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Pia + Kim
About a Yorkie's Life, Stay Tuned!
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Herbst
Montag | 2012-11-05 | 21:14

Hallo Freunde, inzwischen haben wir November, mal lacht die Sonne, mal regnet es wie verrückt und die Hunde stehen sehnsüchtig am Fenster und wundern sich warum die Türen verschlossen sind!
Inzwischen hängen Meisenringe an der Pergola der Terrasse, denn unsere kleinen Freunde müssen sich schon wieder plagen, ihre Bäuche voll zu bekommen.
Letzte Woche hatten wir noch mal Besuch von unseren Freunden mit der kleinen Jule, nun ist in unserer Ferienwohnung Ruhe eingekehrt.
Pia und Kim stehen ab und zu nebenan an der Terrassentür und warten, ob neue Hundefreunde in den Garten kommt - aber NIX!!!!
In den Herbstferien hatten wir Besuch von den Mädels der YoZ-Redaktion, dazu kam der Geschichtenerzähler Chico, der auch immer wieder gerne in der YoZ seine Erlebnisse zum Besten gibt und allen Spaß macht.
Wir möchten euch nicht langweilen mit Hundegeschichten, die sich im Laufe der Zeit doch wiederholen, darum machen wir eine kleine Schaffenspause.
Sollte sich plötzlich etwas Spannendes ereignen, könnt ihr es bei unserer weltbesten Yorkiezeitung YoZ lesen (www.yorkiezeitung.de)
Als ehrenamtliche Mitarbeiter sind wir immer auf der Jagd nach neuen Abenteuern!!!
Bei FB sind wir jederzeit erreichbar!
Bleibt gesund und kommt gut ins Neue Jahr, Vielleicht lesen wir uns wieder!!!
Ganz liebe Grüße und DANKE für eure Treue Pia und Kim
Pia und Kim auf einem Schulhof (wo sie eigentlich nicht sein dürfen :-))



Süße kleine Gweny - WARUM???
Freitag | 2012-09-21 | 23:28

Heute bekamen wir die traurige Nachricht, dass unsere kleine Hundefreundin Gweny über die Regenbogenbrücke gehen musste.
Ein Aneurysma - ganz plötzlich war alles zu Ende.
Eine kleine Zaubermaus, die super selbstbewusst ins Leben unserer Freundin Wiebke kam und alle zum Lachen brachte. Beiden Hundebrüdern, Bandit und Mickey, zeigte sie sehr schnell, das nun ein Mädchen im Haus ist und machte ihnen klar, wo es lang geht.
Gweny hatte keine Angst, als kleine Findefüchse ins Haus einzogen und mühsam mit der Flasche aufgezogen wurden. Sie liebte es, am Strand durch die Dünen zu toben, war immer die Erste, wenn es um lustige Tobespiele ging.
Kim freute sich, wenn sie hörte, dass Gwenymaus zum Spielen kommen wollte, zusammen machten sie den Garten unsicher und heckten immer neuen Unfug aus.
All das soll nun vorbei sein??? Wir können es nicht fassen und sind unendlich traurig. Die süße Fellschnute hatte doch ihr ganzes Leben noch vor sich – WARUM???
Kleine Gweny, nun bist du im Hundehimmel. Viele Hundefreunde werden bei dir sein und allen kannst du nun zeigen, wer die kleine Chefin ist. Wir weinen um dich und werden dich ganz doll vermissen. Man musste dich einfach lieb haben.
Du würdest sagen:
\"Ich bin von euch gegangen, nur für kurze Zeit und gar nicht weit. Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin, werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt!\"
So war sie, immer zu allen Schandtaten bereit - die kleine Chefin Gweny, die immer das Sagen haben wollte - wir werden sie vermissen!



Sooooo viele Biewer Yorkies!!
Montag | 2012-09-03 | 23:00

Unser Urlaub war gerade zu Ende, als sich neue Gäste mit einer Biewerbande ankündigten. Na, das konnte ja nur lustig werden.
Die fröhlichen Hunde stöberten gleich durch den Garten und machten alles unsicher. Indigo, Lena, Suri, die winzige Zazou und Baby Aida (6 Mon.) freundeten sich sofort mit unseren Mädels an. Nach der langen Autofahrt wollten sie nur noch spielen, toben, jagen und alles apportieren, was sie fanden.
Es kam, wie es schon häufiger bei uns passierte, Aida bekam bei der wilden Hatz die Kurve nicht rechtzeitig und lief einfach gerade aus – plumps landete sie im Teich!!!
Alle Hunde waren sofort an ihrer Seite und schnupperten gespannt an der kleinen Maus, aber zum Baden hatten sie keine Lust.
Aida wurde von ihrer Mama trocken gerubbelt, obwohl sie eigentlich gar keine Zeit dazu hatte. Schon konnte der Spaß weiter gehen. Quietschis apportieren, die Hundeangel jagen und Blödsinn machen.
Unsere Pia ist ja eher eine ruhige und staunte aus der Ferne, was in ihrem Revier abgeht. Kim fand die Rasselbande super – jeden Tag ein neues Spiel mit jagen und toben.
Wir verabredeten einen Nachmittag am Strand. Andere Gäste lächelten über die Hundemeute, wann sieht man so viele Yorkies zusammen?
Am Deich angekommen, freuten wir uns, als wir die winzige Peggy mit ihrem Frauchen trafen. Peggy war einen Nachmittag bei uns zu Gast, weil ihr Frauchen wichtige Termine hatte, wo ein Hund unerwünscht war. Ein bisschen schüchtern versteckte Peggy sich zuerst hinter ihrem Frauchen, aber es dauerte nicht lange, da taute sie auf und spielte mit den anderen in den Dünen. Sooo viele Biewer!!!
Aber damit nicht genug, eine weitere Familie tauchte am Strand auf und……. sie hatten zwei Biewer dabei, die Neila und den Momo.
Ja, wo waren die guten altbekannten Yorkies??? Egal, Momo verliebte sich sofort in Peggy, während Neila das ganze Spektakel lieber an der Seite von ihrem Hundepapa anschaute. Alle Hunde hatten Spaß, durch die Dünen und am Deich einen Kong zu jagen. Zum Spaß sagte ich, es wäre schön, die ganzen 10 Hunde auf ein Foto zu bekommen und alle Hundemamas fanden es ebenfalls lustig. Wie gut, dass Peggys Mama Leckerchen in der Tasche hatte! Na gut, ganz so gut ist das Foto nicht gelungen, die kleine Zazou versteckt sich hinter der größeren Suri, aber Spaß hat es gemacht!
Am nächsten Tag bekamen wir eine ganz tolle Nachricht. Das Frauchen von Sammy meldete sich bei uns!!! Sammy ist der Papa von Pia und er sollte nach 6 Jahren seine Tochter kennen lernen. Ja, warum nicht? Wir freuten uns auf den Besuch. Sammy hat eine kleine Freundin und wie wir erfuhren, die Stella ist eine Schwester von Gweny, die bei Pias Bruder Bandit lebt – ja wie klein die Welt doch ist????
Das fordert doch ein erneutes Treffen förmlich heraus? Familientreffen? Papa, Bruder und Schwestern? Na, dann müssen wir die Lilly dazu holen, denn der Jacko ist nicht nur der Papa von Gweny und Stella, sondern auch von Lilly.
Blickt ihr noch durch? Sicher nicht, aber wenn es soweit ist, werden wir eine neue Geschichte erzählen.
Kim hat Spaß mit der ganzen Rasselbande



Pias Geburtstag
Montag | 2012-08-27 | 22:40

Nun hat auch unsere Pia Geburtstag.
6 Jahre wird unsere Maus und wir sind froh, sie bei uns zu haben.
Herzlichen Glückwunsch kleine Pia, wir haben dich lieb!!!
Unsere kleine Pia an ihrem sechsten Geburtstag



Yorkiegäste, Dänemark und Kims Geburtstag
Mittwoch | 2012-08-15 | 22:40

Inzwischen ist bei uns eine ganze Menge passiert.
Wieder einmal waren die Mädel von der YoZ mit ihrer Mama Ulrike unsere Gäste. Das Wetter spielte mit und so konnten alle Hunde wunderbar im Garten spielen. Ein kleiner Pool, den wir aufstellten, machte allerdings nur den YoZ Mädels Spaß. Pia und Kim staunten nicht schlecht und machten lieber einen großen Bogen um das kühle Nass.
Dann war es soweit und wir starteten zu unserem Urlaub nach Dänemark. Diesmal meinte der Wettergott es super gut mit uns. Unsere wasserscheuen Damen wagten sich sogar in die Wellen. Sonne pur – naja, einen Tag hatten wir mächtigen Sturm. Es wurde sooo schlimm, dass die Hunde fast abhoben. Ein heftiger Regenschauer bedeutete bei unserem Campingnachbarn „Land unter“, aber warum stellte er seinen Wohnwagen auch in eine Senke????
Am nächsten Tag strahlte die Sonne wieder und was lag da näher, als jeden Abend zur Steilküste zu wandern und zu schauen, wie die Sonne im Meer versinkt.
Viel zu schnell gingen die schönen Tage vorbei und wir mussten die Heimreise antreten, Dänemark ist immer wieder schön. Am letzten Tag zeigte sich ein Wolkenelch am Himmel – als wollte er uns sagen: Kommt ganz bald wieder!!!!
Gerade wieder zu Hause kamen die nächsten Gäste zu uns in die Fewo – wieder mit zwei süßen Yorkies. Der freche Eddy verliebte sich spontan in Pia, aber als sie ihn immer wieder anzickte, weil er zu aufdringlich wurde, hat er dann doch lieber mit Kim vorliebgenommen.
Die winzige Nele wurde mit ihren 6 Monaten von der Bande zuerst nicht ernst genommen, sie zeigte sich ängstlich, aber – wehe wenn sie losgelassen. Schon am zweiten Tag zeigte sie, was in ihr steckt. Frech bellend raste sie durch den Garten, um immer mal wieder bei mir in der Küche zu schauen, ob sie etwas abstauben kann.
Heute hat Kim ihren 2. Geburtstag. Was lag da näher, als bei tollem Sonnenwetter mit der ganzen Hundebande zum Deich zu laufen und eine Strandparty zu feiern.
Bestimmt sind die Mädel traurig, wenn ihre neuen Freunde abfahren müssen, aber auf unserer Liste stehen schon die nächsten Yorkiefreunde und dann werden wir wieder berichten.
Unsere süße Kim feiert heute ihren 2. Geburtstag, wie schnell doch die Zeit vergeht!!!!



Endlich Sommer!!!
Samstag | 2012-07-21 | 21:58

Hallo Hundefreunde, alle reden vom Wetter - - - wir auch!!!!
So langsam ärgerte uns der ständige Regen. Langeweile machte sich breit, immer wieder kippten die Hundeschnuten ihre Spielkiste um und warteten, dass jemand mit ihnen spielte. Hatten wir das nicht schon den ganzen langen Winter gemacht?
Nachbarfreundin Shiva ging es nicht anders, sie nutzte einen unbeachteten Augenblick und machte sich auf den Weg. Wir wunderten uns, als plötzlich ein schwarzes Etwas im Garten auftauchte und Kim zum Spielen aufforderte. Na gut, ein Weilchen durften die Hunde miteinander toben, aber dann war es doch besser, Shivas Frauchen Bescheid zu sagen, damit sie sich keine Sorgen um ihre Fellschnute machte. Shiva und Kim fanden es nicht so lustig und meinten, ein gemeinsamer Bummel um die Häuser wäre spannender. Klar, ganz so weit durften sie alleine nicht gehen.
Inzwischen scheint bei uns die Sonne und wir hoffen, sie bleibt uns eine Weile erhalten. So nutzten wir die Gelegenheit, unsere neue Freundin, die kleine Peggy zu besuchen. Ob sie inzwischen gewachsen war??? Peggy ist immer noch eine Minimaus, aber sie freute sich über unseren Besuch. Pia zeigte sich von einer ganz neuen Seite. Eigentlich findet sie Welpen eher anstrengend und geht ihnen lieber aus dem Weg, aber die kleine Peggy gefiel ihr gut. Immer wieder forderte sie die Maus zum Spielen auf. Wir hatten als Überraschung eins unserer winzigen Halstücher mitgenommen und hatten Glück – es passte!!
Ganz dolle haben wir uns über das Buch: „Yorkshire Terrier – Zwerge mit Löwenherz“ gefreut, das eine liebe FB Freundin, die Carmen Bauer, die in Nordirland wohnt, geschrieben hat. https://www.facebook.com/pages/Yorkshire-Terrier-Zwerge-mit-L%C3%B6wenherz/188290114564760
Morgen wird es wieder lustig in unserem Garten. Mit Spannung erwarten wir unsere langjährigen Freundinnen von der YoZ www.yorkiezeitung.de die schon im letzten Jahr Urlaub bei uns gemacht haben. Sicher gibt es bald ganz viele Fotos mit Jazzy, Angie und Noni.
Ja und dann freuen wir uns auf unseren Dänemark Urlaub, zu dem wir hoffentlich bald starten können und dann schauen wir mal weiter, was so passiert.
Für heute lassen Pia und Kim ganz liebe Grüße hier und wir lesen uns im August.
Pia und Kim mit neuen Haltüchern, extra von Mama genäht



Hundebesuch und Spaß am Strand
Donnerstag | 2012-06-14 | 00:08

Der Juni fing sehr aufregend bei uns an.
Zum zweiten Mal machten Peppino und Sissi bei uns Urlaub. Kaum im Garten raste Peppino mit fröhlichen Hüpfern zu unserem Gartenteich, um ein Bad zu nehmen. Die Goldfische fanden es nicht so lustig und so bekam Peppi seinen eigenen Hundepool, denn er liebt baden über alles.
Sissi machte sich nur die Füße nass, während Pia und Kim eher angewidert aus der Ferne zuschauten, als Peppi seinen Kopf unter Wasser hielt und im Kreis lief, dass der kleine Pool Wellen schlug. Ladys eben!!!
Dann war an einem Nachmittag die winzige Peggy unser Gast, weil ihre Mama wichtige Termine hatte, die für ein Hundekind eher langweilig gewesen wären.
Zusätzlich sagten Bandit, Mickey und Gweny ihren Besuch an. Ihre Mama brachte zum letzten Mal die Findefüchse mit, denn die sollten bald in ein Gehege umziehen (Geschichte wieder in der YoZ) Pia war wie schon am Anfang begeistert! Bella und Edward durften noch einmal unseren Garten unsicher machen, was sie zur Genüge ausnutzten!!!
Nun hieß es nachzählen und aufpassen, ob auch alle acht Yorkies und die beiden Fuchskinder noch da waren, aber Spaß hatte die ganze Bande. Als die Füchse müde in ihrer Box lagen, versuchten wir ein Gruppenfoto auf der neuen Yorkiebank.
Pfingsten hatte unsere Kim ein bisschen Pech! Ein paar Tage schmeckte ihr das Futter nicht und sie hatte Bauchweh und zu gar nichts mehr Lust. Da musste der Doktor ran! Kim hatte einen schlimmen Bauch, der sofort operiert werden musste!
Gebärmutterentzündung! Aber nach ein paar Tagen war alles vergessen und Kim saust wieder durch die Felder zu Hundestrand.
Genau dort waren wir heute: Sonnenschein trotz Regenmeldung – was will man mehr? Wir trafen andere Yorkies, die gerne zu einem Spiel bereit waren und mussten herzlich lachen, als eine winzige Chihuahua Dame einem Schäferhund laut bellend die Meinung sagte und in die Flucht schlug. Welche kleine Lady läßt sich schon gerne von einem riesigen Rüpel am Popo schnuppern!!!
Das war der Juni, nun warten wir gespannt auf neue Abenteuer im Juli.
Kim mit Sandschnute



Kurzurlaub und Yorkietreffen!
Freitag | 2012-05-25 | 00:53

Wir hatten eine aufregende Zeit und wollen ein bisschen berichten:
Vor kurzer Zeit hörten wir von unserem Kollegen und Mitarbeiter der YoZ, dem Chico, dass er Urlaub an der Nordsee macht.
Was lag da näher, als sich mal einen Nachmittag mit ihm und seinem Frauchen zu treffen?
Während die Frauchen gemütlich plaudernd Kaffee tranken, haben die Hunde den Garten erkundet und sich gleich gut verstanden. Wie immer durfte ein gemeinsames Foto zur Erinnerung nicht fehlen.
Am nächsten Tag ging es dann los – ein Kurzurlaub mit einem Yorkietreffen war geplant. Schon lange wollten wir unsere „alten“ Yorkiefreunde in Iserlohn treffen und die „Neuen“ kennen lernen.
Am ersten Abend trafen sich die Hundebesitzer zum Beschnuppern in einem tollen Lokal zu einem gemeinsamen Essen. Pia und Kim waren dabei, denn sie hätten sich sicher gewundert, warum sie plötzlich alleine im Wohnwagen an einem fremden Ort ohne ihre Hundeeltern zurück bleiben müssen?
Wie groß war die Freude, als plötzlich die Züchterin vom Kim dazu kam und…… sie hatte Kim´s Hundemama dabei. Ok - Paris erkannte „ihr“ Kind nicht wieder, aber trotzdem verstanden die Fellschnuten sich prima.
Am nächsten Tag war eine lange Wanderung mit sechs Yorkiefreunden und acht Yorkies im Wald und am Seilersee geplant. Das Wetter spielte mit und die Hundefreunde hatten Spaß. Später trafen sich alle zum Brunch und auch die Yorkiebande ging nicht leer aus. Marians Fleischwurst lockte die ganze Meute in die Küche. Es entstanden viele lustige Fotos und mit den besonderen Leckereien waren die Hunde bereit, sich auf ein kleines Fotoshooting mit neuen Halstüchern einzulassen.
Abends lagen unsere Mäuse mit leisen Grunz Geräuschen und zuckenden Pfoten träumend im Wohnwagen.
Zu Hause angekommen beobachtete Kim den Meisenkasten im Garten. Dort war eine Familie eingezogen und die Eltern hatten alle Hände – ähhh - Schnäbel voll zu tun, ihre Kinder satt zu bekommen. Zum Glück konnte sie die kleinen Pieper in der Höhe nicht erreichen!
Pia entdeckte ein neues Mauseloch und war stundenlang beschäftigt, auf die Mäuse zu warten, die da unten im Boden wohnen und ihr keine Chance gaben, sie in die Flucht zu schlagen, aber der Duft………?!?!?!?
Wie schön ist Frühling mit Sonnenschein, so kann es bleiben!
Hungrige Hundebande



Der 1. Mai ist gekommen!
Mittwoch | 2012-05-02 | 21:37

Endlich ist der nasse und bitterkalte April vorbei und die Sonne lockt uns zu langen Spaziergängen ins Freie.
So mussten wir heute mal wieder am Strand gucken, ob dort neue Hundekumpel ihren Urlaub verbringen und sich auf ein kleines Wettrennen einließen.
Große Kumpel buddelten um die Wette, dass der Sand uns um die Ohren flog. Direkt am Watt stießen wir auf ein Gruppe Jackrussel, die mit Vergnügen durch die Matsche sauste und dann auf uns zukam. Oh je, da mussten wir sehen, das wir weg kamen, auf diese Dreckspatzen hatten wir keine Lust.
Da mochten wir lieber einem kleinen ängstlichen Hundemädchen zeigen, dass es keine Angst am Strand haben muss. Das Frauchen erzählte, dass die Lady einfach weg geworfen und in jämmerlichem Zustand von Tierschützern gerettet wurde. Nun hat sie ein tolles neues Zuhause gefunden und muss lernen, dass nicht alle Menschen böse sind.
Ja, dann ist bei uns etwas ganz Tolles passiert, eine Yorkiefreundin hat zwei kleine verwaiste Füchse in ihre Obhut genommen, die jetzt den Haushalt auf den Kopf stellen. Diese Geschichte können alle in der YoZ lesen www.yorkiezeitung.de . Pia war begeistert, als die Zwerge zu Besuch kamen.
Wir freuen uns auf die nächsten Hundefreunde, die bald wieder bei uns Urlaub machen, aber erst mal wünschen wir allen Lesern einen sonnigen Wonnemonat Mai.
Frühlingsblumen!



Kleiner Urlaub am Bodensee
Samstag | 2012-03-31 | 15:04

Super Frühlingswetter und freie Tage lockten uns auf die Autobahn – na ja, weniger auf die Straße, eher in eine wunderschöne Gegend, nämlich nach Konstanz an den Bodensee.
Für Kim war es dann gelaufen, sie hatte sogar Angst vor den Rallen, die mit lautem Geschrei ihr Revier verteidigten, sie wollte lieber Stöckchen suchen.
In der Altstadt wurden Kamele und Lamas für einen Zirkus gezeigt. Wir fanden die Darstellung nicht so toll und die Hunde erst recht nicht. Sie weigerten sich, diese Straße noch einmal entlang zu gehen!
Diese Kameraden fanden beide doch etwas zu groß.
Aber in den vielen schmalen Gassen mit den kleinen Geschäften fanden wir einen anderen Weg und nette Hundekumpel, die gerne bereit waren, ein bisschen zu schnuppern.
Wir konnten die Geschäftigkeit und Leckereien in den schmalen Gassen der Altstadt genauso genießen wie die langen Wanderungen bei Sonnenschein am Seeufer.
Zum Schluss wollen wir noch erwähnen, dass unsere Kim inzwischen ihre lange Haarpracht nicht mehr trägt. Ständige Knoten und verfilzte Stellen im Fell machten die tägliche Pflege zur Tortur, für Kim noch schlimmer als für mich.
Nun ist sie ein fröhlicher Hund, der keine Angst mehr vor der Bürste hat und das ist doch die Hauptsache.
Wir wünschen unseren ganzen Freunden ein Frohes Osterfest mit ganz viel Sonne, damit das Eiersuchen richtig Spaß macht.



Langsam wird es Frühling
Samstag | 2012-03-10 | 18:15

Wir warten, wie alle, auf besseres Wetter und nutzen jeden Sonnenstrahl im Freien.
Darum freuten wir uns, als wir eine Verabredung mit Bruder Bandit und seinen Freunden am Strand hatten. Trotz eisigem Wind hatte die Hundebande riesigen Spaß durch die Dünen zu rennen.
Die Kleinsten der Gruppe, Muckel Sam und Gweny wurden in warme Pullis gepackt und standen den „Großen“ in nichts nach.
Alle rannten um die Wette, rauften um Stöckchen und mit geballter Yorkiekraft wurden sogar große Hundekumpel angebellt.
Kim rannte im Übermut durch die Dünen und überrollte sich im Eifer - - - na toll, dort lag mal wieder ein dicker Hundehaufen, der nicht mitgenommen wurde!!! Schade, dass einige Hundebesitzer die Regeln nicht beachten, es würde einiges einfacher machen!
Notdürftig gereinigt jagte sie dann weiter mit ihren Freunden am Deich entlang, noch ahnte sie nicht, das zu Hause die Badewanne folgen würde. Hauptsache Spaß!!!
Unser Vormittag war für die Hunde und auch für uns eine Vorahnung auf den Sommer. Als wir dann die kleine Yorkiedame „Inka“ trafen hatte ich die Lacher auf meiner Seite.
Auf dem Heimweg, nach 6 km, wurden die Hundeschnuten immer langsamer und die Minimäuse waren heilfroh, als ihre Mamas sie auf den Arm nahmen, wo ihnen schnell die Augen zufielen.
Kim und Pia genießen die Abendsonne



Spontaner Besuch von Jule
Sonntag | 2012-02-26 | 22:13

Die Jule kannten wir aus dem Internet. Wir konnten ein Foto von ihr auf dem Computer sehen, aber da kam kein Duft zu uns und so war sie recht langweilig für uns.
Ab und zu haben die Hundemamas sich im „Chat“ – was immer das auch ist - geschrieben.
Am letzten Wochenende hatten wir unseren Spaziergang gemacht und faulenzten im Sofa. Das Wetter war nicht ganz so toll, es nieselte und kalter Wind wehte um die Häuser.
Mama schaute in ihren PC Postkasten und war plötzlich ganz aufgeregt. Jules Mama hatte geschrieben, dass sie mit dem Wohnmobil in Norddeich sei und wenn wir Zeit hätten, wäre ein kleiner Strandgang doch sehr schön.
Also machten wir uns auf den Weg. Wir wurden schon erwartet, Jule saß am Womofenster und hielt Ausschau. Dann ging die Tür auf und sie kam uns entgegen gerast.
Welche Freude. In „echt“ konnten wir Jule sehr gut riechen. Gemeinsam bummelten wir zum Strand, um uns dort den kalten Wind um die Ohren wehen zu lassen.
Dort kam plötzlich der große Don. Er fand uns kleine Mädel ganz toll, aber wir trauten ihm nicht. Pia war dann ganz mutig und ließ ein gemeinsames Foto machen, während Jule und ich, die Kim, lieber das Weite suchten. Die Hundemamas schmunzelten – wir alle sollen vom Wolf abstammen???? Hmmm, dann hat der Don mit seinen 75 kg aber recht viel abbekommen. Da können wir mit unseren 3 – 4 kg nicht mithalten, aber nun wollen wir auch niiieee mehr hören, dass wir zu moppelig sind und es Zeit wird, den Winterspeck runter zu bringen!?!?
Später gab es im Wohnmobil ein Dreierfoto, dafür natürlich ein Leckerli und wir freuen uns, wieder ein Yorkiefreundin mehr zu haben.
Am Sonntag vor ihrer Abreise kam die Jule mit ihren Leuten vorbei, um sich zu verabschieden. Wir fanden es super, so konnten wir im Garten noch einige Runden fangen spielen während die Hundemenschen ostfriesischen Tee tranken und sich den Kuchen schmecken ließen, der für Hunde mal wieder nicht geeignet war. Dafür wurden wir nach einem Abschiedsfoto belohnt. Internet kann schon klasse sein.
Danke für den schönen Nachmittag kleine Jule.



Yorkiepower im Schnee
Mittwoch | 2012-02-08 | 21:33

Endlich passierte mal wieder etwas in Yorkiehausen! Besuch sagte sich an. Wiebke und Svenja kamen mit ihren Hundemädels Gweny und Sam – ja auch Sam ist ein Mädel!
Inzwischen ist Gweny eine junge Dame geworden – na ja eine winzige junge Dame, aber wie es oft mit den Kleinsten ist, sie hatte alles im Griff.
Kim war begeistert, Hundehatz im Garten!!!! Pia musste ein bisschen kürzer treten, die Maus hatte sie (mal wieder) eine Kralle ausgerissen und musste einen „Pomps“ tragen.
Dann kam zufällig unsere Hundefreundin Lilly mit ihrer Mama Beate vorbei. Lilly schaute dumm - - - soooo viele Hunde bei ihrer Freundin Pia? Als Größte in der Gruppe sorgte sie bei so viel Überschwang mit einigem Gegrummel erst mal für Ordnung. Schnell hatten sich die Fronten geklärt, denn richtigen Zank kennen wir unter Yorkies nicht.
Im verschneiten Garten entdeckten die Fellschnuten den zugefrorenen Teich und keiner sollte sagen, dass nicht auch kleine Hunde Lust auf eine Rutschpartie haben, eine wilde Jagd machte den jungen Küken Spaß. Etwas anders sahen es die „älteren“ Damen Pia und Lilly. Sie schauten den Kleinen eine Weile zu und wollten lieber ins Warme.
Nun sollte ein kleines Fotoshooting nicht fehlen, diesmal gar nicht so einfach. Während die alten Hasen sofort auf dem Sofa Platz nahmen, wuselten die Kleinen umher, wohl in der Hoffnung, dass es die Leckerchen auch fürs „Nichtstun“ gibt. Die Quietschis mussten auch noch gezottelt werden.
Mal wieder sind unsere Fotos teilweise sehr wuselig, aber wir denken, ein bisschen Spaß machen sie so auch.
Und unsere Hundemädel sagen DANKE für den lustigen Vormittag!



Hunde im Februar
Mittwoch | 2012-02-01 | 23:12

Nun ist er doch noch gekommen, der klirrende Frost!!! Eigentlich hatten wir uns schon ein bisserle auf den Frühling eingestellt.
Anderseits macht die Sonne nach dem lang anhaltenden Regen großen Spaß und während die Zweibeiner sich in dicke Jacken, Mützen und Schals einmummeln, haben die Vierbeiner Spaß, sich gemeinsam warm zu laufen.
Unsere Pia ist nicht die große Flitzemaus und so freut Kim sich doppelt, wenn ihre Hundefreunde aus der Nachbarschaft vorbei kommen. Dem großen Tibet Terrier Jesko jagt sie gerne die gefundenen Stöckchen ab und fordert ihn zum Springen auf.
Jaaa und dann kam Neele, die kleine Westi Hündin. Neele ist die Nachfolgerin von Kims liebster Freundin Tomke, die im letzten Jahr von grausamen Hundehassern vergiftet wurde.
Zuerst war sie ein bisschen skeptisch, als sie unseren Garten betrat, aber schnell war der Bann gebrochen und eine wilde Hundehatz um den Teich konnte stattfinden. Kim und Neele wurden so schnell, das die Kamera (oder besser ich)es nicht mehr schaffte, scharfe Fotos zu machen – aber egal, den Hundespaß kann man erkennen.
Trotz allem hoffen wir, dass es recht bald wärmer wird, dann macht es doch noch viel mehr Freude im Freien.
Neele und Kim flitzen schneller, als die Kamera gucken kann



Strandgut
Mittwoch | 2012-01-18 | 17:29

Inzwischen ist das Neue Jahr schon wieder einige Wochen alt und es wird Zeit, dass wir uns mal wieder melden.
So richtig mag der Schnee in diesem Jahr nicht zu uns kommen, dafür regnet und stürmt es immer wieder heftig.
Für Pia und Kim ist es trotzdem ein Spaß, gut verpackt, einen Spaziergang am Deich zu machen und zu schauen, was der Sturm an Land gespült hat. Immer nur in der Wohnung spielen wird schließlich langweilig, auch wenn es zu Weihnachten von lieben Freunden ganz tolle neue Quietschelongis gegeben hat. Danke dafür!
Nach dem letzten Sturmduo „Uli“ und „Andrea“ sahen wir, dass der Hundestrand völlig überspült war. Seetang, Hölzer und ganz viel Gras lagen den halben Deich hoch. Und im Sand waren tiefe Wasserlöcher.
Plötzlich entdeckte unser Hunde Papa zwischen all dem Unrat eine kleine Plastikflasche mit einem Zettel darin – eine echte Flaschenpost!
Zu Hause konnten wir im Internet sehen, dass diese Flaschen im Jahr 2008 in Holland bei einem Kinderfest abgeschickt wurden. http://www.juttersmuseum.nl/ Von etwa 150 Flaschen sind in der vergangenen Zeit 31 gefunden und beantwortet worden. Wir fanden es spannend und haben wir gleich geschrieben. Ob wir wohl eine Antwort bekommen?
Ja, die Veranstalter vom Kinderfest schrieben uns einen langen Brief und bedankten sich.
Wir sollten beim nächsten Sturm auch mal eine Flasche ins Meer werfen, vielleicht gibt es irgendwo einen tollen Yorkiemann der sie aufstöbert und unseren Damen eine Freude macht.
Pia und Kim unterwegs



Neues Jahr
Freitag | 2011-12-30 | 22:11

Pia und Kim wünschen allen Freunden einen supertollen Rutsch ins Jahr 2012.
Wir werden uns bemühen, bald wieder neue Geschichten zu erzählen, im Moment ist die Zeit ein bisschen knapp.
Bis demnächst - - - Pia und Kim
Pia und Kim wünschen allen Freunden ein tolles Neues Jahr



Advent
Sonntag | 2011-12-04 | 16:00

Hallo Netzfreunde, nun haben wir schon den Weihnachtsmonat und eigentlich können wir nicht wirklich Neues berichten.
Es regnet viel zu viel und wir mögen nicht gerne draußen sein, dafür nerven wir die Mama, die sich gefälligst etwas einfallen lassen soll, damit wir keine Langeweile haben.
Wir versuchen natürlich immer, sie ganz starr anzuschauen, damit sie ein Extraleckerli zum Knabbern springen läßt, aber sie bleibt stur und meint, es würde reichen, wenn sie mit dem Winterspeck zu kämpfen hat!!! Warum nur? Speck in unserem Napf wäre zu lecker und …… auf der anderen Seite ist er herrlich zum Kuscheln?!?!? Das muss wohl ein Menschenproblem sein – uns ist es egal!
Groß war unsere Freude, als unsere Freunde Bandit, Micky und Gweny zu Besuch kamen. Schade, dass wir nicht lange draußen spielen konnten, dafür spielten wir unseren Mamas ein Konzert vor. Jeder hatte schnell sein Lieblingsquietschi gefunden und biss aus Leibeskräften hinein.
Dann mussten wir mal wieder stillsitzen, damit Mama mit ihrem Blitzkasten hantieren konnte. Naja, für eine Belohnung sitzen wir gerne mal ein Weilchen still.
Wir besuchten einen Weihnachtsmarkt – ohhhhh diese Düfte – und wir bekamen sogar ein Stückchen Bratwurst. Der Weihnachtsmann hatte allerdings nur leckere Sachen für Kinder in seinem Sack, das müsste dringend geändert werden!
Auf alle Fälle wünschen wir allen unseren Freunden eine gemütliche Adventszeit, ein tolles Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Eigentlich haben wir es doch richtig gut, trotz Leckerli- Verweigerung und schlechtem Wetter. Wie traurig sind die Geschichten von unseren Hundekumpel in der Ukraine. Wir waren nie echte Fußballfans, aber nun ist die WM endgültig für uns gestorben!!!
Das war´s für das Jahr 2011, wir hoffen, wir lesen uns 2012 gesund und munter wieder.
Pia und Kim wünschen allen Freunden ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012



November
Samstag | 2011-11-12 | 18:40

Ja, da ist er nun, der November! Die ersten Tage waren bei uns an der Küste nicht so schön. Während überall Sonnenschein gemeldet wurde, versanken wir im See Nebel.
Nasse klebrige Blätter, die im Fell der Hunde hängen blieben und sie am Laufen hinderten - welcher Yorkie läuft schon gerne, wenn die Blattstiele am Bauch pieken???
Immerhin hatte die Mama dadurch eine extra Gymnastiktour – bücken, Blätter entfernen, weiterlaufen, bücken, weiterlaufen!!!
Um uns drinnen zu beschäftigen, ließ sie sich eine Gemeinheit einfallen – nix mit Ochsenziemer und kuscheln – nein, es war mal wieder ein Fotoshooting angesagt!
Erst wurde ein bisschen gearbeitet. Heißt es nicht, Stars müssen „posen“? Unsere Stars machten eine Weile mit und bekamen ihre wohlverdiente Belohnung.
Heute wurden wir dann zusätzlich belohnt. Blauer Himmel, Sonne pur und ein Strand, der uns wieder ganz alleine gehört. Von den vielen Touristen ist nichts mehr zu sehen, aber leider sind auch nur noch wenige Hundefreunde da.
Zumindest trafen wir unseren Dackelnachbarn Tobi mit Frauchen, sie hatten wohl die gleiche Idee und andere kleine Hundekumpel waren auch unterwegs.
Mäuse buddeln, eine wilde Jagd im Sand und Freunde treffen, so lassen wir uns den November gefallen.
Pia und Kim toben am Strand



Spannender Hundemorgen
Mittwoch | 2011-10-26 | 22:31

Der heutige Morgen fing spannend an für Pia und Kim. Auf unserer Terrasse vergnügte sich eine Brieftaube, die trotz der aufgeregten Hunde immer wieder versuchte, ins Haus zu kommen.
Hatte sie sich verflogen? Suchte sie ihren Taubenschlag? Zumindest war sie hungrig und nahm dankbar ein paar Haferflocken und Sonnenblumenkerne.
Mit der Kamera bewaffnet musste ich doch mal schauen. Das Täubchen machte keine Anstalten weg zu fliegen, es suchte nur einen Eingang ins Haus. Pia und Kim standen erstarrt an der Terrassentür und hofften, ich würde sie endlich raus lassen, damit sie diesen Vogel in die Flucht schlagen können!!!
Immer wieder schaute die Taube zu Merlins Katzeneingang, ein kleines Fenster zum Wirtschaftsraum.
Als ich dann eine Schüssel Apfelmus zum Abkühlen auf den Terrassentisch stellte und die Taube sofort dort hinflog, kam mir die Idee, das kleine Fenster ganz weit zu öffnen. Aber erst mal brachte ich den Apfelmus in Sicherheit.
Ohne zu zögern spazierte die Taube durch das Fenster und ließ sich anfassen, während im Wohnzimmer die beiden Hunde am Fenster hin und her rasten, sie wollten endlich raus!!!
Wohin nun mit dem kleinen Unglücksraben? Mir fiel da nur ein Taubenzüchter in der Nachbarschaft ein und ich hatte Glück, die Taube gehörte zu seinem Schlag. Sie war am gestrigen Abend nicht rechtzeitig vom Ausflug zurückgekehrt und stand schon bei ihm auf der Vermisstenliste.
Da kann man mal sehen - nicht nur kleine Hunde verschwinden, auch Tauben machen mal einen zu langen Ausflug. Wie gut, dass Hunde nicht fliegen können!!!
Wie glücklich waren die Hunde, als sie endlich die Spuren der Taube im Garten verfolgen durften. Eine Stunde Spannung pur!!!!
Unser Merlin hat von dem ganzen Specktakel nichts mitbekommen - oh welch ein Glück!!! Er lag müde vom nächtlichen Ausgang im Hundekorb, die Kuschelmaus von Kim im Arm und träumte (vielleicht) von echten Mäusen.
Eine Taube zu Besuch



Halloween
Samstag | 2011-10-22 | 17:03

Bald ist es soweit – die Hexen tanzen, Fledermäuse fliegen tief und grinsende Kürbisse wollen uns das Gruseln lehren!!!
Aber wir haben keine Angst, echte Terrier kann nichts gruseln!
Wir kennen die Gesellen, glaubt uns, sie sehen schlimmer aus als sie sind und es macht Spaß, sie zu verbellen.
Happy Halloween wünschen Pia und Kim
Pia und Kim warten auf Halloween



Verschwundene Pia
Montag | 2011-10-17 | 23:00

Sonniges Oktoberwetter lockte – nö - zwang uns in den Garten, um die letzten Arbeiten für den kommenden Winter zu erledigen. Stauden und Büsche kürzen, Brennholz hacken, noch einmal den Rasen mähen!!! Unsere Hunde waren mit von der Partie.
Das Telefon klingelte, eine Freundin die 5 Häuser entfernt wohnt, ebenfalls mit Gartenarbeit beschäftigt, fragte, ob wir eine Karre Brennholz haben wollten, die Karre sei schon gepackt.
Also nix wie hin, Pia und Kim gehen gerne zu Heidi, da gibt es immer was Gutes.
Während wir ein bisschen plauderten, entdeckte Pia einen Frosch, der über einen Laubhaufen hüpfte. Sie erwischte den grünen Gesellen nicht, stand aber wie gebannt an der Stelle und wartete.
Schließlich rief ich die Hunde, um die Karre nach Hause zu schieben. Beide sprangen fröhlich neben mir her, als uns eine Frau mit einem bellenden Hund an der Leine entgegen kam. Ich behielt Kim im Auge, die ja gerne mal los rennt, weil bellende Hunde ihr Angst machen.
Zu Hause leerte ich die Karre um sie zurück zu bringen - Pia war nicht da!!! Ich sagte zu Heidi:“ Pia muss noch hier beim Frosch sein, sie ist nicht mitgekommen.“ Nichts zu sehen! Pia war nirgends zu finden. Wir riefen, lockten mit Leckerchen und suchten. Wo war Pia? Sie konnte doch nicht innerhalb von 5 Minuten zwischen 5 Häusern verschwunden sein?
Inzwischen wurden einige Kinder aus der Nachbarschaft aufmerksam und wollten auf ihren Fahrrädern beim Suchen helfen.
Nach etwa 30 Min. waren mehrere Nachbarn auf der Straße und suchten alle in allen Gärten, man kennt unsere Hunde in der Straße. Inzwischen fuhren auch wir mit den Rädern durch die Siedlung und suchten. War Pia zur Hauptstraße gelaufen, war etwas Schlimmes passiert? Unsere Nerven lagen blank. Wer Pia kennt, weiß, dass sie nicht einfach weg läuft. Wir fragten andere Hundebesitzer, die mit ihren Vierbeinern unterwegs waren, keiner hatte Pia gesehen.
Mir war bei meinem ersten Gang ein Lieferwagen aufgefallen, der dann nicht mehr dort stand – hatte der Fahrer unserer Pia stibitzt?
Inzwischen waren fast 2 Stunden vergangen, wir wussten uns keinen Rat mehr. Garagen, die gar nicht offen waren, wurden durchsucht, die Nachbarn gingen in ihre Häuser und durchsuchten die Zimmer – keine Pia.
Zufällig sah ich den Lieferwagen, der noch einmal zurückkam, der Fahrer hatte mich mit den Hunden und der Karre gesehen, aber weiter nichts.
Was sollten wir nun machen? Im Haus jammerte Kim, sie war sauer, dass sie eingesperrt nicht an der ganzen Aufregung teilnehmen durfte.
Plötzlich kam mir Heidi mit Pia unter dem Arm entgegen und setzte sie ab, als sie uns sah. Mit so einem schlechten Gewissen haben wir unsere Maus noch nie gesehen. Auf dem Bauch kroch sie zu uns.
Sie stand auf einmal an der Stelle in Heidis Garten, wo sie vorher den Frosch gefunden hatte. Aber wo war sie in der Zwischenzeit? Wir können nur sagen: Ende gut, alles gut! Leider kann Pia uns nicht erzählen, was so spannend war, dass nicht mal ein Leckerchen sie anlocken konnte.
Während wir einige Euros an die suchenden Kinder verteilten, hatte ich das Gefühl, in den letzten zwei Stunden um 10 Jahre älter geworden zu sein.
Die Kinder meinten fröhlich, sie würden jederzeit gerne wieder helfen, wenn mal wieder einer unserer Hunde verschwunden sei – oh ha, lieber nicht!!!
Ausreißerin Pia mit schlechtem Gewissen



Mal wieder Yorkietime
Mittwoch | 2011-10-05 | 16:38

Durch die anhaltende Sonne und einen zusätzlich freien Tag am ersten Oktoberwochenende wurden unsere Freunde Danni und André mit Mandy, Gina und Klein Noah an die Nordseeküste gelockt. Ein kurzer Anruf, schnell die Taschen gepackt und schon konnte die Reise losgehen.
Pia und Kim freuten sich, als endlich wieder Yorkiefreunde in der Ferienwohnung zu Gast waren.
Zuerst musste Mama Danni immer wieder in alle Ecken schauen, ob ihr Noah den Garten auch wirklich nicht verlassen konnte, denn der Zwerg ist mit allen Wassern gewaschen und hat es faustdick hinter den Ohren.
Die 5 Yorkies sausten durch den Garten, besonders Kim und Noah hatten Spaß an der Hundeangel, sie flogen hinter den Plüschis her, die dort angebunden waren. Es war kaum möglich, bei der Schnelligkeit gute Fotos zu machen.
Im Rudel wurde der arme Kater Merlin mit lautem Gebell gejagt, aber er nahm die Hunde nicht ernst und blieb einfach sitzen, wenn es ihm zu viel wurde. Inzwischen hat er Yorkieerfahrung. Da machten die Hunde dumme Gesichter.
Pia fand es am Schönsten, wenn in der Fewo gleich hinter der Terrassentür in Noahs Napf noch Reste vom herrlich duftenden Welpenschmaus lagen. Schnell wie ein Wiesel huschte sie an allen vorbei und der Topf war sauber geputzt. Da half auch das schnelle Aufspringen und Juchheien von Papa André nichts, Pia schleckte sich das Mäulchen und stolzierte an allen vorbei in den Garten zurück. Das zu ihrer Diät und dem Versuch, sie ein bisschen schlanker zu bekommen!
Mandy hatte Spaß an allen Quietschetieren, mit denen sie stolz durch den Garten raste und die Menschen nervte, während Gina sich lieber Streicheleinheiten holte.
Natürlich musste der neue Tunnel ausprobiert werden.
Am 2. Tag war Noah dann doch verschwunden und eine aufgeregte Mama Danni rannte hin und her und pfiff ihren Spatz herbei, der sich nicht blicken ließ. „Warum hört der Kampfhamster nicht auf mich???“
Schließlich machten wir uns alle auf die Suche. Noah konnte doch nicht einfach verschwunden sein?
Der Knirps hatte sich Kims Kauknochen stibitzt und war bei uns die Treppe hochgerannt, um ihn ungestört im Schlafzimmer zu knabbern.
Bei einer Tasse Ostfriesentee beruhigten sich die Gemüter, besonders die Nerven von Danni!
Später machten wir das obligatorische Yorkiegruppenfoto. Es war ein gelungenes Wochenende und alle hatten ihren Spaß.
Spaziergang in der Oktobersonne



Pia und Kim on the Road
Mittwoch | 2011-09-28 | 21:07

Im September wollten wir die letzten Spätsommertage nutzen und einen Kurzurlaub machen.
Unsere Campingreise führte uns zuerst nach Kreuth in Bayern. Dort schauten wir bei der Deutschen Meisterschaft im Westernreiten zu, unser großer Freund „Toru Jack“ sollte teilnehmen.
Sogar die Kleinsten standen im Kinderwagen am Hallenrand und staunten.
Leider sind die Fotos nicht wirklich gelungen, denn Blitze an der Kamera waren nicht erwünscht.
Uns machte es wenig aus, wir fanden den Geruch der vielen Pferde, besonders der Pferdeäpfel viel spannender. Dazu der Duft von frischem Stroh und Heu, in dem man sich herrlich wälzen konnte. Hier konnte man Hund sein!
Leider sah Mama es anders, sie rümpfte die Nase, als wir es uns am Abend in ihrem Bett im Wohnwagen gemütlich machten und scheuchte uns auf unsere Decke. Pferdeduft, dazu Strohhalme und Knoten im langen Fell verhießen nichts Gutes. Trotzdem tat das unserer Freude keinen Abbruch.
Nach drei Tagen ging die Reise weiter.
Allerdings kann ein Urlaub wohl nicht nur gut sein. Kaum am Campingplatz angekommen meinte Mama, mit so gruseligen Hunden könne man nicht in die Stadt, geschweige in ein Lokal gehen, also war vorher ein improvisiertes Bad angesagt.
Aber dann ging es los.
Sauber und duftend durften wir eine Zeitreise in die Vergangenheit machen. In Meersburg wanderten wir durch ein Pfahldorf und erlebten, wie die Menschen und auch die Wachhunde in der Steinzeit gelebt haben - - man geht es uns heute gut! Allerdings wurden unsere Vorfahren nicht gebadet oder gekämmt!
Wir wanderten bei Sonnenschein am Bodensee und besuchten die Altstadt in Konstanz. Vom leckeren Eis bekamen wir nichts ab, aber ein „Wienerle“ tröstete uns und dafür hat sich das gemeine Baden schließlich doch gelohnt.
Reisen macht Spaß, aber zu Hause ist es immer wieder am Gemütlichsten.
Schaut im Fotoblog, was wir alles erlebt haben. Pia und Kim
Erstes Ziel: Kreuth in Bayern



Ausflug nach Norderney
Mittwoch | 2011-09-28 | 21:15

Strahlende Sonne und das Ende September.
Was lag da näher, als einen Tagesausflug nach Norderney zu machen.
Schnell waren die Taschen am Rad gepackt und wir radelten zur Fähre.
Für Pia und Kim war es etwas Neues und sie schauten erstaunt, als sie auf einer Sandbank Seehunde entdeckten.
Groß war die Freude am langen Sandstrand und die beiden Hunde sausten los.
Nach einem Picknick in den Dünen radelten wir 20 km über die Insel zu einer Aussichtsdüne, die beiden Fellschnuten hielten ihre Nasen in den Wind.
Natürlich durfte ein dicker Eisbecher in der City nicht fehlen.
Müde von der frischen Seeluft kamen wir am späten Nachmittag wieder zu Hause an.
Es war ein toller Tag.
Fischkutter neben unserer Fähre



Besondere Gäste
Montag | 2011-09-12 | 14:46

Als im August ein fremdes Auto bei uns hielt, warteten wir laut bellend an der Tür wer nun wohl zu Besuch kam.
Neue Gäste? Hatten sie einen vierbeinigen Freund dabei?
Wir staunten nicht schlecht, als wir in bekannte Gesichter schauten: Vor uns standen Jazzy, Angie und Noni mit ihrer Mama Ulrike!!!! Wowwww!!! Die ganze Redaktionsbande der beliebten Yorkiezeitung YOZ (www.yorkiezeitung.de) – bei uns zu Gast!!! Das konnte ja nur gut werden!
Nach anfänglichem Beschnuppern verstanden wir uns super.
Immer wieder mussten wir drüben gucken, was da wohl Tolles passiert und so ging es auch den Mädels, immer war es spannend.
Wir machten gemeinsame Spaziergänge, spielten im Garten und schauten beim Nachbarn, ob es da etwas Besseres zu futtern gab.
Egal ob Knistertunnel, Quietschetiere oder der faule Kater Merlin, den man herrlich verbellen konnte – hmmm? Er machte sich nicht mal was draus!!! Wir fünf Yorkiedamen sorgten immer für Abwechslung.
Gweny besuchte die Yorkiebande, und alle hatten Spaß mit der kleinen Maus. Sie war gerade Yorkie des Monats geworden und wollte die Mädels von der Redaktion gerne kennen lernen.
Unsere Mamas unterbrachen ihr Gespräch und holten die Kameras. Ist doch klar, dass wir spannender waren als die langweiligen Menschengespräche!
Es war eine tolle Zeit, die viel zu schnell zu Ende ging. Noch einige Tage nach ihrer Abreise mussten wir an der Gästeterrasse schauen, wann die Mädels zu ihrem ersten Gang in den Garten kamen – aber da war nichts???
*Seufz* - wir würden uns freuen, wenn alle mal wiederkommen, es war so schön.
Pia und Kim warten auf die neuen Gäste



Septemberbilder
Montag | 2011-09-12 | 14:53

Dieser Sommer hat es mit der Sonne nicht ganz so gut mit uns gemeint, aber es gab auch schöne Tage.
Inzwischen haben wir September, der Sommer geht langsam zu Ende und wir zeigen euch die schönsten Fotos, die wir zuletzt gesammelt haben.
Wir schauen zurück auf ganz tolle Gäste mit ihren Fellschnuten, einen erholsamen Urlaub in Dänemark, Regentage am Fenster mit sehnsüchtigem Blick in den Garten und mit einem Blick nach vorne in einen hoffentlich goldenen Oktober.
Dann kam die große Überraschung, Kim bekam Post von ihrem Bruder Ronny (Djingiskan). Danke, dass wir ihn und seine Leute im Netz kennen lernen durften.
Schaut einfach im Fotoblog, was es da Neues gibt.
Fröhliche Beller von Pia und Kim
Fröhliche Hunde am Deich



Pia hat Geburtstag
Freitag | 2011-08-28 | 22:35

Herzlichen Glückwunsch zu deinem 5. Geburtstag süße Zaubermaus.
Vor fünf Jahren ist das kleine Glück bei uns eingezogen und wir wünschen uns, dass es noch ganz lange so bleibt.
Wir zeigen euch Fotos der letzten 5 Jahre im Fotoblog.
Wir haben dich lieb kleine Pia, du bist die Beste.
Süße Pia feiert am 28. August ihrem 5. Geburtstag



Einfach nur August
Sonntag | 2011-08-14 | 20:04

Der Sommer lässt immer noch zu wünschen übrig, es dürfte etwas sonniger sein.
Da wir nicht immer spannende Abenteuer erleben, zeigen wir euch einfach mal, wie wir den Garten und unsere Spaziergänge genießen.
Mama lauert ab und zu mit dem schwarzen Kasten, den sie Camera nennt. Sie erzählt dann Sachen, die eigentlich gar nicht stimmen oder säuselt leise Worte, nur damit wir sie anschauen und den Kopf zur Seite neigen.
Wir wollen doch hören, wenn sie von Nachbars Katze Lucy spricht, die immer Merlins Futter stibitzt, aber sich nicht von uns fangen lässt.
Kim fällt auf diese Versprechungen rein, sie kennt noch nicht alles, während Pia immer mal wieder die Augen schließt oder stur zur Seite schaut, wenn ihr die Knipserei zuviel wird.
Der eingebildete Merlin springt auf die Pergola, er hat keine Lust, sich von uns durch den Garten jagen zu lassen und warum kann er in die Karre springen, wenn Mama im Garten arbeitet? Wir schaffen es nicht!!!
Wenn er allerdings eine Maus im Blumenbeet fiepen hört, sind wir gemeinsam zur Stelle. Leider haben wir noch keine erwischt.
Merkt ihr was??? Urlaub kann auch schön sein, wenn man nicht auf Reisen ist----- Sommer eben!
Bald gibt es hier Partystimmung, wir haben ja Beide im August Geburtstag, das wird sicher lustig.
Pia und Kim lassen grüßen.
Pia und Kim im August



Kim´s 1. Geburtstag
Sonntag | 2011-08-14 | 20:19

Heute ist es soweit, unser Sonntagskind KIM ist 1 Jahr.
Die Zeit ist rasend schnell vergangen, aus der kleinen Zauselmaus mit den großen Knopfaugen wurde eine wunderschöne Prinzessin.
Wir lieben dich - kleine Kim und sind glücklich, dich bei uns zu haben.
Alles Gute zu deinem 1. Geburtstag.
unsere kleine Maus ist nun 1 Jahr



Unsere Freundin Tomke +
Freitag | 2011-07-29 | 01:01

Heute bekamen wir die traurige Nachricht, dass Kims Freundin, die Westihündin Tomke über die Regenbogenbrücke gegangen ist.
Wir waren sehr erschrocken, denn gestern noch tobten die Beiden über die große Spielwiese in der Nachbarschaft.
Immer wenn wir an Tomkes Haus vorbei kamen, lugte Kim durch die Hecke um zu schauen, ob sie wohl im Garten war. Dann rannten Beide um die Wette, Kim im Weg und Tomke im Garten. Laut bellend begrüßten sie sich durch den Zaun und freuten sich über die kurze Begegnung.
Noch größer war die Freude, wenn wir Tomke auf Spaziergängen trafen und ein Stück gemeinsam liefen. Nun musste Tomke in den Hundehimmel gehen, sie war doch erst 2 Jahre alt.
Tomke wurde vergiftet.
Welcher böse Mensch hat das getan? Alle Hundebesitzer in der Nachbarschaft sind in Aufruhr und erschüttert, denn es hätte jeden treffen können. Wer hasst unsere kleinen Freunde so sehr, dass er ihnen dieses Leid antut?
Tomke war ein freundliches kleines Hundemädchen, sie fiel niemandem zur Last und machte ihren Menschen nur Freude.
Wir vermissen dich kleine Maus und behalten dich in unserem Herzen.
Im Regenbogenland wirst du glücklich sein und irgendwann sehen wir uns alle wieder.
Mit deinen Menschen und allen deinen Freunden trauern Pia und Kim
Kims Freundin - kleine Maus Tomke



Dänemarkurlaub 2011
Mittwoch | 2011-07-27 | 18:21

Hallo, da sind wir wieder.
Wir hatten einen tollen Urlaub in Lyngby in Dänemark.
Für Kim war es das erste Mal und sie war begeistert. Pia erinnerte sich sofort an den Weg durch die Dünen und war blitzschnell an der Steiltreppe, die zum Strand führte.
Auch wenn uns jedes Mal das Herz stockte, die Hunde rasten die steile Küste zum Strand hinunter und freuten sich auf eine wilde Jagd im weißen Sand.
Wir besuchten die kleine Hafenstadt Saeby an der Ostsee mit ihren niedrigen Häusern, wo überall bunte Stockrosen an den Hauswänden um die Wette blühten und Künstler ihre Werke zeigten.
Traumjachten lagen im Hafen und ließen uns von wilden Abenteuern auf dem weiten Meer träumen.
Wir wanderten am Strand endlang zum alten Leuchtturm in Rubbjerg und versuchten Bernstein zu finden, aber damit hatten wir leider keinen Erfolg. Dafür sahen wir jede Menge Strandgut und wunderten uns, wo all die Sachen herkamen.
Natürlich wünschten wir uns Sonne pur, aber auch die Gewitterstimmung nach einem heißen Tag auf dem Campingplatz hatte ihren Reiz.
Pia und Kim hatten Freude an unserer Nachbarin Luna. Zusammen sausten sie über den Platz, während sie vor dem Schäferhund Alex doch Respekt hatten.br> Einen Regentag verbrachten die Mäuse überwiegend im Bett. Zusammengekuschelt hörten sie dem Prasseln auf dem Wohnwagendach zu und träumten von einem weiteren Gang ans Meer.
Der Sonnenuntergang ließ nicht lange auf sich warten und wir liefen noch mal zur Steilküste um die Abendstimmung zu genießen.
Klittgard Camping in Lyngby ist immer wieder toll und wir kommen sicher bald wieder hier her.
Pia und Kim genießen den weiten Strand in Lyngby



Urlaub 2011
Freitag | 2011-07-08 | 22:17

Hallo liebe WEB Freunde.
Wir melden uns mal für eine Weile ab. Wir starten in unseren Sommerurlaub. Morgen geht es los nach Dänemark. Wir melden uns bald wieder mit neuen Geschichten. Liebe Grüße Pia und Kim



Ein Wirbelwind zieht ein!!!
Sonntag | 2011-06-26 | 19:44

Während Pia und Kim jeden Tag freudig am Gartentor standen, um zu schauen, ob ihre neuen Freunde, Sissi und Peppino, in der Ferienwohnung schon aufgestanden waren, damit sie um die Wette rennen und mit Stöckchen durch den Garten toben konnten, bekamen wir den Anruf, dass es nun soweit war und Gwenys Mama die Dienstreise antreten musste.
Ein bisschen hatten wir uns schon darauf vorbereitet – Kabel waren versteckt, die großen Pflanzen zur Seite geräumt und eventuell gefährliche Dinge, die ein Welpe toll findet, in Sicherheit gebracht.
Ja – und dann kam Gweny!
Sie ist ein Yorkiemädchen, das vor nichts Angst hat. Sie sauste gleich durch den Garten, freute sich über alle Hunde, die sie neugierig beschnupperten und spielte mit. Ihre Mama hatte sie vergessen, was diese mit einem Seufzer hinnahm.
Pia spielte die beleidigte Leberwurst – bäääh – schon wieder ein Baby??? Grummelnd schaute sie uns an, wohl in der Hoffnung, dass die Maus bald wieder nach Hause geht.
Kim war begeistert, endlich jemand, der mit ihr tobt, Quietschtiere abjagt und durch die Wohnung rennt. Und das machte Gweny mit Begeisterung.
Immer wieder fragten wir uns, wann sie mit ihren 13 Wochen wohl einfach umkippt und endlich müde wird? Nichts passierte, Gweny war nicht zu bremsen!
Dafür hat sie nachts durchgeschlafen und mit zuckenden Pfoten von ihrem aufregenden 1.Tag geträumt.
Gleich am nächsten Tag landete sie beim Spielen im Teich und fand es noch gut. Sie wollte es gleich wieder versuchen. Gweny liebt das Wasser, was von unseren Beiden bestaunt wurde, sie machen einen Bogen um jede Pfütze.
Die Woche mit ihr war lustig, zumal Gweny gerne lernt und immer zu einem Spaß bereit war. Selbst Pia war nicht mehr abgeneigt.
Unsere Gasthunde mussten bald abreisen und es sollte noch ein Abschiedsfoto entstehen.
Gweny wartete brav auf ihr Leckerli und blieb mit den „Großen“ auf unserer Yorkiebank sitzen.
Am letzten Tag bekamen wir Besuch von lieben Freunden, die eine Yorkie- und eine Lhasahündin mitbrachten. Nun wuselten 7 Hunde durch den Garten. Alle verstanden sich super.
Auch das Foto mit der ganzen Bande war kein Problem.
Unsere Gäste reisten ab und Gweny wurde nach 5 wunderschönen Tagen abgeholt. Wir hätten sie gerne länger behalten, sie ist eine ganz tolle kleine Maus.
An die plötzliche Ruhe mussten wir uns erst wieder gewöhnen und gaaaanz leise schlich sich die Idee bei Mama ein, dass drei Yorkiemädel auch etwas Schönes sind!!! Oh oh, wenn das der Papa hört????
Alle Freunde sind abgereist, es ist sooo langweilig



Pfingsten nach Yorkieart
Freitag | 2011-06-17 | 17:23

Schon lange war geplant, dass unsere Netzfreundin Sabine mit ihrem Mann, der Yorkiehündin Sissi und dem Yorkie/Malteser Peppino bei uns Urlaub macht.
Pfingsten war eine gute Zeit.
Unsere Mäuse verstanden sich auf Anhieb. Sie tollten im Garten und standen voller Erwartung früh am Morgen an der Gartenpforte um zu schauen, ob beim Nachbarn schon „Leben in der Bude“ war.
Natürlich durfte ein gemeinsamer Gang zum Hundestrand nicht fehlen, für unsere Gäste etwas Besonderes.
Peppino ist eine echte Wasserratte, vorsichtshalber wurde er an die lange Leine genommen. Frauchen hatte Sorge, er könnte sich zu weit in die Nordsee wagen und so sah es auch aus.
Unsere wasserscheuen Mädel staunten nicht schlecht, als auch Sissi sich ins flache Wasser stürzte, um mit großen Hundefreunden ein Wettrennen zu veranstalten.
Pia fand es besser, in einem ausgebuddelten Loch weiter zu graben, um die Mäuse zu suchen, die ihre Vorgänger nicht erwischt hatten, während Kim mit Sissi den Deich rauf und runter jagte.
Abends waren sich alle einig, wie herrlich konnte man mit vollem Bauch zu Viert im Garten die letzten Sonnenstrahlen genießen.
Ein Korb voller Yorkies



Frohe Pfingsten
Montag | 2011-06-13 | 01:06

Da wir über die Pfingsttage ganz viel zu tun haben und nicht alle die lieben Gästebuch-Eintragungen beantworten können, wünschen wir unseren ganzen Freunden auf diesem Weg ein sonniges Pfingstfest.
Genießt die freie Zeit mit euern Zweibeinern und lockt sie durch die duftenden Felder.
Wir haben Besuch von tollen Yorkiefreunden und werden bald darüber berichten.
Alles Liebe von Pia und Kim
Besuch von Yorkiefreunden



Yorkietreffen mit Pudel
Donnerstag | 2011-05-26 | 21:05

Gelangweilt lagen Pia und Kim auf der Treppe, ihrem Aussichtspunkt nach draußen und warteten, dass ihre Menschen endlich Zeit für sie hatten.
Als dann ein Auto vorfuhr, bekamen sie lange Hälse – wer kam zu Besuch?
Große Freude, als ihre Freunde Bandit, Micky, Sam und nun auch die kleine Gweny in ihren Boxen ins Haus gebracht wurden. Alle bellten, quietschten und winselten durcheinander und ganz schnell sauste die Sechserbande in den Garten.
Micky umwuselte seine heimliche Liebe Kim, Pia zickte ihren aufdringlichen Bruder an, Sam hüpfte vergnügt durch die Blumenbeete und die kleine Gweny musste sich erst mal sammeln und schauen, wo sie gelandet war, hatte sie doch bis gerade in ihrer Tasche geschlafen.
Gweny fand der Gartenteich so spannend, dass wir befürchteten, sie könnte ins Wasser plumpsen und ließen sie nicht aus den Augen.
Die Kamera startklar versuchte ich, die Bande aufs Bild zu bannen, gar nicht so einfach, weil alle durcheinander sprangen.
Kim versteckte sich in den Büschen hinter dem Teich, als plötzlich eine Maus in Panik quietschte. Sofort waren alle gespannt und schauten aufgeregt. Sam wollte schnell zu Kim und der Maus und lief ohne richtig zu schauen einfach geradeaus. Das der Teich (ein bisschen) imWeg war, übersah sie völlig und landete mit einem Platscher im Wasser. Sie nahm es gelassen und als sie trocken gerubbelt war, konnte das Spiel weitergehen.
Natürlich wollten wir ein Gruppenfoto auf unserer „Yorkiebank“ machen, was nach einigen Anläufen mit der Leckerlidose auch einigermaßen gelang.
Es war ein lustiger Nachmittag und wir freuen uns schon auf den Juni, wo die kleine Gweny einige Tage bei uns Urlaub macht, dann gibt es sicher eine neue Geschichte mit lustigen Fotos.
Foto auf der \"Yorkiebank\"



Wochenendausflug
Donnerstag | 2011-05-19 | 21:26

Am letzten Wochenende hatten wir die Idee, eine kleine Reise zu machen und dabei einen Wildpark zu besuchen.
Immerhin wohnte Kim nun schon einige Monate bei uns und kannte kaum andere Tiere.
In diesem Park durften alle Tiere frei herumlaufen - tja, bis auf die Bären, denen man vorsichtshalber eine Grenze mit einem Elektrozaun gesetzt hatte, was wir sehr begrüßten, denn diese Burschen waren schon recht Furcht einflößend.
Kim fand diese Teddys ganz ok, während die harmlosen Hängebauchschweine ihr Angst machten.
Pia wollte Wildscheine jagen, nicht wirklich eine gute Idee, denn die Mütter passten gut auf ihre Frischlinge auf.
Wir beobachteten ein Rudel Rehe, das von unseren Hunden nur bedingt begeistert war und schauten einer Gänsefamilie zu, die ihrem Nachwuchs auf einem See die weite Welt zeigte. Ein Schwan saß majestätisch auf seinem Gelege, fauchte bei Annäherung und die Ziegenkinder warteten auf Streicheleinheiten.
Ein Regenschauer war unser Spielverderber und was lag da näher, als den Rest des Nachmittags in unserer Ferienwohnung gemütlich bei heißem Tee zu vertrödeln, während die Hunde trockneten und mit zuckenden Pfoten wilde Bären und Füchse jagten.
Pia und Kim im Wildpark



Yorkiefrühling mit Gweny
Sonntag | 2011-05-08 | 19:56

Wir bekamen einen Überraschungsanruf von unserer Freundin Wiebke.
Sie wollte nichts verraten, uns aber ihr neues Familienmitglied vorstellen.
Um nicht vor Neugierde zu platzen, luden wir Wiebke spontan zum Kaffee ein.
Wiebke war gerade in der Stadt unterwegs und kam kurze Zeit später zu uns. Diesmal kam sie ohne ihre Hunde – na so was?
Schmunzelnd stellte sie eine Tragebox auf die Terrasse und öffnete sie.
Pia und Kim machten lange Nasen. Oh je, was war das? So eine kleine Yorkiemaus hatten wir lange nicht gesehen. Frech verspielt lugte Gweny aus der Box, um gleich Kim in die Ohren zu zwacken und dann über den Rasen zu sausen.
War nicht vor kurzer Zeit unsere Kim auch noch so eine Haselmaus?
Ein bisschen Ohren- und Pfotenpflege musste sein, was Gweny nicht weiter störte, sie schlief beim brummenden Geräusch des Rasierers einfach ein.
Pias Gesicht sprach Entsetzen pur – Oh nein, nicht schon wieder ein Baby! Pia möchte nicht wirklich so kleine Ohrenlocher um sich haben.
Sie legte sich hinter den PC und ihre Augen bettelten: Schreib eine Mail und gib sie zur Adoption frei!!!
Wiebke wünschte sich zu ihren Jungs schon lange eine junge Dame, anderseits waren zwei Hunde auch genug. Als sie dann die Anzeige sah, wollte sie: NUR MAL SCHAUEN!!!
Wer kennt nicht dieses Phänomen? Nur mal schauen??? Heißt das nicht zu 99% - Gekauft?
Gweny durfte gleich mit ins neue Zuhause. Wiebke konnte natürlich nicht widerstehen.
Bandit und Micky mochten ihre kleine Schwester auf Anhieb und genauso ging es zwei jungen Dachsen, die von einem Freund der Familie mit der Flasche aufgezogen wurden, als ihre Mama ums Leben kam. Uh ha, wollten die jungen Wilden wirklich nur spielen? Oder sahen sie in der kleinen Gweny eine besonders leckere Beute?
Keine Sorge, alle haben überlebt!
Nun bleibt uns nur zu sagen: Herzlich willkommen in der Yorkiewelt – kleine Gweny!!!!
Gweny zieht bei Bandit und Micky ein



Der Mai ist gekommen!
Montag | 2011-05-02 | 19:31

Noch immer haben wir Sonnenwetter und genießen die warme Zeit mit langen Spaziergängen.
Heute lernten wir die Shiva kennen, sie ist ein kleines schwarzes Hundemädel, das vor kurzem bei uns in der Nachbarschaft eingezogen ist und gleich Freundschaft mit Kim schloss.
An der Apfelwiese trafen wir Nachbarhündin Bonny und die Aredailhündin Josefine, die immer nur toben möchte.
Als wir beim Haus von Anton vorbei kamen, hörten wir schon das fröhliche Bellen von ihm und Lilly. Anton und Lilly mussten für den jährlichen Sommerschnitt herhalten und waren froh, es überstanden zu haben. Nun konnten alle zusammen eine Runde toben.
Anton versuchte mehrfach, die Damen – einschließlich seiner Mama Lilly – ein ganz kleines bisserle zu begatten. Leider sahen alle Hundemädel es anders und so hatte Anton keine andere Möglichkeit, als seine Frühjahrslust an seinem geliebten Schlafteddy auszulassen.
Kim konnte das „Elend“ nicht mit anschauen und nahm lieber Reißaus!
Trotzdem war es ein lustiger Hundenachmittag und wir haben die neusten Maifotos im Kasten.
Kim ausgelassen beim \"Stöckchen suchen\" auf der Spielwiese



Ostertage
Mittwoch | 2011-04-27 | 22:27

Ostern strahlte die Sonne vom Himmel.
Bei uns hatte sich lieber Besuch angesagt.
Unsere Web Freundin Sigrid verbrachte einen Kurzurlaub an der Nordsee. Sie ist leidenschaftliche Tierfotografin und wünschte sich ein Yorkietreffen am Norddeicher Strand.
Kein Problem, wir riefen Wiebke mit Bandit und Mickey an und schon konnte eine Fotosession starten.
Natürlich liefen uns auch andere Hunderassen vor die Kamera und so ist ein toller Mix entstanden.
Als Yorkiefreunde waren wir sehr froh, das unsere Fellschnuten nicht unbedingt eine Wattwanderung bevorzugten, während andere Hundefreunde kein Problem mit der gemeinen Matschepampe im Watt hatten – sehr zum Bedauern der Besitzer!!!
Unsere Zwerge verstanden sich super mit den großen Freunden, auch als sie ihnen das Trinkwasser stibitzten - scheinbar war es besser als das eigene?!?!?
Drei Stunden am Strand machten die Fellschnuten müde und die Kamera war heiß gelaufen.
Wieder zu Hause erwartete uns eine neue Gastfamilie mit Hundedame Leni. Müde ließen Pia und Kim noch ein gemeinsames Foto über sich ergehen, um dann einfach nur noch auf der Terrasse zu chillen.
Weitere Fotos findet ihr sicher auf: http://www.siggipix.de/
Pia am Hundestrand, bereit für eine Fotosession



Hallo Hundefreunde,
Montag | 2011-04-25 | 22:01

vor nicht langer Zeit bekam ich ein Halsband von:
sabine.reng@puppyundprince.de | www.puppyundprince.de.
Ich sollte testen, wie sich dieses Nylonhalsband (Name: Provence) hier an der Nordsee bei Wind und Wetter bewährt.
Kim trug das Band nun fast zwei Wochen. Es war nicht so einfach, es gut darzustellen, denn die langen Haare von meinem Yorkshire Terrier verdecken es auf vielen Fotos, aber bei Sabine kann man es anschauen.
Ich kann folgendes Urteil abgeben:
Dieses Halsband lässt sich auch bei langem Hundefell super anlegen und tragen. Es hat Kims Haare weder abgebrochen noch verknotet.
Die Öse zum Einhaken der Leine ist groß genug, dass man nicht suchen und fummeln muss, um den Haken der Leine zu befestigen.
Nach unseren ersten Gang zum Hundestrand war eine Handwäsche unbedingtes Muss. Kim stürzte sich zwar nicht, wie einige andere Hundefreunde, ins Watt, aber der feine Sand setzte sich überall fest und ließ das Halsband grau und unansehnlich aussehen.
Kein Problem, „Provence“ trocknet ganz schnell und behält nach der Wäsche die strahlende Farbe.
Ich bin rundherum zufrieden.
Allerdings muss ich dazu sagen, „Provence“ wird zu meinen sportlichen Halsbändern gehören, geeignet für Freizeit und Spaß.
Wer Yorkies kennt, weiß, dass sie gerne schick aussehen – ob das die Idee vom Yorkie oder seinem Besitzer ist, bleibt unser Geheimnis!!!!
Das ist natürlich kein Problem, Sabine hat wunderschöne Lederhalsbänder - auch solche, die mit Strassbuchstaben und anderen Accessoires verziert werden können.
Ich habe sie angeschaut und bestimmt gehören sie bald zum Bestand von Pia und Kim.
Schaut einfach mal rein bei: SABINE RENG – PUPPI and PRINCE
Bald zeigen wir die Geschichte und Fotos, wie Pia und Kim die Ostertage am Strand verlebten.
Kim sucht Goldfische im Gartenteich



Sandsturm und Fotoshooting
Donnerstag | 2011-04-07 | 00:21

Seit Tagen Sonnenschein, was lag da näher, als eine Verabredung mit Pias Bruder Bandit, seinem Freund Mickey und der kleinen Sam, die wir ewig nicht gesehen hatten.
Wiebke und Svenja waren schon lange nicht mehr am Strand und freuten sich.
Natürlich spielte das Wetter an diesem Tag nicht wirklich mit. Der Himmel war grau verhangen, es stürmte wie verrückt.
Wir sind trotzdem losgezogen. Ein echter Yorkie kennt keinen Schmerz und Pudel Mickey auch nicht!
Während wir mit hochgezogenen Schultern dem fliegenden Sand trotzten, jagten die Hunde mit Spaß durch die Dünen. Wir veranstalteten ein kleines Wettrennen, was mit fröhlichem Gebell angenommen wurde.
Die großen Maulwurfhügel waren geebnet, der Strand wieder glatt.
Als wir alle den Deich erreichten und die Nasen in den kalten Wind streckten, sausten die 5 Hunde wie auf Kommando los zur nahe gelegenen Kurklinik.
Was war das? Eine geheime Absprache?
Sie standen vor der Tür und wollten ins Warme. Leider dürfen Hunde nicht in eine Klinik.
Da war es schon besser, schnell nach Hause zu laufen, sich dort bei einem Kaffee aufzuwärmen und den Hunden den knurrenden Bauch zu füllen.
Auf dem Heimweg konnte man als Hund ja noch versuchen, im Kurpark die Enten auf dem Teich zu fangen. Zum Glück ohne Erfolg!
Zufrieden ließen die Fellnasen später ein Fotoshooting über sich ergehen, wer weiß, wann alle Frauchen wieder einmal zusammen Zeit haben.
Müde Hunde suchten sich später ein Schlafplätzchen und träumten vom Sand, Wind und Meer.
Zumindest der Sand rieselte sanft aus den schnarchenden Fellmonstern.
Strurmhunde am Deich



Großbaustelle Strand
Donnerstag | 2011-04-02 | 19:09

Heute wollten wir mal wieder durch den Feldweg zum Strand laufen, lange waren wir nicht dort.
Schon auf der großen Treppe über den Deich zogen die Hunde an der Leine, sie konnten es nicht abwarten über die Drachenwiese zu rennen und die Möwen zu jagen.
Dann kamen wir zum Hundestrand – aber oh Schreck – was war das?
Überall am langen Strand ragten Sandberge wie riesige Maulwurfshügel in den Himmel und riesige Bagger machten einen Höllenlärm.
Wir wohnen am Wattenmeer und haben keinen natürlichen Strand. Damit die Gäste ein bisschen am Sandstrand liegen können, wurde dieser vor etlichen Jahren aufgespült.
Alle paar Jahre wird der Strand erneuert und so eine Zeit hatten wir erwischt.
Für Pia und Kim tat sich ein neuer Abenteuerspielplatz auf. Sie rasten die Sandhügel rauf und runter, spielten Fangen und Verstecken.
Zuerst schauten sie ein bisschen perplex, als auch andere Vierbeiner durch die Hügel sprangen – es war doch IHR neues Revier!!!
Es gab keinen Ärger mit den großen Freunden, auch wenn Kim anfangs lieber Schutz bei den Menschen suchte.
Die Hunde spielten und ihre Besitzer tauschten nette Geschichten aus. Wer kennt es nicht? Hundefreunde finden immer ein gemeinsames Thema, egal wie groß oder klein die Fellschnuten sind.
Pia und Kim schauen über den Deich



Ostermonat,Pia und Kim im Garten und im Feld
Donnerstag | 2011-04-01 | 19:03

Inzwischen haben wir April, wie schnell die Zeit doch vergeht. Bald ist Ostern.
Kim genießt jede freie Minute im Garten oder auf unseren Spaziergängen.
Es sind ganz viele neue Fotos entstanden, einige davon möchten wir euch nicht vorenthalten. Die ganze Palette würde leider den Rahmen der HP sprengen.
Spaß haben wir, wenn unsere Fellschnuten im Garten nach Mäusen suchen, die längst verschwunden sind, aber – so wie diesmal – ihren Duft in den noch unbepflanzten Kübeln hinterlassen haben.
Nach und nach verliert Kim ihre Angst vor unbekannten Dingen und sie merkt, dass nicht alle bellenden Hunde sie beißen wollen.
Ihr neustes Spiel beobachten wir mit Sorge – die ersten Hummeln brummeln über die Wiesen, auch sie sind froh über die Frühlingssonne und die erste frische Mahlzeit. Kim kennt diese kleinen Brummelflitzer nicht und möchte sie am Liebsten fangen. Unser Rufen hat da wenig Sinn, Kim mag sich den Spaß nicht verderben lassen.
Wir haben schon ein bisschen Angst, denn unsere Pia machte im ersten Jahr schlechte Erfahrung, weil sie eine Libelle gefangen hatte, die zustach und Pia an dem Gift fast gestorben wäre. Dank unserer Tierärztin und schnelles Handeln ging alles gut aus.
Pia hat daraus gelernt, sie macht um Hummeln, Bienen und Wespen einen großen Bogen.
Leider kann man nicht immer dabei sein und wir wünschen unseren Fellschnuten, dass sie nie oder - nie wieder schlechte Erfahrung machen müssen und die schöne Zeit draußen genießen können.
Pia und Kim erkunden einen See auf unserem Spaziergang durch die Felder



Kurzurlaub in Konstanz
Donnerstag | 2011-03-17 | 16:26

Am letzten Wochenende beschlossen wir, einen kleinen Urlaub in Konstanz zu machen.
Pia kennt lange Autofahrten, aber Kim….? Immerhin bedeutete eine Reise von Ostfriesland zum Bodensee eine Fahrt von fast 900 km.
Kim hat es super gemeistert. Mit einigen längeren Pausen verschliefen die Hunde die lange Fahrt und waren zufrieden.
Am ersten Tag wanderten wir durch einen Wald hinunter zur Marienschlucht an den Bodensee. Die vielen Treppen und holprigen Wege ließen uns Flachländer manches Mal anhalten um Luft zu holen, aber als echte Terrier rannten Pia und Kim die Stufen übermütig rauf und runter. Fröhlich begrüßten sie andere Vierbeiner, die mit ihren Leuten ebenfalls unterwegs waren. Am See sausten sie durch feuchte Blätter und nassen Sand. Eigentlich wasserscheu machten sie nicht mal halt am flachen Seeufer und liefen ins Wasser.
Nach kurzer Zeit war von unseren frisch gestylten langhaarigen Hunden nichts mehr übrig. Ein Horror für jeden Yorkiefreund.
Äste, Moos und Blätter hatten sich im nassen Fell verfangen, der feine Sand panierte die Beine, aber unsere Fellschnuten waren glücklich.
Das böse Erwachen kam abends im Hotel, als ich müffelige Hunde entfilzen und reinigen musste, damit sie am Fußende unseres Bettes ihren Erholungsschlaf halten konnten, um am den nächsten Tag für ein neues Abenteuer bereit zu sein.
Pia und Kim warten, dass es endlich los geht.



Unser zweiter Urlaubstag
Donnerstag | 2011-03-17 | 16:34

Überlingen - Säntis – Schaffhausen.
Am zweiten Tag unseres Urlaubs machten wir eine Fahrt nach Überlingen, um die zerrissene Perlenkette anzuschauen, die an den Flugzeugabsturz 2002 erinnern soll, bei dem damals viele russische Kinder und Jugendliche ums Leben kamen, die einem fröhlichen Urlaub nach Barcelona entgegen flogen, als Belohnung für besondere Leistungen in der Schule und hier ein tragisches Ende fanden.
Auch jetzt noch ein bedrückendes Gefühl.
Danach entschlossen wir uns zu einem Abstecher in die nahe liegende Schweiz.
Nach einem Spaziergang durch einen Wald kamen wir an einen Punkt, an dem man die Schnee bedeckten Alpen sehen konnte, der Säntis ragte strahlend in den Sonnenhimmel.
Während wir träumend in die Ferne schauten, rasten Pia und Kim durch ein abgeerntetes Maisfeld und versuchten sich die alten Stängel abzujagen, natürlich mit der Unterbrechung vertrocknete Kuhfladen zu knabbern, wobei sie sich auch durch unser entsetztes PFUI nicht unterbrechen ließen!
Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Schaffhausen. Hier schauten wir uns den Rheinfall an. Tosende Wassermassen stürzten in die Tiefe, immerhin der größte Wasserfall Europas.
Pia und Kim bestaunten die vielen Forellen, die fröhlich im sprudelnden Wasser surften und für sie unerreichbar waren.
Müde lagen sie später im Hotel und zuckten im Schlaf mit den Pfoten.
Ob es ihnen im Traum gelungen war, die flinken Fische zu fangen?
Kim ist bereit für spannende Urlaubsabenteuer



Bodensee und Altstadtbummel
Donnerstag | 2011-03-17 | 16:46

Am letzten Tag unserer kleinen Reise kam die Sonne schon am frühen Morgen durch den leichten Bodenseenebel.
Was lag da näher, als eine lange Wanderung am See bei frühlingshaften 17 Grad.
Pia und Kim hatten Spaß daran, am Wasser nach Stöckchen zu suchen, sich von Studenten, die ihre Pause mit einem Eis am See verbrachten, knuddeln zu lassen oder Schnupperkontakt mit anderen Vierbeinern aufzunehmen.
Nach 8 km Wanderung lockte uns die wunderschöne Altstadt mit ihren kleinen Gassen, Bistros und Geschäften zu einer Stärkung. Auch die Hunde hatten nichts gegen ein kleines Wienerle.
Wir hörten Straßenmusikanten zu, bestaunten die Besonderheiten in den Auslagen - natürlich mussten wir ein bisserle kaufen - und ließen den Nachmittag mit einem sahnigen Kaffee auf einer Bank am See ausklingen.
Die letzten Spuren von der Fasnacht wurden gerade beseitigt. An einigen Ecken blitzten bunte Federn von den sicher lustigen Kostümen und knautschige Luftschlangen im restlichen Herbstlaub.
Vor einer Woche waren hier in den Straßen die Narren los. Für die Menschen sicherlich eine große Gaudi, aber nicht für unsere lieben Vierbeiner.
Viel zu schnell gingen die schönen Tage vorbei und wir mussten die lange Rückreise antreten.
Unser Ostfriesland empfing uns mit dicken Wolken und eiskaltem Ostwind. Hier an der Nordsee spürten wir noch nichts vom beginnenden Frühling, aber irgendwann kommt er auch zu uns.
Unsere Fellschnuten waren überglücklich, wieder in ihrer gewohnten Umgebung zu sein.
Sie sausten durch den Garten um zu schnuppern, welche Fremdlinge es inzwischen gewagt hatten, in ihr Revier einzudringen. Sogar Kater Merlin wurde überschwänglich begrüßt, obwohl er sonst gerne ein beliebtes Jagdobjekt ist – pssst!!!! – es macht ihm nichts aus, aber das wissen Pia und Kim nicht.
Urlaub ist wunderschön, aber ein gemütliches Zuhause hat auch was.
Pia ist wieder zu Hause



Frühlingswetter
Montag | 2011-03-07 | 21:20

Inzwischen haben wir März und es wird höchste Zeit, dass wir uns mal wieder melden.
Endlich sind die grauen Tage vorbei und wir genießen jeden Tag die Sonne.
Überall blühen die bunten Krokusse, Vögel zwitschern und im Gehege meckern die Ziegen alle Spaziergänger an.
Gerne würden wir eine spannende Geschichte erzählen, aber bei uns ist nichts Spektakuläres passiert.
Kim wohnt seit 4 Monaten bei uns und ist eine junge Dame geworden. Jeden Tag entdeckt sie neue Sachen:
Eines Tages nach dem langen Winter konnte sie nicht mehr über den Teich laufen, sie sackte bis zum Bauch ein – Tauwetter!
Nicht alle Katzen sind so harmlos wie unser Merlin, es gibt da welche, die fauchen und schlagen auf die Nase, wenn man sie jagen möchte!
Wenn große Hund dunkel bellen, heißt das nicht immer – ich will dich fressen, sondern –komm spiel mit mir!
Wenn Pia grollend ihr Schweineohr verteidigt, sollte man es schon ernst nehmen, sonst gibt es gewaltig was auf die Mütze!
Heute in einem kleinen Park hatten Pia und Kim ihre erste Begegnung mit einem Igel. Der stachelige Kerl war wohl erwacht und suchte laut raschelnd nach der ersten Nahrung.
Beide Hunde mussten zurück bleiben, sie durften nur aus der Ferne gucken. Der Igel sollte nicht gestört werden und auf die hüpfenden, krabbelnden Untermieter des stacheligen Gesellen hatte ich keine Lust.
Immerhin ließ der Kleine mich als Paparatzi zu und zog nicht gleich seine Nase ein.
Später sind wir durch eine Binsenwiese nach Hause gelaufen. Pia war nicht begeistert, sie mag es nicht, wenn trockene Blätter oder Grashalme an ihrem Fell hängen bleiben, aber schließlich ließ sie sich von Kims Übermut anstecken.
Pia und Kim beim Fotoshooting



Einfach mal so
Montag | 2011-02-14 | 23:38

Liebe Leser und Freunde unserer kleinen Homepage.
Heute möchten wir einfach mal allen ein DANKE SCHÖN sagen, die uns schon so lange besuchen und uns die Treue halten.
Im November ist Kim bei uns eingezogen und wir möchten euch zeigen, wie schnell ein Hundekind sich in drei Monaten entwickelt.
Wir sind glücklich und danken Manuela, dass sie uns die kleine Maus anvertraut hat.
Besonderer Dank gilt unseren Freunden Daniela und Andreas mit ihren Jungs Gino, Tumbee und Joel. Fast gleichzeitig zog ein Welpe bei uns ein und es macht großen Spaß, sich auszutauschen und die kleinen Schwierigkeiten und lustigen Begebenheiten mit einem jungen Hund zu erzählen.
Die neusten Fotos von Danielas Hundebande begeisterten uns so sehr, das wir gerne so schöne Fotos auf schwarzem Hintergrund von unseren Mädels machen wollten. Dani hatte nichts dagegen und nun kann man das Ergebnis bei uns anschauen. Danke Dani!
Danke auch an Ulrike, die in ihrer YOZ unsere eingeschickten Berichte veröffentlicht oder unsere Fotos für ihre Puzzle oder Suchbilder verwendet.
Zum Schluss möchten wir unseren Freunden für all die lieben Grüße zum Valentinstag danken.
Wir werden uns weiter bemühen, kleine Geschichten zu schreiben, die wir mit unseren Yorkies erleben und die neusten Fotos zur Verfügung stellen.
Pia und Kim beim Fotoshooting



Lauter kleine Hunde
Freitag | 2011-02-04 | 21:04

Wetter wie im April!
Während an einem Tag die Sonne vom Himmel strahlte und uns an den Strand lockte, goss es am nächsten Tag wie aus Eimern und die Hunde schauten sehnsüchtig in den Garten.
Was sprach also dagegen, sich mal wieder mit Bruder Bandit und seinem Freund Mickey zu treffen?
Diesmal war nicht die kleine Sam dabei, dafür brachte Wiebke den 6 Monate alten Yack mit, ein Dackeljüngling, der über das Wochenende bei ihr gehütet wurde. Die Jungs waren wie immer begeistert, die Mädel weniger.
Yack fand den Quietscheesel von Kim nur gut und nervte doch ein bisschen, Bandit musste es mit dem Longihund besser machen und quietschte noch lauter, aber wir nahmen es mit einem Lächeln.
Lilly kam mit ihrem Frauchen zu einem kurzen Besuch und auch sie war entsetzt über die 3 „Männer“. Da half nur: Zähne zeigen und die Jungs in ihre Schranken weisen. War sie deshalb durch den strömenden Regen gelaufen, um Pia und Kim zu besuchen?
Wir ließen die Bande trotz der Nässe in den Garten, um ein paar Fotos zu machen, aber es hatte keinen Sinn, das Licht war zu schlecht.
Mickey hatte es auf Mama abgesehen, der kleine „Flummi“ wollte immer wieder ihre Ohren auslecken, ein Liebesbeweis von dem verrückten Pudel.
Pia und Kim hielten sich lieber auf den Sesseln auf, um aus sicherer Höhe den Jungs beim Spielen zuzuschauen. Auch Wiebkes Bemühungen, Kim zu zeigen, dass Bandit ein ganz Lieber ist, scheiterten.
Schließlich setzten die Damen sich auf die Treppe und schauten zur Haustür. Um diese Zeit musste doch der liebste Papa von der Arbeit kommen und der würde die Jungs schon vertreiben.
Schnell war der ganze Stress vergessen, denn Papa brachte zwei neue Kuschelbetten mit, welch eine Freude, aber warum wollten beide Hunde unbedingt in das Bett, in dem der andere gerade saß?
Na egal, als der Papa sich zur Entspannung und um Streit aus dem Weg zu gehen, lang auf den Boden legte und den „Hundeberg“ spielte, war die Welt endgültig wieder in Ordnung.
Spaziergang bei Sonnenschein zum Hundestrand



Hundebeschäftigung
Sonntag | 2011-01-23 | 14:28

Lange mussten wir warten, bis der hohe Schnee endlich getaut war. Aber unsere Freude auf nun wieder längere Spaziergänge wurde schnell getrübt. Seit Tagen gab es immer wieder Regenschauer.
Also musste Plan B geschaffen werden.
Zuerst einen kurzen Gang ins nasse Wetter – natürlich unter den bitterbösen Blicken der Hunde!
So lohnte sich das anschließende Wellnessprogramm wenigstens.
Waschen – fönen – kämmen – stylen! Schließlich sollten die neue Halsbänder und Schleifchen ins rechte Licht gerückt werden.
Pia und Kim war das völlig egal, sie wollten nur fertig werden und ihre Ruhe haben.
Nun hatte ich Zeit, einige Dinge aufzuräumen, die schon eine Weile warteten. Dazu gehörte eine Fadengardine, die sich in der Schublade vertüdert hatte.
Für Kim ein neuer Spaß, (was die Sache nicht einfacher machte) während Pia in ihrem Korb döste.
Fast fertig, klingelte es an der Haustür, Lilly kam mit ihrem Frauchen zum Kaffee- und Hundespielbesuch. Auch sie konnten mit dem gruseligen Wetter nichts anfangen und suchten ein bisschen Abwechslung.
Die Gardine war vergessen – von mir – nicht von den Hunden!!! Schimpfen hatte keine Sinn, wir verkniffen uns das Lachen und schossen schnell ein paar Fotos.
Später machte Kim ihre erste Erfahrung mit einem Luftballon. Eine ganze Weile hielt die dünne Haut ihren rauen Spielen stand, aber gerade als ihr liebster Papa von der Arbeit zur Tür herein kam, machte es – PENG! Kim schaute ihren Papa verdutzt an, warum hatte er ihr tolles Spielzeug zerstört?
Macht nichts Kim, wenn es morgen wieder regnet, bekommst du einen neuen Ballon.
Kim wartet darauf, dass etwas Spannendes passiert



Hundeallerlei
Sonntag | 2011-01-23 | 14:34

Eigentlich können wir gar nichts Neues berichten, so viel ist nicht passiert.
Aber wir haben eine Menge Fotos gemacht und die wollen wir nicht vorenthalten.
Die ersten zarten Sonnenstrahlen lockten uns in die Natur.
Kim kennt ja fast nur Eis und Schnee. Fast wäre sie in unserem kleinen Teich eingebrochen, denn seit sie bei uns ist, konnte sie auf seiner Eisdecke laufen. Aber sie bemerkte rechtzeitig, dass sie das dünne Eis nicht mehr betreten darf, einmal nasse Beine bis zum Bauch reichten aus.
Dann besuchte uns Anton, Kim liebte ihn auf Anhieb, endlich jemand, der stundenlang durch den Garten toben mochte. Pia schaute sich das Spektakel lieber aus der Ferne an. Soviel Jugendpower war ihr dann doch zuviel.
Es gab noch ein paar neue Fotos nach der morgendlichen Pflege und dann wollte Mama ihre genähten „Gute-Laune-Nordsee-Eumel“ fotografieren und setzte sie dazu auf die Treppe. Kim fand das Spiel sehr spannend. Sie setzte sich einfach dazu. Mama meinte, Kim wollte sich einen Eumel stibitzen, um ihn zu zerpflücken, aber das war nicht so. Kim schaute gespannt in die Kamera. Nun haben wir einen „Gute-Laune-Hundeeumel“!
Auf dem verwaisten Spielplatz konnten Pia und Kim endlos den kleinen Hügel auf und ab rennen und auf dem Bolzplatz die frischen Maulwurfshaufen ausbuddeln.
Das alles hatte natürlich zur Folge, dass total verdreckte Hunde nach Hause kamen, aber echte Terrier dürfen sich auch mal so richtig schmutzig machen.
Heute reichte Pfoten und Bauch abspülen und rubbeln, morgen ist dann mal wieder Badetag – aber pssst – das dürfen Pia und Kim nicht hören! Baden gehört nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.
Pia und Kim haben ein Fotoshooting



Überraschungsbesuch
Sonntag | 2011-01-23 | 14:39

Ein ganz so einladendes Wochenende wurde uns vom Wetterbericht nicht versprochen. Wieder nur Matsch, kurze Spaziergänge und anschließend Bauch und Füße waschen – natürlich für die Hunde!
Gab es eine andere Möglichkeit?
Da war doch der kleine „neue“ Joel, der bei unseren Freunden Gino und Tumbee eingezogen war und den wir gerne kennen lernen würden?
Kim verstand uns nicht – war sie nicht auch NEU??? Oder schon alt? Drei Wochen älter als Joel???
Ein Anruf genügte: Kaffeebesuch? Habt ihr Lust, wollen wir unsere Hundekinder kennen lernen? Klar – warum nicht?
Also wurden Pia und Kim ins Auto gepackt und wir machten uns auf die Reise – immerhin 300 km.
Es war soooo toll. Kims anfängliche Scheu vor den „Männern“ legte sich ganz schnell und Pia traf Tumbee wieder, der ihr schon vor 2 Sommern seine Liebe erklärt hatte. Es wurde auf Hundeart getuschelt und geflirtet.
Im Laufe des Nachmittags kamen dann Merlin und Trüffel mit ihren Dosenöffnern als weitere Gäste zu Besuch und die Hundemädel waren ein bisschen überfordert.
Pia zeigte Kim, wie sie sich vor soviel Männerpower wehren kann – einfach ein bisschen zicken und in die Luft zwacken und die Kerle werden gefügig.
Wir würden so gerne tolle Fotos mit wunderschönen Hunden von unserem Treffen zeigen, aber……….Nieselwetter, Nebel und nasse Hunde waren das Ergebnis.
Macht nichts – der Tag war einsame Spitze.
Immerhin ist es uns gelungen, ein Gruppenfoto mit den Neulingen zu machen, aber nur mit einer Handvoll Leckerchen. Die alten Hasen Gino, Pia und Tumbee blieben brav im Sofa sitzen, während Joel und Kim andere Flausen im Kopf hatten und aus dem Bild sprangen.
Am späten Nachmittag lagen überall müde Hunde und für uns wurde es Zeit, den doch langen Heimweg anzutreten.
Kurz vor unserer Abfahrt kam ein lieber Nachbar von Dani und präsentierte uns seinen kleinen Lucky, der mit 9 Wochen bei ihm eingezogen war. Sieben neugierige Hundenasen stürmten auf den kleinen Kerl los, aber er nahm es gelassen.
Herzlich willkommen in der Yorkiewelt, kleiner Mann!
Wir danken Dani und Andreas für den schönen Tag und freuten uns, Reiner und Iris nach unserem Yorkietreffen 2009 wieder zu sehen.
Yorkies sind klasse, sie schaffen überall Freunde!!!
Pia mit Gino und Tumbee im Garten



Silvester
Smastag | 2011-01-01 | 17:17

Nun ist das Jahr fast zu Ende. Unsere neue Kameradin Kim wohnt inzwischen 7 Wochen bei uns und wir freuen uns jeden Tag, sie ausgesucht zu haben.
Am 2. Januar wird sie schon 5 Monate alt. Wie schnell die Zeit vergeht.
Tapfer geht sie mit uns spazieren, immer nur Schnee und eisige Kälte, etwas anderes kennt sie ja kaum.
Zu Hause ist ihr größter Feind der Wischmop, kaum hole ich ihn hervor, wird sie zur reißenden Bestie, dieses Ding muss vernichtet werden. Sie lässt sich knurrend mit ihm durch die Wohnung ziehen und verfolgt ihn in den letzten Winkel, während Pia mit fragenden Augen zuschaut und es nicht versteht.
Am Heiligen Abend musste Kim bis zur Erschöpfung arbeiten, so viele Schleifen, buntes Papier und Kartons wollten verarbeitet und in ihr Bett geschleppt werden.
Mit einigen Leckerchen ist sie durchaus bereit, einige Minuten für ein Fotoshooting still zu sitzen.
Sie kennt die Kommandos: Sitz, Bleib, Stopp und Gib Fünf – meistens! Zu mehr ist sie nicht bereit, aber wir arbeiten daran.
Ganz gruselig findet sie das tägliche Kämmen und den warmen Mantel anziehen oder auf ihr Futter warten müssen, das wird mit lautem Bellen eingefordert.
Kim ist die perfekte Meisterdiebin. Sie verschleppt alles, was sie findet.
Nachlässig ausgezogene Schuhe oder Socken liegen plötzlich in anderen Räumen oder unter dem Sofa.
Briefe aus dem Postkasten geholt und mal kurz auf die Treppe gelegt, haben wir uns gleich abgewöhnt, obwohl – könnte man es bei unangenehmen Rechnungen nicht doch machen?
Die Tempos aus der offen gelassenen Handtasche finden sich zerfetzt im Bett wieder oder tief hängende Handtücher im Bad liegen unter dem Esstisch. Ganz zu schweigen von der Klorolle, wenn die Blätter zu weit abgerollt sind. Müssen wir halt ein bisschen ordentlicher werden – oder?
Dann gibt es da noch die abendlichen Tobestunden, wo kein Auge trocken bleibt. Wuselige Kampfmonster rasen durch die Wohnung und über die Möbel. Wie gut, dass wir uns entschieden, mit dem Kauf der neuen Couch zu warten, bis Kim aus dem Gröbsten raus ist.
Auf alle Fälle werden wir weiter berichten, was wir im Neuen Jahr mit unseren Fellschnuten erleben.
Heute wünschen wir allen unseren Freunden und Lesern einen Guten Rutsch ins Jahr 2011.
Wir würden uns freuen, wenn auch im nächsten Jahr wieder viele Gäste unsere kleine HP besuchen.
Es grüßt Inka mit Pia und Kim
Neues von Kim



Norddeich im Winter
Freitag | 2010-12-17 | 22:44

Fast täglich ändert sich zurzeit das Landschaftsbild und wir nutzen jede freie Minute zu kleineren Spaziergängen, denn für lange Märsche ist es viel zu kalt.
An einem Tag wanderten wir bei Sonne und eisigem Ostwind den Feldweg beim Windmühlenpark am Kanal entlang.
Pia und Kim fingen aber trotz warmem Pullover schnell an zu frieren und hatten nicht so richtig Lust. Erst auf dem Rückweg rannten sie los und freuten sich auf ihr warmes Plätzchen am Ofen.
Während Deutschland im Schnee versinkt, hat es nun auch bei uns an der Küste etwas mehr geschneit. Bei blauem Himmel und Sonnenschein machten wir uns auf den Weg zum Hundestrand.
Doch dann trauten wir unseren Augen nicht – kaum im Hafen angekommen, wabberte dicker Seenebel auf die Küste zu, es wurde lausig kalt.
Für Kim war es die erste Tour ans Meer, sie staunte über die endlose Weite und raste mit Pia los.
Doch ganz schnell kroch die klamme Kälte an uns hoch, Eis setzte sich in die Hundebärte, die Fellschnuten fingen an zu zittern.
Ein kleines bisschen kamen wir uns vor wie in dem Film: „So weit die Füße tragen“.
Wie gut, dass wir nur 2 km Rückweg vor uns hatten. Warmes Futter für die Hunde, heißer Tee für uns und die Welt war wieder in Ordnung.
Zum Schluss wünschen wir allen unseren Lesern ein
Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Jahr 2011. Lasst euch ganz tüchtig beschenken und vor allem – Bleibt gesund!
Kim erlebt zum ersten Mal den Hundestrand



Hundebesuch im Dezember und Fotosaission
Mittwoch | 2010-12-01 | 23:34

Unser Bericht von den Weihnachtsfotos brachte unsere Freundin Wiebke mit Pias Bruder Bandit und Pudel Mickey auf den Plan.
Solche Fotos wollte sie auch gerne haben und besuchte uns, weil es doch mit mehreren Hunden viel mehr Spaß macht. Ob sie wusste, dass nun harte Arbeit vor uns lag?
Sie kam nicht alleine, sie brachte zwei Freundinnen mit, dazu die kleine Sam und den großen Bobby.
Zuerst fand ein Kennen lernen im Garten statt. Kim fand Bobby gar nicht gut, er bellte vor Freude und das machte ihr Angst.
Viel schöner war es für sie, mit der fünf Monate alten Sam zu toben und über den zugefrorenen Teich zu rutschen. Der eiskalte Wind war plötzlich gar nicht mehr so beißend, wie noch morgens beim ersten Gassigang.
Natürlich durften Gruppenfotos auf unserer schon oft gezeigten „Yorkiebank“ nicht fehlen.
Inzwischen bauten wir die Weihnachtsdeko im Wohnzimmer auf und es konnte losgehen. Während diesmal Wiebke für die Hunde den „Leckerliekasper“ spielte, lief die Kamera heiß.
Bobby schaute ein bisschen ratlos, er sollte auf einmal im Sofa Platz nehmen, was er nicht verstand, weil er zu Hause eigentlich nicht auf dem Sofa liegen darf.
Bandit und Pia waren schon ein bisschen genervt, was man deutlich an ihren Gesichtern sieht.
Dafür hatten die Kleinsten ihre helle Freude an den bunten Sachen, sie saßen brav im Sofa und hörten mit schief gelegten Köpfen dem hellen „FEIN“ von Wiebke zu.
Weihnachten kann kommen, es war ein lustiger Tag mit den 6 Hunden.
Kim und Pia bekommen Besuch von vier Hundefreunden



Vorweihnachtszeit
Samstag | 2010-11-27 | 15:30

Ein Blick nach draußen – dicke Regentropfen klatschten an die Scheiben, kalter Wind sauste um die Häuser. Das soll die Woche vor dem 1. Advent sein???
Mein Ruf: „Mädels, geht mal schnell raus, Pipi machen!“ wurde mit vorwurfvollen Blicken dokumentiert. Wer jagt bei diesem Wetter schon einen Hund vor die Tür, aber was sein musste, musste sein.
Also stand ich schlotternd unter dem Vordach der Blockhütte. Pia weiß, je schneller sie ist, umso schneller kann sie wieder ins Warme. Kim schlotterte mit mir und jammerte, sie wollte nicht. Dafür klappte es drinnen auf dem Fußabtreter umso besser. Welpenzeit!!!
Nun hieß es, die Hunde drinnen zu beschäftigen und so hatte ich die Idee, einige Weihnachtsfotos zu machen.
Dazu brauchte ich Deko und kletterte auf den Dachboden, gefolgt von neugierigen Hunden, die an der Bodentreppe warteten.
Dann konnte es losgehen:
1. Man nehme einige leicht verdauliche Weihnachtssachen, die einem Welpenmagen nicht schaden.
2. Man legt diese Dinge auf eine Decke ins Sofa und versucht, den Welpen dazu zu setzen.
3. Die Kamera sollte vorbereitet sein.
4. Inzwischen hat der Welpe die Sachen inspiriert und beginnt sie anzukauen, vom Sofa zu schubsen, selber von der Couch zu springen und mit der spannenden Beute durch die Wohnung zu jagen.
5. Man schnappt den Hund, versucht ihn einigermaßen hübsch zu machen ( beim Yorkie macht sich ein Schleifchen immer gut) und setzt den Kobold wieder ins Sofa.
6. Hilfreich ist eine Klapperdose mit Leckerlis, die den Welpen dazu animieren soll, aufmerksam zu schauen, was aber den Erfolg hat, dass der Kleine nach vorne in die Kamera springt und die Fotos hoffnungslos verwackeln.
7. Katzen, Mäuse oder Kühe nachzuahmen, bringt nicht immer den erwünschten Erfolg, weil Welpi sich bellend freut, dass Mama den Kasper macht.
8. Geschwindigkeit ist ein unbedingtes Muss.
9. Bauchrobben, schnelles Rollen von rechts nach links und auf den Knien rutschen sollte beherrscht werden.
10. Im Fotoarchiv könnt ihr schauen, was dabei rumgekommen ist. DANKE an Pia, die mich als routinierter Fotostar tatkräftig unterstützt hat, indem sie gelangweilt zur Seite schaute, gähnte oder im entscheidenden Augenblick die Augen zumachte, weil sie das ganze Unglück nicht mehr sehen konnte.
Nach einer Stunde harter Arbeit, etwa 500 Fotos und den Bauch voller Leckerlis rollten meine Mäuse sich zufrieden zusammen und träumten von ihrem ersten gemeinsamen Fotoshooting, während ich das Chaos entfernte und die besten Fotos aussortierte.
Inzwischen hat sich das Wetter ein bisschen geändert mit Schneegriesel und Frost. Das gefällt den Fellschnuten schon besser.
Wir wünschen allen unseren Freunden und Lesern eine schöne Adventszeit.
Pia und Kim im ersten Schnee



Pia und Kim
Sonntag | 2010-11-14 | 19:23

Nun sind schon fast zwei Wochen vergangen, seit wir mit Kim die lange Reise zu uns nach Hause machten.
Sie hat sich an unseren Tagesablauf gewöhnt, ist immer quirlig und tobt mit Pia durch die Wohnung und den Garten.
Genauso gerne mag sie es, mit uns und Pia im Sofa kuscheln und sich den Bauch streicheln lassen.
Es ist wunderbar, morgens in der Frühe im Schlafanzug im Regen im Garten zu stehen und leise zu säuseln: „Kim, mach doch bitte Pipi!“ Dann schaut sie beleidigt, mag nicht draußen sein - es ist doch schöner, das Nötige auf der Fußmatte zu erledigen, im Warmen und Trockenen. Dabei fing die Stubenreinheit so schön an.
Das tägliche Kämmen ist ein Graus für sie, aber ich denke, damit ist sie nicht alleine – zu Pias Lieblingsbeschäftigung gehört es auch nicht.
Inzwischen üben wir täglich ein paar Minuten an der Straße zu laufen, anfangs machten Kim die Autos und Fahrräder große Angst. Auch jetzt ist sie noch vorsichtig, versucht aber nicht mehr, sich zu verstecken.
Unsere Wohnung wurde zum Hundepielplatz, immer wieder tritt einer von uns auf ein nicht beachtetes Quietschetier und bringt uns an den Rand eines Herzinfarktes. Der Aufschrei von uns animiert Kim zu fröhlichem Bellen.
Sie ist eine echte Powerkugel, neugierig und zu Spaß aufgelegt – ein Yorkiemädel eben, wie wir es lieben.
Ich weiß, dass unsere Fotos gerade nicht die Besten sind, aber in der Wohnung sind die Hunde oftmals zu sehr in Bewegung und draußen lässt das Licht uns in diesen grauen Novembertagen häufig im Stich. Na ja, man kann etwas erkennen.
Kim schaut dem Regen zu



Neues von KIM
Sonntag | 2010-11-07 | 22:29

Inzwischen wohnt Kim 5 Tage bei uns.
Aus der schüchternen Maus ist eine kleine Zicke geworden. Sie bellt uns frech an wenn sie Langeweile hat, sie findet immer neue Sachen, die sie anknabbern kann und wird zum echten Terrier, wenn die Wohnung gewischt werden muss. Der Wischmop wurde sofort zum Feind erklärt.
Der Garten ist inzwischen ihr Spielplatz geworden, sie rast durch die Beete und fängt bunte Blätter.
Wehe, wenn das Futter nicht pünktlich serviert wird, dann kann man keinen Schritt mehr gehen, es sei, man möchte über einen quirligen Hund stolpern.
Ich denke, dass hat sie sich in den ersten Stunden bei unserer Pia abgeguckt, die auch im Tiefschlaf die Kühlschranktür hört, egal, wie leise sie geschlossen wird oder vom Kater Merlin, der sich nach stundenlangen Streifzügen völlig ausgehungert durch die Katzenklappe schleppt, um in der Küche den sterbenden Schwan zu spielen und vor unseren Füßen laut miauend zusammen zu brechen. Natürlich erregte Kim viel Aufsehen. In der ganzen Nachbarschaft munkelte man, dass Pia eine neue Freundin hat und so ließen die Besucher nicht lange auf sich warten.
Lilly platzte vor Neugier und brachte ihren Sohn Anton mit. Kim, an ein lustiges Hunderudel gewöhnt, freute sich, das endlich Leben in die Bude kam. Sie rannte den überrumpelten Anton fast über den Haufen, dass er nur die Möglichkeit hatte, auf die Couch zu flüchten, um erst mal in Ruhe zu schauen, wer ihm da in die Pluderhosen zwackt.
Mit vielen Leckelis konnte ich die Vier überreden, ein einigermaßen erkennbares Foto zu machen.
Gestern nahmen wir Kim mit in die Felder, sie sollte die Natur kennen lernen und zwar ohne den lästigen Autoverkehr.
Leider hatte sie trotzdem Angst vor all den neuen Dingen und wollte sich lieber hinter kleinen Büschen oder an Grabenkanten verstecken, da half auch die Spielaufforderung von Pia nicht.
Aber in Mamas Arm konnte sie den Ausflug dann doch noch genießen.
Bestimmt lernt sie ganz schnell, wie toll es ist, nach Mäusen zu buddeln und den Duft der Hasen zu schnuppern.
Wir freuen uns, dass du bei uns bist, kleine Kim. .
Erster Ausflug in die Felder



Hallo, ich bin die Neue, die KIM
Donnerstag | 2010-11-04 | 18:53

Mein Name ist \"Dejavué of No Mercy`s\", aber gerufen werde ich KIM.
Gestern machte ich eine lange Reise - von Waltrop nach Ostfriesland.
Alles war fremd und meine Mama war auch nicht mehr da, aber nun habe ich ja die Pia. Wird sie meine neue Freundin?
Zuerst blieb ich in der kuscheligen Box, da war mein dickes Kissen, das nach meiner Mama duftete. Hier wollte ich nie mehr raus, aber niemand kümmerte sich um mich – sollte ich hier versauern?
Da half ja nun alles nichts, also machte ich mich auf den Weg.
Ohhhhh, es gab so tolle Sachen zu entdecken, weiche Kuscheldecken, Spielsachen, die einen ganz fremden Duft ausströmten und ein tolles langes Band, welches mir aber gleich verboten wurde.
Meine neue Mama sagte, das wäre ihr Computerkabel (was ist das???) und ich wurde aus der Ecke geholt – schade, dass machte mir am Meisten Spaß.
Nun hat sie es versteckt? Aber ich werde es finden – versprochen!
Meine erste Nacht verbrachte ich in meiner Box an Mamas Bett. Erst musste ich ein bisschen weinen, aber dann bin ich wohl eingeschlafen und habe mich erst heute Morgen um 8.00 Uhr gemeldet, ich musste soooo dolle Pipi. Dazu wurde ich tatsächlich in den Garten gebracht – so eine Frechheit! Der Wind pustete mir um die Ohren und es kam nass von oben.
Also habe ich ganz schnell das Notwendige erledigt und bin wieder in die warme Wohnung gesaust.
Mama hat vor Freude gequietscht und mich geknuddelt - warum nur? Ich habe doch bloß Pipi gemacht?
Inzwischen war ich schon ein paar Mal im Garten und immer quietscht die Mama, langsam macht es mir Spaß.
Ich glaube, ich habe es hier ganz gut getroffen und werde demnächst erzählen, was ich hier an der Nordsee so alles erlebe.
Eure Kim
Kim, zu Hause angekommen



Norder Beestmarkt
Samstag | 2010-10-23 | 23:56

Am diesem Wochenende fand in Norden der traditionelle Beestmarkt statt. Beesten werden in Ostfriesland die einjährigen Kühe genannt, die früher hier im Herbst zum Markt getrieben und verkauft wurden.
Aber nicht nur Kühe, Schweine und Pferde wurden angeboten, auch das so genannte Kleinvieh.
In der heutigen Zeit stehen außer Pferde und Ziegen hautsächlich die kleineren Hausgenossen zum Verkauf.
Dazu gibt es Shows mit Pferden, Ponyreiten, Karussells für die Kleinsten, Verkaufsstände und viele Buden mit Leckereien.
Wir wollten uns den Markt mal anschauen und Pia war mit von der Partie.
Die vielen Pferde, die an langen Leinen gelangweilt in der Menge standen, interessierten sie weniger, aber die Käfige mit den Kaninchen, Frettchen, Meerschweinchen, Hühnern, Tauben und Gänsen, weckten Pias Jagdtrieb.
Hechelnd, den Schwanz heftig wedelnd, wollte sie von einem Stand zum nächsten. Am Liebsten hätte sie die kleinen Tierchen in die Flucht geschlagen um sie dann wieder einzufangen.
Wir gingen mit gemischten Gefühlen die langen Reihen entlang. Wie lieblos die armen Tiere doch angeboten wurden??? Niemanden interessierte es, ob die verkauften Meerschweinchen oder Kaninchen später auch artgerecht gehalten werden. Und die Gänse? Waren sie schon ein geplanter Weihnachtsbraten? Wie viele der süßen Miniponys wurden aus einer Laune heraus gekauft um später ein trauriges Dasein in einem einsamen Stall zu führen?
Als wir dann noch sahen, dass eine Familie einen Wurf Spitzwelpen anbot, reichte es uns.
Viel schöner war unser anschließender Bummel durch die Felder vor der Stadt, wo die Schafe am Deich entlang rannten, auch wenn das Wetter am Nachmittag es nicht ganz so gut mit uns meinte.
Pia besucht den Norder Beestmarkt



Hundespaß am Meer
Freitag | 2010-10-01 | 20:28

Heute wollten wir unserer Freundin Lilly ein bisschen Abwechslung verschaffen.
Seit Tagen lag sie ohne Antrieb in ihrem Körbchen und schaute ihre Mama mit traurigen Augen an.
Lilly hat den „Babyblues“!
Sie hätte wohl gerne wieder Welpen gehabt, aber ihre Kinder sind ja erst 8 Monate alt und es wäre unvernünftig gewesen.
Nun musste etwas passieren, also machten wir bei strahlender Sonne einen Spaziergang zum Meer, um sie abzulenken.
Da noch viele Touristen hier Urlaub machen, trafen wir große und kleine vierbeinige Hundefreunde, die sich im Watt tummelten und gegenseitig ihr Wurfspielzeug abjagten.
Gute Gelegenheit, einige Fotos zu machen. Auch wenn sie nicht alle gestochen scharf sind, sieht man den Spaß, den die Hunde hatten.
Zuerst waren unsere Mädels ein bisschen vorsichtig als die großen Vierbeiner auf sie zukamen, aber schnell musste Pia beweisen, dass sie mit den langen Beinen der Setter mithalten kann.
Plötzlich kam mit langem seidigem Fell eine Yorkshiredame über den Deich gerast. Ach wie schön sah sie aus!!!!
Aber schon hörten wir den Schrei ihres Frauchens: „ Neeeiiiiinnnn!!! Nicht schon wieder!!!!“
Mit einem Stöckchen in der Schnauze sauste die Hübsche direkt durch das matschige Watt ins Wasser.
Pia traute ihren Augen nicht. Aber dann packte sie der Ehrgeiz und sie rannte hinterher. Pia hält nicht viel von einem Bad in der Nordsee, aber sie hat nichts gegen wohliges Wälzen im nassen, übel riechenden Sand.
Das Frauchen von der kleinen Ayla erzählte uns, das ihre Maus vor nichts zurückschreckt und ein absoluter Energiebolzen ist. Tagtäglich müsste sie nach dem Spaziergang am Meer in mühseliger Kleinarbeit ihren Hund abspülen und Knoten auskämmen. Würde sie hier an der Nordsee wohnen, hätte Ayla mit Sicherheit einen superkurzen Putz.
Klar sahen auch unsere Hunde entsprechend aus, aber es war uns gelungen, Lilly ein bisschen fröhlicher zu machen und das wollten wir doch erreichen.
Pia an der Nordsee



Pia und Merlin im Okober
Freitag | 2010-10-01 | 20:40

Diesmal wollte ich keine lange Geschichte schreiben, aber die neusten Fotos von Pia und dem bunten Herbst zeigen.
Ja - und dann dachte ich, es wäre auch mal schön, wenn unsere Leser unseren weiteren Mitbewohner den Maine Coon Kater Merlin etwas näher kennen lernen.
Merlin ist ein absolut gutmütiger Hausgenosse, der mit allen Hunden prima auskommt.
Bestimmt wäre es mit seinen 8 kg für ihn ein Leichtes, den um einiges kleineren Yorkies zu zeigen, wer der Chef im Haus ist, aber dazu hat er keine Lust.
Wenn allerdings die größeren Hunde unserer Gäste zu frech werden und in sein Revier eindringen, faucht er böse und haut mit der Tatze, aber die Krallen hat er dabei noch nie ausgefahren.
Merlin macht lieber einen Rückzug und beobachtet aus sicherer Entfernung.
Wir lieben unseren dicken egozentrischen Tiger, der eigentlich immer das macht, was er gerne möchte und auch bestimmt, wann er Streicheleinheiten wünscht, die er laut meckernd einfordert.
Oder ob er lieber auf Streifzug durch die Nachbargärten schleicht, um dann mit Nacktschnecken und Gestrüpp im Fell nach Hause zu kommen, sich auf den besten Sessel zu legen und den Schnodder aus dem Pelz zu putzen.
Seine Liebe beweist er uns mit toten Mäusen, die er ab und zu liebevoll vor die Tür legt, damit wir auch ja drauftreten, wenn wir eilig zur Arbeit müssen.
Anderseits hat Pia eine Aufgabe, sie muss stundenlang die tote Maus bewachen, damit sie auf keinen Fall in dem kleinen Loch unter der Garage verschwindet und sie nicht mehr daran kommt.
Das ist Merlin, er wurde am 21. September 8 Jahre alt.
Merlin lauert um Pia zu ärgern



Pferde
Sonntag | 2010-09-19 | 00:28

Hallo Freunde, wie wir alle wissen, gibt es Babysitter. Manchmal ist es auch ganz toll, einen Hundesitter zu haben, weil die Dosenöffner zu lange arbeiten müssen.
Aber heute ist mir da was zu Ohren gekommen, das musste ich erst mal verstehen?!?!?
Mamas Sohn braucht einen PFERDESITTER – ja richtig, einen Aufpasser für seine Pferde.
Ok, Sohnemann muss eine Woche beruflich verreisen, da muss doch mal jemand nach seinen Pferden schauen. Sie stehen jetzt nachts im Stall, für die Weide wird es langsam zu ungemütlich.
Heute sind wir nun zur Reitanlage gefahren – oh je, mir war ganz mulmig zu mute. Pferde sind ja sooooo groß!!!!
Dann stellte ich fest, es ist gar nicht schlimm, es gab dort sogar einen freundlichen Hund, der mir zeigte, wie die Pferde so leben. Sie haben ein riesiges Bett aus Stroh und wenn mich nicht alles täuscht, duftet es hier und da nach meinen geliebten Mäuschen.
Nun finde ich es gar nicht mehr schlimm, wenn wir nächste Woche nach den Pferden schauen. Bestimmt wartet Schlappi der Hund auf mich und eine Maus im Stroh wäre doch richtig spannend.
Bis dahin, Grüße von eurer Pia
Turo Jack möchte in den Stall, er schaut, ob ihn jemand holt



Sturm am Hundestrand
Samstag | 2010-09-18 | 23:58

Heute war noch einmal ein Hundetrefftag bei uns angedacht.
Bruder Bandit mit seinem Kumpel, Pudel Mickey, wollten zu Besuch kommen und gemeinsam war ein Bummel am Hundestrand geplant.
Diesmal blühte Pia förmlich auf, als die Jungs den Gartenweg endlang kamen. Es gab eine freudige Begrüßung.
Aber was war das????
Mama Wiebke hatte eine Tasche bei sich, aus der es erwartungsvoll quiekte. Zum Vorschein kam die winzige Yorkiedame Sammie, die einer Freundin gehört und bei Wiebke aus beruflichen Gründen einige Tage Urlaub machen muss.
Eine süße Maus voller Tatendrang. Nach einem kurzen Kennen lernen und ganz viel markieren im Garten, beschlossen wir, das gute Wetter zu nutzen und durch die Felder zum Hundestrand zu laufen.
Der starke Wind hielt uns nicht davon ab.
Pia war zum ersten Mal, seit wir unsere Emma verloren, wieder ein glücklicher Hund. Sie forderte die Jungs und die kleine Sammie zu einer wilden Jagd durch die Feldwege und über die Wiesen auf. Fröhlich bellend rannte sie auf alle zu, um ihren Übermut zu zeigen. Um die kleinen Beine der gerade 16 Wochen alten Sam nicht zu überfordern, setzten wir sie zwischendurch in ihre Tragetasche. Immerhin war der Weg 6 km lang.
Ja Pustekuchen, das wollte sie gar nicht. Sie wimmerte und kratzte: Lasst mich raus!!!
Was wieder einmal zeigte, das Yorkies absolut keine Schoßhunde sind.
Erst als der Sturm direkt am Meer zu heftig wurde, war sie bereit, sich ein Stückchen tragen zu lassen.
Durchgeschüttelt, mit zugesandeten verklebten, aber glücklichen Hunden kamen wir wieder zu Hause an.
Pia ist müde nach langem Spaziergang



Herbstzeit
Mittwoch | 2010-09-15 | 21:39

Da sind wir endlich wieder. Inzwischen hat der Herbst bei uns Einzug gehalten. Die letzten Blumen bemühen sich, trotz Sturm und Regen gut auszusehen. Die Trauben an unserem Weinstock werden langsam rot – Herbstzeit!!!
Heute hatte Pia eine Menge Hundebesuch. Nach langer Zeit meldeten sich Nona und Frauchen Silke zu einem Frühstück an.
Nona ist der absolute Spielbolzen und forderte Pia gleich zu einer Hatz durch den Garten auf.
Pia war wenig beeindruckt, sie hatte anderes zu tun.
Unter unserer Blockhütte siedelten sich Mäuse an, die jetzt ab und zu ins Freie kommen, wahrscheinlich, um Wintervorräte zu sammeln. Pia hat´s gesehen!
Ihre Aufgabe besteht nun darin, stundenlang vor der Hütte zu stehen, um aufzupassen, welche Maus sich auf den Weg macht, um einige Körner zu sammeln.
Vor nicht langer Zeit hatte sie den gleichen Tick an der Garage und fand in unserem Gasthund Akima eine treue Kameradin. Beide starten um die Wette auf das kleine Loch unter der Garagenwand und kein Leckerchen war gut genug, die Beiden aus der Reserve zu locken.
Ja, dann kam die Lilly mit ihrer Mama dazu und kurz darauf unsere jetzigen Gäste mit ihrem Pudel Merlin. Nona und Merlin näherten sich vorsichtig. Es dauerte nur einen Augenblick, da hatten sich zwei gesucht und gefunden.
Zuerst musste der alte lädierte Fußball daran glauben. Inzwischen von etlichen Hunden zerbissen und gemartert, war er ohne Luft ein tolles Objekt für die kleineren Fellschnuten.
Dann entdeckte Nona unsere Hundeangel mit dem kleinen Teddy am Gummiband. Es gab kein Halten mehr. Auch Merlin fand Gefallen an dem neuen Spielzeug.
Allerdings biss er das Gummi durch und stibitzte den Teddy, in der Hoffnung, das Nona ihn jagt.
Während Lilly das Geschehen ein bisschen vorsichtig aus der Ferne beobachtete, passte Pia genau auf, dass ihr keiner ihre Mäuse streitig macht.
Ansonsten zeigen wir endlich die Fotos von dem neuen Hundespiel, das Pia zum Geburtstag bekam. Kegel und Scheiben müssen verschoben werden, damit die Leckerlis zu Vorschein kommen – hmmm? Pia brauchte keine 5 Minuten, um den Sinn dieses Spiels zu durchschauen. Sie ist nun mal eine verfressene kleine Maus, der alles recht ist, um an Futter zu kommen.
Ja, zum Schluss die Mütze, die Pia unwillig zeigt. Sie sollte eigentlich für einen Teddy sein, aber die Mama fand, es wäre witzig, sie einmal Pia aufzusetzen. Was Pia davon hält – schaut selber im Fotoblock.
Pia mit der Teddymütze



PIA - geb. am 28. August 2006
Freitag | 2010-08-27 | 21:20

Herzlichen Glückwunsch und alles Liebe kleine Maus.
Heute wirst du vier Jahre alt und hast uns vier Jahre die Sonne ins Haus gebracht.
Bleibe wie du bist und mache uns noch ganz lange so viel Freude wie bisher.
Du bist unsere Rakete, unser Kuschelmonster, unser Tröster, unser Clown und unser Leben.
Wir haben dich ganz dolle lieb, dein Herrchen und dein Frauchen
Pia hat Geburtstag



Pia im Land der Trolle. Teil 1
Donnerstag | 2010-08-12 | 19:53

Ende Juli machten wir uns auf den Weg nach Dänemark, ins Land der Trolle, ein bisschen traurig, weil diesmal nur unsere Pia dabei war.
Die kleinen Kobolde lassen sich ja nur selten sehen, aber Pia hat sie entdeckt.
Was uns sehr wunderte, Pia konnte sich gleich an die Wege durch die Dünen und die steile Treppe an der Steilküste erinnern. Fröhlich sprang sie die schmalen Stufen der Treppe hinunter, während uns angst und bange wurde.
Am Strand hatten wir eine ausgelassene Pia, die sich den Wind um die Ohren sausen ließ, Stöckchen suchte und im Sand buddelte.
Wieder auf dem Campingplatz gab es eine Überraschung. Neben uns standen neue Leute aus der Schweiz und…..sie hatten zwei Yorkiedamen im Gepäck! Welch eine Freude, da gab es doch gleich ein Gesprächthema. Daisy und Shiny forderten Pia zu einer Hetzjagd über den Platz auf, aber so richtig wollte sie nicht, die Schwestern waren ihr zu wild. Aber ein gemeinsames Foto war kein Problem.
Viel lieber hätte Pia mit den neuen Bewohnern im großen Gehege getobt. Sie kannte diese „Hüpfer“ nicht und verfolgte gespannt ihre großen Sprünge. Neben den gefräßigen Schweinen wohnten jetzt zwei Wallabys, das sind kleine Kängurus. Aber hier war Vorsicht geboten, denn der Zaun hatte Strom und die schlechte Erfahrung vom letzten Jahr reichte uns.
Ein paar Tage später war Pia vom Sand und der salzigen Luft so verklebt, dass ihre Haare zu Berge standen und der große Abwaschbottich für ein unfreiwilliges Bad herhalten musste.
Nach einer Woche Sonnenschein schlug das Wetter um, es regnete und zu allem Übel kam Sturm auf. Einige Zelte brachen zusammen und unser Wohnwagen wurde heftig durchgeschüttelt.
Worauf sollten wir warten? Schnell waren unsere Sachen zusammengepackt und die Fahrt ging weiter.
Sonnenuntergang an der Steilküste



Pia in Dobbertin Teil 2
Donnerstag | 2010-08-12 | 20:03

Unsere zweite Station war ein Platz in Dobbertin am See, Nähe der Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern, ein Geheimtipp einer guten Freundin.
Hier schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Alte Häuser endlang einer holprigen Straße, nirgends ein Supermarkt oder ein anderes Geschäft, nur eine kleine Eisdiele, die entweder überfüllt war oder geschlossen hatte.
Dafür konnte man stundenlang durch Wald und Felder am See endlang radeln und wandern.
Am spannendsten fand Pia die Mäuselöcher, die überall am See waren, hier muss es verführerisch geduftet haben, denn sie war kaum davon wegzubringen.
Leider gab es auch ganz viele Zecken, die wir immer wieder aus Pias Fell bürsten mussten.
Ein Besuch in Wismar durfte nicht fehlen und so machten wir uns an einem Sonnentag auf den Weg und bewunderten die alten Bauten.
Nach vier Tagen Entspannung in absoluter Ruhe, konnten wir diese Stille nicht mehr aushalten, es musste etwas Neues passieren.
So packten wir noch einmal unsere sieben Sachen zusammen und starteten in den Süden.
Diesmal sollte es Konstanz am Bodensee sein, dort wollten wir das Stadtleben genießen und unseren Sohn besuchen.
Diesen Hinweis konnte Pia nicht verstehen???



Pia in Konstanz
Donnerstag | 2010-08-12 | 20:10

Nach 10 Stunden Autobahn kamen wir in Konstanz an.
Welch ein Unterschied zu der Ruhe in Dobbertin. Der Campingplatz am Bodensee war völlig überfüllt, junge Leute feierten jede Nacht bis in den Morgen bei lauter Musik.
Die resolute Campingwartin hatte alle Hände voll zu tun, um einigermaßen für Ordnung zu sorgen.
Wir nahmen es mit Humor, denn wir hatten doch Urlaub und vorher fast zuviel Ruhe.
Gemütlich bummelten wir durch die engen Gassen in Konstanz und ließen es uns gut gehen. Kleine Geschäfte, Eiscafes und Restaurants luden zum Staunen und Probieren ein. Pia geht gerne in Städten spazieren. Hier hatten viele Artgenossen ihre Duftmarken hinterlassen und überall roch es herrlich für ihre kleine Hundenase. Die Ausflüge bei Sonnenschein am See gefielen uns sehr.
Auch die Insel Reichenau gehörte zu unseren Zielen. Überall wuchsen Gemüse, Blumen und es duftete herrlich nach frischen Kräutern.
Unser Sohn zeigte uns seinen Arbeitsplatz und erzählte, dass das Institut neuerdings Probleme mit kleinen Mäusen hat, die sich dort eingeschlichen hatten.
Während wir uns über die Arbeit unterhielten, lief Pia plötzlich aufgeregt durch die Räume und schaute immer wieder zur Decke, ihre Nase vibrierte. Dort mussten die kleinen Unholde in der Verkleidung lauern.
Hier könnte auch Pia einen Job finden.
In Konstanz wären wir gerne noch ein Weilchen geblieben, aber leider geht jeder Urlaub einmal zu Ende und so mussten wir nach ein paar Tagen wieder einmal unsere Sachen zusammen packen und die Heimreise antreten.
Die Rückreise blieb uns leider in keiner angenehmen Erinnerung.
Wenn man etwa 1000 km durch ganz Deutschland tingelt und eine kleine Fellschnute im Gepäck hat, muss man häufiger eine Pause machen.
Wie kann es sein, dass selbst an einem Sonntag alle Rastplätze mit LKWs zugestellt sind? Es war den Urlaubern kaum möglich, irgendwo einen Platz zu finden, um sich ein bisschen zu erholen. Auch die PKW Parkplätze waren zugestellt und dazu der grässliche Müll!!! Überall überfüllte Mülltonnen, der stinkende Abfall lag am Straßenrand. Wir mussten Pia an der kurzen Leine halten, damit sie nicht in Versuchung kam, von diesem Unrat zu probieren. Hat man da noch Lust, die klitzekleinen Hinterlassenschaften vom eigenen Hund brav mit einer Tüte zu beseitigen? Eigentlich nicht, aber wir wollten uns nicht in die Schiene dieser Leute einreihen.
Als dann auf einem verdreckten Platz drei Männer aus einem Auto stiegen und ohne Skrupel direkt neben uns an einen Zaun pinkelten, war das Maß voll.
Wo ist die deutsche Kultur geblieben?
Trotz allem hatten wir eine tolle Zeit und wie heißt es so schön: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!
Zu Hause erwarteten uns Haus und Garten wie ein Dornröschenschloß. Wie ist es möglich, dass in nicht mal drei Wochen die Rankpflanzen so lange Triebe entwickeln konnten?
Pia radelt am Bodensee



Endlich Urlaub
Donnerstag | 2010-07-22 | 12:32

Nun ist es soweit, wir werden unseren lang ersehnten Sommerurlaub antreten.
Die langen Strände in Dänemark warten auf uns.
Auch wenn wir in den letzten Wochen doch ein bisschen über die große Hitze gestöhnt haben, wünschen wir uns jetzt Sonne pur.
Ein kleiner Wehmutstropfen fährt mit, denn wir wissen, wie sehr Emma die Weite am Strand geliebt hat.
Unseren zwei- und vierbeinigen Netzfreunden nah und fern wünschen wir eine erholsame Zeit, egal ob sie verreisen oder es sich zu Hause gemütlich machen.
Wir sind bald wieder da und berichten die neusten Abenteuer.
Liebe Grüße, Pia mit Schreiberling Inka
Reif für die Insel



Trauergrüße für Emma
Montag | 2010-07-19 | 17:39

Unsere kleine Powermaus ist nun schon eine Woche im Hundehimmel, doch immer wieder ertappen wir uns dabei, nach ihr Ausschau zu halten.
Es wird noch eine Weile dauern, bis wir uns an den Gedanken gewöhnt haben, dass sie nie wieder zurückkommt.
Viele liebe Freunde aus der ganzen Welt schickten uns für Emma einen letzten Gruß ins Gästebuch oder als Email.
Auf diesem Weg möchten wir uns für Anteilnahme und all die lieben Trostworte bedanken.
Kleine Emma, wir werden dich nie vergessen.
Unsere kleine Emma



Tränen für Emma!!!!!!
Sonntag | 2010-07-11 | 20:30

Es ist für uns etwas Unfassbares passiert. Unsere kleine Flipmaus Emma ist über die Regenbogenbrücke gegangen.
Eine Woche kämpfte sie ums Überleben und hat den Kampf verloren.
Um Emma nicht länger leiden zu lassen, fassten wir am Samstagabend zusammen mit unserer Tierärztin den schweren Entschluss, sie gehen zu lassen.
Seit etwa einer Woche fühlte Emma sich nicht wohl, sie hatte keine Lust zum Spielen, sie wollte nicht ihre geliebten Spaziergänge machen und der Appetit ließ zu wünschen übrig.
Unsere Tierärztin schob es nach eingehender Untersuchung auf einen labilen Kreislauf, bedingt durch die große Hitze. Es ging auf und ab, bis am Samstagmorgen der Zusammenbruch kam.
In unserer kleinen Stadt hatte kein TA Dienst und so fuhren wir mit unerlaubter Geschwindigkeit in den nächsten Ort.
Inzwischen war Emma ins Koma gefallen. Infusion, Blutlabor, Ultraschall und weitere Untersuchungen ergaben nichts Gutes. Emmas Blutzucker war auf dem Nullpunkt, im Bauchraum hatte sich ganz viel Wasser angesammelt, das Herz kämpfte.
Nach 4 Stunden schöpften wir Hoffnung, Emmas große Augen schauten uns fragend an:
Warum bin ich hier???
Sie wollte nach Hause und hatte Hunger!
Es war nur ein Aufflackern des letzten Lebenswillens. Um 23.00 Uhr kam der nächste Zusammenbruch und wieder rasten wir los. Es gab keine Rettung, nur noch Tränen. Emmas kleines Herz schlug nur noch schwach.
Ihre großen braunen Augen sagten: Lasst mich gehen, auch wenn ich euch liebe, ich schaffe es nicht.
Zurück bleiben aufgelöste Hundeeltern und eine verstörte Pia.
Mach es gut kleine Maus und werde glücklich in einer anderen Welt.
Danke für die fantastische Zeit, die wir mit dir erleben durften.
Dein Hundepapa und die weinende Mama
Wir fragen uns: WARUM???????



Fußballfieber!!!!!!!!!!
Dienstag | 2010-06-15 | 23:27

Also Leute, alle reden nur noch über die gerade begonnene Fußballweltmeisterschaft.
Welch ein Trubel, weil wir gegen Australien gewonnen haben.
Wir können dieses Spektakel gar nicht verstehen, Bälle gehören seit jeher nicht zu unserem Lieblingsspielzeug?
Nun hatte unsere Mama doch tatsächlich die Idee, zwei Jungs einzuladen und unseren Garten zu einem Fußballfeld zu machen!!!
Oh weh, was sollte da auf uns zukommen. Als der dicke Ball angerollt kam, schauten wir lieber aus sicherer Entfernung zu.
Und schon ging die Hatz los. Socke, der Elo unserer Gäste bellte den Anpfiff, er griff den dicken Ball und jagte auf uns zu.
Jesko, ein Tibetterrier, der in unserer Nachbarschaft eingezogen ist, fühlte sich mit seinen gerade 4 Monaten wie ein Halbstarker und ging zum Angriff über.
Wir waren ratlos, soviel Männerpower!!!
Da half es auch nicht, dass Socke sich aus Solidarität zu uns eine Schleife ins Haar binden ließ und ziemlich bedeppert seinen neuen Ströbbi zeigte.
Deckung, stürmen, links außen – gibt´s auch rechts innen? Tor, Elfmeter, Foul, rote Karte, Strafbank – was bedeutet das bloß alles?
Nee, nee, das ist nichts für uns Mädchen.
Emma verstand die Spielregeln nicht, sie brachte einen alten Zuppellappen und feuerte die Jungs an, mit ihr zu spielen. Pia hatte eher Spaß daran, den Jungs in die Pluderhosen zu kneifen und ihren Unmut mit lautem Gekläffe kund zu tun.
Da wir kein echtes Tor im Garten haben, kann man sagen, die Jungs gewannen 20 zu 0 gegen die Mädchen, denn so oft musste mindestens der Ball aus den Beeten gefischt werden.
Die Mama freute sich ganz bestimmt über den großen Blumenstrauß, der nun unseren Tisch ziert, denn sie sammelte ohne Murren, aber mit gerunzelter Stirn die ganzen Blumen ein, die unserem wilden Spiel zum Opfer fielen.
War doch ein schöner Nachmittag – gelle Mama???
Soooo schlimm ist Fußball nun auch wieder nicht!!!!
Jesko im Fußballrausch



DAISY
Montag | 2010-05-31 | 20:39

Liebe HP Gäste, heute haben wir eine ganz große Bitte an euch.
Eine kleine Yorkiehündin, die DAISY, benötigt dringend unsere Hilfe.
Ihr erfahrt alles Weitere in der Juni Ausgabe der YOZ, der weltbesten Yorkshirezeitung.
http://www.yorkiezeitung.de
Fellnasen müssen doch zusammen halten und Daisy helfen.
Wir sind dabei.
Pia und Emma
Daisy braucht dringend Hilfe



Endlich Sonne
Mittwoch | 2010-05-26 | 21:26

Lange mussten unsere Fellschnuten darauf warten, in der Sonne den Garten genießen zu können.
Wie viel Lebensfreude in ihnen steckt zeigen die Fotos, die Pfingsten entstanden sind.
Mit einer selbstgebauten Hundeangel - eine Rute mit einem Twistgummi und daran ein kleiner Teddy und ein Quietscheschweinchen, dem längst die großen Ohren fehlen (weil Emma sie zerlegt hat) zeigen unsere Fellschnuten:
Nur fliegen ist schöner!!!!!!!
Unsere Freundin Lilly war mit von der Partie, sie mag die Hundeangel nicht, dafür tobte sie lieber mit Pia.
Fliegende Hunde



Yorkie - Wahnsinn !!!!!!
Sonntag | 2010-05-09 | 23:57

Das zweite Wochenende im Mai bescherte uns Sturm und Regen, man könnte meinen, es hätte kleine Yorkies vom Himmel geregnet, denn sie waren plötzlich überall.
Zuerst besuchte uns plötzlich die Wiebke mit ihren Fellschnuten Bandit und Mickey und dann bekamen wir ganz lieben Besuch von unserer Internetfreundin Danni, die mit ihrer Freundin 4 Tage Urlaub in unserer Ferienwohnung machten und vier Hunde, eine Lhasa Apso Hündin und drei Yorkies mitbrachten.
Natürlich war unsere Freundin Beate mit ihrer Lilly mit von der Party.
Am Samstag ließen wir uns vom schlechten Nieselwetter nicht abhalten und wanderten zum Hundestrand.
Danni sträubten sich die Nackenhaare, sie wollte mit dem Strand absolut nichts zu tun haben, denn dort halten sich die vielen bösartigen großen Hunde auf, die ihre kleinen Lieblinge in Stücke reißen. Trotzdem lief sie tapfer mit.
Ein bisschen mussten wir anderen schmunzeln über die ängstliche Danni. Es ging nach dem Motto: Hunde ableinen und mit Stress in den Augen wild um sich schauen, ob sich heimlich von hinten eine Bestie nähert, dann Hunde anleinen und entspannt weiterlaufen, Hunde ableinen – ohhh, kommt ein Auto? Hunde anleinen – nein, alles im grünen Bereich, kein Auto in Sicht! Hunde ableinen!!!!
Wir machten ein kleines Picknick und hatten alle Spaß. Die Hunde rasten durch die Dünen und überrollten sich vor Vergnügen.
Die kleine Lhasahündin Jacky ist schon ein bisschen älter und hat Probleme mit ihren Knien, aber in einer Tasche abwechselnd getragen, fand auch sie unseren Ausflug spitze.
Emma bekam Stress, denn sie musste die Käsedose bewachen, die eigentlich für die Menschen gedacht war, aber der Käse schmeckte auch den Hunden und natürlich gingen sie nicht leer aus.
Salzluft und Sand sind die „netten Freunde“ langhaariger Hunde. Klebrige Zottelhunde machten sich schließlich auf den Heimweg.
Beate hatte dann die Idee, in einem Lokal einen Cappuccino zu trinken – hmmm? Wer duldet vier verrückte Frauen mit 7 Hunden????
Wir erinnerten uns an eine italienische Eisdiele, deren Besitzerin selbst einen Yorkierüden hat. Jubelnd wurden wir empfangen, wie Italiener eben so sind, immer fröhlich.
Der kleine Billy war allerdings mit der Damenhorde etwas überfordert, er zeigte die Zähne und zog sich schüchtern zurück.
Ziemlich müde kamen wir nach fast 8 Kilometern zu Hause an.
Ein kleines Fotoshooting durfte bei unserem Treffen natürlich nicht fehlen, aber es war doch sehr schwierig, 7 wuselige Hunde auf ein Foto zu bannen.
Wir bitten um Entschuldigung, dass einige der Fotos in unserem Blog etwas unscharf sind, aber ich denke, man kann die Freude sehen, die unsere kleinen Fellschnuten an diesem Wochenende hatten.
Alle beschlossen, dieses Abenteuer noch einmal zu wiederholen.
Yorkiebande erobert den Norddeicher Strand



Abschied von Lillys Kindern
Mittwoch | 2010-04-21 | 00:06

Am letzten Wochenende war es soweit – Lillys Welpen sind in die weite Welt zu ihren neuen Familien gezogen.
Während Lilly nach 10 Wochen nicht mehr so erpicht darauf war, sich um die kleine Bande zu kümmern, kam bei ihren Menschenfreunden eine traurige Abschiedsstimmung auf.
Wehmütig winkten sie den Autos nach, in denen eins nach dem anderen ihre Babys verschwanden.
100 Fragen geisterten in ihren Köpfen:
Haben wir alles richtig gemacht?
Sind es die richtigen Leute für die kleinen Fellschnuten?
Werden sie immer so geliebt, wie wir sie geliebt haben?
Dürfen sie bei ihren neuen Familien alt werden, ohne herumgeschubst zu werden?
Werden wir sie noch einmal wieder sehen?
Anton ist der einzige, der nun eine Straße weiter wohnt. Bestimmt treffen wir ihn eines Tages auf einem unserer Spaziergänge.
Annie und Albert durften zusammen bleiben, sie sind aufs Land gezogen und dürfen dort mit ihrem neuen Frauchen durch die Felder streifen.
Arielle, die kleine Maus hat mit ihrem Frauchen schon eine Reise zur Tochter gemacht und wurde herzlich im Familienclan aufgenommen.
Allen geht es prima und wir warten auf das erste Treffen, das im nächsten Monat geplant ist.
Während die neuen Besitzer froh gelaunt am Telefon über die kleinen Abenteuern ihrer Fellschnuten berichten, ist es bei Lilly zu Hause still geworden. Nirgends liegt mehr ein angetrocknetes Häufchen, in das der Papa morgens mit müden Augen rein tritt. Nirgends mehr kleine Pfützen, die gewischt werden wollen.
Kein abendliches leises Schleichen ins Bad, um ja die Babys nicht zu wecken, die prompt wach wurden, um gegen 24.00 Uhr noch ein Stündchen zu spielen.
Kein wildes Jaulen mehr, wenn Lilly mit der Mama von einem Spaziergang nach Hause kam.
Keine abgerissenen Blüten mehr im Garten oder kleine gebuddelte Löcher im Rasen.
Nur Pia und Emma, die dem ganzen Kinderkram skeptisch gegenüberstanden, sind heilfroh, dass ihre Freundin Lilly nun wieder Zeit hat, mit ihnen zu toben und um die Wette zu rennen.
Mamma Lilly verabschiedet ihre kleine Bande



Frohe Ostern
Samstag | 2010-04-03 | 00:34

Da es uns im Moment zeitlich nicht möglich ist, alle zwei- und vierbeinigen Freunde im weiten Web persönlich zu besuchen, möchten wir unseren fleißigen Lesern auf diesem Weg ein Frohes Osterfest wünschen.
Inka mit Pia, Emma und Kater Merlin
Pia und Emma



Wie Hundekinder den Frühling erleben
Freitag | 2010-03-26 | 18:34

Der Frühling ist da. Seit einigen Tagen hatte der Frühling bei uns Einzug gehalten. Pia und Emma ließen sich die warmen Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen, als uns ein Anruf erreichte:
Heute durften die Kinder von unserer Freundin Lilly zum ersten Mal in den Garten.
Zaghaft standen sie an der geöffneten Terrassentür und hielten die kleinen Nasen schnuppernd in die Luft. Die große fremde Welt machte sie anfangs unsicher, aber schließlich gab es kein Halten mehr. Die freche Annie machte den Anfang. Mit zittrigen Beinen stakste sie vorsichtig in Richtung Rasen und berührte die Grashalme. Da bei den anderen die Neugierde größer war als die Angst, kamen sich hinterher.
Ach, die Mama lief einfach über die grüne Fläche? Dann konnte es ja nicht so schlimm sein?!?
Ganz schnell war die kleine Bande im Garten verstreut. Sie hüpften wie Häschen über die Wiese, überrollten sich an den Beetkanten und erschraken, weil der Kies so laute Geräusche machte.
Der Übermut kannte bald keine Grenzen mehr. Heidekraut wurde angeknabbert, Nasen in die bunten Krokusse gesteckt und in den Beeten gebuddelt. Hier konnte man sich verstecken, vorsichtig am Gartenteich entlanglaufen und staunen, was da für schnelle bunte Teile hin- und her schwammen. Ja, die Goldfische hatten auch Spaß an den wärmenden Sonnenstrahlen.
Lilly hatte ihre liebe Not, auf die Hundekinder aufzupassen, aber natürlich hatten wir alle Vier ständig im Auge, damit keins an den giftigen Efeupflanzen oder Schneeglöckchen knabbert oder mit einem Blums im doch noch sehr kalten Teich landete.
Schließlich wurde der Spielzeugkorb ausgekippt und die verschiedenen Dinge im Garten verteilt.
Anton packte die Frühlingslust, dem dicken Stofftiger musste er zeigen, wozu ein echter Hundmann geboren wurde.
Ganz langsam fielen einem nach dem anderen die müden Augen zu. Noch ein Schlückchen Milch an Mamas Bar und dann wurde es Zeit für ein kleines Nickerchen. Mit zuckenden Pfoten, leise fiepend, träumten die Fellmäuse von ihrem ersten großen Abenteuer.
Wer Interesse an diesen kleinen Wonneproppen hat, darf sich gerne mit uns in Verbindung setzen, den sie suchen nach Ostern ganz liebe Hundeeltern, sie Spaß daran haben, weitere Abenteuer mit ihnen zu erleben.
BEATE MEISSNER, Tel. 04931 – 167488 oder an unsere Emailadresse.
Wir wünschen allen unseren treuen Freunden und Lesern ein sonniges Osterfest mit einem fleißigen Osterhasen und besonderen Leckereien für die kleinen und großen Fellschnuten.
Albert und seine Geschwister erleben zum ersten Mal den Garten



Besuch auf einer Westernranch
Montag | 2010-03-08 | 21:25

Hallo Kumpels, am letzten Wochenende haben unsere Dosenöffner sich etwas Tolles für uns einfallen lassen. Wir durften mit auf eine Pferderanch, wo unser Papa Fotos von einer Trainingsstunde mit Westernpferden machen wollte.
Der Sohn von unseren Dosis hat ein Pferd, den „Tobu Jac“ und der musste hier zur Schule gehen. Jaja, nicht nur wir Hunde werden zur Schule geschickt, das müssen auch andere Tiere.
Ihr glaubt ja nicht, wie spannend es dort für Fellschnuten in unserer Größe ist.
Gleich am Eingang kamen vier große Hundefreunde auf uns zu, die uns zuerst einen Schrecken einjagten, aber ganz friedlich waren. Trotzdem schlotterten unsere Fellpopos und wir sausten in die große Sandkiste, die Mama Reithalle nannte. Hier konnten wir herrlich rennen und in dem weichen Sand buddeln. Da fanden wir doch tatsächlich ein paar leckere Pferdeäpfel, die wir leider nicht futtern durften. Immer wieder hörten wir ein „Pfui“, aber das eine oder andere Fitzelchen konnten wir doch verputzen.
Schließlich wurden die Pferde in die Halle gebracht, leider durften wir nicht an der Schulstunde teilnehmen, warum eigentlich nicht? Rennen und Staub aufwirbeln können wir doch auch?
Mama zog es vor, mit uns in den frisch gefallenen Schnee zu gehen und die Ponys auf der Weide zu besuchen, da waren wieder die großen Hundekumpels, die mit uns spielen wollten und eifrig Stöckchen – nee, eher Baumstämme brachten, um sie zu apportieren. Leider konnten wir damit nicht mithalten, warum sind wir nur so klein?
Na egal, wir sausten durch den Schnee und rannten um die Wette.
Emma fand einen herrlichen, frisch aufgeworfenen Maulwurfhügel und machte sich gleich daran, den Burschen auszubuddeln.
Mit nassen schneeverklumpten Beinen und ein bisschen Maulwurferde an den Pfoten rannten wir wieder in den schönen weichen Sand, der in einem Rondell lag, wo sonst die Pferde longiert werden.
Warum stieß die Mama nur einen so tiefen Seufzer aus? Nur weil die Schneeklumpen an unseren Beinen jetzt gepudert waren? Macht doch nichts, das taut doch wieder!
Viel zu schnell ging der Nachmittag zu Ende. Müde Pferde wurden in ihre Boxen oder auf die Anhänger gebracht und unser Papa sagte zu Tubo Jac, dass er das ganz prima gemacht hat.
Ja und was ist mit uns? Wir waren doch auch klasse? Was macht schon das bisschen staubsaugen im Auto am nächsten Tag, ist doch eine tolle Beschäftigung am Sonntag?
Viel schlimmer war, dass Mama sagte, wir würden wie ein leibhaftiger Pferdeapfel stinken und dann hat sie uns den Abend verdorben und uns kurzerhand in die Wanne gesteckt.
Aber schön war´s trotzdem.
Freudige Beller von Pia und Emma
Er gehört auch zur Familie, der Tobu Jac



Vier mal kleines Glück!!!
Montag | 2010-03-08 | 21:41

Nun ist es vier Wochen her, seit unsere Freundin Lilly ihre Babys bekam.
Wie schnell die kleinen Fellschnuten groß werden.
Jeden Tag lernen die Racker etwas dazu. Inzwischen schmeckt ihnen das Futter von ihrer Mama und sie benutzen einen Stapel Zeitungen zum Pipi machen, damit nur ja das Nest nicht beschmutzt wird.
Mit braunen Knopfaugen schauen sie in die große fremde Welt und beweisen ihren ganzen Mut, indem sie frech knurren, wenn jemand Fremdes in ihr kleines Reich greift.
Deutlich erkennt man die verschiedenen Charaktere der Kleinen.
Annie ist die Mutigste und Frechste, Arielle, die Kleinste, ist eher schüchtern. Die beiden Jungs, Albert und Anton, sind immer zufrieden, wenn sie ihre Mama zum Kuscheln haben oder miteinander raufen können.
Alle zusammen eine süße Bande, die sich hier in der Fotogalerie wieder einmal vorstellen möchte.
Sollte jemand Interesse an einer der Fellschnuten haben, um ihr ein liebvolles Zuhause zu geben, bitte ich, Kontakt aufzunehmen mit:
BEATE MEISSNER, TEL. 04931 – 167488 oder eine Email an meine Adresse.
Die vier Welpen von unserer Freundin Lilly suchen ein Zuhause mit ganz lieben Dosenöffnern



Tauwetter und Erdferkel
Samstag | 2010-02-27 | 19:23

Haben wir nicht alle über den ewigen Schnee mit seinen Unbilden gejammert???
Nun ist es da, dass lang ersehnte Tauwetter. Pia und Emma atmeten sichtlich erleichtert auf, als sie heute bei Plusgraden ohne den verhassten Strickpulli ins Grüne durften.
Dicke Maulwurfhügel säumten den langen Weg am Deich und luden zum Buddeln ein – endlich wieder Gras unter den Pfoten und „Mäuschen“ suchen.
Leider wurden wir dann von einem Regenschauer überrascht, als wir eine lange Strecke von unserem schützenden Auto entfernt waren.
Aber nun war alles egal, da mussten wir durch – auch Pia, die es letztlich gelassen hinnahm, denn sie ist eher der Stadthund, der am Liebsten gestylt shoppen geht, während Emma zum Erdferkel aufblüht, immer die Nase am Boden, um Beute zu suchen.
Maulwurfhügel sind ihre Leidenschaft. Emma erinnert an einen Fuchs, wenn sie plötzlich einen Senkrechtstarter in die Luft macht und mit allen Vieren in den dicken Hügel springt.
Natürlich versuchten wir Fotos zu machen, leider nicht mit dem gewünschten Erfolg, denn die Lichtverhältnisse ließen zu wünschen übrig.
Mit völlig verdreckten, aber glücklichen Hunden kamen wir zu unserem Auto.
Da soll mal einer sagen, Yorkies seien kleine verwöhnte Schoßhunde mit roten Schleifchen im Ströbbi, heute kann man bei uns sehen, dass sie auch anders können.
Natürlich kamen sie um ein warmes Bad nicht herum, denn wer will schon stinkende Müffelhunde im warmen Sofa an seiner Seite haben.
Pia und Emma frisch gebadet



Neuschnee und Kinderstube
Montag | 2010-02-22 | 23:45

Am letzten Sonntag trauten wir unseren Augen nicht. Über letzten Eiskrusten und Schneeresten hatte sich eine neue weiße Watteschicht breit gemacht. Gerade fanden die ersten Schneeglöckchen einen Weg durch die dicke Schneedecke, nun wurden sie von einer neuen Flockenpracht wieder abgedeckt.
Pia und Emma haben langsam die Nase voll, immer wieder suchen sie einen Ausweg, um vor unserem täglichen Gang nicht in die verhassten Pullis gesteckt zu werden. Aber auch die Flucht auf die Treppe nützt nichts, denn kaum draußen, schlottern sie um die Wette und frierend macht kein Spaziergang Spaß.
Diesmal führte unser Weg in den Wald am Stadtrand von Aurich. Ein Trimmpfad und kleine Hügel luden zum Toben ein und schnell war der lästige Pulli vergessen.
Durchgefroren wieder zu Hause angekommen, erreichte uns ein Anruf.
Die Babys von unserer Freundin Lilly hatten ihre Augen geöffnet. Was lag da näher, als schnell zu schauen und bei einer Tasse heißem Tee die neusten Fotos zu schießen.
Nun ist die kleine Bande zwei Wochen alt und man erkennt langsam die unterschiedlichen Gesichter oder Ausdrucksweisen.
Anton hat am Meisten zugelegt, mit seinen 420g ist er nun der Dickste und Gemütlichste.
Annie versucht schon auf ihren kleinen Beinchen zu stehen und drängelt ihre Geschwister zu Seite, um am Schnellsten an der Futterquelle zu sein. Sie liebt es, bei ihrem Menschenpapa in der Halsbeuge zu liegen und sich beschmusen zu lassen.
Arielle ist die Laute, wenn ihr etwas nicht passt, gibt sie verärgerte gurrende Laute von sich, die an die Geräusche eines kleinen Pinguins erinnern.
Albert ist immer zufrieden wenn er mit seiner Mama und seinen Geschwistern kuscheln kann, er ist ein ganz Ruhiger.
Inzwischen dürfen auch Pia und Emma eine Nase voll nehmen und den Kindersegen begutachten. Lilly passt zwar noch auf, dass ihren Kindern nichts passiert, aber sie zeigt nicht mehr grollend die Zähne.
Während draußen der Winter kein Ende nimmt, wachsen die kleinen Wonneproppen dem nahenden Frühling entgegen.
Pia und Emma verstecken sich, weil sie keinen Pulli anziehen wollen!



Unsere Freundin Lilly hat Babys bekommen
Sonntag | 2010-02-07 | 19:29

Als Pia zu uns ins Haus kam, war da die Freundin von der Mama, die Beate.
Sie fand Pia sooooo süß, dass sie sie am Liebsten sofort stibitzt hätte. Einen eigenen Hund wollte sie aber nicht, weil……? Ja warum eigentlich nicht?
Dann standen Yorkiewelpen in der Zeitung und Beate wollte: „Nur mal schauen!“
Wer kennt es nicht, dieses: „nurmalschauen“???? und so zog schon kurze Zeit später Lilly ein.
Bereits im ersten Jahr wurde Lilly zu einer begeisterten Motorradbraut und begleitet ihren Hundepapa im eigenen Rucksack auf viele Fahrten.
Pia und Lilly sind die besten Freundinnen, die sich oft besuchen. Inzwischen gehört auch Emma zum quirligen Trio.
Wie ja alle Yorkiebesitzer wissen – Yorkies machen süchtig!
Beim gemeinsamen Stöbern auf verschiedenen Yorkshireseiten im Netz seufzte Beate immer öfter: „Ach, einmal hätte ich gerne einen Wurf dieser allerliebsten Teddybären!“
Warum nicht?
Ganz schnell wurde ein wunderschöner Ehemann für Lilly gefunden und die Hochzeit konnte stattfinden. Nun hieß es 9 lange Wochen warten, aber wie schnell ist diese Zeit vergangen.
Gestern, am 7. Februar, war es soweit – HURRA!!!! – Lilly ist stolze Mama von 4 Welpen geworden. Es sind 2 Jungs und 2 Mädel. Da sie keine eigene HP hat, werden wir hier in Abständen berichten, wie die Kleinen sich entwickeln, wie Pia und Emma den Kindersegen finden und was Beate mit der Kinderschar erlebt.
Baby Annie



Eisschollen im Norddeicher Hafen
Freitag | 2010-01-29 | 22:13

Da dachten wir, der Winter ist langsam vorbei, aber da haben wir uns wohl getäuscht. Immer wieder hörten und sahen wir in den Medien, dass der Schifffahrtsverkehr zu Erliegen kam, weil dicke Eisschollen die Schiffe nicht mehr durchließen.
Was lag da heute näher, als bei uns vor der Haustür zu schauen, denn schließlich wohnen wir fast an der Küste.
Wir trauten unseren Augen kaum, die ganze Landschaft sah völlig verändert aus. Überall Schnee und dicke Schollen, vom Meer keine Spur.
Gelangweilte Stimmung im Norddeicher Hafen. Keine Spaziergänger, keine Fischer, die ihre Kutter für die nächtliche Fahrt fertig machten.
Für die Hunde ein Spielparadies, weil kein Autoverkehr ihre wilde Jagd störte. Eine Fähre von der Insel Norderney quälte sich durch die dicken Eisplatten – wie lange noch?
Pia und Emma rasten die schneeverwehten Deiche runter, schauten auf die vereisten Schiffe und bissen sich in die Beine, wo immer dicker werdende Klumpen das Laufen schwerer machten.
Immer wieder musste ich sie vom pappigen Schnee befreien, was aber ihrer Freude keinen Abbruch tat.
Nach einer Stunde ging es nicht mehr. Pias Beine waren zu dicken Eisbeinen gewachsen, sie konnte kaum noch laufen und Emma legte sich einfach in den Schnee, um die Klumpen abzubeißen und zu fressen, was bestimmt nicht gesund ist.
Zu Hause wurden unsere Fellschnuten zum Auftauen unter die warme Dusche gestellt, danach gab es einen vollen Fressnapf mit Leckereien und eine ausgiebige Schlafstunde mit zuckenden Pfoten und wilden Träumen konnte beginnen.
Morgen werden wir schauen wohin unser Weg im dicken Schnee uns führt.
Einsamer Winter in Norddeich



Glückliches Ende für Leila/Loona
Sonntag | 2010-01-03 | 15:01

Zum Jahreswechsel möchten wir eine kleine Geschichte erzählen, die ein gutes Ende nahm.
Fleißige Leser dieser HP erinnern sich sicher an zwei Berichte, die sich in den letzten Monaten ereigneten.
Da war einmal die kleine Leila, die bei unserer Freundin Wiebke mit Pias Bruder Bandit eine Weile Urlaub machen musste, weil das Frauchen erkrankte und sich nicht kümmern konnte.
Dann gab es die traurige Nachricht vom Unfall von Pias Mama Phoebe.
Inzwischen hat die Mama von Leila eingesehen, dass sie es nicht schafft, sich um einen quirligen jungen Yorkie zu kümmern. Leila wurde die letzten Wochen immer trauriger und lag nur noch im Körbchen. Sie sollte nun ein neues Zuhause bekommen, wo sie fröhlich spielen und toben kann und nicht trauern muss.
Natürlich war auch diesmal Wiebke zur Stelle und bot Leila einen weiteren Urlaub an.
Gemeinsam wollten wir für die kleine Fellschnute die allerbesten Hundeeltern suchen.
Fast zur gleichen Zeit schrieb uns unsere Freundin Jenny aus der Türkei, dass sie Weihnachten in ihrer alten Heimat verbringen und sich hier nach einer Yorkiefreundin für ihre kleine Curly umschauen wollte.
Einen Welpen darf man nur ins Ausland mitnehmen, wenn er älter als 4 Monate ist und alle Impfungen hat, darum sollte es ein etwas älteres Yorkiemädchen sein. Was lag da näher, als Jenny von Leila zu erzählen? Fotos sausten über das weite Netz und bald konnte Jenny es gar nicht mehr abwarten, Leila kennen zu lernen.
Am Wochenende war es soweit, Jenny sah Leila und fand sie allerliebst. Schnell waren die Formalitäten erledigt und Leila durfte zu Jenny umziehen.
Nur, Leila wird jetzt „Loona“ heißen, der Name gefiel der neuen Hundemama einfach besser und Leila hat ihn gleich angenommen. Ob sie diesen Namen auch lieber mag?
Nun wird sie sich hier noch ein paar Tage an ihr neues Frauchen und Herrchen gewöhnen müssen und tritt im Neuen Jahr den Flug in ihre neue Heimat an.
Bestimmt gibt es bald eine Geschichte, die Loonas neue Familie uns aus der fernen Türkei schickt, damit wir erfahren, wie es ihr dort ergeht und wie sie ihre Freundin Curly kennen gelernt hat, die dort sehnsüchtig wartet, dass ihre Mama endlich wieder nach Hause kommt.
Kleine Loona, wir wünschen dir alles Glück dieser Welt.
Loona, die neue Freundin für Curly



Weiße Weihnacht
Samstag | 2010-01-02 | 19:04

Eine Woche vor Weihnachten passierte etwas Schönes. Ganz langsam wurden aus dicken nasskalten Regentropfen plötzlich sanfte weiße Schneeflocken. Wie Watte, die Frau Holle vom Himmel fallen lässt, rieselten sie langsam auf die Erde.
Unsere Hunde schauten in die Luft, sie wussten nicht, was da auf sie zukommt, aber da es nicht so nass war wie der Regen, machten sie sich einen Spaß und wollten die Flocken fangen.
Bereits am nächsten Morgen erwartete uns eine völlig andere Landschaft.
Die Hunde mit dicken Strickpullovern ausgestattet, wanderten wir durch die verschneiten Straßen. Dazu holten wir unsere Freundin Lilly mit ihrer Mama ab.
Welch eine Freude für die Fellschnuten. Sie tanzten und jagten sich durch den immer höher werdenden Schnee. Manchmal versanken sie bis zum Rücken in der weißen Pracht.
Erst als dicke Klumpen Schnee an den Fellbeinen hängen blieben, konnte ich Pia und Emma überreden, ins Haus zu kommen um unter der Dusche ein bisschen aufzutauen.
Gleich darauf standen sie am großen Fenster, um wieder in den Schnee gelassen zu werden.
Nun ist Weihnachten vorbei und ganz langsam schmilzt der Schnee. Schmuddelige Gärten und Straßen kommen wieder zum Vorschein.
Ob in diesem Jahr das Christkind an uns dachte? Weiße Weihnacht hatten wir hier an der Küste schon über 10 Jahre nicht mehr.
Nun warten wir gespannt, welche Abenteuer wir im Neuen Jahr erleben.
Pia und Emma wünschen allen ein gesundes Jahr 2010
Pia und Emma spätabends im Schnee



Emma hat Geburtstag
Freitag | 2010-01-01 | 18:39

Hallo kleine Emma, am 2. Januar 2010 wirst du 2 Jahre jung.
Wir sind sehr glücklich, dass wir dich haben.
Mit deinem Charme wickelst du alle um den kleinen Finger und mit deinen kleinen Streichen bringst du uns immer wieder zum Lachen.
Bleib wie du bist kleine Maus, wir haben dich lieb.
Es gratulieren und knuddeln dich: deine Futterneiderin Pia, deine Freundin Lilly mit ihren Leuten, deine Hundesitteroma, deine Dosenöffner und alle die dich lieb haben.
Unsere Emma mit 2 Jahren



Weihnachtszeit
Mittwoch | 2009-12-16 | 08:47

Bald ist Weihnachten und wie überall bringt die Zeit neben der Freude auch eine Menge Arbeit und Vorbereitung mit sich.
Darum wünschen wir allen unseren Freunden auf diesem Weg eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Wir machen jetzt eine kleine PC Pause und sind im Januar für alle da wieder da.
Bleibt alle gesund, damit wir uns im Neuen Jahr wieder fleißig besuchen können.
Liebe Grüße an alle treuen Freunde von Inka mit Pia und Emma
Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch



Einladung zum Advent
Montag | 2009-11-30 | 23:12

In der letzten Woche klingelte das Telefon und – man glaubt es nicht, der Anruf war für Pia und speziell für Emma.
Emmas Ziehmama rief an und lud uns zu Tee und Kuchen ein. Hundemama Josy hatte ihr wohl geflüstert, dass sie gerne ihre Tochter Emma wieder sehen wollte und Diego hatte Sehnsucht nach seiner Freundin Pia. Immer nur die kleine Schwester zum Spielen, das ist doch langweilig.
Also machten wir uns am nächsten Tag mit Kamera und Hundeleckerlis auf den Weg.
Graues Novemberwetter vereitelte ein lustiges Hundespiel im Garten, aber im Wintergarten brodelte ein warmes Feuer im Ofen und es duftete nach frischem Kuchen.
Josy schnupperte interessiert an Emma, während Diego vor Freude ganz aus dem Häuschen war, er tanzte wir ein Bär um Pia und machte ihr den Hof.
Vor lauter Übermut musste er sein Beinchen an der großen Palme heben, um Pia zu beeindrucken. Ja, warum wachsen im Wintergarten auch keine echten Bäume? „Mann“ muss doch beeindrucken und zeigen, wer man ist!
Ausnahmsweise wurde nicht geschimpft und es blieb auch der einzige Ausrutscher.
Aber was war mit Emmas kleiner Schwester Daika? Sie lauerte hinter der Bank und grummelte leise vor sich hin. Der plötzliche Hundebesuch kam wohl für die Kleinste der Geschwister zu überraschend. Eigentlich ist sie die Frechste von allen, aber heute spielte sie erst einmal die Schüchterne, um später allen zu zeigen, wer hier das Sagen hat.
Natürlich durfte ein Fotoshooting nicht fehlen, nur leider ließen die schlechten Lichtverhältnisse keine guten Aufnahmen zu, aber wir machten das Beste daraus. Es wurde ein gemütlicher Adventnachmittag, den wir unbedingt wiederholen müssen.
Weil die Fotos nicht so ganz gut gelungen sind, gibt es bald eine weitere Galerie mit den neusten Fotos von Pia und Emma.
Wir wünschen allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.



Kartonspiele
Mittwoch | 2009-11-11 | 15:53

Emma meldet sich zu Wort:
„Da kam doch kürzlich mit einem gelben Auto ein großes Paket zu uns ins Haus. Voller Spannung warteten wir darauf, dass etwas Gutes für uns zum Vorschein kam, aber leider wurden wir nicht bedacht – nur Menschensachen!
Aber - dieser Karton – der war schon interessant. Mama stellte ihn in den Garten, was hatte sie damit vor? Mir fiel ein, dass sie schon mal gesagt hatte:“ Wenn ihr jetzt nicht gehorcht, schicke ich euch in die Wüste!!!“ Ich weiß nicht, was eine Wüste ist, aber es klang nicht nett.
Oh ha, hatte ich nicht gestern erst von einem großen Teller, der im Wohnzimmer auf dem Tisch stand, einen der kleinen Holzpilze stibitzt? Dekoration? Man konnte herrlich daran knabbern.
Und dann ist da noch die neue Kuschelmaus, die ich gleich zerbeißen musste, um zu schauen, wie sie innen aussieht.
Ach ja, Pia hat mal wieder ihr Schweineohr in Mamas Blumenkübel verbuddelt, damit ich es nicht finde – hab´ ich aber doch!
War das alles ungehorsam? Sollte dieser Karton nun für uns, für die Wüstenreise sein? Wir wissen, dass wir unsere Mama nicht ganz ernst nehmen können, wenn sie solche Sprüche los lässt und so war es auch diesmal.
Wir durften im Karton nach Leckerlis suchen und konnten fröhlich darin hin und her springen. Sogar der große Merlin hat mitgemacht und uns die kleinen Brocken stibitzt und den würde Mama nie in die Wüste schicken, denn er macht ja keinen Blödsinn.
Inzwischen ist der große Karton verschwunden, aber bestimmt kommt bald ein Neuer, wir werden uns Mühe geben und bis dahin ganz brav sein.
Eure Emma
Emma hat Blödsinn gemacht



Martinisingen am 10. November
Mittwoch | 2009-11-11 | 16:04

Es ist wieder so weit, am heutigen Tag sind in Ostfriesland die Kinder mit ihren bunten Laternen und lustigen Kostümen unterwegs, um Lieder vom Martinstag zu singen. Sie ziehen von Haus zu Haus und trällern fröhliche Melodien, um dafür ein paar gute Sachen zu bekommen.
Die ulkigsten Gestalten stellen sich vor. Vom dicken Ritter, über rosa Prinzessinnen zu gruseligen Monstern und Außerirdischen ist alles vertreten.
Pia und Emma stehen staunend in der offenen Haustür und hoffen jedes Mal, dass die Kinder ein Stückchen Schokolade oder bunte Pfefferkuchen fallen lassen – aber nein!!!! Es gibt nichts Süßes. Ihre Augen sagen: Martinisingen ist doof!
Emma glaubte schließlich, dass es etwas nützt, wenn sie sich auf die Treppe legt und die süßen Sachen bewacht.
Beide werden mit einem leckeren Schweineohr am warmen Ofen getröstet und sind damit einigermaßen zufrieden. Da es aber immer wieder an der Tür klingelt, haben sie keine Ruhe, sie könnten ja etwas verpassen.
Ja, was ist denn das? Da steht plötzlich ein vermummter Junge vor der Tür. Ich erkenne ihn nicht, aber Pias und Emmas Hundenase. Es ist der Lukas aus der Nachbarstraße und zur Freude der Fellschnuten hat er ein echtes Hundeleckerli in der Tasche.
Sie schauen mich an, als wollten sie sagen: Siehste, Glück gehabt – Martinisingen lohnt sich doch für Hunde!
Bunte Laternen und singende Kinder



Traurige Nachrichten
Mittwoch | 2009-10-28 | 12:52

Die Hundemama von Pia (Phoebe) zog im letzten Jahr mit ihren Dosenöffnern und ihrer kleinen Tochter Curly für immer in die Türkei.
Wir haben oft Emailkontakt und erlebten nun Phobes und Curlys Abenteuer auf dem Bildschirm mit. Fröhlich spielende Hunde am Strand oder fliegende Haare beim Parasailing.
Und nun????? Wir sind entsetzlich geschockt, denn gestern bekamen wir die traurige Nachricht, dass die kleine Phoebe über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Sie durfte nur 7 Jahre alt werden.
Ein letzter Gassigang am Abend am Rand einer großen Wiese. Unter einem parkenden Auto saß eine Katze und Phoebe konnte es nicht lassen, sie dort zu verjagen. Ein einziges Auto auf der einsamen Landstraße wurde ihr Verhängnis. Als Phoebes Mama Jenny den Schrei: STOPP! ausgestoßen hatte, war es schon passiert.
Ganz schlimm ist nun die Zeit für die kleine zarte Curly. Sie mag nicht mehr fressen, hat keine Lust an den Strand zu gehen und möchte am Liebsten den ganzen Tag von Jenny getragen werden. Sonst liegt sie in Phoebes Bettchen und wartet auf ihre Mama.
Jenny versuchte in den letzen 2 Wochen alles, um einen neuen Kameraden für die kleine Maus zu finden, aber es ist schwierig, in der Türkei einen Yorkie zu bekommen.
Gesucht wird nun ein kleiner Yorkierüde, der nicht schwerer wird als 2500g, denn Jenny fliegt ab und zu nach Deutschland und möchte unbedingt beide Hunde mit in den Passagierraum nehmen. Über 6 kg dürfen beide Hunde nur im Frachtraum transportiert werden und das kommt nicht in Frage.
Anderseits hätte Jenny gerne einen möglichst jungen Hund, der aber über 3 Monate alt sein muss, da er sonst nicht ausgeführt werden darf.
Gibt es irgendwo in Ostfriesland einen kleinen Yorkshiremann, der Lust hat, der Freund von Curly zu werden und ein Leben zu führen, wo Urlaub und Sonne an der Tagesordnung stehen?
Bald kommt Jenny nach Deutschland und würde Kontakt aufnehmen.
Ansonsten stehen wir per Email zur Verfügung.

Kleine Phoebe, du warst ein tolles Hundmädchen und wir werden dir immer dankbar sein, dass du uns unsere Pia geschenkt hast. Pia ist so, wie du immer warst. Wir werden dich nie vergessen.
Kleine Phoebe



Eine Radtour durch den Norddeicher Hafen
Sonntag | 2009-10-18 | 19:52

Am Sonntag hatten wir ein Wetter, wie es auf Postkarten nicht kitschiger beschrieben werden kann.
Die Sonne strahlte vom blauen Himmel und keine Lüftchen regte sich – ideales Radfahrwetter.
Wir luden unsere Hunde zu einer Spritztour ein. Pia gähnte gelangweilt, denn sie mag nicht gerne im Radkorb sitzen und Emma fürchtete das verhasste Hundegeschirr, dass Beide anlegen müssen, damit sie nicht aus dem Fahrradkorb springen oder fallen können.
Es half nicht, heute war ein Ausflug geplant, wie WIR ihn uns vorstellten.
Zuerst fuhren wir durch einsame Feldwege und ließen die Hunde bei langsamer Fahrt neben dem Rad laufen, was sie sichtlich genossen und uns springend begleiteten.
Es gab eine kleine Kaffeepause und dann radelten wir am Deich endlang, Richtung Hundestrand. Hier tobten die vierbeinigen Freunde im Watt, sie jagten ihre Bälle und Frisbeescheiben, dass der Dreck ihnen um die Ohren flog. Pia und Emma schauten den Schmutzfinken angewidert zu und zeigten die Zähne, wenn einer der nassen, Watt verklebten Kameraden ihnen zu nahe kam.
Unser Rad schiebend spazierten wir zum Yacht- und zum Kutterhafen, während unsere Fellschnuten versuchten, die schwimmenden Möwen zu fangen, aber igitt – die waren zu weit im Wasser, da hätten sie sich ja die Füße nass machen müssen.
Später schauten wir zu den Fähren, die die Urlauber vom Festland zu den Inseln und umgekehrt brachten.
Weiter ging unsere Fahrt am Deich endlang, bis zu der Stelle, wo die Schafe weideten. Hier hätten Pia und Emma gerne eine kleine Jagd gemacht, obwohl die dicken Wollknäuel sich von unseren Hunden kaum beeindrucken ließen, aber sie mussten brav im Fahrradkorb sitzen bleiben, denn hier ist (zu Recht) strenges Hundeverbot. Zu oft ließen unbedarfte Hundebesitzer ihre Vierbeiner unüberlegt zu den Schafen auf den Deich, um mit Freude zuzuschauen, wie die größeren Hunde die Schafe hetzten, bis sie in Panik ins Watt stolperten und schon einige Male mit bösen Verletzungen dort liegen blieben.
Unmögliche Menschen gibt es leider überall.
Letzten Endes waren dann doch alle zufrieden, als wir nach 25 km wieder zu Hause ankamen – alle? Nö, unsere lädierten Allerwertesten zeigten auch im Sofa noch deutlich ihren Unmut über drei Stunden auf dem recht harten Fahrradsattel.
Schafherde am Deich



Einfach nur Fotos
Samstag | 2009-10-03 | 15:50

Immer wieder sind unsere lieben Vierbeiner ein beliebtes Fotoobjekt.
Da strengt man sich an, die Hunde, Katzen oder anderen Tiere ins rechte Licht zu rücken, aber sie machen im entscheidenden Augenblick nicht mit.
Pia und Emma kennen die Prozedur: SITZ und BLEIB ! - schnell die Kamera gezückt und los geht´s!
Ein Hund hat die Augen zu, der andere schaut wie ein geprügeltes Wesen in die Kamera, die Zunge schnellt über die feuchte Nase, der Kater huscht aus dem Bild oder alles verschwimmt in einem „Wuschbild“.
Emma zeigt deutlich, wenn sie keine Lust auf das ewige Geblitze hat, sie legt sich einfach hin und schaut zur Seite. Pia gähnt gelangweilt.
100 Aufnahmen werden geschossen und wenn man die Werke auf dem PC anschaut, kann man nur mit dem Kopf schütteln und sich glücklich schätzen, wenn 5 der Aufnahmen einigermaßen gelungen sind.
Was denken unsere Hunde, wenn wir sie mit tollen Versprechungen locken und sanft die dümmsten Sprüche säuseln oder wie Rumpelstilzchen umher hüpfen?
Zu beneiden sind die tollen Tierfotografen, die soooo bewegende Aufnahmen machen. Ja, ja, sie haben die besten Kameras, ein klasse Studio und NUR willige Hunde und Katzen.
Na ja, wir wollen nicht zu sehr klagen, ein paar gute Aufnahmen können wir auch vorweisen, aber hier zeigen wir auch mal die Fotos, die man nicht darstellt, wenn man seine Lieblinge ins rechte Licht rücken möchte. Also Pia und Emma heute mal so ganz privat.
Schaut einfach ins Fotoarchiv – viel Spaß! Aber vergesst nicht, auch UNSERE BESTEN anzuschauen.
Wo bleibt unser Abendbrot?



Herbstgeflüster zu Dritt
Mittwoch | 2009-09-23 | 20:32

Der Kalender sagt, der Sommer ist vorbei - nö - nicht bei uns!
Unsere Freundin Lilly besuchte uns und bei herrlichem Sonnenwetter jagten wir durch den Park und am Kanal entlang.
Etwas Neues war geschehen, heute fielen durch den Wind kleine Bälle vom Himmel, zuerst hatten sie eine stachelige Haut, die platzte auf und braune Kugeln rollten über den Weg.
Unsere Mamas warfen die Kugeln weit weg, es machte uns Spaß, hinterher zu wetzen und sie zu suchen. Manno - Lilly hat die längsten Beine und war immer zuerst am Ball, aber es gab so viele von den Kastanien – Kastanien??? Auch gut - dass wir alle welche zu unseren Mamas zurückbringen konnten.
Wir bellten und sprangen vor Freude hoch in die Luft.
Nach dem langen Gang gab es Leckerlis für alle und danach ruhten wir uns aus.
Es hätte so schön sein können, aber wie immer mussten wir noch ein bisserl stillsitzen für neue Fotos.
Warum sind die Menschen nur so erpicht darauf, uns mit dem kleinen Ding, welches sie Kamera nennen, anzuklicken und dabei die verrücktesten Geräusche zu machen. Sie quietschen, miauen oder piepsen wie eine Maus. Wenn es ganz schlimm kommt, hüpfen sie in die Luft und zeigen auf Dinge, die doch nicht da sind und das alles nur, damit wir die Ohren aufstellen und gespannt gucken?
Na, wollen wir mal nicht so sein und freundlich schauen, natürlich nur mit weiteren guten Häppchen und dem Versprechen, bald wieder Kastanien zu jagen. Aber schaut selbst im Fotoarchiv.
Einen schönen Herbst wünschen Pia, Emma und Lilly
Pia, Emma und Lilly warten auf Leckerlis



Pia und Emma im Maisfeld
Donnerstag | 2009-09-03 | 20:33

Heute wollten wir nach langer Zeit wieder einmal unseren Lieblingsfeldweg entlang wandern.
Aber was war das? Hier hatte sich seit unserem Urlaub alles verändert. Fragend schauten wir unsere Mama an, wo waren die großen weiten Felder geblieben, in denen es so gut nach den flinken kleinen Mäusen roch?
Überall war ein riesiger Wald entstanden. Große Bäume versperrten uns die Sicht und der Weg sah auf einmal so schmal und klein aus.
Vorsichtig schnuppernd wagten wir uns an die Bäume und liefen durch die hohen Stämme.
Hmmm – es war spannend, wir liefen immer schneller, aber plötzlich war Mama verschwunden. Ihr Rufen kam aus der Ferne, aber wir hörten nicht hin, hier mussten die schnellen Kaninchen gewesen sein, ein prima Versteck für die kleinen Hopser.
An einer ganz anderen Stelle kamen wir wieder aus dem Dickicht und da stand ja auch die Mama.
Plötzlich raschelte es dem dichten Wald und dann entdeckten wir unseren Kumpel Rocky, der auch im Unterholz stöberte.
Leider konnte er unsere Fragen nicht beantworten, er meinte nur, sein Papa hätte gesagt, der Mais sei ganz schnell gewachsen. Mais? Was ist Mais? Na egal, uns machte es Spaß, nun zu dritt den Wald nach Mäusen abzusuchen und überall ein bisschen zu buddeln.
Auf dem Heimweg trafen wir noch Olli und Fina aus der Nachbarschaft und luden sie zu einer kleinen Maiswaldjagd ein, aber die Spielverderber hatten für so einen Kinderkram keinen Sinn, sie wollten lieber in nahe gelegenen See schwimmen gehen – brrrrrr!
Hoffentlich gehen wir morgen wieder in diesen tollen Hundemaiswald und haben dann mehr Glück und erwischen eine der frechen schnellen Mäuschen oder Kaninchen, die immer so tollen Duft hinterlassen, aber nie auffindbar sind.
Emma sucht Kaninchen



28. August 2009 Pia hat Geburtstag
Donnerstag | 2009-08-27 | 22:15

Wie schnell die Zeit vergeht!
Nun ist es schon wieder fast 3 Jahre her, als unser kleines Glück bei uns einzog.
Im Sommer vor drei Jahren entdeckte ich die liebenswerte Yorkshirehündin Phoebe, die für ihre Babys ein neues Zuhause suchte. Phoebes Ziehmama Jenny vertraute mir die kleine Pia an und wir freuen uns täglich über diese kleine Fellschnute.
Ihren neuen Teddy muss Pia strengstens bewachen, denn Emma hat immer großen Spaß daran, nachzuschauen, wie die Kuscheltiere von innen aussehen.
Pias Lieblingsspiel ist: Versteckte Leckerlis im Garten suchen, das darf natürlich am Geburtstag nicht fehlen. Unsere kleine Fressmaschine trixt dabei grundsätzlich alle Freunde aus, sie findet die meisten Bröckchen – Futter geht bei Pia über alles.
Freunde, die uns mit ihren Vierbeinern besuchen, um Pia zu gratulieren, werden zu einem Gruppenfoto überredet, was uns ab und zu gelingt. Einmal sind da die Hundefreundinnen Lilly und Nona, dann die kleine Westihündin Tomke und der große Ben.
Abends schon ziemlich müde ruht Pia sich am Liebsten bei ihrem Papa aus. Emma gesellt sich dazu und letzten Endes kommt unser Kater Merlin, um sich seine täglichen Streicheleinheiten zu holen.
An seinem Gesicht sieht man, was er von dem ganzen Hundespektakel hält, aber Pia zur Liebe lässt er sich ausnahmsweise mit den nervigen Mädels fotografieren.
Wir lieben unser Trio und wünschen uns noch ganz viele gemeinsame Jahre.
Pias 3. Geburtstag



Noch `ne Urlaubsgeschichte
Sonntag | 2009-08-16 | 17:00

Seit Emma bei uns wohnt, wissen wir, dass sie Fliegenklatschen unheimlich findet, den Grund kennen wir allerdings nicht, denn Pia liegt immer ganz relaxt im Sofa, wenn wir die kleinen Plagegeister jagen, was sich manchmal nicht vermeiden lässt.
Als wir nun bei strömendem Gewitterregen im Wohnwagen saßen und Blitz und Donner spannend verfolgten, hatten auch ein paar Stubenfliegen Zuflucht vor dem Weltuntergang da draußen bei uns gesucht.
Leider ließen sie uns nicht in Ruhe und summselten um unsere Köpfe oder kitzelten uns. Ich griff nach der Fliegenklatsche – es reichte!!!
Nach dem ersten Patscher glitt Emma von der Bank und ich konnte gar nicht so schnell gucken – sie war einfach wech!!!!!
Auch im Vorzelt keine Emma, sie war unter die Zeltwand durchgeschlüpft. Mir blieb nichts anderes übrig, als in den Regen zu gehen, um Emma zu suchen, es half kein Rufen und Locken. Emma war spurlos verschwunden????
Langsam kam Panik auf, wohin war sie gelaufen? So weit konnte es doch nicht sein?
Ein paar Plätze weiter stand ein italienisches Wohnmobil, dort hörte ich lautes italienisches Lamento. Ich ging hin und fragte die Leute, ob sie einen kleinen schwarz/weißen Hund gesehen hätten. Die Frau zeigte unter das Bett und dort saß eine schlotternde, pitschnasse Emma und war nicht zu bewegen, hervorzukommen.
Nun wollte ich erzählen, dass Emma Angst vor der Fliegenklatsche hatte und ausgerissen war.
Die Familie zuckte mit den Schultern, sie verstand kein Wort. Mein Englisch ist mehr schlecht als recht, aber auch das konnten sie nicht.
Da half nur noch eine Sprache mit Händen und Füßen. Ich flatterte mit den Händen und ließ ein „bssssssssss“ erklingen – Fliege!!!! Ratlose Gesichter. Auch Biene, Wespe, Mücke half mir nicht weiter. „Ahhh“ sagte plötzlich die Frau, „bsssssss - Stroma weg – von Blitze!“
„Nein. Insekten!“
„ Ohhh, Insekta?“ „Jaaa, und der Hund hat Angst!“ Ich klatschte dann mit den Händen, was Emma unter dem Bett noch mehr zum Zittern brachte und die italienische Familie große ratlose Blicke auf mich werfen ließ. Der Mann machte meine Gesten dann nach, auch er flatterte mit den Händen und sagte: „bssssssss – Insekta!!!!“
Ich hoffte nur, dass andere Camper nicht am Fenster saßen und zwei durchgeknallte Typen im strömenden Regen summend und flatternd voreinander stehen sahen.
Schließlich kroch ich ins Wohnmobil und sammelte die völlig verstörte Emma ein.
Die Italiener haben sicher bis heute nicht verstanden, was ich ihnen mitteilen wollte.
Für Emma war der Wohnwagen ab jetzt nicht mehr das gemütliche Heim. Immer wieder schielte sie zu dem Regal, in dem die Fliegenklatsche lag.
Wir entschieden dann, dass einer von uns mit den Hunden einen Rundgang um den Campingplatz machte, wenn wieder Fliegen unseren Wohnbereich attackierten, damit Emma die Mordversuche an dem summenden Volk nicht mitbekam.
Ganz vergessen hat Emma die Geschichte noch nicht, denn selbst als wir zu Hause den Wohnwagen ausräumten, wollte sie nicht dabei sein. Während Pia immer die Einfahrt mit rauf und runter lief und mit Spannung verfolgte, was wir ins Haus schleppten, lag Emma im Körbchen und wartete das Ende ab.
Emma und die Fliegen



Dänemarkurlaub 2009
Mittwoch | 2009-08-12 | 23:19

Viel zu schnell ging unser Dänemarkurlaub zu Ende.
Diesmal meinte der Wettergott es richtig gut mit uns, obwohl wir gleich am ersten Tag abends mit Regenschauern überrascht wurden und ein bisschen schlechte Laune bekamen.
Unser Campingwart versprach Besserung und er behielt Recht.
Schon am nächsten Morgen strahlte die Sonne und wir machten eine Radtour zum kleinen Ort Lönstrup. Pia und Emma ließen sich durch die engen Straßen führen, denn der viele Tourismusverkehr bot keine andere Möglichkeit, aber später konnten sie sich am Strand austoben.
Für den nächsten, recht warmen Tag, war ein Spaziergang am Meer angesagt. Zuerst waren unsere Mäuse wasserscheu, aber der Übermut siegte und Beide trauten sich ins flache Wasser, sie jagten hinter Möwen her und wälzten sich im weißen Sand.
Mir graute vor der abendlichen Pflege, denn ohne ein Bad ging gar nichts mehr. Natürlich konnten wir nicht mit den Hunden in die allgemeinen Duschen gehen und so musste unser Abwaschbottich herhalten.
Der beste Papa der Welt kaufte am nächsten Tag einen zweiten, damit die Hunde eine eigene Badewanne bekamen, denn tägliches Abspülen gehörte zur Tagesordnung, wer will schon zwei sandige Hunde im Bett haben.
Die Hitze stieg langsam auf 30 Grad und so faulenzten wir auf dem Campingplatz oder am Strand, zu weiteren Aktivitäten hatten wir keine Lust – Erholung pur!
Abends besuchten wir die kleine Stadt Lökken, um uns ein dickes Eis zu gönnen und die kitschigen Souvenirs an allen Ständen anzuschauen.
Am 8. Tag wollten wir nach Blokhus fahren und in unserem Lieblingsrestaurant das Büffet genießen. Schon unterwegs verdunkelte sich der Himmel und leises Grummeln kündigte ein Gewitter an. Als die ersten Tropfen auf uns nieder klatschten, huschten wir ins nächst beste Cafe und warteten ab. Der Regen wurde zu einer Sinnflut und ganz schnell stand die überdachte Terrasse unter Wasser. Blitz und Donner folgten Schlag auf Schlag, aber wir saßen gemütlich bei einem Cappuccino und warteten ab. Die Bedienung übersah netterweise unsere Hunde, die in diesem Cafe nicht erwünscht waren.
Zum Büffet kamen wir heute nicht mehr, aber egal, der leckere Hotdog am Platz gefiel uns auch.
Als wir später zu unserem Wohnwagen kamen, stand das Vorzelt unter Wasser, aber größeren Schaden hatten wir nicht. Ein paar schwimmende Schuhe wurden gerettet und trocken gelegt, genau wie andere Kleinigkeiten.
Am nächsten Morgen weckten uns die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und die nassen Sachen konnten raus gebracht werden.
Ein Gang durch die hohen Dünen brachte eine neue Überraschung. Wohin man schaute – Marienkäfer!!! Millionen dieser kleinen Glücksbringer saßen überall an den Gräsern, Schlehenbüschen, am Treppengeländer und im Sand. Pia und Emma versuchten, die kleinen Plagegeister zu vertreiben, hatten aber keine Chance, in ihrem Fell landeten immer wieder neue Käfer. Zum Glück konnten sie abgeschüttelt werden und heute blieb unseren Fellschnuten das Bad erspart.
Für die nächsten Tage planten wir noch einen Abstecher in andere Regionen von Dänemark und werden wohl unser gemütliches Domizil in Lökken abbrechen.
Pia und Emma an der Steilküste



Urlaub
Donnerstag | 2009-07-30 | 23:05

Hallo liebe Freunde in aller Welt.
Am Freitag fahren wir in Urlaub und sind dann einfach mal weg.
Wir melden uns mit neuen Geschichten ganz bald zurück.
Allen unseren Freunden wünschen wir eine schöne Zeit mit viel Sonne und Erholung.
Bleibt gesund, damit wir uns bald wieder schreiben können.
Ganz liebe Grüße von Inka mit Pia und Emma
Pia und Emma fahren nach Dänemark



Davina sucht ein neues Zuhause -
wer hilft ihr?
Samstag | 2009-07-11 | 14:22

Heute berichte ich die Geschichte von der Podencohündin Davina, die seit etwa einem Jahr bei meiner Schwester Tina wohnt.
Tina war Besitzerin von zwei Hunden, als sie auf einem Spaziergang ein älteres Ehepaar mit dieser wunderschönen Hündin traf und es ansprach.
Diese Leute hatten die Podencohündin Davina aus einer spanischen Tötungsstation gerettet und mit nach Deutschland gebracht. Um ihr das Tierheim zu ersparen, gaben sie Davina ein schönes Zuhause. Bald stellten sie fest, dass sie zu unerfahren für diese sportbegeisterte, jagdfreudige Hündin waren. Aber ein Tierheim kam für sie nicht in Frage und so suchten sie nach einer Möglichkeit, Davina an sportliche Menschen zu vermitteln, die keine Scheu hatten, lange Radtouren mit ihr zu machen und gerne in eine Hundeschule gingen, denn Davina hatte als Straßenhund in Madrid nicht die nötigen Befehle gelernt, die ein Hund in einer Familie benötigt.
Nach einer Nacht Bedenkzeit und Beratung in der Familie, beschlossen meine Schwester Tina und ihr Mann Ralf, Davina zu sich zu nehmen.
Eine äußerst schwierige Zeit begann, aber da Tina die nötige Hundeerfahrung besitzt und Davina sehr lernwillig ist, konnte sie einigermaßen integriert werden.
Die beiden älteren Hündinnen der Familie akzeptierten Davina als neues Rudeloberhaupt und zu Dritt machten alle ihre täglichen Spaziergänge.
Davina wird an einer Schleppleine geführt, denn sie vergisst jeden Gehorsam, wenn sie einen Hasen oder eine Katze sieht. In der Hundeschule lernte sie langsam, wie ein Hund sich zu benehmen hat, wenn er mit in die Stadt, auf einen Besuch oder am Rad geht.
Nur eine Sache akzeptiert Davina bis heute nicht – kleinere Hunde. Sie greift sofort an, wenn ein kleinerer Hundefreund sich ihr nähert und zeigt ihre Dominanz, indem sie ohne Vorwarnung zubeißt. Schlimmeres kann nur durch die Voraussicht von Tina und ihre strengen Befehle verhindert werden.
Um Davina einen Ausgleich zu schaffen, gaben Tina und Ralf einer weiteren „Spanierin“ einer Calgomixhündin ein Zuhause. Lola wurde von Davina als gleichwertig akzeptiert und sie sausen gemeinsam durch ein eingezäuntes Gelände, extra für Windhunde angelegt. Ralf macht tägliche lange Radtouren mit beiden Hunden, denn sie haben Power ohne Ende und nach einer kleinen Ruhepause sind sie zu neuen Bewegungen bereit.
Leider verstärkt sich die Dominanz von Davina immer mehr. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass sie nicht einmal mehr bereit ist, die beiden alten Hundedamen (Senta, eine 12 jährige Münsterländerin und Judy, eine 12jährige Pudelmixhündin, zu akzeptieren. Es kam wiederholt zu Beißereien. Auch Lola leidet unter Davinas Attacken, weil sie sich nicht unbedingt unterordnet.
Tina ist nun ständig auf der Hut, die Hunde zu beobachten oder zu trennen, wenn sie kurz das Haus verlassen muss. Es ist eine, für die ganze Familie stressige Situation entstanden, denn immer kann eines der Kinder ins Haus kommen und eine Tür auflassen und schon schlüpft Davina hinaus und attackiert ihre vierbeinigen Mitbewohner.
Zu Kindern und Erwachsenen ist Davina nur schmusig und liebebedürftig, Hauptsache, sie hat sie für sich allein. Einen netten Rüden akzeptiert Davina ohne weiteres, wie auch gleichgroße Hündinnen, die sich ihr unterordnen.
Trotz Hundetrainerin ändert sich die Situation nicht. Tinas Tierärztin bot nach langen Untersuchungen und Beratungen an, Davina letzten Endes einzuschläfern.
Tina und die Familie schrecken vor dieser Möglichkeit zurück, denn ohne vierbeinige Mitbewohner und muntere Kinder ist Davina ein toller Familienhund, die es liebt, mit ihren Menschen in der Natur zu sein und stundenlange Radtouren zu machen.
Als letzte Möglichkeit bat Tina mich, über meine HP zu versuchen, für Davina sportliche Menschen zu suchen, die bereit sind, ihre „Macken“ zu akzeptieren, ihren Freiheitsdrang zu befriedigen und ihr als Einzelhund ein tolles Zuhause zu geben.
Wenn Interesse besteht, bitte ich darum, unter folgender E-Mail anzufragen:
ralfbulk@gmx.net
Podencohündin Davina



Eröffnung der neuen Umgehungsstraße in Norden
Dienstag | 2009-07-07 | 22:12

Vielleicht können einige Leser meiner HP sich erinnern, dass wir im letzten Jahr schrieben, wie viel Spaß alle Hunde auf der Großbaustelle der neuen Straße doch haben und wir nicht böse sein würden, wenn dieser Hundespielplatz noch lange erhalten blieb. (siehe Fotos)
Noch am Wochenende spazierten wir auf einem Teil der Straße endlang und besuchten unser Pferd Sally.
Heute nun hat dieser Spaß ein endgültiges Ende gefunden, über die neue Straße rollen die Blechlawinen ins frisch ernannte Naturerbe Wattenmeer.
Ein großer Teil der schönen Natur wurde beschädigt und zerschnitten, aber wer möchte sich heute noch durch die schmalen Straßen der Innenstadt quälen und an jeder roten Ampel halten.
Zum letzten Mal durften Skater, Radler, Spaziergänger und ausgelassene Vierbeiner die Straße für sich nutzen.
Unser Wirtschaftsminister Rösler und einige weitere wichtige Herren hielten eine Eröffnungsrede, der Norddeicher Shantychor trällerte wehmütige Seemannslieder, während hinter der Bande eine Autoschlange schon stundenlang auf den Start wartete – jeder wollte zu den Ersten gehören, die die Straße befahren dürfen.
Allen voraus standen lustige und elegante Oldtimer, die auf Hochglanz poliert an unsere Kindheit erinnerten. Für viele Männer ein beliebtes Spielzeug oder Fotoobjekt.
Pia und Emma verstanden nicht, dass sie heute auf ihrem „Spielplatz“ an der kurzen Leine gehalten wurden, sie wollten rennen und nach Mäuschen buddeln. Na, immerhin trafen sie Hundefreunde, denen es nicht anders erging. Ein Wichtigtuer saß in einem der Oldtimer und bewachte das Schmuckstück, während die Besitzer den Worten des Komitees lauschten.
Oh weh – am Himmel brauten sich immer dichter werdende Wolken zusammen und gerade nach der Eröffnungszeremonie fielen die ersten dicken Tropfen vom Himmel. Im strömenden Regen fuhren die Autos los. Glück gehabt! Wir dagegen standen im Regen und mussten mit unseren Fahrrädern nach Hause. Wir durften nicht auf der Straße zurückfahren, denn ab sofort war sie für Radler gesperrt. Na egal, nass waren wir sowieso schon, da machte ein kleiner Umweg auch nichts mehr aus.
Pia und Emma schauten noch einmal sehnsüchtig zurück auf ihren Umgehungsstraßenneubauhundespielplatz.
Keine Angst Mäuse, es gibt noch andere schöne Wege zum Springen und Toben, fern ab von rasenden Autos und stinkenden Motoren.
Pia und Emma bei der Eröffnungsfeier



Sommertage
Samstag | 2009-07-04 | 21:08

Seit Tagen herrscht bei uns das schönste Sommerwetter und was liegt da näher, als mit den Hunden den nahe gelegenen Hundestrand zu besuchen, oder durch die duftenden Felder zu wandern.
Gestern holten wir unsere Hundefreundin Lilly mit ihrer Mama ab und radelten zum Strand.
Leider hatten wir Ebbe, vom Meer keine Spur, was unsere Hundemädel nicht weiter störte, denn sie sind nicht unbedingt Wasserratten. Der warme Sand reichte ihnen aus, um nach nicht vorhandenen Mäusen zu buddeln oder Stöckchen zu holen.
Aber was sahen unsere geblendeten Augen. Verzweifelte Leute, meist Feriengäste, führten ihre total vermatschten Hunde an der Leine zur Hundedusche, weil es unmöglich war, diese Schlickmonster so mit in die Ferienwohnung zu nehmen.
Gerade noch glücklich im Wattenmeer gespielt, kam für die vierbeinigen Freunde nun das böse Erwachen. Ein gemeiner Wasserschlauch wartete listig auf die Neuankömmlinge, da half kein Zerren an der Leine oder klägliches Winseln, alle mussten ran.
Natürlich folgte sofort die Hunderache, denn ein plötzliches Schütteln ließ die Hundebesitzer quietschen, weil die Dreckspritzer nur so flogen.
Heute wanderten wir durch die Pferdewiesen zum schattigen Wald. Wir besuchten die Westernstute Sally unseres Sohnes und freuten uns, dass sie auf unser Rufen über die Weide galoppierte, um uns zu begrüßen. Obwohl wir sie längere Zeit nicht gesehen hatten, erkannte und beschnupperte sie uns. Pia und Emma wussten nicht, was sie von dem großen Familienmitglied halten sollten und schauten lieber aus der Ferne.
Kinder am Waldrand verteilten Streicheleinheiten, die unsere Fellschnuten sich gerne gefallen ließen.
Am Ende unserer Wanderung amüsierten wir uns über eine kleine Garage, deren Tor sich genau hinter einem dicken Baum befand und wir fragten uns, wie die Besitzer es wohl schafften, ihr Auto ohne Schaden da hinein und wieder heraus zu fahren.
Sommer ist doch einfach nur schön – oder?
Sonnenblumen



Sommerfest des Biewer Yorkshire Clubs in Bad Salzuflen
Sonntag | 2009-06-21 | 18:10

Durch unsere Internetfreundin Dani mit ihren Fellschnuten Monty, Gino und Tumbee bekamen wir eine Einladung zum Biewer Club Sommerfest.
Wir freuten uns und bereiteten uns für die weite Reise vor.
Zuerst wurden neue Schleifen für Pia und Emma gebastelt, dann hieß es für sie: Ab in die Badewanne!!! Fönen, kämmen und das eine oder andere schiefe Haar abschneiden. Schließlich wollten wir einen guten Eindruck machen.
Als wir am Samstag in der Frühe aufstanden, trauten wir unseren Augen nicht – Weltuntergang!!! Es goss in Strömen, wie gemein!
Na ja, Regen an der Nordsee, bedeutete ja nicht unbedingt Regen in Bad Salzuflen und so machten wir uns auf den Weg.
Nach dreistündiger Autofahrt wurden wir von vielen wuselnden Hunden und lachenden Besitzern auf der Silberranch empfangen. Hier, zwischen Pferden, Reitern und Kutschen wollten wir gemütlich zusammen sitzen und es uns gut gehen lassen.
Pia und Emma trauten ihren Augen nicht, als so viele Artgenossen auf sie zukamen. Sie mussten eine Schnupperattacke nach der anderen über sich ergehen lassen und hielten erst mal still.
In einem abgezäunten Teil konnten alle Hunde spielen, die Jungs wichtig ihr Beinchen heben um den Mädchen zu imponieren und die Hundedamen den allzu aufdringlichen Herren die Zähne zeigen, wenn es ihnen dann doch zu viel wurde. Es gab große, kleine, langhaarige und kurz geschnittenen, freche und schüchterne Yorkies und jeder eine kleine Persönlichkeit.
Gleich daneben saßen die stolzen Besitzer und worüber unterhielten sie sich??? Welche Frage, natürlich über ihre Lieblinge: Meiner hat sooo schwierige Haare – meiner kann nicht ohne mich – meiner frisst nur Selbstgekochtes – meiner nur aus der Hand – meiner……..!!!
Es fielen viele Hundenamen, die ich mir merken wollte und es dann doch nicht wirklich schaffte: Tumbee, Ashley, Boomer, Lisa, Gino, Merlin, Beauty, Keanu, Monty, Farah, Arielle, Glory und natürlich Pia und Emma.
Natürlich durfte das leibliche Wohl nicht fehlen. Während wir uns die gebrutzelten Grillsachen schmecken ließen, legten unsere Hunde sich zu einer kleinen Pause in die mitgebrachten Körbe, Wagen und Decken.
Später hatten wir die Idee, ein Hundegruppenfoto zu machen - oh je, weit gefehlt, das konnte nicht gut gehen. Kaum saßen 6 Hunde in Positur, wuselten die anderen schon wieder durchs Gehege. Dani versuchte, alle Fellschnuten mit leckerem Hähnchenfleisch zu überlisten, aber auch das scheiterte. Jetzt wollten die Hunde gar nicht mehr stillsitzen, sondern belagerten die freundliche Spenderin. Auch ein Indianertanz von einem Hundebesitzer half da nicht weiter.
Zwischendurch gab es einen heftigen Regenschauer, der uns aber nicht weiter störte, weil wir unter einer gemütlichen Überdachung saßen. Schnell lukte die Sonne wieder durch die Wolken und das Hundespiel konnte weiter gehen.
Noch mal gestärkt mit leckerem Apfelkuchen von Dagmar und Archie, die dieses Fest organisierten, machten wir uns bald auf unsere Heimreise.
Wir danken allen, dass wir dabei sein durften, denn wann haben wir schon mal die Gelegenheit, so viele Yorkies und ihre Besitzer zusammen zu erleben.
Abends lagen Pia und Emma mit zuckenden Pfoten im Sofa und träumten vom Sommerfest in Bad Salzuflen.
Pia und Emma schick gemacht



Besuch bei Bandit, Mickey und Leila
Sonntag | 2009-06-07 | 20:29

Der Wetterbericht versprach uns für Sonntag kaltes Schmuddelwetter. Da freuten wir uns über eine Einladung von Wiebke, bei der ja Pias Bruder Bandit und der kleine Pudel Mickey zu Hause sind.
Frisch gebadete Hundemädchen, mit einem Schleifchen schick gemacht, saßen erwartungsvoll im Auto.
Wiebke erzählte uns, dass bei ihr zurzeit die kleine Yorkiehündin Leila wohnt, weil das Frauchen eine Weile im Krankenhaus sein muss.
Leila ist nun 4 Monate alt und ein richtiges Fellmonster. Kamm und Schere hatte sie noch nicht wirklich kennen gelernt. Durch die dicken Haare an den Ohren hingen diese schlapp herunter und Wiebke hatte schon einiges abgeschnitten, aber Leila hielt nichts vom Stillsitzen und Wiebke wollte die kleine Maus nicht verletzen.
Was lag da näher, als unseren „Hundeschickmachkoffer“ mit auf den Besuch zu nehmen und mal zu versuchen, aus der kleinen Leila eine junge Dame zu machen.
Perplex, dass da plötzlich eine fremde Frau kam und ihr an den Pelz ging, hielt Leila still. Sie ließ sich die Ohren rasieren und die Pfötchen ganz brav freischneiden. Auch ein paar Filzknoten im weichen Babyfell mussten mit der Schere entfernt werden. Dann ging es zur Belohnung in den großen Garten zum Spielen.
Die Jungs freuten sich über unseren Besuch, sie tanzten und bellten vor Freude. Mickey, langsam zu einem jungen Mann herangewachsen, hatte nur das „Eine“ im Sinn und ließ Pia nicht mehr aus den Augen.
Pia zeigte ihm die Zähne, sie wollte es nicht. Ob sie wohl an den frechen kleinen Draufgänger Tumbee dachte, der ihr kürzlich ständig auf den Pelz rücken wollte?
Für Mickey war Pias Abweisung kein Problem, da war ja noch Emma. Auch sie ließ den feurigen Liebhaber nicht an ihren Fellpopo, aber einer wilden Hatz durch den Garten war sie nicht abgeneigt. Fell und Beine flogen durch die Luft, als Beide, gefolgt von Bandit und der kleinen Leila, die nicht wirklich wusste, um was es geht, über die große Wiese rasten.
Pia, ganz Lady, hielt nichts vom feuchten Gras und schaute lieber zu.
Natürlich durfte das obligatorische Gruppenfoto nicht fehlen und die dazu gehörenden Leckerlis als Belohnung fürs Stillsitzen auch nicht.
Ganz besonders freute es mich, dass sich am Ende des schönen Nachmittags die Öhrchen von Leila wie frisch gestärkt aufgestellt hatten.
Wiebke mag gar nicht an die Zeit denken, wenn sie Leila wieder zurückgeben muss. So eine kleine Maus muss man einfach lieb haben.
Danke Wiebke, für den lustigen Nachmittag.
Gruppenfoto von unseren fünf Fellschnuten



Urlaub in der Lüneburger Heide
Samstag | 2009-05-30 | 23:43

Im der letzten Maiwoche fuhren wir mit unserem Wohnwagen nach Heber/Schneverdingen, um lange Radwanderungen durch die Heide zu machen.
Pia und Emma ließen den Wohnwagen nicht mehr aus den Augen, damit wir sie bloß nicht vergaßen.
Gleich am ersten Tag war so warm, dass wir bei 29 Grad keine große Lust hatten, uns aufs Rad zu schwingen, sondern lieber auf dem Campingplatz faulenzten.
Gegen Abend besuchten wir das Streichelgehege, welche Freude für die Hunde. Zu gerne wären sie zu den Kaninchen ins große Freilaufgatter gelaufen, um den kleinen Stallhasen mal zu zeigen, was so Sache ist und richtig Spaß macht. Die kleinen Hoppler hatten nicht die geringste Angst, denn sie waren gut geschützt, da konnten Pia und Emma jaulen, so laut sie wollten.
Am zweiten Tag hörten wir, dass es überall schwere Gewitter mit starken Stürmen gegeben hatte, nicht so bei uns in der Heide, hier waren die Temperaturen nur etwas runter gegangen und unsere erste Radtour konnte beginnen.
Wir fuhren durch das Pietzmoor und die Timmerloher Heide. Unsere Hunde hielten die Spannung im Korb vorne am Rad kaum aus. Zwischendurch liefen wir eine Weile, damit unsere Fellschnuten sich richtig austoben konnten. Sie rasten über die langen Sandwege und bestiegen wie Bergziegen die dicken Felsen, die spielerisch in der Landschaft lagen. Nach schlappen 30 km, die unserem Achtersteven doch sehr zu schaffen machten, näherten wir uns unserem Campingplatz. Nur noch 2 km, dann konnten wir uns bei Tee und Kuchen ausruhen.
Pia lehnte sich bei Herbert im Körbchen zurück, sie hatte wohl keine Lust mehr.
Hätte ich Emma doch bloß nicht erzählt, dass wir gleich beim Wohnwagen sind und es da ein zünftiges Leckerchen gibt – sie verstand mich falsch und sprang mit einem Satz aus dem Fahrradkorb.
Da sie mit Geschirr und Leine angebunden war, um nicht auf die Straße zu fallen, hing sie plötzlich seitlich des Korbes. Meine Vollbremsung kam zu spät, Emma zappelte zu sehr, bekam ihre Vorderpfote in die Speichen und jaulte auf.
Uns fuhr der Schrecken durch die Glieder, wir machten einen Stopp in einem Nebenweg. Dort untersuchten wir Emmas Bein und entdeckten eine kleine Schürfwunde. Gebrochen schien nichts zu sein. Unser Sensibelchen humpelte ganz fürchterlich und setzte die schlimmste Leidensmiene auf. Der beste Papa der Welt wollte sofort den nächsten Tierarzt ausfindig machen und seine Maus röntgen und verarzten lassen. Die etwas weniger wehleidige Mama und Krankenschwester war der Meinung, dass etwas Desinfektionsspray bestimmt ausreicht und so wurde es erst mal gemacht.
Unseren Abendspaziergang über den Campingplatz machten Pia und ich alleine, während Emma und der Papa im Wohnwagen gemeinsam litten. Emma wegen der Schürfwunde und der Papa um seine kleine Maus.
Pia und Emma im Baum



Wanderung durch die Heide
Samstag | 2009-05-30 | 23:54

An diesem Morgen wachten wir früh auf. Es war stürmisch, aber die Sonne lukte durch die Wolken. Ein schöner Tag zum Wandern, wenn ... da nicht das kaputte Bein von Emma wäre.
Pia raste schon über den Campingplatz, um die frechen Vögel zu verjagen, Emma lag leidend in unserem Bett und wollte nicht aufstehen – oh je, war es doch schlimmer als es gestern aussah?
Vorsichtig setzte ich Emma auf den Rasen, sie humpelte wehleidig über den Rasen und machte ihr kleines Geschäft, dann wollte sie wieder liegen.
Nun war guter Rat teuer. Wir polsterten einen Rucksack mit einer weichen Decke, um Emma auf unserer Wanderung tragen zu können. Herbert machte sich große Sorgen, er sprach wieder von Tierarzt und Beinchen schienen. Emma humpelte auf ihren Papa zu, der Blick ein Bild des Jammers.
Ich wollte erst mal losfahren, setzte die Hunde ins Auto und ab ging´s ins Naturschutzgebiet.
Kaum am Parkplatz angekommen, hüpfte Emma zusammen mit Pia aus dem Auto. Beide konnten es kaum abwarten, die neuen Wege zu erschnüffeln. Pia machte einige Versuche, Emma zu einem Wettrennen aufzufordern, aber dazu hatte sie noch keine Lust. Ab und zu humpelte Emma, wenn sie zu schnell gelaufen war, aber sonst war alles okay.
Herbert hatte den gepolsterten Rucksack auf dem Rücken und wartete auf seinen Einsatz, aber leider – oder lieber zum Glück, wurde er nicht gebraucht – der Rucksack.
Wieder zurück am Wohnwagen konnte Emma keinen Schritt gehen, sie saß wie ein Häufchen Unglück am Auto, hob das kranke Bein und ließ sich von ihrem Papa in den Wohnwagen tragen. Er sprach von: War doch zuviel für sie! Hätte ich sie nur getragen!
Ich hatte eher das Gefühl, dass die kleine Maus einen schelmischen Blick hatte und es genoss, so bedauert zu werden.
Als eine Stunde später neue Campingnachbarn mit dem Hund Benny den Platz uns gegenüber bezogen, sauste Emma aus dem Wohnwagen um den Eindringling heftig zu verbellen – von Humpeln keine Spur.
Nun war die kleine linke Bazille durchschaut und ein weiteres klagendes Pfötchen heben zog nicht mehr.
Leider mussten wir viel zu schnell unsere Zelte abbrechen, unsere freie Woche ging schon wieder zu Ende, aber wie sagt man so schön: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!
Wir hatten eine angenehme Rückreise und wunderten uns, wie die Natur es schaffte, den Rankpflanzen in unserem Garten in einer Woche sooo lange Tentakeln zu geben, das wir uns vorkamen wie Dornröschen nach dem 100jährigem Schlaf.
Rasten auf der Bank



Menschenfest
Sonntag | 2009-05-17 | 22:53

Hallo, hier sind mal wieder Pia und Emma. Wir wollen erzählen, was Menschen sich so einfallen lassen, um uns armen Hunden Stress zu bereiten.
Am letzten Samstag sprachen unsere Dosenöffner von einem Treffen von Menschengeschwistern, die von Mama sollten es sein.
Also wurden wir ins Auto gepackt und mussten hier eine Stunde aushalten, bis wir am Ziel waren.
Dann freuten wir uns auf ein schönes Treffen – aber nein, erst hieß es, im Auto warten. Unser Geheul half uns da wenig.
Wir wissen nicht, was noch geregelt werden musste, aber bald durften wir mit in den großen Garten.
Gleich an der Pforte wurden wir von Senta, einer alten, aber großen Münsterländerhündin begrüßt. Emma reichte der Empfang, sie wollte gleich ins Auto zurück und musste vom liebsten Papa der Welt unter den Arm geklemmt werden, um überhaupt mitzukommen.
Ich, die Pia musste dringend den fremden Garten untersuchen, es roch hier so fremd und gut.
Die Menschen begrüßten sich freundlich und plötzlich standen noch zwei andere Hunde da, die alte Jule und Lola, die wir schon von einem Besuch bei uns kannten. Lola bellte wie verrückt, sie war außer sich vor Freude endlich mal jüngere Spielkameraden zu bekommen, als ihre alten Mitbewohner. Wir fanden Lola aber zu aufdringlich, sie sollte uns doch in Ruhe lassen. Leider ließ unser Zicken und Keifen sie völlig kalt, sie freute sich mit lautem Gebell.
Während die Menschen sich zu Kaffee und Kuchen zusammensetzten, machte ich mich auf den Weg in den Garten. Plötzlich hatte ich einen wunderbaren Duft in der Nase – Jagdbeute!!!!! Ich fand ein Gehege mit Meerschweinchen – suuuuper!!! Aber wie kam ich an meine Beute heran??? Die Menschen hatten kein Verständnis für mich armen Hund, die Schweinchen waren ganz dolle gesichert. Immer wieder musste ich das Gehege umrunden, bis mir die Zunge zum Hals raushing. Nur die dumme Lola nervte mich mit ihrer Freude. ICH wollte die Meerschweinchen fangen und nicht sie belustigen.
Emma blieb lieber bei den feiernden Menschen und hoffte, ein Stückchen Kuchen abzubekommen – kein Kampfgeist die Maus.
Nach einer Weile musste ich auch mal schauen, was da auf der Terrasse los war und bekam den Schrecken meines Lebens – ein Urtier kam langsam auf uns zu. Ich machte mich zum Sprung bereit, denn diese neue Beute musste doch gleich die Flucht ergreifen und sie war nicht eingesperrt wie die Schweinchen! Aber nein – dieser seltsame Genosse lief gaaanz langsam weiter und störte sich nicht an uns – seltsam??? Dieses Verhalten wurde mir dann doch unheimlich. Vorsichtig schnupperten Emma und ich an der Beute, nein, das war nichts für uns – sehr unfreundlich und ganz hart, so was konnten wir nicht knacken! Die Menschen sprachen von einem neuen Familienmitglied - es war Herby, ein 40 Jahre alter Schildkrötenmann, der hier im Garten friedlich seine Runden zog. Mama sagte, Schildkröten sind cool – oh ha, hoffentlich holt sie nicht so einen langweiligen Kameraden ins Haus. Da wären uns Meerschweinchen schon lieber.
Wir fuhren abends träumend nach Hause, das war mal wieder ein aufregender Nachmittag und Fotos wurden auch wieder jede Menge gemacht. Mama wird sie bald einstellen, sie sollen erst bearbeitet werden, was immer das heißt.
Schildkrötenmann Herby



Besuch von Monty, Gino und Tumbee
Montag | 2009-05-04 | 21:15

Kürzlich berichtete ich, dass ich nun schon ein Jahr Besitzer meiner Hundehomepage bin und viele Freunde gefunden habe, die mir regelmäßig schreiben.
Wie groß war meine Freude, als ich eine Anmeldung für unsere Ferienwohnung bekam, in der stand, dass Monty, Gino und der kleine Tumbee mit ihren Dosenöffnern ein Weilchen Urlaub bei uns machen wollten.
Für Pia und Emma ist es immer eine Freude, wenn unsere Gäste ihre vierbeinigen Freunde mitbringen und diesmal sollten es auch noch drei tolle Yorkiejungs sein. Am Vorabend wurden die Mädels geduscht, gefönt und gestylt. Wir waren sehr gespannt, ob die Fellschnuten sich vertragen.
Zuerst wurde Schnupperkontakt durch den Gartenzaun aufgenommen, dann gab es kein Halten mehr. Fünf Fellschnuten sausten durch den Garten und lernten sich kennen. Gino und Monty stolzierten wie kleine Gockel auf und ab und mussten überall ihr Beinchen heben um die Mädchen zu beeindrucken: Ich war hier!!! Ihre Wichtigkeit war nicht zu übersehen.
Tumbee, mit seinen gerade acht Monaten kaum dem Welpenalter entwachsen, hüpfte übermütig um Pia und Emma herum und forderte sie zum Spielen auf. Er war wohl ein bisschen zu frech und wurde von den Zicken erst mal in seine Schranken verwiesen, was ihn aber nicht sonderlich beeindruckte. Plötzlich bemerkte Tumbee etwas ganz anderes, diese beiden neuen Freunde rochen ja ganz anders als seine Kumpel von zu Hause – MÄDCHEN!!!
So wirklich hatte er noch gar nicht bemerkt, dass es so etwas gibt. Innerhalb von Sekunden wurde aus dem kleinen Tumbee ein richtiger Mann, zum ersten Mal hob er sein Beinchen und tat es seinen Brüdern gleich. Besonders Pia hatte es ihm angetan, während Emma lieber mit Gino spielte.
Monty schaute sich das junge Gemüse aus der Ferne aus an, mit seinen 14 Jahren wollte er lieber seine gemütlichen Runden durch den Garten drehen und alles Neue erkunden.
Natürlich durfte ein Fotoshoting am ersten Nachmittag nicht fehlen und so setzten wir unsere Freunde nebeneinander auf eine Gartenbank. Daniela versprach die besten Leckerlis, wenn alle schön sitzen bleiben und welcher Yorkshire lässt sich so nicht bestechen?
Yorkiejungs zu Besuch



Tumbee und der Löwe Leo
Montag | 2009-05-04 | 21:13

Am nächsten Morgen standen unsere Hunde gleich am Zaun, um sich gegenseitig zu besuchen. Zuerst musste in fremden Näpfen geschaut werden, ob der Nachbar wohl etwas Besseres bekommen hatte, als man selber zu Hause.
Emma fand ein liegen gelassenes Schweineohr vom Vorabend. Heimlich nahm sie es, machte sich ganz klein und verschwand unter einem Busch, um ihre Beute zu verbuddeln.
Gino entdeckte unseren Kater Merlin, raste mit wildem Gebell hinter ihm her und musste eine ganz neue Erfahrung machen – Merlin ließ sich überhaupt nicht beeindrucken, er lief nicht weg, sondern schaute den fremden Kläffer grimmig an, um dann mit einem eleganten Satz auf eine Brüstung zu springen und sich das Geschehen aus der Höhe anzusehen.
Tumbee, gestern zum Mann geworden, wollte weiter Pia beeindrucken und hatte es sich heute zum Ziel gemacht, sie zu begatten – oh je, der Plan ging nicht auf, Pia reagierte doch recht abweisend und zeigte Tumbee die Zähne. Als das nicht half, warf sie ihn auf den Rücken und ritt bei ihm auf – pfui Pia!!! Aber wie sollte sie dem Kleinen sonst klar machen, dass sie hier die Chefin war? Während die Hunde weiter im Garten spielten, gönnten wir uns eine Teepause. Plötzlich sahen wir ein kleines schwarzes Monster durch die Terrassentür huschen. Wie selbstverständlich kippte Tumbee die Spielzeugtonne von Pia und Emma um und stibitzte den dicken Plüschlöwen Leo. Mit seiner Beute machte er sich auf den Weg zur Ferienwohnung. Die Camera lag noch bereit und so konnten wir den Dieb auf einem Beweisfoto festhalten.
Tumbee braucht, genau wie viele kleine Kinder, ein Kuscheltier, wenn er schlafen möchte und der Leo duftete sicher nach seiner neuen Freundin Pia. Emma knurrte und sah mich mit großen Augen an, denn der Leo gehört ihr. „ Ach Emma, eigentlich ist der Tumbee doch noch ein Baby, nun lass ihn mal!“ Am nächsten Tag versuchte Tumbee dann noch, einen weißen Plüschhasen zu entführen, aber den bekam er nicht mit. Von wegen Baby, Tumbee zeigte dem Hasen, was er hier in Ostfriesland gelernt hatte. Seinen ganzen Frust über Pias verschmähte Liebe ließ er nun an dem Hasen aus.
Als ich ein paar Tage später die Ferienwohnung für neue Gäste vorbereitete, folgten Pia und Emma mir auf Schritt und Tritt. Oh wie gut duftete es überall!?! Pia fand das Schlafzimmer sehr interessant und entdeckte hinter dem Nachtschränkchen ein vergessenes Schweineohr.
Ein kleiner Liebesbeweis von Tumbee an seine neue Freundin? Bevor Emma es ihr streitig machen konnte, verschwand Pia und kam kurze Zeit später mit einem Erd verkrusteten Bart zurück, sie hatte ihren Schatz verbuddelt. Vielleicht war sie ja doch ein ganz kleines bisschen in Tumbee verliebt.
Welch ein Glück, dass Pia das Schweineohr entdeckt hatte, ich hätte es vielleicht übersehen und als Betthupferl für unsere nächsten Gäste war es nun wirklich nicht geeignet.
Löwe Leo



Sigrid und Ralf
Montag | 2009-05-04 | 21:38

Während Daniela und Andreas die Koffer zur Abreise packten – unsere schöne Woche war viel zu schnell vorbei – meldeten sich eine weitere Internetfreundin, die Sigrid und ihr Mann Ralf zum Tee an. Die Beiden machten einen Kurzurlaub in Ostfriesland und so bot sich die Gelegenheit, sich ein bisschen zu
beschnuppern. Die Beiden sind ja eher Katzenfreunde und haben ihren Hundewunsch berufsbedingt auf spätere Zeiten verschoben. Ralf meinte, ein Hund müsste schon eine gewisse Größe haben, denn die Kleinen wären meistens Kläffer und nur schwer zu erziehen. Pia belehrte Ralf dann eines Besseren. Sie wollte auf seinen Schoß und war einfach nur lieb zu ihm. Vielleicht waren die Leckerchen Schuld, die Sigrid mitgebracht hatte, wer weiß? Zumindest benahmen unsere Hunde sich gut und unser Besuch schien beeindruckt vom Verhalten der kleinen Monster. Es wuselten ja zu dem Zeitpunkt mit Monty, Gino und Tumbee fünf Yorkies zu unseren Füßen. Während Sigrid Fotojagd auf unseren Kater Merlin machte, stellte Ralf einige Fragen zum Thema: „Kleiner Hund“.
Pia und Emma sind ja doch um einiges kleiner, als Ralfs Patenhund Lucy. Vielleicht könnte Hauskatze Lilly sich mit einem Yorkie anfreunden und Ralf und Sigrid müssen nicht bis zur Rente warten, bis sie auf den Hund kommen.
Zusammen mit Dani und Andreas tranken wir Tee, wie es in Ostfriesland üblich ist und plauderten über Hunde, Katzen und das weltweite Netz, das einem angenehme Freunde beschert, die man dann, wenn man nicht damit rechnet, plötzlich kennen lernt.
Merlin



Sieht so der Mond aus?
Sonntag | 2009-04-19 | 17:36

Sieht so der Mond aus??? Das wunderschöne Wetter zu Ostern lockte viel Touristen an die Nordsee. Überall sah man Radfahrer und Spaziergänger in Scharen. Es ist schön, wenn hier bei uns am Ende der Welt mal was los ist, aber für unsere Fellschnuten bedeutete das, brav an der Leine laufen und nicht losrasen, wie es Hund gefällt, der starke Verkehr wäre zu gefährlich. Nun suchten wir einen Spazierweg, wo wir unsere Mäuse laufen und spielen lassen konnten. Draußen vor der Stadt gibt es einen großen Kiessee mit langen Wegen durch die anliegenden Felder – also, worauf warteten wir noch? Eine ungewöhnliche Landschaft mit breiten Spuren von großen Baumonstern tat sich vor uns auf. Im Hintergrund standen die großen Windenergiemühlen. Wie riesige Wächter streckten sie die langen Flügel gen Himmel. Pia und Emma konnten über Hügel und tiefe Furchen springen. So muss es auf dem Mond aussehen. Die Nase immer am Boden spürten sie die Fährten von wilden Kaninchen auf, aber sie kleinen Gesellen sind geschickt, sie ließen sich nicht sehen. Dafür versuchten die Beiden, dicke Hummeln und die ersten Schmetterlinge zu fangen. Es war ein spannender Spaziergang für unsere Beiden. Wieder zu Hause angekommen, staunten wir nicht schlecht. War hier inzwischen Schnee gefallen? Unsere Einfahrt strahlte uns weiß entgegen. Der aufkommende Wind hatte die zarten Blüten der Mirabellenbäume herunter gewirbelt und sie wehten wie Schneeflocken durch unseren Garten. Für Pia und Emma war es ein weiterer Spaß. Heute konnten sie von einem Ausflug in eine andere Welt träumen.
Pia und Emma in einer fremden Welt



Ein Jahr
Freitag | 2009-04-03 | 22:21

Ein Jahr ist vorbei –
wie schnell doch die Zeit vergeht.
Nun besteht unsere kleine Homepage schon ein Jahr. Meine Fellschnuten und ich haben viele Freunde im Netz gefunden.
Jeden Tag schauen wir in unser Gästebuch und freuen uns über die lieben Grüße.
Wir bekamen ganz viele Emails, mal mit traurigen, mal mit lustigen Geschichten.
Am meisten freue ich mich über die Freundinnen, die ich über diesen Weg kennen gelernt habe.
Freundinnen, die ganz liebe lange Briefe schreiben, mir von sich und ihren Hunden oder Katzen erzählen.
Freundinnen, die ganz weit weg wohnen und von ihrer Heimat plaudern.
Freundinnen, die mir die schönsten Fotos von ihren Vierbeinern schicken.
Freundinnen, die mir auch mal ihr Leid klagen und ein bisschen Trost brauchen.
Freundinnen, die aus ihren Leben erzählen.
Vor allem aber Freundinnen, die auch mir Trost spenden, wenn ich traurig bin, die mein Gejammer anhören, wenn ich mich geärgert habe, die mit mir jubeln, wenn ich mich freue, die mir Tipps geben, wenn ich nicht weiter weiß oder mir einfach zuhören, wenn ich etwas Neues zu berichten habe.
Allen diesen Freundinnen möchte ich heute DANKE sagen für ein Jahr Treue.
Über 10 000 Besucher waren in diesem ersten Jahr auf meiner Seite und ich hoffe, es folgen noch ganz viele, die Spaß an den kleinen Geschichten haben, die ich von meinen Yorkies Pia und Emma und auch anderen Fellschnuten zum Besten gebe.
Ganz liebe Grüße an alle im weiten Netz von Inka mit Pia und Emma und Kater Merlin



Besuch bei Bruder Bandit
Samstag | 2009-03-28 | 13:57

Noch immer haben die Handwerker die Schlüsselgewalt in unserem Haus und treiben ihr Unwesen, indem sie mit finsteren Schleifmaschinen die Wände und das Holz der Treppe bearbeiten und alles Drumherum unter einer weißgrauen mehligen Staubschicht verschwinden lassen. Jeder Putzlappen verzweifelt bei diesen Gräueltaten und zieht stumpfe Spuren über die Möbel. Damit nicht auch noch unsere Fellschnuten unter einer Schmutzschicht verschwanden, beschloss ich, mit ihnen Reißaus zu nehmen und irgendwo in einer gemütlichen Wohnung mit einer Freundin Kaffee zu trinken.
Schon lange wollte ich mich mit Wiebke treffen, bei der Pias Bruder Bandit zu Hause ist – gedacht, gemacht!!! Bandit hat inzwischen einen kleinen Freund, den Mickey, ein pechschwarzes Wollknäuel, auch Pudel genannt.
Obwohl inzwischen ein Jahr vergangen war, erkannte Pia den Weg zu Wiebkes Wohnung und rannte gleich zur Tür – vielleicht lag es auch am ungemütlichen Wetter, dass Pia die nächste Haustür anstrebte. Bandit konnte seine Freude kaum zügeln, als er die Mädels sah. Bestimmt hat er inzwischen vergessen, dass Pia seine Schwester ist. Auf alle Fälle hüpfte er freudig hinter seinem Damenbesuch her. Der verdutzte Mickey tat es ihm nach, etwas verwirrt über den plötzlichen weiblichen Überfall.
Emma musste gleich zeigen, dass nicht jeder „hergelaufene“ Hund das Recht hat, ihren Fellpopo zu beschnuppern und zeigte Mickey, wo es lang geht, aber Mickey ließ sich nicht sonderlich vertreiben und lud mit Bandit zusammen die Mädels zu einem kleinen Spiel ein.
Gemeinsam wurde die Wohnung begutachtet und auch die Perserkatze Pauli gebührend begrüßt. Allerdings war sie nicht begeistert von dem Hunderudel, dass in ihren geheiligten Raum, nämlich Wiebkes Schlafzimmer eindrang und wedelnd, schlabbernd an ihr herum schnupperte. Emma machte es sich zwischendurch in Paulis Katzenhöhle gemütlich, sie kann springen wie ein Känguru und die Höhe machte ihr keine Probleme.
Wir Fraulis konnten gemütlich Kaffee trinken, während die Hunde ein paar abwechslungsreiche Stunden erlebten.
Zum Schluss zeigte uns Bandit seine so geliebten Kunststückchen, die er nur auf Fingerzeig immer wieder gerne zum Besten gibt, denn neue Sachen lernen gehört zu seiner Lieblingsbeschäftigung.
Bruder Bandit



Kater auf Wanderschaft
Sonntag | 2009-03-22 | 15:42

Kürzlich erzählte ich die Geschichte vom Kater Rübe, der immer wieder von zu Hause wegläuft, um uns im Krankenhaus zu besuchen.
Eine Leserin schrieb daraufhin, dass sein Frauchen ihm wohl besser einen PC kaufen sollte, damit er von zu Hause im Internet schauen könne, was bei uns so los ist und nicht über die gefährliche Landstraße laufen muss.
Der PC ist angeschafft, aber Rübe ist unverbesserlich, er kommt weiter zu Besuch. Auf seinem Weg ist ihm auch schon mal ein Missgeschick passiert, da verschätzte er sich im Sprung über einen Graben und fiel prompt hinein. Ein Foto im Fotoblog zeigt den schmutzigen Kerl.
Heute war wieder „Rübetag“, doch wir trauten unseren Augen nicht – Rübe saß in zweifacher Gestalt vor unserer Tür und jammerte um Einlass??? Er hatte einen Freund mitgebracht, der ihm zum Verwechseln ähnlich sah. Nun kamen beide selbstverständlich in unser Dienstzimmer und bettelten um ein Stückchen Wurst. Wie vereinbart riefen wir Rübes Frauchen an, um den Ausreißer abholen zu lassen und erfuhren die neuste Geschichte.
Rübes Freund heißt Socke und wohnt direkt am Krankenhausparkplatz. Bei Sockes Frauchen schaut Rübe auch immer mal wieder herein und wird dort abgeholt. Einmal passierte es, dass Heike zu Hause ihre Transportkiste öffnete und es war gar nicht Rübe, der herauskam, sondern Socke, die Beiden sehen sich wirklich sehr ähnlich. Heikes zweite Katze, Rübes Mitbewohnerin war mit dem neuen Kater nicht einverstanden und zeigte ihm, wer hier das Sagen hat, sie ging fauchend auf den armen Kerl los und so wurde Socke ganz schnell wieder nach Hause gebracht und gegen Rübe eingetauscht.
Inzwischen kennen alle Kollegen das lustige Gespann und die Patienten haben Spaß am Raten, wer sie heute wohl besucht und wer Rübe und wer Socke ist. Wieder einmal als Weltenbummler nach Hause geholt, gönnt Rübe sich eine gemütliche Ruhepause im häuslichen Garten, wo er Kräfte sammelt für seine nächste Tour. Rübe hat bald Geburtstag, er wird am 1. Mai 20 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit. Die Fotos sind teilweise mit dem Handy entstanden und nicht immer von guter Qualität, aber ich will sie trotzdem nicht vorenthalten.
Karter auf Wanderschaft



Umbau des Reviers
Samstag | 2009-03-07 | 21:55

Liebe Freunde im weiten Netz, heute wollen wir berichten, was hier in den letzten 4 Wochen so passiert ist. Es fing ganz harmlos an. Statt in unseren Feldern, mussten wir in großen Häusern spazieren gehen, es war nicht so schlimm, denn draußen regnete es immer wieder und wir durften ohne Leine durch die Läden sausen, die von den Menschen „Fliesen- und Sanitärgeschäft“ genannt wurden.
Dann aber passierte etwas Schreckliches. Unser Revier wurde ausgeräumt, alle Möbel verschwanden in dem Haus, wo sonst nur das Auto steht und dann kamen fremde Männer zu uns, die alles zerstörten.
Das Bad fiel einem lauten Hammer zum Opfer und alle Fliesen im Wohnzimmer wurden heraus gebrochen. Um die Badewanne mussten wir nicht trauern, da waren wir eher froh, dass sie für immer verschwand, denn wenn Frauchen uns da rein steckte, gab es kein Entkommen. Wir waren inzwischen in unsere Ferienwohnung umgezogen, was uns anfangs gar nicht gefiel, denn wir wollten viel lieber in unseren Kuschelbetten am warmen Ofen in unserem Revier liegen.
Bald gewöhnten wir uns an die neue Wohnung und besuchten die Handwerker, am Liebsten dann, wenn sie Frühstückspause machten, denn da fiel ab und zu ein kleines Stückchen Pausenbrot für uns ab. Abends, wenn Ruhe auf der Baustelle einkehrte, schnüffelten wir alle Räume ab, die uns so verändert vorkamen.
Unsere Menschen haben uns ganz fest versprochen, dass der ganze Spuk bald vorbei ist und wir wieder in unsere kleine Welt zurück dürfen. Liebe Hunde- und Katzenfreunde, denkt daran, wenn bei euch zu Hause die Möbel ausgeräumt werden, beginnt für euch eine unangenehme Zeit, aber die geht vorbei und anschließend ist es doppelt so gemütlich wie vorher und sollte es euch dann nicht gefallen, habt ihr immer noch die Möglichkeit mit euern Zähnen und Krallen die alte Gemütlichkeit wieder herzustellen.
In diesem Sinne die liebsten Grüße von Pia und Emma
Chaotische Zustände



Schnee
Samstag | 2009-02-28 | 16:08

Eine kleine Geschichte von vor ein paar Tagen:

Am Sonntag den 1. Februar 2009 wachten wir auf und – was ist das? Endlich war auch Ostfriesland mit ein bisschen Schnee beglückt worden. Eine weiße Puderzuckerschicht wehte im kalten Ostwind durch unseren Garten. Pia und Emma staunten nicht schlecht, als sie zum ersten Gassigang in den Garten liefen und rasten durch die weißen Beete.
Nach dem Frühstück zog ich ihnen die warmen Pullis an und wir machten einen kleinen Spaziergang. Da der Wind im freien Feld zu kalt war, liefen wir durch die weniger belebten Straßen.
Verschneite Straße
Zuerst machte es den Hunden Spaß, doch der wurde schnell getrübt, denn bereits an der nächsten Ecke fing Pia an zu jaulen und kam humpelnd auf mich zu, gefolgt von der nun ebenfalls jammernden Emma.
Wie kann es sein, dass einige Leute gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen müssen??? Auf dem Gehweg an der Ecke lag mehr Streusalz als von dem glitzernden Pulverschnee. Von Glätte keine Spur. Die Pfoten meiner Fellschnuten waren hier schmerzhaft mit Salz gepökelt.
Auf unserem weiteren Gang sahen wir noch mehr Salzwege. Da bringt man seinen Hunden in wochenlanger Kleinarbeit bei, dass sie nicht auf der Straße laufen dürfen, sondern immer den Gehweg benutzen und an jeder Ecke brav stehen bleiben und nun schauten mich erstaunte Hundeaugen an, weil ich den Befehl gab, schön neben mir am Straßenrand zu laufen und den Gehweg nicht zu benutzen. Verkehrte Welt!!!
Wir liefen dann durch einen Schrebergartenweg nach Hause, wo die Menschen der Natur einfach ihren Lauf lassen.
Nach einem warmen Fußbad für die Hunde war ihre Welt wieder in Ordnung.



Unser Mootchou
Freitag | 2009-01-23 | 10:43

Gerade schrieb ich die lustige Geschichte von unserem Stationskater Rübe, der uns immer wieder besucht und damit sein Frauchen zur Verzweiflung bringt. Nun geht es mit einer Katzengeschichte weiter und die ist traurig. Am 16. Januar mussten wir unsere kleine Wolke, den weißen Perserkater Mootchou einschläfern lassen. Er hatte einen Schlaganfall und war völlig gelähmt. Unser Tierarzt machte uns keine Hoffnung. Eine gelähmte Katze – NEIN – niemals. Mootchou ist über die Regenbogenbrücke gegangen und wird dort auf uns warten.
Unser Mootchou!
Wir vermissen dich, kleiner Mootchou! Am 21.Januar wärst du 8 Jahre alt geworden.

Du warst unser kleiner Pelzbär mit den großen Augen und dem grimmigen Gesicht. Nie wieder werden deine bettelnden Pfoten uns antatzen, weil du so gerne ein Stückchen vom Kuchen bekommen hättest, nie wieder wirst du die Schatten jagen, dein Lieblingsspiel, wenn sich in der Sonne etwas bewegte, nie wieder wirst du im Regen tanzen oder bis zum Bauch im Teich stehen, um Goldfische zu fangen – ein Perser, der das Wasser liebt – unmöglich! Nie wieder wirst du maunzen wie ein Außerirdischer, weil es Hähnchen gab und du dein Lieblingsessen nicht abwarten konntest.

Nun wird deine Reise ins Regenbogenland zu Ende sein und du wirst dort all das im Übermaß haben, was wir dir hier bei uns gegeben haben.

Wir hatten dich lieb!!!



Stationskater "Rübe"
Donnerstag | 2009-01-22 | 09:54

Heute mal eine Katzengeschichte.

Wie vielleicht schon einige meiner Leser wissen, arbeite ich im Krankenhaus. Am Ende unserer Station befindet sich ein Wintergarten, in dem die Patienten sich recht wohl fühlen, gerne zusammen sitzen und ein bisschen plaudern.
Im letzten Frühjahr kam wie selbstverständlich ein großer schwarzweißer Kater in den Raum, um sich Streicheleinheiten und vielleicht auch ein paar Leckerchen abzuholen. Für unsere Patienten eine nette Abwechslung, nur leider durfte der Kater nicht bleiben, denn Tiere sind aus hygienischen Gründen in Krankenhäusern verboten – schade eigentlich.
"Rübe"
Katerchen kam nun immer häufiger, bis er dann nicht mehr ging. Längst hatten einige Kollegen Futter mitgebracht und verwöhnten den schwarzen Gesellen. Jeder Versuch, den Besitzer zu finden, scheiterte.
Uns war schon klar, dass der Kater nicht für immer bleiben konnte, also suchten wir für ihn ein neues Zuhause.
Eine gemeine Regenperiode und ein verschnupfter, nasser Kater ließen uns keine andere Wahl, wir brachten Katerchen in eine nahe gelegene Katzenauffangstation, um zu vermeiden, dass der dumme Kerl richtig krank wird. Sechs Wochen waren inzwischen seit dem ersten Besuch von Katerchen vergangen. Nun wurde er von den Mitarbeitern der Katzenstation in die Tageszeitung gesetzt und ---- hatte Glück!!!!! Sein Frauchen wollte die Suche beim Tierheim und verschiedenen Tierärzten schon aufgeben und entdeckte ihren „Rübe“ nun in der Zeitung. Große Freude auf beiden Seiten. Wir Kollegen erfuhren von Rübes Reise und erhielten eine dicke Torte als Dankeschön. Rübe ist inzwischen 19 Jahre alt und war sein Leben lang ein gesunder Kerl.
Sein Frauchen berichtete uns, dass er seit etwa 2 Jahren immer mal wieder auf Wanderschaft geht und sich dann abholen lässt, den weiten Weg zum Krankenhaus hatte er allerdings noch nie genommen.
Inzwischen besucht Rübe uns ein bis zweimal in der Woche und bringt sein Frauchen zur Verzweiflung, denn alleine nach Hause geht er nie. Immer macht sie sich mit seiner Tragetasche auf den Weg, um den Vagabunden einzusammeln, am letzten Freitag war es 7.00 Uhr in der Früh!!!!! Anruf genügt! Rübe schnurrt, steigt in seine Tasche und lässt sich wie ein kleiner König nach Hause chauffieren.



Emma hat Geburtstag
Donnerstag | 2009-01-01 | 00:06

Hallo alle meine Freunde, hier spricht Emma:

Neuerdings passieren in meinem kleinen Leben soooo viele neue Sachen. Erst stellten meine Leute einen großen Tannenbaum einfach so ins Wohnzimmer und hängten ganz viele bunte Bälle daran, mit denen ich leider nicht spielen durfte und dann legten sie wunderschöne Päckchen zum Anknabbern darunter. Eins habe ich erwischt und zerlegt, was schon wieder verboten war. Trotzdem gab es wunderschöne Geschenke für Pia und mich. Ein paar Tage später wurden wieder unbekannte Sachen in unser Revier gebracht – Luftschlangen sagen unsere Menschen dazu. Alles sah schön bunt aus, aber diese Schlangen hingen für mich viel zu hoch – schade! In der Nacht, als ich in meinem neuen Bett wunderschön träumte, gab es draußen plötzlich einen Knall nach dem anderen und es zischte in der Luft. Lauter helle Sterne explodierten am Himmel, da nützte auch mein böses Bellen nichts.
Und heute Morgen wachte ich auf – viel zu früh, denn ich bin eine Langschläferin – und ehe ich richtig denken konnte, wurde ich geherzt und geknuddelt und meine Menschen riefen:
"Herzlichen Glückwunsch, kleine Maus!" Was ist denn das schon wieder? Ich habe Geburtstag?!?!?! Ja, so was, nun bin ich ein Jahr alt. Geht es im Neuen Jahr immer so weiter? Oder kehrt irgendwann wieder etwas Ruhe ein? Ich werde einfach abwarten.
Schreibt mir doch mal, wie ihr den Jahreswechsel so erlebt habt. Ganz liebe Grüße Eure Emma
Emma hat Geburtstag!



Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Mittwoch | 2008-12-31 | 16:44

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen wir allen Leser! Liebe Grüße Pia, Emma und Frauchen Inka



Das Jahr 2008 geht zu Ende
Montag | 2008-12-29 | 11:38

Die Weihnachtstage sind vorüber und wir nähern uns dem Jahresende. Am letzten Wochenende im alten Jahr beschlossen wir, das sonnige frostige Wetter zu nutzen, um lange Spaziergänge zu machen. Unsere Fellschnuten sollten doch ihre neuen Pullover ausführen und uns tat die frische Luft bestimmt auch gut, denn all das leckere Weihnachtsessen und manch genossenes Glas Wein blieb nicht ohne Wirkung auf unseren Hüften.
So gingen wir am 2. Weihnachtstag zum Strand, wo wir viele Hundefreunde trafen, die wohl die gleichen Gedanken hatten wie wir.
Pia wurde etwas übermütig und raste von Strand direkt ins Watt. Sie hatte nicht gesehen, dass da, wo normalerweise das Meer ist, nur Schlick war, und der kann recht tückisch sein. Pia sackte sofort bis zum Bauch in den Modder und schaute recht bedeppert. Es tat ihrer Freude keinen Abbruch, sie raste anschließend durch den Sand und hatte panierte Beine.
Auf der großen Drachenwiese, die im Sommer für Hunde verboten ist, rasten Emma und Pia um die Wette und belustigten andere Spaziergänger. Am Samstag machten wir uns auf zur neuen Umgehungsstraße. Ein Teil war ja inzwischen für den Autoverkehr eröffnet, aber am Rande unserer kleinen Stadt säumten riesige Sandhügel die ausgebaggerte, unfertige Straße. Ein herrlicher Spielplatz für Hunde. Auch Reiter nutzten den langen Sandweg. Emma bestaunte die großen Kameraden und wich lieber zurück.
Langsam wurde es kälter und wir beschlossen, den Rückweg anzutreten, nicht ohne uns ein Stück Butterkuchen beim Bäcker zu holen und gemütlich am warmen Ofen Tee zu trinken, schließlich hatte die Kälte genug Kalorien verbraucht – oder???



Spaziergang am Vorweihnachtstag
Mittwoch | 2008-12-24 | 15:24

Nur noch einen Tag, dann ist er da, der Heilige Abend. Der Wetterbericht versprach uns ein verregnetes Weihnachtsfest – na bravo! Weiße Weihnachten konnten wir so bestimmt vergessen. Umso angenehmer waren wir überrascht, als ein blauer Himmel mit einer tief stehenden Sonne uns weckte.
Diesen Tag wollten wir nutzen um einen Spaziergang durch die Felder zu machen, damit die Hundemädel sich mal wieder richtig austoben konnten.
Während Pia eher vorsichtig matschige Stellen und Pfützen umrundete, ließ Emma keine Gelegenheit aus, um über die gepflügten Äcker und holprigen Wiesen zu jagen. Krähen, die in der Ferne landeten, waren für sie ein beliebtes Jagdobjekt. Es war Emma egal, dass die großen schwarzen Vögel mit lachendem Krächzen in die Luft stiegen, wenn sie zu nahe kam. Irgendwann ließ auch Pia sich überreden und rannte hinter Emma her.
Nach etwa einer Stunde traten wir mit völlig versudelten Hunden den Rückweg an. Emma wollte immer noch nicht neben uns laufen, sie nutzte einen Übergang auf eine Weide und rannte weiter. Am Ende saß sie dann in der Falle, es gab keinen weiteren Übergang, nur einen Graben. Wir lockten unser dreckiges Hundemädel und warteten gespannt, was sie nun machen würde. Erst lief Emma ein ganzes Stück zurück, um über den Graben zu kommen, dann schaute sie uns an und sprang mit einem großen Satz in das trockene Schilf. Natürlich war der Graben für Emma zu breit und der folgende Platscher ließ uns ahnen, was da jetzt auf uns zukam. Eine stinkende Emma kam mit Schlamm und Grasresten im Fell auf uns zugejagt. Ihre Augen schienen zu fragen: "Na, hab' ich das gut gemacht?" Schnell gingen wir nach Hause, damit Emma sich nicht verkühlt. Nun war erst mal ein schönes Bad für unsere beiden Stinker angesagt. Nach einem erholsamen Schläfchen blieb uns Zeit, ein paar Fotos zu machen. Schaut euch an, wie verwandlungsfähig ein Yorkshire Terrier sein kann. Wir wünschen allen Lesern weiter eine schöne Weihnachtszeit.
Pia und Emma zu Weihnachten!



Frohes Fest!
Mittwoch | 2008-12-24 | 17:29

Pia und Emma mit Frauchen Inka wünschen allen Netzfreunden ein gesegnetes Weihnachsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!



Es weihnachtet!
Samstag | 2008-12-06 | 12:32

Hallo liebe Freunde im weiten Netz.
Der erste Advent ist vorbei, Weihnachten rückt in Windeseile näher. Überall glitzern Weihnachtsbäume und kleine Lichtersterne in den Straßen.
Langsam fängt die Spannung an zu knistern, erste Päckchen werden nach Hause getragen und heimlich in die unteren Regale der Schränke versteckt.
Auf den Weihnachtsmärkten duften die Bratäpfel, die gebrannten Mandeln und der Glühwein. Pia und Emma finden alles sehr spannend, sie gehen gerne mit in die Stadt. Besonders begeistert sind sie, wenn wir an einer Bratwurstbude anhalten, um eine der dicken, fetten, ach so ungesunden, aber teuflisch leckeren Bratwürste zu bestellen, da fällt immer ein kleines Stückchen heimlich auf den Boden – heimlich muss sein, denn Betteln bei Tisch ist streng verboten, auch wenn es sich um einen Stehtisch handelt.
Anderseits sollen ja unsere Fellschnuten, genau wie wir, ein bisschen von der allgemeinen Stimmung spüren.
Heute möchten wir allen unseren zwei- und vierbeinigen Freunden Danke sagen für die vielen Besuche auf unserer kleinen Homepage und eine besinnliche, stressfreie Adventszeit wünschen, damit sie gesund und munter die Weihnachtstage genießen können. Besucht uns weiter so fleißig.
Ganz liebe Grüße von Inka mit ihren Feuchtnasen Merlin, Mootchou, Pia und Emma
Es weihnachtet ...



Martini
Donnerstag | 2008-11-13 | 07:52

Am 10. November feiern wir den Martinstag. Überall ziehen Kinder mit Laternen durch die Straßen und singen Lieder über Martin Luther.
Bei uns an der Küste gibt es die alte Tradition, dass die Kinder sich verkleiden und mit ihren Laternen von Haus zu Haus ziehen, um für ihre Lieder Süßigkeiten zu sammeln. Wilde Cowboys, lustige Clowns, Prinzessinnen, Feen, Ärzte, Seemänner und unheimliche Gestalten treiben ihr "Unwesen" und huschen um die Häuserecken, immer auf der Jagd nach Leckereien.
Verkleidete Kinder am Martinstag.
Pia und Emma staunten nicht schlecht, als es den ganzen Abend immer wieder klingelte und fremde Kinder ihre Lieder sangen. Kaum im Sofa eingedummelt, rasten sie zur Tür um zu schauen, wer da kommt. Ich musste manches Mal raten, wer sich hinter den lustigen Masken versteckt, aber unseren Fellschnuten konnte man nichts vormachen, sie erkannten sofort die Kinder, die in der Nachbarschaft wohnen, sonst immer nach ihnen riefen und auf der großen Wiese ein bisschen mit ihnen tobten.
Echten Hundenasen macht man eben nichts vor und der Spruch: "Kleider machen Leute" gilt nicht für unsere vierbeinigen Freunde.

Ein kleines plattdeutsches Lied:

Mien lüttje Latern, ik häb di so gern,
du weihst dör de Straten, du kannst dat ne laten,
mien lüttje Latern, ik häb di so gern.



Familientreffen
Donnerstag | 2008-11-13 | 20:02

Am letzten Mittwoch sollte Emmas großer Tag sein. Ihre Ziehmama mit Mama Josefine und den Geschwistern Diego und Daika hatten sich zum Besuch angesagt. Ein Wiedersehen nach 10 Monaten. Wie hatten sich alle Hundekinder entwickelt?
Zwei Tage vor dem Besuch ging es Emma nicht gut. Sie buddelte plötzlich in allen Kissen und Decken und am Abend bekam sie Fieber. Auslöser war eine plötzlich aufgetretene Scheinträchtigkeit. Neun Wochen nach der ersten Läufigkeit fing Emma an, nach nicht vorhandenen Welpen zu suchen, sie wurde unruhig und heulte wie ein kleiner Wolf. Das beste Futter schmeckte nicht mehr. Sollten wir das Familientreffen absagen? Oder tat ein bisschen Ablenkung nur gut?
Wir beschlossen, das Treffen stattfinden zu lassen. Graue Regenwolken hingen am Himmel und als unser Besuch eintraf, fielen dicke Tropfen vom Himmel. Der Regen tat der Wiedersehensfreude keinen Abbruch, fünf Hunde wuselten durch alle Räume und natürlich mussten trotz Regen alle in den Garten, um im Revier Duftmarken zu setzen. Schnell sahen unsere frisch gebürstete Fellschnuten aus wie zottelige Monster. Emma schien der Besuch nicht wirklich zu gefallen, ihr Bruder war zu aufdringlich und die Mama wollte sie gar nicht an sich ranlassen. Umso mehr freute sich Pia über Emmas Bruder Diego, beide sprangen umher und ließen sich von Emmas schlechter Laune nicht beirren, während Mama Josefine lieber auf einem Stuhl Platz nahm, um zu schauen, ob ein Stückchen vom Kuchen für sie abfiel.
Es wurde schnell dunkel und unsere Kater, gefrustet vom Regen, kamen nach Hause. Sooo viele Hundenasen waren dann doch zuviel und beide flüchteten in sichere Höhe, wenig beeindruckt vom wilden Gebell der Fremdlinge. Die Kleinste, die Daika schlief im Arm ihrer Mama ein, müde von den vielen neuen Eindrücken und auch Emma wollte ihre Ruhe.
Leider konnte Emma IHREN Nachmittag nicht so recht genießen und wir verabredeten uns für das nächste Frühjahr, wenn das Wetter bereit war, allen Hunden ein Spiel im Garten zu ermöglichen.
Diego gab Pia noch ein verstecktes Abschiedsküsschen, dann war ein schöner Nachmittag zu Ende und unsere Fellschnuten legten sich zum Träumen auf ihre Lieblingsplätzchen.
Josi am Tisch



Pia und Emma im Zoo
Mittwoch | 2008-11-05 | 22:10

Am letzten Sonntag überlegten wir, wo wir diesmal mit unseren Fellschnuten spazieren gehen. Wir waren lange nicht in einem Zoo, weil viele der Tierparks Hunden keinen Einlass genehmigen. Hunde bringen angeblich Krankheitskeime zu den "wilden" Tieren, da hilft auch ein Impfpass oder Gesundheitszeugnis nicht. In dem wunderschönen Zoo in Emmen in Holland machten wir diese Erfahrung. Anders im Tierpark in Jaderberg, hier durften unsere Hunde an der Leine Äffchen, Löwen, Erdmännchen und andere Tiere bestaunen.
Mit Pia und Emma im Zoo ...
Emma zog den Schwanz ein, als ein paar Affen lautstark ihren Zwist austrugen, diese Gesellen waren ihr nicht geheuer, aber Pia meinte doch tatsächlich, sie könne ins Löwengehege, wo die beiden Jungtiere um einen Jutesack balgten. Sie benahmen sich wie unsere Kater, wenn ich ein Katzenminzesäckchen zum Spielen werfe und Pia es ihnen abjagt. Ob die kleine Maus sich bewusst war, das diese "Katzen" etwas zu groß zum Spielen waren? Auf alle Fälle war Pias Jagdtrieb geweckt, egal ob Erdmännchen, Kaninchen, Pinguine oder Giraffen, sie zog heftig an der Leine und wollte vor Aufregung zitternd die Gehege stürmen und diese fremden Tiere jagen. Die sonst so coole Emma äußerte sich lieber mit einem „Baff“ wenn Ziegen oder Esel zu nahe an den Zaun kamen, um etwas Futter zu erhaschen und hielt Abstand.
Das eher trübe Wetter mit schlechten Lichtverhältnissen vereitelte uns die Fotos, die wir machten, aber die besten haben wir ausgesucht, um sie im Foto-Archiv zu zeigen. Es war ein entspannter Nachmittag und unsere Fellschnuten träumten auf der Rückfahrt mit zuckenden Pfoten von ihren Erlebnissen mit der Begegnung der "wilden" Tiere.



Huch, was ist das?
Sonntag | 2008-11-02 | 21:16

Huch, was ist das? Trotz kaltem Ostwind am 1. Novembertag machten wir uns auf den Weg durch die Felder, die kleine Camera wie immer in der Tasche, denn man weiß ja nie, was so kommt. Pia und Emma zitterten ein bisschen und mussten sich erst warm laufen – sollte schon bald die Zeit kommen, wo sie ihre gehassten Pullover anziehen mussten? Yorkshireterrier gehören ja zu den Frostbeulen unter den Hunden, weil ihnen das wärmende Unterfell fehlt.
Zu Besuch bei den Alpakas
Emma hat die schlechte Angewohnheit, fremden Hunden bellend entgegenzulaufen um sie zu einem kleinen Spiel aufzufordern, so war es auch diesmal. Am Ende unseres Weges bei einem kleinen Bauernhaus entdeckte sie ein großes – Hunderudel??? ... sie raste los, um gleich darauf wie angewurzelt stehen zu bleiben! Na so was, diese Tiere waren keine Hunde zum Spielen. Auf einer Weide stand eine Alpakaherde, die wir hier noch nie gesehen hatten. Putzige Strubbelköpfe lugten neugierig durch das Gatter. Die Fohlen drängten sich noch etwas ängstlich an ihre Mütter, bis schließlich auch ihre Neugierde siegte und sie sich näher ran wagten, um zu schauen, wer sie heute besucht.
Von Emmas fröhlichem Gebell abgelockt kamen einige Puter und Gänse vom Hof gelaufen, um mit ihr um die Wette zu schnattern. Und dann entdeckte uns Lana, eine 5 Monate alte Retrieverhündin, die neu auf dem Hof eingezogen war. Sie fand unseren Besuch sehr abwechslungsreich und tobte eine Runde mit Pia und Emma. Auf der Weide galoppierte die kleine Alpakaherde mit, wobei die Fohlen ihre Beine staksig in die Höhe warfen.
Hier werden wir häufiger einen Besuch machen, denn die lustigen Alpakas sind sehr liebenswerte Tiere, die man einfach gerne haben muss.



Hunde - schnell wie der Wind
Montag | 2008-10-27 | 22:33

Seit nun fast einem Jahr ist meine Schwester Tina stolze Besitzerin einer spanischen Galgohündin, ihrer Dawina. Oft berichtete sie mir in ihren Emails, welche Schwierigkeiten ein Straßenhund, der in eine Familie kommt so mit sich bringt und ich bewundere sie für ihre Ausdauer, mit der sie versucht, Dawinas Lauffreudigkeit zufrieden zu stellen, ihren ausgeprägten Jagdtrieb und ihre Dominanz gegenüber anderen Hunden einzudämmen.
Die spanische Galgo Hündin Lola
Kilometerlange Radtouren, Erlernen von kleinen Tricks, Hundeschule und Windhundtreffen stehen nun auf dem Tagesplan. Die beiden weiteren Hündinnen, die auch noch in Tinas Familie leben, sind schon in die Jahre gekommen und können mit der Power von Dawina nicht mehr mithalten. Durch die Tierhilfe zur Rettung spanischer Straßenhunde erfuhr Tina, dass für eine weitere kleine Galgohündin eine Pflegestelle bis zur weiteren Vermittlung gesucht wird. So kam vor vier Wochen die etwa 9 Monate alte Lola zum Rudel dazu. Es war Liebe auf den ersten Blick und meine Schwester überlegte schon am ersten Abend, ob sie Lola nicht behält, aber zwei nicht gerade einfache Hunde, die man nicht so einfach im Feld laufen lassen kann, weil jeder Vogel, jede Katze oder ein Hase zur Beute wird, hielt sie für zu extrem und stellte Lola im Internet vor. Ganz schnell fanden sich Interessenten für die Hündin mit dem lustigen Blick. Ein Mann, vier Kinder, eine Hunde erfahrene Frau und sechs braune Knopfaugen hielten Familienrat und beschlossen: Lola bleibt!!! Lolas Erziehung gestaltet sich als deutlich einfacher als Dawinas und beide haben sich zu einem tollen Team zusammengeschlossen. Gemeinsam tollen sie jetzt im eingezäunten Garten und sind auch mal mit einem etwas kürzeren Spaziergang zufrieden. Am letzten Wochenende besuchte uns die ungestüme Bande. Im Garten erfolgte das erste kennen lernen. Pia und Emma zeigten wenig Begeisterung und fletschten böse keifend die Zähne, als die beiden Großen leichtfüßig ihr Revier betraten. Dawina machte keinen Hehl aus ihrem Unmut und wollte Pia sofort durch Angriff in ihre Schranken weisen. Zum Glück an der Leine und durch schnelles Handeln von Tina konnte das Schlimmste verhindert werden. Unser Nachmittag schien nicht entspannend zu werden. Lola hingegen legte sich sofort in den Korb unserer Mäuse und massakrierte Pias Lieblingsteddy, er musste ein Auge und die Nase lassen – besser der Teddy als unsere Fellschnuten!!!
Ich spendierte Hundeknabberstangen und langsam kehrte Ruhe ein. Komischerweise haben weder Dawina noch Lola Futterneid, obwohl sie doch sicher in Madrid um jeden Bissen kämpfen mussten. Schließlich riskierten wir, auch Dawina von der Leine zu lassen und alles war gut, denn sie hatte im Garten unsere Kater entdeckt, die ihre ganze Aufmerksamkeit forderten. Durch die große Glasscheibe schauend bezog sie ihren Wachposten. Freunde werden unsere Hunde sicher niemals, aber sie akzeptierten sich und konnten es einen Nachmittag miteinander aushalten, auch wenn wir ständig auf der Hut waren, weil Pia doch hin und wieder quietschende Warnrufe ausstieß, die sie für Dawina eventuell zur Beute werden ließ.
Emma, die eigentlich prima mit größeren Hunden auskommt, hüpfte auf einen Stuhl unter dem Esstisch und beobachtete das Ganze aus sicherer Höhe. Ihr Blick schien zu fragen: "Wie lange bleiben die Beiden???" Schade, dass der Nachmittag so verregnet war, im Garten wären unsere Vier sicher besser miteinander ausgekommen, aber so ein Treffen könnte man für den nächsten Sonnentag planen.



Hundekind
Sonntag | 2008-10-19 | 21:48

Hallo liebe Leser,

heute ist uns etwas Lustiges passiert. Da liegen wir gemütlich auf unserer Lieblingsdecke in der Sofaecke, als es an der Haustür klingelt. Aus war es mit der Ruhe.
Eine langjährige Freundin von Mama stand in der Tür und sie hatte ein seltsames Fellknäuel im Arm.
Ein Hundekind ...
Im Wohnzimmer setzte sie den Plüschpuschel auf den Boden und schon ging es los!!!! Kleine spitze Zähne zwackten in unsere Fellhosen, ein helles Bellen quietschte in unseren Ohren und ab ging die Post – Lebensfreude pur. Wir waren eigentlich noch gar nicht wirklich wach und dann so was. Silke war sozusagen auf den Hund, beziehungsweise auf die Hündin gekommen. Nona hieß das kleine Fellmonster und war gerade 9 Wochen alt. Emma wurde recht böse und meckerte die Kleine an – von wegen Welpenschutz! Ich bin ja die Vernünftigere von uns Beiden und so ließ ich das „Wickelkind“ erst mal machen.
Nona freute sich über uns, sie wurde ja gerade von ihrer Mama und den 6 Geschwistern getrennt. Was uns wunderte, sie hatte die gleiche Größe wie wir, dabei war sie doch noch ein Baby? Sind Babys nicht immer kleiner als Erwachsene? Auf jeden Fall durften wir in den Garten, denn die kleine Nona hatte lange im Auto gesessen und sollte erst mal Pippi machen, damit in der Wohnung kein Malheur passiert. Gab es diese Probleme mit uns auch mal vor langer Zeit??? Ich kann mich nicht wirklich erinnern! Draußen hatte ich einen Riesenspaß mit Nona, wir tollten durch den Garten und flitzten um die Ecken, ich musste ihr alles zeigen und Nona hatte überhaupt keine Angst.
Wo war denn nur Emma? Nee so was, sie saß bedeppert zwischen Mamas Füßen und konnte mit dem kleinen Wirbelwind nichts anfangen. Wenn Nona ihr zu nahe kam, fletschte Emma die Zähne und knurrte. Sie war richtig eifersüchtig und bewachte unsere Mama.
Na ja, sonst spielt Emma immer die Coole, jetzt benahm sie sich selber wie ein Baby.
Nona machte sich nichts aus Emma Zickereien und so konnte ich ganz alleine mit ihr spielen. Ich hoffe, dass Silke uns ganz bald wieder besucht und das kleine Ungeheuer mitbringt. Liebe Grüße eure Pia



Ein Herbsttag in Norden/Norddeich
Samstag | 2008-10-18 | 14:09

Ein paar Mal wurde ich von meinen Lesern gefragt, wie weit wir von der Nordseeküste entfernt wohnen und wie es bei uns aussieht. Heute schien endlich wieder die Sonne und ich machte mich mit unseren Hundemädels auf den Weg zum Strand.
Wir wohnen ungefähr 2 km von der Küste entfernt und der Weg führt an einer Landstraße endlang, die einen breiten Rad- und Fußweg hat, dort können die Hunde ohne Leine an Fallobstwiesen vorbei, neben der Straße laufen.
Nach etwa einem Kilometer bogen wir in den Strandpad ein, ein schmaler Fußweg ganz ohne Verkehr, der durch eine Feriensiedlung läuft und im Kurpark mit seinen Wiesen und Wasserspielen endet. Dann sieht man auch schon das Meerwasserschwimmbad und die Seehundaufzuchtsstation, gekennzeichnet durch einen Kutter, der vor dem Gebäude auf einer Verkehrsinsel strandet. Nun war es nicht mehr weit, in der Ferne sah man den Aufgang über den Deich und den Weg zum Strand. Hier wurden Pia und Emma immer schneller, sie konnten es kaum erwarten durch das Strandgras und den weichen Sand zu rennen. Gegenüber vom Deich gibt es immer noch "Moders olt Huus", ein kleines Lokal und nicht zu vergessen, die legendäre Disko "Metas Musikschuppen", zwei Urgesteine zwischen den modernen Häusern an der Strandpromenade. Bei Meta schüttelten wir schon als Jugendliche unsere langen Mähnen zu wilder Rockmusik, während Meta selbst mit einem Einkaufswagen aus einem Supermarkt durch das Gedränge fuhr, um Bier und Cola zu verkaufen. Später trafen sich hier unsere Kinder, um erste Dicoerfahrungen zu machen. Nun soll der alte Musikschuppen abgerissen werden – schade, es wird etwas fehlen in Norddeich, aber noch hört man hier an jedem Wochenende die wilde Musik.
Ein Hundedrachen in Norden/Norddeich
Heute hatte das schöne Wetter viele Hundefreunde ans Wasser gelockt und es wurde nach Herzenslust getobt. Zum Glück war Flut, denn vor dem Strand ist das Wattenmeer und bei Ebbe tummeln sich viele Hunde gerne im Schlick. Die Besitzer haben dann ihre liebe Not, die verdreckten Vierbeiner wieder sauber zu bekommen, denn im Oktober sind die freien Duschen meistens abgestellt.
Unser Weg ging weiter an der Drachenwiese vorbei. Wir staunten nicht schlecht, als wir einen vierbeinigen Freund mit einem Fallschirm in der Luft schweben sahen. Oh ha – wer hatte seinen Hund in den Himmel geschickt? Es war ein riesiges Windspiel, das von einem Jungen fast nicht gehalten werden konnte. Die grünen Deichwiesen ließen unsere Fellschnuten noch mal zu Hochtouren auflaufen. In der Ferne sahen wir den Hafen, unterteilt für die Fähren, die Ausflügler im Stundentakt zur Insel Norderney bringen, den Yachten und dem Kutterhafen. Schon ein bisschen müde und nicht mehr ganz so schnell taperten wir ein kleines Stück an der Norddeicherstraße endlang, wo viele Fischgerichte, Ostfriesen Tee mit Torte und andere Leckereien in kleinen Lokalen angeboten wurden. Oh, da meldete sich mein knurrender Magen! Wir bogen in unseren Lieblingsfeldweg ein, kamen am Kolk vorbei und bummelten gemütlich nach Hause.
Nun war es Zeit für eine Tasse Tee mit Kluntje und gebackenen Waffeln, denn Seeluft macht richtig hungrig. Natürlich gingen auch unsere Fellschnuten nicht leer aus, allerdings gab es für sie besser knackigen Hundekuchen, ganz ohne Kirschen und Sahne.



Ein verregneter Sonntag
Sonntag | 2008-10-05 | 19:09

heute ist ein absolut mieser Regentag, da konnte ich nur die nicht gerade geliebten Regenmäntel unserer Haselmäuse aus der Kiste nehmen und versuchen, sie gut eingepackt zu einem Spaziergang zu überreden - weit gefehlt - 5 Schritte vor der Haustür machten unsere Fellschnuten stopp und schauten mir hinterher, wohl den Gedanken im Kopf: Wenn sie nun wirklich weiterläuft, wie kommen wir dann wieder ins Haus???
Verregneter Sonntag
Na ja, vielleicht macht der Regen später eine Pause, dann versuchen wir es noch einmal. Nun ist für die Hunde faulenzen mit einem Kauknochen angesagt und wir Dosenöffner fletzen uns in die Sofaecke, lassen den Ofen bollern und schauen uns eine Schmonzette im Fernsehen an. So läßt sich ein verregneter Sonntag doch auch genießen – oder?



Zickereien !!!
Sonntag | 2008-10-05 | 19:15

Liebe Leser und Freunde der Vierbeiner,

heute wollte ich euch auf ein Problem ansprechen, das sich langsam bei uns eingeschlichen hat und einigen Besitzern von zwei oder mehreren Hunden sicher nicht ganz unbekannt ist: Im August war unsere Emma läufig und ist jetzt eine erwachsene Hundedame. Sie scheint es zu wissen, denn nun versucht sie ständig, Pia den Rang abzulaufen. Emma beansprucht Pias Lieblingsplatz, will ihr das Futter streitig machen, klaut Pia die geliebten Kauknochen, um dann zwei knurrend zu bewachen. Jedes Mal, wenn wir Pia ansprechen oder streicheln, mischt Emma sich ein, um an erster Stelle zu stehen.
Es würde sich alles unter den beiden Zicken regeln, wenn Pia nicht aufgegeben hätte. Die kleine Maus zieht sich immer mehr zurück, spielt nicht mehr mit, überlässt Emma ihre Lieblingssachen und mag gar nicht mehr bei uns im Sofa liegen, weil ja Emma sich sofort einmischt. Sie geht dann lieber in ihren Korb. Auch draußen rennt Pia nicht mehr mit, wenn ich Stöckchen oder Steinchen schmeiße, weil sie eh langsamer und Emma immer als erste zur Stelle ist. Dazu muss ich sagen, dass unsere Pia eine ganz Sanfte ist, die sofort gehorcht und uns eigentlich immer gefallen möchte, nur teilen mag sie nicht, dann geht sie lieber.
Emma dagegen hat den Schalk im Nacken, sie ist wilder, ständig zu jedem Unsinn bereit und Gehorchen gehört nicht zu ihrer Lieblingsbeschäftigung. Emma kann höher springen, schneller rennen und sich durchsetzen. Gleichzeitig ist sie anhänglich und möchte immer kuscheln, sie kann sich perfekt „einschleimen“. Ich als Rudelführer versuche immer wieder, Emma klar zu machen, dass sie das kleinste Mitglied im Rudel ist und sich unterordnen muss, nur wie soll sie es lernen, wenn Pia ihr den Vorrang lässt durch Rückzug. Pia bekommt ihr Futter zuerst, darf vor Emma das Haus verlassen oder ins Auto springen, das nur als Beispiel.
Bevor ich Emma kaufte, wusste ich, dass es Probleme geben kann, wenn man sich zwei gleichgeschlechtliche Hunde anschafft, aber ich wollte keinen Rüden und oft klappt es prima. Nun bitte ich meine Leser, mir doch mal zu erzählen, wie sie es geschafft haben, dass ihre Fellschnuten ein tolles Team wurden und auch blieben. Ich freue mich über jede Email oder Kommentare zu meinem Artikel – danke! Ganz liebe Grüße von Inka mit ihren Zicken Pia und Emma



Herbstspaziergang
Sonntag | 2008-09-28 | 12:49

Ein strahlender Septembermorgen lockte mich mit Emma und Pia ins Freie. Mit der Camera bewaffnet, machten wir uns auf den Weg. Zuerst wollten wir schauen, ob unsere Schwäne noch auf dem kleinen Kanal schwammen, aber wir fanden nur ein paar zurückgebliebene Federn, die träge auf dem Wasser schaukelten. Dann fielen mir die Beeren und letzten Blüten auf, die an unserem Weg in der Sonne leuchteten, wunderschöne Motive, die ich heute einfach mal festhalten wollte. Pia und Emma zerrten an einem abgebrochenen Schilfhalm und tobten auf dem Feldweg. Plötzlich meinte Pia, sie könnte eine Kuh zum Spielen auffordern. Nach erstem Weglaufen, machte die Kuh plötzlich kehrt und rannte auf Pia los. Ich bekam es mit der Angst zu tun und rief Pia schnell zurück, aber sie hatte wohl schon selber gemerkt, dass dieser Spielkamerad zu groß war und kam angelaufen.
Der Herbst ist da!
Wir trafen einen kleinen weißen Pudel, der ganz alleine unterwegs war und uns ein Stück begleitete. Wie verantwortungslos, seinen Hund einfach alleine in der Nähe einer stärker befahrenen Straße stromern zu lassen. Zum Glück nahm der kleine Kerl den Weg über den Friedhof und lief nicht an der Straße endlang Richtung Heimat. Viel zu schnell mussten wir wieder nach Hause, denn am Mittag fing mein Dienst im Krankenhaus an. Mit gefüllten Bäuchen rollten unsere beiden Fellschnuten sich genüsslich zusammen, um auf ihren Hundepapa zu warten.



Am Heseler See
Samstag | 2008-09-20 | 12:24

Gestern hatten wir einen Termin in Hesel, einem kleinen Ort in der Nähe von Oldenburg. Unsere Haselmäuse waren nicht begeistert, statt einem Spaziergang im Auto zu sitzen und uns auf der Fahrt zu begleiten, aber dabei sein war schließlich besser, als zu Hause zu bleiben.
Geduldig warteten sie im Auto, bis wir unseren Termin erledigt hatten. Hesel hat eine wunderschöne Waldgegend und so bot es sich an, unsere geduldigen Hunde für ihr braves Warten zu belohnen. An einem kleinen See im Wald, der eigentlich ein Feuerlöschteich ist, machten wir Stopp. Welche Freude für unsere Fellschnuten. Im Wasser blubberten die Fische und am kleinen Sandstrand ließen sich nicht vorhandene Mäuse ausbuddeln. Zum Schluss entschädigte ein langer Spaziergang auf schmalen Waldwegen für die ungeliebte Warterei und wir konnten alle zufrieden wieder nach Hause fahren.



Schwanenbesuch
Freitag | 2008-09-19 | 23:19

Ein freier Tag, dazu ein strahlender Septemberhimmel, kitschig wie auf einer Postkarte, was lag da näher, als ein Spaziergang auf unserem Lieblingsfeldweg. Emma und Pia ließen sich nicht lange bitten. Insekten konnten gejagt werden und unsere Fellschnuten schauten, ob wohl eine der frechen Bisamratten ihren Kopf aus dem Wasser steckten, aber der kleine Kanal an unserem Weg lag ganz ruhig da.
Eine Schwanen-Familie zu Besuch
Plötzlich hörten die Hunde unbekannte Geräusche und rannten an die Böschung. Was war das? Ab und zu schwammen Wildenten im dichten Schilfufer, aber diese "Enten" ließen Emma leise knurren. Ein böse fauchender Schwan reckte seinen Hals in Richtung der Hunde. Pia hüpfte wie ein Ball und machte Anstalten ins Wasser zu gehen. Die kleine Maus hatte in ihrem Jagdfieber auf einmal vergessen, wie wasserscheu sie eigentlich ist. Und dann sahen wir eine ganze Schwanenfamilie, die majestätisch neben uns her schwamm. Die drei Jungschwäne hatten schon fast die Größe der Eltern, aber noch ihr graues Jugendgefieder. Emma traute der ganzen Sache nicht, aber Pia musste ich doch zurückrufen, zu gerne hätte sie die Schwanenkinder gepackt, ohne sich um das warnende Fauchen von Vater Schwan zu kümmern. In sicherer Höhe, auf einer kleinen Brücke, durfte Pia die großen Vögel näher anschauen. Sie zitterte vor Begeisterung. Wie gut, dass ich die kleine Camera in der Tasche hatte, so konnte ich die Schwanenfamilie, die hier sicher nur einen Zwischenstopp einlegte, aufs Bild bannen und mit nach Hause nehmen.



Neues aus Hundehausen
Donnerstag | 2008-09-11 | 22:22

Nach etlichen verregneten Tagen, kam heute der Spätsommer zurück. Gerade an etwas wärmere Pullover gewöhnt, lockte die Sonne mit T-Shirtwetter. Die zugewachsenen Gärten schrieen nach Bearbeitung. Schon am Morgen hörte man die Rasenmäher und die heulenden Kantenschneider. Spaten und Harke standen bereit. Auch unsere vierbeinigen Freunde aalten sich in der Sonne oder halfen mit bei der Gartenarbeit, indem sie alles durchwühlten, was Frauchen oder Herrchen mühsam zusammen gekehrt hatten.
Vier Yorkie's in einer Reihe ...
So viele Hunde in der Nachbarschaft, da bot sich doch die Gelegenheit, ein bisschen miteinander zu spielen und den neusten Tratsch auszutauschen. Einer war immer bereit, die Gartenarbeit zu unterbrechen, um einen Ball oder Stöckchen zu werfen.
Ich hatte die Idee, alle Hunde auf ein Foto zu bannen – leider waren unsere Fellnasen davon gar nicht begeistert, aber das eine oder andere Foto landete dann doch im Kasten.
Zu guter Letzt gesellten sich noch Lilly von unseren Freunden und die Yorkshire unserer Feriengäste dazu, oh ha – Neulinge im Revier, da wurde ausgiebig geschnuppert und die neusten Informationen ausgetauscht, bei den Besitzern genauso wie bei den Hunden, obwohl – bei den Besitzern wurde nicht wirklich geschnuppert, sondern eher geplaudert. Auf den Fotos sieht man den Jack Russel "Wichtel", den Bordermix "Nicki", die Entlebucher Sennenhündin "Bonny", den Pudelmix Berti und die Yorkies Molly, Charly, Simon, Lilly und unsere Pia mit Emma.



Emma wird erwachsen
Freitag | 2008-09-05 | 23:04

Im August wurde unsere Emma zum ersten Mal läufig und nun im September haben wir das Schlimmste überstanden. Tagelang suchte Emma nach einem geeigneten Rüden, um ihren Trieb, doch endlich Babys zu bekommen, ausleben zu können. Ihr war es völlig egal, ob sie einen großen Golden Retriever oder den kastrierten Nicki von nebenan anmachte. Selbst vor unseren Katern machte sie nicht halt. Der Jack Russelrüde Wichtel von gegenüber brachte nächtelang seine Dosenöffner um den wohlverdienten Schlaf, weil er laut heulend nach Emma verlangte. Wir haben beschlossen, nie Hundewelpen aufzuziehen – so niedlich sie auch sind. Es gibt viel bessere Züchter, als wir es je wären, außerdem suchen schon viel zu viele Hunde ein schönes Zuhause und das Allerschlimmste: Nach drei Monaten müssten wir uns von den Hundekindern trennen und es würde uns das Herz brechen! Vor nun drei Tagen lernte Emma die kleine Yorkiemixhündin Molly von unseren Feriengästen kennen. Molly ist eine süße verrückte Nudel, zu allen Scherzen bereit. Sie erbarmte sich Emmas Angeboten und ritt schließlich bei ihr auf – für Frühlingsgefühle zu spät, aber na!
Emma
Nun ist Emma wie ausgewechselt. Über Nacht erwachte in ihr der Nestbautrieb. Sie buddelt im Schrank, in dem wir Wolldecken aufbewahren, versteckt dort ihre Kaustangen und Lederknochen.
Pia, die staunend zuschaut und mich fragend ansieht, wird böse knurrend von Emma verjagt. Nur Kater Mootchou darf in den Wolldeckenschrank – als Hundepapa??? Auch die Spielzeugkiste durchbuddelt Emma nach geeigneten Schmusetieren, die sie überall mit hin schleppt.
Obwohl Emma erst acht Monate alt ist, kam mir der Gedanke, dass sie vielleicht eine liebvolle Hundemama geworden wäre. Heute wurde ich eines besseren belehrt. Als ich vom Dienst nach Hause kam, fand ich in der Wohnung, hinter Kissen und Decken einige schaurig zugerichtete Plüschtiere; Mäuse ohne Schwanz und Augen, aufgerissenen Hundebäuche, die Watte überall verteilt, Teddys ohne Gliedmaßen und ihre Lieblingsgiraffe ohne Beine. Gefährliche Kleinteile wurden von mir entsorgt, den Rest dieser Tiere liebt Emma trotz der Zerstörung. Besser so, als eine zu junge übermütige Hundemutter, die mit ihren Kindern vielleicht auch nicht gerade sanft umgegangen wäre.



Der Spieltunnel
Montag | 2008-09-01 | 22:42

Zehn Tage lang war unsere Emma krank, ihr kleiner Magen streikte, was für sie hieß: Jeden zweiten Tag zum Tierarzt, sich in den Fellpopo pieken lassen und bittere Medizin schlucken. Immer wenn Emma sich nicht wohl fühlt, kippen ihre Ohren und sie sieht noch Mitleid erregender aus.
Heute war es endlich wieder anders. Emma wollte ausgehen und spielen. Nur das Fressen ließ noch zu wünschen übrig.
Da hatte ich die Idee, ein Futtersuchspiel zu starten und kramte unseren Spieltunnel aus dem Schrank. Pia und Emma machten begeistert mit. Immer wieder sausten sie durch den Tunnel und suchten die kleinen Leckerli. Nach einer Stunde spielen hatte Emma nun richtig Hunger und futterte ihren Napf zum ersten Mal wieder ganz leer.
Anschließend war ausruhen angesagt, aber nur kurze Zeit, dann gab es schon wieder ein neues Abenteuer, aber das erzählen wir in der nächsten Geschichte. Schaut einfach mal in den Fotoblock, da könnt ihr Pia und Emma in Aktion sehen.
Pia und Emma im Spieltunnel



Pia hat Geburtstag
Donnerstag | 2008-08-28 | 12:55

Hallo meine lieben Freunde, ich bin´s mal wieder, eure Pia. Wisst ihr, was heute für ein Tag ist??? Der 28. August 2008. Jaaaa – ich habe Geburtstag!!!
Heute bin ich zwei Jahre alt geworden. Ehrlich – eigentlich weiß ich nicht so richtig, was es heißt, Geburtstag zu haben, aber mein Frauchen hat mir eine große Schleife umgebunden, mich ganz doll geknuddelt und dann bekam ich neue Spielsachen, besondere Leckerli und ein riesiges Bett, das ich jetzt mit Emma teile. Sogar meine Freundin Lilly, die mich besucht hat, fand das Bett toll und wir hatten alle Drei Platz darin.
Pia hat Geburtstag!
Also, wenn das Geburtstag ist, dann kann er ruhig häufiger kommen – nur die Schleife, die brauche ich nicht, dass ist mal wieder so ein Schnickschnack, den die Menschen sich ausgedacht haben, damit sie über uns armen Hunde lachen können, aber pssst, wir tun ihnen ja gerne mal diesen Gefallen -wuff- !!! Leider konnte mein Bruder Bandit mich nicht besuchen, er geht ja mit seinem Frauchen arbeiten und hatte schrecklich viel zu tun, aber ein ganz tolles Foto habe ich bekommen, da trägt Bandit extra für mich ein gelbes Halstuch. Außerdem hat er ja auch Geburtstag und lässt sich bei seinen Leuten feiern. So, jetzt habe ich keine Zeit mehr, schließlich will ich feiern und mit Emma und Lilly im Garten toben. Tschüß, bis bald mal und schreibt uns weiter so fleißig, wir freuen uns immer riesig über eure Post.
Ein ganz dolles Schwanzwedeln von den Mädels aus Ostfriesland, Pia und Emma



Pia und Emma am Bodensee
Mittwoch | 2008-08-20 | 18:16

Gut gelaunt kamen wir bei der Wohnung unseres Sohnes und seiner Freundin an. Leider waren sie nicht zu Hause, sondern nutzten den schönen Tag am See. Trotzdem staunten sie nicht schlecht, als wir anriefen und mit ihnen Kaffee trinken wollten, also war die Überraschung doch noch etwas gelungen. Für Pia und Emma bedeutete die Stadt eine große Umstellung. Hier gab es keine Wiese zum "Geschäfte" verrichten und auch keinen schnellen Gang in den Garten, um einfach mal eine Runde zu toben. Und ohne Leine ging hier gar nichts.
Hier mussten die Beiden in den zweiten Stock laufen und genauso hinunter, um dann auf einem kleinen Quadrat Gras um einen Baum ein bisserl Pipi und die anderen Dinge zu verrichten.
Zu Besuch in Konstanz
Auch der Innenhof der Wohnungen war komplett betoniert und diente eigentlich nur als Abstellplatz für Mülltonnen. Entschädigt wurden wir Zweibeiner durch den Blick aus dem Wohnzimmer direkt auf den Bodensee, hier konnte man Fernweh spüren, leider für unsere Hunde nicht nachvollziehbar. Pia und Emma wurden nach unserem gemeinsamen Kaffee entschädigt, indem sie nach einem 5-minütigen Gang auf den Wiesen am großen See toben und den Enten zuschauen durften, die sanft auf den Wellen schaukelten und für unsere beiden unerreichbar waren. Ab und zu wurde dann auch mal eine der Taube gejagt, die dort zum Stadtbild gehören, aber Tauben sind flink und so hatten Pia und Emma keine Chance. Laue Abende am Bodensee ließen uns die Zeit mit Plaudern und Schauen viel zu kurz erscheinen. Wir sahen den Mond aufgehen und hatten keine Lust ins Bett zu gehen. Unsere Haselmäuse machten alle Dinge tapfer mit. Wohlig rollten sie sich in der Nacht an unserem Fußende zusammen.
Am Nachmittag gingen wir durch die schöne Innenstadt von Konstanz, um zu shoppen, die alten Häuser zu bewundern und manch leckeres Eis zu essen. Hier gab es für unsere Hunde viel zu schnuppern, so viele fremde Gerüche und auch Hunde zum Begrüßen. Die Tage gingen für alle viel zu schnell zu Ende. Den Rückweg traten wir durch den Schwarzwald an, mit langen Pausen und Spaziergängen.

Dieser Kurzurlaub war mehr für uns Zweibeiner gemacht, er hat uns sehr gut gefallen, aber würden wir so direkt in der Stadt wohnen, hätten wir keine Hunde und Katzen, es hat uns gezeigt, dass Tiere sich in der Natur weitaus wohler fühlen und nicht wirklich in eine Stadtwohnung im zweiten oder dritten Stockwerk gehören.



Resturlaub
Mittwoch | 2008-08-19 | 11:45

Tja, da freut man sich auf ein Jahr lang auf den lang ersehnten Urlaub und eh man sich versieht, ist er wieder vorbei. Wieder zu Hause und noch eine Woche frei, überlegten wir, was wir noch so anstellen konnten, bevor der allgemeine "Alltagswahnsinn" uns wieder hatte. Das Wetter hatte sich nicht wesentlich gebessert, da fielen schöne Fahrradtouren mit einem Picknick schon mal aus und unsere Wanderungen würden ebenfalls immer wieder durch die ständigen Schauer ins Wasser fallen.
Uns kam eine Blitz- Idee: Unser Sohn war aus beruflichen Gründen vor kurzer Zeit nach Konstanz an den Bodensee gezogen. Im allgemeinen Umzugsstress hatte er einige wichtige Dinge vergessen und bat uns, sie nachzuschicken. Eigentlich kein Problem, aber warum sollten wir sie nicht persönlich vorbei bringen??? Nordseeküste – Bodensee – lächerliche 850 km, da könnte man doch mal kurz einen Kaffee zusammen trinken. Wir beschlossen, unsere Reise heimlich anzutreten und einen Überraschungsbesuch zu starten – hoffentlich ging das gut?!?!?!
Mit einem "Fresskorb" im Gepäck starteten wir am letzten Sonntag zu unserem zweiten Kurzurlaub, Emma und Pia wieder mit "on tour". Unsere Fellschnuten schauten diesmal nicht ganz so gespannt zu, als das Auto erneut gepackt wurde, von langen Autofahrten hatten sie scheinbar genug. Am Sonntag um 6.00Uhr in der Früh fuhren wir ab und hatten eine gemütliche Fahrt ohne Stau. Mit ausgiebigen Pausen für unsere Hunde war auch für die Beiden die Reise recht angenehm.
An einer Raststätte waren wir nicht gerne gesehen, dort wurden wir kurzerhand raus geschmissen, als wir aus einem Automaten heißes Wasser nahmen und dazu für zwei Teebeutel 5 EUR zahlen mussten. Hunde seien unhygienisch und hätten in einer Raststätte nichts zu suchen – na gut!?! Draußen brachte uns dann eine nette Bedienung Wasser für Pia und Emma und meinte: "Meine Kollegin ist eine Tierhasserin, machen Sie sich nichts draus!"
Dafür konnten wir hinter dieser Raststätte auf einem langen Feldweg zum nahen Wald laufen. An Kinderzeiten erinnert stibitzten wir in einem riesigen Feld 4 Mohrrüben, die wir uns auf der Weiterfahrt schmecken ließen! Gegen 17.00 Uhr kamen wir bei strahlendem Sonnenschein am Bodensee an.



Technische Probleme
Montag | 2008-08-18 | 17:11

Wegen technischer Probleme war die Seite in den letzten Tagen nur schwer und wenn, nur fehlerhaft zu erreichen. Nun müsste alles wieder wie gewohnt funktionieren.

Aufgrund einiger Nachfragen hier ein kleiner Hinweis für das Eintragen einer Notiz im Gästebuch:
Eingabebeispiel
Zur Sicherheit gegen Spam muss die fettgedruckte Zahl in das rechtsstehende Kästchen eingetragen werden. Sollte die Sicherheitsabfrage so wie oben angezeigt bei euch nicht zu sehen sein, schreibt mir bitte eine kleine Mail. Vielen Dank!



Strandgang zum Leuchtturm, Stadtbesuche und Campingplatz
Samstag | 2008-08-02 | 15:30

Während unserer Dänemarkzeit ließen wir es uns nicht nehmen, den 8 km langen Marsch zum alten Leuchtturm zu wandern, der jahrelang vom Meer aus versandet war und nun seine Spitze wieder über die Dünen sichtbar wurde. Am Strand merkten wir den langen Weg kaum und unsere Hunde konnten von der großen "Sandkiste" gar nicht genug bekommen. Emma fand Gefallen an den vielen Muscheln, die am Meeresrand lagen, immer wieder knabberte sie die Schalen, was wir letztlich nicht gut fanden, aber es ist ihr bekommen. Pia sammelte Strandgut und schleppte kurze Tauenden und angespülte Stöckchen zum Werfen. Bevor wir den Rückweg antraten, gab es für uns und unsere sandverklebten Flusenmonster ein Picknick. In dieser Nacht schliefen alle hervorragend. Wir bummelten durch die kleine Stadt Lökken, gingen lecker Essen und kauften ein paar schöne Dinge.
Wieder auf dem Campingplatz hatten wir neue Nachbarn bekommen. Die Kinder freuten sich über unsere beiden Hunde und spielten mit ihnen, während wir in aller Ruhe den Tag ausklingen ließen.
Sonnenuntergang in Dänemark
Leider meinte das Wetter es nicht jeden Tag gut mit uns. Während des ganzen Urlaubs wechselten Sonne, Regen und Sturm sich ab. An einem Tag konnten wir in der Sonne braten und schon am nächsten Tag mussten wir stundenlang im Wohnwagen sitzen und auf trockene Momente zwischen den Schauern warten, damit wir mit unseren Hunden losgehen konnten. Pia und Emma saßen dann nebeneinander auf einem Campingstuhl und schauten sehnsüchtig nach draußen - ein bisschen wie Hundekino.
Genauso war es mit dem Sturm, schon am Morgen sahen wir einen strahlend blauen Himmel und freuten uns auf den Strand, aber kaum die Nase vor die Tür gesteckt, wurden wir eines besseren belehrt, der Wind, der nun wehte, war so bitter kalt, dass die dicken Socken aus dem Schrank geholt wurden und wir uns wieder zu einem Fußmarsch rüsteten – sehr zur Freude von Pia und Emma. Zum Abschluss können wir sagen, dass die Ruhe in der Natur uns allen gut getan hat und wir uns prima vom Arbeitsstress erholen konnten und das war ja eigentlich unser Ziel. Zum Ende habe ich ein Bildermix in den Fotoblock gestellt, damit alle Leser sich ein Bild vom schönen Dänemark machen können.



Urlaub - Erster Tag
Freitag | 2008-08-01 | 18:23

Juchuu, endlich Urlaub am Meer.

Schnell hatten wir einen geeigneten Standplatz gefunden und machten uns ans Aufbauen. Pia und Emma nutzten die Zeit, um die neue Wiese zu inspizieren - oh man, es roch alles so verdammt gut. Eigentlich gehören Hunde auf jedem Campingplatz an die Leine. Aber hier auf der großen Wiese störten sie niemanden und wir drückten die Augen zu und ließen ihnen die Freiheit. Bald wollten wir zur Steilküste laufen und von oben auf das Meer schauen. Wie in jedem Jahr waren auch diesmal Teile der Küste abgebrochen und ins Meer gespült worden, das hieß für uns, die alte Steiltreppe vom letzten Jahr gab es nicht mehr und eine neue war aufgebaut. Leider war sie in diesem Jahr so steil und an Seilen aufgehängt, dass uns schwindelig wurde und die Hunde keine Chance hatten, die Stufen hinunter zu laufen. Aber es gab weiter rechts im Feriendorf eine zweite Treppe, die wir dann benutzen konnten. Für heute begnügten wir uns mit einem kleinen Gang an den Strand. Wir hatten beide nicht erwartet, dass unsere sonst so wasserscheuen Hunde gleich bereit waren, sich in die Fluten zu stürzen.
Eigentlich war Emma die treibende Kraft, aber dann hatte auch Pia keine Scheu mehr vor dem nassen Element. Sich anschließend im warmen Sand wälzend, kamen wir mit zwei verklebten Flusenmonstern wieder am Campingplatz an.
Pia und Emma am Strand
Da hatte ich nun Monate gebraucht, um Pia wie ein Hundemädchen mit langen seidigen Haaren aussehen zu lassen und nun die vielen knotigen Zottel. Das weiche Babyfell von Emma sah auch nicht gerade verlockend aus, aber es war noch recht kurz. Mein liebster Ehemann der Welt überredete mich, Pia einen kurzen Sommerputz zu verpassen, was ich nach anfänglichem Sträuben schließlich tat.
Jede Strähne, die zu Boden fiel, tat mir in der Seele weh. Anders Pia, sie jagte wie der Blitz über den Platz und freute sich ihres Lebens - na ja, die Haare wachsen ja wieder. Unsere Mäuse machten Bekanntschaft mit anderen Hundefreunden, die uns besuchten und auch nicht ständig angebunden waren. Ein Münsterländer war besonders von Emma ganz angetan und hatte keine Lust, seinen Leuten zu folgen. Selbst die kleinen Zickereien von Pia konnten ihn nicht verjagen. In der ersten Nacht träumten wir von Wellen, Wind, Möwen und der großen Freiheit. Weitere Fotos im Fotoblock.



Urlaub - Abreise
Donnerstag | 2008-07-31 | 10:56

Hallo Freunde, seit ein paar Tagen sind wir aus unserem diesjährigen Dänemark Urlaub zurück. Das Wetter meinte es nicht ganz so gut mit uns, aber das kann man sich leider nicht aussuchen und wir hatten trotzdem unseren Spaß. Emma und Pia verfolgten gespannt das Packen des Wohnwagens. Sie spürten, dass etwas Neues, Aufregendes passiert. Noch ahnten sie nicht, dass sie erst mal eine ganze Weile im Auto verbringen mussten, bis der Urlaub auch für sie endlich losging. Mit einer Knabberstange beschäftigt, konnte die Reise bei noch 35 Grad losgehen.
Die Hunde unterwegs ...
Mit ein paar ausgiebige Pausen kamen wir in Froslev in Dänemark an. Hier wollten wir eigentlich übernachten und bereiteten uns ein leckeres Abendessen an einem romantischen See.
Unsere Haselmäuse wetzten die gemähten Schneisen am See entlang und hatten Spaß an der unendlichen Freiheit nach der langen Fahrt. Nach etwa einer Stunde hatten wir dann die Idee, noch ein Weilchen zu fahren, denn wenn es morgen wieder so warm würde, hätten wir die größte Strecke schon geschafft – und so fuhren wir weiter. Um 1.00 Uhr in der Nacht kamen wir auf unserem Lieblingscampingplatz an und gönnten uns die wohlverdiente Ruhepause. Die ersten „Unterwegs“ Bilder sind in der Fotogallerie.



Abendessen mit Schrecken!
Freitag | 2008-07-25 | 11:04

Der Salat war vorbereitet und der Duft vom würzigen Braten zog durchs Haus. Wir freuten uns auf einen schönen Abend mit unseren Kindern. Pia und Emma hatten einen langen Spaziergang hinter sich, waren aber nicht bereit, sich auszuruhen. Sie tobten durchs Haus und machten den Garten unsicher. Ab und zu schauten sie in die Küche, wohl in der Hoffnung, etwas vom Braten zu bekommen. Klar, dass sie in Anbetracht der Düfte nicht bereit waren, ihr Trockenfutter anzurühren. Endlich saßen wir alle am Tisch und ließen es uns gut gehen. Emma machte immer wieder lustige Sprünge am großen Schiebeelement. Sie spielte mit einer kleinen Stubenfliege, die sich ins Haus verirrt hatte.
Plötzlich schrie Emma auf, was Pia veranlasste, schnell in ihr Körbchen zu flüchten. Emma drehte sich im Kreis, winselte weiter und wollte sich nicht anfassen lassen. Jede Berührung tat ihr weh. Wir entdeckten am Boden vor dem Fenster eine verendete Wespe - oh weh, sie hatte Emma gestochen, aber wo???
Emma
Ich nahm die kleine Maus in den Arm, tröstete sie und schaute mir an, wo eine Schwellung entstand. Es hatte die rechte Vorderpfote getroffen, der Ballen wurde dick. Ich kühlte die betroffene Stelle und entdeckte einen Stachel, den wir schnell entfernten. Emma wimmerte noch eine Weile und hatte selbst auf das angebotene Bratenstückchen keinen Appetit. Vor lauter Schreck mochten wir erst alle nichts mehr essen. Langsam beruhigte sich die Situation und nach einer Weile humpelte Emma nicht mehr. Es ist doch klar, dass es für sie und auch für Pia heute Abend zarten Braten und nicht das langweilige Trockenfutter gab. Hoffentlich nehmen die beiden Haselmäuse es nicht zum Anlass, sich häufiger von einer Wespe stechen zu lassen.

Da nun das schöne Sommerwetter zurückgekehrt ist, konnte ich von beiden noch ein paar Gartenfotos machen.

Unser Urlaub hat angefangen und wir sind dann mal eine Weile weg, aber wir melden uns, sobald die gute alte Heimat uns wieder hat. Bis denne!



Hallo, meine vierbeinigen Freunde
Freitag | 2008-07-11 | 21:45

Am letzten Wochenende hörten wir, dass bei Freunden eine Gartenparty steigen sollte und wir mit eingeladen waren. Garten hörte sich schon mal gut an und Party bedeutet doch Spaß - oder? So genau wusste ich nicht, was mich erwartet und Emma schon gar nicht. Bestimmt konnten wir dort mit Hundefreunden toben, die Blumen ausbuddeln, wie ein Blitz durch alle Beete jagen und überall gab es Leckerlis. Am Nachmittag wurden wir gebadet und fein gemacht - ob nette Hundemänner eingeladen waren? Endlich ging die einstündige Autofahrt los, Emma und ich waren voller Erwartung. Schon beim Aussteigen hörten wir laute Musik, die für unsere Ohren nicht so wirklich angenehm war, aber das gehörte zu einer Party sicher dazu. Aber was war das? Überall standen Menschen, die ein Getränk in der Hand hielten und gegen die laute Musik anschrieen. Mir wurde zwischen den vielen Beinen richtig mulmig.
Plötzlich tauchten wie aus dem Nichts mehrere Hunde auf, die uns an allen unmöglichen Stellen unangenehm beschnüffelten. Wie aufdringlich!!!! Mama und Papa begrüßten verschiedene Leute, die wir nicht kannten und kümmerten sich überhaupt nicht mehr um uns. Wir hatten Not, unsere Hundeeltern nicht zu verlieren. Viele Hände versuchten uns zu streicheln oder auf den Arm zu nehmen, da konnten wir nur schnell ausweichen und weg laufen.
Plötzlich erkannte ich Abby, die kleine Chihuahuahündin von Mamas Schwester. Sie hatte überhaupt keine Angst und sauste fröhlich durch den Garten, um neue Gäste zu begrüßen. Sie war ja auch hier zu Hause, wie wir später feststellten. Bald legte sich die allgemeine Aufregung und die vielen Menschen fanden an den gemütlichen Sitzgruppen einen Platz. Ob wir es wagen durften, Abby zu folgen? Emma versuchte es zuerst, sie hatte keine Angst. Puh - da standen plötzlich zwei Riesenhunde vor uns, mir sackte das Herz in meine Fellhosen, aber es waren die beiden alten Damen, die mit Abby im gleichen Haus lebten, die Laila und die Dana.
Später trafen wir Gina, Grisu und eine Lilly, leider war es nicht unsere beste Freundin Lilly, aber diese war auch ganz lieb. Als es hieß: "Das Büffet ist eröffnet." zeigte Abby uns, dass man nur ganz lieb schauen und ein bisschen auf den Hinterbeinen tanzen muss und schon fielen kleine Bröckchen vom Braten wie von selbst auf den Boden. So was Tolles hatte unsere Mama uns noch nie gezeigt, bei ihr werden wir immer abgewiesen, wenn wir bei Tisch betteln.
Bald verloren wir unsere Angst und erkundeten den ganzen Garten. Am Ende gab es eine Weide, auf der eine Pferdefamilie unserem Treiben zuschaute und eine kleine Miezekatze, die keine Angst vor all den Hunden hatte. Liebe Leute, die Gartenparty war dann doch nicht so schlecht, wie ich anfangs dachte, aber die scheußliche Musik brauchen wir Hunde nicht, da verstehen wir ja unser eigenes Bellen nicht mehr. Fotos vom Fest gibt es nebenan im Fotoarchiv. Liebe Grüße eure Pia



Auf den Hund gekommen.
Mittwoch | 2008-07-09 | 20:33

Unsere Emma ist zurzeit - wie sagt man so schön - ohne Karten. Sie ohne Leine laufen zu lassen, bedeutet Stress pur. Alle Gärten müssen unbedingt durchforstet werden, einen Fußwegrand gibt es für sie nicht mehr und Gehorsam schon gar nicht. Emma ist im Flegelalter. Obwohl es in dieser Situation schöner ist, sie durch die Felder toben zu lassen, beschloss ich, Disziplin an der Leine, an etwas stärker befahrenen Strassen zu üben, was Emma nur ungern über sich ergehen ließ, zumal Pia ohne Leine mitlaufen durfte. Langsam näherten wir uns der stark befahrenen Bundesstraße, hier durfte auch Pia nicht mehr frei laufen.
Da sah ich plötzlich auf dem Radweg einen kleinen weißen Spitz, der unsicher hin und her lief und wohl vorhatte, die breite Straße zu überqueren. Ich dachte sofort an Toby, ihn trafen wir manchmal auf unseren Spaziergängen, aber der durfte nie alleine raus, seine Leute vergötterten den kleinen Bären. Pia und Emma halfen mir, Toby anzulocken, er folgte uns, ließ sich aber nicht anfassen. Erst in einer Seitenstraße gelang es mir, Toby ans Halsband zu fassen und Pias Leine einzuhaken. Ich hoffte, dass er mich zu seinen Leuten bringen würde, die irgendwo in unserer Siedlung wohnen mussten, aber nichts dergleichen. In einem kleinen Käseladen am Strassenende erfuhr ich Tobys Adresse und machte mich sofort auf den Weg, es war nicht weit. Auf mein Klingeln machte keiner auf - bestimmt wurde Toby schon von seinen Leuten gesucht. Aber was war das? Aus dem Garten sauste ein weißer Spitz von innen zur Haustür und fing fürchterlich an zu bellen - der Toby!!! Aber wen hatte ich da an der Leine??? Da wir in einem Kurgebiet wohnen, ist es in den letzten Jahren häufiger vorgekommen, dass Hunde kurz vor dem Reiseziel einfach ausgesetzt werden, weil sie nicht mit in die Ferienwohnung dürfen. Oh weh - das bedeutete: zum Ordnungsamt, einen Fundschein besorgen, einen Termin mit dem Tierheim machen, lange Erklärungen, weil alles so unendlich kompliziert bei den Behörden ist und einen dritten Hund zu Hause, den ich gar nicht wirklich kannte und eigentlich auch nicht wollte. Was würde mein bester Ehemann der Welt nur dazu sagen?
Fundhund Chico
Es nützte alles nichts, würde ich den Kleinen laufen lassen, könnte er überfahren werden und um 17.00 Uhr erreichte ich bei den Ämtern eh nichts mehr.

Ich bummelte langsam nach Hause, als in unserer Straße ein fremdes Auto neben mir hielt und ein Mann mit gebrochenem Deutsch zu mir sagte: "Warum du haben drei mal Hund? Du mich geben weiße Chico!" Nein!!! "Ich geben Sohn die weiße Chico!" Nein!!! Auf der Beifahrerseite stieg eine Frau aus, die mir erklärte, dass dieser kleine Spitz Chico hieß und ihrem Sohn gehörte, der vor kurzer Zeit am Ende unserer Straße eingezogen war. Da der Hund sich freute, diese Frau zu sehen, gab ich ihn mit. Kurz darauf kam ein junger Mann um die Ecke und fragte ganz besorgt, ob ich einen weißen Spitz gesehen hätte, die ganze Familie würde schon danach suchen. Kleine Nachbarsmädchen hatten das Gartentor geöffnet, um mit Chico "Eisbär Knut" zu spielen.
Alles ist gut ausgegangen und unsere Fellschnuten haben einen neuen Freund, der nur fünf Häuser weiter wohnt.



Paul und die Mädels
Montag | 2008-06-23 | 21:56

Zwei Wochen mussten Pia und Emma auf ihre kleine Freundin Lilly verzichten, weil sie in Urlaub gefahren war. Auf unseren Spaziergängen wollte Pia immer in die Straße einbiegen, in der Lilly wohnt: "Lilly ist gar nicht zu Hause." versuchte ich Pia zu trösten. Traurig schaute sie mich an und trottete hinter mir her.
Endlich kam der ersehnte Anruf: "Wir sind wieder da!" Noch am selben Nachmittag erzählte ich unseren Hunden, dass die Lilly wieder zu Hause ist. Pia legte den Kopf schief und lief zur Tür, während Emma nicht so recht verstand, um was es eigentlich ging. Als Neuling in der Gruppe verband sie nicht die tiefe Innigkeit mit Lilly, aber etwas Spannendes passierte jetzt. Wir machten uns zur Teezeit auf den Weg. Pia sauste um die Häuserecken, sie kennt den Weg zu Lilly genau.
Aber was war das??? Am Gartenzaun stand ein großer Golden Retriever. Pia schaute mich fragend an, das war doch nicht ihre liebe Lilly? Emma, die immer Angst vor ihren großen Artgenossen hat, weil diese häufig so ungestüm spielen, zog ihren Schwanz ein und wollte auf den Arm. Ich erkannte den dicken Bären, es war Paul, der Hund vom Bruder von Lillys Hundepapa. Paul ist ein ganz ruhiger Vertreter, er liebt kleine Hunde. Anlässlich eines Fußballspiels während der EM trug Paul ein Halstuch mit den Farben der deutschen Flagge und hatte seine geliebte Plüschente in der Schnauze. Er sah nicht wirklich gefährlich aus, eher wie ein Riesenbaby.
Paul und die Mädels
Endlich kam mit einem lauten Jauler auch Lilly an den Zaun. Die Wiedersehensfreude war enorm. Paul schaute dem Gewusel zu seinen Füßen erstaunt zu, nur sein buschiger Schwanz wedelte langsam hin und her. Beim gemeinsamen Toben im Garten verlor Emma ihre Angst vor Paul, sie näherte sich vorsichtig und legte sich ergeben auf den Rücken, für Paul ein Anlass, die kleine Maus zu beschnuppern und ihr freiwillig seine Ente zu überlassen. Emma war begeistert und während Pia mit Lilly durch den Garten rannte, tauschte sie mit Paul kleine Zärtlichkeiten aus. Ein Fotoshooting durfte nicht fehlen und so kann ich im Fotoblock einen stolzen Paul mit seinen kleinen Mädels zeigen. Die Ente musste mit aufs Foto, Paul gab sie nicht her.



Fussball EM
Mittwoch | 2008-06-18 | 10:16

Vorgestern war es soweit, Deutschland spielte in der EM gegen Österreich. Unser Hundepapa wollte sich natürlich das Spiel anschauen, aber wir Mädels, einschließlich unserer Hundemama, sind nicht so wirklich Fußballfans - sorry!
Nachdem wir mehrfach versucht hatten, unseren Papa vom Spiel abzuhalten und sich lieber um uns zu kümmern, beschloss unsere Mama, einen Abendspaziergang mit uns zu machen - welche Freude!!! Schließlich sollten wir unseren "Herrn" nicht weiter nerven. Was war nur auf den Straßen los? Keine Autos, keine Hundefreunde, keine Menschenseele zu sehen, wir konnten nach Herzenslust springen und toben - ist denn dieser Fußball sooo was Tolles?
Während wir uns auf dem verwaisten Fußballplatz in unserer Siedlung vergnügten, fiel für Deutschland das erste Tor - bravo! Nach unserem ausgiebigen Gang mussten wir ein Bad über uns ergehen lassen, wir waren völlig eingestaubt. Dann machten wir es uns im Sofa bequem und träumten von neuen Abenteuern, die mit Fußball nicht wirklich was zu tun hatten. Für uns steht fest - Fußball ist Männersache!



Das Große Meer
Freitag | 2008-06-13 | 20:44

Gerade hatten wir uns an das heiße Wetter gewöhnt und überlegt, es wäre schön, wenn es den ganzen Sommer so bliebe. Aber der Wettergott schwenkte mal wieder um, starker Wind schob graue Wolken vor sich her. Unser Dienst ließ es zu, dass wir früher nach Hause gehen konnten und so planten wir einen Ausflug zum "Großen Meer". Eigentlich ist es ein großer Binnensee und zwar der größte in Ostfriesland. Segler, Surfer, Camper und andere Freizeitler treffen sich hier zum Verweilen. Ob es auch ein Paradies für Hunde war? Oder trafen wir nur auf die schon bekannten Hundeverbotsschilder? Einen Versuch war es wert!
Pia und Emma am Großen Meer
Wir hatten Glück, Pia und Emma durften ausgelassen über die Wiesen toben und die Wellen an der kleinen Kaimauer bestaunen. Sie ließen sich mit Vergnügen den Wind durchs Fell wehen und schauten verwundert den Surfern zu, die auf dem Wasser an ihnen vorbeisausten.
Auch hier am Meer gab es verbotene Zonen, in denen unsere Vierbeiner nicht erlaubt waren, dazu gehörte der Sandstrand für Kinder und das Naturschutzgebiet, wo die Bodenbrüter jetzt ihre Jungen aufziehen. Kein Problem, es gab genug andere Stellen für uns, obwohl ... bestimmt hätten Pia und Emma gerne die kleinen Pieper genervt oder den Kindern den Sand um die Ohren gebuddelt. Wir wanderten auf der anderen Seite des Meeres entlang und schmunzelten über die lustigen Namen, die auf den kleinen Segelbooten und Katamaranen standen, während unsere Flusenmonster überlegten, wie sie wohl am Besten ohne nasse Füße zu bekommen, an die Möwen herankamen, die auf den Wellen schaukelten.



Hundekot und Plastiktüte
Dienstag | 2008-06-10 | 23:32

Liebe Hundefreunde, das schöne Wetter lockt uns Hundebesitzer mit Sicherheit häufiger und länger in die Natur als an anderen Tagen. Auch Pia und Emma genießen nach einem schwülwarmen Tag die abendlichen Spaziergänge in die bunten Felder. In unserer Siedlung gibt es an einem kleinen Kanal einen Wanderweg und einen Kinderspielplatz mit anliegender Fußballwiese. Viele Hundebesitzer treffen sich hier zu einem Bummel; einerseits ist es nett, wenn die spielenden Kinder zu den Hunden kommen und mit ihnen tollen, anderseits geben die Hinterlassenschaften der Hunde immer wieder Anlass zu großem Ärger. Eine Mutter machte sich die Mühe, mit Eimer und Schaufel bewaffnet Hundehaufen einzusammeln und man staune, ihr 10l Eimer reichte nicht aus, um den ganzen Dreck "nur" auf dem Spielplatz einzusammeln!!! Pfui Teufel - da ist es ja kein Wunder, dass Hundebesitzer so verpönt sind. Ist es sooo schwer, eine kleine Tüte mitzunehmen und die Kothaufen vom eigenen Hund aufzusammeln?
Nun haben unsere Stadtväter einen Beschluss verfasst; am Spielplatz gibt es einen Behälter mit Kotsammeltüten und den dazugehörenden Abfalleimer. Man sollte meinen, dass das Ganze eine einfache Sache ist - weit gefehlt!!! Noch immer findet man unschöne, meistens große Haufen, die den Sand und die Wiesen verunstalten.
Viele Hundebesitzer nehmen das Angebot der Tüten an, aber - ist es erforderlich, das nun überall, am Straßenrand, auf dem Spielplatz, am Kanal zwischen ruhenden Enten und auf der großen Wiese hässliche schwarze Hundetüten liegen? Klar, es ist nicht angenehm, eine Tüte mit lauwarmen matschigem Hundekot in der Jackentasche zu kneten, aber es ist noch unangenehmer, die sich vermehrenden Plastiktüten, die ja leider nicht vergehen, in der Natur zu sehen. Ganz langsam schleicht sich bei mir der Gedanke ein: Ist es nicht besser, die Augen aufzumachen, um nicht in einen unangenehm stinkenden Haufen zu treten, der immerhin nach ein paar Regenfällen vergangen ist, als den Anblick dieser fiesen Tüten zu ertragen???
Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass ich es befürworte, wenn Hundefreunde ihre Vierbeiner auf Kinderspielplätzen Gassi führen. Aber ein kleines bisschen Miteinander würde doch das Zusammenleben deutlich vereinfachen - oder??? Schaut Euch bitte die Fotos in meinem Fotoarchiv zu diesem Thema an. Ich freue mich über eure Kommentare.



Tag des Hundes
Montag | 2008-05-26 | 12:38

Gestern am Sonntag fand bei uns der "Tag des Hundes" statt. Der hiesige Hundeverein lud alle Hundebesitzer und solche, die es werden wollten, zu einem Spaßtag ein. Natürlich durften wir bei so einer Veranstaltung nicht fehlen. Schon am Eingang merkten wir, dass unsere beiden "Mäuse" zu den kleinsten gehörten. Während Pia gerne Schnupperkontakt zu den großen Gesellen aufnahm, bemerkten wir schnell, dass für die noch junge Emma so viele große Hunde der pure Stress bedeuteten. Ängstlich hielt sie sich an unserer Seite.
Auf der Freilaufwiese tummelten sich Golden Retriever, Doggen, Podencos, Mastiffs und Dobermänner. Alle hatten ein gutes soziales Verhalten, aber wir trauten uns nicht, unsere Kleinen dort rennen zu lassen. Ein ungewollter Tritt von einer übermütigen jungen Dogge hätte bei Pia und Emma großen Schaden anrichten können. Leider hatte der Veranstalter versäumt, ein gleichwertiges Gelände für Welpen und Kleinhunde zur Verfügung zu stellen, denn als unsere Beiden einen kleinen Spitz, zwei Welpen mittelgroßer Rassen und einen Chihuahua entdeckten, hätten sie gerne ausgelassen mit ihnen getobt, was unter gegebenen Umständen nur eingeschränkt an der langen Leine möglich war.
Wir schauten beim Agility zu und beim Hundewettlauf. "Lobhuldigungen" über die allzu tollen Hunde wurden mit anderen Hundebesitzern ausgetauscht. Dann hatte ich die Idee, unsere Beiden doch auch beim Hundewettlauf anzumelden - warum nicht???
Über eine Strecke von 100 Metern sollten die Kleinen zu uns laufen und haben es mit Bravur gemeistert. Pia ist die Strecke in 12,1 Sekunden gelaufen und erreichte von 6 Teilnehmern der kleinen Rassen den zweiten Platz. Emma verstand nicht so recht, was man von ihr wollte, sie blieb brav bei der Frau sitzen, die sie festhielt, bis Pia zu Ende gelaufen war. Erst als ich ihr auf der Rennstrecke entgegen kam und laut ihren Namen rief, spurtete sie los und schaffte die Strecke in 12,3 Sekunden. Alle Teilnehmer hatten ihren Spaß und wir wurden lachend beklatscht.
Nach der Veranstaltung gönnten wir uns noch einen Spaziergang im unweit gelegenen Moor. In absoluter Ruhe wanderten wir über Bohlenwege an wehenden Wollgraswiesen und gluckerndem Moor vorbei. Am Moorcafe' konnte Emma zum ersten Mal Hühner und Ziegen bestaunen, die ihr weniger Angst machten, als ihre großen Artgenossen



Badetag
Samstag | 2008-05-24 | 18:18

Ab und zu muss es trotz absolutem Widerwillen sein, dass für Pia und Emma die Wanne fällig wird. Das zurzeit von uns gewollte, sonnige trockene Wetter bringt nun mal viel Staub auf unsere Feld- und Wanderwege. Unsere beiden Haselmäuse stört es überhaupt nicht, sich dort zu jagen, überkugeln und zu wälzen.
Zu Hause angekommen, sieht unsere Emma dann nicht mehr weiß, sondern "straßenkötergrau" aus. Bei Pia fällt der Staub nicht auf, aber auch ihr Fell ist ganz stumpf.
Der Gedanke, dass sie sich zur Schlafenszeit gemütlich ans Fußende in unser Bett legen, lässt unangenehm juckende Gefühle in mir aufkommen und dann gibt es kein Pardon.
Wie unterschiedlich sich doch die Beiden verhalten. Zwar kriechen Beide in sich zusammen, wenn ich im Bad das Wasser laufen lasse und auch das Einseifen und abduschen gleicht sich, aber dann ist bei Beiden alles anders. Pia wird zur wahren Furie, wenn ich sie trocken rubble, sie keift, knurrt und würde am Liebsten das Handtuch zerfetzen. Anschließend jagt sie durch die Wohnung, bellt und scheuert sich seitlich gelegt auf dem Teppich. Emma genießt wohlig grunzend das Trocknen, läuft schnell zum Sofa und wühlt sich dort in eine Decke, um die unangenehme Nässe aus dem Fell zu vertreiben. Aber dann spielen beide "Wilde Sau"! Das "böse" Handtuch wird zum Opfer. Wir spielen fangen und zotteln, unsere sonst so lieben Hunde lassen den Terrier raushängen und zerfleischen ihre Handtuchbeute.
Pia und Emma kämpfen mit dem
Handtuchmonster
Für Pia war der Spaß immer vorbei, wenn ich das Handtuch zum Vortrocknen auf die Leine gehängt habe, bei Emma war es noch lange nicht der Fall. Sie sprang laut bellend an der Wäschespinne hoch, bis sie den Übeltäter erwischt hatte und ihm noch mal zeigte, wer hier das Sagen hat.
Letzen Endes siegte die Müdigkeit und unsere beiden Mäuse schlabberten ihren Napf leer, um sich dann wohlig seufzend in ihre Decken zusammen zu rollen und vom schlimmen Handtuchmonster zu träumen.
Ich habe versucht, von dem ganzen Spiel ein paar Fotos zu machen, leider sind die Meisten verwackelt, aber ich will sie euch trotzdem nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Schauen.



Der Hundepool
Mittwoch | 2008-05-14 | 9:49

Hallo Leute, heute melden sich mal Pia und Emma. Uns ist etwas Merkwürdiges passiert. Unsere Dosenöffner sind mit uns in einen Baumarkt gefahren - keine Ahnung, was das ist??? Sie sprachen von Teichpflanzen. Brav sind wir mit durch die Gänge und den Außenbereich gelaufen. Herrchen hat dann auch ein paar Pflanzen gefunden - ob wir die abrupfen dürfen???
Frauchen hatte eine andere Idee, sie wollte uns eine Badeschale kaufen - puhhhh, das konnte nur etwas Unangenehmes bedeuten, denn baden mögen wir Beide nicht gerne.
Irgendwo in den meterlangen Regalen fand unsere Liebste dann, was sie suchte - das war nicht gut. Fröhlich erzählte sie unserem Papa, dass sie im Internet oft gesehen hatte, wie unsere Hundefreunde fröhlich in einem Hundepool badeten, und so das allzu warme Wetter besser aushalten konnten.
Jaaa, es war sehr warm, aber Wasser - außer zum Trinken????? Zu Hause angekommen füllte Mama die große Schale mit Wasser und schmiss unsere geliebten Bälle ins feuchte Nass. So was Dummes, wir hätten gerne mit unseren Flummibällen gespielt und nun lagen sie im Wasser. Frauchen säuselte und quietschte vor Vergnügen - warum das Ganze!?!?!!?! Wir hätten gerne unser Spielzeug wieder und zwar ganz ohne Hundepool und Wasser. War wohl nichts - tut uns Leid liebe Hundemama - wir verstehen, dass es gut gemeint war, aber Wasser ist etwas gegen den großen Durst und nicht um die Füße nass zu machen.



Kurzurlaub im Harz
Sonntag | 2008-05-11 | 19:56

Im Mai beschlossen wir, ein paar Tage im Harz zu verbringen. Für unsere Emma sollte es der erste Urlaub und somit auch ein kleiner Test sein, wie wir mit zwei Hunden in einem Hotel klar kommen.
Die etwa 4stündige Autofahrt klappte mit entsprechenden Pausen prima. Im Hotel wurden unsere Beiden mit "Hallo" empfangen, sie waren gerne gesehene Gäste. Das sonnige Wetter lockte uns zu einem Spaziergang in die kleine Stadt. Pia und Emma waren ganz aufgeregt, sooo viele neue Düfte. Wir bekamen gleich die hügelige Landschaft zu spüren, es ging immer auf und ab, für uns "Flachlandtiroler" ganz schön beschwerlich. Klar, dass wir uns mit einem dicken Eis im Städtchen belohnen mussten. Am lauwarmen Abend machten wir noch eine Spritztour zur Okertalsperre und beendeten so unseren ersten Urlaubstag.
Rapsfeld im Harz
Das Wetter meinte es gut mit uns und so folgten wir einem Hinweis, uns den Park der Liebesbänke anzuschauen. In dem etwa 10 km langen Rundweg durch Wälder und Seenlandschaften standen viele verschiedene Bänke, auf denen man ausruhen und die wunderschöne Landschaft genießen konnte. Seilbahnen schwebten über unseren Köpfen, aber wir ließen uns nicht verführen und wanderten weiter durch Berg und Tal. Wir bestaunten auf unserem Wegeine Stabholzkirche, die nach norwegischem Vorbild erbaut wurde. Ein kleines Gasthaus am Ende des langen Weges lud alle Wanderer zu einem köstlichen Mittagessen ein. Mit Blick auf einen See konnte man Forellen oder Schnitzel mit Pilzen und Kräutern aus den heimischen Feldern genießen.
Wir besuchten ein Aboretum, einen Urwald, in dem Bäume aus aller Welt standen; Mammutbäume, seltene Pinien und fremde Rhododendren. Natürlich durfte ein Besuch in der Altstadt Goslars und der Kaiserpfalz nicht fehlen. Kleine Bistros in alten Fachwerkhäusern verführten zu einem leckeren Essen und einer guten Tasse Kaffee. In Torfhaus bestaunten wir den Brocken. Kein Geld der Welt hätte uns ermutigen können, den höchsten Berg des Harzes zu bezwingen. Auch die Brockenbahn, die uns hinauf gebracht hätte, damit wir wieder ins Tal wandern, lockte uns nicht. So aus der Ferne sah es sehr schön aus. Während Pia alle Wanderungen mit Bravur absolvierte, mussten wir die kleine Emma ab und zu in einen Rucksack setzen, damit sie sich erholen konnte, aber sie ist ja auch erst vier Monate alt und wir wollten sie nicht überfordern. Unseren letzten Tag verbrachten wir bei 25 Grad am Steinhuder Meer. Gut erholt, aber mit heftigem Muskelkater in den Waden traten wir die Heimreise an. Unsere Haselmäuse verhielten sich in jeder Situation ganz toll und nun überlegen wir, wohin uns unser Sommerurlaub führt.



Unser Ausflug nach Bad Zwischenahn
Dienstag | 2008-04-29 | 10:00

In der letzten Woche mussten wir uns von unserem alten Auto verabschieden, weitere Reparaturen waren nicht mehr möglich. Wenn Männer ein neues Auto bekommen, sind sie oft wie große Kinder. Da wird gestaunt, gepackt und poliert und dann ein Ziel ausgesucht, denn der Wagen muss mal richtig ausgefahren werden.
Wir nutzten den sonnigen Tag, um einen Trip nach Bad Zwischenahn zu machen. Mit unseren Hundekindern wollten am Zwischenahner Meer spazieren gehen. Wir fanden einen Parkplatz ganz in der Nähe des Sees, der - man staune - kostenfrei war. Vor uns in der Sonne blinkte die riesige Wasserfläche und in der Ferne sahen wir die ersten Segelboote. Eine kleine Fähre lud zu einer Überfahrt ein, aber wir wollten lieber mit unseren Hunden am See endlang wandern. Hinweiskarten sagten, man könne das gesamte Gewässer umrunden, zu Fuß war es allerdings zu weit.
Wir entschieden uns für eine kleine Route - links rum und los. Bereits nach etwa 50 Meter endete der Weg an einem Bootssteg und führte zurück zum Parkplatz, hm - dann mussten wir halt rechts rum laufen. Der Weg führte in einen Wald, wir entfernten uns immer mehr vom Wasser, hofften aber, dass es nur ein kurzes Stück war. Dann sahen wir in der Ferne auch schon einen kleinen Steg ins Wasser ragen, dort wollten wir Rast machen. Weit gefehlt - am Anfang des Weges stand: PRIVAT, Durchgang verboten!
Diese Schilder sahen wir alle hundert Meter, wir mussten brav auf dem Waldweg bleiben. Zusätzlich bemerkten wir die Hinweise der Hundebesitzer: HIER WACHE ICH! Nee, darauf hatten wir keine Lust. Einem dieser Wachhunde sind wir begegnet, der dicke alte Bär entpuppte sich als freundlicher Vertreter seiner Rasse.
Einen ausgiebigen Spaziergang am Ufer eines Sees hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt - nun war es ein langer Waldspaziergang geworden. Als wir dann in einem kleinen Cafe' für ein Stückchen Kuchen und zwei Kaffee einen Wucherpreis bezahlen mussten, stand für uns fest, dass wir hier nicht so schnell wieder einen "Boxenstopp" machen wollten.



Der gerettete Zaunkönig
Samstag | 2008-04-26 | 01:11

In der Nacht hatte ein kräftiges Gewitter getobt, aber heute strahlte die Sonne wieder vom Aprilhimmel. Pia und Emma hielt nichts mehr im Haus, sie wollten in den Garten, aber zuerst wollte ich einen Kaffee trinken und zwei hungrige Kater, die von ihren nächtlichen Streifzügen nach Hause gekommen waren, warteten auf ihr Frühstück.
Ein leises "Klong" ließ uns alle aufhorchen, was war das? Ich lief zur großen Terrassentür und dann ich auch schon die Bescherung: Ein kleiner Zaunkönig war gegen die Scheibe geflogen und lag nun nach Luft ringend auf dem Rücken vor der Tür. Oh Schreck!!! Schnell nahm ich den kleinen Kerl in die Hand, bevor meine vier Rabauken zugreifen und dem Piepmatz das letzte bisschen Leben aushauchen konnten.
Vorsichtig untersuchte ich die Flügel und die zarten Beinchen von dem winzigen Pieper, es schien nichts gebrochen zu sein. Nur benommen war er, der Kopf schien einiges abbekommen zu haben. Ich setzte den Vogel auf einen Baumstamm und wollte ihn beobachten, aber die Rechnung ging nicht auf, unser Merlin hatte es gesehen und schlich sich, gefolgt von Perser Mootchou, von hinten an. Das hier war in ihren Augen viel besser, als langweiliges Dosenfutter.
Der kleine Zaunkönig
Pia und Emma jaulten am Zaun, weil sie nicht zu mir konnten. Sie wollten so gerne das kleine Vögelchen jagen. Pia ließ ich einmal kurz schnuppern, Emma traute ich nicht so ganz, sie war zu aufgeregt, aber später durfte sie den Vogelduft an meiner Hand aufnehmen.
Nun musste ich meine vier Jäger austricksen. Ich nahm den Zaunkönig noch mal hoch und schlich durch die vordere Haustür davon. Hier im Vorgarten setzte ich ihn in eine kleine versteckte Tanne. Vom Wohnzimmerfenster aus konnte ich nun den Vogel beobachten, während meine Fellschnuten im hinteren Garten weiter nach ihrer Beute suchten. Es dauerte etwa eine Viertelstunde, bis der kleine Pieper sich berappelt hatte und anfing, sein Gefieder zu ordnen. Eine Sekunde nicht hingeschaut und dann war er genauso plötzlich verschwunden, wie er aufgetaucht war. Glück gehabt, kleiner Unglücksrabe!



Dog Dancing
Samstag | 2008-04-19 | 18:39

Im nahe gelegenen Supermarkt wurden in dieser Woche besondere Extras für unsere vierbeinigen Freunde angeboten. Obwohl unser Bestand an Hunde und Katzenzubehör ausreichend war, musste ich doch mal schauen, ob es nicht eine Kleinigkeit gab, die ich meinen brav zu Hause wartenden "Damen" mitbringen konnte. Plüschknochen, Tennisbälle und Kuscheltiere gab es genauso viele, wie Pfötchendecken, Schlafhöhlen und Halsbänder.
Mein Blick fiel auf ein fürchterliches Gummihuhn. Dieses gab es in drei Größen. Ich fand es absolut hässlich mit seinem aufgerissenen Schnabel und eigentlich unwürdig für meine beiden Hübschen zu Hause. Noch schlimmer war der Urschrei, den dieses Untier ausstieß, wenn man ihm auf den Bauch drückte. Aber - so was hatten wir noch nicht! Da der Preis nicht allzu hoch war, nahm ich eines dieser Hühner mit nach Hause.
Pia und Emma erwarteten mich sehnsüchtig. Sie erschraken schon sehr, als ich ihnen das quäkende Gummihuhn vor die Füße warf, aber Angst hatten sie nicht. Durch die offene Terrassentür wurde der neue Spielkamerad in den Garten entführt und mächtig durchgerüttelt. Dann ging eine wilde Hatz los, die mich ein bisschen an Dog Dancing, aber auch ein bisschen an fliegende Hunde erinnerte. Auf alle Fälle lohnte es sich, die Camera zu zücken und ein paar wilde Fotos zu schießen.



Waldeslust!!!
Mittwoch | 2008-04-16 | 22:04

Eine Woche musste unsere kleine Emma unter den Folgen ihrer Impfauffrischung leiden. Es ging ihr nur schlecht, der Magen stülpte sich um und sie hatte zu nichts Lust.
Wir waren sehr froh, dass sie am Wochenende ihren alten Schalk wieder fand und fröhlich den Garten umbuddelte. Am Samstag wollten wir Emma einen Erholungsspaziergang mit frischer Waldluft bieten und fuhren zum Lütetsburger Forst.
Pia ist ja schon ein "alter Hase" was Waldgänge anbetrifft, sie liebt die weichen Sandwege, würde aber nie durchs Unterholz laufen, denn unsere Prinzessin mag es nicht, wenn Blätter oder kleine Äste in ihrem Fell hängen bleiben. Emma blieb erst mal staunend stehen, als wir sie am Waldparkplatz aus dem Auto ließen. Vorsichtig lief sie am Wegesrand, schnupperte die neue Umgebung ab und dann ging es los:
Emma und Pia im Wald!
Wie ein geölter Blitz raste sie durch die trockenen Blätter, schnappte Tannenzapfen und buddelte im weichen Waldboden: "Such die Maus!" Pia staunte nicht schlecht!
Jeder andere Waldbesucher wurde überschwänglich begrüßt, egal ob er zwei oder vier Beine hatte. Emma war nur glücklich. Lächelnd bewunderten wir ihren Lebensmut, ihre unbändige Freude am Unbekannten und wieder einmal mussten wir feststellen, wie schön es ist, zwei gleiche und doch so unterschiedliche Hunde zu haben.
Zu unserer Freude ließ Pia sich vom Übermut der kleinen Emma anstecken und machte letzten Endes mit. Sooo schlimm war es wohl nicht, wenn Frauchen ab und zu mal einen zwickenden Zweig aus dem Fell zupfen musste, es tat ja gar nicht weh, man staune! So kann Pia von der flippigen Emma sicher noch eine Menge lernen.



Hundespielplatz
Mittwoch | 2008-04-09 | 23:32

Seit Monaten wird ganz in unserer Nähe die Umgehungsstrasse vom Ortseingang unseres Städtchens Norden bis zum Hafen in Norddeich gebaut.
Riesige Baumaschinen pflügen sich durch hohe Sandberge, Bagger reißen die einst so grünen Weiden auf, Entwässerungskanäle werden aufgestaut, damit Übergänge gebaut werden können. Die ganze Woche erfüllt tosender Lärm die sonst so ruhige Landschaft.
Ganz anders ist es dann am Wochenende. Die vielen Maschinen stehen still am Rande der Baustelle. Wie Urweltmonster warten sie auf den nächsten Einsatz. Für Spaziergänger, und besonders Hundebesitzer sind die Wochenenden die Zeit, in der sie ganz ungestört die Ruhe genießen und auf dem langen Sandband in Richtung Norddeich wandern können. Hier stört kein Auto oder Radfahrer unsere vierbeinigen Freunde. Ohne Leine oder sonstige Zwänge können die Hunde über Hügel rennen oder tiefe Löcher im noch weichen Sand buddeln. Während Hunde aller Größen sich spielend jagen, halten ihre Besitzer einen kleinen Plausch, wünschen sich ein schönes Wochenende und wandern weiter.
Hundebesitzer und Fellschnuten sind sich einig: Diese Spielstraße könnte immer bestehen bleiben! Doch die Wirklichkeit wird uns in allzu naher Zukunft einholen und dann rasen die Autos durch diese vertrauten Felder, um noch schneller an ihr Urlaubsziel zu kommen.



Reise nach Leer
Sonntag | 2008-04-06 | 20:14

Heute am Sonntag war es soweit. Wir fuhren mit unseren Hunden nach Leer, wir hatten eine Einladung von Gertrud bekommen. Momo und Maya wollten Pia und Emma kennen lernen.
Maya war von so viel "Kinderkram" am Anfang nicht so begeistert und knuffelte die kleine Emma an. Da wir aber für die beiden netten Gesellen einen neuen, ihrer geliebten Bälle in unserer Tasche hatten, war der Bann schnell gebrochen. Als Gertrud dazu ein paar Leckerchen spendierte, war die Welt wieder in Ordnung. Während wir es uns bei einer Tasse Tee und leckerer Torte gut gehen ließen, erkundeten unsere Vier Haus und Garten.
Da Gertrud ja in Sachen Bücher schreiben "ein alter Hase" ist, tauschten wir uns über unsere Erfahrungen aus. Es ist gar nicht so einfach, ein Hundebuch zu verlegen.
Pia, Emma und Maya!
Natürlich durfte ein Fotoshooting nicht fehlen. Es gehörte schon etwas dazu, alle vier Fellschnuten auf ein Foto zu bekommen, aber als Momo wie ein Herrscher über drei Mädels auf der Sessellehne sitzen durfte, klappte es dann doch noch. Wenn der Frühling endlich Einzug gehalten hat und wir uns mehr im Garten aufhalten können, sollte dieses Treffen wiederholt werden. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an Gertrud und Werner für ihre Gastfreundschaft. Und, Maya und Momo sind Hunde, die man einfach gerne haben muss!



Wie man kleine Hunde auch nennt
Freitag | 2008-04-04 | 23:55

Als Besitzer kleiner Hunde muss man sich ja manchmal die verrücktesten Benennungen anhören. Darüber kann man böse sein, es überhören oder einfach einen Scherz dazu machen und dann beginnt vielleicht sogar ein nettes Gespräch. Ich hörte schon diverse Beschimpfungen wie: Indische Kampfameise, Trethupe, keifendes Flusenmonster, Asphaltratte oder beißender Bettvorleger. Heute traf ich einen Mann, der sich niederbeugte und zu meinen Beiden sagte: "Was seid ihr denn für kuschelige Schlummerrollen??" Das war doch mal richtig nett. Und so ganz Unrecht hatte der Mann auch nicht, denn die Beiden schlummern zu gerne eingekuschelt in unserem Arm.



Blumentöpfe
Donnerstag | 2008-04-03 | 20:33

Da geht man als Hundebesitzer in das nächste Tierartikelgeschäft, um außer Futter das eine oder andere schöne Spielzeug für die Lieben zu erstehen. Inzwischen liegen bei uns Kuscheltiere, Bälle, Trainingsseile, Quietscheknochen und vieles mehr in der Wohnung herum. Mal sind sie unter den Schränken verschwunden, plötzlich tauchen sie wieder auf. Ein altes längst verschmähtes Teil wird auf einmal wieder interessant, wenn der Staubsauger es wieder zum Vorschein bringt.
Aber wozu die ganzen Bemühungen? Gestern bemerkte ich mal wieder, wie einfach ein Hund sich beschäftigen kann. Ich hatte einige Frühjahrsblüher für das Terrassenbeet gekauft und die leeren Töpfe achtlos auf den Rasen geworfen - genau das war es! Einer dieser kleinen Töpfe, aber auch nur einer - wurde zum beliebten Jagdobjekt. Eine ganze Weile jagten Pia und Emma mit ihrer Beute durch den Garten. Die kleine Emma stand Pia in nichts nach. Was sie an Schnelligkeit nicht schaffen konnte, meisterte sie mit kleinen Tricks.



Fortschritte ...
Samstag | 2008-03-29 | 09:21

Wir machen gerade große Fortschritte. Pia akzeptiert Emma immer mehr. Sie fängt an, die Kleine zu erziehen und in ihre Schranken zu weisen. Dafür darf Emma sich an Pia kuscheln, wenn Ruhezeiten angesagt sind. Pia klaut nicht mehr das Futter von Emma. Am Anfang konnte sie es nicht ertragen, dass Emma noch fraß und sie nichts mehr hatte.
Inzwischen duldet Pia Emma auf ihrem heiligen Lieblingsplatz, am Fußende in unserem Bett.
Pia und Emma
An den ersten beiden Abenden wurde Emma richtig böse zur Seite geknurrt, bis sie fiepend auf dem Rücken liegend um Gnade bettelte. Wir schimpften nicht mit Pia, sondern erlaubten ihr ausnahmsweise, eine Etage höher, in unserem Arm einzuschlafen, was sie mit einem wohligen Seufzer zur Kenntnis nahm. Nun wartet Pia schon, dass wir Emma ins Bett heben, weil sie die Hürde noch nicht alleine schafft.



Emma ist ein Familienmitglied
Mittwoch | 2008-03-26 | 23:15

Ostern ist vorbei, ich war bei der Züchterin von Emma und habe sie bezahlt. Nun gehört sie endgültig zu unserer Familie. Pia sieht dem Ganzen mit gemischten Gefühlen entgegen.
Ich versuche immer, sie als erste zu füttern, zu streicheln, sie bekommt den besten Platz an unserer Seite, sie darf zuerst das Haus verlassen und wird tüchtig gelobt.



Die zweite Woche
Dienstag | 2008-03-25 | 12:10

Wieder rief ich bei der Biewer Züchterin an. Daisy war noch nicht verkauft. Noch mal Diskussionen zu Hause, wieder bat ich um Bedenkzeit. Ich hatte das Gefühl, die Zeit würde mir davonlaufen und Daisy sei gerade dann verkauft, wenn ich sie haben konnte.
Nach einer weiteren Woche rief die Züchterin bei uns zu Hause an und fragte, ob wir Daisy haben wollten. Diesmal war ich im Dienst und sie sprach mir Herbert. Da sie wusste, wie gerne ich den Hund haben wollte, machte sie uns das Angebot, den Preis etwas niedriger anzusetzen und uns den Hund über die freien Ostertage zu überlassen. Wir könnten dann in Ruhe schauen, ob Pia mit dem Familienzuwachs einverstanden war.
Ich war begeistert und murrend stimmte Herbert zu. So holte ich die kleine Maus am Karfreitag zu uns. Daisy zeigte Herbert sofort, wie sehr sie ihn mochte. Sie wich ihm nicht von der Seite und nahm die gleiche Schlafhaltung auf Herberts Bauch ein, wie Pia es immer machte.
Pia fand das neue Spielzeug zuerst sehr spannend, merkte dann aber recht schnell, dass sie es mit einer Konkurrentin zu tun hatte. Etwas beleidigt zog sie sich in ihre Schlafhöhle zurück und beobachtete ihren Papa.
Dieser betrachtete den schwarzweißen Familienzuwachs auf seinem Bauch und meinte: "Putzig sieht sie ja aus, aber den Namen Daisy mag ich überhaupt nicht, Emma würde viel besser passen." Mir wäre in diesem Augenblick jeder Name recht gewesen, ich hörte nur zwischen den Worten heraus, dass man diesen kleinem Hund doch nicht zur Ansicht herholen und nach Ostern wieder fort bringen könnte.
Mein liebster Ehemann der Welt meinte dann im Scherz, wenn ich ihm meine geliebte Pia schenken würde, dürfte Daisy alias Emma bleiben.



Daisy
Freitag | 2008-03-21 | 22:10

Ich muss gestehen, ich bin nicht unbedingt ein großer Leser unserer Tageszeitung, aber an einem Samstag Anfang März blätterte ich den Kurier mal wieder durch und stieß so auf die Kleinanzeigen. Dort interessieren mich immer die Tierangebote. Ich traute meinen Augen kaum, als ich plötzlich las: Biewer Yorkshire Terrier zu verkaufen.
Schon seit Wochen stöberte ich im Internet auf Biewerseiten, weil ich im Geheimen an eine kleine Freundin für Pia dachte. Durch unsere Beruftätigkeit muss Pia manchmal einige Stunden auf uns warten und das würde ihr mit einem Zweithund bestimmt leichter fallen. Unsere Mutter schaut zwar öfter am Tag zu Pia und geht auch mit ihr spazieren, aber manchmal schafft sie es auch nicht.
Ich konnte nicht anders, ich musste die Züchterin anrufen und einen Besichtigungstermin mit ihr ausmachen. Mein lieber Mann war von meiner Idee überhaupt nicht begeistert. Ihm reicht unsere kleine Pia, seine Prinzessin. Und anschauen wollte er die Welpen auf gar keinen Fall.
Daisy
Nun musste meine Freundin Beate herhalten. Vier Fellbündel wuselten uns entgegen.
Während ein dicker kleiner Rüde Beate nicht mehr aus den Augen ließ, kam eine der Hündinnen auf mich zugewackelt und beknabberte meine Hosenbeine Es war die kleine Daisy. Man nennt es Liebe auf den ersten Blick, genauso war es mir bei Pia ergangen. Dieses Hundemädchen wollte ich haben! Wieder zu Hause schwärmte ich von der so süßen Daisy. Herbert rollte nur mit den Augen und ließ mich reden, er wollte keinen zweiten Hund.



Armer kranker Hund
Sonntag | 2008-03-20 | 20:06

Pias erste Läufigkeit wurde für die ganze Familie zu einem Problem. Pia war depressiv!!!
Wo war unser kleiner fröhlicher Hund geblieben? Wochenlang schlich Pia auf den Spaziergängen hinter uns her, sie hatte keine Freude mehr, wenn wir andere Hunde trafen. Auch ihre geliebten Spielsachen wurden nicht mehr beachtet. Selbst ihre beste Freundin Lilly konnte Pia nicht aufmuntern, eher im Gegenteil, sie wurde von Pia verbissen und in ihre Schranken verwiesen. Die arme Lilly verstand ihre kleine Welt nicht mehr. Mit hängenden Ohren schaute sie uns an und schien sagen zu wollen: Macht doch was, damit Pia wieder fröhlich wird!
Hier half nur noch ein Besuch beim Tierarzt. Ja, ja, die Hormone. Pia war scheinschwanger. Sogar ihr Gesäuge schwoll an, Pia hatte Milch. Da mir gesagt wurde, dass solch eine Depression bei jeder weiteren Hitze wieder kommen kann und sich eventuell sogar noch verschlimmert, beschloss ich, Pia kastrieren zu lassen, denn Hundekinder wollte ich auf keinen Fall aufziehen.
Mein liebster Ehemann der Welt litt mit Pia, genau wie vor vielen Jahren, als bei unserem Sohn eine kleine Operation vorgenommen werden musste. Er sah diesen kleinen Hundekörper in den Fängen eines grausamen Tierarztes, der ihr nur Böses wollte. Zu allem Übel begrüßte unser sehr lieber Tierarzt Pia mit den Worten: "Na, kleine Pia, da bist du ja, die Messer sind schon gewetzt, es kann gleich losgehen!!!" Pia hat die OP gut überstanden und war nach zwei Tagen wieder die Alte.
Pia ist krank ...
Aber da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, waren wir schon vierzehn Tage später wieder in der Praxis. Diesmal wäre es fast schief gegangen. Pia hatte im Feld eine Libelle gefunden und natürlich attackiert. Das arme Ding wehrte sich und verspritzte ihr Gift in Pias Schnauze.
Eine halbe Stunde später verschlechterte sich Pias Zustand bedenklich. Sie hatte einen anafalaktischen Schock, ihr kleines Herz wollte stehen bleiben, die Atmung wurde immer schwächer. Wie die Feuerwehr rasten wir zum Tierarzt und nur durch schnelles Handel und das richtige Gegenmittel konnte Pia gerettet werden. Der Schreck saß uns noch lange in den Gliedern ? und unseren Lieblingsfeldweg mochten wir ewig nicht gehen.

Als Pia sich dann weitere vier Wochen später einen Darmvirus eingefangen hatte und eine ganze Nacht lang spucken musste, reichte es uns langsam. Wieder in der Praxis wurde Pia sofort an den Tropf gelegt, weil ihr kleiner Elektrolythaushalt völlig aus den Fugen geraten war. Einen ganzen Tag lang verbrachte sie in einer vergitterten Box, bis ich sie endlich wieder in die Arme nehmen konnte. Nach allen diesen Strapazen hatten wir wieder eine fröhliche, zu jedem Schabernack aufgelegte Pia, nur unser leeres Portemonnaie weinte noch eine Weile.



Urlaub in Dänemark 2007
Dienstag | 2008-03-19 | 15:36

Im August 2007 starteten wir mit einem Wohnmobil nach Dänemark. Zum zweiten Mal reisten wir mit Hund. Die Vorbereitungen für Pia überstiegen alles, was ich mir ausgemalt hatte. Sie benötigte einen Europass mit allen Impfungen, natürlich einen Erkennungschip, dazu wollen die Skandinavier eine Tollwutimpfung mit bestätigtem Titer, das heißt, durch anschließenden Blutuntersuchungstest musste bewiesen werden, dass sie auch wirklich gegen Tollwut immun ist.
Acht Tage vor der Einreise mussten wir Pia noch eine dicke Bandwurmtablette verabreichen und vom Tierarzt bestätigen lassen. Dann endlich war sie reisetauglich für die nordischen Länder. Manch Weltenbummler würde Pia um die vielen Stempel im Ausweis beneiden. Auf alle Fälle hat es sich gelohnt, denn unsere kleine Haselmaus erwies sich als wahrer Strandhund, sie konnte gar nicht genug von dem vielen Sand und dem Kilometer langen Strand bekommen. Überall benahm sie sich super, das Reisen mit ihr machte viel Spaß.
Auch bei anderen Aktivitäten, sei es ein Bummel durch die Stadt, oder das große Westernturnier, auf dem unser Sohn mit seiner Sally startete, oder ein schönes Essen in einem netten Lokal, wir können unsere Pia bedenkenlos mitnehmen.



Hundefreunde
18:40 | 2008-03-19 | Dienstag

Inzwischen waren unsere Freunde so begeistert von Pia, dass sie sich ebenfalls eine Yorkshirehündin kauften. Die kleine Lilly und Pia liebten sich vom ersten Augenblick an.
Immer häufiger treffen wir uns zu langen Spaziergängen, damit unsere Hundekinder miteinander spielen können. Unseren Hundestrand lieben beide Hunde über alles, da ist immer etwas los und die Beiden lernen auch mal ihre großen Artgenossen kennen.

Ab und zu besuchen wir die Wiebke, bei der Pias Bruder Bandit zu Hause ist. Bandit ist immer ganz aus dem Häuschen, wenn er seine kleine Schwester sieht. Er benimmt sich wie ein stolzer Gockel und zeigt sich in seiner ganzen Schönheit. Wiebke und ich vermuten, dass es nicht unbedingt die Familienbande sind, die Bandit so zu Hochform auflaufen lassen. Bestimmt hat er vergessen, dass er vor langer Zeit mit dieser kleinen Haselmaus an Mutters Brust genuckelt hat.
Pia mit Freundin Lilly
Genauso spannend findet Pia es, wenn wir Feriengäste mit ihren Vierbeinern beherbergen, dann ist immer was los in unserem Garten und Pia schaut schon morgens wie ein kleiner Spanner durch die Terrassentür der Ferienwohnung, in der Hoffnung, das die Gäste ihre Hunde ins Freie lassen. Trotz Verbot tut sie mit lautem Bellen ihren Unmut kund, wenn unsere Gäste vielleicht noch ein bisschen schlafen möchten und so früh noch gar keine Lust auf wuselnde Hunde haben, aber richtig böse war noch keiner, schließlich hat man ja Urlaub und das gilt auch für die Fellschnuten.



Kurzurlaub an der Thülsfelder Talsperre
Montag | 2008-03-17 | 12:00

Im April 2007 fuhren wir mit Pia zur Thülsfelder Talsperre. Es sollte ein Test werden, ob unser Hund sich in einem Hotel und allgemein im Urlaub richtig benahm. Den langen Ausflug am ersten Tag fand sie klasse. Wir unternahmen eine Radtour um den großen Stausee. Für Pia hatten wir einen Fahrradkorb an unsere Räder montieren lassen, damit sie nicht so weit laufen musste. Das fand sie nicht wirklich gut. Kaum hatten wir die Hauptstraße verlassen, wollte sie durch die Felder und das Moor rennen.
10 km waren für Pia kein Problem. Selbst als wir eine Rast machten, um unseren lädierten Hinterteilen eine Pause zu gönnen, forderte sie uns bellend auf, endlich "die Hufe zu schwingen" und weiterzufahren. Kaum zu glauben, welch eine Power so ein kleiner Hund hat. Etwas erstaunt war sie allerdings, als wir nach einem ausgiebigen Abendessen in unser Hotelzimmer gingen ? Pia wollte nach Hause und brauchte eine Weile, bis sie verstand, das sie mit uns bleiben musste.



Weihnachten 2006
Sonntag | 2008-03-16 | 17:26

Die Vorbereitungen für das erste Weihnachtsfest in ihrem Leben verfolgte Pia mit großer Spannung. Sie durfte mit in die Stadt und auf den Weihnachtsmarkt. Tausende Duftmarken von vierbeinigen Artgenossen und die fremden Gerüche von gebrannten Mandeln, Bratwürstchen und Bratäpfeln ließen Pia ihre anfängliche Angst vor den vielen Autos und fremden Menschen schnell vergessen. Zu Hause half sie auf ihre Art, die gekauften Dinge auszupacken, um sie dann als Geschenk wieder einzupacken. Pia raste mit Schleifenband durch die Wohnung und zerpflückte knurrend die knisternden Papiermonster, die ihr nach dem Leben trachteten.
Dann unterstützte sie mich beim letzten großen Hausputz vor dem Fest, indem sie den bösen Besen verjagte, der ihre mühsam versteckten Vorräte unter dem Regal hervorkehrte und zu guter Letzt musste ihre Schlafhöhle noch aufgeräumt werden. Endlich konnte der Baum ins Zimmer geholt werden. Pia inspizierte die Geschenke, die nach und nach unter den Baum gelegt wurden und passte auf, dass keiner der Kater sich daran zuschaffen machte Die glitzernden Kugeln bestanden Pia zur Liebe im unteren Teil dieses Mal aus Kunststoff und das war gut so, denn einige dieser stibitzten Teile fanden wir beim großen Frühjahrsputz unter den Schränken wieder.

Nach dem Jahreswechsel kam dann der Schnee, den wir uns zum Fest gewünscht hatten. Pia staunte nicht schlecht über die weiße Pracht und raste wie ein Blitz durch den Garten, immer in den Schnee beißend. Leider wehrte dieser sich und blieb in dicken Klumpen in Pias Fell hängen, bis sie wie eine Außerirdische aussah. Da half nur ein warmes Bad, um unsere kleine Maus wieder aufzutauen. Mit Schnee wollte Pia ab sofort nichts mehr zu tun haben, sie bestand auf gefegte Gehwege.



Oktober 2006
Samstag | 2008-03-15 | 15:55

Endlich war es soweit, ich konnte meine kleine Maus nach Hause holen. Vor lauter Aufregung schaffte ich an diesem Vormittag meine Arbeit nur halbherzig und konnte meinen Feierabend kaum erwarten.
Zu Hause wartete ein ebenso aufgeregter "Hundepapa" auf den Familienzuwachs. Er hatte sich bis zuletzt gesträubt, Pia kennen zu lernen, weil er ja nicht wirklich einen Yorkie wollte. Aber nun war der Tag X da.
Pia benötigte keine 5 Minuten, um ihrem Papa klar zu machen, dass sie ab heute die Prinzessin in unserem Haus sein würde. Wie eine kleine Fellkugel hatte sie in Herberts Hand Platz und schaute ihn mit großen braunen Augen an, als wollte sie sagen: Wir zwei, wir mögen uns doch? Gelle?? Abends besuchten uns Freunde, die mit uns Pias Ankunft mit einem guten Essen und einem Gläschen Wein feierten. Dabei sollte es nicht bleiben? doch dazu später mehr ...

Hier muss bestimmt nicht erwähnt werden, wo Pia ihre erste Nacht im neuen Zuhause verbrachte? Oder? Wohlig seufzend schlief sie in unserer Mitte ein. Pia schläft immer noch am Fußende in unserem Bett? Man kann geteilter Meinung darüber sein, uns stört es nicht.




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