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Pia + Kim
About a Yorkie's Life, Stay Tuned!
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Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Mittwoch | 2008-12-31 | 16:44

Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen wir allen Leser! Liebe Grüße Pia, Emma und Frauchen Inka



Das Jahr 2008 geht zu Ende
Montag | 2008-12-29 | 11:38

Die Weihnachtstage sind vorüber und wir nähern uns dem Jahresende. Am letzten Wochenende im alten Jahr beschlossen wir, das sonnige frostige Wetter zu nutzen, um lange Spaziergänge zu machen. Unsere Fellschnuten sollten doch ihre neuen Pullover ausführen und uns tat die frische Luft bestimmt auch gut, denn all das leckere Weihnachtsessen und manch genossenes Glas Wein blieb nicht ohne Wirkung auf unseren Hüften.
So gingen wir am 2. Weihnachtstag zum Strand, wo wir viele Hundefreunde trafen, die wohl die gleichen Gedanken hatten wie wir.
Pia wurde etwas übermütig und raste von Strand direkt ins Watt. Sie hatte nicht gesehen, dass da, wo normalerweise das Meer ist, nur Schlick war, und der kann recht tückisch sein. Pia sackte sofort bis zum Bauch in den Modder und schaute recht bedeppert. Es tat ihrer Freude keinen Abbruch, sie raste anschließend durch den Sand und hatte panierte Beine.
Auf der großen Drachenwiese, die im Sommer für Hunde verboten ist, rasten Emma und Pia um die Wette und belustigten andere Spaziergänger. Am Samstag machten wir uns auf zur neuen Umgehungsstraße. Ein Teil war ja inzwischen für den Autoverkehr eröffnet, aber am Rande unserer kleinen Stadt säumten riesige Sandhügel die ausgebaggerte, unfertige Straße. Ein herrlicher Spielplatz für Hunde. Auch Reiter nutzten den langen Sandweg. Emma bestaunte die großen Kameraden und wich lieber zurück.
Langsam wurde es kälter und wir beschlossen, den Rückweg anzutreten, nicht ohne uns ein Stück Butterkuchen beim Bäcker zu holen und gemütlich am warmen Ofen Tee zu trinken, schließlich hatte die Kälte genug Kalorien verbraucht – oder???



Frohes Fest!
Mittwoch | 2008-12-24 | 17:29

Pia und Emma mit Frauchen Inka wünschen allen Netzfreunden ein gesegnetes Weihnachsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!



Spaziergang am Vorweihnachtstag
Mittwoch | 2008-12-24 | 15:24

Nur noch einen Tag, dann ist er da, der Heilige Abend. Der Wetterbericht versprach uns ein verregnetes Weihnachtsfest – na bravo! Weiße Weihnachten konnten wir so bestimmt vergessen. Umso angenehmer waren wir überrascht, als ein blauer Himmel mit einer tief stehenden Sonne uns weckte.
Diesen Tag wollten wir nutzen um einen Spaziergang durch die Felder zu machen, damit die Hundemädel sich mal wieder richtig austoben konnten.
Während Pia eher vorsichtig matschige Stellen und Pfützen umrundete, ließ Emma keine Gelegenheit aus, um über die gepflügten Äcker und holprigen Wiesen zu jagen. Krähen, die in der Ferne landeten, waren für sie ein beliebtes Jagdobjekt. Es war Emma egal, dass die großen schwarzen Vögel mit lachendem Krächzen in die Luft stiegen, wenn sie zu nahe kam. Irgendwann ließ auch Pia sich überreden und rannte hinter Emma her.
Nach etwa einer Stunde traten wir mit völlig versudelten Hunden den Rückweg an. Emma wollte immer noch nicht neben uns laufen, sie nutzte einen Übergang auf eine Weide und rannte weiter. Am Ende saß sie dann in der Falle, es gab keinen weiteren Übergang, nur einen Graben. Wir lockten unser dreckiges Hundemädel und warteten gespannt, was sie nun machen würde. Erst lief Emma ein ganzes Stück zurück, um über den Graben zu kommen, dann schaute sie uns an und sprang mit einem großen Satz in das trockene Schilf. Natürlich war der Graben für Emma zu breit und der folgende Platscher ließ uns ahnen, was da jetzt auf uns zukam. Eine stinkende Emma kam mit Schlamm und Grasresten im Fell auf uns zugejagt. Ihre Augen schienen zu fragen: "Na, hab' ich das gut gemacht?" Schnell gingen wir nach Hause, damit Emma sich nicht verkühlt. Nun war erst mal ein schönes Bad für unsere beiden Stinker angesagt. Nach einem erholsamen Schläfchen blieb uns Zeit, ein paar Fotos zu machen. Schaut euch an, wie verwandlungsfähig ein Yorkshire Terrier sein kann. Wir wünschen allen Lesern weiter eine schöne Weihnachtszeit.
Pia und Emma zu Weihnachten!



Es weihnachtet!
Samstag | 2008-12-06 | 12:32

Hallo liebe Freunde im weiten Netz.
Der erste Advent ist vorbei, Weihnachten rückt in Windeseile näher. Überall glitzern Weihnachtsbäume und kleine Lichtersterne in den Straßen.
Langsam fängt die Spannung an zu knistern, erste Päckchen werden nach Hause getragen und heimlich in die unteren Regale der Schränke versteckt.
Auf den Weihnachtsmärkten duften die Bratäpfel, die gebrannten Mandeln und der Glühwein. Pia und Emma finden alles sehr spannend, sie gehen gerne mit in die Stadt. Besonders begeistert sind sie, wenn wir an einer Bratwurstbude anhalten, um eine der dicken, fetten, ach so ungesunden, aber teuflisch leckeren Bratwürste zu bestellen, da fällt immer ein kleines Stückchen heimlich auf den Boden – heimlich muss sein, denn Betteln bei Tisch ist streng verboten, auch wenn es sich um einen Stehtisch handelt.
Anderseits sollen ja unsere Fellschnuten, genau wie wir, ein bisschen von der allgemeinen Stimmung spüren.
Heute möchten wir allen unseren zwei- und vierbeinigen Freunden Danke sagen für die vielen Besuche auf unserer kleinen Homepage und eine besinnliche, stressfreie Adventszeit wünschen, damit sie gesund und munter die Weihnachtstage genießen können. Besucht uns weiter so fleißig.
Ganz liebe Grüße von Inka mit ihren Feuchtnasen Merlin, Mootchou, Pia und Emma
Es weihnachtet ...



Familientreffen
Donnerstag | 2008-11-13 | 20:02

Am letzten Mittwoch sollte Emmas großer Tag sein. Ihre Ziehmama mit Mama Josefine und den Geschwistern Diego und Daika hatten sich zum Besuch angesagt. Ein Wiedersehen nach 10 Monaten. Wie hatten sich alle Hundekinder entwickelt?
Zwei Tage vor dem Besuch ging es Emma nicht gut. Sie buddelte plötzlich in allen Kissen und Decken und am Abend bekam sie Fieber. Auslöser war eine plötzlich aufgetretene Scheinträchtigkeit. Neun Wochen nach der ersten Läufigkeit fing Emma an, nach nicht vorhandenen Welpen zu suchen, sie wurde unruhig und heulte wie ein kleiner Wolf. Das beste Futter schmeckte nicht mehr. Sollten wir das Familientreffen absagen? Oder tat ein bisschen Ablenkung nur gut?
Wir beschlossen, das Treffen stattfinden zu lassen. Graue Regenwolken hingen am Himmel und als unser Besuch eintraf, fielen dicke Tropfen vom Himmel. Der Regen tat der Wiedersehensfreude keinen Abbruch, fünf Hunde wuselten durch alle Räume und natürlich mussten trotz Regen alle in den Garten, um im Revier Duftmarken zu setzen. Schnell sahen unsere frisch gebürstete Fellschnuten aus wie zottelige Monster. Emma schien der Besuch nicht wirklich zu gefallen, ihr Bruder war zu aufdringlich und die Mama wollte sie gar nicht an sich ranlassen. Umso mehr freute sich Pia über Emmas Bruder Diego, beide sprangen umher und ließen sich von Emmas schlechter Laune nicht beirren, während Mama Josefine lieber auf einem Stuhl Platz nahm, um zu schauen, ob ein Stückchen vom Kuchen für sie abfiel.
Es wurde schnell dunkel und unsere Kater, gefrustet vom Regen, kamen nach Hause. Sooo viele Hundenasen waren dann doch zuviel und beide flüchteten in sichere Höhe, wenig beeindruckt vom wilden Gebell der Fremdlinge. Die Kleinste, die Daika schlief im Arm ihrer Mama ein, müde von den vielen neuen Eindrücken und auch Emma wollte ihre Ruhe.
Leider konnte Emma IHREN Nachmittag nicht so recht genießen und wir verabredeten uns für das nächste Frühjahr, wenn das Wetter bereit war, allen Hunden ein Spiel im Garten zu ermöglichen.
Diego gab Pia noch ein verstecktes Abschiedsküsschen, dann war ein schöner Nachmittag zu Ende und unsere Fellschnuten legten sich zum Träumen auf ihre Lieblingsplätzchen.
Josi am Tisch



Martini
Donnerstag | 2008-11-13 | 07:52

Am 10. November feiern wir den Martinstag. Überall ziehen Kinder mit Laternen durch die Straßen und singen Lieder über Martin Luther.
Bei uns an der Küste gibt es die alte Tradition, dass die Kinder sich verkleiden und mit ihren Laternen von Haus zu Haus ziehen, um für ihre Lieder Süßigkeiten zu sammeln. Wilde Cowboys, lustige Clowns, Prinzessinnen, Feen, Ärzte, Seemänner und unheimliche Gestalten treiben ihr "Unwesen" und huschen um die Häuserecken, immer auf der Jagd nach Leckereien.
Verkleidete Kinder am Martinstag.
Pia und Emma staunten nicht schlecht, als es den ganzen Abend immer wieder klingelte und fremde Kinder ihre Lieder sangen. Kaum im Sofa eingedummelt, rasten sie zur Tür um zu schauen, wer da kommt. Ich musste manches Mal raten, wer sich hinter den lustigen Masken versteckt, aber unseren Fellschnuten konnte man nichts vormachen, sie erkannten sofort die Kinder, die in der Nachbarschaft wohnen, sonst immer nach ihnen riefen und auf der großen Wiese ein bisschen mit ihnen tobten.
Echten Hundenasen macht man eben nichts vor und der Spruch: "Kleider machen Leute" gilt nicht für unsere vierbeinigen Freunde.

Ein kleines plattdeutsches Lied:

Mien lüttje Latern, ik häb di so gern,
du weihst dör de Straten, du kannst dat ne laten,
mien lüttje Latern, ik häb di so gern.



Pia und Emma im Zoo
Mittwoch | 2008-11-05 | 22:10

Am letzten Sonntag überlegten wir, wo wir diesmal mit unseren Fellschnuten spazieren gehen. Wir waren lange nicht in einem Zoo, weil viele der Tierparks Hunden keinen Einlass genehmigen. Hunde bringen angeblich Krankheitskeime zu den "wilden" Tieren, da hilft auch ein Impfpass oder Gesundheitszeugnis nicht. In dem wunderschönen Zoo in Emmen in Holland machten wir diese Erfahrung. Anders im Tierpark in Jaderberg, hier durften unsere Hunde an der Leine Äffchen, Löwen, Erdmännchen und andere Tiere bestaunen.
Mit Pia und Emma im Zoo ...
Emma zog den Schwanz ein, als ein paar Affen lautstark ihren Zwist austrugen, diese Gesellen waren ihr nicht geheuer, aber Pia meinte doch tatsächlich, sie könne ins Löwengehege, wo die beiden Jungtiere um einen Jutesack balgten. Sie benahmen sich wie unsere Kater, wenn ich ein Katzenminzesäckchen zum Spielen werfe und Pia es ihnen abjagt. Ob die kleine Maus sich bewusst war, das diese "Katzen" etwas zu groß zum Spielen waren? Auf alle Fälle war Pias Jagdtrieb geweckt, egal ob Erdmännchen, Kaninchen, Pinguine oder Giraffen, sie zog heftig an der Leine und wollte vor Aufregung zitternd die Gehege stürmen und diese fremden Tiere jagen. Die sonst so coole Emma äußerte sich lieber mit einem „Baff“ wenn Ziegen oder Esel zu nahe an den Zaun kamen, um etwas Futter zu erhaschen und hielt Abstand.
Das eher trübe Wetter mit schlechten Lichtverhältnissen vereitelte uns die Fotos, die wir machten, aber die besten haben wir ausgesucht, um sie im Foto-Archiv zu zeigen. Es war ein entspannter Nachmittag und unsere Fellschnuten träumten auf der Rückfahrt mit zuckenden Pfoten von ihren Erlebnissen mit der Begegnung der "wilden" Tiere.



Huch, was ist das?
Sonntag | 2008-11-02 | 21:16

Huch, was ist das? Trotz kaltem Ostwind am 1. Novembertag machten wir uns auf den Weg durch die Felder, die kleine Camera wie immer in der Tasche, denn man weiß ja nie, was so kommt. Pia und Emma zitterten ein bisschen und mussten sich erst warm laufen – sollte schon bald die Zeit kommen, wo sie ihre gehassten Pullover anziehen mussten? Yorkshireterrier gehören ja zu den Frostbeulen unter den Hunden, weil ihnen das wärmende Unterfell fehlt.
Zu Besuch bei den Alpakas
Emma hat die schlechte Angewohnheit, fremden Hunden bellend entgegenzulaufen um sie zu einem kleinen Spiel aufzufordern, so war es auch diesmal. Am Ende unseres Weges bei einem kleinen Bauernhaus entdeckte sie ein großes – Hunderudel??? ... sie raste los, um gleich darauf wie angewurzelt stehen zu bleiben! Na so was, diese Tiere waren keine Hunde zum Spielen. Auf einer Weide stand eine Alpakaherde, die wir hier noch nie gesehen hatten. Putzige Strubbelköpfe lugten neugierig durch das Gatter. Die Fohlen drängten sich noch etwas ängstlich an ihre Mütter, bis schließlich auch ihre Neugierde siegte und sie sich näher ran wagten, um zu schauen, wer sie heute besucht.
Von Emmas fröhlichem Gebell abgelockt kamen einige Puter und Gänse vom Hof gelaufen, um mit ihr um die Wette zu schnattern. Und dann entdeckte uns Lana, eine 5 Monate alte Retrieverhündin, die neu auf dem Hof eingezogen war. Sie fand unseren Besuch sehr abwechslungsreich und tobte eine Runde mit Pia und Emma. Auf der Weide galoppierte die kleine Alpakaherde mit, wobei die Fohlen ihre Beine staksig in die Höhe warfen.
Hier werden wir häufiger einen Besuch machen, denn die lustigen Alpakas sind sehr liebenswerte Tiere, die man einfach gerne haben muss.



Hunde - schnell wie der Wind
Montag | 2008-10-27 | 22:33

Seit nun fast einem Jahr ist meine Schwester Tina stolze Besitzerin einer spanischen Galgohündin, ihrer Dawina. Oft berichtete sie mir in ihren Emails, welche Schwierigkeiten ein Straßenhund, der in eine Familie kommt so mit sich bringt und ich bewundere sie für ihre Ausdauer, mit der sie versucht, Dawinas Lauffreudigkeit zufrieden zu stellen, ihren ausgeprägten Jagdtrieb und ihre Dominanz gegenüber anderen Hunden einzudämmen.
Die spanische Galgo Hündin Lola
Kilometerlange Radtouren, Erlernen von kleinen Tricks, Hundeschule und Windhundtreffen stehen nun auf dem Tagesplan. Die beiden weiteren Hündinnen, die auch noch in Tinas Familie leben, sind schon in die Jahre gekommen und können mit der Power von Dawina nicht mehr mithalten. Durch die Tierhilfe zur Rettung spanischer Straßenhunde erfuhr Tina, dass für eine weitere kleine Galgohündin eine Pflegestelle bis zur weiteren Vermittlung gesucht wird. So kam vor vier Wochen die etwa 9 Monate alte Lola zum Rudel dazu. Es war Liebe auf den ersten Blick und meine Schwester überlegte schon am ersten Abend, ob sie Lola nicht behält, aber zwei nicht gerade einfache Hunde, die man nicht so einfach im Feld laufen lassen kann, weil jeder Vogel, jede Katze oder ein Hase zur Beute wird, hielt sie für zu extrem und stellte Lola im Internet vor. Ganz schnell fanden sich Interessenten für die Hündin mit dem lustigen Blick. Ein Mann, vier Kinder, eine Hunde erfahrene Frau und sechs braune Knopfaugen hielten Familienrat und beschlossen: Lola bleibt!!! Lolas Erziehung gestaltet sich als deutlich einfacher als Dawinas und beide haben sich zu einem tollen Team zusammengeschlossen. Gemeinsam tollen sie jetzt im eingezäunten Garten und sind auch mal mit einem etwas kürzeren Spaziergang zufrieden. Am letzten Wochenende besuchte uns die ungestüme Bande. Im Garten erfolgte das erste kennen lernen. Pia und Emma zeigten wenig Begeisterung und fletschten böse keifend die Zähne, als die beiden Großen leichtfüßig ihr Revier betraten. Dawina machte keinen Hehl aus ihrem Unmut und wollte Pia sofort durch Angriff in ihre Schranken weisen. Zum Glück an der Leine und durch schnelles Handeln von Tina konnte das Schlimmste verhindert werden. Unser Nachmittag schien nicht entspannend zu werden. Lola hingegen legte sich sofort in den Korb unserer Mäuse und massakrierte Pias Lieblingsteddy, er musste ein Auge und die Nase lassen – besser der Teddy als unsere Fellschnuten!!!
Ich spendierte Hundeknabberstangen und langsam kehrte Ruhe ein. Komischerweise haben weder Dawina noch Lola Futterneid, obwohl sie doch sicher in Madrid um jeden Bissen kämpfen mussten. Schließlich riskierten wir, auch Dawina von der Leine zu lassen und alles war gut, denn sie hatte im Garten unsere Kater entdeckt, die ihre ganze Aufmerksamkeit forderten. Durch die große Glasscheibe schauend bezog sie ihren Wachposten. Freunde werden unsere Hunde sicher niemals, aber sie akzeptierten sich und konnten es einen Nachmittag miteinander aushalten, auch wenn wir ständig auf der Hut waren, weil Pia doch hin und wieder quietschende Warnrufe ausstieß, die sie für Dawina eventuell zur Beute werden ließ.
Emma, die eigentlich prima mit größeren Hunden auskommt, hüpfte auf einen Stuhl unter dem Esstisch und beobachtete das Ganze aus sicherer Höhe. Ihr Blick schien zu fragen: "Wie lange bleiben die Beiden???" Schade, dass der Nachmittag so verregnet war, im Garten wären unsere Vier sicher besser miteinander ausgekommen, aber so ein Treffen könnte man für den nächsten Sonnentag planen.



Hundekind
Sonntag | 2008-10-19 | 21:48

Hallo liebe Leser,

heute ist uns etwas Lustiges passiert. Da liegen wir gemütlich auf unserer Lieblingsdecke in der Sofaecke, als es an der Haustür klingelt. Aus war es mit der Ruhe.
Eine langjährige Freundin von Mama stand in der Tür und sie hatte ein seltsames Fellknäuel im Arm.
Ein Hundekind ...
Im Wohnzimmer setzte sie den Plüschpuschel auf den Boden und schon ging es los!!!! Kleine spitze Zähne zwackten in unsere Fellhosen, ein helles Bellen quietschte in unseren Ohren und ab ging die Post – Lebensfreude pur. Wir waren eigentlich noch gar nicht wirklich wach und dann so was. Silke war sozusagen auf den Hund, beziehungsweise auf die Hündin gekommen. Nona hieß das kleine Fellmonster und war gerade 9 Wochen alt. Emma wurde recht böse und meckerte die Kleine an – von wegen Welpenschutz! Ich bin ja die Vernünftigere von uns Beiden und so ließ ich das „Wickelkind“ erst mal machen.
Nona freute sich über uns, sie wurde ja gerade von ihrer Mama und den 6 Geschwistern getrennt. Was uns wunderte, sie hatte die gleiche Größe wie wir, dabei war sie doch noch ein Baby? Sind Babys nicht immer kleiner als Erwachsene? Auf jeden Fall durften wir in den Garten, denn die kleine Nona hatte lange im Auto gesessen und sollte erst mal Pippi machen, damit in der Wohnung kein Malheur passiert. Gab es diese Probleme mit uns auch mal vor langer Zeit??? Ich kann mich nicht wirklich erinnern! Draußen hatte ich einen Riesenspaß mit Nona, wir tollten durch den Garten und flitzten um die Ecken, ich musste ihr alles zeigen und Nona hatte überhaupt keine Angst.
Wo war denn nur Emma? Nee so was, sie saß bedeppert zwischen Mamas Füßen und konnte mit dem kleinen Wirbelwind nichts anfangen. Wenn Nona ihr zu nahe kam, fletschte Emma die Zähne und knurrte. Sie war richtig eifersüchtig und bewachte unsere Mama.
Na ja, sonst spielt Emma immer die Coole, jetzt benahm sie sich selber wie ein Baby.
Nona machte sich nichts aus Emma Zickereien und so konnte ich ganz alleine mit ihr spielen. Ich hoffe, dass Silke uns ganz bald wieder besucht und das kleine Ungeheuer mitbringt. Liebe Grüße eure Pia



Ein Herbsttag in Norden/Norddeich
Samstag | 2008-10-18 | 14:09

Ein paar Mal wurde ich von meinen Lesern gefragt, wie weit wir von der Nordseeküste entfernt wohnen und wie es bei uns aussieht. Heute schien endlich wieder die Sonne und ich machte mich mit unseren Hundemädels auf den Weg zum Strand.
Wir wohnen ungefähr 2 km von der Küste entfernt und der Weg führt an einer Landstraße endlang, die einen breiten Rad- und Fußweg hat, dort können die Hunde ohne Leine an Fallobstwiesen vorbei, neben der Straße laufen.
Nach etwa einem Kilometer bogen wir in den Strandpad ein, ein schmaler Fußweg ganz ohne Verkehr, der durch eine Feriensiedlung läuft und im Kurpark mit seinen Wiesen und Wasserspielen endet. Dann sieht man auch schon das Meerwasserschwimmbad und die Seehundaufzuchtsstation, gekennzeichnet durch einen Kutter, der vor dem Gebäude auf einer Verkehrsinsel strandet. Nun war es nicht mehr weit, in der Ferne sah man den Aufgang über den Deich und den Weg zum Strand. Hier wurden Pia und Emma immer schneller, sie konnten es kaum erwarten durch das Strandgras und den weichen Sand zu rennen. Gegenüber vom Deich gibt es immer noch "Moders olt Huus", ein kleines Lokal und nicht zu vergessen, die legendäre Disko "Metas Musikschuppen", zwei Urgesteine zwischen den modernen Häusern an der Strandpromenade. Bei Meta schüttelten wir schon als Jugendliche unsere langen Mähnen zu wilder Rockmusik, während Meta selbst mit einem Einkaufswagen aus einem Supermarkt durch das Gedränge fuhr, um Bier und Cola zu verkaufen. Später trafen sich hier unsere Kinder, um erste Dicoerfahrungen zu machen. Nun soll der alte Musikschuppen abgerissen werden – schade, es wird etwas fehlen in Norddeich, aber noch hört man hier an jedem Wochenende die wilde Musik.
Ein Hundedrachen in Norden/Norddeich
Heute hatte das schöne Wetter viele Hundefreunde ans Wasser gelockt und es wurde nach Herzenslust getobt. Zum Glück war Flut, denn vor dem Strand ist das Wattenmeer und bei Ebbe tummeln sich viele Hunde gerne im Schlick. Die Besitzer haben dann ihre liebe Not, die verdreckten Vierbeiner wieder sauber zu bekommen, denn im Oktober sind die freien Duschen meistens abgestellt.
Unser Weg ging weiter an der Drachenwiese vorbei. Wir staunten nicht schlecht, als wir einen vierbeinigen Freund mit einem Fallschirm in der Luft schweben sahen. Oh ha – wer hatte seinen Hund in den Himmel geschickt? Es war ein riesiges Windspiel, das von einem Jungen fast nicht gehalten werden konnte. Die grünen Deichwiesen ließen unsere Fellschnuten noch mal zu Hochtouren auflaufen. In der Ferne sahen wir den Hafen, unterteilt für die Fähren, die Ausflügler im Stundentakt zur Insel Norderney bringen, den Yachten und dem Kutterhafen. Schon ein bisschen müde und nicht mehr ganz so schnell taperten wir ein kleines Stück an der Norddeicherstraße endlang, wo viele Fischgerichte, Ostfriesen Tee mit Torte und andere Leckereien in kleinen Lokalen angeboten wurden. Oh, da meldete sich mein knurrender Magen! Wir bogen in unseren Lieblingsfeldweg ein, kamen am Kolk vorbei und bummelten gemütlich nach Hause.
Nun war es Zeit für eine Tasse Tee mit Kluntje und gebackenen Waffeln, denn Seeluft macht richtig hungrig. Natürlich gingen auch unsere Fellschnuten nicht leer aus, allerdings gab es für sie besser knackigen Hundekuchen, ganz ohne Kirschen und Sahne.



Zickereien !!!
Sonntag | 2008-10-05 | 19:15

Liebe Leser und Freunde der Vierbeiner,

heute wollte ich euch auf ein Problem ansprechen, das sich langsam bei uns eingeschlichen hat und einigen Besitzern von zwei oder mehreren Hunden sicher nicht ganz unbekannt ist: Im August war unsere Emma läufig und ist jetzt eine erwachsene Hundedame. Sie scheint es zu wissen, denn nun versucht sie ständig, Pia den Rang abzulaufen. Emma beansprucht Pias Lieblingsplatz, will ihr das Futter streitig machen, klaut Pia die geliebten Kauknochen, um dann zwei knurrend zu bewachen. Jedes Mal, wenn wir Pia ansprechen oder streicheln, mischt Emma sich ein, um an erster Stelle zu stehen.
Es würde sich alles unter den beiden Zicken regeln, wenn Pia nicht aufgegeben hätte. Die kleine Maus zieht sich immer mehr zurück, spielt nicht mehr mit, überlässt Emma ihre Lieblingssachen und mag gar nicht mehr bei uns im Sofa liegen, weil ja Emma sich sofort einmischt. Sie geht dann lieber in ihren Korb. Auch draußen rennt Pia nicht mehr mit, wenn ich Stöckchen oder Steinchen schmeiße, weil sie eh langsamer und Emma immer als erste zur Stelle ist. Dazu muss ich sagen, dass unsere Pia eine ganz Sanfte ist, die sofort gehorcht und uns eigentlich immer gefallen möchte, nur teilen mag sie nicht, dann geht sie lieber.
Emma dagegen hat den Schalk im Nacken, sie ist wilder, ständig zu jedem Unsinn bereit und Gehorchen gehört nicht zu ihrer Lieblingsbeschäftigung. Emma kann höher springen, schneller rennen und sich durchsetzen. Gleichzeitig ist sie anhänglich und möchte immer kuscheln, sie kann sich perfekt „einschleimen“. Ich als Rudelführer versuche immer wieder, Emma klar zu machen, dass sie das kleinste Mitglied im Rudel ist und sich unterordnen muss, nur wie soll sie es lernen, wenn Pia ihr den Vorrang lässt durch Rückzug. Pia bekommt ihr Futter zuerst, darf vor Emma das Haus verlassen oder ins Auto springen, das nur als Beispiel.
Bevor ich Emma kaufte, wusste ich, dass es Probleme geben kann, wenn man sich zwei gleichgeschlechtliche Hunde anschafft, aber ich wollte keinen Rüden und oft klappt es prima. Nun bitte ich meine Leser, mir doch mal zu erzählen, wie sie es geschafft haben, dass ihre Fellschnuten ein tolles Team wurden und auch blieben. Ich freue mich über jede Email oder Kommentare zu meinem Artikel – danke! Ganz liebe Grüße von Inka mit ihren Zicken Pia und Emma



Ein verregneter Sonntag
Sonntag | 2008-10-05 | 19:09

heute ist ein absolut mieser Regentag, da konnte ich nur die nicht gerade geliebten Regenmäntel unserer Haselmäuse aus der Kiste nehmen und versuchen, sie gut eingepackt zu einem Spaziergang zu überreden - weit gefehlt - 5 Schritte vor der Haustür machten unsere Fellschnuten stopp und schauten mir hinterher, wohl den Gedanken im Kopf: Wenn sie nun wirklich weiterläuft, wie kommen wir dann wieder ins Haus???
Verregneter Sonntag
Na ja, vielleicht macht der Regen später eine Pause, dann versuchen wir es noch einmal. Nun ist für die Hunde faulenzen mit einem Kauknochen angesagt und wir Dosenöffner fletzen uns in die Sofaecke, lassen den Ofen bollern und schauen uns eine Schmonzette im Fernsehen an. So läßt sich ein verregneter Sonntag doch auch genießen – oder?



Herbstspaziergang
Sonntag | 2008-09-28 | 12:49

Ein strahlender Septembermorgen lockte mich mit Emma und Pia ins Freie. Mit der Camera bewaffnet, machten wir uns auf den Weg. Zuerst wollten wir schauen, ob unsere Schwäne noch auf dem kleinen Kanal schwammen, aber wir fanden nur ein paar zurückgebliebene Federn, die träge auf dem Wasser schaukelten. Dann fielen mir die Beeren und letzten Blüten auf, die an unserem Weg in der Sonne leuchteten, wunderschöne Motive, die ich heute einfach mal festhalten wollte. Pia und Emma zerrten an einem abgebrochenen Schilfhalm und tobten auf dem Feldweg. Plötzlich meinte Pia, sie könnte eine Kuh zum Spielen auffordern. Nach erstem Weglaufen, machte die Kuh plötzlich kehrt und rannte auf Pia los. Ich bekam es mit der Angst zu tun und rief Pia schnell zurück, aber sie hatte wohl schon selber gemerkt, dass dieser Spielkamerad zu groß war und kam angelaufen.
Der Herbst ist da!
Wir trafen einen kleinen weißen Pudel, der ganz alleine unterwegs war und uns ein Stück begleitete. Wie verantwortungslos, seinen Hund einfach alleine in der Nähe einer stärker befahrenen Straße stromern zu lassen. Zum Glück nahm der kleine Kerl den Weg über den Friedhof und lief nicht an der Straße endlang Richtung Heimat. Viel zu schnell mussten wir wieder nach Hause, denn am Mittag fing mein Dienst im Krankenhaus an. Mit gefüllten Bäuchen rollten unsere beiden Fellschnuten sich genüsslich zusammen, um auf ihren Hundepapa zu warten.



Am Heseler See
Samstag | 2008-09-20 | 12:24

Gestern hatten wir einen Termin in Hesel, einem kleinen Ort in der Nähe von Oldenburg. Unsere Haselmäuse waren nicht begeistert, statt einem Spaziergang im Auto zu sitzen und uns auf der Fahrt zu begleiten, aber dabei sein war schließlich besser, als zu Hause zu bleiben.
Geduldig warteten sie im Auto, bis wir unseren Termin erledigt hatten. Hesel hat eine wunderschöne Waldgegend und so bot es sich an, unsere geduldigen Hunde für ihr braves Warten zu belohnen. An einem kleinen See im Wald, der eigentlich ein Feuerlöschteich ist, machten wir Stopp. Welche Freude für unsere Fellschnuten. Im Wasser blubberten die Fische und am kleinen Sandstrand ließen sich nicht vorhandene Mäuse ausbuddeln. Zum Schluss entschädigte ein langer Spaziergang auf schmalen Waldwegen für die ungeliebte Warterei und wir konnten alle zufrieden wieder nach Hause fahren.



Schwanenbesuch
Freitag | 2008-09-19 | 23:19

Ein freier Tag, dazu ein strahlender Septemberhimmel, kitschig wie auf einer Postkarte, was lag da näher, als ein Spaziergang auf unserem Lieblingsfeldweg. Emma und Pia ließen sich nicht lange bitten. Insekten konnten gejagt werden und unsere Fellschnuten schauten, ob wohl eine der frechen Bisamratten ihren Kopf aus dem Wasser steckten, aber der kleine Kanal an unserem Weg lag ganz ruhig da.
Eine Schwanen-Familie zu Besuch
Plötzlich hörten die Hunde unbekannte Geräusche und rannten an die Böschung. Was war das? Ab und zu schwammen Wildenten im dichten Schilfufer, aber diese "Enten" ließen Emma leise knurren. Ein böse fauchender Schwan reckte seinen Hals in Richtung der Hunde. Pia hüpfte wie ein Ball und machte Anstalten ins Wasser zu gehen. Die kleine Maus hatte in ihrem Jagdfieber auf einmal vergessen, wie wasserscheu sie eigentlich ist. Und dann sahen wir eine ganze Schwanenfamilie, die majestätisch neben uns her schwamm. Die drei Jungschwäne hatten schon fast die Größe der Eltern, aber noch ihr graues Jugendgefieder. Emma traute der ganzen Sache nicht, aber Pia musste ich doch zurückrufen, zu gerne hätte sie die Schwanenkinder gepackt, ohne sich um das warnende Fauchen von Vater Schwan zu kümmern. In sicherer Höhe, auf einer kleinen Brücke, durfte Pia die großen Vögel näher anschauen. Sie zitterte vor Begeisterung. Wie gut, dass ich die kleine Camera in der Tasche hatte, so konnte ich die Schwanenfamilie, die hier sicher nur einen Zwischenstopp einlegte, aufs Bild bannen und mit nach Hause nehmen.



Neues aus Hundehausen
Donnerstag | 2008-09-11 | 22:22

Nach etlichen verregneten Tagen, kam heute der Spätsommer zurück. Gerade an etwas wärmere Pullover gewöhnt, lockte die Sonne mit T-Shirtwetter. Die zugewachsenen Gärten schrieen nach Bearbeitung. Schon am Morgen hörte man die Rasenmäher und die heulenden Kantenschneider. Spaten und Harke standen bereit. Auch unsere vierbeinigen Freunde aalten sich in der Sonne oder halfen mit bei der Gartenarbeit, indem sie alles durchwühlten, was Frauchen oder Herrchen mühsam zusammen gekehrt hatten.
Vier Yorkie's in einer Reihe ...
So viele Hunde in der Nachbarschaft, da bot sich doch die Gelegenheit, ein bisschen miteinander zu spielen und den neusten Tratsch auszutauschen. Einer war immer bereit, die Gartenarbeit zu unterbrechen, um einen Ball oder Stöckchen zu werfen.
Ich hatte die Idee, alle Hunde auf ein Foto zu bannen – leider waren unsere Fellnasen davon gar nicht begeistert, aber das eine oder andere Foto landete dann doch im Kasten.
Zu guter Letzt gesellten sich noch Lilly von unseren Freunden und die Yorkshire unserer Feriengäste dazu, oh ha – Neulinge im Revier, da wurde ausgiebig geschnuppert und die neusten Informationen ausgetauscht, bei den Besitzern genauso wie bei den Hunden, obwohl – bei den Besitzern wurde nicht wirklich geschnuppert, sondern eher geplaudert. Auf den Fotos sieht man den Jack Russel "Wichtel", den Bordermix "Nicki", die Entlebucher Sennenhündin "Bonny", den Pudelmix Berti und die Yorkies Molly, Charly, Simon, Lilly und unsere Pia mit Emma.



Emma wird erwachsen
Freitag | 2008-09-05 | 23:04

Im August wurde unsere Emma zum ersten Mal läufig und nun im September haben wir das Schlimmste überstanden. Tagelang suchte Emma nach einem geeigneten Rüden, um ihren Trieb, doch endlich Babys zu bekommen, ausleben zu können. Ihr war es völlig egal, ob sie einen großen Golden Retriever oder den kastrierten Nicki von nebenan anmachte. Selbst vor unseren Katern machte sie nicht halt. Der Jack Russelrüde Wichtel von gegenüber brachte nächtelang seine Dosenöffner um den wohlverdienten Schlaf, weil er laut heulend nach Emma verlangte. Wir haben beschlossen, nie Hundewelpen aufzuziehen – so niedlich sie auch sind. Es gibt viel bessere Züchter, als wir es je wären, außerdem suchen schon viel zu viele Hunde ein schönes Zuhause und das Allerschlimmste: Nach drei Monaten müssten wir uns von den Hundekindern trennen und es würde uns das Herz brechen! Vor nun drei Tagen lernte Emma die kleine Yorkiemixhündin Molly von unseren Feriengästen kennen. Molly ist eine süße verrückte Nudel, zu allen Scherzen bereit. Sie erbarmte sich Emmas Angeboten und ritt schließlich bei ihr auf – für Frühlingsgefühle zu spät, aber na!
Emma
Nun ist Emma wie ausgewechselt. Über Nacht erwachte in ihr der Nestbautrieb. Sie buddelt im Schrank, in dem wir Wolldecken aufbewahren, versteckt dort ihre Kaustangen und Lederknochen.
Pia, die staunend zuschaut und mich fragend ansieht, wird böse knurrend von Emma verjagt. Nur Kater Mootchou darf in den Wolldeckenschrank – als Hundepapa??? Auch die Spielzeugkiste durchbuddelt Emma nach geeigneten Schmusetieren, die sie überall mit hin schleppt.
Obwohl Emma erst acht Monate alt ist, kam mir der Gedanke, dass sie vielleicht eine liebvolle Hundemama geworden wäre. Heute wurde ich eines besseren belehrt. Als ich vom Dienst nach Hause kam, fand ich in der Wohnung, hinter Kissen und Decken einige schaurig zugerichtete Plüschtiere; Mäuse ohne Schwanz und Augen, aufgerissenen Hundebäuche, die Watte überall verteilt, Teddys ohne Gliedmaßen und ihre Lieblingsgiraffe ohne Beine. Gefährliche Kleinteile wurden von mir entsorgt, den Rest dieser Tiere liebt Emma trotz der Zerstörung. Besser so, als eine zu junge übermütige Hundemutter, die mit ihren Kindern vielleicht auch nicht gerade sanft umgegangen wäre.



Der Spieltunnel
Montag | 2008-09-01 | 22:42

Zehn Tage lang war unsere Emma krank, ihr kleiner Magen streikte, was für sie hieß: Jeden zweiten Tag zum Tierarzt, sich in den Fellpopo pieken lassen und bittere Medizin schlucken. Immer wenn Emma sich nicht wohl fühlt, kippen ihre Ohren und sie sieht noch Mitleid erregender aus.
Heute war es endlich wieder anders. Emma wollte ausgehen und spielen. Nur das Fressen ließ noch zu wünschen übrig.
Da hatte ich die Idee, ein Futtersuchspiel zu starten und kramte unseren Spieltunnel aus dem Schrank. Pia und Emma machten begeistert mit. Immer wieder sausten sie durch den Tunnel und suchten die kleinen Leckerli. Nach einer Stunde spielen hatte Emma nun richtig Hunger und futterte ihren Napf zum ersten Mal wieder ganz leer.
Anschließend war ausruhen angesagt, aber nur kurze Zeit, dann gab es schon wieder ein neues Abenteuer, aber das erzählen wir in der nächsten Geschichte. Schaut einfach mal in den Fotoblock, da könnt ihr Pia und Emma in Aktion sehen.
Pia und Emma im Spieltunnel



Pia hat Geburtstag
Donnerstag | 2008-08-28 | 12:55

Hallo meine lieben Freunde, ich bin´s mal wieder, eure Pia. Wisst ihr, was heute für ein Tag ist??? Der 28. August 2008. Jaaaa – ich habe Geburtstag!!!
Heute bin ich zwei Jahre alt geworden. Ehrlich – eigentlich weiß ich nicht so richtig, was es heißt, Geburtstag zu haben, aber mein Frauchen hat mir eine große Schleife umgebunden, mich ganz doll geknuddelt und dann bekam ich neue Spielsachen, besondere Leckerli und ein riesiges Bett, das ich jetzt mit Emma teile. Sogar meine Freundin Lilly, die mich besucht hat, fand das Bett toll und wir hatten alle Drei Platz darin.
Pia hat Geburtstag!
Also, wenn das Geburtstag ist, dann kann er ruhig häufiger kommen – nur die Schleife, die brauche ich nicht, dass ist mal wieder so ein Schnickschnack, den die Menschen sich ausgedacht haben, damit sie über uns armen Hunde lachen können, aber pssst, wir tun ihnen ja gerne mal diesen Gefallen -wuff- !!! Leider konnte mein Bruder Bandit mich nicht besuchen, er geht ja mit seinem Frauchen arbeiten und hatte schrecklich viel zu tun, aber ein ganz tolles Foto habe ich bekommen, da trägt Bandit extra für mich ein gelbes Halstuch. Außerdem hat er ja auch Geburtstag und lässt sich bei seinen Leuten feiern. So, jetzt habe ich keine Zeit mehr, schließlich will ich feiern und mit Emma und Lilly im Garten toben. Tschüß, bis bald mal und schreibt uns weiter so fleißig, wir freuen uns immer riesig über eure Post.
Ein ganz dolles Schwanzwedeln von den Mädels aus Ostfriesland, Pia und Emma



Pia und Emma am Bodensee
Mittwoch | 2008-08-20 | 18:16

Gut gelaunt kamen wir bei der Wohnung unseres Sohnes und seiner Freundin an. Leider waren sie nicht zu Hause, sondern nutzten den schönen Tag am See. Trotzdem staunten sie nicht schlecht, als wir anriefen und mit ihnen Kaffee trinken wollten, also war die Überraschung doch noch etwas gelungen. Für Pia und Emma bedeutete die Stadt eine große Umstellung. Hier gab es keine Wiese zum "Geschäfte" verrichten und auch keinen schnellen Gang in den Garten, um einfach mal eine Runde zu toben. Und ohne Leine ging hier gar nichts.
Hier mussten die Beiden in den zweiten Stock laufen und genauso hinunter, um dann auf einem kleinen Quadrat Gras um einen Baum ein bisserl Pipi und die anderen Dinge zu verrichten.
Zu Besuch in Konstanz
Auch der Innenhof der Wohnungen war komplett betoniert und diente eigentlich nur als Abstellplatz für Mülltonnen. Entschädigt wurden wir Zweibeiner durch den Blick aus dem Wohnzimmer direkt auf den Bodensee, hier konnte man Fernweh spüren, leider für unsere Hunde nicht nachvollziehbar. Pia und Emma wurden nach unserem gemeinsamen Kaffee entschädigt, indem sie nach einem 5-minütigen Gang auf den Wiesen am großen See toben und den Enten zuschauen durften, die sanft auf den Wellen schaukelten und für unsere beiden unerreichbar waren. Ab und zu wurde dann auch mal eine der Taube gejagt, die dort zum Stadtbild gehören, aber Tauben sind flink und so hatten Pia und Emma keine Chance. Laue Abende am Bodensee ließen uns die Zeit mit Plaudern und Schauen viel zu kurz erscheinen. Wir sahen den Mond aufgehen und hatten keine Lust ins Bett zu gehen. Unsere Haselmäuse machten alle Dinge tapfer mit. Wohlig rollten sie sich in der Nacht an unserem Fußende zusammen.
Am Nachmittag gingen wir durch die schöne Innenstadt von Konstanz, um zu shoppen, die alten Häuser zu bewundern und manch leckeres Eis zu essen. Hier gab es für unsere Hunde viel zu schnuppern, so viele fremde Gerüche und auch Hunde zum Begrüßen. Die Tage gingen für alle viel zu schnell zu Ende. Den Rückweg traten wir durch den Schwarzwald an, mit langen Pausen und Spaziergängen.

Dieser Kurzurlaub war mehr für uns Zweibeiner gemacht, er hat uns sehr gut gefallen, aber würden wir so direkt in der Stadt wohnen, hätten wir keine Hunde und Katzen, es hat uns gezeigt, dass Tiere sich in der Natur weitaus wohler fühlen und nicht wirklich in eine Stadtwohnung im zweiten oder dritten Stockwerk gehören.



Resturlaub
Mittwoch | 2008-08-19 | 11:45

Tja, da freut man sich auf ein Jahr lang auf den lang ersehnten Urlaub und eh man sich versieht, ist er wieder vorbei. Wieder zu Hause und noch eine Woche frei, überlegten wir, was wir noch so anstellen konnten, bevor der allgemeine "Alltagswahnsinn" uns wieder hatte. Das Wetter hatte sich nicht wesentlich gebessert, da fielen schöne Fahrradtouren mit einem Picknick schon mal aus und unsere Wanderungen würden ebenfalls immer wieder durch die ständigen Schauer ins Wasser fallen.
Uns kam eine Blitz- Idee: Unser Sohn war aus beruflichen Gründen vor kurzer Zeit nach Konstanz an den Bodensee gezogen. Im allgemeinen Umzugsstress hatte er einige wichtige Dinge vergessen und bat uns, sie nachzuschicken. Eigentlich kein Problem, aber warum sollten wir sie nicht persönlich vorbei bringen??? Nordseeküste – Bodensee – lächerliche 850 km, da könnte man doch mal kurz einen Kaffee zusammen trinken. Wir beschlossen, unsere Reise heimlich anzutreten und einen Überraschungsbesuch zu starten – hoffentlich ging das gut?!?!?!
Mit einem "Fresskorb" im Gepäck starteten wir am letzten Sonntag zu unserem zweiten Kurzurlaub, Emma und Pia wieder mit "on tour". Unsere Fellschnuten schauten diesmal nicht ganz so gespannt zu, als das Auto erneut gepackt wurde, von langen Autofahrten hatten sie scheinbar genug. Am Sonntag um 6.00Uhr in der Früh fuhren wir ab und hatten eine gemütliche Fahrt ohne Stau. Mit ausgiebigen Pausen für unsere Hunde war auch für die Beiden die Reise recht angenehm.
An einer Raststätte waren wir nicht gerne gesehen, dort wurden wir kurzerhand raus geschmissen, als wir aus einem Automaten heißes Wasser nahmen und dazu für zwei Teebeutel 5 EUR zahlen mussten. Hunde seien unhygienisch und hätten in einer Raststätte nichts zu suchen – na gut!?! Draußen brachte uns dann eine nette Bedienung Wasser für Pia und Emma und meinte: "Meine Kollegin ist eine Tierhasserin, machen Sie sich nichts draus!"
Dafür konnten wir hinter dieser Raststätte auf einem langen Feldweg zum nahen Wald laufen. An Kinderzeiten erinnert stibitzten wir in einem riesigen Feld 4 Mohrrüben, die wir uns auf der Weiterfahrt schmecken ließen! Gegen 17.00 Uhr kamen wir bei strahlendem Sonnenschein am Bodensee an.



Technische Probleme
Montag | 2008-08-18 | 17:11

Wegen technischer Probleme war die Seite in den letzten Tagen nur schwer und wenn, nur fehlerhaft zu erreichen. Nun müsste alles wieder wie gewohnt funktionieren.

Aufgrund einiger Nachfragen hier ein kleiner Hinweis für das Eintragen einer Notiz im Gästebuch:
Eingabebeispiel
Zur Sicherheit gegen Spam muss die fettgedruckte Zahl in das rechtsstehende Kästchen eingetragen werden. Sollte die Sicherheitsabfrage so wie oben angezeigt bei euch nicht zu sehen sein, schreibt mir bitte eine kleine Mail. Vielen Dank!



Strandgang zum Leuchtturm, Stadtbesuche und Campingplatz
Samstag | 2008-08-02 | 15:30

Während unserer Dänemarkzeit ließen wir es uns nicht nehmen, den 8 km langen Marsch zum alten Leuchtturm zu wandern, der jahrelang vom Meer aus versandet war und nun seine Spitze wieder über die Dünen sichtbar wurde. Am Strand merkten wir den langen Weg kaum und unsere Hunde konnten von der großen "Sandkiste" gar nicht genug bekommen. Emma fand Gefallen an den vielen Muscheln, die am Meeresrand lagen, immer wieder knabberte sie die Schalen, was wir letztlich nicht gut fanden, aber es ist ihr bekommen. Pia sammelte Strandgut und schleppte kurze Tauenden und angespülte Stöckchen zum Werfen. Bevor wir den Rückweg antraten, gab es für uns und unsere sandverklebten Flusenmonster ein Picknick. In dieser Nacht schliefen alle hervorragend. Wir bummelten durch die kleine Stadt Lökken, gingen lecker Essen und kauften ein paar schöne Dinge.
Wieder auf dem Campingplatz hatten wir neue Nachbarn bekommen. Die Kinder freuten sich über unsere beiden Hunde und spielten mit ihnen, während wir in aller Ruhe den Tag ausklingen ließen.
Sonnenuntergang in Dänemark
Leider meinte das Wetter es nicht jeden Tag gut mit uns. Während des ganzen Urlaubs wechselten Sonne, Regen und Sturm sich ab. An einem Tag konnten wir in der Sonne braten und schon am nächsten Tag mussten wir stundenlang im Wohnwagen sitzen und auf trockene Momente zwischen den Schauern warten, damit wir mit unseren Hunden losgehen konnten. Pia und Emma saßen dann nebeneinander auf einem Campingstuhl und schauten sehnsüchtig nach draußen - ein bisschen wie Hundekino.
Genauso war es mit dem Sturm, schon am Morgen sahen wir einen strahlend blauen Himmel und freuten uns auf den Strand, aber kaum die Nase vor die Tür gesteckt, wurden wir eines besseren belehrt, der Wind, der nun wehte, war so bitter kalt, dass die dicken Socken aus dem Schrank geholt wurden und wir uns wieder zu einem Fußmarsch rüsteten – sehr zur Freude von Pia und Emma. Zum Abschluss können wir sagen, dass die Ruhe in der Natur uns allen gut getan hat und wir uns prima vom Arbeitsstress erholen konnten und das war ja eigentlich unser Ziel. Zum Ende habe ich ein Bildermix in den Fotoblock gestellt, damit alle Leser sich ein Bild vom schönen Dänemark machen können.



Urlaub - Erster Tag
Freitag | 2008-08-01 | 18:23

Juchuu, endlich Urlaub am Meer.

Schnell hatten wir einen geeigneten Standplatz gefunden und machten uns ans Aufbauen. Pia und Emma nutzten die Zeit, um die neue Wiese zu inspizieren - oh man, es roch alles so verdammt gut. Eigentlich gehören Hunde auf jedem Campingplatz an die Leine. Aber hier auf der großen Wiese störten sie niemanden und wir drückten die Augen zu und ließen ihnen die Freiheit. Bald wollten wir zur Steilküste laufen und von oben auf das Meer schauen. Wie in jedem Jahr waren auch diesmal Teile der Küste abgebrochen und ins Meer gespült worden, das hieß für uns, die alte Steiltreppe vom letzten Jahr gab es nicht mehr und eine neue war aufgebaut. Leider war sie in diesem Jahr so steil und an Seilen aufgehängt, dass uns schwindelig wurde und die Hunde keine Chance hatten, die Stufen hinunter zu laufen. Aber es gab weiter rechts im Feriendorf eine zweite Treppe, die wir dann benutzen konnten. Für heute begnügten wir uns mit einem kleinen Gang an den Strand. Wir hatten beide nicht erwartet, dass unsere sonst so wasserscheuen Hunde gleich bereit waren, sich in die Fluten zu stürzen.
Eigentlich war Emma die treibende Kraft, aber dann hatte auch Pia keine Scheu mehr vor dem nassen Element. Sich anschließend im warmen Sand wälzend, kamen wir mit zwei verklebten Flusenmonstern wieder am Campingplatz an.
Pia und Emma am Strand
Da hatte ich nun Monate gebraucht, um Pia wie ein Hundemädchen mit langen seidigen Haaren aussehen zu lassen und nun die vielen knotigen Zottel. Das weiche Babyfell von Emma sah auch nicht gerade verlockend aus, aber es war noch recht kurz. Mein liebster Ehemann der Welt überredete mich, Pia einen kurzen Sommerputz zu verpassen, was ich nach anfänglichem Sträuben schließlich tat.
Jede Strähne, die zu Boden fiel, tat mir in der Seele weh. Anders Pia, sie jagte wie der Blitz über den Platz und freute sich ihres Lebens - na ja, die Haare wachsen ja wieder. Unsere Mäuse machten Bekanntschaft mit anderen Hundefreunden, die uns besuchten und auch nicht ständig angebunden waren. Ein Münsterländer war besonders von Emma ganz angetan und hatte keine Lust, seinen Leuten zu folgen. Selbst die kleinen Zickereien von Pia konnten ihn nicht verjagen. In der ersten Nacht träumten wir von Wellen, Wind, Möwen und der großen Freiheit. Weitere Fotos im Fotoblock.



Urlaub - Abreise
Donnerstag | 2008-07-31 | 10:56

Hallo Freunde, seit ein paar Tagen sind wir aus unserem diesjährigen Dänemark Urlaub zurück. Das Wetter meinte es nicht ganz so gut mit uns, aber das kann man sich leider nicht aussuchen und wir hatten trotzdem unseren Spaß. Emma und Pia verfolgten gespannt das Packen des Wohnwagens. Sie spürten, dass etwas Neues, Aufregendes passiert. Noch ahnten sie nicht, dass sie erst mal eine ganze Weile im Auto verbringen mussten, bis der Urlaub auch für sie endlich losging. Mit einer Knabberstange beschäftigt, konnte die Reise bei noch 35 Grad losgehen.
Die Hunde unterwegs ...
Mit ein paar ausgiebige Pausen kamen wir in Froslev in Dänemark an. Hier wollten wir eigentlich übernachten und bereiteten uns ein leckeres Abendessen an einem romantischen See.
Unsere Haselmäuse wetzten die gemähten Schneisen am See entlang und hatten Spaß an der unendlichen Freiheit nach der langen Fahrt. Nach etwa einer Stunde hatten wir dann die Idee, noch ein Weilchen zu fahren, denn wenn es morgen wieder so warm würde, hätten wir die größte Strecke schon geschafft – und so fuhren wir weiter. Um 1.00 Uhr in der Nacht kamen wir auf unserem Lieblingscampingplatz an und gönnten uns die wohlverdiente Ruhepause. Die ersten „Unterwegs“ Bilder sind in der Fotogallerie.



Abendessen mit Schrecken!
Freitag | 2008-07-25 | 11:04

Der Salat war vorbereitet und der Duft vom würzigen Braten zog durchs Haus. Wir freuten uns auf einen schönen Abend mit unseren Kindern. Pia und Emma hatten einen langen Spaziergang hinter sich, waren aber nicht bereit, sich auszuruhen. Sie tobten durchs Haus und machten den Garten unsicher. Ab und zu schauten sie in die Küche, wohl in der Hoffnung, etwas vom Braten zu bekommen. Klar, dass sie in Anbetracht der Düfte nicht bereit waren, ihr Trockenfutter anzurühren. Endlich saßen wir alle am Tisch und ließen es uns gut gehen. Emma machte immer wieder lustige Sprünge am großen Schiebeelement. Sie spielte mit einer kleinen Stubenfliege, die sich ins Haus verirrt hatte.
Plötzlich schrie Emma auf, was Pia veranlasste, schnell in ihr Körbchen zu flüchten. Emma drehte sich im Kreis, winselte weiter und wollte sich nicht anfassen lassen. Jede Berührung tat ihr weh. Wir entdeckten am Boden vor dem Fenster eine verendete Wespe - oh weh, sie hatte Emma gestochen, aber wo???
Emma
Ich nahm die kleine Maus in den Arm, tröstete sie und schaute mir an, wo eine Schwellung entstand. Es hatte die rechte Vorderpfote getroffen, der Ballen wurde dick. Ich kühlte die betroffene Stelle und entdeckte einen Stachel, den wir schnell entfernten. Emma wimmerte noch eine Weile und hatte selbst auf das angebotene Bratenstückchen keinen Appetit. Vor lauter Schreck mochten wir erst alle nichts mehr essen. Langsam beruhigte sich die Situation und nach einer Weile humpelte Emma nicht mehr. Es ist doch klar, dass es für sie und auch für Pia heute Abend zarten Braten und nicht das langweilige Trockenfutter gab. Hoffentlich nehmen die beiden Haselmäuse es nicht zum Anlass, sich häufiger von einer Wespe stechen zu lassen.

Da nun das schöne Sommerwetter zurückgekehrt ist, konnte ich von beiden noch ein paar Gartenfotos machen.

Unser Urlaub hat angefangen und wir sind dann mal eine Weile weg, aber wir melden uns, sobald die gute alte Heimat uns wieder hat. Bis denne!



Hallo, meine vierbeinigen Freunde
Freitag | 2008-07-11 | 21:45

Am letzten Wochenende hörten wir, dass bei Freunden eine Gartenparty steigen sollte und wir mit eingeladen waren. Garten hörte sich schon mal gut an und Party bedeutet doch Spaß - oder? So genau wusste ich nicht, was mich erwartet und Emma schon gar nicht. Bestimmt konnten wir dort mit Hundefreunden toben, die Blumen ausbuddeln, wie ein Blitz durch alle Beete jagen und überall gab es Leckerlis. Am Nachmittag wurden wir gebadet und fein gemacht - ob nette Hundemänner eingeladen waren? Endlich ging die einstündige Autofahrt los, Emma und ich waren voller Erwartung. Schon beim Aussteigen hörten wir laute Musik, die für unsere Ohren nicht so wirklich angenehm war, aber das gehörte zu einer Party sicher dazu. Aber was war das? Überall standen Menschen, die ein Getränk in der Hand hielten und gegen die laute Musik anschrieen. Mir wurde zwischen den vielen Beinen richtig mulmig.
Plötzlich tauchten wie aus dem Nichts mehrere Hunde auf, die uns an allen unmöglichen Stellen unangenehm beschnüffelten. Wie aufdringlich!!!! Mama und Papa begrüßten verschiedene Leute, die wir nicht kannten und kümmerten sich überhaupt nicht mehr um uns. Wir hatten Not, unsere Hundeeltern nicht zu verlieren. Viele Hände versuchten uns zu streicheln oder auf den Arm zu nehmen, da konnten wir nur schnell ausweichen und weg laufen.
Plötzlich erkannte ich Abby, die kleine Chihuahuahündin von Mamas Schwester. Sie hatte überhaupt keine Angst und sauste fröhlich durch den Garten, um neue Gäste zu begrüßen. Sie war ja auch hier zu Hause, wie wir später feststellten. Bald legte sich die allgemeine Aufregung und die vielen Menschen fanden an den gemütlichen Sitzgruppen einen Platz. Ob wir es wagen durften, Abby zu folgen? Emma versuchte es zuerst, sie hatte keine Angst. Puh - da standen plötzlich zwei Riesenhunde vor uns, mir sackte das Herz in meine Fellhosen, aber es waren die beiden alten Damen, die mit Abby im gleichen Haus lebten, die Laila und die Dana.
Später trafen wir Gina, Grisu und eine Lilly, leider war es nicht unsere beste Freundin Lilly, aber diese war auch ganz lieb. Als es hieß: "Das Büffet ist eröffnet." zeigte Abby uns, dass man nur ganz lieb schauen und ein bisschen auf den Hinterbeinen tanzen muss und schon fielen kleine Bröckchen vom Braten wie von selbst auf den Boden. So was Tolles hatte unsere Mama uns noch nie gezeigt, bei ihr werden wir immer abgewiesen, wenn wir bei Tisch betteln.
Bald verloren wir unsere Angst und erkundeten den ganzen Garten. Am Ende gab es eine Weide, auf der eine Pferdefamilie unserem Treiben zuschaute und eine kleine Miezekatze, die keine Angst vor all den Hunden hatte. Liebe Leute, die Gartenparty war dann doch nicht so schlecht, wie ich anfangs dachte, aber die scheußliche Musik brauchen wir Hunde nicht, da verstehen wir ja unser eigenes Bellen nicht mehr. Fotos vom Fest gibt es nebenan im Fotoarchiv. Liebe Grüße eure Pia



Auf den Hund gekommen.
Mittwoch | 2008-07-09 | 20:33

Unsere Emma ist zurzeit - wie sagt man so schön - ohne Karten. Sie ohne Leine laufen zu lassen, bedeutet Stress pur. Alle Gärten müssen unbedingt durchforstet werden, einen Fußwegrand gibt es für sie nicht mehr und Gehorsam schon gar nicht. Emma ist im Flegelalter. Obwohl es in dieser Situation schöner ist, sie durch die Felder toben zu lassen, beschloss ich, Disziplin an der Leine, an etwas stärker befahrenen Strassen zu üben, was Emma nur ungern über sich ergehen ließ, zumal Pia ohne Leine mitlaufen durfte. Langsam näherten wir uns der stark befahrenen Bundesstraße, hier durfte auch Pia nicht mehr frei laufen.
Da sah ich plötzlich auf dem Radweg einen kleinen weißen Spitz, der unsicher hin und her lief und wohl vorhatte, die breite Straße zu überqueren. Ich dachte sofort an Toby, ihn trafen wir manchmal auf unseren Spaziergängen, aber der durfte nie alleine raus, seine Leute vergötterten den kleinen Bären. Pia und Emma halfen mir, Toby anzulocken, er folgte uns, ließ sich aber nicht anfassen. Erst in einer Seitenstraße gelang es mir, Toby ans Halsband zu fassen und Pias Leine einzuhaken. Ich hoffte, dass er mich zu seinen Leuten bringen würde, die irgendwo in unserer Siedlung wohnen mussten, aber nichts dergleichen. In einem kleinen Käseladen am Strassenende erfuhr ich Tobys Adresse und machte mich sofort auf den Weg, es war nicht weit. Auf mein Klingeln machte keiner auf - bestimmt wurde Toby schon von seinen Leuten gesucht. Aber was war das? Aus dem Garten sauste ein weißer Spitz von innen zur Haustür und fing fürchterlich an zu bellen - der Toby!!! Aber wen hatte ich da an der Leine??? Da wir in einem Kurgebiet wohnen, ist es in den letzten Jahren häufiger vorgekommen, dass Hunde kurz vor dem Reiseziel einfach ausgesetzt werden, weil sie nicht mit in die Ferienwohnung dürfen. Oh weh - das bedeutete: zum Ordnungsamt, einen Fundschein besorgen, einen Termin mit dem Tierheim machen, lange Erklärungen, weil alles so unendlich kompliziert bei den Behörden ist und einen dritten Hund zu Hause, den ich gar nicht wirklich kannte und eigentlich auch nicht wollte. Was würde mein bester Ehemann der Welt nur dazu sagen?
Fundhund Chico
Es nützte alles nichts, würde ich den Kleinen laufen lassen, könnte er überfahren werden und um 17.00 Uhr erreichte ich bei den Ämtern eh nichts mehr.

Ich bummelte langsam nach Hause, als in unserer Straße ein fremdes Auto neben mir hielt und ein Mann mit gebrochenem Deutsch zu mir sagte: "Warum du haben drei mal Hund? Du mich geben weiße Chico!" Nein!!! "Ich geben Sohn die weiße Chico!" Nein!!! Auf der Beifahrerseite stieg eine Frau aus, die mir erklärte, dass dieser kleine Spitz Chico hieß und ihrem Sohn gehörte, der vor kurzer Zeit am Ende unserer Straße eingezogen war. Da der Hund sich freute, diese Frau zu sehen, gab ich ihn mit. Kurz darauf kam ein junger Mann um die Ecke und fragte ganz besorgt, ob ich einen weißen Spitz gesehen hätte, die ganze Familie würde schon danach suchen. Kleine Nachbarsmädchen hatten das Gartentor geöffnet, um mit Chico "Eisbär Knut" zu spielen.
Alles ist gut ausgegangen und unsere Fellschnuten haben einen neuen Freund, der nur fünf Häuser weiter wohnt.



Paul und die Mädels
Montag | 2008-06-23 | 21:56

Zwei Wochen mussten Pia und Emma auf ihre kleine Freundin Lilly verzichten, weil sie in Urlaub gefahren war. Auf unseren Spaziergängen wollte Pia immer in die Straße einbiegen, in der Lilly wohnt: "Lilly ist gar nicht zu Hause." versuchte ich Pia zu trösten. Traurig schaute sie mich an und trottete hinter mir her.
Endlich kam der ersehnte Anruf: "Wir sind wieder da!" Noch am selben Nachmittag erzählte ich unseren Hunden, dass die Lilly wieder zu Hause ist. Pia legte den Kopf schief und lief zur Tür, während Emma nicht so recht verstand, um was es eigentlich ging. Als Neuling in der Gruppe verband sie nicht die tiefe Innigkeit mit Lilly, aber etwas Spannendes passierte jetzt. Wir machten uns zur Teezeit auf den Weg. Pia sauste um die Häuserecken, sie kennt den Weg zu Lilly genau.
Aber was war das??? Am Gartenzaun stand ein großer Golden Retriever. Pia schaute mich fragend an, das war doch nicht ihre liebe Lilly? Emma, die immer Angst vor ihren großen Artgenossen hat, weil diese häufig so ungestüm spielen, zog ihren Schwanz ein und wollte auf den Arm. Ich erkannte den dicken Bären, es war Paul, der Hund vom Bruder von Lillys Hundepapa. Paul ist ein ganz ruhiger Vertreter, er liebt kleine Hunde. Anlässlich eines Fußballspiels während der EM trug Paul ein Halstuch mit den Farben der deutschen Flagge und hatte seine geliebte Plüschente in der Schnauze. Er sah nicht wirklich gefährlich aus, eher wie ein Riesenbaby.
Paul und die Mädels
Endlich kam mit einem lauten Jauler auch Lilly an den Zaun. Die Wiedersehensfreude war enorm. Paul schaute dem Gewusel zu seinen Füßen erstaunt zu, nur sein buschiger Schwanz wedelte langsam hin und her. Beim gemeinsamen Toben im Garten verlor Emma ihre Angst vor Paul, sie näherte sich vorsichtig und legte sich ergeben auf den Rücken, für Paul ein Anlass, die kleine Maus zu beschnuppern und ihr freiwillig seine Ente zu überlassen. Emma war begeistert und während Pia mit Lilly durch den Garten rannte, tauschte sie mit Paul kleine Zärtlichkeiten aus. Ein Fotoshooting durfte nicht fehlen und so kann ich im Fotoblock einen stolzen Paul mit seinen kleinen Mädels zeigen. Die Ente musste mit aufs Foto, Paul gab sie nicht her.



Fussball EM
Mittwoch | 2008-06-18 | 10:16

Vorgestern war es soweit, Deutschland spielte in der EM gegen Österreich. Unser Hundepapa wollte sich natürlich das Spiel anschauen, aber wir Mädels, einschließlich unserer Hundemama, sind nicht so wirklich Fußballfans - sorry!
Nachdem wir mehrfach versucht hatten, unseren Papa vom Spiel abzuhalten und sich lieber um uns zu kümmern, beschloss unsere Mama, einen Abendspaziergang mit uns zu machen - welche Freude!!! Schließlich sollten wir unseren "Herrn" nicht weiter nerven. Was war nur auf den Straßen los? Keine Autos, keine Hundefreunde, keine Menschenseele zu sehen, wir konnten nach Herzenslust springen und toben - ist denn dieser Fußball sooo was Tolles?
Während wir uns auf dem verwaisten Fußballplatz in unserer Siedlung vergnügten, fiel für Deutschland das erste Tor - bravo! Nach unserem ausgiebigen Gang mussten wir ein Bad über uns ergehen lassen, wir waren völlig eingestaubt. Dann machten wir es uns im Sofa bequem und träumten von neuen Abenteuern, die mit Fußball nicht wirklich was zu tun hatten. Für uns steht fest - Fußball ist Männersache!



Das Große Meer
Freitag | 2008-06-13 | 20:44

Gerade hatten wir uns an das heiße Wetter gewöhnt und überlegt, es wäre schön, wenn es den ganzen Sommer so bliebe. Aber der Wettergott schwenkte mal wieder um, starker Wind schob graue Wolken vor sich her. Unser Dienst ließ es zu, dass wir früher nach Hause gehen konnten und so planten wir einen Ausflug zum "Großen Meer". Eigentlich ist es ein großer Binnensee und zwar der größte in Ostfriesland. Segler, Surfer, Camper und andere Freizeitler treffen sich hier zum Verweilen. Ob es auch ein Paradies für Hunde war? Oder trafen wir nur auf die schon bekannten Hundeverbotsschilder? Einen Versuch war es wert!
Pia und Emma am Großen Meer
Wir hatten Glück, Pia und Emma durften ausgelassen über die Wiesen toben und die Wellen an der kleinen Kaimauer bestaunen. Sie ließen sich mit Vergnügen den Wind durchs Fell wehen und schauten verwundert den Surfern zu, die auf dem Wasser an ihnen vorbeisausten.
Auch hier am Meer gab es verbotene Zonen, in denen unsere Vierbeiner nicht erlaubt waren, dazu gehörte der Sandstrand für Kinder und das Naturschutzgebiet, wo die Bodenbrüter jetzt ihre Jungen aufziehen. Kein Problem, es gab genug andere Stellen für uns, obwohl ... bestimmt hätten Pia und Emma gerne die kleinen Pieper genervt oder den Kindern den Sand um die Ohren gebuddelt. Wir wanderten auf der anderen Seite des Meeres entlang und schmunzelten über die lustigen Namen, die auf den kleinen Segelbooten und Katamaranen standen, während unsere Flusenmonster überlegten, wie sie wohl am Besten ohne nasse Füße zu bekommen, an die Möwen herankamen, die auf den Wellen schaukelten.



Hundekot und Plastiktüte
Dienstag | 2008-06-10 | 23:32

Liebe Hundefreunde, das schöne Wetter lockt uns Hundebesitzer mit Sicherheit häufiger und länger in die Natur als an anderen Tagen. Auch Pia und Emma genießen nach einem schwülwarmen Tag die abendlichen Spaziergänge in die bunten Felder. In unserer Siedlung gibt es an einem kleinen Kanal einen Wanderweg und einen Kinderspielplatz mit anliegender Fußballwiese. Viele Hundebesitzer treffen sich hier zu einem Bummel; einerseits ist es nett, wenn die spielenden Kinder zu den Hunden kommen und mit ihnen tollen, anderseits geben die Hinterlassenschaften der Hunde immer wieder Anlass zu großem Ärger. Eine Mutter machte sich die Mühe, mit Eimer und Schaufel bewaffnet Hundehaufen einzusammeln und man staune, ihr 10l Eimer reichte nicht aus, um den ganzen Dreck "nur" auf dem Spielplatz einzusammeln!!! Pfui Teufel - da ist es ja kein Wunder, dass Hundebesitzer so verpönt sind. Ist es sooo schwer, eine kleine Tüte mitzunehmen und die Kothaufen vom eigenen Hund aufzusammeln?
Nun haben unsere Stadtväter einen Beschluss verfasst; am Spielplatz gibt es einen Behälter mit Kotsammeltüten und den dazugehörenden Abfalleimer. Man sollte meinen, dass das Ganze eine einfache Sache ist - weit gefehlt!!! Noch immer findet man unschöne, meistens große Haufen, die den Sand und die Wiesen verunstalten.
Viele Hundebesitzer nehmen das Angebot der Tüten an, aber - ist es erforderlich, das nun überall, am Straßenrand, auf dem Spielplatz, am Kanal zwischen ruhenden Enten und auf der großen Wiese hässliche schwarze Hundetüten liegen? Klar, es ist nicht angenehm, eine Tüte mit lauwarmen matschigem Hundekot in der Jackentasche zu kneten, aber es ist noch unangenehmer, die sich vermehrenden Plastiktüten, die ja leider nicht vergehen, in der Natur zu sehen. Ganz langsam schleicht sich bei mir der Gedanke ein: Ist es nicht besser, die Augen aufzumachen, um nicht in einen unangenehm stinkenden Haufen zu treten, der immerhin nach ein paar Regenfällen vergangen ist, als den Anblick dieser fiesen Tüten zu ertragen???
Damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass ich es befürworte, wenn Hundefreunde ihre Vierbeiner auf Kinderspielplätzen Gassi führen. Aber ein kleines bisschen Miteinander würde doch das Zusammenleben deutlich vereinfachen - oder??? Schaut Euch bitte die Fotos in meinem Fotoarchiv zu diesem Thema an. Ich freue mich über eure Kommentare.



Tag des Hundes
Montag | 2008-05-26 | 12:38

Gestern am Sonntag fand bei uns der "Tag des Hundes" statt. Der hiesige Hundeverein lud alle Hundebesitzer und solche, die es werden wollten, zu einem Spaßtag ein. Natürlich durften wir bei so einer Veranstaltung nicht fehlen. Schon am Eingang merkten wir, dass unsere beiden "Mäuse" zu den kleinsten gehörten. Während Pia gerne Schnupperkontakt zu den großen Gesellen aufnahm, bemerkten wir schnell, dass für die noch junge Emma so viele große Hunde der pure Stress bedeuteten. Ängstlich hielt sie sich an unserer Seite.
Auf der Freilaufwiese tummelten sich Golden Retriever, Doggen, Podencos, Mastiffs und Dobermänner. Alle hatten ein gutes soziales Verhalten, aber wir trauten uns nicht, unsere Kleinen dort rennen zu lassen. Ein ungewollter Tritt von einer übermütigen jungen Dogge hätte bei Pia und Emma großen Schaden anrichten können. Leider hatte der Veranstalter versäumt, ein gleichwertiges Gelände für Welpen und Kleinhunde zur Verfügung zu stellen, denn als unsere Beiden einen kleinen Spitz, zwei Welpen mittelgroßer Rassen und einen Chihuahua entdeckten, hätten sie gerne ausgelassen mit ihnen getobt, was unter gegebenen Umständen nur eingeschränkt an der langen Leine möglich war.
Wir schauten beim Agility zu und beim Hundewettlauf. "Lobhuldigungen" über die allzu tollen Hunde wurden mit anderen Hundebesitzern ausgetauscht. Dann hatte ich die Idee, unsere Beiden doch auch beim Hundewettlauf anzumelden - warum nicht???
Über eine Strecke von 100 Metern sollten die Kleinen zu uns laufen und haben es mit Bravur gemeistert. Pia ist die Strecke in 12,1 Sekunden gelaufen und erreichte von 6 Teilnehmern der kleinen Rassen den zweiten Platz. Emma verstand nicht so recht, was man von ihr wollte, sie blieb brav bei der Frau sitzen, die sie festhielt, bis Pia zu Ende gelaufen war. Erst als ich ihr auf der Rennstrecke entgegen kam und laut ihren Namen rief, spurtete sie los und schaffte die Strecke in 12,3 Sekunden. Alle Teilnehmer hatten ihren Spaß und wir wurden lachend beklatscht.
Nach der Veranstaltung gönnten wir uns noch einen Spaziergang im unweit gelegenen Moor. In absoluter Ruhe wanderten wir über Bohlenwege an wehenden Wollgraswiesen und gluckerndem Moor vorbei. Am Moorcafe' konnte Emma zum ersten Mal Hühner und Ziegen bestaunen, die ihr weniger Angst machten, als ihre großen Artgenossen



Badetag
Samstag | 2008-05-24 | 18:18

Ab und zu muss es trotz absolutem Widerwillen sein, dass für Pia und Emma die Wanne fällig wird. Das zurzeit von uns gewollte, sonnige trockene Wetter bringt nun mal viel Staub auf unsere Feld- und Wanderwege. Unsere beiden Haselmäuse stört es überhaupt nicht, sich dort zu jagen, überkugeln und zu wälzen.
Zu Hause angekommen, sieht unsere Emma dann nicht mehr weiß, sondern "straßenkötergrau" aus. Bei Pia fällt der Staub nicht auf, aber auch ihr Fell ist ganz stumpf.
Der Gedanke, dass sie sich zur Schlafenszeit gemütlich ans Fußende in unser Bett legen, lässt unangenehm juckende Gefühle in mir aufkommen und dann gibt es kein Pardon.
Wie unterschiedlich sich doch die Beiden verhalten. Zwar kriechen Beide in sich zusammen, wenn ich im Bad das Wasser laufen lasse und auch das Einseifen und abduschen gleicht sich, aber dann ist bei Beiden alles anders. Pia wird zur wahren Furie, wenn ich sie trocken rubble, sie keift, knurrt und würde am Liebsten das Handtuch zerfetzen. Anschließend jagt sie durch die Wohnung, bellt und scheuert sich seitlich gelegt auf dem Teppich. Emma genießt wohlig grunzend das Trocknen, läuft schnell zum Sofa und wühlt sich dort in eine Decke, um die unangenehme Nässe aus dem Fell zu vertreiben. Aber dann spielen beide "Wilde Sau"! Das "böse" Handtuch wird zum Opfer. Wir spielen fangen und zotteln, unsere sonst so lieben Hunde lassen den Terrier raushängen und zerfleischen ihre Handtuchbeute.
Pia und Emma kämpfen mit dem
Handtuchmonster
Für Pia war der Spaß immer vorbei, wenn ich das Handtuch zum Vortrocknen auf die Leine gehängt habe, bei Emma war es noch lange nicht der Fall. Sie sprang laut bellend an der Wäschespinne hoch, bis sie den Übeltäter erwischt hatte und ihm noch mal zeigte, wer hier das Sagen hat.
Letzen Endes siegte die Müdigkeit und unsere beiden Mäuse schlabberten ihren Napf leer, um sich dann wohlig seufzend in ihre Decken zusammen zu rollen und vom schlimmen Handtuchmonster zu träumen.
Ich habe versucht, von dem ganzen Spiel ein paar Fotos zu machen, leider sind die Meisten verwackelt, aber ich will sie euch trotzdem nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Schauen.



Der Hundepool
Mittwoch | 2008-05-14 | 9:49

Hallo Leute, heute melden sich mal Pia und Emma. Uns ist etwas Merkwürdiges passiert. Unsere Dosenöffner sind mit uns in einen Baumarkt gefahren - keine Ahnung, was das ist??? Sie sprachen von Teichpflanzen. Brav sind wir mit durch die Gänge und den Außenbereich gelaufen. Herrchen hat dann auch ein paar Pflanzen gefunden - ob wir die abrupfen dürfen???
Frauchen hatte eine andere Idee, sie wollte uns eine Badeschale kaufen - puhhhh, das konnte nur etwas Unangenehmes bedeuten, denn baden mögen wir Beide nicht gerne.
Irgendwo in den meterlangen Regalen fand unsere Liebste dann, was sie suchte - das war nicht gut. Fröhlich erzählte sie unserem Papa, dass sie im Internet oft gesehen hatte, wie unsere Hundefreunde fröhlich in einem Hundepool badeten, und so das allzu warme Wetter besser aushalten konnten.
Jaaa, es war sehr warm, aber Wasser - außer zum Trinken????? Zu Hause angekommen füllte Mama die große Schale mit Wasser und schmiss unsere geliebten Bälle ins feuchte Nass. So was Dummes, wir hätten gerne mit unseren Flummibällen gespielt und nun lagen sie im Wasser. Frauchen säuselte und quietschte vor Vergnügen - warum das Ganze!?!?!!?! Wir hätten gerne unser Spielzeug wieder und zwar ganz ohne Hundepool und Wasser. War wohl nichts - tut uns Leid liebe Hundemama - wir verstehen, dass es gut gemeint war, aber Wasser ist etwas gegen den großen Durst und nicht um die Füße nass zu machen.



Kurzurlaub im Harz
Sonntag | 2008-05-11 | 19:56

Im Mai beschlossen wir, ein paar Tage im Harz zu verbringen. Für unsere Emma sollte es der erste Urlaub und somit auch ein kleiner Test sein, wie wir mit zwei Hunden in einem Hotel klar kommen.
Die etwa 4stündige Autofahrt klappte mit entsprechenden Pausen prima. Im Hotel wurden unsere Beiden mit "Hallo" empfangen, sie waren gerne gesehene Gäste. Das sonnige Wetter lockte uns zu einem Spaziergang in die kleine Stadt. Pia und Emma waren ganz aufgeregt, sooo viele neue Düfte. Wir bekamen gleich die hügelige Landschaft zu spüren, es ging immer auf und ab, für uns "Flachlandtiroler" ganz schön beschwerlich. Klar, dass wir uns mit einem dicken Eis im Städtchen belohnen mussten. Am lauwarmen Abend machten wir noch eine Spritztour zur Okertalsperre und beendeten so unseren ersten Urlaubstag.
Rapsfeld im Harz
Das Wetter meinte es gut mit uns und so folgten wir einem Hinweis, uns den Park der Liebesbänke anzuschauen. In dem etwa 10 km langen Rundweg durch Wälder und Seenlandschaften standen viele verschiedene Bänke, auf denen man ausruhen und die wunderschöne Landschaft genießen konnte. Seilbahnen schwebten über unseren Köpfen, aber wir ließen uns nicht verführen und wanderten weiter durch Berg und Tal. Wir bestaunten auf unserem Wegeine Stabholzkirche, die nach norwegischem Vorbild erbaut wurde. Ein kleines Gasthaus am Ende des langen Weges lud alle Wanderer zu einem köstlichen Mittagessen ein. Mit Blick auf einen See konnte man Forellen oder Schnitzel mit Pilzen und Kräutern aus den heimischen Feldern genießen.
Wir besuchten ein Aboretum, einen Urwald, in dem Bäume aus aller Welt standen; Mammutbäume, seltene Pinien und fremde Rhododendren. Natürlich durfte ein Besuch in der Altstadt Goslars und der Kaiserpfalz nicht fehlen. Kleine Bistros in alten Fachwerkhäusern verführten zu einem leckeren Essen und einer guten Tasse Kaffee. In Torfhaus bestaunten wir den Brocken. Kein Geld der Welt hätte uns ermutigen können, den höchsten Berg des Harzes zu bezwingen. Auch die Brockenbahn, die uns hinauf gebracht hätte, damit wir wieder ins Tal wandern, lockte uns nicht. So aus der Ferne sah es sehr schön aus. Während Pia alle Wanderungen mit Bravur absolvierte, mussten wir die kleine Emma ab und zu in einen Rucksack setzen, damit sie sich erholen konnte, aber sie ist ja auch erst vier Monate alt und wir wollten sie nicht überfordern. Unseren letzten Tag verbrachten wir bei 25 Grad am Steinhuder Meer. Gut erholt, aber mit heftigem Muskelkater in den Waden traten wir die Heimreise an. Unsere Haselmäuse verhielten sich in jeder Situation ganz toll und nun überlegen wir, wohin uns unser Sommerurlaub führt.



Unser Ausflug nach Bad Zwischenahn
Dienstag | 2008-04-29 | 10:00

In der letzten Woche mussten wir uns von unserem alten Auto verabschieden, weitere Reparaturen waren nicht mehr möglich. Wenn Männer ein neues Auto bekommen, sind sie oft wie große Kinder. Da wird gestaunt, gepackt und poliert und dann ein Ziel ausgesucht, denn der Wagen muss mal richtig ausgefahren werden.
Wir nutzten den sonnigen Tag, um einen Trip nach Bad Zwischenahn zu machen. Mit unseren Hundekindern wollten am Zwischenahner Meer spazieren gehen. Wir fanden einen Parkplatz ganz in der Nähe des Sees, der - man staune - kostenfrei war. Vor uns in der Sonne blinkte die riesige Wasserfläche und in der Ferne sahen wir die ersten Segelboote. Eine kleine Fähre lud zu einer Überfahrt ein, aber wir wollten lieber mit unseren Hunden am See endlang wandern. Hinweiskarten sagten, man könne das gesamte Gewässer umrunden, zu Fuß war es allerdings zu weit.
Wir entschieden uns für eine kleine Route - links rum und los. Bereits nach etwa 50 Meter endete der Weg an einem Bootssteg und führte zurück zum Parkplatz, hm - dann mussten wir halt rechts rum laufen. Der Weg führte in einen Wald, wir entfernten uns immer mehr vom Wasser, hofften aber, dass es nur ein kurzes Stück war. Dann sahen wir in der Ferne auch schon einen kleinen Steg ins Wasser ragen, dort wollten wir Rast machen. Weit gefehlt - am Anfang des Weges stand: PRIVAT, Durchgang verboten!
Diese Schilder sahen wir alle hundert Meter, wir mussten brav auf dem Waldweg bleiben. Zusätzlich bemerkten wir die Hinweise der Hundebesitzer: HIER WACHE ICH! Nee, darauf hatten wir keine Lust. Einem dieser Wachhunde sind wir begegnet, der dicke alte Bär entpuppte sich als freundlicher Vertreter seiner Rasse.
Einen ausgiebigen Spaziergang am Ufer eines Sees hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt - nun war es ein langer Waldspaziergang geworden. Als wir dann in einem kleinen Cafe' für ein Stückchen Kuchen und zwei Kaffee einen Wucherpreis bezahlen mussten, stand für uns fest, dass wir hier nicht so schnell wieder einen "Boxenstopp" machen wollten.



Der gerettete Zaunkönig
Samstag | 2008-04-26 | 01:11

In der Nacht hatte ein kräftiges Gewitter getobt, aber heute strahlte die Sonne wieder vom Aprilhimmel. Pia und Emma hielt nichts mehr im Haus, sie wollten in den Garten, aber zuerst wollte ich einen Kaffee trinken und zwei hungrige Kater, die von ihren nächtlichen Streifzügen nach Hause gekommen waren, warteten auf ihr Frühstück.
Ein leises "Klong" ließ uns alle aufhorchen, was war das? Ich lief zur großen Terrassentür und dann ich auch schon die Bescherung: Ein kleiner Zaunkönig war gegen die Scheibe geflogen und lag nun nach Luft ringend auf dem Rücken vor der Tür. Oh Schreck!!! Schnell nahm ich den kleinen Kerl in die Hand, bevor meine vier Rabauken zugreifen und dem Piepmatz das letzte bisschen Leben aushauchen konnten.
Vorsichtig untersuchte ich die Flügel und die zarten Beinchen von dem winzigen Pieper, es schien nichts gebrochen zu sein. Nur benommen war er, der Kopf schien einiges abbekommen zu haben. Ich setzte den Vogel auf einen Baumstamm und wollte ihn beobachten, aber die Rechnung ging nicht auf, unser Merlin hatte es gesehen und schlich sich, gefolgt von Perser Mootchou, von hinten an. Das hier war in ihren Augen viel besser, als langweiliges Dosenfutter.
Der kleine Zaunkönig
Pia und Emma jaulten am Zaun, weil sie nicht zu mir konnten. Sie wollten so gerne das kleine Vögelchen jagen. Pia ließ ich einmal kurz schnuppern, Emma traute ich nicht so ganz, sie war zu aufgeregt, aber später durfte sie den Vogelduft an meiner Hand aufnehmen.
Nun musste ich meine vier Jäger austricksen. Ich nahm den Zaunkönig noch mal hoch und schlich durch die vordere Haustür davon. Hier im Vorgarten setzte ich ihn in eine kleine versteckte Tanne. Vom Wohnzimmerfenster aus konnte ich nun den Vogel beobachten, während meine Fellschnuten im hinteren Garten weiter nach ihrer Beute suchten. Es dauerte etwa eine Viertelstunde, bis der kleine Pieper sich berappelt hatte und anfing, sein Gefieder zu ordnen. Eine Sekunde nicht hingeschaut und dann war er genauso plötzlich verschwunden, wie er aufgetaucht war. Glück gehabt, kleiner Unglücksrabe!



Dog Dancing
Samstag | 2008-04-19 | 18:39

Im nahe gelegenen Supermarkt wurden in dieser Woche besondere Extras für unsere vierbeinigen Freunde angeboten. Obwohl unser Bestand an Hunde und Katzenzubehör ausreichend war, musste ich doch mal schauen, ob es nicht eine Kleinigkeit gab, die ich meinen brav zu Hause wartenden "Damen" mitbringen konnte. Plüschknochen, Tennisbälle und Kuscheltiere gab es genauso viele, wie Pfötchendecken, Schlafhöhlen und Halsbänder.
Mein Blick fiel auf ein fürchterliches Gummihuhn. Dieses gab es in drei Größen. Ich fand es absolut hässlich mit seinem aufgerissenen Schnabel und eigentlich unwürdig für meine beiden Hübschen zu Hause. Noch schlimmer war der Urschrei, den dieses Untier ausstieß, wenn man ihm auf den Bauch drückte. Aber - so was hatten wir noch nicht! Da der Preis nicht allzu hoch war, nahm ich eines dieser Hühner mit nach Hause.
Pia und Emma erwarteten mich sehnsüchtig. Sie erschraken schon sehr, als ich ihnen das quäkende Gummihuhn vor die Füße warf, aber Angst hatten sie nicht. Durch die offene Terrassentür wurde der neue Spielkamerad in den Garten entführt und mächtig durchgerüttelt. Dann ging eine wilde Hatz los, die mich ein bisschen an Dog Dancing, aber auch ein bisschen an fliegende Hunde erinnerte. Auf alle Fälle lohnte es sich, die Camera zu zücken und ein paar wilde Fotos zu schießen.



Waldeslust!!!
Mittwoch | 2008-04-16 | 22:04

Eine Woche musste unsere kleine Emma unter den Folgen ihrer Impfauffrischung leiden. Es ging ihr nur schlecht, der Magen stülpte sich um und sie hatte zu nichts Lust.
Wir waren sehr froh, dass sie am Wochenende ihren alten Schalk wieder fand und fröhlich den Garten umbuddelte. Am Samstag wollten wir Emma einen Erholungsspaziergang mit frischer Waldluft bieten und fuhren zum Lütetsburger Forst.
Pia ist ja schon ein "alter Hase" was Waldgänge anbetrifft, sie liebt die weichen Sandwege, würde aber nie durchs Unterholz laufen, denn unsere Prinzessin mag es nicht, wenn Blätter oder kleine Äste in ihrem Fell hängen bleiben. Emma blieb erst mal staunend stehen, als wir sie am Waldparkplatz aus dem Auto ließen. Vorsichtig lief sie am Wegesrand, schnupperte die neue Umgebung ab und dann ging es los:
Emma und Pia im Wald!
Wie ein geölter Blitz raste sie durch die trockenen Blätter, schnappte Tannenzapfen und buddelte im weichen Waldboden: "Such die Maus!" Pia staunte nicht schlecht!
Jeder andere Waldbesucher wurde überschwänglich begrüßt, egal ob er zwei oder vier Beine hatte. Emma war nur glücklich. Lächelnd bewunderten wir ihren Lebensmut, ihre unbändige Freude am Unbekannten und wieder einmal mussten wir feststellen, wie schön es ist, zwei gleiche und doch so unterschiedliche Hunde zu haben.
Zu unserer Freude ließ Pia sich vom Übermut der kleinen Emma anstecken und machte letzten Endes mit. Sooo schlimm war es wohl nicht, wenn Frauchen ab und zu mal einen zwickenden Zweig aus dem Fell zupfen musste, es tat ja gar nicht weh, man staune! So kann Pia von der flippigen Emma sicher noch eine Menge lernen.



Hundespielplatz
Mittwoch | 2008-04-09 | 23:32

Seit Monaten wird ganz in unserer Nähe die Umgehungsstrasse vom Ortseingang unseres Städtchens Norden bis zum Hafen in Norddeich gebaut.
Riesige Baumaschinen pflügen sich durch hohe Sandberge, Bagger reißen die einst so grünen Weiden auf, Entwässerungskanäle werden aufgestaut, damit Übergänge gebaut werden können. Die ganze Woche erfüllt tosender Lärm die sonst so ruhige Landschaft.
Ganz anders ist es dann am Wochenende. Die vielen Maschinen stehen still am Rande der Baustelle. Wie Urweltmonster warten sie auf den nächsten Einsatz. Für Spaziergänger, und besonders Hundebesitzer sind die Wochenenden die Zeit, in der sie ganz ungestört die Ruhe genießen und auf dem langen Sandband in Richtung Norddeich wandern können. Hier stört kein Auto oder Radfahrer unsere vierbeinigen Freunde. Ohne Leine oder sonstige Zwänge können die Hunde über Hügel rennen oder tiefe Löcher im noch weichen Sand buddeln. Während Hunde aller Größen sich spielend jagen, halten ihre Besitzer einen kleinen Plausch, wünschen sich ein schönes Wochenende und wandern weiter.
Hundebesitzer und Fellschnuten sind sich einig: Diese Spielstraße könnte immer bestehen bleiben! Doch die Wirklichkeit wird uns in allzu naher Zukunft einholen und dann rasen die Autos durch diese vertrauten Felder, um noch schneller an ihr Urlaubsziel zu kommen.



Reise nach Leer
Sonntag | 2008-04-06 | 20:14

Heute am Sonntag war es soweit. Wir fuhren mit unseren Hunden nach Leer, wir hatten eine Einladung von Gertrud bekommen. Momo und Maya wollten Pia und Emma kennen lernen.
Maya war von so viel "Kinderkram" am Anfang nicht so begeistert und knuffelte die kleine Emma an. Da wir aber für die beiden netten Gesellen einen neuen, ihrer geliebten Bälle in unserer Tasche hatten, war der Bann schnell gebrochen. Als Gertrud dazu ein paar Leckerchen spendierte, war die Welt wieder in Ordnung. Während wir es uns bei einer Tasse Tee und leckerer Torte gut gehen ließen, erkundeten unsere Vier Haus und Garten.
Da Gertrud ja in Sachen Bücher schreiben "ein alter Hase" ist, tauschten wir uns über unsere Erfahrungen aus. Es ist gar nicht so einfach, ein Hundebuch zu verlegen.
Pia, Emma und Maya!
Natürlich durfte ein Fotoshooting nicht fehlen. Es gehörte schon etwas dazu, alle vier Fellschnuten auf ein Foto zu bekommen, aber als Momo wie ein Herrscher über drei Mädels auf der Sessellehne sitzen durfte, klappte es dann doch noch. Wenn der Frühling endlich Einzug gehalten hat und wir uns mehr im Garten aufhalten können, sollte dieses Treffen wiederholt werden. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an Gertrud und Werner für ihre Gastfreundschaft. Und, Maya und Momo sind Hunde, die man einfach gerne haben muss!



Wie man kleine Hunde auch nennt
Freitag | 2008-04-04 | 23:55

Als Besitzer kleiner Hunde muss man sich ja manchmal die verrücktesten Benennungen anhören. Darüber kann man böse sein, es überhören oder einfach einen Scherz dazu machen und dann beginnt vielleicht sogar ein nettes Gespräch. Ich hörte schon diverse Beschimpfungen wie: Indische Kampfameise, Trethupe, keifendes Flusenmonster, Asphaltratte oder beißender Bettvorleger. Heute traf ich einen Mann, der sich niederbeugte und zu meinen Beiden sagte: "Was seid ihr denn für kuschelige Schlummerrollen??" Das war doch mal richtig nett. Und so ganz Unrecht hatte der Mann auch nicht, denn die Beiden schlummern zu gerne eingekuschelt in unserem Arm.



Blumentöpfe
Donnerstag | 2008-04-03 | 20:33

Da geht man als Hundebesitzer in das nächste Tierartikelgeschäft, um außer Futter das eine oder andere schöne Spielzeug für die Lieben zu erstehen. Inzwischen liegen bei uns Kuscheltiere, Bälle, Trainingsseile, Quietscheknochen und vieles mehr in der Wohnung herum. Mal sind sie unter den Schränken verschwunden, plötzlich tauchen sie wieder auf. Ein altes längst verschmähtes Teil wird auf einmal wieder interessant, wenn der Staubsauger es wieder zum Vorschein bringt.
Aber wozu die ganzen Bemühungen? Gestern bemerkte ich mal wieder, wie einfach ein Hund sich beschäftigen kann. Ich hatte einige Frühjahrsblüher für das Terrassenbeet gekauft und die leeren Töpfe achtlos auf den Rasen geworfen - genau das war es! Einer dieser kleinen Töpfe, aber auch nur einer - wurde zum beliebten Jagdobjekt. Eine ganze Weile jagten Pia und Emma mit ihrer Beute durch den Garten. Die kleine Emma stand Pia in nichts nach. Was sie an Schnelligkeit nicht schaffen konnte, meisterte sie mit kleinen Tricks.



Fortschritte ...
Samstag | 2008-03-29 | 09:21

Wir machen gerade große Fortschritte. Pia akzeptiert Emma immer mehr. Sie fängt an, die Kleine zu erziehen und in ihre Schranken zu weisen. Dafür darf Emma sich an Pia kuscheln, wenn Ruhezeiten angesagt sind. Pia klaut nicht mehr das Futter von Emma. Am Anfang konnte sie es nicht ertragen, dass Emma noch fraß und sie nichts mehr hatte.
Inzwischen duldet Pia Emma auf ihrem heiligen Lieblingsplatz, am Fußende in unserem Bett.
Pia und Emma
An den ersten beiden Abenden wurde Emma richtig böse zur Seite geknurrt, bis sie fiepend auf dem Rücken liegend um Gnade bettelte. Wir schimpften nicht mit Pia, sondern erlaubten ihr ausnahmsweise, eine Etage höher, in unserem Arm einzuschlafen, was sie mit einem wohligen Seufzer zur Kenntnis nahm. Nun wartet Pia schon, dass wir Emma ins Bett heben, weil sie die Hürde noch nicht alleine schafft.



Emma ist ein Familienmitglied
Mittwoch | 2008-03-26 | 23:15

Ostern ist vorbei, ich war bei der Züchterin von Emma und habe sie bezahlt. Nun gehört sie endgültig zu unserer Familie. Pia sieht dem Ganzen mit gemischten Gefühlen entgegen.
Ich versuche immer, sie als erste zu füttern, zu streicheln, sie bekommt den besten Platz an unserer Seite, sie darf zuerst das Haus verlassen und wird tüchtig gelobt.



Die zweite Woche
Dienstag | 2008-03-25 | 12:10

Wieder rief ich bei der Biewer Züchterin an. Daisy war noch nicht verkauft. Noch mal Diskussionen zu Hause, wieder bat ich um Bedenkzeit. Ich hatte das Gefühl, die Zeit würde mir davonlaufen und Daisy sei gerade dann verkauft, wenn ich sie haben konnte.
Nach einer weiteren Woche rief die Züchterin bei uns zu Hause an und fragte, ob wir Daisy haben wollten. Diesmal war ich im Dienst und sie sprach mir Herbert. Da sie wusste, wie gerne ich den Hund haben wollte, machte sie uns das Angebot, den Preis etwas niedriger anzusetzen und uns den Hund über die freien Ostertage zu überlassen. Wir könnten dann in Ruhe schauen, ob Pia mit dem Familienzuwachs einverstanden war.
Ich war begeistert und murrend stimmte Herbert zu. So holte ich die kleine Maus am Karfreitag zu uns. Daisy zeigte Herbert sofort, wie sehr sie ihn mochte. Sie wich ihm nicht von der Seite und nahm die gleiche Schlafhaltung auf Herberts Bauch ein, wie Pia es immer machte.
Pia fand das neue Spielzeug zuerst sehr spannend, merkte dann aber recht schnell, dass sie es mit einer Konkurrentin zu tun hatte. Etwas beleidigt zog sie sich in ihre Schlafhöhle zurück und beobachtete ihren Papa.
Dieser betrachtete den schwarzweißen Familienzuwachs auf seinem Bauch und meinte: "Putzig sieht sie ja aus, aber den Namen Daisy mag ich überhaupt nicht, Emma würde viel besser passen." Mir wäre in diesem Augenblick jeder Name recht gewesen, ich hörte nur zwischen den Worten heraus, dass man diesen kleinem Hund doch nicht zur Ansicht herholen und nach Ostern wieder fort bringen könnte.
Mein liebster Ehemann der Welt meinte dann im Scherz, wenn ich ihm meine geliebte Pia schenken würde, dürfte Daisy alias Emma bleiben.



Daisy
Freitag | 2008-03-21 | 22:10

Ich muss gestehen, ich bin nicht unbedingt ein großer Leser unserer Tageszeitung, aber an einem Samstag Anfang März blätterte ich den Kurier mal wieder durch und stieß so auf die Kleinanzeigen. Dort interessieren mich immer die Tierangebote. Ich traute meinen Augen kaum, als ich plötzlich las: Biewer Yorkshire Terrier zu verkaufen.
Schon seit Wochen stöberte ich im Internet auf Biewerseiten, weil ich im Geheimen an eine kleine Freundin für Pia dachte. Durch unsere Beruftätigkeit muss Pia manchmal einige Stunden auf uns warten und das würde ihr mit einem Zweithund bestimmt leichter fallen. Unsere Mutter schaut zwar öfter am Tag zu Pia und geht auch mit ihr spazieren, aber manchmal schafft sie es auch nicht.
Ich konnte nicht anders, ich musste die Züchterin anrufen und einen Besichtigungstermin mit ihr ausmachen. Mein lieber Mann war von meiner Idee überhaupt nicht begeistert. Ihm reicht unsere kleine Pia, seine Prinzessin. Und anschauen wollte er die Welpen auf gar keinen Fall.
Daisy
Nun musste meine Freundin Beate herhalten. Vier Fellbündel wuselten uns entgegen.
Während ein dicker kleiner Rüde Beate nicht mehr aus den Augen ließ, kam eine der Hündinnen auf mich zugewackelt und beknabberte meine Hosenbeine Es war die kleine Daisy. Man nennt es Liebe auf den ersten Blick, genauso war es mir bei Pia ergangen. Dieses Hundemädchen wollte ich haben! Wieder zu Hause schwärmte ich von der so süßen Daisy. Herbert rollte nur mit den Augen und ließ mich reden, er wollte keinen zweiten Hund.



Armer kranker Hund
Sonntag | 2008-03-20 | 20:06

Pias erste Läufigkeit wurde für die ganze Familie zu einem Problem. Pia war depressiv!!!
Wo war unser kleiner fröhlicher Hund geblieben? Wochenlang schlich Pia auf den Spaziergängen hinter uns her, sie hatte keine Freude mehr, wenn wir andere Hunde trafen. Auch ihre geliebten Spielsachen wurden nicht mehr beachtet. Selbst ihre beste Freundin Lilly konnte Pia nicht aufmuntern, eher im Gegenteil, sie wurde von Pia verbissen und in ihre Schranken verwiesen. Die arme Lilly verstand ihre kleine Welt nicht mehr. Mit hängenden Ohren schaute sie uns an und schien sagen zu wollen: Macht doch was, damit Pia wieder fröhlich wird!
Hier half nur noch ein Besuch beim Tierarzt. Ja, ja, die Hormone. Pia war scheinschwanger. Sogar ihr Gesäuge schwoll an, Pia hatte Milch. Da mir gesagt wurde, dass solch eine Depression bei jeder weiteren Hitze wieder kommen kann und sich eventuell sogar noch verschlimmert, beschloss ich, Pia kastrieren zu lassen, denn Hundekinder wollte ich auf keinen Fall aufziehen.
Mein liebster Ehemann der Welt litt mit Pia, genau wie vor vielen Jahren, als bei unserem Sohn eine kleine Operation vorgenommen werden musste. Er sah diesen kleinen Hundekörper in den Fängen eines grausamen Tierarztes, der ihr nur Böses wollte. Zu allem Übel begrüßte unser sehr lieber Tierarzt Pia mit den Worten: "Na, kleine Pia, da bist du ja, die Messer sind schon gewetzt, es kann gleich losgehen!!!" Pia hat die OP gut überstanden und war nach zwei Tagen wieder die Alte.
Pia ist krank ...
Aber da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, waren wir schon vierzehn Tage später wieder in der Praxis. Diesmal wäre es fast schief gegangen. Pia hatte im Feld eine Libelle gefunden und natürlich attackiert. Das arme Ding wehrte sich und verspritzte ihr Gift in Pias Schnauze.
Eine halbe Stunde später verschlechterte sich Pias Zustand bedenklich. Sie hatte einen anafalaktischen Schock, ihr kleines Herz wollte stehen bleiben, die Atmung wurde immer schwächer. Wie die Feuerwehr rasten wir zum Tierarzt und nur durch schnelles Handel und das richtige Gegenmittel konnte Pia gerettet werden. Der Schreck saß uns noch lange in den Gliedern ? und unseren Lieblingsfeldweg mochten wir ewig nicht gehen.

Als Pia sich dann weitere vier Wochen später einen Darmvirus eingefangen hatte und eine ganze Nacht lang spucken musste, reichte es uns langsam. Wieder in der Praxis wurde Pia sofort an den Tropf gelegt, weil ihr kleiner Elektrolythaushalt völlig aus den Fugen geraten war. Einen ganzen Tag lang verbrachte sie in einer vergitterten Box, bis ich sie endlich wieder in die Arme nehmen konnte. Nach allen diesen Strapazen hatten wir wieder eine fröhliche, zu jedem Schabernack aufgelegte Pia, nur unser leeres Portemonnaie weinte noch eine Weile.



Hundefreunde
18:40 | 2008-03-19 | Dienstag

Inzwischen waren unsere Freunde so begeistert von Pia, dass sie sich ebenfalls eine Yorkshirehündin kauften. Die kleine Lilly und Pia liebten sich vom ersten Augenblick an.
Immer häufiger treffen wir uns zu langen Spaziergängen, damit unsere Hundekinder miteinander spielen können. Unseren Hundestrand lieben beide Hunde über alles, da ist immer etwas los und die Beiden lernen auch mal ihre großen Artgenossen kennen.

Ab und zu besuchen wir die Wiebke, bei der Pias Bruder Bandit zu Hause ist. Bandit ist immer ganz aus dem Häuschen, wenn er seine kleine Schwester sieht. Er benimmt sich wie ein stolzer Gockel und zeigt sich in seiner ganzen Schönheit. Wiebke und ich vermuten, dass es nicht unbedingt die Familienbande sind, die Bandit so zu Hochform auflaufen lassen. Bestimmt hat er vergessen, dass er vor langer Zeit mit dieser kleinen Haselmaus an Mutters Brust genuckelt hat.
Pia mit Freundin Lilly
Genauso spannend findet Pia es, wenn wir Feriengäste mit ihren Vierbeinern beherbergen, dann ist immer was los in unserem Garten und Pia schaut schon morgens wie ein kleiner Spanner durch die Terrassentür der Ferienwohnung, in der Hoffnung, das die Gäste ihre Hunde ins Freie lassen. Trotz Verbot tut sie mit lautem Bellen ihren Unmut kund, wenn unsere Gäste vielleicht noch ein bisschen schlafen möchten und so früh noch gar keine Lust auf wuselnde Hunde haben, aber richtig böse war noch keiner, schließlich hat man ja Urlaub und das gilt auch für die Fellschnuten.



Urlaub in Dänemark 2007
Dienstag | 2008-03-19 | 15:36

Im August 2007 starteten wir mit einem Wohnmobil nach Dänemark. Zum zweiten Mal reisten wir mit Hund. Die Vorbereitungen für Pia überstiegen alles, was ich mir ausgemalt hatte. Sie benötigte einen Europass mit allen Impfungen, natürlich einen Erkennungschip, dazu wollen die Skandinavier eine Tollwutimpfung mit bestätigtem Titer, das heißt, durch anschließenden Blutuntersuchungstest musste bewiesen werden, dass sie auch wirklich gegen Tollwut immun ist.
Acht Tage vor der Einreise mussten wir Pia noch eine dicke Bandwurmtablette verabreichen und vom Tierarzt bestätigen lassen. Dann endlich war sie reisetauglich für die nordischen Länder. Manch Weltenbummler würde Pia um die vielen Stempel im Ausweis beneiden. Auf alle Fälle hat es sich gelohnt, denn unsere kleine Haselmaus erwies sich als wahrer Strandhund, sie konnte gar nicht genug von dem vielen Sand und dem Kilometer langen Strand bekommen. Überall benahm sie sich super, das Reisen mit ihr machte viel Spaß.
Auch bei anderen Aktivitäten, sei es ein Bummel durch die Stadt, oder das große Westernturnier, auf dem unser Sohn mit seiner Sally startete, oder ein schönes Essen in einem netten Lokal, wir können unsere Pia bedenkenlos mitnehmen.



Kurzurlaub an der Thülsfelder Talsperre
Montag | 2008-03-17 | 12:00

Im April 2007 fuhren wir mit Pia zur Thülsfelder Talsperre. Es sollte ein Test werden, ob unser Hund sich in einem Hotel und allgemein im Urlaub richtig benahm. Den langen Ausflug am ersten Tag fand sie klasse. Wir unternahmen eine Radtour um den großen Stausee. Für Pia hatten wir einen Fahrradkorb an unsere Räder montieren lassen, damit sie nicht so weit laufen musste. Das fand sie nicht wirklich gut. Kaum hatten wir die Hauptstraße verlassen, wollte sie durch die Felder und das Moor rennen.
10 km waren für Pia kein Problem. Selbst als wir eine Rast machten, um unseren lädierten Hinterteilen eine Pause zu gönnen, forderte sie uns bellend auf, endlich "die Hufe zu schwingen" und weiterzufahren. Kaum zu glauben, welch eine Power so ein kleiner Hund hat. Etwas erstaunt war sie allerdings, als wir nach einem ausgiebigen Abendessen in unser Hotelzimmer gingen ? Pia wollte nach Hause und brauchte eine Weile, bis sie verstand, das sie mit uns bleiben musste.



Weihnachten 2006
Sonntag | 2008-03-16 | 17:26

Die Vorbereitungen für das erste Weihnachtsfest in ihrem Leben verfolgte Pia mit großer Spannung. Sie durfte mit in die Stadt und auf den Weihnachtsmarkt. Tausende Duftmarken von vierbeinigen Artgenossen und die fremden Gerüche von gebrannten Mandeln, Bratwürstchen und Bratäpfeln ließen Pia ihre anfängliche Angst vor den vielen Autos und fremden Menschen schnell vergessen. Zu Hause half sie auf ihre Art, die gekauften Dinge auszupacken, um sie dann als Geschenk wieder einzupacken. Pia raste mit Schleifenband durch die Wohnung und zerpflückte knurrend die knisternden Papiermonster, die ihr nach dem Leben trachteten.
Dann unterstützte sie mich beim letzten großen Hausputz vor dem Fest, indem sie den bösen Besen verjagte, der ihre mühsam versteckten Vorräte unter dem Regal hervorkehrte und zu guter Letzt musste ihre Schlafhöhle noch aufgeräumt werden. Endlich konnte der Baum ins Zimmer geholt werden. Pia inspizierte die Geschenke, die nach und nach unter den Baum gelegt wurden und passte auf, dass keiner der Kater sich daran zuschaffen machte Die glitzernden Kugeln bestanden Pia zur Liebe im unteren Teil dieses Mal aus Kunststoff und das war gut so, denn einige dieser stibitzten Teile fanden wir beim großen Frühjahrsputz unter den Schränken wieder.

Nach dem Jahreswechsel kam dann der Schnee, den wir uns zum Fest gewünscht hatten. Pia staunte nicht schlecht über die weiße Pracht und raste wie ein Blitz durch den Garten, immer in den Schnee beißend. Leider wehrte dieser sich und blieb in dicken Klumpen in Pias Fell hängen, bis sie wie eine Außerirdische aussah. Da half nur ein warmes Bad, um unsere kleine Maus wieder aufzutauen. Mit Schnee wollte Pia ab sofort nichts mehr zu tun haben, sie bestand auf gefegte Gehwege.



Oktober 2006
Samstag | 2008-03-15 | 15:55

Endlich war es soweit, ich konnte meine kleine Maus nach Hause holen. Vor lauter Aufregung schaffte ich an diesem Vormittag meine Arbeit nur halbherzig und konnte meinen Feierabend kaum erwarten.
Zu Hause wartete ein ebenso aufgeregter "Hundepapa" auf den Familienzuwachs. Er hatte sich bis zuletzt gesträubt, Pia kennen zu lernen, weil er ja nicht wirklich einen Yorkie wollte. Aber nun war der Tag X da.
Pia benötigte keine 5 Minuten, um ihrem Papa klar zu machen, dass sie ab heute die Prinzessin in unserem Haus sein würde. Wie eine kleine Fellkugel hatte sie in Herberts Hand Platz und schaute ihn mit großen braunen Augen an, als wollte sie sagen: Wir zwei, wir mögen uns doch? Gelle?? Abends besuchten uns Freunde, die mit uns Pias Ankunft mit einem guten Essen und einem Gläschen Wein feierten. Dabei sollte es nicht bleiben? doch dazu später mehr ...

Hier muss bestimmt nicht erwähnt werden, wo Pia ihre erste Nacht im neuen Zuhause verbrachte? Oder? Wohlig seufzend schlief sie in unserer Mitte ein. Pia schläft immer noch am Fußende in unserem Bett? Man kann geteilter Meinung darüber sein, uns stört es nicht.




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