia los.
Doch ganz schnell kroch die klamme KÀlte an uns hoch, Eis setzte sich in die HundebÀrte, die Fellschnuten fingen an zu zittern.
Ein kleines bisschen kamen wir uns vor wie in dem Film: „So weit die FĂŒĂŸe tragen“.
Wie gut, dass wir nur 2 km RĂŒckweg vor uns hatten. Warmes Futter fĂŒr die Hunde, heißer Tee fĂŒr uns und die Welt war wieder in Ordnung.
Zum Schluss wĂŒnschen wir allen unseren Lesern ein
Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Jahr 2011. Lasst euch ganz tĂŒchtig beschenken und vor allem – Bleibt gesund!
Kim erlebt zum ersten Mal den Hundestrand



Hundebesuch im Dezember und Fotosaission
Mittwoch | 2010-12-01 | 23:34

Unser Bericht von den Weihnachtsfotos brachte unsere Freundin Wiebke mit Pias Bruder Bandit und Pudel Mickey auf den Plan.
Solche Fotos wollte sie auch gerne haben und besuchte uns, weil es doch mit mehreren Hunden viel mehr Spaß macht. Ob sie wusste, dass nun harte Arbeit vor uns lag?
Sie kam nicht alleine, sie brachte zwei Freundinnen mit, dazu die kleine Sam und den großen Bobby.
Zuerst fand ein Kennen lernen im Garten statt. Kim fand Bobby gar nicht gut, er bellte vor Freude und das machte ihr Angst.
Viel schöner war es fĂŒr sie, mit der fĂŒnf Monate alten Sam zu toben und ĂŒber den zugefrorenen Teich zu rutschen. Der eiskalte Wind war plötzlich gar nicht mehr so beißend, wie noch morgens beim ersten Gassigang.
NatĂŒrlich durften Gruppenfotos auf unserer schon oft gezeigten „Yorkiebank“ nicht fehlen.
Inzwischen bauten wir die Weihnachtsdeko im Wohnzimmer auf und es konnte losgehen. WĂ€hrend diesmal Wiebke fĂŒr die Hunde den „Leckerliekasper“ spielte, lief die Kamera heiß.
Bobby schaute ein bisschen ratlos, er sollte auf einmal im Sofa Platz nehmen, was er nicht verstand, weil er zu Hause eigentlich nicht auf dem Sofa liegen darf.
Bandit und Pia waren schon ein bisschen genervt, was man deutlich an ihren Gesichtern sieht.
DafĂŒr hatten die Kleinsten ihre helle Freude an den bunten Sachen, sie saßen brav im Sofa und hörten mit schief gelegten Köpfen dem hellen „FEIN“ von Wiebke zu.
Weihnachten kann kommen, es war ein lustiger Tag mit den 6 Hunden.
Kim und Pia bekommen Besuch von vier Hundefreunden



Vorweihnachtszeit
Samstag | 2010-11-27 | 15:30

Ein Blick nach draußen – dicke Regentropfen klatschten an die Scheiben, kalter Wind sauste um die HĂ€user. Das soll die Woche vor dem 1. Advent sein???
Mein Ruf: „MĂ€dels, geht mal schnell raus, Pipi machen!“ wurde mit vorwurfvollen Blicken dokumentiert. Wer jagt bei diesem Wetter schon einen Hund vor die TĂŒr, aber was sein musste, musste sein.
Also stand ich schlotternd unter dem Vordach der BlockhĂŒtte. Pia weiß, je schneller sie ist, umso schneller kann sie wieder ins Warme. Kim schlotterte mit mir und jammerte, sie wollte nicht. DafĂŒr klappte es drinnen auf dem Fußabtreter umso besser. Welpenzeit!!!
Nun hieß es, die Hunde drinnen zu beschĂ€ftigen und so hatte ich die Idee, einige Weihnachtsfotos zu machen.
Dazu brauchte ich Deko und kletterte auf den Dachboden, gefolgt von neugierigen Hunden, die an der Bodentreppe warteten.
Dann konnte es losgehen:
1. Man nehme einige leicht verdauliche Weihnachtssachen, die einem Welpenmagen nicht schaden.
2. Man legt diese Dinge auf eine Decke ins Sofa und versucht, den Welpen dazu zu setzen.
3. Die Kamera sollte vorbereitet sein.
4. Inzwischen hat der Welpe die Sachen inspiriert und beginnt sie anzukauen, vom Sofa zu schubsen, selber von der Couch zu springen und mit der spannenden Beute durch die Wohnung zu jagen.
5. Man schnappt den Hund, versucht ihn einigermaßen hĂŒbsch zu machen ( beim Yorkie macht sich ein Schleifchen immer gut) und setzt den Kobold wieder ins Sofa.
6. Hilfreich ist eine Klapperdose mit Leckerlis, die den Welpen dazu animieren soll, aufmerksam zu schauen, was aber den Erfolg hat, dass der Kleine nach vorne in die Kamera springt und die Fotos hoffnungslos verwackeln.
7. Katzen, MĂ€use oder KĂŒhe nachzuahmen, bringt nicht immer den erwĂŒnschten Erfolg, weil Welpi sich bellend freut, dass Mama den Kasper macht.
8. Geschwindigkeit ist ein unbedingtes Muss.
9. Bauchrobben, schnelles Rollen von rechts nach links und auf den Knien rutschen sollte beherrscht werden.
10. Im Fotoarchiv könnt ihr schauen, was dabei rumgekommen ist. DANKE an Pia, die mich als routinierter Fotostar tatkrĂ€ftig unterstĂŒtzt hat, indem sie gelangweilt zur Seite schaute, gĂ€hnte oder im entscheidenden Augenblick die Augen zumachte, weil sie das ganze UnglĂŒck nicht mehr sehen konnte.
Nach einer Stunde harter Arbeit, etwa 500 Fotos und den Bauch voller Leckerlis rollten meine MÀuse sich zufrieden zusammen und trÀumten von ihrem ersten gemeinsamen Fotoshooting, wÀhrend ich das Chaos entfernte und die besten Fotos aussortierte.
Inzwischen hat sich das Wetter ein bisschen geÀndert mit Schneegriesel und Frost. Das gefÀllt den Fellschnuten schon besser.
Wir wĂŒnschen allen unseren Freunden und Lesern eine schöne Adventszeit.
Pia und Kim im ersten Schnee



Pia und Kim
Sonntag | 2010-11-14 | 19:23

Nun sind schon fast zwei Wochen vergangen, seit wir mit Kim die lange Reise zu uns nach Hause machten.
Sie hat sich an unseren Tagesablauf gewöhnt, ist immer quirlig und tobt mit Pia durch die Wohnung und den Garten.
Genauso gerne mag sie es, mit uns und Pia im Sofa kuscheln und sich den Bauch streicheln lassen.
Es ist wunderbar, morgens in der FrĂŒhe im Schlafanzug im Regen im Garten zu stehen und leise zu sĂ€useln: „Kim, mach doch bitte Pipi!“ Dann schaut sie beleidigt, mag nicht draußen sein - es ist doch schöner, das Nötige auf der Fußmatte zu erledigen, im Warmen und Trockenen. Dabei fing die Stubenreinheit so schön an.
Das tĂ€gliche KĂ€mmen ist ein Graus fĂŒr sie, aber ich denke, damit ist sie nicht alleine – zu Pias LieblingsbeschĂ€ftigung gehört es auch nicht.
Inzwischen ĂŒben wir tĂ€glich ein paar Minuten an der Straße zu laufen, anfangs machten Kim die Autos und FahrrĂ€der große Angst. Auch jetzt ist sie noch vorsichtig, versucht aber nicht mehr, sich zu verstecken.
Unsere Wohnung wurde zum Hundepielplatz, immer wieder tritt einer von uns auf ein nicht beachtetes Quietschetier und bringt uns an den Rand eines Herzinfarktes. Der Aufschrei von uns animiert Kim zu fröhlichem Bellen.
Sie ist eine echte Powerkugel, neugierig und zu Spaß aufgelegt – ein YorkiemĂ€del eben, wie wir es lieben.
Ich weiß, dass unsere Fotos gerade nicht die Besten sind, aber in der Wohnung sind die Hunde oftmals zu sehr in Bewegung und draußen lĂ€sst das Licht uns in diesen grauen Novembertagen hĂ€ufig im Stich. Na ja, man kann etwas erkennen.
Kim schaut dem Regen zu



Neues von KIM
Sonntag | 2010-11-07 | 22:29

Inzwischen wohnt Kim 5 Tage bei uns.
Aus der schĂŒchternen Maus ist eine kleine Zicke geworden. Sie bellt uns frech an wenn sie Langeweile hat, sie findet immer neue Sachen, die sie anknabbern kann und wird zum echten Terrier, wenn die Wohnung gewischt werden muss. Der Wischmop wurde sofort zum Feind erklĂ€rt.
Der Garten ist inzwischen ihr Spielplatz geworden, sie rast durch die Beete und fÀngt bunte BlÀtter.
Wehe, wenn das Futter nicht pĂŒnktlich serviert wird, dann kann man keinen Schritt mehr gehen, es sei, man möchte ĂŒber einen quirligen Hund stolpern.
Ich denke, dass hat sie sich in den ersten Stunden bei unserer Pia abgeguckt, die auch im Tiefschlaf die KĂŒhlschranktĂŒr hört, egal, wie leise sie geschlossen wird oder vom Kater Merlin, der sich nach stundenlangen StreifzĂŒgen völlig ausgehungert durch die Katzenklappe schleppt, um in der KĂŒche den sterbenden Schwan zu spielen und vor unseren FĂŒĂŸen laut miauend zusammen zu brechen. NatĂŒrlich erregte Kim viel Aufsehen. In der ganzen Nachbarschaft munkelte man, dass Pia eine neue Freundin hat und so ließen die Besucher nicht lange auf sich warten.
Lilly platzte vor Neugier und brachte ihren Sohn Anton mit. Kim, an ein lustiges Hunderudel gewöhnt, freute sich, das endlich Leben in die Bude kam. Sie rannte den ĂŒberrumpelten Anton fast ĂŒber den Haufen, dass er nur die Möglichkeit hatte, auf die Couch zu flĂŒchten, um erst mal in Ruhe zu schauen, wer ihm da in die Pluderhosen zwackt.
Mit vielen Leckelis konnte ich die Vier ĂŒberreden, ein einigermaßen erkennbares Foto zu machen.
Gestern nahmen wir Kim mit in die Felder, sie sollte die Natur kennen lernen und zwar ohne den lÀstigen Autoverkehr.
Leider hatte sie trotzdem Angst vor all den neuen Dingen und wollte sich lieber hinter kleinen BĂŒschen oder an Grabenkanten verstecken, da half auch die Spielaufforderung von Pia nicht.
Aber in Mamas Arm konnte sie den Ausflug dann doch noch genießen.
Bestimmt lernt sie ganz schnell, wie toll es ist, nach MĂ€usen zu buddeln und den Duft der Hasen zu schnuppern.
Wir freuen uns, dass du bei uns bist, kleine Kim. .
Erster Ausflug in die Felder



Hallo, ich bin die Neue, die KIM
Donnerstag | 2010-11-04 | 18:53

Mein Name ist \"Dejavué of No Mercy`s\", aber gerufen werde ich KIM.
Gestern machte ich eine lange Reise - von Waltrop nach Ostfriesland.
Alles war fremd und meine Mama war auch nicht mehr da, aber nun habe ich ja die Pia. Wird sie meine neue Freundin?
Zuerst blieb ich in der kuscheligen Box, da war mein dickes Kissen, das nach meiner Mama duftete. Hier wollte ich nie mehr raus, aber niemand kĂŒmmerte sich um mich – sollte ich hier versauern?
Da half ja nun alles nichts, also machte ich mich auf den Weg.
Ohhhhh, es gab so tolle Sachen zu entdecken, weiche Kuscheldecken, Spielsachen, die einen ganz fremden Duft ausströmten und ein tolles langes Band, welches mir aber gleich verboten wurde.
Meine neue Mama sagte, das wĂ€re ihr Computerkabel (was ist das???) und ich wurde aus der Ecke geholt – schade, dass machte mir am Meisten Spaß.
Nun hat sie es versteckt? Aber ich werde es finden – versprochen!
Meine erste Nacht verbrachte ich in meiner Box an Mamas Bett. Erst musste ich ein bisschen weinen, aber dann bin ich wohl eingeschlafen und habe mich erst heute Morgen um 8.00 Uhr gemeldet, ich musste soooo dolle Pipi. Dazu wurde ich tatsĂ€chlich in den Garten gebracht – so eine Frechheit! Der Wind pustete mir um die Ohren und es kam nass von oben.
Also habe ich ganz schnell das Notwendige erledigt und bin wieder in die warme Wohnung gesaust.
Mama hat vor Freude gequietscht und mich geknuddelt - warum nur? Ich habe doch bloß Pipi gemacht?
Inzwischen war ich schon ein paar Mal im Garten und immer quietscht die Mama, langsam macht es mir Spaß.
Ich glaube, ich habe es hier ganz gut getroffen und werde demnÀchst erzÀhlen, was ich hier an der Nordsee so alles erlebe.
Eure Kim
Kim, zu Hause angekommen



Norder Beestmarkt
Samstag | 2010-10-23 | 23:56

Am diesem Wochenende fand in Norden der traditionelle Beestmarkt statt. Beesten werden in Ostfriesland die einjĂ€hrigen KĂŒhe genannt, die frĂŒher hier im Herbst zum Markt getrieben und verkauft wurden.
Aber nicht nur KĂŒhe, Schweine und Pferde wurden angeboten, auch das so genannte Kleinvieh.
In der heutigen Zeit stehen außer Pferde und Ziegen hautsĂ€chlich die kleineren Hausgenossen zum Verkauf.
Dazu gibt es Shows mit Pferden, Ponyreiten, Karussells fĂŒr die Kleinsten, VerkaufsstĂ€nde und viele Buden mit Leckereien.
Wir wollten uns den Markt mal anschauen und Pia war mit von der Partie.
Die vielen Pferde, die an langen Leinen gelangweilt in der Menge standen, interessierten sie weniger, aber die KĂ€fige mit den Kaninchen, Frettchen, Meerschweinchen, HĂŒhnern, Tauben und GĂ€nsen, weckten Pias Jagdtrieb.
Hechelnd, den Schwanz heftig wedelnd, wollte sie von einem Stand zum nÀchsten. Am Liebsten hÀtte sie die kleinen Tierchen in die Flucht geschlagen um sie dann wieder einzufangen.
Wir gingen mit gemischten GefĂŒhlen die langen Reihen entlang. Wie lieblos die armen Tiere doch angeboten wurden??? Niemanden interessierte es, ob die verkauften Meerschweinchen oder Kaninchen spĂ€ter auch artgerecht gehalten werden. Und die GĂ€nse? Waren sie schon ein geplanter Weihnachtsbraten? Wie viele der sĂŒĂŸen Miniponys wurden aus einer Laune heraus gekauft um spĂ€ter ein trauriges Dasein in einem einsamen Stall zu fĂŒhren?
Als wir dann noch sahen, dass eine Familie einen Wurf Spitzwelpen anbot, reichte es uns.
Viel schöner war unser anschließender Bummel durch die Felder vor der Stadt, wo die Schafe am Deich entlang rannten, auch wenn das Wetter am Nachmittag es nicht ganz so gut mit uns meinte.
Pia besucht den Norder Beestmarkt



Hundespaß am Meer
Freitag | 2010-10-01 | 20:28

Heute wollten wir unserer Freundin Lilly ein bisschen Abwechslung verschaffen.
Seit Tagen lag sie ohne Antrieb in ihrem Körbchen und schaute ihre Mama mit traurigen Augen an.
Lilly hat den „Babyblues“!
Sie hĂ€tte wohl gerne wieder Welpen gehabt, aber ihre Kinder sind ja erst 8 Monate alt und es wĂ€re unvernĂŒnftig gewesen.
Nun musste etwas passieren, also machten wir bei strahlender Sonne einen Spaziergang zum Meer, um sie abzulenken.
Da noch viele Touristen hier Urlaub machen, trafen wir große und kleine vierbeinige Hundefreunde, die sich im Watt tummelten und gegenseitig ihr Wurfspielzeug abjagten.
Gute Gelegenheit, einige Fotos zu machen. Auch wenn sie nicht alle gestochen scharf sind, sieht man den Spaß, den die Hunde hatten.
Zuerst waren unsere MĂ€dels ein bisschen vorsichtig als die großen Vierbeiner auf sie zukamen, aber schnell musste Pia beweisen, dass sie mit den langen Beinen der Setter mithalten kann.
Plötzlich kam mit langem seidigem Fell eine Yorkshiredame ĂŒber den Deich gerast. Ach wie schön sah sie aus!!!!
Aber schon hörten wir den Schrei ihres Frauchens: „ Neeeiiiiinnnn!!! Nicht schon wieder!!!!“
Mit einem Stöckchen in der Schnauze sauste die HĂŒbsche direkt durch das matschige Watt ins Wasser.
Pia traute ihren Augen nicht. Aber dann packte sie der Ehrgeiz und sie rannte hinterher. Pia hĂ€lt nicht viel von einem Bad in der Nordsee, aber sie hat nichts gegen wohliges WĂ€lzen im nassen, ĂŒbel riechenden Sand.
Das Frauchen von der kleinen Ayla erzĂ€hlte uns, das ihre Maus vor nichts zurĂŒckschreckt und ein absoluter Energiebolzen ist. TagtĂ€glich mĂŒsste sie nach dem Spaziergang am Meer in mĂŒhseliger Kleinarbeit ihren Hund abspĂŒlen und Knoten auskĂ€mmen. WĂŒrde sie hier an der Nordsee wohnen, hĂ€tte Ayla mit Sicherheit einen superkurzen Putz.
Klar sahen auch unsere Hunde entsprechend aus, aber es war uns gelungen, Lilly ein bisschen fröhlicher zu machen und das wollten wir doch erreichen.
Pia an der Nordsee



Pia und Merlin im Okober
Freitag | 2010-10-01 | 20:40

Diesmal wollte ich keine lange Geschichte schreiben, aber die neusten Fotos von Pia und dem bunten Herbst zeigen.
Ja - und dann dachte ich, es wÀre auch mal schön, wenn unsere Leser unseren weiteren Mitbewohner den Maine Coon Kater Merlin etwas nÀher kennen lernen.
Merlin ist ein absolut gutmĂŒtiger Hausgenosse, der mit allen Hunden prima auskommt.
Bestimmt wĂ€re es mit seinen 8 kg fĂŒr ihn ein Leichtes, den um einiges kleineren Yorkies zu zeigen, wer der Chef im Haus ist, aber dazu hat er keine Lust.
Wenn allerdings die grĂ¶ĂŸeren Hunde unserer GĂ€ste zu frech werden und in sein Revier eindringen, faucht er böse und haut mit der Tatze, aber die Krallen hat er dabei noch nie ausgefahren.
Merlin macht lieber einen RĂŒckzug und beobachtet aus sicherer Entfernung.
Wir lieben unseren dicken egozentrischen Tiger, der eigentlich immer das macht, was er gerne möchte und auch bestimmt, wann er Streicheleinheiten wĂŒnscht, die er laut meckernd einfordert.
Oder ob er lieber auf Streifzug durch die NachbargĂ€rten schleicht, um dann mit Nacktschnecken und GestrĂŒpp im Fell nach Hause zu kommen, sich auf den besten Sessel zu legen und den Schnodder aus dem Pelz zu putzen.
Seine Liebe beweist er uns mit toten MĂ€usen, die er ab und zu liebevoll vor die TĂŒr legt, damit wir auch ja drauftreten, wenn wir eilig zur Arbeit mĂŒssen.
Anderseits hat Pia eine Aufgabe, sie muss stundenlang die tote Maus bewachen, damit sie auf keinen Fall in dem kleinen Loch unter der Garage verschwindet und sie nicht mehr daran kommt.
Das ist Merlin, er wurde am 21. September 8 Jahre alt.
Merlin lauert um Pia zu Àrgern



Pferde
Sonntag | 2010-09-19 | 00:28

Hallo Freunde, wie wir alle wissen, gibt es Babysitter. Manchmal ist es auch ganz toll, einen Hundesitter zu haben, weil die Dosenöffner zu lange arbeiten mĂŒssen.
Aber heute ist mir da was zu Ohren gekommen, das musste ich erst mal verstehen?!?!?
Mamas Sohn braucht einen PFERDESITTER – ja richtig, einen Aufpasser fĂŒr seine Pferde.
Ok, Sohnemann muss eine Woche beruflich verreisen, da muss doch mal jemand nach seinen Pferden schauen. Sie stehen jetzt nachts im Stall, fĂŒr die Weide wird es langsam zu ungemĂŒtlich.
Heute sind wir nun zur Reitanlage gefahren – oh je, mir war ganz mulmig zu mute. Pferde sind ja sooooo groß!!!!
Dann stellte ich fest, es ist gar nicht schlimm, es gab dort sogar einen freundlichen Hund, der mir zeigte, wie die Pferde so leben. Sie haben ein riesiges Bett aus Stroh und wenn mich nicht alles tÀuscht, duftet es hier und da nach meinen geliebten MÀuschen.
Nun finde ich es gar nicht mehr schlimm, wenn wir nÀchste Woche nach den Pferden schauen. Bestimmt wartet Schlappi der Hund auf mich und eine Maus im Stroh wÀre doch richtig spannend.
Bis dahin, GrĂŒĂŸe von eurer Pia
Turo Jack möchte in den Stall, er schaut, ob ihn jemand holt



Sturm am Hundestrand
Samstag | 2010-09-18 | 23:58

Heute war noch einmal ein Hundetrefftag bei uns angedacht.
Bruder Bandit mit seinem Kumpel, Pudel Mickey, wollten zu Besuch kommen und gemeinsam war ein Bummel am Hundestrand geplant.
Diesmal blĂŒhte Pia förmlich auf, als die Jungs den Gartenweg endlang kamen. Es gab eine freudige BegrĂŒĂŸung.
Aber was war das????
Mama Wiebke hatte eine Tasche bei sich, aus der es erwartungsvoll quiekte. Zum Vorschein kam die winzige Yorkiedame Sammie, die einer Freundin gehört und bei Wiebke aus beruflichen GrĂŒnden einige Tage Urlaub machen muss.
Eine sĂŒĂŸe Maus voller Tatendrang. Nach einem kurzen Kennen lernen und ganz viel markieren im Garten, beschlossen wir, das gute Wetter zu nutzen und durch die Felder zum Hundestrand zu laufen.
Der starke Wind hielt uns nicht davon ab.
Pia war zum ersten Mal, seit wir unsere Emma verloren, wieder ein glĂŒcklicher Hund. Sie forderte die Jungs und die kleine Sammie zu einer wilden Jagd durch die Feldwege und ĂŒber die Wiesen auf. Fröhlich bellend rannte sie auf alle zu, um ihren Übermut zu zeigen. Um die kleinen Beine der gerade 16 Wochen alten Sam nicht zu ĂŒberfordern, setzten wir sie zwischendurch in ihre Tragetasche. Immerhin war der Weg 6 km lang.
Ja Pustekuchen, das wollte sie gar nicht. Sie wimmerte und kratzte: Lasst mich raus!!!
Was wieder einmal zeigte, das Yorkies absolut keine Schoßhunde sind.
Erst als der Sturm direkt am Meer zu heftig wurde, war sie bereit, sich ein StĂŒckchen tragen zu lassen.
DurchgeschĂŒttelt, mit zugesandeten verklebten, aber glĂŒcklichen Hunden kamen wir wieder zu Hause an.
Pia ist mĂŒde nach langem Spaziergang



Herbstzeit
Mittwoch | 2010-09-15 | 21:39

Da sind wir endlich wieder. Inzwischen hat der Herbst bei uns Einzug gehalten. Die letzten Blumen bemĂŒhen sich, trotz Sturm und Regen gut auszusehen. Die Trauben an unserem Weinstock werden langsam rot – Herbstzeit!!!
Heute hatte Pia eine Menge Hundebesuch. Nach langer Zeit meldeten sich Nona und Frauchen Silke zu einem FrĂŒhstĂŒck an.
Nona ist der absolute Spielbolzen und forderte Pia gleich zu einer Hatz durch den Garten auf.
Pia war wenig beeindruckt, sie hatte anderes zu tun.
Unter unserer BlockhĂŒtte siedelten sich MĂ€use an, die jetzt ab und zu ins Freie kommen, wahrscheinlich, um WintervorrĂ€te zu sammeln. Pia hatÂŽs gesehen!
Ihre Aufgabe besteht nun darin, stundenlang vor der HĂŒtte zu stehen, um aufzupassen, welche Maus sich auf den Weg macht, um einige Körner zu sammeln.
Vor nicht langer Zeit hatte sie den gleichen Tick an der Garage und fand in unserem Gasthund Akima eine treue Kameradin. Beide starten um die Wette auf das kleine Loch unter der Garagenwand und kein Leckerchen war gut genug, die Beiden aus der Reserve zu locken.
Ja, dann kam die Lilly mit ihrer Mama dazu und kurz darauf unsere jetzigen GÀste mit ihrem Pudel Merlin. Nona und Merlin nÀherten sich vorsichtig. Es dauerte nur einen Augenblick, da hatten sich zwei gesucht und gefunden.
Zuerst musste der alte lĂ€dierte Fußball daran glauben. Inzwischen von etlichen Hunden zerbissen und gemartert, war er ohne Luft ein tolles Objekt fĂŒr die kleineren Fellschnuten.
Dann entdeckte Nona unsere Hundeangel mit dem kleinen Teddy am Gummiband. Es gab kein Halten mehr. Auch Merlin fand Gefallen an dem neuen Spielzeug.
Allerdings biss er das Gummi durch und stibitzte den Teddy, in der Hoffnung, das Nona ihn jagt.
WĂ€hrend Lilly das Geschehen ein bisschen vorsichtig aus der Ferne beobachtete, passte Pia genau auf, dass ihr keiner ihre MĂ€use streitig macht.
Ansonsten zeigen wir endlich die Fotos von dem neuen Hundespiel, das Pia zum Geburtstag bekam. Kegel und Scheiben mĂŒssen verschoben werden, damit die Leckerlis zu Vorschein kommen – hmmm? Pia brauchte keine 5 Minuten, um den Sinn dieses Spiels zu durchschauen. Sie ist nun mal eine verfressene kleine Maus, der alles recht ist, um an Futter zu kommen.
Ja, zum Schluss die MĂŒtze, die Pia unwillig zeigt. Sie sollte eigentlich fĂŒr einen Teddy sein, aber die Mama fand, es wĂ€re witzig, sie einmal Pia aufzusetzen. Was Pia davon hĂ€lt – schaut selber im Fotoblock.
Pia mit der TeddymĂŒtze



PIA - geb. am 28. August 2006
Freitag | 2010-08-27 | 21:20

Herzlichen GlĂŒckwunsch und alles Liebe kleine Maus.
Heute wirst du vier Jahre alt und hast uns vier Jahre die Sonne ins Haus gebracht.
Bleibe wie du bist und mache uns noch ganz lange so viel Freude wie bisher.
Du bist unsere Rakete, unser Kuschelmonster, unser Tröster, unser Clown und unser Leben.
Wir haben dich ganz dolle lieb, dein Herrchen und dein Frauchen
Pia hat Geburtstag



Pia im Land der Trolle. Teil 1
Donnerstag | 2010-08-12 | 19:53

Ende Juli machten wir uns auf den Weg nach DĂ€nemark, ins Land der Trolle, ein bisschen traurig, weil diesmal nur unsere Pia dabei war.
Die kleinen Kobolde lassen sich ja nur selten sehen, aber Pia hat sie entdeckt.
Was uns sehr wunderte, Pia konnte sich gleich an die Wege durch die DĂŒnen und die steile Treppe an der SteilkĂŒste erinnern. Fröhlich sprang sie die schmalen Stufen der Treppe hinunter, wĂ€hrend uns angst und bange wurde.
Am Strand hatten wir eine ausgelassene Pia, die sich den Wind um die Ohren sausen ließ, Stöckchen suchte und im Sand buddelte.
Wieder auf dem Campingplatz gab es eine Überraschung. Neben uns standen neue Leute aus der Schweiz und
..sie hatten zwei Yorkiedamen im GepĂ€ck! Welch eine Freude, da gab es doch gleich ein GesprĂ€chthema. Daisy und Shiny forderten Pia zu einer Hetzjagd ĂŒber den Platz auf, aber so richtig wollte sie nicht, die Schwestern waren ihr zu wild. Aber ein gemeinsames Foto war kein Problem.
Viel lieber hĂ€tte Pia mit den neuen Bewohnern im großen Gehege getobt. Sie kannte diese „HĂŒpfer“ nicht und verfolgte gespannt ihre großen SprĂŒnge. Neben den gefrĂ€ĂŸigen Schweinen wohnten jetzt zwei Wallabys, das sind kleine KĂ€ngurus. Aber hier war Vorsicht geboten, denn der Zaun hatte Strom und die schlechte Erfahrung vom letzten Jahr reichte uns.
Ein paar Tage spĂ€ter war Pia vom Sand und der salzigen Luft so verklebt, dass ihre Haare zu Berge standen und der große Abwaschbottich fĂŒr ein unfreiwilliges Bad herhalten musste.
Nach einer Woche Sonnenschein schlug das Wetter um, es regnete und zu allem Übel kam Sturm auf. Einige Zelte brachen zusammen und unser Wohnwagen wurde heftig durchgeschĂŒttelt.
Worauf sollten wir warten? Schnell waren unsere Sachen zusammengepackt und die Fahrt ging weiter.
Sonnenuntergang an der SteilkĂŒste



Pia in Dobbertin Teil 2
Donnerstag | 2010-08-12 | 20:03

Unsere zweite Station war ein Platz in Dobbertin am See, NĂ€he der Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern, ein Geheimtipp einer guten Freundin.
Hier schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Alte HĂ€user endlang einer holprigen Straße, nirgends ein Supermarkt oder ein anderes GeschĂ€ft, nur eine kleine Eisdiele, die entweder ĂŒberfĂŒllt war oder geschlossen hatte.
DafĂŒr konnte man stundenlang durch Wald und Felder am See endlang radeln und wandern.
Am spannendsten fand Pia die MĂ€uselöcher, die ĂŒberall am See waren, hier muss es verfĂŒhrerisch geduftet haben, denn sie war kaum davon wegzubringen.
Leider gab es auch ganz viele Zecken, die wir immer wieder aus Pias Fell bĂŒrsten mussten.
Ein Besuch in Wismar durfte nicht fehlen und so machten wir uns an einem Sonnentag auf den Weg und bewunderten die alten Bauten.
Nach vier Tagen Entspannung in absoluter Ruhe, konnten wir diese Stille nicht mehr aushalten, es musste etwas Neues passieren.
So packten wir noch einmal unsere sieben Sachen zusammen und starteten in den SĂŒden.
Diesmal sollte es Konstanz am Bodensee sein, dort wollten wir das Stadtleben genießen und unseren Sohn besuchen.
Diesen Hinweis konnte Pia nicht verstehen???



Pia in Konstanz
Donnerstag | 2010-08-12 | 20:10

Nach 10 Stunden Autobahn kamen wir in Konstanz an.
Welch ein Unterschied zu der Ruhe in Dobbertin. Der Campingplatz am Bodensee war völlig ĂŒberfĂŒllt, junge Leute feierten jede Nacht bis in den Morgen bei lauter Musik.
Die resolute Campingwartin hatte alle HĂ€nde voll zu tun, um einigermaßen fĂŒr Ordnung zu sorgen.
Wir nahmen es mit Humor, denn wir hatten doch Urlaub und vorher fast zuviel Ruhe.
GemĂŒtlich bummelten wir durch die engen Gassen in Konstanz und ließen es uns gut gehen. Kleine GeschĂ€fte, Eiscafes und Restaurants luden zum Staunen und Probieren ein. Pia geht gerne in StĂ€dten spazieren. Hier hatten viele Artgenossen ihre Duftmarken hinterlassen und ĂŒberall roch es herrlich fĂŒr ihre kleine Hundenase. Die AusflĂŒge bei Sonnenschein am See gefielen uns sehr.
Auch die Insel Reichenau gehörte zu unseren Zielen. Überall wuchsen GemĂŒse, Blumen und es duftete herrlich nach frischen KrĂ€utern.
Unser Sohn zeigte uns seinen Arbeitsplatz und erzÀhlte, dass das Institut neuerdings Probleme mit kleinen MÀusen hat, die sich dort eingeschlichen hatten.
WĂ€hrend wir uns ĂŒber die Arbeit unterhielten, lief Pia plötzlich aufgeregt durch die RĂ€ume und schaute immer wieder zur Decke, ihre Nase vibrierte. Dort mussten die kleinen Unholde in der Verkleidung lauern.
Hier könnte auch Pia einen Job finden.
In Konstanz wÀren wir gerne noch ein Weilchen geblieben, aber leider geht jeder Urlaub einmal zu Ende und so mussten wir nach ein paar Tagen wieder einmal unsere Sachen zusammen packen und die Heimreise antreten.
Die RĂŒckreise blieb uns leider in keiner angenehmen Erinnerung.
Wenn man etwa 1000 km durch ganz Deutschland tingelt und eine kleine Fellschnute im GepÀck hat, muss man hÀufiger eine Pause machen.
Wie kann es sein, dass selbst an einem Sonntag alle RastplĂ€tze mit LKWs zugestellt sind? Es war den Urlaubern kaum möglich, irgendwo einen Platz zu finden, um sich ein bisschen zu erholen. Auch die PKW ParkplĂ€tze waren zugestellt und dazu der grĂ€ssliche MĂŒll!!! Überall ĂŒberfĂŒllte MĂŒlltonnen, der stinkende Abfall lag am Straßenrand. Wir mussten Pia an der kurzen Leine halten, damit sie nicht in Versuchung kam, von diesem Unrat zu probieren. Hat man da noch Lust, die klitzekleinen Hinterlassenschaften vom eigenen Hund brav mit einer TĂŒte zu beseitigen? Eigentlich nicht, aber wir wollten uns nicht in die Schiene dieser Leute einreihen.
Als dann auf einem verdreckten Platz drei MĂ€nner aus einem Auto stiegen und ohne Skrupel direkt neben uns an einen Zaun pinkelten, war das Maß voll.
Wo ist die deutsche Kultur geblieben?
Trotz allem hatten wir eine tolle Zeit und wie heißt es so schön: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!
Zu Hause erwarteten uns Haus und Garten wie ein Dornröschenschloß. Wie ist es möglich, dass in nicht mal drei Wochen die Rankpflanzen so lange Triebe entwickeln konnten?
Pia radelt am Bodensee



Endlich Urlaub
Donnerstag | 2010-07-22 | 12:32

Nun ist es soweit, wir werden unseren lang ersehnten Sommerurlaub antreten.
Die langen StrÀnde in DÀnemark warten auf uns.
Auch wenn wir in den letzten Wochen doch ein bisschen ĂŒber die große Hitze gestöhnt haben, wĂŒnschen wir uns jetzt Sonne pur.
Ein kleiner Wehmutstropfen fÀhrt mit, denn wir wissen, wie sehr Emma die Weite am Strand geliebt hat.
Unseren zwei- und vierbeinigen Netzfreunden nah und fern wĂŒnschen wir eine erholsame Zeit, egal ob sie verreisen oder es sich zu Hause gemĂŒtlich machen.
Wir sind bald wieder da und berichten die neusten Abenteuer.
Liebe GrĂŒĂŸe, Pia mit Schreiberling Inka
Reif fĂŒr die Insel



TrauergrĂŒĂŸe fĂŒr Emma
Montag | 2010-07-19 | 17:39

Unsere kleine Powermaus ist nun schon eine Woche im Hundehimmel, doch immer wieder ertappen wir uns dabei, nach ihr Ausschau zu halten.
Es wird noch eine Weile dauern, bis wir uns an den Gedanken gewöhnt haben, dass sie nie wieder zurĂŒckkommt.
Viele liebe Freunde aus der ganzen Welt schickten uns fĂŒr Emma einen letzten Gruß ins GĂ€stebuch oder als Email.
Auf diesem Weg möchten wir uns fĂŒr Anteilnahme und all die lieben Trostworte bedanken.
Kleine Emma, wir werden dich nie vergessen.
Unsere kleine Emma



TrĂ€nen fĂŒr Emma!!!!!!
Sonntag | 2010-07-11 | 20:30

Es ist fĂŒr uns etwas Unfassbares passiert. Unsere kleine Flipmaus Emma ist ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen.
Eine Woche kĂ€mpfte sie ums Überleben und hat den Kampf verloren.
Um Emma nicht lÀnger leiden zu lassen, fassten wir am Samstagabend zusammen mit unserer TierÀrztin den schweren Entschluss, sie gehen zu lassen.
Seit etwa einer Woche fĂŒhlte Emma sich nicht wohl, sie hatte keine Lust zum Spielen, sie wollte nicht ihre geliebten SpaziergĂ€nge machen und der Appetit ließ zu wĂŒnschen ĂŒbrig.
Unsere TierĂ€rztin schob es nach eingehender Untersuchung auf einen labilen Kreislauf, bedingt durch die große Hitze. Es ging auf und ab, bis am Samstagmorgen der Zusammenbruch kam.
In unserer kleinen Stadt hatte kein TA Dienst und so fuhren wir mit unerlaubter Geschwindigkeit in den nÀchsten Ort.
Inzwischen war Emma ins Koma gefallen. Infusion, Blutlabor, Ultraschall und weitere Untersuchungen ergaben nichts Gutes. Emmas Blutzucker war auf dem Nullpunkt, im Bauchraum hatte sich ganz viel Wasser angesammelt, das Herz kÀmpfte.
Nach 4 Stunden schöpften wir Hoffnung, Emmas große Augen schauten uns fragend an:
Warum bin ich hier???
Sie wollte nach Hause und hatte Hunger!
Es war nur ein Aufflackern des letzten Lebenswillens. Um 23.00 Uhr kam der nÀchste Zusammenbruch und wieder rasten wir los. Es gab keine Rettung, nur noch TrÀnen. Emmas kleines Herz schlug nur noch schwach.
Ihre großen braunen Augen sagten: Lasst mich gehen, auch wenn ich euch liebe, ich schaffe es nicht.
ZurĂŒck bleiben aufgelöste Hundeeltern und eine verstörte Pia.
Mach es gut kleine Maus und werde glĂŒcklich in einer anderen Welt.
Danke fĂŒr die fantastische Zeit, die wir mit dir erleben durften.
Dein Hundepapa und die weinende Mama
Wir fragen uns: WARUM???????



Fußballfieber!!!!!!!!!!
Dienstag | 2010-06-15 | 23:27

Also Leute, alle reden nur noch ĂŒber die gerade begonnene Fußballweltmeisterschaft.
Welch ein Trubel, weil wir gegen Australien gewonnen haben.
Wir können dieses Spektakel gar nicht verstehen, BÀlle gehören seit jeher nicht zu unserem Lieblingsspielzeug?
Nun hatte unsere Mama doch tatsĂ€chlich die Idee, zwei Jungs einzuladen und unseren Garten zu einem Fußballfeld zu machen!!!
Oh weh, was sollte da auf uns zukommen. Als der dicke Ball angerollt kam, schauten wir lieber aus sicherer Entfernung zu.
Und schon ging die Hatz los. Socke, der Elo unserer GĂ€ste bellte den Anpfiff, er griff den dicken Ball und jagte auf uns zu.
Jesko, ein Tibetterrier, der in unserer Nachbarschaft eingezogen ist, fĂŒhlte sich mit seinen gerade 4 Monaten wie ein Halbstarker und ging zum Angriff ĂŒber.
Wir waren ratlos, soviel MĂ€nnerpower!!!
Da half es auch nicht, dass Socke sich aus SolidaritĂ€t zu uns eine Schleife ins Haar binden ließ und ziemlich bedeppert seinen neuen Ströbbi zeigte.
Deckung, stĂŒrmen, links außen – gibtÂŽs auch rechts innen? Tor, Elfmeter, Foul, rote Karte, Strafbank – was bedeutet das bloß alles?
Nee, nee, das ist nichts fĂŒr uns MĂ€dchen.
Emma verstand die Spielregeln nicht, sie brachte einen alten Zuppellappen und feuerte die Jungs an, mit ihr zu spielen. Pia hatte eher Spaß daran, den Jungs in die Pluderhosen zu kneifen und ihren Unmut mit lautem GeklĂ€ffe kund zu tun.
Da wir kein echtes Tor im Garten haben, kann man sagen, die Jungs gewannen 20 zu 0 gegen die MĂ€dchen, denn so oft musste mindestens der Ball aus den Beeten gefischt werden.
Die Mama freute sich ganz bestimmt ĂŒber den großen Blumenstrauß, der nun unseren Tisch ziert, denn sie sammelte ohne Murren, aber mit gerunzelter Stirn die ganzen Blumen ein, die unserem wilden Spiel zum Opfer fielen.
War doch ein schöner Nachmittag – gelle Mama???
Soooo schlimm ist Fußball nun auch wieder nicht!!!!
Jesko im Fußballrausch



DAISY
Montag | 2010-05-31 | 20:39

Liebe HP GĂ€ste, heute haben wir eine ganz große Bitte an euch.
Eine kleine YorkiehĂŒndin, die DAISY, benötigt dringend unsere Hilfe.
Ihr erfahrt alles Weitere in der Juni Ausgabe der YOZ, der weltbesten Yorkshirezeitung.
http://www.yorkiezeitung.de
Fellnasen mĂŒssen doch zusammen halten und Daisy helfen.
Wir sind dabei.
Pia und Emma
Daisy braucht dringend Hilfe



Endlich Sonne
Mittwoch | 2010-05-26 | 21:26

Lange mussten unsere Fellschnuten darauf warten, in der Sonne den Garten genießen zu können.
Wie viel Lebensfreude in ihnen steckt zeigen die Fotos, die Pfingsten entstanden sind.
Mit einer selbstgebauten Hundeangel - eine Rute mit einem Twistgummi und daran ein kleiner Teddy und ein Quietscheschweinchen, dem lĂ€ngst die großen Ohren fehlen (weil Emma sie zerlegt hat) zeigen unsere Fellschnuten:
Nur fliegen ist schöner!!!!!!!
Unsere Freundin Lilly war mit von der Partie, sie mag die Hundeangel nicht, dafĂŒr tobte sie lieber mit Pia.
Fliegende Hunde



Yorkie - Wahnsinn !!!!!!
Sonntag | 2010-05-09 | 23:57

Das zweite Wochenende im Mai bescherte uns Sturm und Regen, man könnte meinen, es hĂ€tte kleine Yorkies vom Himmel geregnet, denn sie waren plötzlich ĂŒberall.
Zuerst besuchte uns plötzlich die Wiebke mit ihren Fellschnuten Bandit und Mickey und dann bekamen wir ganz lieben Besuch von unserer Internetfreundin Danni, die mit ihrer Freundin 4 Tage Urlaub in unserer Ferienwohnung machten und vier Hunde, eine Lhasa Apso HĂŒndin und drei Yorkies mitbrachten.
NatĂŒrlich war unsere Freundin Beate mit ihrer Lilly mit von der Party.
Am Samstag ließen wir uns vom schlechten Nieselwetter nicht abhalten und wanderten zum Hundestrand.
Danni strĂ€ubten sich die Nackenhaare, sie wollte mit dem Strand absolut nichts zu tun haben, denn dort halten sich die vielen bösartigen großen Hunde auf, die ihre kleinen Lieblinge in StĂŒcke reißen. Trotzdem lief sie tapfer mit.
Ein bisschen mussten wir anderen schmunzeln ĂŒber die Ă€ngstliche Danni. Es ging nach dem Motto: Hunde ableinen und mit Stress in den Augen wild um sich schauen, ob sich heimlich von hinten eine Bestie nĂ€hert, dann Hunde anleinen und entspannt weiterlaufen, Hunde ableinen – ohhh, kommt ein Auto? Hunde anleinen – nein, alles im grĂŒnen Bereich, kein Auto in Sicht! Hunde ableinen!!!!
Wir machten ein kleines Picknick und hatten alle Spaß. Die Hunde rasten durch die DĂŒnen und ĂŒberrollten sich vor VergnĂŒgen.
Die kleine LhasahĂŒndin Jacky ist schon ein bisschen Ă€lter und hat Probleme mit ihren Knien, aber in einer Tasche abwechselnd getragen, fand auch sie unseren Ausflug spitze.
Emma bekam Stress, denn sie musste die KĂ€sedose bewachen, die eigentlich fĂŒr die Menschen gedacht war, aber der KĂ€se schmeckte auch den Hunden und natĂŒrlich gingen sie nicht leer aus.
Salzluft und Sand sind die „netten Freunde“ langhaariger Hunde. Klebrige Zottelhunde machten sich schließlich auf den Heimweg.
Beate hatte dann die Idee, in einem Lokal einen Cappuccino zu trinken – hmmm? Wer duldet vier verrĂŒckte Frauen mit 7 Hunden????
Wir erinnerten uns an eine italienische Eisdiele, deren Besitzerin selbst einen YorkierĂŒden hat. Jubelnd wurden wir empfangen, wie Italiener eben so sind, immer fröhlich.
Der kleine Billy war allerdings mit der Damenhorde etwas ĂŒberfordert, er zeigte die ZĂ€hne und zog sich schĂŒchtern zurĂŒck.
Ziemlich mĂŒde kamen wir nach fast 8 Kilometern zu Hause an.
Ein kleines Fotoshooting durfte bei unserem Treffen natĂŒrlich nicht fehlen, aber es war doch sehr schwierig, 7 wuselige Hunde auf ein Foto zu bannen.
Wir bitten um Entschuldigung, dass einige der Fotos in unserem Blog etwas unscharf sind, aber ich denke, man kann die Freude sehen, die unsere kleinen Fellschnuten an diesem Wochenende hatten.
Alle beschlossen, dieses Abenteuer noch einmal zu wiederholen.
Yorkiebande erobert den Norddeicher Strand



Abschied von Lillys Kindern
Mittwoch | 2010-04-21 | 00:06

Am letzten Wochenende war es soweit – Lillys Welpen sind in die weite Welt zu ihren neuen Familien gezogen.
WĂ€hrend Lilly nach 10 Wochen nicht mehr so erpicht darauf war, sich um die kleine Bande zu kĂŒmmern, kam bei ihren Menschenfreunden eine traurige Abschiedsstimmung auf.
WehmĂŒtig winkten sie den Autos nach, in denen eins nach dem anderen ihre Babys verschwanden.
100 Fragen geisterten in ihren Köpfen:
Haben wir alles richtig gemacht?
Sind es die richtigen Leute fĂŒr die kleinen Fellschnuten?
Werden sie immer so geliebt, wie wir sie geliebt haben?
DĂŒrfen sie bei ihren neuen Familien alt werden, ohne herumgeschubst zu werden?
Werden wir sie noch einmal wieder sehen?
Anton ist der einzige, der nun eine Straße weiter wohnt. Bestimmt treffen wir ihn eines Tages auf einem unserer SpaziergĂ€nge.
Annie und Albert durften zusammen bleiben, sie sind aufs Land gezogen und dĂŒrfen dort mit ihrem neuen Frauchen durch die Felder streifen.
Arielle, die kleine Maus hat mit ihrem Frauchen schon eine Reise zur Tochter gemacht und wurde herzlich im Familienclan aufgenommen.
Allen geht es prima und wir warten auf das erste Treffen, das im nÀchsten Monat geplant ist.
WĂ€hrend die neuen Besitzer froh gelaunt am Telefon ĂŒber die kleinen Abenteuern ihrer Fellschnuten berichten, ist es bei Lilly zu Hause still geworden. Nirgends liegt mehr ein angetrocknetes HĂ€ufchen, in das der Papa morgens mit mĂŒden Augen rein tritt. Nirgends mehr kleine PfĂŒtzen, die gewischt werden wollen.
Kein abendliches leises Schleichen ins Bad, um ja die Babys nicht zu wecken, die prompt wach wurden, um gegen 24.00 Uhr noch ein StĂŒndchen zu spielen.
Kein wildes Jaulen mehr, wenn Lilly mit der Mama von einem Spaziergang nach Hause kam.
Keine abgerissenen BlĂŒten mehr im Garten oder kleine gebuddelte Löcher im Rasen.
Nur Pia und Emma, die dem ganzen Kinderkram skeptisch gegenĂŒberstanden, sind heilfroh, dass ihre Freundin Lilly nun wieder Zeit hat, mit ihnen zu toben und um die Wette zu rennen.
Mamma Lilly verabschiedet ihre kleine Bande



Frohe Ostern
Samstag | 2010-04-03 | 00:34

Da es uns im Moment zeitlich nicht möglich ist, alle zwei- und vierbeinigen Freunde im weiten Web persönlich zu besuchen, möchten wir unseren fleißigen Lesern auf diesem Weg ein Frohes Osterfest wĂŒnschen.
Inka mit Pia, Emma und Kater Merlin
Pia und Emma



Wie Hundekinder den FrĂŒhling erleben
Freitag | 2010-03-26 | 18:34

Der FrĂŒhling ist da. Seit einigen Tagen hatte der FrĂŒhling bei uns Einzug gehalten. Pia und Emma ließen sich die warmen Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen, als uns ein Anruf erreichte:
Heute durften die Kinder von unserer Freundin Lilly zum ersten Mal in den Garten.
Zaghaft standen sie an der geöffneten TerrassentĂŒr und hielten die kleinen Nasen schnuppernd in die Luft. Die große fremde Welt machte sie anfangs unsicher, aber schließlich gab es kein Halten mehr. Die freche Annie machte den Anfang. Mit zittrigen Beinen stakste sie vorsichtig in Richtung Rasen und berĂŒhrte die Grashalme. Da bei den anderen die Neugierde grĂ¶ĂŸer war als die Angst, kamen sich hinterher.
Ach, die Mama lief einfach ĂŒber die grĂŒne FlĂ€che? Dann konnte es ja nicht so schlimm sein?!?
Ganz schnell war die kleine Bande im Garten verstreut. Sie hĂŒpften wie HĂ€schen ĂŒber die Wiese, ĂŒberrollten sich an den Beetkanten und erschraken, weil der Kies so laute GerĂ€usche machte.
Der Übermut kannte bald keine Grenzen mehr. Heidekraut wurde angeknabbert, Nasen in die bunten Krokusse gesteckt und in den Beeten gebuddelt. Hier konnte man sich verstecken, vorsichtig am Gartenteich entlanglaufen und staunen, was da fĂŒr schnelle bunte Teile hin- und her schwammen. Ja, die Goldfische hatten auch Spaß an den wĂ€rmenden Sonnenstrahlen.
Lilly hatte ihre liebe Not, auf die Hundekinder aufzupassen, aber natĂŒrlich hatten wir alle Vier stĂ€ndig im Auge, damit keins an den giftigen Efeupflanzen oder Schneeglöckchen knabbert oder mit einem Blums im doch noch sehr kalten Teich landete.
Schließlich wurde der Spielzeugkorb ausgekippt und die verschiedenen Dinge im Garten verteilt.
Anton packte die FrĂŒhlingslust, dem dicken Stofftiger musste er zeigen, wozu ein echter Hundmann geboren wurde.
Ganz langsam fielen einem nach dem anderen die mĂŒden Augen zu. Noch ein SchlĂŒckchen Milch an Mamas Bar und dann wurde es Zeit fĂŒr ein kleines Nickerchen. Mit zuckenden Pfoten, leise fiepend, trĂ€umten die FellmĂ€use von ihrem ersten großen Abenteuer.
Wer Interesse an diesen kleinen Wonneproppen hat, darf sich gerne mit uns in Verbindung setzen, den sie suchen nach Ostern ganz liebe Hundeeltern, sie Spaß daran haben, weitere Abenteuer mit ihnen zu erleben.
BEATE MEISSNER, Tel. 04931 – 167488 oder an unsere Emailadresse.
Wir wĂŒnschen allen unseren treuen Freunden und Lesern ein sonniges Osterfest mit einem fleißigen Osterhasen und besonderen Leckereien fĂŒr die kleinen und großen Fellschnuten.
Albert und seine Geschwister erleben zum ersten Mal den Garten



Besuch auf einer Westernranch
Montag | 2010-03-08 | 21:25

Hallo Kumpels, am letzten Wochenende haben unsere Dosenöffner sich etwas Tolles fĂŒr uns einfallen lassen. Wir durften mit auf eine Pferderanch, wo unser Papa Fotos von einer Trainingsstunde mit Westernpferden machen wollte.
Der Sohn von unseren Dosis hat ein Pferd, den „Tobu Jac“ und der musste hier zur Schule gehen. Jaja, nicht nur wir Hunde werden zur Schule geschickt, das mĂŒssen auch andere Tiere.
Ihr glaubt ja nicht, wie spannend es dort fĂŒr Fellschnuten in unserer GrĂ¶ĂŸe ist.
Gleich am Eingang kamen vier große Hundefreunde auf uns zu, die uns zuerst einen Schrecken einjagten, aber ganz friedlich waren. Trotzdem schlotterten unsere Fellpopos und wir sausten in die große Sandkiste, die Mama Reithalle nannte. Hier konnten wir herrlich rennen und in dem weichen Sand buddeln. Da fanden wir doch tatsĂ€chlich ein paar leckere PferdeĂ€pfel, die wir leider nicht futtern durften. Immer wieder hörten wir ein „Pfui“, aber das eine oder andere Fitzelchen konnten wir doch verputzen.
Schließlich wurden die Pferde in die Halle gebracht, leider durften wir nicht an der Schulstunde teilnehmen, warum eigentlich nicht? Rennen und Staub aufwirbeln können wir doch auch?
Mama zog es vor, mit uns in den frisch gefallenen Schnee zu gehen und die Ponys auf der Weide zu besuchen, da waren wieder die großen Hundekumpels, die mit uns spielen wollten und eifrig Stöckchen – nee, eher BaumstĂ€mme brachten, um sie zu apportieren. Leider konnten wir damit nicht mithalten, warum sind wir nur so klein?
Na egal, wir sausten durch den Schnee und rannten um die Wette.
Emma fand einen herrlichen, frisch aufgeworfenen MaulwurfhĂŒgel und machte sich gleich daran, den Burschen auszubuddeln.
Mit nassen schneeverklumpten Beinen und ein bisschen Maulwurferde an den Pfoten rannten wir wieder in den schönen weichen Sand, der in einem Rondell lag, wo sonst die Pferde longiert werden.
Warum stieß die Mama nur einen so tiefen Seufzer aus? Nur weil die Schneeklumpen an unseren Beinen jetzt gepudert waren? Macht doch nichts, das taut doch wieder!
Viel zu schnell ging der Nachmittag zu Ende. MĂŒde Pferde wurden in ihre Boxen oder auf die AnhĂ€nger gebracht und unser Papa sagte zu Tubo Jac, dass er das ganz prima gemacht hat.
Ja und was ist mit uns? Wir waren doch auch klasse? Was macht schon das bisschen staubsaugen im Auto am nÀchsten Tag, ist doch eine tolle BeschÀftigung am Sonntag?
Viel schlimmer war, dass Mama sagte, wir wĂŒrden wie ein leibhaftiger Pferdeapfel stinken und dann hat sie uns den Abend verdorben und uns kurzerhand in die Wanne gesteckt.
Aber schön warŽs trotzdem.
Freudige Beller von Pia und Emma
Er gehört auch zur Familie, der Tobu Jac



Vier mal kleines GlĂŒck!!!
Montag | 2010-03-08 | 21:41

Nun ist es vier Wochen her, seit unsere Freundin Lilly ihre Babys bekam.
Wie schnell die kleinen Fellschnuten groß werden.
Jeden Tag lernen die Racker etwas dazu. Inzwischen schmeckt ihnen das Futter von ihrer Mama und sie benutzen einen Stapel Zeitungen zum Pipi machen, damit nur ja das Nest nicht beschmutzt wird.
Mit braunen Knopfaugen schauen sie in die große fremde Welt und beweisen ihren ganzen Mut, indem sie frech knurren, wenn jemand Fremdes in ihr kleines Reich greift.
Deutlich erkennt man die verschiedenen Charaktere der Kleinen.
Annie ist die Mutigste und Frechste, Arielle, die Kleinste, ist eher schĂŒchtern. Die beiden Jungs, Albert und Anton, sind immer zufrieden, wenn sie ihre Mama zum Kuscheln haben oder miteinander raufen können.
Alle zusammen eine sĂŒĂŸe Bande, die sich hier in der Fotogalerie wieder einmal vorstellen möchte.
Sollte jemand Interesse an einer der Fellschnuten haben, um ihr ein liebvolles Zuhause zu geben, bitte ich, Kontakt aufzunehmen mit:
BEATE MEISSNER, TEL. 04931 – 167488 oder eine Email an meine Adresse.
Die vier Welpen von unserer Freundin Lilly suchen ein Zuhause mit ganz lieben Dosenöffnern



Tauwetter und Erdferkel
Samstag | 2010-02-27 | 19:23

Haben wir nicht alle ĂŒber den ewigen Schnee mit seinen Unbilden gejammert???
Nun ist es da, dass lang ersehnte Tauwetter. Pia und Emma atmeten sichtlich erleichtert auf, als sie heute bei Plusgraden ohne den verhassten Strickpulli ins GrĂŒne durften.
Dicke MaulwurfhĂŒgel sĂ€umten den langen Weg am Deich und luden zum Buddeln ein – endlich wieder Gras unter den Pfoten und „MĂ€uschen“ suchen.
Leider wurden wir dann von einem Regenschauer ĂŒberrascht, als wir eine lange Strecke von unserem schĂŒtzenden Auto entfernt waren.
Aber nun war alles egal, da mussten wir durch – auch Pia, die es letztlich gelassen hinnahm, denn sie ist eher der Stadthund, der am Liebsten gestylt shoppen geht, wĂ€hrend Emma zum Erdferkel aufblĂŒht, immer die Nase am Boden, um Beute zu suchen.
MaulwurfhĂŒgel sind ihre Leidenschaft. Emma erinnert an einen Fuchs, wenn sie plötzlich einen Senkrechtstarter in die Luft macht und mit allen Vieren in den dicken HĂŒgel springt.
NatĂŒrlich versuchten wir Fotos zu machen, leider nicht mit dem gewĂŒnschten Erfolg, denn die LichtverhĂ€ltnisse ließen zu wĂŒnschen ĂŒbrig.
Mit völlig verdreckten, aber glĂŒcklichen Hunden kamen wir zu unserem Auto.
Da soll mal einer sagen, Yorkies seien kleine verwöhnte Schoßhunde mit roten Schleifchen im Ströbbi, heute kann man bei uns sehen, dass sie auch anders können.
NatĂŒrlich kamen sie um ein warmes Bad nicht herum, denn wer will schon stinkende MĂŒffelhunde im warmen Sofa an seiner Seite haben.
Pia und Emma frisch gebadet



Neuschnee und Kinderstube
Montag | 2010-02-22 | 23:45

Am letzten Sonntag trauten wir unseren Augen nicht. Über letzten Eiskrusten und Schneeresten hatte sich eine neue weiße Watteschicht breit gemacht. Gerade fanden die ersten Schneeglöckchen einen Weg durch die dicke Schneedecke, nun wurden sie von einer neuen Flockenpracht wieder abgedeckt.
Pia und Emma haben langsam die Nase voll, immer wieder suchen sie einen Ausweg, um vor unserem tĂ€glichen Gang nicht in die verhassten Pullis gesteckt zu werden. Aber auch die Flucht auf die Treppe nĂŒtzt nichts, denn kaum draußen, schlottern sie um die Wette und frierend macht kein Spaziergang Spaß.
Diesmal fĂŒhrte unser Weg in den Wald am Stadtrand von Aurich. Ein Trimmpfad und kleine HĂŒgel luden zum Toben ein und schnell war der lĂ€stige Pulli vergessen.
Durchgefroren wieder zu Hause angekommen, erreichte uns ein Anruf.
Die Babys von unserer Freundin Lilly hatten ihre Augen geöffnet. Was lag da nĂ€her, als schnell zu schauen und bei einer Tasse heißem Tee die neusten Fotos zu schießen.
Nun ist die kleine Bande zwei Wochen alt und man erkennt langsam die unterschiedlichen Gesichter oder Ausdrucksweisen.
Anton hat am Meisten zugelegt, mit seinen 420g ist er nun der Dickste und GemĂŒtlichste.
Annie versucht schon auf ihren kleinen Beinchen zu stehen und drÀngelt ihre Geschwister zu Seite, um am Schnellsten an der Futterquelle zu sein. Sie liebt es, bei ihrem Menschenpapa in der Halsbeuge zu liegen und sich beschmusen zu lassen.
Arielle ist die Laute, wenn ihr etwas nicht passt, gibt sie verÀrgerte gurrende Laute von sich, die an die GerÀusche eines kleinen Pinguins erinnern.
Albert ist immer zufrieden wenn er mit seiner Mama und seinen Geschwistern kuscheln kann, er ist ein ganz Ruhiger.
Inzwischen dĂŒrfen auch Pia und Emma eine Nase voll nehmen und den Kindersegen begutachten. Lilly passt zwar noch auf, dass ihren Kindern nichts passiert, aber sie zeigt nicht mehr grollend die ZĂ€hne.
WĂ€hrend draußen der Winter kein Ende nimmt, wachsen die kleinen Wonneproppen dem nahenden FrĂŒhling entgegen.
Pia und Emma verstecken sich, weil sie keinen Pulli anziehen wollen!



Unsere Freundin Lilly hat Babys bekommen
Sonntag | 2010-02-07 | 19:29

Als Pia zu uns ins Haus kam, war da die Freundin von der Mama, die Beate.
Sie fand Pia sooooo sĂŒĂŸ, dass sie sie am Liebsten sofort stibitzt hĂ€tte. Einen eigenen Hund wollte sie aber nicht, weil

? Ja warum eigentlich nicht?
Dann standen Yorkiewelpen in der Zeitung und Beate wollte: „Nur mal schauen!“
Wer kennt es nicht, dieses: „nurmalschauen“???? und so zog schon kurze Zeit spĂ€ter Lilly ein.
Bereits im ersten Jahr wurde Lilly zu einer begeisterten Motorradbraut und begleitet ihren Hundepapa im eigenen Rucksack auf viele Fahrten.
Pia und Lilly sind die besten Freundinnen, die sich oft besuchen. Inzwischen gehört auch Emma zum quirligen Trio.
Wie ja alle Yorkiebesitzer wissen – Yorkies machen sĂŒchtig!
Beim gemeinsamen Stöbern auf verschiedenen Yorkshireseiten im Netz seufzte Beate immer öfter: „Ach, einmal hĂ€tte ich gerne einen Wurf dieser allerliebsten TeddybĂ€ren!“
Warum nicht?
Ganz schnell wurde ein wunderschöner Ehemann fĂŒr Lilly gefunden und die Hochzeit konnte stattfinden. Nun hieß es 9 lange Wochen warten, aber wie schnell ist diese Zeit vergangen.
Gestern, am 7. Februar, war es soweit – HURRA!!!! – Lilly ist stolze Mama von 4 Welpen geworden. Es sind 2 Jungs und 2 MĂ€del. Da sie keine eigene HP hat, werden wir hier in AbstĂ€nden berichten, wie die Kleinen sich entwickeln, wie Pia und Emma den Kindersegen finden und was Beate mit der Kinderschar erlebt.
Baby Annie



Eisschollen im Norddeicher Hafen
Freitag | 2010-01-29 | 22:13

Da dachten wir, der Winter ist langsam vorbei, aber da haben wir uns wohl getĂ€uscht. Immer wieder hörten und sahen wir in den Medien, dass der Schifffahrtsverkehr zu Erliegen kam, weil dicke Eisschollen die Schiffe nicht mehr durchließen.
Was lag da heute nĂ€her, als bei uns vor der HaustĂŒr zu schauen, denn schließlich wohnen wir fast an der KĂŒste.
Wir trauten unseren Augen kaum, die ganze Landschaft sah völlig verĂ€ndert aus. Überall Schnee und dicke Schollen, vom Meer keine Spur.
Gelangweilte Stimmung im Norddeicher Hafen. Keine SpaziergĂ€nger, keine Fischer, die ihre Kutter fĂŒr die nĂ€chtliche Fahrt fertig machten.
FĂŒr die Hunde ein Spielparadies, weil kein Autoverkehr ihre wilde Jagd störte. Eine FĂ€hre von der Insel Norderney quĂ€lte sich durch die dicken Eisplatten – wie lange noch?
Pia und Emma rasten die schneeverwehten Deiche runter, schauten auf die vereisten Schiffe und bissen sich in die Beine, wo immer dicker werdende Klumpen das Laufen schwerer machten.
Immer wieder musste ich sie vom pappigen Schnee befreien, was aber ihrer Freude keinen Abbruch tat.
Nach einer Stunde ging es nicht mehr. Pias Beine waren zu dicken Eisbeinen gewachsen, sie konnte kaum noch laufen und Emma legte sich einfach in den Schnee, um die Klumpen abzubeißen und zu fressen, was bestimmt nicht gesund ist.
Zu Hause wurden unsere Fellschnuten zum Auftauen unter die warme Dusche gestellt, danach gab es einen vollen Fressnapf mit Leckereien und eine ausgiebige Schlafstunde mit zuckenden Pfoten und wilden TrÀumen konnte beginnen.
Morgen werden wir schauen wohin unser Weg im dicken Schnee uns fĂŒhrt.
Einsamer Winter in Norddeich



GlĂŒckliches Ende fĂŒr Leila/Loona
Sonntag | 2010-01-03 | 15:01

Zum Jahreswechsel möchten wir eine kleine Geschichte erzÀhlen, die ein gutes Ende nahm.
Fleißige Leser dieser HP erinnern sich sicher an zwei Berichte, die sich in den letzten Monaten ereigneten.
Da war einmal die kleine Leila, die bei unserer Freundin Wiebke mit Pias Bruder Bandit eine Weile Urlaub machen musste, weil das Frauchen erkrankte und sich nicht kĂŒmmern konnte.
Dann gab es die traurige Nachricht vom Unfall von Pias Mama Phoebe.
Inzwischen hat die Mama von Leila eingesehen, dass sie es nicht schafft, sich um einen quirligen jungen Yorkie zu kĂŒmmern. Leila wurde die letzten Wochen immer trauriger und lag nur noch im Körbchen. Sie sollte nun ein neues Zuhause bekommen, wo sie fröhlich spielen und toben kann und nicht trauern muss.
NatĂŒrlich war auch diesmal Wiebke zur Stelle und bot Leila einen weiteren Urlaub an.
Gemeinsam wollten wir fĂŒr die kleine Fellschnute die allerbesten Hundeeltern suchen.
Fast zur gleichen Zeit schrieb uns unsere Freundin Jenny aus der TĂŒrkei, dass sie Weihnachten in ihrer alten Heimat verbringen und sich hier nach einer Yorkiefreundin fĂŒr ihre kleine Curly umschauen wollte.
Einen Welpen darf man nur ins Ausland mitnehmen, wenn er Ă€lter als 4 Monate ist und alle Impfungen hat, darum sollte es ein etwas Ă€lteres YorkiemĂ€dchen sein. Was lag da nĂ€her, als Jenny von Leila zu erzĂ€hlen? Fotos sausten ĂŒber das weite Netz und bald konnte Jenny es gar nicht mehr abwarten, Leila kennen zu lernen.
Am Wochenende war es soweit, Jenny sah Leila und fand sie allerliebst. Schnell waren die FormalitÀten erledigt und Leila durfte zu Jenny umziehen.
Nur, Leila wird jetzt „Loona“ heißen, der Name gefiel der neuen Hundemama einfach besser und Leila hat ihn gleich angenommen. Ob sie diesen Namen auch lieber mag?
Nun wird sie sich hier noch ein paar Tage an ihr neues Frauchen und Herrchen gewöhnen mĂŒssen und tritt im Neuen Jahr den Flug in ihre neue Heimat an.
Bestimmt gibt es bald eine Geschichte, die Loonas neue Familie uns aus der fernen TĂŒrkei schickt, damit wir erfahren, wie es ihr dort ergeht und wie sie ihre Freundin Curly kennen gelernt hat, die dort sehnsĂŒchtig wartet, dass ihre Mama endlich wieder nach Hause kommt.
Kleine Loona, wir wĂŒnschen dir alles GlĂŒck dieser Welt.
Loona, die neue Freundin fĂŒr Curly



Weiße Weihnacht
Samstag | 2010-01-02 | 19:04

Eine Woche vor Weihnachten passierte etwas Schönes. Ganz langsam wurden aus dicken nasskalten Regentropfen plötzlich sanfte weiße Schneeflocken. Wie Watte, die Frau Holle vom Himmel fallen lĂ€sst, rieselten sie langsam auf die Erde.
Unsere Hunde schauten in die Luft, sie wussten nicht, was da auf sie zukommt, aber da es nicht so nass war wie der Regen, machten sie sich einen Spaß und wollten die Flocken fangen.
Bereits am nÀchsten Morgen erwartete uns eine völlig andere Landschaft.
Die Hunde mit dicken Strickpullovern ausgestattet, wanderten wir durch die verschneiten Straßen. Dazu holten wir unsere Freundin Lilly mit ihrer Mama ab.
Welch eine Freude fĂŒr die Fellschnuten. Sie tanzten und jagten sich durch den immer höher werdenden Schnee. Manchmal versanken sie bis zum RĂŒcken in der weißen Pracht.
Erst als dicke Klumpen Schnee an den Fellbeinen hĂ€ngen blieben, konnte ich Pia und Emma ĂŒberreden, ins Haus zu kommen um unter der Dusche ein bisschen aufzutauen.
Gleich darauf standen sie am großen Fenster, um wieder in den Schnee gelassen zu werden.
Nun ist Weihnachten vorbei und ganz langsam schmilzt der Schnee. Schmuddelige GĂ€rten und Straßen kommen wieder zum Vorschein.
Ob in diesem Jahr das Christkind an uns dachte? Weiße Weihnacht hatten wir hier an der KĂŒste schon ĂŒber 10 Jahre nicht mehr.
Nun warten wir gespannt, welche Abenteuer wir im Neuen Jahr erleben.
Pia und Emma wĂŒnschen allen ein gesundes Jahr 2010
Pia und Emma spÀtabends im Schnee



Emma hat Geburtstag
Freitag | 2010-01-01 | 18:39

Hallo kleine Emma, am 2. Januar 2010 wirst du 2 Jahre jung.
Wir sind sehr glĂŒcklich, dass wir dich haben.
Mit deinem Charme wickelst du alle um den kleinen Finger und mit deinen kleinen Streichen bringst du uns immer wieder zum Lachen.
Bleib wie du bist kleine Maus, wir haben dich lieb.
Es gratulieren und knuddeln dich: deine Futterneiderin Pia, deine Freundin Lilly mit ihren Leuten, deine Hundesitteroma, deine Dosenöffner und alle die dich lieb haben.
Unsere Emma mit 2 Jahren



Weihnachtszeit
Mittwoch | 2009-12-16 | 08:47

Bald ist Weihnachten und wie ĂŒberall bringt die Zeit neben der Freude auch eine Menge Arbeit und Vorbereitung mit sich.
Darum wĂŒnschen wir allen unseren Freunden auf diesem Weg eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Wir machen jetzt eine kleine PC Pause und sind im Januar fĂŒr alle da wieder da.
Bleibt alle gesund, damit wir uns im Neuen Jahr wieder fleißig besuchen können.
Liebe GrĂŒĂŸe an alle treuen Freunde von Inka mit Pia und Emma
Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch



Einladung zum Advent
Montag | 2009-11-30 | 23:12

In der letzten Woche klingelte das Telefon und – man glaubt es nicht, der Anruf war fĂŒr Pia und speziell fĂŒr Emma.
Emmas Ziehmama rief an und lud uns zu Tee und Kuchen ein. Hundemama Josy hatte ihr wohl geflĂŒstert, dass sie gerne ihre Tochter Emma wieder sehen wollte und Diego hatte Sehnsucht nach seiner Freundin Pia. Immer nur die kleine Schwester zum Spielen, das ist doch langweilig.
Also machten wir uns am nÀchsten Tag mit Kamera und Hundeleckerlis auf den Weg.
Graues Novemberwetter vereitelte ein lustiges Hundespiel im Garten, aber im Wintergarten brodelte ein warmes Feuer im Ofen und es duftete nach frischem Kuchen.
Josy schnupperte interessiert an Emma, wÀhrend Diego vor Freude ganz aus dem HÀuschen war, er tanzte wir ein BÀr um Pia und machte ihr den Hof.
Vor lauter Übermut musste er sein Beinchen an der großen Palme heben, um Pia zu beeindrucken. Ja, warum wachsen im Wintergarten auch keine echten BĂ€ume? „Mann“ muss doch beeindrucken und zeigen, wer man ist!
Ausnahmsweise wurde nicht geschimpft und es blieb auch der einzige Ausrutscher.
Aber was war mit Emmas kleiner Schwester Daika? Sie lauerte hinter der Bank und grummelte leise vor sich hin. Der plötzliche Hundebesuch kam wohl fĂŒr die Kleinste der Geschwister zu ĂŒberraschend. Eigentlich ist sie die Frechste von allen, aber heute spielte sie erst einmal die SchĂŒchterne, um spĂ€ter allen zu zeigen, wer hier das Sagen hat.
NatĂŒrlich durfte ein Fotoshooting nicht fehlen, nur leider ließen die schlechten LichtverhĂ€ltnisse keine guten Aufnahmen zu, aber wir machten das Beste daraus. Es wurde ein gemĂŒtlicher Adventnachmittag, den wir unbedingt wiederholen mĂŒssen.
Weil die Fotos nicht so ganz gut gelungen sind, gibt es bald eine weitere Galerie mit den neusten Fotos von Pia und Emma.
Wir wĂŒnschen allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.



Kartonspiele
Mittwoch | 2009-11-11 | 15:53

Emma meldet sich zu Wort:
„Da kam doch kĂŒrzlich mit einem gelben Auto ein großes Paket zu uns ins Haus. Voller Spannung warteten wir darauf, dass etwas Gutes fĂŒr uns zum Vorschein kam, aber leider wurden wir nicht bedacht – nur Menschensachen!
Aber - dieser Karton – der war schon interessant. Mama stellte ihn in den Garten, was hatte sie damit vor? Mir fiel ein, dass sie schon mal gesagt hatte:“ Wenn ihr jetzt nicht gehorcht, schicke ich euch in die WĂŒste!!!“ Ich weiß nicht, was eine WĂŒste ist, aber es klang nicht nett.
Oh ha, hatte ich nicht gestern erst von einem großen Teller, der im Wohnzimmer auf dem Tisch stand, einen der kleinen Holzpilze stibitzt? Dekoration? Man konnte herrlich daran knabbern.
Und dann ist da noch die neue Kuschelmaus, die ich gleich zerbeißen musste, um zu schauen, wie sie innen aussieht.
Ach ja, Pia hat mal wieder ihr Schweineohr in Mamas BlumenkĂŒbel verbuddelt, damit ich es nicht finde – habÂŽ ich aber doch!
War das alles ungehorsam? Sollte dieser Karton nun fĂŒr uns, fĂŒr die WĂŒstenreise sein? Wir wissen, dass wir unsere Mama nicht ganz ernst nehmen können, wenn sie solche SprĂŒche los lĂ€sst und so war es auch diesmal.
Wir durften im Karton nach Leckerlis suchen und konnten fröhlich darin hin und her springen. Sogar der große Merlin hat mitgemacht und uns die kleinen Brocken stibitzt und den wĂŒrde Mama nie in die WĂŒste schicken, denn er macht ja keinen Blödsinn.
Inzwischen ist der große Karton verschwunden, aber bestimmt kommt bald ein Neuer, wir werden uns MĂŒhe geben und bis dahin ganz brav sein.
Eure Emma
Emma hat Blödsinn gemacht



Martinisingen am 10. November
Mittwoch | 2009-11-11 | 16:04

Es ist wieder so weit, am heutigen Tag sind in Ostfriesland die Kinder mit ihren bunten Laternen und lustigen KostĂŒmen unterwegs, um Lieder vom Martinstag zu singen. Sie ziehen von Haus zu Haus und trĂ€llern fröhliche Melodien, um dafĂŒr ein paar gute Sachen zu bekommen.
Die ulkigsten Gestalten stellen sich vor. Vom dicken Ritter, ĂŒber rosa Prinzessinnen zu gruseligen Monstern und Außerirdischen ist alles vertreten.
Pia und Emma stehen staunend in der offenen HaustĂŒr und hoffen jedes Mal, dass die Kinder ein StĂŒckchen Schokolade oder bunte Pfefferkuchen fallen lassen – aber nein!!!! Es gibt nichts SĂŒĂŸes. Ihre Augen sagen: Martinisingen ist doof!
Emma glaubte schließlich, dass es etwas nĂŒtzt, wenn sie sich auf die Treppe legt und die sĂŒĂŸen Sachen bewacht.
Beide werden mit einem leckeren Schweineohr am warmen Ofen getröstet und sind damit einigermaßen zufrieden. Da es aber immer wieder an der TĂŒr klingelt, haben sie keine Ruhe, sie könnten ja etwas verpassen.
Ja, was ist denn das? Da steht plötzlich ein vermummter Junge vor der TĂŒr. Ich erkenne ihn nicht, aber Pias und Emmas Hundenase. Es ist der Lukas aus der Nachbarstraße und zur Freude der Fellschnuten hat er ein echtes Hundeleckerli in der Tasche.
Sie schauen mich an, als wollten sie sagen: Siehste, GlĂŒck gehabt – Martinisingen lohnt sich doch fĂŒr Hunde!
Bunte Laternen und singende Kinder



Traurige Nachrichten
Mittwoch | 2009-10-28 | 12:52

Die Hundemama von Pia (Phoebe) zog im letzten Jahr mit ihren Dosenöffnern und ihrer kleinen Tochter Curly fĂŒr immer in die TĂŒrkei.
Wir haben oft Emailkontakt und erlebten nun Phobes und Curlys Abenteuer auf dem Bildschirm mit. Fröhlich spielende Hunde am Strand oder fliegende Haare beim Parasailing.
Und nun????? Wir sind entsetzlich geschockt, denn gestern bekamen wir die traurige Nachricht, dass die kleine Phoebe ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen ist. Sie durfte nur 7 Jahre alt werden.
Ein letzter Gassigang am Abend am Rand einer großen Wiese. Unter einem parkenden Auto saß eine Katze und Phoebe konnte es nicht lassen, sie dort zu verjagen. Ein einziges Auto auf der einsamen Landstraße wurde ihr VerhĂ€ngnis. Als Phoebes Mama Jenny den Schrei: STOPP! ausgestoßen hatte, war es schon passiert.
Ganz schlimm ist nun die Zeit fĂŒr die kleine zarte Curly. Sie mag nicht mehr fressen, hat keine Lust an den Strand zu gehen und möchte am Liebsten den ganzen Tag von Jenny getragen werden. Sonst liegt sie in Phoebes Bettchen und wartet auf ihre Mama.
Jenny versuchte in den letzen 2 Wochen alles, um einen neuen Kameraden fĂŒr die kleine Maus zu finden, aber es ist schwierig, in der TĂŒrkei einen Yorkie zu bekommen.
Gesucht wird nun ein kleiner YorkierĂŒde, der nicht schwerer wird als 2500g, denn Jenny fliegt ab und zu nach Deutschland und möchte unbedingt beide Hunde mit in den Passagierraum nehmen. Über 6 kg dĂŒrfen beide Hunde nur im Frachtraum transportiert werden und das kommt nicht in Frage.
Anderseits hĂ€tte Jenny gerne einen möglichst jungen Hund, der aber ĂŒber 3 Monate alt sein muss, da er sonst nicht ausgefĂŒhrt werden darf.
Gibt es irgendwo in Ostfriesland einen kleinen Yorkshiremann, der Lust hat, der Freund von Curly zu werden und ein Leben zu fĂŒhren, wo Urlaub und Sonne an der Tagesordnung stehen?
Bald kommt Jenny nach Deutschland und wĂŒrde Kontakt aufnehmen.
Ansonsten stehen wir per Email zur VerfĂŒgung.

Kleine Phoebe, du warst ein tolles HundmÀdchen und wir werden dir immer dankbar sein, dass du uns unsere Pia geschenkt hast. Pia ist so, wie du immer warst. Wir werden dich nie vergessen.
Kleine Phoebe



Eine Radtour durch den Norddeicher Hafen
Sonntag | 2009-10-18 | 19:52

Am Sonntag hatten wir ein Wetter, wie es auf Postkarten nicht kitschiger beschrieben werden kann.
Die Sonne strahlte vom blauen Himmel und keine LĂŒftchen regte sich – ideales Radfahrwetter.
Wir luden unsere Hunde zu einer Spritztour ein. Pia gĂ€hnte gelangweilt, denn sie mag nicht gerne im Radkorb sitzen und Emma fĂŒrchtete das verhasste Hundegeschirr, dass Beide anlegen mĂŒssen, damit sie nicht aus dem Fahrradkorb springen oder fallen können.
Es half nicht, heute war ein Ausflug geplant, wie WIR ihn uns vorstellten.
Zuerst fuhren wir durch einsame Feldwege und ließen die Hunde bei langsamer Fahrt neben dem Rad laufen, was sie sichtlich genossen und uns springend begleiteten.
Es gab eine kleine Kaffeepause und dann radelten wir am Deich endlang, Richtung Hundestrand. Hier tobten die vierbeinigen Freunde im Watt, sie jagten ihre BĂ€lle und Frisbeescheiben, dass der Dreck ihnen um die Ohren flog. Pia und Emma schauten den Schmutzfinken angewidert zu und zeigten die ZĂ€hne, wenn einer der nassen, Watt verklebten Kameraden ihnen zu nahe kam.
Unser Rad schiebend spazierten wir zum Yacht- und zum Kutterhafen, wĂ€hrend unsere Fellschnuten versuchten, die schwimmenden Möwen zu fangen, aber igitt – die waren zu weit im Wasser, da hĂ€tten sie sich ja die FĂŒĂŸe nass machen mĂŒssen.
SpÀter schauten wir zu den FÀhren, die die Urlauber vom Festland zu den Inseln und umgekehrt brachten.
Weiter ging unsere Fahrt am Deich endlang, bis zu der Stelle, wo die Schafe weideten. Hier hĂ€tten Pia und Emma gerne eine kleine Jagd gemacht, obwohl die dicken WollknĂ€uel sich von unseren Hunden kaum beeindrucken ließen, aber sie mussten brav im Fahrradkorb sitzen bleiben, denn hier ist (zu Recht) strenges Hundeverbot. Zu oft ließen unbedarfte Hundebesitzer ihre Vierbeiner unĂŒberlegt zu den Schafen auf den Deich, um mit Freude zuzuschauen, wie die grĂ¶ĂŸeren Hunde die Schafe hetzten, bis sie in Panik ins Watt stolperten und schon einige Male mit bösen Verletzungen dort liegen blieben.
Unmögliche Menschen gibt es leider ĂŒberall.
Letzten Endes waren dann doch alle zufrieden, als wir nach 25 km wieder zu Hause ankamen – alle? Nö, unsere lĂ€dierten Allerwertesten zeigten auch im Sofa noch deutlich ihren Unmut ĂŒber drei Stunden auf dem recht harten Fahrradsattel.
Schafherde am Deich



Einfach nur Fotos
Samstag | 2009-10-03 | 15:50

Immer wieder sind unsere lieben Vierbeiner ein beliebtes Fotoobjekt.
Da strengt man sich an, die Hunde, Katzen oder anderen Tiere ins rechte Licht zu rĂŒcken, aber sie machen im entscheidenden Augenblick nicht mit.
Pia und Emma kennen die Prozedur: SITZ und BLEIB ! - schnell die Kamera gezĂŒckt und los gehtÂŽs!
Ein Hund hat die Augen zu, der andere schaut wie ein geprĂŒgeltes Wesen in die Kamera, die Zunge schnellt ĂŒber die feuchte Nase, der Kater huscht aus dem Bild oder alles verschwimmt in einem „Wuschbild“.
Emma zeigt deutlich, wenn sie keine Lust auf das ewige Geblitze hat, sie legt sich einfach hin und schaut zur Seite. Pia gÀhnt gelangweilt.
100 Aufnahmen werden geschossen und wenn man die Werke auf dem PC anschaut, kann man nur mit dem Kopf schĂŒtteln und sich glĂŒcklich schĂ€tzen, wenn 5 der Aufnahmen einigermaßen gelungen sind.
Was denken unsere Hunde, wenn wir sie mit tollen Versprechungen locken und sanft die dĂŒmmsten SprĂŒche sĂ€useln oder wie Rumpelstilzchen umher hĂŒpfen?
Zu beneiden sind die tollen Tierfotografen, die soooo bewegende Aufnahmen machen. Ja, ja, sie haben die besten Kameras, ein klasse Studio und NUR willige Hunde und Katzen.
Na ja, wir wollen nicht zu sehr klagen, ein paar gute Aufnahmen können wir auch vorweisen, aber hier zeigen wir auch mal die Fotos, die man nicht darstellt, wenn man seine Lieblinge ins rechte Licht rĂŒcken möchte. Also Pia und Emma heute mal so ganz privat.
Schaut einfach ins Fotoarchiv – viel Spaß! Aber vergesst nicht, auch UNSERE BESTEN anzuschauen.
Wo bleibt unser Abendbrot?



HerbstgeflĂŒster zu Dritt
Mittwoch | 2009-09-23 | 20:32

Der Kalender sagt, der Sommer ist vorbei - nö - nicht bei uns!
Unsere Freundin Lilly besuchte uns und bei herrlichem Sonnenwetter jagten wir durch den Park und am Kanal entlang.
Etwas Neues war geschehen, heute fielen durch den Wind kleine BĂ€lle vom Himmel, zuerst hatten sie eine stachelige Haut, die platzte auf und braune Kugeln rollten ĂŒber den Weg.
Unsere Mamas warfen die Kugeln weit weg, es machte uns Spaß, hinterher zu wetzen und sie zu suchen. Manno - Lilly hat die lĂ€ngsten Beine und war immer zuerst am Ball, aber es gab so viele von den Kastanien – Kastanien??? Auch gut - dass wir alle welche zu unseren Mamas zurĂŒckbringen konnten.
Wir bellten und sprangen vor Freude hoch in die Luft.
Nach dem langen Gang gab es Leckerlis fĂŒr alle und danach ruhten wir uns aus.
Es hĂ€tte so schön sein können, aber wie immer mussten wir noch ein bisserl stillsitzen fĂŒr neue Fotos.
Warum sind die Menschen nur so erpicht darauf, uns mit dem kleinen Ding, welches sie Kamera nennen, anzuklicken und dabei die verrĂŒcktesten GerĂ€usche zu machen. Sie quietschen, miauen oder piepsen wie eine Maus. Wenn es ganz schlimm kommt, hĂŒpfen sie in die Luft und zeigen auf Dinge, die doch nicht da sind und das alles nur, damit wir die Ohren aufstellen und gespannt gucken?
Na, wollen wir mal nicht so sein und freundlich schauen, natĂŒrlich nur mit weiteren guten HĂ€ppchen und dem Versprechen, bald wieder Kastanien zu jagen. Aber schaut selbst im Fotoarchiv.
Einen schönen Herbst wĂŒnschen Pia, Emma und Lilly
Pia, Emma und Lilly warten auf Leckerlis



Pia und Emma im Maisfeld
Donnerstag | 2009-09-03 | 20:33

Heute wollten wir nach langer Zeit wieder einmal unseren Lieblingsfeldweg entlang wandern.
Aber was war das? Hier hatte sich seit unserem Urlaub alles verĂ€ndert. Fragend schauten wir unsere Mama an, wo waren die großen weiten Felder geblieben, in denen es so gut nach den flinken kleinen MĂ€usen roch?
Überall war ein riesiger Wald entstanden. Große BĂ€ume versperrten uns die Sicht und der Weg sah auf einmal so schmal und klein aus.
Vorsichtig schnuppernd wagten wir uns an die BÀume und liefen durch die hohen StÀmme.
Hmmm – es war spannend, wir liefen immer schneller, aber plötzlich war Mama verschwunden. Ihr Rufen kam aus der Ferne, aber wir hörten nicht hin, hier mussten die schnellen Kaninchen gewesen sein, ein prima Versteck fĂŒr die kleinen Hopser.
An einer ganz anderen Stelle kamen wir wieder aus dem Dickicht und da stand ja auch die Mama.
Plötzlich raschelte es dem dichten Wald und dann entdeckten wir unseren Kumpel Rocky, der auch im Unterholz stöberte.
Leider konnte er unsere Fragen nicht beantworten, er meinte nur, sein Papa hĂ€tte gesagt, der Mais sei ganz schnell gewachsen. Mais? Was ist Mais? Na egal, uns machte es Spaß, nun zu dritt den Wald nach MĂ€usen abzusuchen und ĂŒberall ein bisschen zu buddeln.
Auf dem Heimweg trafen wir noch Olli und Fina aus der Nachbarschaft und luden sie zu einer kleinen Maiswaldjagd ein, aber die Spielverderber hatten fĂŒr so einen Kinderkram keinen Sinn, sie wollten lieber in nahe gelegenen See schwimmen gehen – brrrrrr!
Hoffentlich gehen wir morgen wieder in diesen tollen Hundemaiswald und haben dann mehr GlĂŒck und erwischen eine der frechen schnellen MĂ€uschen oder Kaninchen, die immer so tollen Duft hinterlassen, aber nie auffindbar sind.
Emma sucht Kaninchen



28. August 2009 Pia hat Geburtstag
Donnerstag | 2009-08-27 | 22:15

Wie schnell die Zeit vergeht!
Nun ist es schon wieder fast 3 Jahre her, als unser kleines GlĂŒck bei uns einzog.
Im Sommer vor drei Jahren entdeckte ich die liebenswerte YorkshirehĂŒndin Phoebe, die fĂŒr ihre Babys ein neues Zuhause suchte. Phoebes Ziehmama Jenny vertraute mir die kleine Pia an und wir freuen uns tĂ€glich ĂŒber diese kleine Fellschnute.
Ihren neuen Teddy muss Pia strengstens bewachen, denn Emma hat immer großen Spaß daran, nachzuschauen, wie die Kuscheltiere von innen aussehen.
Pias Lieblingsspiel ist: Versteckte Leckerlis im Garten suchen, das darf natĂŒrlich am Geburtstag nicht fehlen. Unsere kleine Fressmaschine trixt dabei grundsĂ€tzlich alle Freunde aus, sie findet die meisten Bröckchen – Futter geht bei Pia ĂŒber alles.
Freunde, die uns mit ihren Vierbeinern besuchen, um Pia zu gratulieren, werden zu einem Gruppenfoto ĂŒberredet, was uns ab und zu gelingt. Einmal sind da die Hundefreundinnen Lilly und Nona, dann die kleine WestihĂŒndin Tomke und der große Ben.
Abends schon ziemlich mĂŒde ruht Pia sich am Liebsten bei ihrem Papa aus. Emma gesellt sich dazu und letzten Endes kommt unser Kater Merlin, um sich seine tĂ€glichen Streicheleinheiten zu holen.
An seinem Gesicht sieht man, was er von dem ganzen Hundespektakel hÀlt, aber Pia zur Liebe lÀsst er sich ausnahmsweise mit den nervigen MÀdels fotografieren.
Wir lieben unser Trio und wĂŒnschen uns noch ganz viele gemeinsame Jahre.
Pias 3. Geburtstag



Noch `ne Urlaubsgeschichte
Sonntag | 2009-08-16 | 17:00

Seit Emma bei uns wohnt, wissen wir, dass sie Fliegenklatschen unheimlich findet, den Grund kennen wir allerdings nicht, denn Pia liegt immer ganz relaxt im Sofa, wenn wir die kleinen Plagegeister jagen, was sich manchmal nicht vermeiden lÀsst.
Als wir nun bei strömendem Gewitterregen im Wohnwagen saßen und Blitz und Donner spannend verfolgten, hatten auch ein paar Stubenfliegen Zuflucht vor dem Weltuntergang da draußen bei uns gesucht.
Leider ließen sie uns nicht in Ruhe und summselten um unsere Köpfe oder kitzelten uns. Ich griff nach der Fliegenklatsche – es reichte!!!
Nach dem ersten Patscher glitt Emma von der Bank und ich konnte gar nicht so schnell gucken – sie war einfach wech!!!!!
Auch im Vorzelt keine Emma, sie war unter die Zeltwand durchgeschlĂŒpft. Mir blieb nichts anderes ĂŒbrig, als in den Regen zu gehen, um Emma zu suchen, es half kein Rufen und Locken. Emma war spurlos verschwunden????
Langsam kam Panik auf, wohin war sie gelaufen? So weit konnte es doch nicht sein?
Ein paar PlĂ€tze weiter stand ein italienisches Wohnmobil, dort hörte ich lautes italienisches Lamento. Ich ging hin und fragte die Leute, ob sie einen kleinen schwarz/weißen Hund gesehen hĂ€tten. Die Frau zeigte unter das Bett und dort saß eine schlotternde, pitschnasse Emma und war nicht zu bewegen, hervorzukommen.
Nun wollte ich erzÀhlen, dass Emma Angst vor der Fliegenklatsche hatte und ausgerissen war.
Die Familie zuckte mit den Schultern, sie verstand kein Wort. Mein Englisch ist mehr schlecht als recht, aber auch das konnten sie nicht.
Da half nur noch eine Sprache mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen. Ich flatterte mit den HĂ€nden und ließ ein „bssssssssss“ erklingen – Fliege!!!! Ratlose Gesichter. Auch Biene, Wespe, MĂŒcke half mir nicht weiter. „Ahhh“ sagte plötzlich die Frau, „bsssssss - Stroma weg – von Blitze!“
„Nein. Insekten!“
„ Ohhh, Insekta?“ „Jaaa, und der Hund hat Angst!“ Ich klatschte dann mit den HĂ€nden, was Emma unter dem Bett noch mehr zum Zittern brachte und die italienische Familie große ratlose Blicke auf mich werfen ließ. Der Mann machte meine Gesten dann nach, auch er flatterte mit den HĂ€nden und sagte: „bssssssss – Insekta!!!!“
Ich hoffte nur, dass andere Camper nicht am Fenster saßen und zwei durchgeknallte Typen im strömenden Regen summend und flatternd voreinander stehen sahen.
Schließlich kroch ich ins Wohnmobil und sammelte die völlig verstörte Emma ein.
Die Italiener haben sicher bis heute nicht verstanden, was ich ihnen mitteilen wollte.
FĂŒr Emma war der Wohnwagen ab jetzt nicht mehr das gemĂŒtliche Heim. Immer wieder schielte sie zu dem Regal, in dem die Fliegenklatsche lag.
Wir entschieden dann, dass einer von uns mit den Hunden einen Rundgang um den Campingplatz machte, wenn wieder Fliegen unseren Wohnbereich attackierten, damit Emma die Mordversuche an dem summenden Volk nicht mitbekam.
Ganz vergessen hat Emma die Geschichte noch nicht, denn selbst als wir zu Hause den Wohnwagen ausrÀumten, wollte sie nicht dabei sein. WÀhrend Pia immer die Einfahrt mit rauf und runter lief und mit Spannung verfolgte, was wir ins Haus schleppten, lag Emma im Körbchen und wartete das Ende ab.
Emma und die Fliegen



DĂ€nemarkurlaub 2009
Mittwoch | 2009-08-12 | 23:19

Viel zu schnell ging unser DĂ€nemarkurlaub zu Ende.
Diesmal meinte der Wettergott es richtig gut mit uns, obwohl wir gleich am ersten Tag abends mit Regenschauern ĂŒberrascht wurden und ein bisschen schlechte Laune bekamen.
Unser Campingwart versprach Besserung und er behielt Recht.
Schon am nĂ€chsten Morgen strahlte die Sonne und wir machten eine Radtour zum kleinen Ort Lönstrup. Pia und Emma ließen sich durch die engen Straßen fĂŒhren, denn der viele Tourismusverkehr bot keine andere Möglichkeit, aber spĂ€ter konnten sie sich am Strand austoben.
FĂŒr den nĂ€chsten, recht warmen Tag, war ein Spaziergang am Meer angesagt. Zuerst waren unsere MĂ€use wasserscheu, aber der Übermut siegte und Beide trauten sich ins flache Wasser, sie jagten hinter Möwen her und wĂ€lzten sich im weißen Sand.
Mir graute vor der abendlichen Pflege, denn ohne ein Bad ging gar nichts mehr. NatĂŒrlich konnten wir nicht mit den Hunden in die allgemeinen Duschen gehen und so musste unser Abwaschbottich herhalten.
Der beste Papa der Welt kaufte am nĂ€chsten Tag einen zweiten, damit die Hunde eine eigene Badewanne bekamen, denn tĂ€gliches AbspĂŒlen gehörte zur Tagesordnung, wer will schon zwei sandige Hunde im Bett haben.
Die Hitze stieg langsam auf 30 Grad und so faulenzten wir auf dem Campingplatz oder am Strand, zu weiteren AktivitĂ€ten hatten wir keine Lust – Erholung pur!
Abends besuchten wir die kleine Stadt Lökken, um uns ein dickes Eis zu gönnen und die kitschigen Souvenirs an allen StÀnden anzuschauen.
Am 8. Tag wollten wir nach Blokhus fahren und in unserem Lieblingsrestaurant das BĂŒffet genießen. Schon unterwegs verdunkelte sich der Himmel und leises Grummeln kĂŒndigte ein Gewitter an. Als die ersten Tropfen auf uns nieder klatschten, huschten wir ins nĂ€chst beste Cafe und warteten ab. Der Regen wurde zu einer Sinnflut und ganz schnell stand die ĂŒberdachte Terrasse unter Wasser. Blitz und Donner folgten Schlag auf Schlag, aber wir saßen gemĂŒtlich bei einem Cappuccino und warteten ab. Die Bedienung ĂŒbersah netterweise unsere Hunde, die in diesem Cafe nicht erwĂŒnscht waren.
Zum BĂŒffet kamen wir heute nicht mehr, aber egal, der leckere Hotdog am Platz gefiel uns auch.
Als wir spĂ€ter zu unserem Wohnwagen kamen, stand das Vorzelt unter Wasser, aber grĂ¶ĂŸeren Schaden hatten wir nicht. Ein paar schwimmende Schuhe wurden gerettet und trocken gelegt, genau wie andere Kleinigkeiten.
Am nÀchsten Morgen weckten uns die ersten wÀrmenden Sonnenstrahlen und die nassen Sachen konnten raus gebracht werden.
Ein Gang durch die hohen DĂŒnen brachte eine neue Überraschung. Wohin man schaute – MarienkĂ€fer!!! Millionen dieser kleinen GlĂŒcksbringer saßen ĂŒberall an den GrĂ€sern, SchlehenbĂŒschen, am TreppengelĂ€nder und im Sand. Pia und Emma versuchten, die kleinen Plagegeister zu vertreiben, hatten aber keine Chance, in ihrem Fell landeten immer wieder neue KĂ€fer. Zum GlĂŒck konnten sie abgeschĂŒttelt werden und heute blieb unseren Fellschnuten das Bad erspart.
FĂŒr die nĂ€chsten Tage planten wir noch einen Abstecher in andere Regionen von DĂ€nemark und werden wohl unser gemĂŒtliches Domizil in Lökken abbrechen.
Pia und Emma an der SteilkĂŒste



Urlaub
Donnerstag | 2009-07-30 | 23:05

Hallo liebe Freunde in aller Welt.
Am Freitag fahren wir in Urlaub und sind dann einfach mal weg.
Wir melden uns mit neuen Geschichten ganz bald zurĂŒck.
Allen unseren Freunden wĂŒnschen wir eine schöne Zeit mit viel Sonne und Erholung.
Bleibt gesund, damit wir uns bald wieder schreiben können.
Ganz liebe GrĂŒĂŸe von Inka mit Pia und Emma
Pia und Emma fahren nach DĂ€nemark



Davina sucht ein neues Zuhause -
wer hilft ihr?
Samstag | 2009-07-11 | 14:22

Heute berichte ich die Geschichte von der PodencohĂŒndin Davina, die seit etwa einem Jahr bei meiner Schwester Tina wohnt.
Tina war Besitzerin von zwei Hunden, als sie auf einem Spaziergang ein Ă€lteres Ehepaar mit dieser wunderschönen HĂŒndin traf und es ansprach.
Diese Leute hatten die PodencohĂŒndin Davina aus einer spanischen Tötungsstation gerettet und mit nach Deutschland gebracht. Um ihr das Tierheim zu ersparen, gaben sie Davina ein schönes Zuhause. Bald stellten sie fest, dass sie zu unerfahren fĂŒr diese sportbegeisterte, jagdfreudige HĂŒndin waren. Aber ein Tierheim kam fĂŒr sie nicht in Frage und so suchten sie nach einer Möglichkeit, Davina an sportliche Menschen zu vermitteln, die keine Scheu hatten, lange Radtouren mit ihr zu machen und gerne in eine Hundeschule gingen, denn Davina hatte als Straßenhund in Madrid nicht die nötigen Befehle gelernt, die ein Hund in einer Familie benötigt.
Nach einer Nacht Bedenkzeit und Beratung in der Familie, beschlossen meine Schwester Tina und ihr Mann Ralf, Davina zu sich zu nehmen.
Eine Ă€ußerst schwierige Zeit begann, aber da Tina die nötige Hundeerfahrung besitzt und Davina sehr lernwillig ist, konnte sie einigermaßen integriert werden.
Die beiden Ă€lteren HĂŒndinnen der Familie akzeptierten Davina als neues Rudeloberhaupt und zu Dritt machten alle ihre tĂ€glichen SpaziergĂ€nge.
Davina wird an einer Schleppleine gefĂŒhrt, denn sie vergisst jeden Gehorsam, wenn sie einen Hasen oder eine Katze sieht. In der Hundeschule lernte sie langsam, wie ein Hund sich zu benehmen hat, wenn er mit in die Stadt, auf einen Besuch oder am Rad geht.
Nur eine Sache akzeptiert Davina bis heute nicht – kleinere Hunde. Sie greift sofort an, wenn ein kleinerer Hundefreund sich ihr nĂ€hert und zeigt ihre Dominanz, indem sie ohne Vorwarnung zubeißt. Schlimmeres kann nur durch die Voraussicht von Tina und ihre strengen Befehle verhindert werden.
Um Davina einen Ausgleich zu schaffen, gaben Tina und Ralf einer weiteren „Spanierin“ einer CalgomixhĂŒndin ein Zuhause. Lola wurde von Davina als gleichwertig akzeptiert und sie sausen gemeinsam durch ein eingezĂ€untes GelĂ€nde, extra fĂŒr Windhunde angelegt. Ralf macht tĂ€gliche lange Radtouren mit beiden Hunden, denn sie haben Power ohne Ende und nach einer kleinen Ruhepause sind sie zu neuen Bewegungen bereit.
Leider verstĂ€rkt sich die Dominanz von Davina immer mehr. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass sie nicht einmal mehr bereit ist, die beiden alten Hundedamen (Senta, eine 12 jĂ€hrige MĂŒnsterlĂ€nderin und Judy, eine 12jĂ€hrige PudelmixhĂŒndin, zu akzeptieren. Es kam wiederholt zu Beißereien. Auch Lola leidet unter Davinas Attacken, weil sie sich nicht unbedingt unterordnet.
Tina ist nun stĂ€ndig auf der Hut, die Hunde zu beobachten oder zu trennen, wenn sie kurz das Haus verlassen muss. Es ist eine, fĂŒr die ganze Familie stressige Situation entstanden, denn immer kann eines der Kinder ins Haus kommen und eine TĂŒr auflassen und schon schlĂŒpft Davina hinaus und attackiert ihre vierbeinigen Mitbewohner.
Zu Kindern und Erwachsenen ist Davina nur schmusig und liebebedĂŒrftig, Hauptsache, sie hat sie fĂŒr sich allein. Einen netten RĂŒden akzeptiert Davina ohne weiteres, wie auch gleichgroße HĂŒndinnen, die sich ihr unterordnen.
Trotz Hundetrainerin Àndert sich die Situation nicht. Tinas TierÀrztin bot nach langen Untersuchungen und Beratungen an, Davina letzten Endes einzuschlÀfern.
Tina und die Familie schrecken vor dieser Möglichkeit zurĂŒck, denn ohne vierbeinige Mitbewohner und muntere Kinder ist Davina ein toller Familienhund, die es liebt, mit ihren Menschen in der Natur zu sein und stundenlange Radtouren zu machen.
Als letzte Möglichkeit bat Tina mich, ĂŒber meine HP zu versuchen, fĂŒr Davina sportliche Menschen zu suchen, die bereit sind, ihre „Macken“ zu akzeptieren, ihren Freiheitsdrang zu befriedigen und ihr als Einzelhund ein tolles Zuhause zu geben.
Wenn Interesse besteht, bitte ich darum, unter folgender E-Mail anzufragen:
ralfbulk@gmx.net
PodencohĂŒndin Davina



Eröffnung der neuen Umgehungsstraße in Norden
Dienstag | 2009-07-07 | 22:12

Vielleicht können einige Leser meiner HP sich erinnern, dass wir im letzten Jahr schrieben, wie viel Spaß alle Hunde auf der Großbaustelle der neuen Straße doch haben und wir nicht böse sein wĂŒrden, wenn dieser Hundespielplatz noch lange erhalten blieb. (siehe Fotos)
Noch am Wochenende spazierten wir auf einem Teil der Straße endlang und besuchten unser Pferd Sally.
Heute nun hat dieser Spaß ein endgĂŒltiges Ende gefunden, ĂŒber die neue Straße rollen die Blechlawinen ins frisch ernannte Naturerbe Wattenmeer.
Ein großer Teil der schönen Natur wurde beschĂ€digt und zerschnitten, aber wer möchte sich heute noch durch die schmalen Straßen der Innenstadt quĂ€len und an jeder roten Ampel halten.
Zum letzten Mal durften Skater, Radler, SpaziergĂ€nger und ausgelassene Vierbeiner die Straße fĂŒr sich nutzen.
Unser Wirtschaftsminister Rösler und einige weitere wichtige Herren hielten eine Eröffnungsrede, der Norddeicher Shantychor trĂ€llerte wehmĂŒtige Seemannslieder, wĂ€hrend hinter der Bande eine Autoschlange schon stundenlang auf den Start wartete – jeder wollte zu den Ersten gehören, die die Straße befahren dĂŒrfen.
Allen voraus standen lustige und elegante Oldtimer, die auf Hochglanz poliert an unsere Kindheit erinnerten. FĂŒr viele MĂ€nner ein beliebtes Spielzeug oder Fotoobjekt.
Pia und Emma verstanden nicht, dass sie heute auf ihrem „Spielplatz“ an der kurzen Leine gehalten wurden, sie wollten rennen und nach MĂ€uschen buddeln. Na, immerhin trafen sie Hundefreunde, denen es nicht anders erging. Ein Wichtigtuer saß in einem der Oldtimer und bewachte das SchmuckstĂŒck, wĂ€hrend die Besitzer den Worten des Komitees lauschten.
Oh weh – am Himmel brauten sich immer dichter werdende Wolken zusammen und gerade nach der Eröffnungszeremonie fielen die ersten dicken Tropfen vom Himmel. Im strömenden Regen fuhren die Autos los. GlĂŒck gehabt! Wir dagegen standen im Regen und mussten mit unseren FahrrĂ€dern nach Hause. Wir durften nicht auf der Straße zurĂŒckfahren, denn ab sofort war sie fĂŒr Radler gesperrt. Na egal, nass waren wir sowieso schon, da machte ein kleiner Umweg auch nichts mehr aus.
Pia und Emma schauten noch einmal sehnsĂŒchtig zurĂŒck auf ihren Umgehungsstraßenneubauhundespielplatz.
Keine Angst MÀuse, es gibt noch andere schöne Wege zum Springen und Toben, fern ab von rasenden Autos und stinkenden Motoren.
Pia und Emma bei der Eröffnungsfeier



Sommertage
Samstag | 2009-07-04 | 21:08

Seit Tagen herrscht bei uns das schönste Sommerwetter und was liegt da nÀher, als mit den Hunden den nahe gelegenen Hundestrand zu besuchen, oder durch die duftenden Felder zu wandern.
Gestern holten wir unsere Hundefreundin Lilly mit ihrer Mama ab und radelten zum Strand.
Leider hatten wir Ebbe, vom Meer keine Spur, was unsere HundemÀdel nicht weiter störte, denn sie sind nicht unbedingt Wasserratten. Der warme Sand reichte ihnen aus, um nach nicht vorhandenen MÀusen zu buddeln oder Stöckchen zu holen.
Aber was sahen unsere geblendeten Augen. Verzweifelte Leute, meist FeriengĂ€ste, fĂŒhrten ihre total vermatschten Hunde an der Leine zur Hundedusche, weil es unmöglich war, diese Schlickmonster so mit in die Ferienwohnung zu nehmen.
Gerade noch glĂŒcklich im Wattenmeer gespielt, kam fĂŒr die vierbeinigen Freunde nun das böse Erwachen. Ein gemeiner Wasserschlauch wartete listig auf die Neuankömmlinge, da half kein Zerren an der Leine oder klĂ€gliches Winseln, alle mussten ran.
NatĂŒrlich folgte sofort die Hunderache, denn ein plötzliches SchĂŒtteln ließ die Hundebesitzer quietschen, weil die Dreckspritzer nur so flogen.
Heute wanderten wir durch die Pferdewiesen zum schattigen Wald. Wir besuchten die Westernstute Sally unseres Sohnes und freuten uns, dass sie auf unser Rufen ĂŒber die Weide galoppierte, um uns zu begrĂŒĂŸen. Obwohl wir sie lĂ€ngere Zeit nicht gesehen hatten, erkannte und beschnupperte sie uns. Pia und Emma wussten nicht, was sie von dem großen Familienmitglied halten sollten und schauten lieber aus der Ferne.
Kinder am Waldrand verteilten Streicheleinheiten, die unsere Fellschnuten sich gerne gefallen ließen.
Am Ende unserer Wanderung amĂŒsierten wir uns ĂŒber eine kleine Garage, deren Tor sich genau hinter einem dicken Baum befand und wir fragten uns, wie die Besitzer es wohl schafften, ihr Auto ohne Schaden da hinein und wieder heraus zu fahren.
Sommer ist doch einfach nur schön – oder?
Sonnenblumen



Sommerfest des Biewer Yorkshire Clubs in Bad Salzuflen
Sonntag | 2009-06-21 | 18:10

Durch unsere Internetfreundin Dani mit ihren Fellschnuten Monty, Gino und Tumbee bekamen wir eine Einladung zum Biewer Club Sommerfest.
Wir freuten uns und bereiteten uns fĂŒr die weite Reise vor.
Zuerst wurden neue Schleifen fĂŒr Pia und Emma gebastelt, dann hieß es fĂŒr sie: Ab in die Badewanne!!! Fönen, kĂ€mmen und das eine oder andere schiefe Haar abschneiden. Schließlich wollten wir einen guten Eindruck machen.
Als wir am Samstag in der FrĂŒhe aufstanden, trauten wir unseren Augen nicht – Weltuntergang!!! Es goss in Strömen, wie gemein!
Na ja, Regen an der Nordsee, bedeutete ja nicht unbedingt Regen in Bad Salzuflen und so machten wir uns auf den Weg.
Nach dreistĂŒndiger Autofahrt wurden wir von vielen wuselnden Hunden und lachenden Besitzern auf der Silberranch empfangen. Hier, zwischen Pferden, Reitern und Kutschen wollten wir gemĂŒtlich zusammen sitzen und es uns gut gehen lassen.
Pia und Emma trauten ihren Augen nicht, als so viele Artgenossen auf sie zukamen. Sie mussten eine Schnupperattacke nach der anderen ĂŒber sich ergehen lassen und hielten erst mal still.
In einem abgezĂ€unten Teil konnten alle Hunde spielen, die Jungs wichtig ihr Beinchen heben um den MĂ€dchen zu imponieren und die Hundedamen den allzu aufdringlichen Herren die ZĂ€hne zeigen, wenn es ihnen dann doch zu viel wurde. Es gab große, kleine, langhaarige und kurz geschnittenen, freche und schĂŒchterne Yorkies und jeder eine kleine Persönlichkeit.
Gleich daneben saßen die stolzen Besitzer und worĂŒber unterhielten sie sich??? Welche Frage, natĂŒrlich ĂŒber ihre Lieblinge: Meiner hat sooo schwierige Haare – meiner kann nicht ohne mich – meiner frisst nur Selbstgekochtes – meiner nur aus der Hand – meiner

..!!!
Es fielen viele Hundenamen, die ich mir merken wollte und es dann doch nicht wirklich schaffte: Tumbee, Ashley, Boomer, Lisa, Gino, Merlin, Beauty, Keanu, Monty, Farah, Arielle, Glory und natĂŒrlich Pia und Emma.
NatĂŒrlich durfte das leibliche Wohl nicht fehlen. WĂ€hrend wir uns die gebrutzelten Grillsachen schmecken ließen, legten unsere Hunde sich zu einer kleinen Pause in die mitgebrachten Körbe, Wagen und Decken.
SpĂ€ter hatten wir die Idee, ein Hundegruppenfoto zu machen - oh je, weit gefehlt, das konnte nicht gut gehen. Kaum saßen 6 Hunde in Positur, wuselten die anderen schon wieder durchs Gehege. Dani versuchte, alle Fellschnuten mit leckerem HĂ€hnchenfleisch zu ĂŒberlisten, aber auch das scheiterte. Jetzt wollten die Hunde gar nicht mehr stillsitzen, sondern belagerten die freundliche Spenderin. Auch ein Indianertanz von einem Hundebesitzer half da nicht weiter.
Zwischendurch gab es einen heftigen Regenschauer, der uns aber nicht weiter störte, weil wir unter einer gemĂŒtlichen Überdachung saßen. Schnell lukte die Sonne wieder durch die Wolken und das Hundespiel konnte weiter gehen.
Noch mal gestÀrkt mit leckerem Apfelkuchen von Dagmar und Archie, die dieses Fest organisierten, machten wir uns bald auf unsere Heimreise.
Wir danken allen, dass wir dabei sein durften, denn wann haben wir schon mal die Gelegenheit, so viele Yorkies und ihre Besitzer zusammen zu erleben.
Abends lagen Pia und Emma mit zuckenden Pfoten im Sofa und trÀumten vom Sommerfest in Bad Salzuflen.
Pia und Emma schick gemacht



Besuch bei Bandit, Mickey und Leila
Sonntag | 2009-06-07 | 20:29

Der Wetterbericht versprach uns fĂŒr Sonntag kaltes Schmuddelwetter. Da freuten wir uns ĂŒber eine Einladung von Wiebke, bei der ja Pias Bruder Bandit und der kleine Pudel Mickey zu Hause sind.
Frisch gebadete HundemĂ€dchen, mit einem Schleifchen schick gemacht, saßen erwartungsvoll im Auto.
Wiebke erzĂ€hlte uns, dass bei ihr zurzeit die kleine YorkiehĂŒndin Leila wohnt, weil das Frauchen eine Weile im Krankenhaus sein muss.
Leila ist nun 4 Monate alt und ein richtiges Fellmonster. Kamm und Schere hatte sie noch nicht wirklich kennen gelernt. Durch die dicken Haare an den Ohren hingen diese schlapp herunter und Wiebke hatte schon einiges abgeschnitten, aber Leila hielt nichts vom Stillsitzen und Wiebke wollte die kleine Maus nicht verletzen.
Was lag da nĂ€her, als unseren „Hundeschickmachkoffer“ mit auf den Besuch zu nehmen und mal zu versuchen, aus der kleinen Leila eine junge Dame zu machen.
Perplex, dass da plötzlich eine fremde Frau kam und ihr an den Pelz ging, hielt Leila still. Sie ließ sich die Ohren rasieren und die Pfötchen ganz brav freischneiden. Auch ein paar Filzknoten im weichen Babyfell mussten mit der Schere entfernt werden. Dann ging es zur Belohnung in den großen Garten zum Spielen.
Die Jungs freuten sich ĂŒber unseren Besuch, sie tanzten und bellten vor Freude. Mickey, langsam zu einem jungen Mann herangewachsen, hatte nur das „Eine“ im Sinn und ließ Pia nicht mehr aus den Augen.
Pia zeigte ihm die ZĂ€hne, sie wollte es nicht. Ob sie wohl an den frechen kleinen DraufgĂ€nger Tumbee dachte, der ihr kĂŒrzlich stĂ€ndig auf den Pelz rĂŒcken wollte?
FĂŒr Mickey war Pias Abweisung kein Problem, da war ja noch Emma. Auch sie ließ den feurigen Liebhaber nicht an ihren Fellpopo, aber einer wilden Hatz durch den Garten war sie nicht abgeneigt. Fell und Beine flogen durch die Luft, als Beide, gefolgt von Bandit und der kleinen Leila, die nicht wirklich wusste, um was es geht, ĂŒber die große Wiese rasten.
Pia, ganz Lady, hielt nichts vom feuchten Gras und schaute lieber zu.
NatĂŒrlich durfte das obligatorische Gruppenfoto nicht fehlen und die dazu gehörenden Leckerlis als Belohnung fĂŒrs Stillsitzen auch nicht.
Ganz besonders freute es mich, dass sich am Ende des schönen Nachmittags die Öhrchen von Leila wie frisch gestĂ€rkt aufgestellt hatten.
Wiebke mag gar nicht an die Zeit denken, wenn sie Leila wieder zurĂŒckgeben muss. So eine kleine Maus muss man einfach lieb haben.
Danke Wiebke, fĂŒr den lustigen Nachmittag.
Gruppenfoto von unseren fĂŒnf Fellschnuten



Urlaub in der LĂŒneburger Heide
Samstag | 2009-05-30 | 23:43

Im der letzten Maiwoche fuhren wir mit unserem Wohnwagen nach Heber/Schneverdingen, um lange Radwanderungen durch die Heide zu machen.
Pia und Emma ließen den Wohnwagen nicht mehr aus den Augen, damit wir sie bloß nicht vergaßen.
Gleich am ersten Tag war so warm, dass wir bei 29 Grad keine große Lust hatten, uns aufs Rad zu schwingen, sondern lieber auf dem Campingplatz faulenzten.
Gegen Abend besuchten wir das Streichelgehege, welche Freude fĂŒr die Hunde. Zu gerne wĂ€ren sie zu den Kaninchen ins große Freilaufgatter gelaufen, um den kleinen Stallhasen mal zu zeigen, was so Sache ist und richtig Spaß macht. Die kleinen Hoppler hatten nicht die geringste Angst, denn sie waren gut geschĂŒtzt, da konnten Pia und Emma jaulen, so laut sie wollten.
Am zweiten Tag hörten wir, dass es ĂŒberall schwere Gewitter mit starken StĂŒrmen gegeben hatte, nicht so bei uns in der Heide, hier waren die Temperaturen nur etwas runter gegangen und unsere erste Radtour konnte beginnen.
Wir fuhren durch das Pietzmoor und die Timmerloher Heide. Unsere Hunde hielten die Spannung im Korb vorne am Rad kaum aus. Zwischendurch liefen wir eine Weile, damit unsere Fellschnuten sich richtig austoben konnten. Sie rasten ĂŒber die langen Sandwege und bestiegen wie Bergziegen die dicken Felsen, die spielerisch in der Landschaft lagen. Nach schlappen 30 km, die unserem Achtersteven doch sehr zu schaffen machten, nĂ€herten wir uns unserem Campingplatz. Nur noch 2 km, dann konnten wir uns bei Tee und Kuchen ausruhen.
Pia lehnte sich bei Herbert im Körbchen zurĂŒck, sie hatte wohl keine Lust mehr.
HĂ€tte ich Emma doch bloß nicht erzĂ€hlt, dass wir gleich beim Wohnwagen sind und es da ein zĂŒnftiges Leckerchen gibt – sie verstand mich falsch und sprang mit einem Satz aus dem Fahrradkorb.
Da sie mit Geschirr und Leine angebunden war, um nicht auf die Straße zu fallen, hing sie plötzlich seitlich des Korbes. Meine Vollbremsung kam zu spĂ€t, Emma zappelte zu sehr, bekam ihre Vorderpfote in die Speichen und jaulte auf.
Uns fuhr der Schrecken durch die Glieder, wir machten einen Stopp in einem Nebenweg. Dort untersuchten wir Emmas Bein und entdeckten eine kleine SchĂŒrfwunde. Gebrochen schien nichts zu sein. Unser Sensibelchen humpelte ganz fĂŒrchterlich und setzte die schlimmste Leidensmiene auf. Der beste Papa der Welt wollte sofort den nĂ€chsten Tierarzt ausfindig machen und seine Maus röntgen und verarzten lassen. Die etwas weniger wehleidige Mama und Krankenschwester war der Meinung, dass etwas Desinfektionsspray bestimmt ausreicht und so wurde es erst mal gemacht.
Unseren Abendspaziergang ĂŒber den Campingplatz machten Pia und ich alleine, wĂ€hrend Emma und der Papa im Wohnwagen gemeinsam litten. Emma wegen der SchĂŒrfwunde und der Papa um seine kleine Maus.
Pia und Emma im Baum



Wanderung durch die Heide
Samstag | 2009-05-30 | 23:54

An diesem Morgen wachten wir frĂŒh auf. Es war stĂŒrmisch, aber die Sonne lukte durch die Wolken. Ein schöner Tag zum Wandern, wenn ... da nicht das kaputte Bein von Emma wĂ€re.
Pia raste schon ĂŒber den Campingplatz, um die frechen Vögel zu verjagen, Emma lag leidend in unserem Bett und wollte nicht aufstehen – oh je, war es doch schlimmer als es gestern aussah?
Vorsichtig setzte ich Emma auf den Rasen, sie humpelte wehleidig ĂŒber den Rasen und machte ihr kleines GeschĂ€ft, dann wollte sie wieder liegen.
Nun war guter Rat teuer. Wir polsterten einen Rucksack mit einer weichen Decke, um Emma auf unserer Wanderung tragen zu können. Herbert machte sich große Sorgen, er sprach wieder von Tierarzt und Beinchen schienen. Emma humpelte auf ihren Papa zu, der Blick ein Bild des Jammers.
Ich wollte erst mal losfahren, setzte die Hunde ins Auto und ab gingÂŽs ins Naturschutzgebiet.
Kaum am Parkplatz angekommen, hĂŒpfte Emma zusammen mit Pia aus dem Auto. Beide konnten es kaum abwarten, die neuen Wege zu erschnĂŒffeln. Pia machte einige Versuche, Emma zu einem Wettrennen aufzufordern, aber dazu hatte sie noch keine Lust. Ab und zu humpelte Emma, wenn sie zu schnell gelaufen war, aber sonst war alles okay.
Herbert hatte den gepolsterten Rucksack auf dem RĂŒcken und wartete auf seinen Einsatz, aber leider – oder lieber zum GlĂŒck, wurde er nicht gebraucht – der Rucksack.
Wieder zurĂŒck am Wohnwagen konnte Emma keinen Schritt gehen, sie saß wie ein HĂ€ufchen UnglĂŒck am Auto, hob das kranke Bein und ließ sich von ihrem Papa in den Wohnwagen tragen. Er sprach von: War doch zuviel fĂŒr sie! HĂ€tte ich sie nur getragen!
Ich hatte eher das GefĂŒhl, dass die kleine Maus einen schelmischen Blick hatte und es genoss, so bedauert zu werden.
Als eine Stunde spĂ€ter neue Campingnachbarn mit dem Hund Benny den Platz uns gegenĂŒber bezogen, sauste Emma aus dem Wohnwagen um den Eindringling heftig zu verbellen – von Humpeln keine Spur.
Nun war die kleine linke Bazille durchschaut und ein weiteres klagendes Pfötchen heben zog nicht mehr.
Leider mussten wir viel zu schnell unsere Zelte abbrechen, unsere freie Woche ging schon wieder zu Ende, aber wie sagt man so schön: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!
Wir hatten eine angenehme RĂŒckreise und wunderten uns, wie die Natur es schaffte, den Rankpflanzen in unserem Garten in einer Woche sooo lange Tentakeln zu geben, das wir uns vorkamen wie Dornröschen nach dem 100jĂ€hrigem Schlaf.
Rasten auf der Bank



Menschenfest
Sonntag | 2009-05-17 | 22:53

Hallo, hier sind mal wieder Pia und Emma. Wir wollen erzÀhlen, was Menschen sich so einfallen lassen, um uns armen Hunden Stress zu bereiten.
Am letzten Samstag sprachen unsere Dosenöffner von einem Treffen von Menschengeschwistern, die von Mama sollten es sein.
Also wurden wir ins Auto gepackt und mussten hier eine Stunde aushalten, bis wir am Ziel waren.
Dann freuten wir uns auf ein schönes Treffen – aber nein, erst hieß es, im Auto warten. Unser Geheul half uns da wenig.
Wir wissen nicht, was noch geregelt werden musste, aber bald durften wir mit in den großen Garten.
Gleich an der Pforte wurden wir von Senta, einer alten, aber großen MĂŒnsterlĂ€nderhĂŒndin begrĂŒĂŸt. Emma reichte der Empfang, sie wollte gleich ins Auto zurĂŒck und musste vom liebsten Papa der Welt unter den Arm geklemmt werden, um ĂŒberhaupt mitzukommen.
Ich, die Pia musste dringend den fremden Garten untersuchen, es roch hier so fremd und gut.
Die Menschen begrĂŒĂŸten sich freundlich und plötzlich standen noch zwei andere Hunde da, die alte Jule und Lola, die wir schon von einem Besuch bei uns kannten. Lola bellte wie verrĂŒckt, sie war außer sich vor Freude endlich mal jĂŒngere Spielkameraden zu bekommen, als ihre alten Mitbewohner. Wir fanden Lola aber zu aufdringlich, sie sollte uns doch in Ruhe lassen. Leider ließ unser Zicken und Keifen sie völlig kalt, sie freute sich mit lautem Gebell.
WĂ€hrend die Menschen sich zu Kaffee und Kuchen zusammensetzten, machte ich mich auf den Weg in den Garten. Plötzlich hatte ich einen wunderbaren Duft in der Nase – Jagdbeute!!!!! Ich fand ein Gehege mit Meerschweinchen – suuuuper!!! Aber wie kam ich an meine Beute heran??? Die Menschen hatten kein VerstĂ€ndnis fĂŒr mich armen Hund, die Schweinchen waren ganz dolle gesichert. Immer wieder musste ich das Gehege umrunden, bis mir die Zunge zum Hals raushing. Nur die dumme Lola nervte mich mit ihrer Freude. ICH wollte die Meerschweinchen fangen und nicht sie belustigen.
Emma blieb lieber bei den feiernden Menschen und hoffte, ein StĂŒckchen Kuchen abzubekommen – kein Kampfgeist die Maus.
Nach einer Weile musste ich auch mal schauen, was da auf der Terrasse los war und bekam den Schrecken meines Lebens – ein Urtier kam langsam auf uns zu. Ich machte mich zum Sprung bereit, denn diese neue Beute musste doch gleich die Flucht ergreifen und sie war nicht eingesperrt wie die Schweinchen! Aber nein – dieser seltsame Genosse lief gaaanz langsam weiter und störte sich nicht an uns – seltsam??? Dieses Verhalten wurde mir dann doch unheimlich. Vorsichtig schnupperten Emma und ich an der Beute, nein, das war nichts fĂŒr uns – sehr unfreundlich und ganz hart, so was konnten wir nicht knacken! Die Menschen sprachen von einem neuen Familienmitglied - es war Herby, ein 40 Jahre alter Schildkrötenmann, der hier im Garten friedlich seine Runden zog. Mama sagte, Schildkröten sind cool – oh ha, hoffentlich holt sie nicht so einen langweiligen Kameraden ins Haus. Da wĂ€ren uns Meerschweinchen schon lieber.
Wir fuhren abends trĂ€umend nach Hause, das war mal wieder ein aufregender Nachmittag und Fotos wurden auch wieder jede Menge gemacht. Mama wird sie bald einstellen, sie sollen erst bearbeitet werden, was immer das heißt.
Schildkrötenmann Herby



Besuch von Monty, Gino und Tumbee
Montag | 2009-05-04 | 21:15

KĂŒrzlich berichtete ich, dass ich nun schon ein Jahr Besitzer meiner Hundehomepage bin und viele Freunde gefunden habe, die mir regelmĂ€ĂŸig schreiben.
Wie groß war meine Freude, als ich eine Anmeldung fĂŒr unsere Ferienwohnung bekam, in der stand, dass Monty, Gino und der kleine Tumbee mit ihren Dosenöffnern ein Weilchen Urlaub bei uns machen wollten.
FĂŒr Pia und Emma ist es immer eine Freude, wenn unsere GĂ€ste ihre vierbeinigen Freunde mitbringen und diesmal sollten es auch noch drei tolle Yorkiejungs sein. Am Vorabend wurden die MĂ€dels geduscht, gefönt und gestylt. Wir waren sehr gespannt, ob die Fellschnuten sich vertragen.
Zuerst wurde Schnupperkontakt durch den Gartenzaun aufgenommen, dann gab es kein Halten mehr. FĂŒnf Fellschnuten sausten durch den Garten und lernten sich kennen. Gino und Monty stolzierten wie kleine Gockel auf und ab und mussten ĂŒberall ihr Beinchen heben um die MĂ€dchen zu beeindrucken: Ich war hier!!! Ihre Wichtigkeit war nicht zu ĂŒbersehen.
Tumbee, mit seinen gerade acht Monaten kaum dem Welpenalter entwachsen, hĂŒpfte ĂŒbermĂŒtig um Pia und Emma herum und forderte sie zum Spielen auf. Er war wohl ein bisschen zu frech und wurde von den Zicken erst mal in seine Schranken verwiesen, was ihn aber nicht sonderlich beeindruckte. Plötzlich bemerkte Tumbee etwas ganz anderes, diese beiden neuen Freunde rochen ja ganz anders als seine Kumpel von zu Hause – MÄDCHEN!!!
So wirklich hatte er noch gar nicht bemerkt, dass es so etwas gibt. Innerhalb von Sekunden wurde aus dem kleinen Tumbee ein richtiger Mann, zum ersten Mal hob er sein Beinchen und tat es seinen BrĂŒdern gleich. Besonders Pia hatte es ihm angetan, wĂ€hrend Emma lieber mit Gino spielte.
Monty schaute sich das junge GemĂŒse aus der Ferne aus an, mit seinen 14 Jahren wollte er lieber seine gemĂŒtlichen Runden durch den Garten drehen und alles Neue erkunden.
NatĂŒrlich durfte ein Fotoshoting am ersten Nachmittag nicht fehlen und so setzten wir unsere Freunde nebeneinander auf eine Gartenbank. Daniela versprach die besten Leckerlis, wenn alle schön sitzen bleiben und welcher Yorkshire lĂ€sst sich so nicht bestechen?
Yorkiejungs zu Besuch



Tumbee und der Löwe Leo
Montag | 2009-05-04 | 21:13

Am nÀchsten Morgen standen unsere Hunde gleich am Zaun, um sich gegenseitig zu besuchen. Zuerst musste in fremden NÀpfen geschaut werden, ob der Nachbar wohl etwas Besseres bekommen hatte, als man selber zu Hause.
Emma fand ein liegen gelassenes Schweineohr vom Vorabend. Heimlich nahm sie es, machte sich ganz klein und verschwand unter einem Busch, um ihre Beute zu verbuddeln.
Gino entdeckte unseren Kater Merlin, raste mit wildem Gebell hinter ihm her und musste eine ganz neue Erfahrung machen – Merlin ließ sich ĂŒberhaupt nicht beeindrucken, er lief nicht weg, sondern schaute den fremden KlĂ€ffer grimmig an, um dann mit einem eleganten Satz auf eine BrĂŒstung zu springen und sich das Geschehen aus der Höhe anzusehen.
Tumbee, gestern zum Mann geworden, wollte weiter Pia beeindrucken und hatte es sich heute zum Ziel gemacht, sie zu begatten – oh je, der Plan ging nicht auf, Pia reagierte doch recht abweisend und zeigte Tumbee die ZĂ€hne. Als das nicht half, warf sie ihn auf den RĂŒcken und ritt bei ihm auf – pfui Pia!!! Aber wie sollte sie dem Kleinen sonst klar machen, dass sie hier die Chefin war? WĂ€hrend die Hunde weiter im Garten spielten, gönnten wir uns eine Teepause. Plötzlich sahen wir ein kleines schwarzes Monster durch die TerrassentĂŒr huschen. Wie selbstverstĂ€ndlich kippte Tumbee die Spielzeugtonne von Pia und Emma um und stibitzte den dicken PlĂŒschlöwen Leo. Mit seiner Beute machte er sich auf den Weg zur Ferienwohnung. Die Camera lag noch bereit und so konnten wir den Dieb auf einem Beweisfoto festhalten.
Tumbee braucht, genau wie viele kleine Kinder, ein Kuscheltier, wenn er schlafen möchte und der Leo duftete sicher nach seiner neuen Freundin Pia. Emma knurrte und sah mich mit großen Augen an, denn der Leo gehört ihr. „ Ach Emma, eigentlich ist der Tumbee doch noch ein Baby, nun lass ihn mal!“ Am nĂ€chsten Tag versuchte Tumbee dann noch, einen weißen PlĂŒschhasen zu entfĂŒhren, aber den bekam er nicht mit. Von wegen Baby, Tumbee zeigte dem Hasen, was er hier in Ostfriesland gelernt hatte. Seinen ganzen Frust ĂŒber Pias verschmĂ€hte Liebe ließ er nun an dem Hasen aus.
Als ich ein paar Tage spĂ€ter die Ferienwohnung fĂŒr neue GĂ€ste vorbereitete, folgten Pia und Emma mir auf Schritt und Tritt. Oh wie gut duftete es ĂŒberall!?! Pia fand das Schlafzimmer sehr interessant und entdeckte hinter dem NachtschrĂ€nkchen ein vergessenes Schweineohr.
Ein kleiner Liebesbeweis von Tumbee an seine neue Freundin? Bevor Emma es ihr streitig machen konnte, verschwand Pia und kam kurze Zeit spĂ€ter mit einem Erd verkrusteten Bart zurĂŒck, sie hatte ihren Schatz verbuddelt. Vielleicht war sie ja doch ein ganz kleines bisschen in Tumbee verliebt.
Welch ein GlĂŒck, dass Pia das Schweineohr entdeckt hatte, ich hĂ€tte es vielleicht ĂŒbersehen und als Betthupferl fĂŒr unsere nĂ€chsten GĂ€ste war es nun wirklich nicht geeignet.
Löwe Leo



Sigrid und Ralf
Montag | 2009-05-04 | 21:38

WĂ€hrend Daniela und Andreas die Koffer zur Abreise packten – unsere schöne Woche war viel zu schnell vorbei – meldeten sich eine weitere Internetfreundin, die Sigrid und ihr Mann Ralf zum Tee an. Die Beiden machten einen Kurzurlaub in Ostfriesland und so bot sich die Gelegenheit, sich ein bisschen zu
beschnuppern. Die Beiden sind ja eher Katzenfreunde und haben ihren Hundewunsch berufsbedingt auf spĂ€tere Zeiten verschoben. Ralf meinte, ein Hund mĂŒsste schon eine gewisse GrĂ¶ĂŸe haben, denn die Kleinen wĂ€ren meistens KlĂ€ffer und nur schwer zu erziehen. Pia belehrte Ralf dann eines Besseren. Sie wollte auf seinen Schoß und war einfach nur lieb zu ihm. Vielleicht waren die Leckerchen Schuld, die Sigrid mitgebracht hatte, wer weiß? Zumindest benahmen unsere Hunde sich gut und unser Besuch schien beeindruckt vom Verhalten der kleinen Monster. Es wuselten ja zu dem Zeitpunkt mit Monty, Gino und Tumbee fĂŒnf Yorkies zu unseren FĂŒĂŸen. WĂ€hrend Sigrid Fotojagd auf unseren Kater Merlin machte, stellte Ralf einige Fragen zum Thema: „Kleiner Hund“.
Pia und Emma sind ja doch um einiges kleiner, als Ralfs Patenhund Lucy. Vielleicht könnte Hauskatze Lilly sich mit einem Yorkie anfreunden und Ralf und Sigrid mĂŒssen nicht bis zur Rente warten, bis sie auf den Hund kommen.
Zusammen mit Dani und Andreas tranken wir Tee, wie es in Ostfriesland ĂŒblich ist und plauderten ĂŒber Hunde, Katzen und das weltweite Netz, das einem angenehme Freunde beschert, die man dann, wenn man nicht damit rechnet, plötzlich kennen lernt.
Merlin



Sieht so der Mond aus?
Sonntag | 2009-04-19 | 17:36

Sieht so der Mond aus??? Das wunderschöne Wetter zu Ostern lockte viel Touristen an die Nordsee. Überall sah man Radfahrer und SpaziergĂ€nger in Scharen. Es ist schön, wenn hier bei uns am Ende der Welt mal was los ist, aber fĂŒr unsere Fellschnuten bedeutete das, brav an der Leine laufen und nicht losrasen, wie es Hund gefĂ€llt, der starke Verkehr wĂ€re zu gefĂ€hrlich. Nun suchten wir einen Spazierweg, wo wir unsere MĂ€use laufen und spielen lassen konnten. Draußen vor der Stadt gibt es einen großen Kiessee mit langen Wegen durch die anliegenden Felder – also, worauf warteten wir noch? Eine ungewöhnliche Landschaft mit breiten Spuren von großen Baumonstern tat sich vor uns auf. Im Hintergrund standen die großen WindenergiemĂŒhlen. Wie riesige WĂ€chter streckten sie die langen FlĂŒgel gen Himmel. Pia und Emma konnten ĂŒber HĂŒgel und tiefe Furchen springen. So muss es auf dem Mond aussehen. Die Nase immer am Boden spĂŒrten sie die FĂ€hrten von wilden Kaninchen auf, aber sie kleinen Gesellen sind geschickt, sie ließen sich nicht sehen. DafĂŒr versuchten die Beiden, dicke Hummeln und die ersten Schmetterlinge zu fangen. Es war ein spannender Spaziergang fĂŒr unsere Beiden. Wieder zu Hause angekommen, staunten wir nicht schlecht. War hier inzwischen Schnee gefallen? Unsere Einfahrt strahlte uns weiß entgegen. Der aufkommende Wind hatte die zarten BlĂŒten der MirabellenbĂ€ume herunter gewirbelt und sie wehten wie Schneeflocken durch unseren Garten. FĂŒr Pia und Emma war es ein weiterer Spaß. Heute konnten sie von einem Ausflug in eine andere Welt trĂ€umen.
Pia und Emma in einer fremden Welt



Ein Jahr
Freitag | 2009-04-03 | 22:21

Ein Jahr ist vorbei –
wie schnell doch die Zeit vergeht.
Nun besteht unsere kleine Homepage schon ein Jahr. Meine Fellschnuten und ich haben viele Freunde im Netz gefunden.
Jeden Tag schauen wir in unser GĂ€stebuch und freuen uns ĂŒber die lieben GrĂŒĂŸe.
Wir bekamen ganz viele Emails, mal mit traurigen, mal mit lustigen Geschichten.
Am meisten freue ich mich ĂŒber die Freundinnen, die ich ĂŒber diesen Weg kennen gelernt habe.
Freundinnen, die ganz liebe lange Briefe schreiben, mir von sich und ihren Hunden oder Katzen erzÀhlen.
Freundinnen, die ganz weit weg wohnen und von ihrer Heimat plaudern.
Freundinnen, die mir die schönsten Fotos von ihren Vierbeinern schicken.
Freundinnen, die mir auch mal ihr Leid klagen und ein bisschen Trost brauchen.
Freundinnen, die aus ihren Leben erzÀhlen.
Vor allem aber Freundinnen, die auch mir Trost spenden, wenn ich traurig bin, die mein Gejammer anhören, wenn ich mich geĂ€rgert habe, die mit mir jubeln, wenn ich mich freue, die mir Tipps geben, wenn ich nicht weiter weiß oder mir einfach zuhören, wenn ich etwas Neues zu berichten habe.
Allen diesen Freundinnen möchte ich heute DANKE sagen fĂŒr ein Jahr Treue.
Über 10 000 Besucher waren in diesem ersten Jahr auf meiner Seite und ich hoffe, es folgen noch ganz viele, die Spaß an den kleinen Geschichten haben, die ich von meinen Yorkies Pia und Emma und auch anderen Fellschnuten zum Besten gebe.
Ganz liebe GrĂŒĂŸe an alle im weiten Netz von Inka mit Pia und Emma und Kater Merlin



Besuch bei Bruder Bandit
Samstag | 2009-03-28 | 13:57

Noch immer haben die Handwerker die SchlĂŒsselgewalt in unserem Haus und treiben ihr Unwesen, indem sie mit finsteren Schleifmaschinen die WĂ€nde und das Holz der Treppe bearbeiten und alles Drumherum unter einer weißgrauen mehligen Staubschicht verschwinden lassen. Jeder Putzlappen verzweifelt bei diesen GrĂ€ueltaten und zieht stumpfe Spuren ĂŒber die Möbel. Damit nicht auch noch unsere Fellschnuten unter einer Schmutzschicht verschwanden, beschloss ich, mit ihnen Reißaus zu nehmen und irgendwo in einer gemĂŒtlichen Wohnung mit einer Freundin Kaffee zu trinken.
Schon lange wollte ich mich mit Wiebke treffen, bei der Pias Bruder Bandit zu Hause ist – gedacht, gemacht!!! Bandit hat inzwischen einen kleinen Freund, den Mickey, ein pechschwarzes WollknĂ€uel, auch Pudel genannt.
Obwohl inzwischen ein Jahr vergangen war, erkannte Pia den Weg zu Wiebkes Wohnung und rannte gleich zur TĂŒr – vielleicht lag es auch am ungemĂŒtlichen Wetter, dass Pia die nĂ€chste HaustĂŒr anstrebte. Bandit konnte seine Freude kaum zĂŒgeln, als er die MĂ€dels sah. Bestimmt hat er inzwischen vergessen, dass Pia seine Schwester ist. Auf alle FĂ€lle hĂŒpfte er freudig hinter seinem Damenbesuch her. Der verdutzte Mickey tat es ihm nach, etwas verwirrt ĂŒber den plötzlichen weiblichen Überfall.
Emma musste gleich zeigen, dass nicht jeder „hergelaufene“ Hund das Recht hat, ihren Fellpopo zu beschnuppern und zeigte Mickey, wo es lang geht, aber Mickey ließ sich nicht sonderlich vertreiben und lud mit Bandit zusammen die MĂ€dels zu einem kleinen Spiel ein.
Gemeinsam wurde die Wohnung begutachtet und auch die Perserkatze Pauli gebĂŒhrend begrĂŒĂŸt. Allerdings war sie nicht begeistert von dem Hunderudel, dass in ihren geheiligten Raum, nĂ€mlich Wiebkes Schlafzimmer eindrang und wedelnd, schlabbernd an ihr herum schnupperte. Emma machte es sich zwischendurch in Paulis Katzenhöhle gemĂŒtlich, sie kann springen wie ein KĂ€nguru und die Höhe machte ihr keine Probleme.
Wir Fraulis konnten gemĂŒtlich Kaffee trinken, wĂ€hrend die Hunde ein paar abwechslungsreiche Stunden erlebten.
Zum Schluss zeigte uns Bandit seine so geliebten KunststĂŒckchen, die er nur auf Fingerzeig immer wieder gerne zum Besten gibt, denn neue Sachen lernen gehört zu seiner LieblingsbeschĂ€ftigung.
Bruder Bandit



Kater auf Wanderschaft
Sonntag | 2009-03-22 | 15:42

KĂŒrzlich erzĂ€hlte ich die Geschichte vom Kater RĂŒbe, der immer wieder von zu Hause weglĂ€uft, um uns im Krankenhaus zu besuchen.
Eine Leserin schrieb daraufhin, dass sein Frauchen ihm wohl besser einen PC kaufen sollte, damit er von zu Hause im Internet schauen könne, was bei uns so los ist und nicht ĂŒber die gefĂ€hrliche Landstraße laufen muss.
Der PC ist angeschafft, aber RĂŒbe ist unverbesserlich, er kommt weiter zu Besuch. Auf seinem Weg ist ihm auch schon mal ein Missgeschick passiert, da verschĂ€tzte er sich im Sprung ĂŒber einen Graben und fiel prompt hinein. Ein Foto im Fotoblog zeigt den schmutzigen Kerl.
Heute war wieder „RĂŒbetag“, doch wir trauten unseren Augen nicht – RĂŒbe saß in zweifacher Gestalt vor unserer TĂŒr und jammerte um Einlass??? Er hatte einen Freund mitgebracht, der ihm zum Verwechseln Ă€hnlich sah. Nun kamen beide selbstverstĂ€ndlich in unser Dienstzimmer und bettelten um ein StĂŒckchen Wurst. Wie vereinbart riefen wir RĂŒbes Frauchen an, um den Ausreißer abholen zu lassen und erfuhren die neuste Geschichte.
RĂŒbes Freund heißt Socke und wohnt direkt am Krankenhausparkplatz. Bei Sockes Frauchen schaut RĂŒbe auch immer mal wieder herein und wird dort abgeholt. Einmal passierte es, dass Heike zu Hause ihre Transportkiste öffnete und es war gar nicht RĂŒbe, der herauskam, sondern Socke, die Beiden sehen sich wirklich sehr Ă€hnlich. Heikes zweite Katze, RĂŒbes Mitbewohnerin war mit dem neuen Kater nicht einverstanden und zeigte ihm, wer hier das Sagen hat, sie ging fauchend auf den armen Kerl los und so wurde Socke ganz schnell wieder nach Hause gebracht und gegen RĂŒbe eingetauscht.
Inzwischen kennen alle Kollegen das lustige Gespann und die Patienten haben Spaß am Raten, wer sie heute wohl besucht und wer RĂŒbe und wer Socke ist. Wieder einmal als Weltenbummler nach Hause geholt, gönnt RĂŒbe sich eine gemĂŒtliche Ruhepause im hĂ€uslichen Garten, wo er KrĂ€fte sammelt fĂŒr seine nĂ€chste Tour. RĂŒbe hat bald Geburtstag, er wird am 1. Mai 20 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit. Die Fotos sind teilweise mit dem Handy entstanden und nicht immer von guter QualitĂ€t, aber ich will sie trotzdem nicht vorenthalten.
Karter auf Wanderschaft



Umbau des Reviers
Samstag | 2009-03-07 | 21:55

Liebe Freunde im weiten Netz, heute wollen wir berichten, was hier in den letzten 4 Wochen so passiert ist. Es fing ganz harmlos an. Statt in unseren Feldern, mussten wir in großen HĂ€usern spazieren gehen, es war nicht so schlimm, denn draußen regnete es immer wieder und wir durften ohne Leine durch die LĂ€den sausen, die von den Menschen „Fliesen- und SanitĂ€rgeschĂ€ft“ genannt wurden.
Dann aber passierte etwas Schreckliches. Unser Revier wurde ausgerÀumt, alle Möbel verschwanden in dem Haus, wo sonst nur das Auto steht und dann kamen fremde MÀnner zu uns, die alles zerstörten.
Das Bad fiel einem lauten Hammer zum Opfer und alle Fliesen im Wohnzimmer wurden heraus gebrochen. Um die Badewanne mussten wir nicht trauern, da waren wir eher froh, dass sie fĂŒr immer verschwand, denn wenn Frauchen uns da rein steckte, gab es kein Entkommen. Wir waren inzwischen in unsere Ferienwohnung umgezogen, was uns anfangs gar nicht gefiel, denn wir wollten viel lieber in unseren Kuschelbetten am warmen Ofen in unserem Revier liegen.
Bald gewöhnten wir uns an die neue Wohnung und besuchten die Handwerker, am Liebsten dann, wenn sie FrĂŒhstĂŒckspause machten, denn da fiel ab und zu ein kleines StĂŒckchen Pausenbrot fĂŒr uns ab. Abends, wenn Ruhe auf der Baustelle einkehrte, schnĂŒffelten wir alle RĂ€ume ab, die uns so verĂ€ndert vorkamen.
Unsere Menschen haben uns ganz fest versprochen, dass der ganze Spuk bald vorbei ist und wir wieder in unsere kleine Welt zurĂŒck dĂŒrfen. Liebe Hunde- und Katzenfreunde, denkt daran, wenn bei euch zu Hause die Möbel ausgerĂ€umt werden, beginnt fĂŒr euch eine unangenehme Zeit, aber die geht vorbei und anschließend ist es doppelt so gemĂŒtlich wie vorher und sollte es euch dann nicht gefallen, habt ihr immer noch die Möglichkeit mit euern ZĂ€hnen und Krallen die alte GemĂŒtlichkeit wieder herzustellen.
In diesem Sinne die liebsten GrĂŒĂŸe von Pia und Emma
Chaotische ZustÀnde



Schnee
Samstag | 2009-02-28 | 16:08

Eine kleine Geschichte von vor ein paar Tagen:

Am Sonntag den 1. Februar 2009 wachten wir auf und – was ist das? Endlich war auch Ostfriesland mit ein bisschen Schnee beglĂŒckt worden. Eine weiße Puderzuckerschicht wehte im kalten Ostwind durch unseren Garten. Pia und Emma staunten nicht schlecht, als sie zum ersten Gassigang in den Garten liefen und rasten durch die weißen Beete.
Nach dem FrĂŒhstĂŒck zog ich ihnen die warmen Pullis an und wir machten einen kleinen Spaziergang. Da der Wind im freien Feld zu kalt war, liefen wir durch die weniger belebten Straßen.
Verschneite Straße
Zuerst machte es den Hunden Spaß, doch der wurde schnell getrĂŒbt, denn bereits an der nĂ€chsten Ecke fing Pia an zu jaulen und kam humpelnd auf mich zu, gefolgt von der nun ebenfalls jammernden Emma.
Wie kann es sein, dass einige Leute gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen mĂŒssen??? Auf dem Gehweg an der Ecke lag mehr Streusalz als von dem glitzernden Pulverschnee. Von GlĂ€tte keine Spur. Die Pfoten meiner Fellschnuten waren hier schmerzhaft mit Salz gepökelt.
Auf unserem weiteren Gang sahen wir noch mehr Salzwege. Da bringt man seinen Hunden in wochenlanger Kleinarbeit bei, dass sie nicht auf der Straße laufen dĂŒrfen, sondern immer den Gehweg benutzen und an jeder Ecke brav stehen bleiben und nun schauten mich erstaunte Hundeaugen an, weil ich den Befehl gab, schön neben mir am Straßenrand zu laufen und den Gehweg nicht zu benutzen. Verkehrte Welt!!!
Wir liefen dann durch einen Schrebergartenweg nach Hause, wo die Menschen der Natur einfach ihren Lauf lassen.
Nach einem warmen Fußbad fĂŒr die Hunde war ihre Welt wieder in Ordnung.



Unser Mootchou
Freitag | 2009-01-23 | 10:43

Gerade schrieb ich die lustige Geschichte von unserem Stationskater RĂŒbe, der uns immer wieder besucht und damit sein Frauchen zur Verzweiflung bringt. Nun geht es mit einer Katzengeschichte weiter und die ist traurig. Am 16. Januar mussten wir unsere kleine Wolke, den weißen Perserkater Mootchou einschlĂ€fern lassen. Er hatte einen Schlaganfall und war völlig gelĂ€hmt. Unser Tierarzt machte uns keine Hoffnung. Eine gelĂ€hmte Katze – NEIN – niemals. Mootchou ist ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen und wird dort auf uns warten.
Unser Mootchou!
Wir vermissen dich, kleiner Mootchou! Am 21.Januar wÀrst du 8 Jahre alt geworden.

Du warst unser kleiner PelzbĂ€r mit den großen Augen und dem grimmigen Gesicht. Nie wieder werden deine bettelnden Pfoten uns antatzen, weil du so gerne ein StĂŒckchen vom Kuchen bekommen hĂ€ttest, nie wieder wirst du die Schatten jagen, dein Lieblingsspiel, wenn sich in der Sonne etwas bewegte, nie wieder wirst du im Regen tanzen oder bis zum Bauch im Teich stehen, um Goldfische zu fangen – ein Perser, der das Wasser liebt – unmöglich! Nie wieder wirst du maunzen wie ein Außerirdischer, weil es HĂ€hnchen gab und du dein Lieblingsessen nicht abwarten konntest.

Nun wird deine Reise ins Regenbogenland zu Ende sein und du wirst dort all das im Übermaß haben, was wir dir hier bei uns gegeben haben.

Wir hatten dich lieb!!!



Stationskater "RĂŒbe"
Donnerstag | 2009-01-22 | 09:54

Heute mal eine Katzengeschichte.

Wie vielleicht schon einige meiner Leser wissen, arbeite ich im Krankenhaus. Am Ende unserer Station befindet sich ein Wintergarten, in dem die Patienten sich recht wohl fĂŒhlen, gerne zusammen sitzen und ein bisschen plaudern.
Im letzten FrĂŒhjahr kam wie selbstverstĂ€ndlich ein großer schwarzweißer Kater in den Raum, um sich Streicheleinheiten und vielleicht auch ein paar Leckerchen abzuholen. FĂŒr unsere Patienten eine nette Abwechslung, nur leider durfte der Kater nicht bleiben, denn Tiere sind aus hygienischen GrĂŒnden in KrankenhĂ€usern verboten – schade eigentlich.
"RĂŒbe"
Katerchen kam nun immer hÀufiger, bis er dann nicht mehr ging. LÀngst hatten einige Kollegen Futter mitgebracht und verwöhnten den schwarzen Gesellen. Jeder Versuch, den Besitzer zu finden, scheiterte.
Uns war schon klar, dass der Kater nicht fĂŒr immer bleiben konnte, also suchten wir fĂŒr ihn ein neues Zuhause.
Eine gemeine Regenperiode und ein verschnupfter, nasser Kater ließen uns keine andere Wahl, wir brachten Katerchen in eine nahe gelegene Katzenauffangstation, um zu vermeiden, dass der dumme Kerl richtig krank wird. Sechs Wochen waren inzwischen seit dem ersten Besuch von Katerchen vergangen. Nun wurde er von den Mitarbeitern der Katzenstation in die Tageszeitung gesetzt und ---- hatte GlĂŒck!!!!! Sein Frauchen wollte die Suche beim Tierheim und verschiedenen TierĂ€rzten schon aufgeben und entdeckte ihren „RĂŒbe“ nun in der Zeitung. Große Freude auf beiden Seiten. Wir Kollegen erfuhren von RĂŒbes Reise und erhielten eine dicke Torte als Dankeschön. RĂŒbe ist inzwischen 19 Jahre alt und war sein Leben lang ein gesunder Kerl.
Sein Frauchen berichtete uns, dass er seit etwa 2 Jahren immer mal wieder auf Wanderschaft geht und sich dann abholen lÀsst, den weiten Weg zum Krankenhaus hatte er allerdings noch nie genommen.
Inzwischen besucht RĂŒbe uns ein bis zweimal in der Woche und bringt sein Frauchen zur Verzweiflung, denn alleine nach Hause geht er nie. Immer macht sie sich mit seiner Tragetasche auf den Weg, um den Vagabunden einzusammeln, am letzten Freitag war es 7.00 Uhr in der FrĂŒh!!!!! Anruf genĂŒgt! RĂŒbe schnurrt, steigt in seine Tasche und lĂ€sst sich wie ein kleiner König nach Hause chauffieren.



Emma hat Geburtstag
Donnerstag | 2009-01-01 | 00:06

Hallo alle meine Freunde, hier spricht Emma:

Neuerdings passieren in meinem kleinen Leben soooo viele neue Sachen. Erst stellten meine Leute einen großen Tannenbaum einfach so ins Wohnzimmer und hĂ€ngten ganz viele bunte BĂ€lle daran, mit denen ich leider nicht spielen durfte und dann legten sie wunderschöne PĂ€ckchen zum Anknabbern darunter. Eins habe ich erwischt und zerlegt, was schon wieder verboten war. Trotzdem gab es wunderschöne Geschenke fĂŒr Pia und mich. Ein paar Tage spĂ€ter wurden wieder unbekannte Sachen in unser Revier gebracht – Luftschlangen sagen unsere Menschen dazu. Alles sah schön bunt aus, aber diese Schlangen hingen fĂŒr mich viel zu hoch – schade! In der Nacht, als ich in meinem neuen Bett wunderschön trĂ€umte, gab es draußen plötzlich einen Knall nach dem anderen und es zischte in der Luft. Lauter helle Sterne explodierten am Himmel, da nĂŒtzte auch mein böses Bellen nichts.
Und heute Morgen wachte ich auf – viel zu frĂŒh, denn ich bin eine LangschlĂ€ferin – und ehe ich richtig denken konnte, wurde ich geherzt und geknuddelt und meine Menschen riefen:
"Herzlichen GlĂŒckwunsch, kleine Maus!" Was ist denn das schon wieder? Ich habe Geburtstag?!?!?! Ja, so was, nun bin ich ein Jahr alt. Geht es im Neuen Jahr immer so weiter? Oder kehrt irgendwann wieder etwas Ruhe ein? Ich werde einfach abwarten.
Schreibt mir doch mal, wie ihr den Jahreswechsel so erlebt habt. Ganz liebe GrĂŒĂŸe Eure Emma
Emma hat Geburtstag!



Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Mittwoch | 2008-12-31 | 16:44

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wĂŒnschen wir allen Leser! Liebe GrĂŒĂŸe Pia, Emma und Frauchen Inka



Das Jahr 2008 geht zu Ende
Montag | 2008-12-29 | 11:38

Die Weihnachtstage sind vorĂŒber und wir nĂ€hern uns dem Jahresende. Am letzten Wochenende im alten Jahr beschlossen wir, das sonnige frostige Wetter zu nutzen, um lange SpaziergĂ€nge zu machen. Unsere Fellschnuten sollten doch ihre neuen Pullover ausfĂŒhren und uns tat die frische Luft bestimmt auch gut, denn all das leckere Weihnachtsessen und manch genossenes Glas Wein blieb nicht ohne Wirkung auf unseren HĂŒften.
So gingen wir am 2. Weihnachtstag zum Strand, wo wir viele Hundefreunde trafen, die wohl die gleichen Gedanken hatten wie wir.
Pia wurde etwas ĂŒbermĂŒtig und raste von Strand direkt ins Watt. Sie hatte nicht gesehen, dass da, wo normalerweise das Meer ist, nur Schlick war, und der kann recht tĂŒckisch sein. Pia sackte sofort bis zum Bauch in den Modder und schaute recht bedeppert. Es tat ihrer Freude keinen Abbruch, sie raste anschließend durch den Sand und hatte panierte Beine.
Auf der großen Drachenwiese, die im Sommer fĂŒr Hunde verboten ist, rasten Emma und Pia um die Wette und belustigten andere SpaziergĂ€nger. Am Samstag machten wir uns auf zur neuen Umgehungsstraße. Ein Teil war ja inzwischen fĂŒr den Autoverkehr eröffnet, aber am Rande unserer kleinen Stadt sĂ€umten riesige SandhĂŒgel die ausgebaggerte, unfertige Straße. Ein herrlicher Spielplatz fĂŒr Hunde. Auch Reiter nutzten den langen Sandweg. Emma bestaunte die großen Kameraden und wich lieber zurĂŒck.
Langsam wurde es kĂ€lter und wir beschlossen, den RĂŒckweg anzutreten, nicht ohne uns ein StĂŒck Butterkuchen beim BĂ€cker zu holen und gemĂŒtlich am warmen Ofen Tee zu trinken, schließlich hatte die KĂ€lte genug Kalorien verbraucht – oder???



Spaziergang am Vorweihnachtstag
Mittwoch | 2008-12-24 | 15:24

Nur noch einen Tag, dann ist er da, der Heilige Abend. Der Wetterbericht versprach uns ein verregnetes Weihnachtsfest – na bravo! Weiße Weihnachten konnten wir so bestimmt vergessen. Umso angenehmer waren wir ĂŒberrascht, als ein blauer Himmel mit einer tief stehenden Sonne uns weckte.
Diesen Tag wollten wir nutzen um einen Spaziergang durch die Felder zu machen, damit die HundemÀdel sich mal wieder richtig austoben konnten.
WĂ€hrend Pia eher vorsichtig matschige Stellen und PfĂŒtzen umrundete, ließ Emma keine Gelegenheit aus, um ĂŒber die gepflĂŒgten Äcker und holprigen Wiesen zu jagen. KrĂ€hen, die in der Ferne landeten, waren fĂŒr sie ein beliebtes Jagdobjekt. Es war Emma egal, dass die großen schwarzen Vögel mit lachendem KrĂ€chzen in die Luft stiegen, wenn sie zu nahe kam. Irgendwann ließ auch Pia sich ĂŒberreden und rannte hinter Emma her.
Nach etwa einer Stunde traten wir mit völlig versudelten Hunden den RĂŒckweg an. Emma wollte immer noch nicht neben uns laufen, sie nutzte einen Übergang auf eine Weide und rannte weiter. Am Ende saß sie dann in der Falle, es gab keinen weiteren Übergang, nur einen Graben. Wir lockten unser dreckiges HundemĂ€del und warteten gespannt, was sie nun machen wĂŒrde. Erst lief Emma ein ganzes StĂŒck zurĂŒck, um ĂŒber den Graben zu kommen, dann schaute sie uns an und sprang mit einem großen Satz in das trockene Schilf. NatĂŒrlich war der Graben fĂŒr Emma zu breit und der folgende Platscher ließ uns ahnen, was da jetzt auf uns zukam. Eine stinkende Emma kam mit Schlamm und Grasresten im Fell auf uns zugejagt. Ihre Augen schienen zu fragen: "Na, hab' ich das gut gemacht?" Schnell gingen wir nach Hause, damit Emma sich nicht verkĂŒhlt. Nun war erst mal ein schönes Bad fĂŒr unsere beiden Stinker angesagt. Nach einem erholsamen SchlĂ€fchen blieb uns Zeit, ein paar Fotos zu machen. Schaut euch an, wie verwandlungsfĂ€hig ein Yorkshire Terrier sein kann. Wir wĂŒnschen allen Lesern weiter eine schöne Weihnachtszeit.
Pia und Emma zu Weihnachten!



Frohes Fest!
Mittwoch | 2008-12-24 | 17:29

Pia und Emma mit Frauchen Inka wĂŒnschen allen Netzfreunden ein gesegnetes Weihnachsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!



Es weihnachtet!
Samstag | 2008-12-06 | 12:32

Hallo liebe Freunde im weiten Netz.
Der erste Advent ist vorbei, Weihnachten rĂŒckt in Windeseile nĂ€her. Überall glitzern WeihnachtsbĂ€ume und kleine Lichtersterne in den Straßen.
Langsam fÀngt die Spannung an zu knistern, erste PÀckchen werden nach Hause getragen und heimlich in die unteren Regale der SchrÀnke versteckt.
Auf den WeihnachtsmĂ€rkten duften die BratĂ€pfel, die gebrannten Mandeln und der GlĂŒhwein. Pia und Emma finden alles sehr spannend, sie gehen gerne mit in die Stadt. Besonders begeistert sind sie, wenn wir an einer Bratwurstbude anhalten, um eine der dicken, fetten, ach so ungesunden, aber teuflisch leckeren BratwĂŒrste zu bestellen, da fĂ€llt immer ein kleines StĂŒckchen heimlich auf den Boden – heimlich muss sein, denn Betteln bei Tisch ist streng verboten, auch wenn es sich um einen Stehtisch handelt.
Anderseits sollen ja unsere Fellschnuten, genau wie wir, ein bisschen von der allgemeinen Stimmung spĂŒren.
Heute möchten wir allen unseren zwei- und vierbeinigen Freunden Danke sagen fĂŒr die vielen Besuche auf unserer kleinen Homepage und eine besinnliche, stressfreie Adventszeit wĂŒnschen, damit sie gesund und munter die Weihnachtstage genießen können. Besucht uns weiter so fleißig.
Ganz liebe GrĂŒĂŸe von Inka mit ihren Feuchtnasen Merlin, Mootchou, Pia und Emma
Es weihnachtet ...



Martini
Donnerstag | 2008-11-13 | 07:52

Am 10. November feiern wir den Martinstag. Überall ziehen Kinder mit Laternen durch die Straßen und singen Lieder ĂŒber Martin Luther.
Bei uns an der KĂŒste gibt es die alte Tradition, dass die Kinder sich verkleiden und mit ihren Laternen von Haus zu Haus ziehen, um fĂŒr ihre Lieder SĂŒĂŸigkeiten zu sammeln. Wilde Cowboys, lustige Clowns, Prinzessinnen, Feen, Ärzte, SeemĂ€nner und unheimliche Gestalten treiben ihr "Unwesen" und huschen um die HĂ€userecken, immer auf der Jagd nach Leckereien.
Verkleidete Kinder am Martinstag.
Pia und Emma staunten nicht schlecht, als es den ganzen Abend immer wieder klingelte und fremde Kinder ihre Lieder sangen. Kaum im Sofa eingedummelt, rasten sie zur TĂŒr um zu schauen, wer da kommt. Ich musste manches Mal raten, wer sich hinter den lustigen Masken versteckt, aber unseren Fellschnuten konnte man nichts vormachen, sie erkannten sofort die Kinder, die in der Nachbarschaft wohnen, sonst immer nach ihnen riefen und auf der großen Wiese ein bisschen mit ihnen tobten.
Echten Hundenasen macht man eben nichts vor und der Spruch: "Kleider machen Leute" gilt nicht fĂŒr unsere vierbeinigen Freunde.

Ein kleines plattdeutsches Lied:

Mien lĂŒttje Latern, ik hĂ€b di so gern,
du weihst dör de Straten, du kannst dat ne laten,
mien lĂŒttje Latern, ik hĂ€b di so gern.



Familientreffen
Donnerstag | 2008-11-13 | 20:02

Am letzten Mittwoch sollte Emmas großer Tag sein. Ihre Ziehmama mit Mama Josefine und den Geschwistern Diego und Daika hatten sich zum Besuch angesagt. Ein Wiedersehen nach 10 Monaten. Wie hatten sich alle Hundekinder entwickelt?
Zwei Tage vor dem Besuch ging es Emma nicht gut. Sie buddelte plötzlich in allen Kissen und Decken und am Abend bekam sie Fieber. Auslöser war eine plötzlich aufgetretene ScheintrÀchtigkeit. Neun Wochen nach der ersten LÀufigkeit fing Emma an, nach nicht vorhandenen Welpen zu suchen, sie wurde unruhig und heulte wie ein kleiner Wolf. Das beste Futter schmeckte nicht mehr. Sollten wir das Familientreffen absagen? Oder tat ein bisschen Ablenkung nur gut?
Wir beschlossen, das Treffen stattfinden zu lassen. Graue Regenwolken hingen am Himmel und als unser Besuch eintraf, fielen dicke Tropfen vom Himmel. Der Regen tat der Wiedersehensfreude keinen Abbruch, fĂŒnf Hunde wuselten durch alle RĂ€ume und natĂŒrlich mussten trotz Regen alle in den Garten, um im Revier Duftmarken zu setzen. Schnell sahen unsere frisch gebĂŒrstete Fellschnuten aus wie zottelige Monster. Emma schien der Besuch nicht wirklich zu gefallen, ihr Bruder war zu aufdringlich und die Mama wollte sie gar nicht an sich ranlassen. Umso mehr freute sich Pia ĂŒber Emmas Bruder Diego, beide sprangen umher und ließen sich von Emmas schlechter Laune nicht beirren, wĂ€hrend Mama Josefine lieber auf einem Stuhl Platz nahm, um zu schauen, ob ein StĂŒckchen vom Kuchen fĂŒr sie abfiel.
Es wurde schnell dunkel und unsere Kater, gefrustet vom Regen, kamen nach Hause. Sooo viele Hundenasen waren dann doch zuviel und beide flĂŒchteten in sichere Höhe, wenig beeindruckt vom wilden Gebell der Fremdlinge. Die Kleinste, die Daika schlief im Arm ihrer Mama ein, mĂŒde von den vielen neuen EindrĂŒcken und auch Emma wollte ihre Ruhe.
Leider konnte Emma IHREN Nachmittag nicht so recht genießen und wir verabredeten uns fĂŒr das nĂ€chste FrĂŒhjahr, wenn das Wetter bereit war, allen Hunden ein Spiel im Garten zu ermöglichen.
Diego gab Pia noch ein verstecktes AbschiedskĂŒsschen, dann war ein schöner Nachmittag zu Ende und unsere Fellschnuten legten sich zum TrĂ€umen auf ihre LieblingsplĂ€tzchen.
Josi am Tisch



Pia und Emma im Zoo
Mittwoch | 2008-11-05 | 22:10

Am letzten Sonntag ĂŒberlegten wir, wo wir diesmal mit unseren Fellschnuten spazieren gehen. Wir waren lange nicht in einem Zoo, weil viele der Tierparks Hunden keinen Einlass genehmigen. Hunde bringen angeblich Krankheitskeime zu den "wilden" Tieren, da hilft auch ein Impfpass oder Gesundheitszeugnis nicht. In dem wunderschönen Zoo in Emmen in Holland machten wir diese Erfahrung. Anders im Tierpark in Jaderberg, hier durften unsere Hunde an der Leine Äffchen, Löwen, ErdmĂ€nnchen und andere Tiere bestaunen.
Mit Pia und Emma im Zoo ...
Emma zog den Schwanz ein, als ein paar Affen lautstark ihren Zwist austrugen, diese Gesellen waren ihr nicht geheuer, aber Pia meinte doch tatsĂ€chlich, sie könne ins Löwengehege, wo die beiden Jungtiere um einen Jutesack balgten. Sie benahmen sich wie unsere Kater, wenn ich ein KatzenminzesĂ€ckchen zum Spielen werfe und Pia es ihnen abjagt. Ob die kleine Maus sich bewusst war, das diese "Katzen" etwas zu groß zum Spielen waren? Auf alle FĂ€lle war Pias Jagdtrieb geweckt, egal ob ErdmĂ€nnchen, Kaninchen, Pinguine oder Giraffen, sie zog heftig an der Leine und wollte vor Aufregung zitternd die Gehege stĂŒrmen und diese fremden Tiere jagen. Die sonst so coole Emma Ă€ußerte sich lieber mit einem „Baff“ wenn Ziegen oder Esel zu nahe an den Zaun kamen, um etwas Futter zu erhaschen und hielt Abstand.
Das eher trĂŒbe Wetter mit schlechten LichtverhĂ€ltnissen vereitelte uns die Fotos, die wir machten, aber die besten haben wir ausgesucht, um sie im Foto-Archiv zu zeigen. Es war ein entspannter Nachmittag und unsere Fellschnuten trĂ€umten auf der RĂŒckfahrt mit zuckenden Pfoten von ihren Erlebnissen mit der Begegnung der "wilden" Tiere.



Huch, was ist das?
Sonntag | 2008-11-02 | 21:16

Huch, was ist das? Trotz kaltem Ostwind am 1. Novembertag machten wir uns auf den Weg durch die Felder, die kleine Camera wie immer in der Tasche, denn man weiß ja nie, was so kommt. Pia und Emma zitterten ein bisschen und mussten sich erst warm laufen – sollte schon bald die Zeit kommen, wo sie ihre gehassten Pullover anziehen mussten? Yorkshireterrier gehören ja zu den Frostbeulen unter den Hunden, weil ihnen das wĂ€rmende Unterfell fehlt.
Zu Besuch bei den Alpakas
Emma hat die schlechte Angewohnheit, fremden Hunden bellend entgegenzulaufen um sie zu einem kleinen Spiel aufzufordern, so war es auch diesmal. Am Ende unseres Weges bei einem kleinen Bauernhaus entdeckte sie ein großes – Hunderudel??? ... sie raste los, um gleich darauf wie angewurzelt stehen zu bleiben! Na so was, diese Tiere waren keine Hunde zum Spielen. Auf einer Weide stand eine Alpakaherde, die wir hier noch nie gesehen hatten. Putzige Strubbelköpfe lugten neugierig durch das Gatter. Die Fohlen drĂ€ngten sich noch etwas Ă€ngstlich an ihre MĂŒtter, bis schließlich auch ihre Neugierde siegte und sie sich nĂ€her ran wagten, um zu schauen, wer sie heute besucht.
Von Emmas fröhlichem Gebell abgelockt kamen einige Puter und GĂ€nse vom Hof gelaufen, um mit ihr um die Wette zu schnattern. Und dann entdeckte uns Lana, eine 5 Monate alte RetrieverhĂŒndin, die neu auf dem Hof eingezogen war. Sie fand unseren Besuch sehr abwechslungsreich und tobte eine Runde mit Pia und Emma. Auf der Weide galoppierte die kleine Alpakaherde mit, wobei die Fohlen ihre Beine staksig in die Höhe warfen.
Hier werden wir hÀufiger einen Besuch machen, denn die lustigen Alpakas sind sehr liebenswerte Tiere, die man einfach gerne haben muss.



Hunde - schnell wie der Wind
Montag | 2008-10-27 | 22:33

Seit nun fast einem Jahr ist meine Schwester Tina stolze Besitzerin einer spanischen GalgohĂŒndin, ihrer Dawina. Oft berichtete sie mir in ihren Emails, welche Schwierigkeiten ein Straßenhund, der in eine Familie kommt so mit sich bringt und ich bewundere sie fĂŒr ihre Ausdauer, mit der sie versucht, Dawinas Lauffreudigkeit zufrieden zu stellen, ihren ausgeprĂ€gten Jagdtrieb und ihre Dominanz gegenĂŒber anderen Hunden einzudĂ€mmen.
Die spanische Galgo HĂŒndin Lola
Kilometerlange Radtouren, Erlernen von kleinen Tricks, Hundeschule und Windhundtreffen stehen nun auf dem Tagesplan. Die beiden weiteren HĂŒndinnen, die auch noch in Tinas Familie leben, sind schon in die Jahre gekommen und können mit der Power von Dawina nicht mehr mithalten. Durch die Tierhilfe zur Rettung spanischer Straßenhunde erfuhr Tina, dass fĂŒr eine weitere kleine GalgohĂŒndin eine Pflegestelle bis zur weiteren Vermittlung gesucht wird. So kam vor vier Wochen die etwa 9 Monate alte Lola zum Rudel dazu. Es war Liebe auf den ersten Blick und meine Schwester ĂŒberlegte schon am ersten Abend, ob sie Lola nicht behĂ€lt, aber zwei nicht gerade einfache Hunde, die man nicht so einfach im Feld laufen lassen kann, weil jeder Vogel, jede Katze oder ein Hase zur Beute wird, hielt sie fĂŒr zu extrem und stellte Lola im Internet vor. Ganz schnell fanden sich Interessenten fĂŒr die HĂŒndin mit dem lustigen Blick. Ein Mann, vier Kinder, eine Hunde erfahrene Frau und sechs braune Knopfaugen hielten Familienrat und beschlossen: Lola bleibt!!! Lolas Erziehung gestaltet sich als deutlich einfacher als Dawinas und beide haben sich zu einem tollen Team zusammengeschlossen. Gemeinsam tollen sie jetzt im eingezĂ€unten Garten und sind auch mal mit einem etwas kĂŒrzeren Spaziergang zufrieden. Am letzten Wochenende besuchte uns die ungestĂŒme Bande. Im Garten erfolgte das erste kennen lernen. Pia und Emma zeigten wenig Begeisterung und fletschten böse keifend die ZĂ€hne, als die beiden Großen leichtfĂŒĂŸig ihr Revier betraten. Dawina machte keinen Hehl aus ihrem Unmut und wollte Pia sofort durch Angriff in ihre Schranken weisen. Zum GlĂŒck an der Leine und durch schnelles Handeln von Tina konnte das Schlimmste verhindert werden. Unser Nachmittag schien nicht entspannend zu werden. Lola hingegen legte sich sofort in den Korb unserer MĂ€use und massakrierte Pias Lieblingsteddy, er musste ein Auge und die Nase lassen – besser der Teddy als unsere Fellschnuten!!!
Ich spendierte Hundeknabberstangen und langsam kehrte Ruhe ein. Komischerweise haben weder Dawina noch Lola Futterneid, obwohl sie doch sicher in Madrid um jeden Bissen kĂ€mpfen mussten. Schließlich riskierten wir, auch Dawina von der Leine zu lassen und alles war gut, denn sie hatte im Garten unsere Kater entdeckt, die ihre ganze Aufmerksamkeit forderten. Durch die große Glasscheibe schauend bezog sie ihren Wachposten. Freunde werden unsere Hunde sicher niemals, aber sie akzeptierten sich und konnten es einen Nachmittag miteinander aushalten, auch wenn wir stĂ€ndig auf der Hut waren, weil Pia doch hin und wieder quietschende Warnrufe ausstieß, die sie fĂŒr Dawina eventuell zur Beute werden ließ.
Emma, die eigentlich prima mit grĂ¶ĂŸeren Hunden auskommt, hĂŒpfte auf einen Stuhl unter dem Esstisch und beobachtete das Ganze aus sicherer Höhe. Ihr Blick schien zu fragen: "Wie lange bleiben die Beiden???" Schade, dass der Nachmittag so verregnet war, im Garten wĂ€ren unsere Vier sicher besser miteinander ausgekommen, aber so ein Treffen könnte man fĂŒr den nĂ€chsten Sonnentag planen.



Hundekind
Sonntag | 2008-10-19 | 21:48

Hallo liebe Leser,

heute ist uns etwas Lustiges passiert. Da liegen wir gemĂŒtlich auf unserer Lieblingsdecke in der Sofaecke, als es an der HaustĂŒr klingelt. Aus war es mit der Ruhe.
Eine langjĂ€hrige Freundin von Mama stand in der TĂŒr und sie hatte ein seltsames FellknĂ€uel im Arm.
Ein Hundekind ...
Im Wohnzimmer setzte sie den PlĂŒschpuschel auf den Boden und schon ging es los!!!! Kleine spitze ZĂ€hne zwackten in unsere Fellhosen, ein helles Bellen quietschte in unseren Ohren und ab ging die Post – Lebensfreude pur. Wir waren eigentlich noch gar nicht wirklich wach und dann so was. Silke war sozusagen auf den Hund, beziehungsweise auf die HĂŒndin gekommen. Nona hieß das kleine Fellmonster und war gerade 9 Wochen alt. Emma wurde recht böse und meckerte die Kleine an – von wegen Welpenschutz! Ich bin ja die VernĂŒnftigere von uns Beiden und so ließ ich das „Wickelkind“ erst mal machen.
Nona freute sich ĂŒber uns, sie wurde ja gerade von ihrer Mama und den 6 Geschwistern getrennt. Was uns wunderte, sie hatte die gleiche GrĂ¶ĂŸe wie wir, dabei war sie doch noch ein Baby? Sind Babys nicht immer kleiner als Erwachsene? Auf jeden Fall durften wir in den Garten, denn die kleine Nona hatte lange im Auto gesessen und sollte erst mal Pippi machen, damit in der Wohnung kein Malheur passiert. Gab es diese Probleme mit uns auch mal vor langer Zeit??? Ich kann mich nicht wirklich erinnern! Draußen hatte ich einen Riesenspaß mit Nona, wir tollten durch den Garten und flitzten um die Ecken, ich musste ihr alles zeigen und Nona hatte ĂŒberhaupt keine Angst.
Wo war denn nur Emma? Nee so was, sie saß bedeppert zwischen Mamas FĂŒĂŸen und konnte mit dem kleinen Wirbelwind nichts anfangen. Wenn Nona ihr zu nahe kam, fletschte Emma die ZĂ€hne und knurrte. Sie war richtig eifersĂŒchtig und bewachte unsere Mama.
Na ja, sonst spielt Emma immer die Coole, jetzt benahm sie sich selber wie ein Baby.
Nona machte sich nichts aus Emma Zickereien und so konnte ich ganz alleine mit ihr spielen. Ich hoffe, dass Silke uns ganz bald wieder besucht und das kleine Ungeheuer mitbringt. Liebe GrĂŒĂŸe eure Pia



Ein Herbsttag in Norden/Norddeich
Samstag | 2008-10-18 | 14:09

Ein paar Mal wurde ich von meinen Lesern gefragt, wie weit wir von der NordseekĂŒste entfernt wohnen und wie es bei uns aussieht. Heute schien endlich wieder die Sonne und ich machte mich mit unseren HundemĂ€dels auf den Weg zum Strand.
Wir wohnen ungefĂ€hr 2 km von der KĂŒste entfernt und der Weg fĂŒhrt an einer Landstraße endlang, die einen breiten Rad- und Fußweg hat, dort können die Hunde ohne Leine an Fallobstwiesen vorbei, neben der Straße laufen.
Nach etwa einem Kilometer bogen wir in den Strandpad ein, ein schmaler Fußweg ganz ohne Verkehr, der durch eine Feriensiedlung lĂ€uft und im Kurpark mit seinen Wiesen und Wasserspielen endet. Dann sieht man auch schon das Meerwasserschwimmbad und die Seehundaufzuchtsstation, gekennzeichnet durch einen Kutter, der vor dem GebĂ€ude auf einer Verkehrsinsel strandet. Nun war es nicht mehr weit, in der Ferne sah man den Aufgang ĂŒber den Deich und den Weg zum Strand. Hier wurden Pia und Emma immer schneller, sie konnten es kaum erwarten durch das Strandgras und den weichen Sand zu rennen. GegenĂŒber vom Deich gibt es immer noch "Moders olt Huus", ein kleines Lokal und nicht zu vergessen, die legendĂ€re Disko "Metas Musikschuppen", zwei Urgesteine zwischen den modernen HĂ€usern an der Strandpromenade. Bei Meta schĂŒttelten wir schon als Jugendliche unsere langen MĂ€hnen zu wilder Rockmusik, wĂ€hrend Meta selbst mit einem Einkaufswagen aus einem Supermarkt durch das GedrĂ€nge fuhr, um Bier und Cola zu verkaufen. SpĂ€ter trafen sich hier unsere Kinder, um erste Dicoerfahrungen zu machen. Nun soll der alte Musikschuppen abgerissen werden – schade, es wird etwas fehlen in Norddeich, aber noch hört man hier an jedem Wochenende die wilde Musik.
Ein Hundedrachen in Norden/Norddeich
Heute hatte das schöne Wetter viele Hundefreunde ans Wasser gelockt und es wurde nach Herzenslust getobt. Zum GlĂŒck war Flut, denn vor dem Strand ist das Wattenmeer und bei Ebbe tummeln sich viele Hunde gerne im Schlick. Die Besitzer haben dann ihre liebe Not, die verdreckten Vierbeiner wieder sauber zu bekommen, denn im Oktober sind die freien Duschen meistens abgestellt.
Unser Weg ging weiter an der Drachenwiese vorbei. Wir staunten nicht schlecht, als wir einen vierbeinigen Freund mit einem Fallschirm in der Luft schweben sahen. Oh ha – wer hatte seinen Hund in den Himmel geschickt? Es war ein riesiges Windspiel, das von einem Jungen fast nicht gehalten werden konnte. Die grĂŒnen Deichwiesen ließen unsere Fellschnuten noch mal zu Hochtouren auflaufen. In der Ferne sahen wir den Hafen, unterteilt fĂŒr die FĂ€hren, die AusflĂŒgler im Stundentakt zur Insel Norderney bringen, den Yachten und dem Kutterhafen. Schon ein bisschen mĂŒde und nicht mehr ganz so schnell taperten wir ein kleines StĂŒck an der Norddeicherstraße endlang, wo viele Fischgerichte, Ostfriesen Tee mit Torte und andere Leckereien in kleinen Lokalen angeboten wurden. Oh, da meldete sich mein knurrender Magen! Wir bogen in unseren Lieblingsfeldweg ein, kamen am Kolk vorbei und bummelten gemĂŒtlich nach Hause.
Nun war es Zeit fĂŒr eine Tasse Tee mit Kluntje und gebackenen Waffeln, denn Seeluft macht richtig hungrig. NatĂŒrlich gingen auch unsere Fellschnuten nicht leer aus, allerdings gab es fĂŒr sie besser knackigen Hundekuchen, ganz ohne Kirschen und Sahne.



Ein verregneter Sonntag
Sonntag | 2008-10-05 | 19:09

heute ist ein absolut mieser Regentag, da konnte ich nur die nicht gerade geliebten RegenmĂ€ntel unserer HaselmĂ€use aus der Kiste nehmen und versuchen, sie gut eingepackt zu einem Spaziergang zu ĂŒberreden - weit gefehlt - 5 Schritte vor der HaustĂŒr machten unsere Fellschnuten stopp und schauten mir hinterher, wohl den Gedanken im Kopf: Wenn sie nun wirklich weiterlĂ€uft, wie kommen wir dann wieder ins Haus???
Verregneter Sonntag
Na ja, vielleicht macht der Regen spĂ€ter eine Pause, dann versuchen wir es noch einmal. Nun ist fĂŒr die Hunde faulenzen mit einem Kauknochen angesagt und wir Dosenöffner fletzen uns in die Sofaecke, lassen den Ofen bollern und schauen uns eine Schmonzette im Fernsehen an. So lĂ€ĂŸt sich ein verregneter Sonntag doch auch genießen – oder?



Zickereien !!!
Sonntag | 2008-10-05 | 19:15

Liebe Leser und Freunde der Vierbeiner,

heute wollte ich euch auf ein Problem ansprechen, das sich langsam bei uns eingeschlichen hat und einigen Besitzern von zwei oder mehreren Hunden sicher nicht ganz unbekannt ist: Im August war unsere Emma lÀufig und ist jetzt eine erwachsene Hundedame. Sie scheint es zu wissen, denn nun versucht sie stÀndig, Pia den Rang abzulaufen. Emma beansprucht Pias Lieblingsplatz, will ihr das Futter streitig machen, klaut Pia die geliebten Kauknochen, um dann zwei knurrend zu bewachen. Jedes Mal, wenn wir Pia ansprechen oder streicheln, mischt Emma sich ein, um an erster Stelle zu stehen.
Es wĂŒrde sich alles unter den beiden Zicken regeln, wenn Pia nicht aufgegeben hĂ€tte. Die kleine Maus zieht sich immer mehr zurĂŒck, spielt nicht mehr mit, ĂŒberlĂ€sst Emma ihre Lieblingssachen und mag gar nicht mehr bei uns im Sofa liegen, weil ja Emma sich sofort einmischt. Sie geht dann lieber in ihren Korb. Auch draußen rennt Pia nicht mehr mit, wenn ich Stöckchen oder Steinchen schmeiße, weil sie eh langsamer und Emma immer als erste zur Stelle ist. Dazu muss ich sagen, dass unsere Pia eine ganz Sanfte ist, die sofort gehorcht und uns eigentlich immer gefallen möchte, nur teilen mag sie nicht, dann geht sie lieber.
Emma dagegen hat den Schalk im Nacken, sie ist wilder, stĂ€ndig zu jedem Unsinn bereit und Gehorchen gehört nicht zu ihrer LieblingsbeschĂ€ftigung. Emma kann höher springen, schneller rennen und sich durchsetzen. Gleichzeitig ist sie anhĂ€nglich und möchte immer kuscheln, sie kann sich perfekt „einschleimen“. Ich als RudelfĂŒhrer versuche immer wieder, Emma klar zu machen, dass sie das kleinste Mitglied im Rudel ist und sich unterordnen muss, nur wie soll sie es lernen, wenn Pia ihr den Vorrang lĂ€sst durch RĂŒckzug. Pia bekommt ihr Futter zuerst, darf vor Emma das Haus verlassen oder ins Auto springen, das nur als Beispiel.
Bevor ich Emma kaufte, wusste ich, dass es Probleme geben kann, wenn man sich zwei gleichgeschlechtliche Hunde anschafft, aber ich wollte keinen RĂŒden und oft klappt es prima. Nun bitte ich meine Leser, mir doch mal zu erzĂ€hlen, wie sie es geschafft haben, dass ihre Fellschnuten ein tolles Team wurden und auch blieben. Ich freue mich ĂŒber jede Email oder Kommentare zu meinem Artikel – danke! Ganz liebe GrĂŒĂŸe von Inka mit ihren Zicken Pia und Emma



Herbstspaziergang
Sonntag | 2008-09-28 | 12:49

Ein strahlender Septembermorgen lockte mich mit Emma und Pia ins Freie. Mit der Camera bewaffnet, machten wir uns auf den Weg. Zuerst wollten wir schauen, ob unsere SchwĂ€ne noch auf dem kleinen Kanal schwammen, aber wir fanden nur ein paar zurĂŒckgebliebene Federn, die trĂ€ge auf dem Wasser schaukelten. Dann fielen mir die Beeren und letzten BlĂŒten auf, die an unserem Weg in der Sonne leuchteten, wunderschöne Motive, die ich heute einfach mal festhalten wollte. Pia und Emma zerrten an einem abgebrochenen Schilfhalm und tobten auf dem Feldweg. Plötzlich meinte Pia, sie könnte eine Kuh zum Spielen auffordern. Nach erstem Weglaufen, machte die Kuh plötzlich kehrt und rannte auf Pia los. Ich bekam es mit der Angst zu tun und rief Pia schnell zurĂŒck, aber sie hatte wohl schon selber gemerkt, dass dieser Spielkamerad zu groß war und kam angelaufen.
Der Herbst ist da!
Wir trafen einen kleinen weißen Pudel, der ganz alleine unterwegs war und uns ein StĂŒck begleitete. Wie verantwortungslos, seinen Hund einfach alleine in der NĂ€he einer stĂ€rker befahrenen Straße stromern zu lassen. Zum GlĂŒck nahm der kleine Kerl den Weg ĂŒber den Friedhof und lief nicht an der Straße endlang Richtung Heimat. Viel zu schnell mussten wir wieder nach Hause, denn am Mittag fing mein Dienst im Krankenhaus an. Mit gefĂŒllten BĂ€uchen rollten unsere beiden Fellschnuten sich genĂŒsslich zusammen, um auf ihren Hundepapa zu warten.



Am Heseler See
Samstag | 2008-09-20 | 12:24

Gestern hatten wir einen Termin in Hesel, einem kleinen Ort in der NĂ€he von Oldenburg. Unsere HaselmĂ€use waren nicht begeistert, statt einem Spaziergang im Auto zu sitzen und uns auf der Fahrt zu begleiten, aber dabei sein war schließlich besser, als zu Hause zu bleiben.
Geduldig warteten sie im Auto, bis wir unseren Termin erledigt hatten. Hesel hat eine wunderschöne Waldgegend und so bot es sich an, unsere geduldigen Hunde fĂŒr ihr braves Warten zu belohnen. An einem kleinen See im Wald, der eigentlich ein Feuerlöschteich ist, machten wir Stopp. Welche Freude fĂŒr unsere Fellschnuten. Im Wasser blubberten die Fische und am kleinen Sandstrand ließen sich nicht vorhandene MĂ€use ausbuddeln. Zum Schluss entschĂ€digte ein langer Spaziergang auf schmalen Waldwegen fĂŒr die ungeliebte Warterei und wir konnten alle zufrieden wieder nach Hause fahren.



Schwanenbesuch
Freitag | 2008-09-19 | 23:19

Ein freier Tag, dazu ein strahlender Septemberhimmel, kitschig wie auf einer Postkarte, was lag da nĂ€her, als ein Spaziergang auf unserem Lieblingsfeldweg. Emma und Pia ließen sich nicht lange bitten. Insekten konnten gejagt werden und unsere Fellschnuten schauten, ob wohl eine der frechen Bisamratten ihren Kopf aus dem Wasser steckten, aber der kleine Kanal an unserem Weg lag ganz ruhig da.
Eine Schwanen-Familie zu Besuch
Plötzlich hörten die Hunde unbekannte GerĂ€usche und rannten an die Böschung. Was war das? Ab und zu schwammen Wildenten im dichten Schilfufer, aber diese "Enten" ließen Emma leise knurren. Ein böse fauchender Schwan reckte seinen Hals in Richtung der Hunde. Pia hĂŒpfte wie ein Ball und machte Anstalten ins Wasser zu gehen. Die kleine Maus hatte in ihrem Jagdfieber auf einmal vergessen, wie wasserscheu sie eigentlich ist. Und dann sahen wir eine ganze Schwanenfamilie, die majestĂ€tisch neben uns her schwamm. Die drei JungschwĂ€ne hatten schon fast die GrĂ¶ĂŸe der Eltern, aber noch ihr graues Jugendgefieder. Emma traute der ganzen Sache nicht, aber Pia musste ich doch zurĂŒckrufen, zu gerne hĂ€tte sie die Schwanenkinder gepackt, ohne sich um das warnende Fauchen von Vater Schwan zu kĂŒmmern. In sicherer Höhe, auf einer kleinen BrĂŒcke, durfte Pia die großen Vögel nĂ€her anschauen. Sie zitterte vor Begeisterung. Wie gut, dass ich die kleine Camera in der Tasche hatte, so konnte ich die Schwanenfamilie, die hier sicher nur einen Zwischenstopp einlegte, aufs Bild bannen und mit nach Hause nehmen.



Neues aus Hundehausen
Donnerstag | 2008-09-11 | 22:22

Nach etlichen verregneten Tagen, kam heute der SpĂ€tsommer zurĂŒck. Gerade an etwas wĂ€rmere Pullover gewöhnt, lockte die Sonne mit T-Shirtwetter. Die zugewachsenen GĂ€rten schrieen nach Bearbeitung. Schon am Morgen hörte man die RasenmĂ€her und die heulenden Kantenschneider. Spaten und Harke standen bereit. Auch unsere vierbeinigen Freunde aalten sich in der Sonne oder halfen mit bei der Gartenarbeit, indem sie alles durchwĂŒhlten, was Frauchen oder Herrchen mĂŒhsam zusammen gekehrt hatten.
Vier Yorkie's in einer Reihe ...
So viele Hunde in der Nachbarschaft, da bot sich doch die Gelegenheit, ein bisschen miteinander zu spielen und den neusten Tratsch auszutauschen. Einer war immer bereit, die Gartenarbeit zu unterbrechen, um einen Ball oder Stöckchen zu werfen.
Ich hatte die Idee, alle Hunde auf ein Foto zu bannen – leider waren unsere Fellnasen davon gar nicht begeistert, aber das eine oder andere Foto landete dann doch im Kasten.
Zu guter Letzt gesellten sich noch Lilly von unseren Freunden und die Yorkshire unserer FeriengĂ€ste dazu, oh ha – Neulinge im Revier, da wurde ausgiebig geschnuppert und die neusten Informationen ausgetauscht, bei den Besitzern genauso wie bei den Hunden, obwohl – bei den Besitzern wurde nicht wirklich geschnuppert, sondern eher geplaudert. Auf den Fotos sieht man den Jack Russel "Wichtel", den Bordermix "Nicki", die Entlebucher SennenhĂŒndin "Bonny", den Pudelmix Berti und die Yorkies Molly, Charly, Simon, Lilly und unsere Pia mit Emma.



Emma wird erwachsen
Freitag | 2008-09-05 | 23:04

Im August wurde unsere Emma zum ersten Mal lĂ€ufig und nun im September haben wir das Schlimmste ĂŒberstanden. Tagelang suchte Emma nach einem geeigneten RĂŒden, um ihren Trieb, doch endlich Babys zu bekommen, ausleben zu können. Ihr war es völlig egal, ob sie einen großen Golden Retriever oder den kastrierten Nicki von nebenan anmachte. Selbst vor unseren Katern machte sie nicht halt. Der Jack RusselrĂŒde Wichtel von gegenĂŒber brachte nĂ€chtelang seine Dosenöffner um den wohlverdienten Schlaf, weil er laut heulend nach Emma verlangte. Wir haben beschlossen, nie Hundewelpen aufzuziehen – so niedlich sie auch sind. Es gibt viel bessere ZĂŒchter, als wir es je wĂ€ren, außerdem suchen schon viel zu viele Hunde ein schönes Zuhause und das Allerschlimmste: Nach drei Monaten mĂŒssten wir uns von den Hundekindern trennen und es wĂŒrde uns das Herz brechen! Vor nun drei Tagen lernte Emma die kleine YorkiemixhĂŒndin Molly von unseren FeriengĂ€sten kennen. Molly ist eine sĂŒĂŸe verrĂŒckte Nudel, zu allen Scherzen bereit. Sie erbarmte sich Emmas Angeboten und ritt schließlich bei ihr auf – fĂŒr FrĂŒhlingsgefĂŒhle zu spĂ€t, aber na!
Emma
Nun ist Emma wie ausgewechselt. Über Nacht erwachte in ihr der Nestbautrieb. Sie buddelt im Schrank, in dem wir Wolldecken aufbewahren, versteckt dort ihre Kaustangen und Lederknochen.
Pia, die staunend zuschaut und mich fragend ansieht, wird böse knurrend von Emma verjagt. Nur Kater Mootchou darf in den Wolldeckenschrank – als Hundepapa??? Auch die Spielzeugkiste durchbuddelt Emma nach geeigneten Schmusetieren, die sie ĂŒberall mit hin schleppt.
Obwohl Emma erst acht Monate alt ist, kam mir der Gedanke, dass sie vielleicht eine liebvolle Hundemama geworden wĂ€re. Heute wurde ich eines besseren belehrt. Als ich vom Dienst nach Hause kam, fand ich in der Wohnung, hinter Kissen und Decken einige schaurig zugerichtete PlĂŒschtiere; MĂ€use ohne Schwanz und Augen, aufgerissenen HundebĂ€uche, die Watte ĂŒberall verteilt, Teddys ohne Gliedmaßen und ihre Lieblingsgiraffe ohne Beine. GefĂ€hrliche Kleinteile wurden von mir entsorgt, den Rest dieser Tiere liebt Emma trotz der Zerstörung. Besser so, als eine zu junge ĂŒbermĂŒtige Hundemutter, die mit ihren Kindern vielleicht auch nicht gerade sanft umgegangen wĂ€re.



Der Spieltunnel
Montag | 2008-09-01 | 22:42

Zehn Tage lang war unsere Emma krank, ihr kleiner Magen streikte, was fĂŒr sie hieß: Jeden zweiten Tag zum Tierarzt, sich in den Fellpopo pieken lassen und bittere Medizin schlucken. Immer wenn Emma sich nicht wohl fĂŒhlt, kippen ihre Ohren und sie sieht noch Mitleid erregender aus.
Heute war es endlich wieder anders. Emma wollte ausgehen und spielen. Nur das Fressen ließ noch zu wĂŒnschen ĂŒbrig.
Da hatte ich die Idee, ein Futtersuchspiel zu starten und kramte unseren Spieltunnel aus dem Schrank. Pia und Emma machten begeistert mit. Immer wieder sausten sie durch den Tunnel und suchten die kleinen Leckerli. Nach einer Stunde spielen hatte Emma nun richtig Hunger und futterte ihren Napf zum ersten Mal wieder ganz leer.
Anschließend war ausruhen angesagt, aber nur kurze Zeit, dann gab es schon wieder ein neues Abenteuer, aber das erzĂ€hlen wir in der nĂ€chsten Geschichte. Schaut einfach mal in den Fotoblock, da könnt ihr Pia und Emma in Aktion sehen.
Pia und Emma im Spieltunnel



Pia hat Geburtstag
Donnerstag | 2008-08-28 | 12:55

Hallo meine lieben Freunde, ich binÂŽs mal wieder, eure Pia. Wisst ihr, was heute fĂŒr ein Tag ist??? Der 28. August 2008. Jaaaa – ich habe Geburtstag!!!
Heute bin ich zwei Jahre alt geworden. Ehrlich – eigentlich weiß ich nicht so richtig, was es heißt, Geburtstag zu haben, aber mein Frauchen hat mir eine große Schleife umgebunden, mich ganz doll geknuddelt und dann bekam ich neue Spielsachen, besondere Leckerli und ein riesiges Bett, das ich jetzt mit Emma teile. Sogar meine Freundin Lilly, die mich besucht hat, fand das Bett toll und wir hatten alle Drei Platz darin.
Pia hat Geburtstag!
Also, wenn das Geburtstag ist, dann kann er ruhig hĂ€ufiger kommen – nur die Schleife, die brauche ich nicht, dass ist mal wieder so ein Schnickschnack, den die Menschen sich ausgedacht haben, damit sie ĂŒber uns armen Hunde lachen können, aber pssst, wir tun ihnen ja gerne mal diesen Gefallen -wuff- !!! Leider konnte mein Bruder Bandit mich nicht besuchen, er geht ja mit seinem Frauchen arbeiten und hatte schrecklich viel zu tun, aber ein ganz tolles Foto habe ich bekommen, da trĂ€gt Bandit extra fĂŒr mich ein gelbes Halstuch. Außerdem hat er ja auch Geburtstag und lĂ€sst sich bei seinen Leuten feiern. So, jetzt habe ich keine Zeit mehr, schließlich will ich feiern und mit Emma und Lilly im Garten toben. TschĂŒĂŸ, bis bald mal und schreibt uns weiter so fleißig, wir freuen uns immer riesig ĂŒber eure Post.
Ein ganz dolles Schwanzwedeln von den MĂ€dels aus Ostfriesland, Pia und Emma



Pia und Emma am Bodensee
Mittwoch | 2008-08-20 | 18:16

Gut gelaunt kamen wir bei der Wohnung unseres Sohnes und seiner Freundin an. Leider waren sie nicht zu Hause, sondern nutzten den schönen Tag am See. Trotzdem staunten sie nicht schlecht, als wir anriefen und mit ihnen Kaffee trinken wollten, also war die Überraschung doch noch etwas gelungen. FĂŒr Pia und Emma bedeutete die Stadt eine große Umstellung. Hier gab es keine Wiese zum "GeschĂ€fte" verrichten und auch keinen schnellen Gang in den Garten, um einfach mal eine Runde zu toben. Und ohne Leine ging hier gar nichts.
Hier mussten die Beiden in den zweiten Stock laufen und genauso hinunter, um dann auf einem kleinen Quadrat Gras um einen Baum ein bisserl Pipi und die anderen Dinge zu verrichten.
Zu Besuch in Konstanz
Auch der Innenhof der Wohnungen war komplett betoniert und diente eigentlich nur als Abstellplatz fĂŒr MĂŒlltonnen. EntschĂ€digt wurden wir Zweibeiner durch den Blick aus dem Wohnzimmer direkt auf den Bodensee, hier konnte man Fernweh spĂŒren, leider fĂŒr unsere Hunde nicht nachvollziehbar. Pia und Emma wurden nach unserem gemeinsamen Kaffee entschĂ€digt, indem sie nach einem 5-minĂŒtigen Gang auf den Wiesen am großen See toben und den Enten zuschauen durften, die sanft auf den Wellen schaukelten und fĂŒr unsere beiden unerreichbar waren. Ab und zu wurde dann auch mal eine der Taube gejagt, die dort zum Stadtbild gehören, aber Tauben sind flink und so hatten Pia und Emma keine Chance. Laue Abende am Bodensee ließen uns die Zeit mit Plaudern und Schauen viel zu kurz erscheinen. Wir sahen den Mond aufgehen und hatten keine Lust ins Bett zu gehen. Unsere HaselmĂ€use machten alle Dinge tapfer mit. Wohlig rollten sie sich in der Nacht an unserem Fußende zusammen.
Am Nachmittag gingen wir durch die schöne Innenstadt von Konstanz, um zu shoppen, die alten HĂ€user zu bewundern und manch leckeres Eis zu essen. Hier gab es fĂŒr unsere Hunde viel zu schnuppern, so viele fremde GerĂŒche und auch Hunde zum BegrĂŒĂŸen. Die Tage gingen fĂŒr alle viel zu schnell zu Ende. Den RĂŒckweg traten wir durch den Schwarzwald an, mit langen Pausen und SpaziergĂ€ngen.

Dieser Kurzurlaub war mehr fĂŒr uns Zweibeiner gemacht, er hat uns sehr gut gefallen, aber wĂŒrden wir so direkt in der Stadt wohnen, hĂ€tten wir keine Hunde und Katzen, es hat uns gezeigt, dass Tiere sich in der Natur weitaus wohler fĂŒhlen und nicht wirklich in eine Stadtwohnung im zweiten oder dritten Stockwerk gehören.



Resturlaub
Mittwoch | 2008-08-19 | 11:45

Tja, da freut man sich auf ein Jahr lang auf den lang ersehnten Urlaub und eh man sich versieht, ist er wieder vorbei. Wieder zu Hause und noch eine Woche frei, ĂŒberlegten wir, was wir noch so anstellen konnten, bevor der allgemeine "Alltagswahnsinn" uns wieder hatte. Das Wetter hatte sich nicht wesentlich gebessert, da fielen schöne Fahrradtouren mit einem Picknick schon mal aus und unsere Wanderungen wĂŒrden ebenfalls immer wieder durch die stĂ€ndigen Schauer ins Wasser fallen.
Uns kam eine Blitz- Idee: Unser Sohn war aus beruflichen GrĂŒnden vor kurzer Zeit nach Konstanz an den Bodensee gezogen. Im allgemeinen Umzugsstress hatte er einige wichtige Dinge vergessen und bat uns, sie nachzuschicken. Eigentlich kein Problem, aber warum sollten wir sie nicht persönlich vorbei bringen??? NordseekĂŒste – Bodensee – lĂ€cherliche 850 km, da könnte man doch mal kurz einen Kaffee zusammen trinken. Wir beschlossen, unsere Reise heimlich anzutreten und einen Überraschungsbesuch zu starten – hoffentlich ging das gut?!?!?!
Mit einem "Fresskorb" im GepĂ€ck starteten wir am letzten Sonntag zu unserem zweiten Kurzurlaub, Emma und Pia wieder mit "on tour". Unsere Fellschnuten schauten diesmal nicht ganz so gespannt zu, als das Auto erneut gepackt wurde, von langen Autofahrten hatten sie scheinbar genug. Am Sonntag um 6.00Uhr in der FrĂŒh fuhren wir ab und hatten eine gemĂŒtliche Fahrt ohne Stau. Mit ausgiebigen Pausen fĂŒr unsere Hunde war auch fĂŒr die Beiden die Reise recht angenehm.
An einer RaststĂ€tte waren wir nicht gerne gesehen, dort wurden wir kurzerhand raus geschmissen, als wir aus einem Automaten heißes Wasser nahmen und dazu fĂŒr zwei Teebeutel 5 EUR zahlen mussten. Hunde seien unhygienisch und hĂ€tten in einer RaststĂ€tte nichts zu suchen – na gut!?! Draußen brachte uns dann eine nette Bedienung Wasser fĂŒr Pia und Emma und meinte: "Meine Kollegin ist eine Tierhasserin, machen Sie sich nichts draus!"
DafĂŒr konnten wir hinter dieser RaststĂ€tte auf einem langen Feldweg zum nahen Wald laufen. An Kinderzeiten erinnert stibitzten wir in einem riesigen Feld 4 MohrrĂŒben, die wir uns auf der Weiterfahrt schmecken ließen! Gegen 17.00 Uhr kamen wir bei strahlendem Sonnenschein am Bodensee an.



Technische Probleme
Montag | 2008-08-18 | 17:11

Wegen technischer Probleme war die Seite in den letzten Tagen nur schwer und wenn, nur fehlerhaft zu erreichen. Nun mĂŒsste alles wieder wie gewohnt funktionieren.

Aufgrund einiger Nachfragen hier ein kleiner Hinweis fĂŒr das Eintragen einer Notiz im GĂ€stebuch:
Eingabebeispiel
Zur Sicherheit gegen Spam muss die fettgedruckte Zahl in das rechtsstehende KĂ€stchen eingetragen werden. Sollte die Sicherheitsabfrage so wie oben angezeigt bei euch nicht zu sehen sein, schreibt mir bitte eine kleine Mail. Vielen Dank!



Strandgang zum Leuchtturm, Stadtbesuche und Campingplatz
Samstag | 2008-08-02 | 15:30

WĂ€hrend unserer DĂ€nemarkzeit ließen wir es uns nicht nehmen, den 8 km langen Marsch zum alten Leuchtturm zu wandern, der jahrelang vom Meer aus versandet war und nun seine Spitze wieder ĂŒber die DĂŒnen sichtbar wurde. Am Strand merkten wir den langen Weg kaum und unsere Hunde konnten von der großen "Sandkiste" gar nicht genug bekommen. Emma fand Gefallen an den vielen Muscheln, die am Meeresrand lagen, immer wieder knabberte sie die Schalen, was wir letztlich nicht gut fanden, aber es ist ihr bekommen. Pia sammelte Strandgut und schleppte kurze Tauenden und angespĂŒlte Stöckchen zum Werfen. Bevor wir den RĂŒckweg antraten, gab es fĂŒr uns und unsere sandverklebten Flusenmonster ein Picknick. In dieser Nacht schliefen alle hervorragend. Wir bummelten durch die kleine Stadt Lökken, gingen lecker Essen und kauften ein paar schöne Dinge.
Wieder auf dem Campingplatz hatten wir neue Nachbarn bekommen. Die Kinder freuten sich ĂŒber unsere beiden Hunde und spielten mit ihnen, wĂ€hrend wir in aller Ruhe den Tag ausklingen ließen.
Sonnenuntergang in DĂ€nemark
Leider meinte das Wetter es nicht jeden Tag gut mit uns. WĂ€hrend des ganzen Urlaubs wechselten Sonne, Regen und Sturm sich ab. An einem Tag konnten wir in der Sonne braten und schon am nĂ€chsten Tag mussten wir stundenlang im Wohnwagen sitzen und auf trockene Momente zwischen den Schauern warten, damit wir mit unseren Hunden losgehen konnten. Pia und Emma saßen dann nebeneinander auf einem Campingstuhl und schauten sehnsĂŒchtig nach draußen - ein bisschen wie Hundekino.
Genauso war es mit dem Sturm, schon am Morgen sahen wir einen strahlend blauen Himmel und freuten uns auf den Strand, aber kaum die Nase vor die TĂŒr gesteckt, wurden wir eines besseren belehrt, der Wind, der nun wehte, war so bitter kalt, dass die dicken Socken aus dem Schrank geholt wurden und wir uns wieder zu einem Fußmarsch rĂŒsteten – sehr zur Freude von Pia und Emma. Zum Abschluss können wir sagen, dass die Ruhe in der Natur uns allen gut getan hat und wir uns prima vom Arbeitsstress erholen konnten und das war ja eigentlich unser Ziel. Zum Ende habe ich ein Bildermix in den Fotoblock gestellt, damit alle Leser sich ein Bild vom schönen DĂ€nemark machen können.



Urlaub - Erster Tag
Freitag | 2008-08-01 | 18:23

Juchuu, endlich Urlaub am Meer.

Schnell hatten wir einen geeigneten Standplatz gefunden und machten uns ans Aufbauen. Pia und Emma nutzten die Zeit, um die neue Wiese zu inspizieren - oh man, es roch alles so verdammt gut. Eigentlich gehören Hunde auf jedem Campingplatz an die Leine. Aber hier auf der großen Wiese störten sie niemanden und wir drĂŒckten die Augen zu und ließen ihnen die Freiheit. Bald wollten wir zur SteilkĂŒste laufen und von oben auf das Meer schauen. Wie in jedem Jahr waren auch diesmal Teile der KĂŒste abgebrochen und ins Meer gespĂŒlt worden, das hieß fĂŒr uns, die alte Steiltreppe vom letzten Jahr gab es nicht mehr und eine neue war aufgebaut. Leider war sie in diesem Jahr so steil und an Seilen aufgehĂ€ngt, dass uns schwindelig wurde und die Hunde keine Chance hatten, die Stufen hinunter zu laufen. Aber es gab weiter rechts im Feriendorf eine zweite Treppe, die wir dann benutzen konnten. FĂŒr heute begnĂŒgten wir uns mit einem kleinen Gang an den Strand. Wir hatten beide nicht erwartet, dass unsere sonst so wasserscheuen Hunde gleich bereit waren, sich in die Fluten zu stĂŒrzen.
Eigentlich war Emma die treibende Kraft, aber dann hatte auch Pia keine Scheu mehr vor dem nassen Element. Sich anschließend im warmen Sand wĂ€lzend, kamen wir mit zwei verklebten Flusenmonstern wieder am Campingplatz an.
Pia und Emma am Strand
Da hatte ich nun Monate gebraucht, um Pia wie ein HundemĂ€dchen mit langen seidigen Haaren aussehen zu lassen und nun die vielen knotigen Zottel. Das weiche Babyfell von Emma sah auch nicht gerade verlockend aus, aber es war noch recht kurz. Mein liebster Ehemann der Welt ĂŒberredete mich, Pia einen kurzen Sommerputz zu verpassen, was ich nach anfĂ€nglichem StrĂ€uben schließlich tat.
Jede StrĂ€hne, die zu Boden fiel, tat mir in der Seele weh. Anders Pia, sie jagte wie der Blitz ĂŒber den Platz und freute sich ihres Lebens - na ja, die Haare wachsen ja wieder. Unsere MĂ€use machten Bekanntschaft mit anderen Hundefreunden, die uns besuchten und auch nicht stĂ€ndig angebunden waren. Ein MĂŒnsterlĂ€nder war besonders von Emma ganz angetan und hatte keine Lust, seinen Leuten zu folgen. Selbst die kleinen Zickereien von Pia konnten ihn nicht verjagen. In der ersten Nacht trĂ€umten wir von Wellen, Wind, Möwen und der großen Freiheit. Weitere Fotos im Fotoblock.



Urlaub - Abreise
Donnerstag | 2008-07-31 | 10:56

Hallo Freunde, seit ein paar Tagen sind wir aus unserem diesjĂ€hrigen DĂ€nemark Urlaub zurĂŒck. Das Wetter meinte es nicht ganz so gut mit uns, aber das kann man sich leider nicht aussuchen und wir hatten trotzdem unseren Spaß. Emma und Pia verfolgten gespannt das Packen des Wohnwagens. Sie spĂŒrten, dass etwas Neues, Aufregendes passiert. Noch ahnten sie nicht, dass sie erst mal eine ganze Weile im Auto verbringen mussten, bis der Urlaub auch fĂŒr sie endlich losging. Mit einer Knabberstange beschĂ€ftigt, konnte die Reise bei noch 35 Grad losgehen.
Die Hunde unterwegs ...
Mit ein paar ausgiebige Pausen kamen wir in Froslev in DĂ€nemark an. Hier wollten wir eigentlich ĂŒbernachten und bereiteten uns ein leckeres Abendessen an einem romantischen See.
Unsere HaselmĂ€use wetzten die gemĂ€hten Schneisen am See entlang und hatten Spaß an der unendlichen Freiheit nach der langen Fahrt. Nach etwa einer Stunde hatten wir dann die Idee, noch ein Weilchen zu fahren, denn wenn es morgen wieder so warm wĂŒrde, hĂ€tten wir die grĂ¶ĂŸte Strecke schon geschafft – und so fuhren wir weiter. Um 1.00 Uhr in der Nacht kamen wir auf unserem Lieblingscampingplatz an und gönnten uns die wohlverdiente Ruhepause. Die ersten „Unterwegs“ Bilder sind in der Fotogallerie.



Abendessen mit Schrecken!
Freitag | 2008-07-25 | 11:04

Der Salat war vorbereitet und der Duft vom wĂŒrzigen Braten zog durchs Haus. Wir freuten uns auf einen schönen Abend mit unseren Kindern. Pia und Emma hatten einen langen Spaziergang hinter sich, waren aber nicht bereit, sich auszuruhen. Sie tobten durchs Haus und machten den Garten unsicher. Ab und zu schauten sie in die KĂŒche, wohl in der Hoffnung, etwas vom Braten zu bekommen. Klar, dass sie in Anbetracht der DĂŒfte nicht bereit waren, ihr Trockenfutter anzurĂŒhren. Endlich saßen wir alle am Tisch und ließen es uns gut gehen. Emma machte immer wieder lustige SprĂŒnge am großen Schiebeelement. Sie spielte mit einer kleinen Stubenfliege, die sich ins Haus verirrt hatte.
Plötzlich schrie Emma auf, was Pia veranlasste, schnell in ihr Körbchen zu flĂŒchten. Emma drehte sich im Kreis, winselte weiter und wollte sich nicht anfassen lassen. Jede BerĂŒhrung tat ihr weh. Wir entdeckten am Boden vor dem Fenster eine verendete Wespe - oh weh, sie hatte Emma gestochen, aber wo???
Emma
Ich nahm die kleine Maus in den Arm, tröstete sie und schaute mir an, wo eine Schwellung entstand. Es hatte die rechte Vorderpfote getroffen, der Ballen wurde dick. Ich kĂŒhlte die betroffene Stelle und entdeckte einen Stachel, den wir schnell entfernten. Emma wimmerte noch eine Weile und hatte selbst auf das angebotene BratenstĂŒckchen keinen Appetit. Vor lauter Schreck mochten wir erst alle nichts mehr essen. Langsam beruhigte sich die Situation und nach einer Weile humpelte Emma nicht mehr. Es ist doch klar, dass es fĂŒr sie und auch fĂŒr Pia heute Abend zarten Braten und nicht das langweilige Trockenfutter gab. Hoffentlich nehmen die beiden HaselmĂ€use es nicht zum Anlass, sich hĂ€ufiger von einer Wespe stechen zu lassen.

Da nun das schöne Sommerwetter zurĂŒckgekehrt ist, konnte ich von beiden noch ein paar Gartenfotos machen.

Unser Urlaub hat angefangen und wir sind dann mal eine Weile weg, aber wir melden uns, sobald die gute alte Heimat uns wieder hat. Bis denne!



Hallo, meine vierbeinigen Freunde
Freitag | 2008-07-11 | 21:45

Am letzten Wochenende hörten wir, dass bei Freunden eine Gartenparty steigen sollte und wir mit eingeladen waren. Garten hörte sich schon mal gut an und Party bedeutet doch Spaß - oder? So genau wusste ich nicht, was mich erwartet und Emma schon gar nicht. Bestimmt konnten wir dort mit Hundefreunden toben, die Blumen ausbuddeln, wie ein Blitz durch alle Beete jagen und ĂŒberall gab es Leckerlis. Am Nachmittag wurden wir gebadet und fein gemacht - ob nette HundemĂ€nner eingeladen waren? Endlich ging die einstĂŒndige Autofahrt los, Emma und ich waren voller Erwartung. Schon beim Aussteigen hörten wir laute Musik, die fĂŒr unsere Ohren nicht so wirklich angenehm war, aber das gehörte zu einer Party sicher dazu. Aber was war das? Überall standen Menschen, die ein GetrĂ€nk in der Hand hielten und gegen die laute Musik anschrieen. Mir wurde zwischen den vielen Beinen richtig mulmig.
Plötzlich tauchten wie aus dem Nichts mehrere Hunde auf, die uns an allen unmöglichen Stellen unangenehm beschnĂŒffelten. Wie aufdringlich!!!! Mama und Papa begrĂŒĂŸten verschiedene Leute, die wir nicht kannten und kĂŒmmerten sich ĂŒberhaupt nicht mehr um uns. Wir hatten Not, unsere Hundeeltern nicht zu verlieren. Viele HĂ€nde versuchten uns zu streicheln oder auf den Arm zu nehmen, da konnten wir nur schnell ausweichen und weg laufen.
Plötzlich erkannte ich Abby, die kleine ChihuahuahĂŒndin von Mamas Schwester. Sie hatte ĂŒberhaupt keine Angst und sauste fröhlich durch den Garten, um neue GĂ€ste zu begrĂŒĂŸen. Sie war ja auch hier zu Hause, wie wir spĂ€ter feststellten. Bald legte sich die allgemeine Aufregung und die vielen Menschen fanden an den gemĂŒtlichen Sitzgruppen einen Platz. Ob wir es wagen durften, Abby zu folgen? Emma versuchte es zuerst, sie hatte keine Angst. Puh - da standen plötzlich zwei Riesenhunde vor uns, mir sackte das Herz in meine Fellhosen, aber es waren die beiden alten Damen, die mit Abby im gleichen Haus lebten, die Laila und die Dana.
SpĂ€ter trafen wir Gina, Grisu und eine Lilly, leider war es nicht unsere beste Freundin Lilly, aber diese war auch ganz lieb. Als es hieß: "Das BĂŒffet ist eröffnet." zeigte Abby uns, dass man nur ganz lieb schauen und ein bisschen auf den Hinterbeinen tanzen muss und schon fielen kleine Bröckchen vom Braten wie von selbst auf den Boden. So was Tolles hatte unsere Mama uns noch nie gezeigt, bei ihr werden wir immer abgewiesen, wenn wir bei Tisch betteln.
Bald verloren wir unsere Angst und erkundeten den ganzen Garten. Am Ende gab es eine Weide, auf der eine Pferdefamilie unserem Treiben zuschaute und eine kleine Miezekatze, die keine Angst vor all den Hunden hatte. Liebe Leute, die Gartenparty war dann doch nicht so schlecht, wie ich anfangs dachte, aber die scheußliche Musik brauchen wir Hunde nicht, da verstehen wir ja unser eigenes Bellen nicht mehr. Fotos vom Fest gibt es nebenan im Fotoarchiv. Liebe GrĂŒĂŸe eure Pia



Auf den Hund gekommen.
Mittwoch | 2008-07-09 | 20:33

Unsere Emma ist zurzeit - wie sagt man so schön - ohne Karten. Sie ohne Leine laufen zu lassen, bedeutet Stress pur. Alle GĂ€rten mĂŒssen unbedingt durchforstet werden, einen Fußwegrand gibt es fĂŒr sie nicht mehr und Gehorsam schon gar nicht. Emma ist im Flegelalter. Obwohl es in dieser Situation schöner ist, sie durch die Felder toben zu lassen, beschloss ich, Disziplin an der Leine, an etwas stĂ€rker befahrenen Strassen zu ĂŒben, was Emma nur ungern ĂŒber sich ergehen ließ, zumal Pia ohne Leine mitlaufen durfte. Langsam nĂ€herten wir uns der stark befahrenen Bundesstraße, hier durfte auch Pia nicht mehr frei laufen.
Da sah ich plötzlich auf dem Radweg einen kleinen weißen Spitz, der unsicher hin und her lief und wohl vorhatte, die breite Straße zu ĂŒberqueren. Ich dachte sofort an Toby, ihn trafen wir manchmal auf unseren SpaziergĂ€ngen, aber der durfte nie alleine raus, seine Leute vergötterten den kleinen BĂ€ren. Pia und Emma halfen mir, Toby anzulocken, er folgte uns, ließ sich aber nicht anfassen. Erst in einer Seitenstraße gelang es mir, Toby ans Halsband zu fassen und Pias Leine einzuhaken. Ich hoffte, dass er mich zu seinen Leuten bringen wĂŒrde, die irgendwo in unserer Siedlung wohnen mussten, aber nichts dergleichen. In einem kleinen KĂ€seladen am Strassenende erfuhr ich Tobys Adresse und machte mich sofort auf den Weg, es war nicht weit. Auf mein Klingeln machte keiner auf - bestimmt wurde Toby schon von seinen Leuten gesucht. Aber was war das? Aus dem Garten sauste ein weißer Spitz von innen zur HaustĂŒr und fing fĂŒrchterlich an zu bellen - der Toby!!! Aber wen hatte ich da an der Leine??? Da wir in einem Kurgebiet wohnen, ist es in den letzten Jahren hĂ€ufiger vorgekommen, dass Hunde kurz vor dem Reiseziel einfach ausgesetzt werden, weil sie nicht mit in die Ferienwohnung dĂŒrfen. Oh weh - das bedeutete: zum Ordnungsamt, einen Fundschein besorgen, einen Termin mit dem Tierheim machen, lange ErklĂ€rungen, weil alles so unendlich kompliziert bei den Behörden ist und einen dritten Hund zu Hause, den ich gar nicht wirklich kannte und eigentlich auch nicht wollte. Was wĂŒrde mein bester Ehemann der Welt nur dazu sagen?
Fundhund Chico
Es nĂŒtzte alles nichts, wĂŒrde ich den Kleinen laufen lassen, könnte er ĂŒberfahren werden und um 17.00 Uhr erreichte ich bei den Ämtern eh nichts mehr.

Ich bummelte langsam nach Hause, als in unserer Straße ein fremdes Auto neben mir hielt und ein Mann mit gebrochenem Deutsch zu mir sagte: "Warum du haben drei mal Hund? Du mich geben weiße Chico!" Nein!!! "Ich geben Sohn die weiße Chico!" Nein!!! Auf der Beifahrerseite stieg eine Frau aus, die mir erklĂ€rte, dass dieser kleine Spitz Chico hieß und ihrem Sohn gehörte, der vor kurzer Zeit am Ende unserer Straße eingezogen war. Da der Hund sich freute, diese Frau zu sehen, gab ich ihn mit. Kurz darauf kam ein junger Mann um die Ecke und fragte ganz besorgt, ob ich einen weißen Spitz gesehen hĂ€tte, die ganze Familie wĂŒrde schon danach suchen. Kleine NachbarsmĂ€dchen hatten das Gartentor geöffnet, um mit Chico "EisbĂ€r Knut" zu spielen.
Alles ist gut ausgegangen und unsere Fellschnuten haben einen neuen Freund, der nur fĂŒnf HĂ€user weiter wohnt.



Paul und die MĂ€dels
Montag | 2008-06-23 | 21:56

Zwei Wochen mussten Pia und Emma auf ihre kleine Freundin Lilly verzichten, weil sie in Urlaub gefahren war. Auf unseren SpaziergĂ€ngen wollte Pia immer in die Straße einbiegen, in der Lilly wohnt: "Lilly ist gar nicht zu Hause." versuchte ich Pia zu trösten. Traurig schaute sie mich an und trottete hinter mir her.
Endlich kam der ersehnte Anruf: "Wir sind wieder da!" Noch am selben Nachmittag erzĂ€hlte ich unseren Hunden, dass die Lilly wieder zu Hause ist. Pia legte den Kopf schief und lief zur TĂŒr, wĂ€hrend Emma nicht so recht verstand, um was es eigentlich ging. Als Neuling in der Gruppe verband sie nicht die tiefe Innigkeit mit Lilly, aber etwas Spannendes passierte jetzt. Wir machten uns zur Teezeit auf den Weg. Pia sauste um die HĂ€userecken, sie kennt den Weg zu Lilly genau.
Aber was war das??? Am Gartenzaun stand ein großer Golden Retriever. Pia schaute mich fragend an, das war doch nicht ihre liebe Lilly? Emma, die immer Angst vor ihren großen Artgenossen hat, weil diese hĂ€ufig so ungestĂŒm spielen, zog ihren Schwanz ein und wollte auf den Arm. Ich erkannte den dicken BĂ€ren, es war Paul, der Hund vom Bruder von Lillys Hundepapa. Paul ist ein ganz ruhiger Vertreter, er liebt kleine Hunde. AnlĂ€sslich eines Fußballspiels wĂ€hrend der EM trug Paul ein Halstuch mit den Farben der deutschen Flagge und hatte seine geliebte PlĂŒschente in der Schnauze. Er sah nicht wirklich gefĂ€hrlich aus, eher wie ein Riesenbaby.
Paul und die MĂ€dels
Endlich kam mit einem lauten Jauler auch Lilly an den Zaun. Die Wiedersehensfreude war enorm. Paul schaute dem Gewusel zu seinen FĂŒĂŸen erstaunt zu, nur sein buschiger Schwanz wedelte langsam hin und her. Beim gemeinsamen Toben im Garten verlor Emma ihre Angst vor Paul, sie nĂ€herte sich vorsichtig und legte sich ergeben auf den RĂŒcken, fĂŒr Paul ein Anlass, die kleine Maus zu beschnuppern und ihr freiwillig seine Ente zu ĂŒberlassen. Emma war begeistert und wĂ€hrend Pia mit Lilly durch den Garten rannte, tauschte sie mit Paul kleine ZĂ€rtlichkeiten aus. Ein Fotoshooting durfte nicht fehlen und so kann ich im Fotoblock einen stolzen Paul mit seinen kleinen MĂ€dels zeigen. Die Ente musste mit aufs Foto, Paul gab sie nicht her.



Fussball EM
Mittwoch | 2008-06-18 | 10:16

Vorgestern war es soweit, Deutschland spielte in der EM gegen Österreich. Unser Hundepapa wollte sich natĂŒrlich das Spiel anschauen, aber wir MĂ€dels, einschließlich unserer Hundemama, sind nicht so wirklich Fußballfans - sorry!
Nachdem wir mehrfach versucht hatten, unseren Papa vom Spiel abzuhalten und sich lieber um uns zu kĂŒmmern, beschloss unsere Mama, einen Abendspaziergang mit uns zu machen - welche Freude!!! Schließlich sollten wir unseren "Herrn" nicht weiter nerven. Was war nur auf den Straßen los? Keine Autos, keine Hundefreunde, keine Menschenseele zu sehen, wir konnten nach Herzenslust springen und toben - ist denn dieser Fußball sooo was Tolles?
WĂ€hrend wir uns auf dem verwaisten Fußballplatz in unserer Siedlung vergnĂŒgten, fiel fĂŒr Deutschland das erste Tor - bravo! Nach unserem ausgiebigen Gang mussten wir ein Bad ĂŒber uns ergehen lassen, wir waren völlig eingestaubt. Dann machten wir es uns im Sofa bequem und trĂ€umten von neuen Abenteuern, die mit Fußball nicht wirklich was zu tun hatten. FĂŒr uns steht fest - Fußball ist MĂ€nnersache!



Das Große Meer
Freitag | 2008-06-13 | 20:44

Gerade hatten wir uns an das heiße Wetter gewöhnt und ĂŒberlegt, es wĂ€re schön, wenn es den ganzen Sommer so bliebe. Aber der Wettergott schwenkte mal wieder um, starker Wind schob graue Wolken vor sich her. Unser Dienst ließ es zu, dass wir frĂŒher nach Hause gehen konnten und so planten wir einen Ausflug zum "Großen Meer". Eigentlich ist es ein großer Binnensee und zwar der grĂ¶ĂŸte in Ostfriesland. Segler, Surfer, Camper und andere Freizeitler treffen sich hier zum Verweilen. Ob es auch ein Paradies fĂŒr Hunde war? Oder trafen wir nur auf die schon bekannten Hundeverbotsschilder? Einen Versuch war es wert!
Pia und Emma am Großen Meer
Wir hatten GlĂŒck, Pia und Emma durften ausgelassen ĂŒber die Wiesen toben und die Wellen an der kleinen Kaimauer bestaunen. Sie ließen sich mit VergnĂŒgen den Wind durchs Fell wehen und schauten verwundert den Surfern zu, die auf dem Wasser an ihnen vorbeisausten.
Auch hier am Meer gab es verbotene Zonen, in denen unsere Vierbeiner nicht erlaubt waren, dazu gehörte der Sandstrand fĂŒr Kinder und das Naturschutzgebiet, wo die BodenbrĂŒter jetzt ihre Jungen aufziehen. Kein Problem, es gab genug andere Stellen fĂŒr uns, obwohl ... bestimmt hĂ€tten Pia und Emma gerne die kleinen Pieper genervt oder den Kindern den Sand um die Ohren gebuddelt. Wir wanderten auf der anderen Seite des Meeres entlang und schmunzelten ĂŒber die lustigen Namen, die auf den kleinen Segelbooten und Katamaranen standen, wĂ€hrend unsere Flusenmonster ĂŒberlegten, wie sie wohl am Besten ohne nasse FĂŒĂŸe zu bekommen, an die Möwen herankamen, die auf den Wellen schaukelten.



Hundekot und PlastiktĂŒte
Dienstag | 2008-06-10 | 23:32

Liebe Hundefreunde, das schöne Wetter lockt uns Hundebesitzer mit Sicherheit hĂ€ufiger und lĂ€nger in die Natur als an anderen Tagen. Auch Pia und Emma genießen nach einem schwĂŒlwarmen Tag die abendlichen SpaziergĂ€nge in die bunten Felder. In unserer Siedlung gibt es an einem kleinen Kanal einen Wanderweg und einen Kinderspielplatz mit anliegender Fußballwiese. Viele Hundebesitzer treffen sich hier zu einem Bummel; einerseits ist es nett, wenn die spielenden Kinder zu den Hunden kommen und mit ihnen tollen, anderseits geben die Hinterlassenschaften der Hunde immer wieder Anlass zu großem Ärger. Eine Mutter machte sich die MĂŒhe, mit Eimer und Schaufel bewaffnet Hundehaufen einzusammeln und man staune, ihr 10l Eimer reichte nicht aus, um den ganzen Dreck "nur" auf dem Spielplatz einzusammeln!!! Pfui Teufel - da ist es ja kein Wunder, dass Hundebesitzer so verpönt sind. Ist es sooo schwer, eine kleine TĂŒte mitzunehmen und die Kothaufen vom eigenen Hund aufzusammeln?
Nun haben unsere StadtvĂ€ter einen Beschluss verfasst; am Spielplatz gibt es einen BehĂ€lter mit KotsammeltĂŒten und den dazugehörenden Abfalleimer. Man sollte meinen, dass das Ganze eine einfache Sache ist - weit gefehlt!!! Noch immer findet man unschöne, meistens große Haufen, die den Sand und die Wiesen verunstalten.
Viele Hundebesitzer nehmen das Angebot der TĂŒten an, aber - ist es erforderlich, das nun ĂŒberall, am Straßenrand, auf dem Spielplatz, am Kanal zwischen ruhenden Enten und auf der großen Wiese hĂ€ssliche schwarze HundetĂŒten liegen? Klar, es ist nicht angenehm, eine TĂŒte mit lauwarmen matschigem Hundekot in der Jackentasche zu kneten, aber es ist noch unangenehmer, die sich vermehrenden PlastiktĂŒten, die ja leider nicht vergehen, in der Natur zu sehen. Ganz langsam schleicht sich bei mir der Gedanke ein: Ist es nicht besser, die Augen aufzumachen, um nicht in einen unangenehm stinkenden Haufen zu treten, der immerhin nach ein paar RegenfĂ€llen vergangen ist, als den Anblick dieser fiesen TĂŒten zu ertragen???
Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass ich es befĂŒrworte, wenn Hundefreunde ihre Vierbeiner auf KinderspielplĂ€tzen Gassi fĂŒhren. Aber ein kleines bisschen Miteinander wĂŒrde doch das Zusammenleben deutlich vereinfachen - oder??? Schaut Euch bitte die Fotos in meinem Fotoarchiv zu diesem Thema an. Ich freue mich ĂŒber eure Kommentare.



Tag des Hundes
Montag | 2008-05-26 | 12:38

Gestern am Sonntag fand bei uns der "Tag des Hundes" statt. Der hiesige Hundeverein lud alle Hundebesitzer und solche, die es werden wollten, zu einem Spaßtag ein. NatĂŒrlich durften wir bei so einer Veranstaltung nicht fehlen. Schon am Eingang merkten wir, dass unsere beiden "MĂ€use" zu den kleinsten gehörten. WĂ€hrend Pia gerne Schnupperkontakt zu den großen Gesellen aufnahm, bemerkten wir schnell, dass fĂŒr die noch junge Emma so viele große Hunde der pure Stress bedeuteten. Ängstlich hielt sie sich an unserer Seite.
Auf der Freilaufwiese tummelten sich Golden Retriever, Doggen, Podencos, Mastiffs und DobermĂ€nner. Alle hatten ein gutes soziales Verhalten, aber wir trauten uns nicht, unsere Kleinen dort rennen zu lassen. Ein ungewollter Tritt von einer ĂŒbermĂŒtigen jungen Dogge hĂ€tte bei Pia und Emma großen Schaden anrichten können. Leider hatte der Veranstalter versĂ€umt, ein gleichwertiges GelĂ€nde fĂŒr Welpen und Kleinhunde zur VerfĂŒgung zu stellen, denn als unsere Beiden einen kleinen Spitz, zwei Welpen mittelgroßer Rassen und einen Chihuahua entdeckten, hĂ€tten sie gerne ausgelassen mit ihnen getobt, was unter gegebenen UmstĂ€nden nur eingeschrĂ€nkt an der langen Leine möglich war.
Wir schauten beim Agility zu und beim Hundewettlauf. "Lobhuldigungen" ĂŒber die allzu tollen Hunde wurden mit anderen Hundebesitzern ausgetauscht. Dann hatte ich die Idee, unsere Beiden doch auch beim Hundewettlauf anzumelden - warum nicht???
Über eine Strecke von 100 Metern sollten die Kleinen zu uns laufen und haben es mit Bravur gemeistert. Pia ist die Strecke in 12,1 Sekunden gelaufen und erreichte von 6 Teilnehmern der kleinen Rassen den zweiten Platz. Emma verstand nicht so recht, was man von ihr wollte, sie blieb brav bei der Frau sitzen, die sie festhielt, bis Pia zu Ende gelaufen war. Erst als ich ihr auf der Rennstrecke entgegen kam und laut ihren Namen rief, spurtete sie los und schaffte die Strecke in 12,3 Sekunden. Alle Teilnehmer hatten ihren Spaß und wir wurden lachend beklatscht.
Nach der Veranstaltung gönnten wir uns noch einen Spaziergang im unweit gelegenen Moor. In absoluter Ruhe wanderten wir ĂŒber Bohlenwege an wehenden Wollgraswiesen und gluckerndem Moor vorbei. Am Moorcafe' konnte Emma zum ersten Mal HĂŒhner und Ziegen bestaunen, die ihr weniger Angst machten, als ihre großen Artgenossen



Badetag
Samstag | 2008-05-24 | 18:18

Ab und zu muss es trotz absolutem Widerwillen sein, dass fĂŒr Pia und Emma die Wanne fĂ€llig wird. Das zurzeit von uns gewollte, sonnige trockene Wetter bringt nun mal viel Staub auf unsere Feld- und Wanderwege. Unsere beiden HaselmĂ€use stört es ĂŒberhaupt nicht, sich dort zu jagen, ĂŒberkugeln und zu wĂ€lzen.
Zu Hause angekommen, sieht unsere Emma dann nicht mehr weiß, sondern "straßenkötergrau" aus. Bei Pia fĂ€llt der Staub nicht auf, aber auch ihr Fell ist ganz stumpf.
Der Gedanke, dass sie sich zur Schlafenszeit gemĂŒtlich ans Fußende in unser Bett legen, lĂ€sst unangenehm juckende GefĂŒhle in mir aufkommen und dann gibt es kein Pardon.
Wie unterschiedlich sich doch die Beiden verhalten. Zwar kriechen Beide in sich zusammen, wenn ich im Bad das Wasser laufen lasse und auch das Einseifen und abduschen gleicht sich, aber dann ist bei Beiden alles anders. Pia wird zur wahren Furie, wenn ich sie trocken rubble, sie keift, knurrt und wĂŒrde am Liebsten das Handtuch zerfetzen. Anschließend jagt sie durch die Wohnung, bellt und scheuert sich seitlich gelegt auf dem Teppich. Emma genießt wohlig grunzend das Trocknen, lĂ€uft schnell zum Sofa und wĂŒhlt sich dort in eine Decke, um die unangenehme NĂ€sse aus dem Fell zu vertreiben. Aber dann spielen beide "Wilde Sau"! Das "böse" Handtuch wird zum Opfer. Wir spielen fangen und zotteln, unsere sonst so lieben Hunde lassen den Terrier raushĂ€ngen und zerfleischen ihre Handtuchbeute.
Pia und Emma kÀmpfen mit dem
Handtuchmonster
FĂŒr Pia war der Spaß immer vorbei, wenn ich das Handtuch zum Vortrocknen auf die Leine gehĂ€ngt habe, bei Emma war es noch lange nicht der Fall. Sie sprang laut bellend an der WĂ€schespinne hoch, bis sie den ÜbeltĂ€ter erwischt hatte und ihm noch mal zeigte, wer hier das Sagen hat.
Letzen Endes siegte die MĂŒdigkeit und unsere beiden MĂ€use schlabberten ihren Napf leer, um sich dann wohlig seufzend in ihre Decken zusammen zu rollen und vom schlimmen Handtuchmonster zu trĂ€umen.
Ich habe versucht, von dem ganzen Spiel ein paar Fotos zu machen, leider sind die Meisten verwackelt, aber ich will sie euch trotzdem nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Schauen.



Der Hundepool
Mittwoch | 2008-05-14 | 9:49

Hallo Leute, heute melden sich mal Pia und Emma. Uns ist etwas MerkwĂŒrdiges passiert. Unsere Dosenöffner sind mit uns in einen Baumarkt gefahren - keine Ahnung, was das ist??? Sie sprachen von Teichpflanzen. Brav sind wir mit durch die GĂ€nge und den Außenbereich gelaufen. Herrchen hat dann auch ein paar Pflanzen gefunden - ob wir die abrupfen dĂŒrfen???
Frauchen hatte eine andere Idee, sie wollte uns eine Badeschale kaufen - puhhhh, das konnte nur etwas Unangenehmes bedeuten, denn baden mögen wir Beide nicht gerne.
Irgendwo in den meterlangen Regalen fand unsere Liebste dann, was sie suchte - das war nicht gut. Fröhlich erzÀhlte sie unserem Papa, dass sie im Internet oft gesehen hatte, wie unsere Hundefreunde fröhlich in einem Hundepool badeten, und so das allzu warme Wetter besser aushalten konnten.
Jaaa, es war sehr warm, aber Wasser - außer zum Trinken????? Zu Hause angekommen fĂŒllte Mama die große Schale mit Wasser und schmiss unsere geliebten BĂ€lle ins feuchte Nass. So was Dummes, wir hĂ€tten gerne mit unseren FlummibĂ€llen gespielt und nun lagen sie im Wasser. Frauchen sĂ€uselte und quietschte vor VergnĂŒgen - warum das Ganze!?!?!!?! Wir hĂ€tten gerne unser Spielzeug wieder und zwar ganz ohne Hundepool und Wasser. War wohl nichts - tut uns Leid liebe Hundemama - wir verstehen, dass es gut gemeint war, aber Wasser ist etwas gegen den großen Durst und nicht um die FĂŒĂŸe nass zu machen.



Kurzurlaub im Harz
Sonntag | 2008-05-11 | 19:56

Im Mai beschlossen wir, ein paar Tage im Harz zu verbringen. FĂŒr unsere Emma sollte es der erste Urlaub und somit auch ein kleiner Test sein, wie wir mit zwei Hunden in einem Hotel klar kommen.
Die etwa 4stĂŒndige Autofahrt klappte mit entsprechenden Pausen prima. Im Hotel wurden unsere Beiden mit "Hallo" empfangen, sie waren gerne gesehene GĂ€ste. Das sonnige Wetter lockte uns zu einem Spaziergang in die kleine Stadt. Pia und Emma waren ganz aufgeregt, sooo viele neue DĂŒfte. Wir bekamen gleich die hĂŒgelige Landschaft zu spĂŒren, es ging immer auf und ab, fĂŒr uns "Flachlandtiroler" ganz schön beschwerlich. Klar, dass wir uns mit einem dicken Eis im StĂ€dtchen belohnen mussten. Am lauwarmen Abend machten wir noch eine Spritztour zur Okertalsperre und beendeten so unseren ersten Urlaubstag.
Rapsfeld im Harz
Das Wetter meinte es gut mit uns und so folgten wir einem Hinweis, uns den Park der LiebesbĂ€nke anzuschauen. In dem etwa 10 km langen Rundweg durch WĂ€lder und Seenlandschaften standen viele verschiedene BĂ€nke, auf denen man ausruhen und die wunderschöne Landschaft genießen konnte. Seilbahnen schwebten ĂŒber unseren Köpfen, aber wir ließen uns nicht verfĂŒhren und wanderten weiter durch Berg und Tal. Wir bestaunten auf unserem Wegeine Stabholzkirche, die nach norwegischem Vorbild erbaut wurde. Ein kleines Gasthaus am Ende des langen Weges lud alle Wanderer zu einem köstlichen Mittagessen ein. Mit Blick auf einen See konnte man Forellen oder Schnitzel mit Pilzen und KrĂ€utern aus den heimischen Feldern genießen.
Wir besuchten ein Aboretum, einen Urwald, in dem BĂ€ume aus aller Welt standen; MammutbĂ€ume, seltene Pinien und fremde Rhododendren. NatĂŒrlich durfte ein Besuch in der Altstadt Goslars und der Kaiserpfalz nicht fehlen. Kleine Bistros in alten FachwerkhĂ€usern verfĂŒhrten zu einem leckeren Essen und einer guten Tasse Kaffee. In Torfhaus bestaunten wir den Brocken. Kein Geld der Welt hĂ€tte uns ermutigen können, den höchsten Berg des Harzes zu bezwingen. Auch die Brockenbahn, die uns hinauf gebracht hĂ€tte, damit wir wieder ins Tal wandern, lockte uns nicht. So aus der Ferne sah es sehr schön aus. WĂ€hrend Pia alle Wanderungen mit Bravur absolvierte, mussten wir die kleine Emma ab und zu in einen Rucksack setzen, damit sie sich erholen konnte, aber sie ist ja auch erst vier Monate alt und wir wollten sie nicht ĂŒberfordern. Unseren letzten Tag verbrachten wir bei 25 Grad am Steinhuder Meer. Gut erholt, aber mit heftigem Muskelkater in den Waden traten wir die Heimreise an. Unsere HaselmĂ€use verhielten sich in jeder Situation ganz toll und nun ĂŒberlegen wir, wohin uns unser Sommerurlaub fĂŒhrt.



Unser Ausflug nach Bad Zwischenahn
Dienstag | 2008-04-29 | 10:00

In der letzten Woche mussten wir uns von unserem alten Auto verabschieden, weitere Reparaturen waren nicht mehr möglich. Wenn MĂ€nner ein neues Auto bekommen, sind sie oft wie große Kinder. Da wird gestaunt, gepackt und poliert und dann ein Ziel ausgesucht, denn der Wagen muss mal richtig ausgefahren werden.
Wir nutzten den sonnigen Tag, um einen Trip nach Bad Zwischenahn zu machen. Mit unseren Hundekindern wollten am Zwischenahner Meer spazieren gehen. Wir fanden einen Parkplatz ganz in der NĂ€he des Sees, der - man staune - kostenfrei war. Vor uns in der Sonne blinkte die riesige WasserflĂ€che und in der Ferne sahen wir die ersten Segelboote. Eine kleine FĂ€hre lud zu einer Überfahrt ein, aber wir wollten lieber mit unseren Hunden am See endlang wandern. Hinweiskarten sagten, man könne das gesamte GewĂ€sser umrunden, zu Fuß war es allerdings zu weit.
Wir entschieden uns fĂŒr eine kleine Route - links rum und los. Bereits nach etwa 50 Meter endete der Weg an einem Bootssteg und fĂŒhrte zurĂŒck zum Parkplatz, hm - dann mussten wir halt rechts rum laufen. Der Weg fĂŒhrte in einen Wald, wir entfernten uns immer mehr vom Wasser, hofften aber, dass es nur ein kurzes StĂŒck war. Dann sahen wir in der Ferne auch schon einen kleinen Steg ins Wasser ragen, dort wollten wir Rast machen. Weit gefehlt - am Anfang des Weges stand: PRIVAT, Durchgang verboten!
Diese Schilder sahen wir alle hundert Meter, wir mussten brav auf dem Waldweg bleiben. ZusÀtzlich bemerkten wir die Hinweise der Hundebesitzer: HIER WACHE ICH! Nee, darauf hatten wir keine Lust. Einem dieser Wachhunde sind wir begegnet, der dicke alte BÀr entpuppte sich als freundlicher Vertreter seiner Rasse.
Einen ausgiebigen Spaziergang am Ufer eines Sees hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt - nun war es ein langer Waldspaziergang geworden. Als wir dann in einem kleinen Cafe' fĂŒr ein StĂŒckchen Kuchen und zwei Kaffee einen Wucherpreis bezahlen mussten, stand fĂŒr uns fest, dass wir hier nicht so schnell wieder einen "Boxenstopp" machen wollten.



Der gerettete Zaunkönig
Samstag | 2008-04-26 | 01:11

In der Nacht hatte ein krĂ€ftiges Gewitter getobt, aber heute strahlte die Sonne wieder vom Aprilhimmel. Pia und Emma hielt nichts mehr im Haus, sie wollten in den Garten, aber zuerst wollte ich einen Kaffee trinken und zwei hungrige Kater, die von ihren nĂ€chtlichen StreifzĂŒgen nach Hause gekommen waren, warteten auf ihr FrĂŒhstĂŒck.
Ein leises "Klong" ließ uns alle aufhorchen, was war das? Ich lief zur großen TerrassentĂŒr und dann ich auch schon die Bescherung: Ein kleiner Zaunkönig war gegen die Scheibe geflogen und lag nun nach Luft ringend auf dem RĂŒcken vor der TĂŒr. Oh Schreck!!! Schnell nahm ich den kleinen Kerl in die Hand, bevor meine vier Rabauken zugreifen und dem Piepmatz das letzte bisschen Leben aushauchen konnten.
Vorsichtig untersuchte ich die FlĂŒgel und die zarten Beinchen von dem winzigen Pieper, es schien nichts gebrochen zu sein. Nur benommen war er, der Kopf schien einiges abbekommen zu haben. Ich setzte den Vogel auf einen Baumstamm und wollte ihn beobachten, aber die Rechnung ging nicht auf, unser Merlin hatte es gesehen und schlich sich, gefolgt von Perser Mootchou, von hinten an. Das hier war in ihren Augen viel besser, als langweiliges Dosenfutter.
Der kleine Zaunkönig
Pia und Emma jaulten am Zaun, weil sie nicht zu mir konnten. Sie wollten so gerne das kleine Vögelchen jagen. Pia ließ ich einmal kurz schnuppern, Emma traute ich nicht so ganz, sie war zu aufgeregt, aber spĂ€ter durfte sie den Vogelduft an meiner Hand aufnehmen.
Nun musste ich meine vier JĂ€ger austricksen. Ich nahm den Zaunkönig noch mal hoch und schlich durch die vordere HaustĂŒr davon. Hier im Vorgarten setzte ich ihn in eine kleine versteckte Tanne. Vom Wohnzimmerfenster aus konnte ich nun den Vogel beobachten, wĂ€hrend meine Fellschnuten im hinteren Garten weiter nach ihrer Beute suchten. Es dauerte etwa eine Viertelstunde, bis der kleine Pieper sich berappelt hatte und anfing, sein Gefieder zu ordnen. Eine Sekunde nicht hingeschaut und dann war er genauso plötzlich verschwunden, wie er aufgetaucht war. GlĂŒck gehabt, kleiner UnglĂŒcksrabe!



Dog Dancing
Samstag | 2008-04-19 | 18:39

Im nahe gelegenen Supermarkt wurden in dieser Woche besondere Extras fĂŒr unsere vierbeinigen Freunde angeboten. Obwohl unser Bestand an Hunde und Katzenzubehör ausreichend war, musste ich doch mal schauen, ob es nicht eine Kleinigkeit gab, die ich meinen brav zu Hause wartenden "Damen" mitbringen konnte. PlĂŒschknochen, TennisbĂ€lle und Kuscheltiere gab es genauso viele, wie Pfötchendecken, Schlafhöhlen und HalsbĂ€nder.
Mein Blick fiel auf ein fĂŒrchterliches Gummihuhn. Dieses gab es in drei GrĂ¶ĂŸen. Ich fand es absolut hĂ€sslich mit seinem aufgerissenen Schnabel und eigentlich unwĂŒrdig fĂŒr meine beiden HĂŒbschen zu Hause. Noch schlimmer war der Urschrei, den dieses Untier ausstieß, wenn man ihm auf den Bauch drĂŒckte. Aber - so was hatten wir noch nicht! Da der Preis nicht allzu hoch war, nahm ich eines dieser HĂŒhner mit nach Hause.
Pia und Emma erwarteten mich sehnsĂŒchtig. Sie erschraken schon sehr, als ich ihnen das quĂ€kende Gummihuhn vor die FĂŒĂŸe warf, aber Angst hatten sie nicht. Durch die offene TerrassentĂŒr wurde der neue Spielkamerad in den Garten entfĂŒhrt und mĂ€chtig durchgerĂŒttelt. Dann ging eine wilde Hatz los, die mich ein bisschen an Dog Dancing, aber auch ein bisschen an fliegende Hunde erinnerte. Auf alle FĂ€lle lohnte es sich, die Camera zu zĂŒcken und ein paar wilde Fotos zu schießen.



Waldeslust!!!
Mittwoch | 2008-04-16 | 22:04

Eine Woche musste unsere kleine Emma unter den Folgen ihrer Impfauffrischung leiden. Es ging ihr nur schlecht, der Magen stĂŒlpte sich um und sie hatte zu nichts Lust.
Wir waren sehr froh, dass sie am Wochenende ihren alten Schalk wieder fand und fröhlich den Garten umbuddelte. Am Samstag wollten wir Emma einen Erholungsspaziergang mit frischer Waldluft bieten und fuhren zum LĂŒtetsburger Forst.
Pia ist ja schon ein "alter Hase" was WaldgĂ€nge anbetrifft, sie liebt die weichen Sandwege, wĂŒrde aber nie durchs Unterholz laufen, denn unsere Prinzessin mag es nicht, wenn BlĂ€tter oder kleine Äste in ihrem Fell hĂ€ngen bleiben. Emma blieb erst mal staunend stehen, als wir sie am Waldparkplatz aus dem Auto ließen. Vorsichtig lief sie am Wegesrand, schnupperte die neue Umgebung ab und dann ging es los:
Emma und Pia im Wald!
Wie ein geölter Blitz raste sie durch die trockenen BlÀtter, schnappte Tannenzapfen und buddelte im weichen Waldboden: "Such die Maus!" Pia staunte nicht schlecht!
Jeder andere Waldbesucher wurde ĂŒberschwĂ€nglich begrĂŒĂŸt, egal ob er zwei oder vier Beine hatte. Emma war nur glĂŒcklich. LĂ€chelnd bewunderten wir ihren Lebensmut, ihre unbĂ€ndige Freude am Unbekannten und wieder einmal mussten wir feststellen, wie schön es ist, zwei gleiche und doch so unterschiedliche Hunde zu haben.
Zu unserer Freude ließ Pia sich vom Übermut der kleinen Emma anstecken und machte letzten Endes mit. Sooo schlimm war es wohl nicht, wenn Frauchen ab und zu mal einen zwickenden Zweig aus dem Fell zupfen musste, es tat ja gar nicht weh, man staune! So kann Pia von der flippigen Emma sicher noch eine Menge lernen.



Hundespielplatz
Mittwoch | 2008-04-09 | 23:32

Seit Monaten wird ganz in unserer NÀhe die Umgehungsstrasse vom Ortseingang unseres StÀdtchens Norden bis zum Hafen in Norddeich gebaut.
Riesige Baumaschinen pflĂŒgen sich durch hohe Sandberge, Bagger reißen die einst so grĂŒnen Weiden auf, EntwĂ€sserungskanĂ€le werden aufgestaut, damit ÜbergĂ€nge gebaut werden können. Die ganze Woche erfĂŒllt tosender LĂ€rm die sonst so ruhige Landschaft.
Ganz anders ist es dann am Wochenende. Die vielen Maschinen stehen still am Rande der Baustelle. Wie Urweltmonster warten sie auf den nĂ€chsten Einsatz. FĂŒr SpaziergĂ€nger, und besonders Hundebesitzer sind die Wochenenden die Zeit, in der sie ganz ungestört die Ruhe genießen und auf dem langen Sandband in Richtung Norddeich wandern können. Hier stört kein Auto oder Radfahrer unsere vierbeinigen Freunde. Ohne Leine oder sonstige ZwĂ€nge können die Hunde ĂŒber HĂŒgel rennen oder tiefe Löcher im noch weichen Sand buddeln. WĂ€hrend Hunde aller GrĂ¶ĂŸen sich spielend jagen, halten ihre Besitzer einen kleinen Plausch, wĂŒnschen sich ein schönes Wochenende und wandern weiter.
Hundebesitzer und Fellschnuten sind sich einig: Diese Spielstraße könnte immer bestehen bleiben! Doch die Wirklichkeit wird uns in allzu naher Zukunft einholen und dann rasen die Autos durch diese vertrauten Felder, um noch schneller an ihr Urlaubsziel zu kommen.



Reise nach Leer
Sonntag | 2008-04-06 | 20:14

Heute am Sonntag war es soweit. Wir fuhren mit unseren Hunden nach Leer, wir hatten eine Einladung von Gertrud bekommen. Momo und Maya wollten Pia und Emma kennen lernen.
Maya war von so viel "Kinderkram" am Anfang nicht so begeistert und knuffelte die kleine Emma an. Da wir aber fĂŒr die beiden netten Gesellen einen neuen, ihrer geliebten BĂ€lle in unserer Tasche hatten, war der Bann schnell gebrochen. Als Gertrud dazu ein paar Leckerchen spendierte, war die Welt wieder in Ordnung. WĂ€hrend wir es uns bei einer Tasse Tee und leckerer Torte gut gehen ließen, erkundeten unsere Vier Haus und Garten.
Da Gertrud ja in Sachen BĂŒcher schreiben "ein alter Hase" ist, tauschten wir uns ĂŒber unsere Erfahrungen aus. Es ist gar nicht so einfach, ein Hundebuch zu verlegen.
Pia, Emma und Maya!
NatĂŒrlich durfte ein Fotoshooting nicht fehlen. Es gehörte schon etwas dazu, alle vier Fellschnuten auf ein Foto zu bekommen, aber als Momo wie ein Herrscher ĂŒber drei MĂ€dels auf der Sessellehne sitzen durfte, klappte es dann doch noch. Wenn der FrĂŒhling endlich Einzug gehalten hat und wir uns mehr im Garten aufhalten können, sollte dieses Treffen wiederholt werden. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an Gertrud und Werner fĂŒr ihre Gastfreundschaft. Und, Maya und Momo sind Hunde, die man einfach gerne haben muss!



Wie man kleine Hunde auch nennt
Freitag | 2008-04-04 | 23:55

Als Besitzer kleiner Hunde muss man sich ja manchmal die verrĂŒcktesten Benennungen anhören. DarĂŒber kann man böse sein, es ĂŒberhören oder einfach einen Scherz dazu machen und dann beginnt vielleicht sogar ein nettes GesprĂ€ch. Ich hörte schon diverse Beschimpfungen wie: Indische Kampfameise, Trethupe, keifendes Flusenmonster, Asphaltratte oder beißender Bettvorleger. Heute traf ich einen Mann, der sich niederbeugte und zu meinen Beiden sagte: "Was seid ihr denn fĂŒr kuschelige Schlummerrollen??" Das war doch mal richtig nett. Und so ganz Unrecht hatte der Mann auch nicht, denn die Beiden schlummern zu gerne eingekuschelt in unserem Arm.



Blumentöpfe
Donnerstag | 2008-04-03 | 20:33

Da geht man als Hundebesitzer in das nĂ€chste TierartikelgeschĂ€ft, um außer Futter das eine oder andere schöne Spielzeug fĂŒr die Lieben zu erstehen. Inzwischen liegen bei uns Kuscheltiere, BĂ€lle, Trainingsseile, Quietscheknochen und vieles mehr in der Wohnung herum. Mal sind sie unter den SchrĂ€nken verschwunden, plötzlich tauchen sie wieder auf. Ein altes lĂ€ngst verschmĂ€htes Teil wird auf einmal wieder interessant, wenn der Staubsauger es wieder zum Vorschein bringt.
Aber wozu die ganzen BemĂŒhungen? Gestern bemerkte ich mal wieder, wie einfach ein Hund sich beschĂ€ftigen kann. Ich hatte einige FrĂŒhjahrsblĂŒher fĂŒr das Terrassenbeet gekauft und die leeren Töpfe achtlos auf den Rasen geworfen - genau das war es! Einer dieser kleinen Töpfe, aber auch nur einer - wurde zum beliebten Jagdobjekt. Eine ganze Weile jagten Pia und Emma mit ihrer Beute durch den Garten. Die kleine Emma stand Pia in nichts nach. Was sie an Schnelligkeit nicht schaffen konnte, meisterte sie mit kleinen Tricks.



Fortschritte ...
Samstag | 2008-03-29 | 09:21

Wir machen gerade große Fortschritte. Pia akzeptiert Emma immer mehr. Sie fĂ€ngt an, die Kleine zu erziehen und in ihre Schranken zu weisen. DafĂŒr darf Emma sich an Pia kuscheln, wenn Ruhezeiten angesagt sind. Pia klaut nicht mehr das Futter von Emma. Am Anfang konnte sie es nicht ertragen, dass Emma noch fraß und sie nichts mehr hatte.
Inzwischen duldet Pia Emma auf ihrem heiligen Lieblingsplatz, am Fußende in unserem Bett.
Pia und Emma
An den ersten beiden Abenden wurde Emma richtig böse zur Seite geknurrt, bis sie fiepend auf dem RĂŒcken liegend um Gnade bettelte. Wir schimpften nicht mit Pia, sondern erlaubten ihr ausnahmsweise, eine Etage höher, in unserem Arm einzuschlafen, was sie mit einem wohligen Seufzer zur Kenntnis nahm. Nun wartet Pia schon, dass wir Emma ins Bett heben, weil sie die HĂŒrde noch nicht alleine schafft.



Emma ist ein Familienmitglied
Mittwoch | 2008-03-26 | 23:15

Ostern ist vorbei, ich war bei der ZĂŒchterin von Emma und habe sie bezahlt. Nun gehört sie endgĂŒltig zu unserer Familie. Pia sieht dem Ganzen mit gemischten GefĂŒhlen entgegen.
Ich versuche immer, sie als erste zu fĂŒttern, zu streicheln, sie bekommt den besten Platz an unserer Seite, sie darf zuerst das Haus verlassen und wird tĂŒchtig gelobt.



Die zweite Woche
Dienstag | 2008-03-25 | 12:10

Wieder rief ich bei der Biewer ZĂŒchterin an. Daisy war noch nicht verkauft. Noch mal Diskussionen zu Hause, wieder bat ich um Bedenkzeit. Ich hatte das GefĂŒhl, die Zeit wĂŒrde mir davonlaufen und Daisy sei gerade dann verkauft, wenn ich sie haben konnte.
Nach einer weiteren Woche rief die ZĂŒchterin bei uns zu Hause an und fragte, ob wir Daisy haben wollten. Diesmal war ich im Dienst und sie sprach mir Herbert. Da sie wusste, wie gerne ich den Hund haben wollte, machte sie uns das Angebot, den Preis etwas niedriger anzusetzen und uns den Hund ĂŒber die freien Ostertage zu ĂŒberlassen. Wir könnten dann in Ruhe schauen, ob Pia mit dem Familienzuwachs einverstanden war.
Ich war begeistert und murrend stimmte Herbert zu. So holte ich die kleine Maus am Karfreitag zu uns. Daisy zeigte Herbert sofort, wie sehr sie ihn mochte. Sie wich ihm nicht von der Seite und nahm die gleiche Schlafhaltung auf Herberts Bauch ein, wie Pia es immer machte.
Pia fand das neue Spielzeug zuerst sehr spannend, merkte dann aber recht schnell, dass sie es mit einer Konkurrentin zu tun hatte. Etwas beleidigt zog sie sich in ihre Schlafhöhle zurĂŒck und beobachtete ihren Papa.
Dieser betrachtete den schwarzweißen Familienzuwachs auf seinem Bauch und meinte: "Putzig sieht sie ja aus, aber den Namen Daisy mag ich ĂŒberhaupt nicht, Emma wĂŒrde viel besser passen." Mir wĂ€re in diesem Augenblick jeder Name recht gewesen, ich hörte nur zwischen den Worten heraus, dass man diesen kleinem Hund doch nicht zur Ansicht herholen und nach Ostern wieder fort bringen könnte.
Mein liebster Ehemann der Welt meinte dann im Scherz, wenn ich ihm meine geliebte Pia schenken wĂŒrde, dĂŒrfte Daisy alias Emma bleiben.



Daisy
Freitag | 2008-03-21 | 22:10

Ich muss gestehen, ich bin nicht unbedingt ein großer Leser unserer Tageszeitung, aber an einem Samstag Anfang MĂ€rz blĂ€tterte ich den Kurier mal wieder durch und stieß so auf die Kleinanzeigen. Dort interessieren mich immer die Tierangebote. Ich traute meinen Augen kaum, als ich plötzlich las: Biewer Yorkshire Terrier zu verkaufen.
Schon seit Wochen stöberte ich im Internet auf Biewerseiten, weil ich im Geheimen an eine kleine Freundin fĂŒr Pia dachte. Durch unsere BeruftĂ€tigkeit muss Pia manchmal einige Stunden auf uns warten und das wĂŒrde ihr mit einem Zweithund bestimmt leichter fallen. Unsere Mutter schaut zwar öfter am Tag zu Pia und geht auch mit ihr spazieren, aber manchmal schafft sie es auch nicht.
Ich konnte nicht anders, ich musste die ZĂŒchterin anrufen und einen Besichtigungstermin mit ihr ausmachen. Mein lieber Mann war von meiner Idee ĂŒberhaupt nicht begeistert. Ihm reicht unsere kleine Pia, seine Prinzessin. Und anschauen wollte er die Welpen auf gar keinen Fall.
Daisy
Nun musste meine Freundin Beate herhalten. Vier FellbĂŒndel wuselten uns entgegen.
WĂ€hrend ein dicker kleiner RĂŒde Beate nicht mehr aus den Augen ließ, kam eine der HĂŒndinnen auf mich zugewackelt und beknabberte meine Hosenbeine Es war die kleine Daisy. Man nennt es Liebe auf den ersten Blick, genauso war es mir bei Pia ergangen. Dieses HundemĂ€dchen wollte ich haben! Wieder zu Hause schwĂ€rmte ich von der so sĂŒĂŸen Daisy. Herbert rollte nur mit den Augen und ließ mich reden, er wollte keinen zweiten Hund.



Armer kranker Hund
Sonntag | 2008-03-20 | 20:06

Pias erste LĂ€ufigkeit wurde fĂŒr die ganze Familie zu einem Problem. Pia war depressiv!!!
Wo war unser kleiner fröhlicher Hund geblieben? Wochenlang schlich Pia auf den SpaziergÀngen hinter uns her, sie hatte keine Freude mehr, wenn wir andere Hunde trafen. Auch ihre geliebten Spielsachen wurden nicht mehr beachtet. Selbst ihre beste Freundin Lilly konnte Pia nicht aufmuntern, eher im Gegenteil, sie wurde von Pia verbissen und in ihre Schranken verwiesen. Die arme Lilly verstand ihre kleine Welt nicht mehr. Mit hÀngenden Ohren schaute sie uns an und schien sagen zu wollen: Macht doch was, damit Pia wieder fröhlich wird!
Hier half nur noch ein Besuch beim Tierarzt. Ja, ja, die Hormone. Pia war scheinschwanger. Sogar ihr GesÀuge schwoll an, Pia hatte Milch. Da mir gesagt wurde, dass solch eine Depression bei jeder weiteren Hitze wieder kommen kann und sich eventuell sogar noch verschlimmert, beschloss ich, Pia kastrieren zu lassen, denn Hundekinder wollte ich auf keinen Fall aufziehen.
Mein liebster Ehemann der Welt litt mit Pia, genau wie vor vielen Jahren, als bei unserem Sohn eine kleine Operation vorgenommen werden musste. Er sah diesen kleinen Hundekörper in den FĂ€ngen eines grausamen Tierarztes, der ihr nur Böses wollte. Zu allem Übel begrĂŒĂŸte unser sehr lieber Tierarzt Pia mit den Worten: "Na, kleine Pia, da bist du ja, die Messer sind schon gewetzt, es kann gleich losgehen!!!" Pia hat die OP gut ĂŒberstanden und war nach zwei Tagen wieder die Alte.
Pia ist krank ...
Aber da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, waren wir schon vierzehn Tage spĂ€ter wieder in der Praxis. Diesmal wĂ€re es fast schief gegangen. Pia hatte im Feld eine Libelle gefunden und natĂŒrlich attackiert. Das arme Ding wehrte sich und verspritzte ihr Gift in Pias Schnauze.
Eine halbe Stunde spĂ€ter verschlechterte sich Pias Zustand bedenklich. Sie hatte einen anafalaktischen Schock, ihr kleines Herz wollte stehen bleiben, die Atmung wurde immer schwĂ€cher. Wie die Feuerwehr rasten wir zum Tierarzt und nur durch schnelles Handel und das richtige Gegenmittel konnte Pia gerettet werden. Der Schreck saß uns noch lange in den Gliedern ? und unseren Lieblingsfeldweg mochten wir ewig nicht gehen.

Als Pia sich dann weitere vier Wochen spÀter einen Darmvirus eingefangen hatte und eine ganze Nacht lang spucken musste, reichte es uns langsam. Wieder in der Praxis wurde Pia sofort an den Tropf gelegt, weil ihr kleiner Elektrolythaushalt völlig aus den Fugen geraten war. Einen ganzen Tag lang verbrachte sie in einer vergitterten Box, bis ich sie endlich wieder in die Arme nehmen konnte. Nach allen diesen Strapazen hatten wir wieder eine fröhliche, zu jedem Schabernack aufgelegte Pia, nur unser leeres Portemonnaie weinte noch eine Weile.



Urlaub in DĂ€nemark 2007
Dienstag | 2008-03-19 | 15:36

Im August 2007 starteten wir mit einem Wohnmobil nach DĂ€nemark. Zum zweiten Mal reisten wir mit Hund. Die Vorbereitungen fĂŒr Pia ĂŒberstiegen alles, was ich mir ausgemalt hatte. Sie benötigte einen Europass mit allen Impfungen, natĂŒrlich einen Erkennungschip, dazu wollen die Skandinavier eine Tollwutimpfung mit bestĂ€tigtem Titer, das heißt, durch anschließenden Blutuntersuchungstest musste bewiesen werden, dass sie auch wirklich gegen Tollwut immun ist.
Acht Tage vor der Einreise mussten wir Pia noch eine dicke Bandwurmtablette verabreichen und vom Tierarzt bestĂ€tigen lassen. Dann endlich war sie reisetauglich fĂŒr die nordischen LĂ€nder. Manch Weltenbummler wĂŒrde Pia um die vielen Stempel im Ausweis beneiden. Auf alle FĂ€lle hat es sich gelohnt, denn unsere kleine Haselmaus erwies sich als wahrer Strandhund, sie konnte gar nicht genug von dem vielen Sand und dem Kilometer langen Strand bekommen. Überall benahm sie sich super, das Reisen mit ihr machte viel Spaß.
Auch bei anderen AktivitĂ€ten, sei es ein Bummel durch die Stadt, oder das große Westernturnier, auf dem unser Sohn mit seiner Sally startete, oder ein schönes Essen in einem netten Lokal, wir können unsere Pia bedenkenlos mitnehmen.



Hundefreunde
18:40 | 2008-03-19 | Dienstag

Inzwischen waren unsere Freunde so begeistert von Pia, dass sie sich ebenfalls eine YorkshirehĂŒndin kauften. Die kleine Lilly und Pia liebten sich vom ersten Augenblick an.
Immer hĂ€ufiger treffen wir uns zu langen SpaziergĂ€ngen, damit unsere Hundekinder miteinander spielen können. Unseren Hundestrand lieben beide Hunde ĂŒber alles, da ist immer etwas los und die Beiden lernen auch mal ihre großen Artgenossen kennen.

Ab und zu besuchen wir die Wiebke, bei der Pias Bruder Bandit zu Hause ist. Bandit ist immer ganz aus dem HÀuschen, wenn er seine kleine Schwester sieht. Er benimmt sich wie ein stolzer Gockel und zeigt sich in seiner ganzen Schönheit. Wiebke und ich vermuten, dass es nicht unbedingt die Familienbande sind, die Bandit so zu Hochform auflaufen lassen. Bestimmt hat er vergessen, dass er vor langer Zeit mit dieser kleinen Haselmaus an Mutters Brust genuckelt hat.
Pia mit Freundin Lilly
Genauso spannend findet Pia es, wenn wir FeriengĂ€ste mit ihren Vierbeinern beherbergen, dann ist immer was los in unserem Garten und Pia schaut schon morgens wie ein kleiner Spanner durch die TerrassentĂŒr der Ferienwohnung, in der Hoffnung, das die GĂ€ste ihre Hunde ins Freie lassen. Trotz Verbot tut sie mit lautem Bellen ihren Unmut kund, wenn unsere GĂ€ste vielleicht noch ein bisschen schlafen möchten und so frĂŒh noch gar keine Lust auf wuselnde Hunde haben, aber richtig böse war noch keiner, schließlich hat man ja Urlaub und das gilt auch fĂŒr die Fellschnuten.



Kurzurlaub an der ThĂŒlsfelder Talsperre
Montag | 2008-03-17 | 12:00

Im April 2007 fuhren wir mit Pia zur ThĂŒlsfelder Talsperre. Es sollte ein Test werden, ob unser Hund sich in einem Hotel und allgemein im Urlaub richtig benahm. Den langen Ausflug am ersten Tag fand sie klasse. Wir unternahmen eine Radtour um den großen Stausee. FĂŒr Pia hatten wir einen Fahrradkorb an unsere RĂ€der montieren lassen, damit sie nicht so weit laufen musste. Das fand sie nicht wirklich gut. Kaum hatten wir die Hauptstraße verlassen, wollte sie durch die Felder und das Moor rennen.
10 km waren fĂŒr Pia kein Problem. Selbst als wir eine Rast machten, um unseren lĂ€dierten Hinterteilen eine Pause zu gönnen, forderte sie uns bellend auf, endlich "die Hufe zu schwingen" und weiterzufahren. Kaum zu glauben, welch eine Power so ein kleiner Hund hat. Etwas erstaunt war sie allerdings, als wir nach einem ausgiebigen Abendessen in unser Hotelzimmer gingen ? Pia wollte nach Hause und brauchte eine Weile, bis sie verstand, das sie mit uns bleiben musste.



Weihnachten 2006
Sonntag | 2008-03-16 | 17:26

Die Vorbereitungen fĂŒr das erste Weihnachtsfest in ihrem Leben verfolgte Pia mit großer Spannung. Sie durfte mit in die Stadt und auf den Weihnachtsmarkt. Tausende Duftmarken von vierbeinigen Artgenossen und die fremden GerĂŒche von gebrannten Mandeln, BratwĂŒrstchen und BratĂ€pfeln ließen Pia ihre anfĂ€ngliche Angst vor den vielen Autos und fremden Menschen schnell vergessen. Zu Hause half sie auf ihre Art, die gekauften Dinge auszupacken, um sie dann als Geschenk wieder einzupacken. Pia raste mit Schleifenband durch die Wohnung und zerpflĂŒckte knurrend die knisternden Papiermonster, die ihr nach dem Leben trachteten.
Dann unterstĂŒtzte sie mich beim letzten großen Hausputz vor dem Fest, indem sie den bösen Besen verjagte, der ihre mĂŒhsam versteckten VorrĂ€te unter dem Regal hervorkehrte und zu guter Letzt musste ihre Schlafhöhle noch aufgerĂ€umt werden. Endlich konnte der Baum ins Zimmer geholt werden. Pia inspizierte die Geschenke, die nach und nach unter den Baum gelegt wurden und passte auf, dass keiner der Kater sich daran zuschaffen machte Die glitzernden Kugeln bestanden Pia zur Liebe im unteren Teil dieses Mal aus Kunststoff und das war gut so, denn einige dieser stibitzten Teile fanden wir beim großen FrĂŒhjahrsputz unter den SchrĂ€nken wieder.

Nach dem Jahreswechsel kam dann der Schnee, den wir uns zum Fest gewĂŒnscht hatten. Pia staunte nicht schlecht ĂŒber die weiße Pracht und raste wie ein Blitz durch den Garten, immer in den Schnee beißend. Leider wehrte dieser sich und blieb in dicken Klumpen in Pias Fell hĂ€ngen, bis sie wie eine Außerirdische aussah. Da half nur ein warmes Bad, um unsere kleine Maus wieder aufzutauen. Mit Schnee wollte Pia ab sofort nichts mehr zu tun haben, sie bestand auf gefegte Gehwege.



Oktober 2006
Samstag | 2008-03-15 | 15:55

Endlich war es soweit, ich konnte meine kleine Maus nach Hause holen. Vor lauter Aufregung schaffte ich an diesem Vormittag meine Arbeit nur halbherzig und konnte meinen Feierabend kaum erwarten.
Zu Hause wartete ein ebenso aufgeregter "Hundepapa" auf den Familienzuwachs. Er hatte sich bis zuletzt gestrÀubt, Pia kennen zu lernen, weil er ja nicht wirklich einen Yorkie wollte. Aber nun war der Tag X da.
Pia benötigte keine 5 Minuten, um ihrem Papa klar zu machen, dass sie ab heute die Prinzessin in unserem Haus sein wĂŒrde. Wie eine kleine Fellkugel hatte sie in Herberts Hand Platz und schaute ihn mit großen braunen Augen an, als wollte sie sagen: Wir zwei, wir mögen uns doch? Gelle?? Abends besuchten uns Freunde, die mit uns Pias Ankunft mit einem guten Essen und einem GlĂ€schen Wein feierten. Dabei sollte es nicht bleiben? doch dazu spĂ€ter mehr ...

Hier muss bestimmt nicht erwĂ€hnt werden, wo Pia ihre erste Nacht im neuen Zuhause verbrachte? Oder? Wohlig seufzend schlief sie in unserer Mitte ein. Pia schlĂ€ft immer noch am Fußende in unserem Bett? Man kann geteilter Meinung darĂŒber sein, uns stört es nicht.




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