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Pia + Kim
About a Yorkie's Life, Stay Tuned!
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Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Mittwoch | 2008-12-31 | 16:44

Einen guten Rutsch ins neue Jahr w├╝nschen wir allen Leser! Liebe Gr├╝├če Pia, Emma und Frauchen Inka



Das Jahr 2008 geht zu Ende
Montag | 2008-12-29 | 11:38

Die Weihnachtstage sind vor├╝ber und wir n├Ąhern uns dem Jahresende. Am letzten Wochenende im alten Jahr beschlossen wir, das sonnige frostige Wetter zu nutzen, um lange Spazierg├Ąnge zu machen. Unsere Fellschnuten sollten doch ihre neuen Pullover ausf├╝hren und uns tat die frische Luft bestimmt auch gut, denn all das leckere Weihnachtsessen und manch genossenes Glas Wein blieb nicht ohne Wirkung auf unseren H├╝ften.
So gingen wir am 2. Weihnachtstag zum Strand, wo wir viele Hundefreunde trafen, die wohl die gleichen Gedanken hatten wie wir.
Pia wurde etwas ├╝berm├╝tig und raste von Strand direkt ins Watt. Sie hatte nicht gesehen, dass da, wo normalerweise das Meer ist, nur Schlick war, und der kann recht t├╝ckisch sein. Pia sackte sofort bis zum Bauch in den Modder und schaute recht bedeppert. Es tat ihrer Freude keinen Abbruch, sie raste anschlie├čend durch den Sand und hatte panierte Beine.
Auf der gro├čen Drachenwiese, die im Sommer f├╝r Hunde verboten ist, rasten Emma und Pia um die Wette und belustigten andere Spazierg├Ąnger. Am Samstag machten wir uns auf zur neuen Umgehungsstra├če. Ein Teil war ja inzwischen f├╝r den Autoverkehr er├Âffnet, aber am Rande unserer kleinen Stadt s├Ąumten riesige Sandh├╝gel die ausgebaggerte, unfertige Stra├če. Ein herrlicher Spielplatz f├╝r Hunde. Auch Reiter nutzten den langen Sandweg. Emma bestaunte die gro├čen Kameraden und wich lieber zur├╝ck.
Langsam wurde es k├Ąlter und wir beschlossen, den R├╝ckweg anzutreten, nicht ohne uns ein St├╝ck Butterkuchen beim B├Ącker zu holen und gem├╝tlich am warmen Ofen Tee zu trinken, schlie├člich hatte die K├Ąlte genug Kalorien verbraucht ÔÇô oder???



Frohes Fest!
Mittwoch | 2008-12-24 | 17:29

Pia und Emma mit Frauchen Inka w├╝nschen allen Netzfreunden ein gesegnetes Weihnachsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!



Spaziergang am Vorweihnachtstag
Mittwoch | 2008-12-24 | 15:24

Nur noch einen Tag, dann ist er da, der Heilige Abend. Der Wetterbericht versprach uns ein verregnetes Weihnachtsfest ÔÇô na bravo! Wei├če Weihnachten konnten wir so bestimmt vergessen. Umso angenehmer waren wir ├╝berrascht, als ein blauer Himmel mit einer tief stehenden Sonne uns weckte.
Diesen Tag wollten wir nutzen um einen Spaziergang durch die Felder zu machen, damit die Hundem├Ądel sich mal wieder richtig austoben konnten.
W├Ąhrend Pia eher vorsichtig matschige Stellen und Pf├╝tzen umrundete, lie├č Emma keine Gelegenheit aus, um ├╝ber die gepfl├╝gten ├äcker und holprigen Wiesen zu jagen. Kr├Ąhen, die in der Ferne landeten, waren f├╝r sie ein beliebtes Jagdobjekt. Es war Emma egal, dass die gro├čen schwarzen V├Âgel mit lachendem Kr├Ąchzen in die Luft stiegen, wenn sie zu nahe kam. Irgendwann lie├č auch Pia sich ├╝berreden und rannte hinter Emma her.
Nach etwa einer Stunde traten wir mit v├Âllig versudelten Hunden den R├╝ckweg an. Emma wollte immer noch nicht neben uns laufen, sie nutzte einen ├ťbergang auf eine Weide und rannte weiter. Am Ende sa├č sie dann in der Falle, es gab keinen weiteren ├ťbergang, nur einen Graben. Wir lockten unser dreckiges Hundem├Ądel und warteten gespannt, was sie nun machen w├╝rde. Erst lief Emma ein ganzes St├╝ck zur├╝ck, um ├╝ber den Graben zu kommen, dann schaute sie uns an und sprang mit einem gro├čen Satz in das trockene Schilf. Nat├╝rlich war der Graben f├╝r Emma zu breit und der folgende Platscher lie├č uns ahnen, was da jetzt auf uns zukam. Eine stinkende Emma kam mit Schlamm und Grasresten im Fell auf uns zugejagt. Ihre Augen schienen zu fragen: "Na, hab' ich das gut gemacht?" Schnell gingen wir nach Hause, damit Emma sich nicht verk├╝hlt. Nun war erst mal ein sch├Ânes Bad f├╝r unsere beiden Stinker angesagt. Nach einem erholsamen Schl├Ąfchen blieb uns Zeit, ein paar Fotos zu machen. Schaut euch an, wie verwandlungsf├Ąhig ein Yorkshire Terrier sein kann. Wir w├╝nschen allen Lesern weiter eine sch├Âne Weihnachtszeit.
Pia und Emma zu Weihnachten!



Es weihnachtet!
Samstag | 2008-12-06 | 12:32

Hallo liebe Freunde im weiten Netz.
Der erste Advent ist vorbei, Weihnachten r├╝ckt in Windeseile n├Ąher. ├ťberall glitzern Weihnachtsb├Ąume und kleine Lichtersterne in den Stra├čen.
Langsam f├Ąngt die Spannung an zu knistern, erste P├Ąckchen werden nach Hause getragen und heimlich in die unteren Regale der Schr├Ąnke versteckt.
Auf den Weihnachtsm├Ąrkten duften die Brat├Ąpfel, die gebrannten Mandeln und der Gl├╝hwein. Pia und Emma finden alles sehr spannend, sie gehen gerne mit in die Stadt. Besonders begeistert sind sie, wenn wir an einer Bratwurstbude anhalten, um eine der dicken, fetten, ach so ungesunden, aber teuflisch leckeren Bratw├╝rste zu bestellen, da f├Ąllt immer ein kleines St├╝ckchen heimlich auf den Boden ÔÇô heimlich muss sein, denn Betteln bei Tisch ist streng verboten, auch wenn es sich um einen Stehtisch handelt.
Anderseits sollen ja unsere Fellschnuten, genau wie wir, ein bisschen von der allgemeinen Stimmung sp├╝ren.
Heute m├Âchten wir allen unseren zwei- und vierbeinigen Freunden Danke sagen f├╝r die vielen Besuche auf unserer kleinen Homepage und eine besinnliche, stressfreie Adventszeit w├╝nschen, damit sie gesund und munter die Weihnachtstage genie├čen k├Ânnen. Besucht uns weiter so flei├čig.
Ganz liebe Gr├╝├če von Inka mit ihren Feuchtnasen Merlin, Mootchou, Pia und Emma
Es weihnachtet ...



Familientreffen
Donnerstag | 2008-11-13 | 20:02

Am letzten Mittwoch sollte Emmas gro├čer Tag sein. Ihre Ziehmama mit Mama Josefine und den Geschwistern Diego und Daika hatten sich zum Besuch angesagt. Ein Wiedersehen nach 10 Monaten. Wie hatten sich alle Hundekinder entwickelt?
Zwei Tage vor dem Besuch ging es Emma nicht gut. Sie buddelte pl├Âtzlich in allen Kissen und Decken und am Abend bekam sie Fieber. Ausl├Âser war eine pl├Âtzlich aufgetretene Scheintr├Ąchtigkeit. Neun Wochen nach der ersten L├Ąufigkeit fing Emma an, nach nicht vorhandenen Welpen zu suchen, sie wurde unruhig und heulte wie ein kleiner Wolf. Das beste Futter schmeckte nicht mehr. Sollten wir das Familientreffen absagen? Oder tat ein bisschen Ablenkung nur gut?
Wir beschlossen, das Treffen stattfinden zu lassen. Graue Regenwolken hingen am Himmel und als unser Besuch eintraf, fielen dicke Tropfen vom Himmel. Der Regen tat der Wiedersehensfreude keinen Abbruch, f├╝nf Hunde wuselten durch alle R├Ąume und nat├╝rlich mussten trotz Regen alle in den Garten, um im Revier Duftmarken zu setzen. Schnell sahen unsere frisch geb├╝rstete Fellschnuten aus wie zottelige Monster. Emma schien der Besuch nicht wirklich zu gefallen, ihr Bruder war zu aufdringlich und die Mama wollte sie gar nicht an sich ranlassen. Umso mehr freute sich Pia ├╝ber Emmas Bruder Diego, beide sprangen umher und lie├čen sich von Emmas schlechter Laune nicht beirren, w├Ąhrend Mama Josefine lieber auf einem Stuhl Platz nahm, um zu schauen, ob ein St├╝ckchen vom Kuchen f├╝r sie abfiel.
Es wurde schnell dunkel und unsere Kater, gefrustet vom Regen, kamen nach Hause. Sooo viele Hundenasen waren dann doch zuviel und beide fl├╝chteten in sichere H├Âhe, wenig beeindruckt vom wilden Gebell der Fremdlinge. Die Kleinste, die Daika schlief im Arm ihrer Mama ein, m├╝de von den vielen neuen Eindr├╝cken und auch Emma wollte ihre Ruhe.
Leider konnte Emma IHREN Nachmittag nicht so recht genie├čen und wir verabredeten uns f├╝r das n├Ąchste Fr├╝hjahr, wenn das Wetter bereit war, allen Hunden ein Spiel im Garten zu erm├Âglichen.
Diego gab Pia noch ein verstecktes Abschiedsk├╝sschen, dann war ein sch├Âner Nachmittag zu Ende und unsere Fellschnuten legten sich zum Tr├Ąumen auf ihre Lieblingspl├Ątzchen.
Josi am Tisch



Martini
Donnerstag | 2008-11-13 | 07:52

Am 10. November feiern wir den Martinstag. ├ťberall ziehen Kinder mit Laternen durch die Stra├čen und singen Lieder ├╝ber Martin Luther.
Bei uns an der K├╝ste gibt es die alte Tradition, dass die Kinder sich verkleiden und mit ihren Laternen von Haus zu Haus ziehen, um f├╝r ihre Lieder S├╝├čigkeiten zu sammeln. Wilde Cowboys, lustige Clowns, Prinzessinnen, Feen, ├ärzte, Seem├Ąnner und unheimliche Gestalten treiben ihr "Unwesen" und huschen um die H├Ąuserecken, immer auf der Jagd nach Leckereien.
Verkleidete Kinder am Martinstag.
Pia und Emma staunten nicht schlecht, als es den ganzen Abend immer wieder klingelte und fremde Kinder ihre Lieder sangen. Kaum im Sofa eingedummelt, rasten sie zur T├╝r um zu schauen, wer da kommt. Ich musste manches Mal raten, wer sich hinter den lustigen Masken versteckt, aber unseren Fellschnuten konnte man nichts vormachen, sie erkannten sofort die Kinder, die in der Nachbarschaft wohnen, sonst immer nach ihnen riefen und auf der gro├čen Wiese ein bisschen mit ihnen tobten.
Echten Hundenasen macht man eben nichts vor und der Spruch: "Kleider machen Leute" gilt nicht f├╝r unsere vierbeinigen Freunde.

Ein kleines plattdeutsches Lied:

Mien l├╝ttje Latern, ik h├Ąb di so gern,
du weihst d├Âr de Straten, du kannst dat ne laten,
mien l├╝ttje Latern, ik h├Ąb di so gern.



Pia und Emma im Zoo
Mittwoch | 2008-11-05 | 22:10

Am letzten Sonntag ├╝berlegten wir, wo wir diesmal mit unseren Fellschnuten spazieren gehen. Wir waren lange nicht in einem Zoo, weil viele der Tierparks Hunden keinen Einlass genehmigen. Hunde bringen angeblich Krankheitskeime zu den "wilden" Tieren, da hilft auch ein Impfpass oder Gesundheitszeugnis nicht. In dem wundersch├Ânen Zoo in Emmen in Holland machten wir diese Erfahrung. Anders im Tierpark in Jaderberg, hier durften unsere Hunde an der Leine ├äffchen, L├Âwen, Erdm├Ąnnchen und andere Tiere bestaunen.
Mit Pia und Emma im Zoo ...
Emma zog den Schwanz ein, als ein paar Affen lautstark ihren Zwist austrugen, diese Gesellen waren ihr nicht geheuer, aber Pia meinte doch tats├Ąchlich, sie k├Ânne ins L├Âwengehege, wo die beiden Jungtiere um einen Jutesack balgten. Sie benahmen sich wie unsere Kater, wenn ich ein Katzenminzes├Ąckchen zum Spielen werfe und Pia es ihnen abjagt. Ob die kleine Maus sich bewusst war, das diese "Katzen" etwas zu gro├č zum Spielen waren? Auf alle F├Ąlle war Pias Jagdtrieb geweckt, egal ob Erdm├Ąnnchen, Kaninchen, Pinguine oder Giraffen, sie zog heftig an der Leine und wollte vor Aufregung zitternd die Gehege st├╝rmen und diese fremden Tiere jagen. Die sonst so coole Emma ├Ąu├čerte sich lieber mit einem ÔÇ×BaffÔÇť wenn Ziegen oder Esel zu nahe an den Zaun kamen, um etwas Futter zu erhaschen und hielt Abstand.
Das eher tr├╝be Wetter mit schlechten Lichtverh├Ąltnissen vereitelte uns die Fotos, die wir machten, aber die besten haben wir ausgesucht, um sie im Foto-Archiv zu zeigen. Es war ein entspannter Nachmittag und unsere Fellschnuten tr├Ąumten auf der R├╝ckfahrt mit zuckenden Pfoten von ihren Erlebnissen mit der Begegnung der "wilden" Tiere.



Huch, was ist das?
Sonntag | 2008-11-02 | 21:16

Huch, was ist das? Trotz kaltem Ostwind am 1. Novembertag machten wir uns auf den Weg durch die Felder, die kleine Camera wie immer in der Tasche, denn man wei├č ja nie, was so kommt. Pia und Emma zitterten ein bisschen und mussten sich erst warm laufen ÔÇô sollte schon bald die Zeit kommen, wo sie ihre gehassten Pullover anziehen mussten? Yorkshireterrier geh├Âren ja zu den Frostbeulen unter den Hunden, weil ihnen das w├Ąrmende Unterfell fehlt.
Zu Besuch bei den Alpakas
Emma hat die schlechte Angewohnheit, fremden Hunden bellend entgegenzulaufen um sie zu einem kleinen Spiel aufzufordern, so war es auch diesmal. Am Ende unseres Weges bei einem kleinen Bauernhaus entdeckte sie ein gro├čes ÔÇô Hunderudel??? ... sie raste los, um gleich darauf wie angewurzelt stehen zu bleiben! Na so was, diese Tiere waren keine Hunde zum Spielen. Auf einer Weide stand eine Alpakaherde, die wir hier noch nie gesehen hatten. Putzige Strubbelk├Âpfe lugten neugierig durch das Gatter. Die Fohlen dr├Ąngten sich noch etwas ├Ąngstlich an ihre M├╝tter, bis schlie├člich auch ihre Neugierde siegte und sie sich n├Ąher ran wagten, um zu schauen, wer sie heute besucht.
Von Emmas fr├Âhlichem Gebell abgelockt kamen einige Puter und G├Ąnse vom Hof gelaufen, um mit ihr um die Wette zu schnattern. Und dann entdeckte uns Lana, eine 5 Monate alte Retrieverh├╝ndin, die neu auf dem Hof eingezogen war. Sie fand unseren Besuch sehr abwechslungsreich und tobte eine Runde mit Pia und Emma. Auf der Weide galoppierte die kleine Alpakaherde mit, wobei die Fohlen ihre Beine staksig in die H├Âhe warfen.
Hier werden wir h├Ąufiger einen Besuch machen, denn die lustigen Alpakas sind sehr liebenswerte Tiere, die man einfach gerne haben muss.



Hunde - schnell wie der Wind
Montag | 2008-10-27 | 22:33

Seit nun fast einem Jahr ist meine Schwester Tina stolze Besitzerin einer spanischen Galgoh├╝ndin, ihrer Dawina. Oft berichtete sie mir in ihren Emails, welche Schwierigkeiten ein Stra├čenhund, der in eine Familie kommt so mit sich bringt und ich bewundere sie f├╝r ihre Ausdauer, mit der sie versucht, Dawinas Lauffreudigkeit zufrieden zu stellen, ihren ausgepr├Ągten Jagdtrieb und ihre Dominanz gegen├╝ber anderen Hunden einzud├Ąmmen.
Die spanische Galgo H├╝ndin Lola
Kilometerlange Radtouren, Erlernen von kleinen Tricks, Hundeschule und Windhundtreffen stehen nun auf dem Tagesplan. Die beiden weiteren H├╝ndinnen, die auch noch in Tinas Familie leben, sind schon in die Jahre gekommen und k├Ânnen mit der Power von Dawina nicht mehr mithalten. Durch die Tierhilfe zur Rettung spanischer Stra├čenhunde erfuhr Tina, dass f├╝r eine weitere kleine Galgoh├╝ndin eine Pflegestelle bis zur weiteren Vermittlung gesucht wird. So kam vor vier Wochen die etwa 9 Monate alte Lola zum Rudel dazu. Es war Liebe auf den ersten Blick und meine Schwester ├╝berlegte schon am ersten Abend, ob sie Lola nicht beh├Ąlt, aber zwei nicht gerade einfache Hunde, die man nicht so einfach im Feld laufen lassen kann, weil jeder Vogel, jede Katze oder ein Hase zur Beute wird, hielt sie f├╝r zu extrem und stellte Lola im Internet vor. Ganz schnell fanden sich Interessenten f├╝r die H├╝ndin mit dem lustigen Blick. Ein Mann, vier Kinder, eine Hunde erfahrene Frau und sechs braune Knopfaugen hielten Familienrat und beschlossen: Lola bleibt!!! Lolas Erziehung gestaltet sich als deutlich einfacher als Dawinas und beide haben sich zu einem tollen Team zusammengeschlossen. Gemeinsam tollen sie jetzt im eingez├Ąunten Garten und sind auch mal mit einem etwas k├╝rzeren Spaziergang zufrieden. Am letzten Wochenende besuchte uns die ungest├╝me Bande. Im Garten erfolgte das erste kennen lernen. Pia und Emma zeigten wenig Begeisterung und fletschten b├Âse keifend die Z├Ąhne, als die beiden Gro├čen leichtf├╝├čig ihr Revier betraten. Dawina machte keinen Hehl aus ihrem Unmut und wollte Pia sofort durch Angriff in ihre Schranken weisen. Zum Gl├╝ck an der Leine und durch schnelles Handeln von Tina konnte das Schlimmste verhindert werden. Unser Nachmittag schien nicht entspannend zu werden. Lola hingegen legte sich sofort in den Korb unserer M├Ąuse und massakrierte Pias Lieblingsteddy, er musste ein Auge und die Nase lassen ÔÇô besser der Teddy als unsere Fellschnuten!!!
Ich spendierte Hundeknabberstangen und langsam kehrte Ruhe ein. Komischerweise haben weder Dawina noch Lola Futterneid, obwohl sie doch sicher in Madrid um jeden Bissen k├Ąmpfen mussten. Schlie├člich riskierten wir, auch Dawina von der Leine zu lassen und alles war gut, denn sie hatte im Garten unsere Kater entdeckt, die ihre ganze Aufmerksamkeit forderten. Durch die gro├če Glasscheibe schauend bezog sie ihren Wachposten. Freunde werden unsere Hunde sicher niemals, aber sie akzeptierten sich und konnten es einen Nachmittag miteinander aushalten, auch wenn wir st├Ąndig auf der Hut waren, weil Pia doch hin und wieder quietschende Warnrufe ausstie├č, die sie f├╝r Dawina eventuell zur Beute werden lie├č.
Emma, die eigentlich prima mit gr├Â├čeren Hunden auskommt, h├╝pfte auf einen Stuhl unter dem Esstisch und beobachtete das Ganze aus sicherer H├Âhe. Ihr Blick schien zu fragen: "Wie lange bleiben die Beiden???" Schade, dass der Nachmittag so verregnet war, im Garten w├Ąren unsere Vier sicher besser miteinander ausgekommen, aber so ein Treffen k├Ânnte man f├╝r den n├Ąchsten Sonnentag planen.



Hundekind
Sonntag | 2008-10-19 | 21:48

Hallo liebe Leser,

heute ist uns etwas Lustiges passiert. Da liegen wir gem├╝tlich auf unserer Lieblingsdecke in der Sofaecke, als es an der Haust├╝r klingelt. Aus war es mit der Ruhe.
Eine langj├Ąhrige Freundin von Mama stand in der T├╝r und sie hatte ein seltsames Fellkn├Ąuel im Arm.
Ein Hundekind ...
Im Wohnzimmer setzte sie den Pl├╝schpuschel auf den Boden und schon ging es los!!!! Kleine spitze Z├Ąhne zwackten in unsere Fellhosen, ein helles Bellen quietschte in unseren Ohren und ab ging die Post ÔÇô Lebensfreude pur. Wir waren eigentlich noch gar nicht wirklich wach und dann so was. Silke war sozusagen auf den Hund, beziehungsweise auf die H├╝ndin gekommen. Nona hie├č das kleine Fellmonster und war gerade 9 Wochen alt. Emma wurde recht b├Âse und meckerte die Kleine an ÔÇô von wegen Welpenschutz! Ich bin ja die Vern├╝nftigere von uns Beiden und so lie├č ich das ÔÇ×WickelkindÔÇť erst mal machen.
Nona freute sich ├╝ber uns, sie wurde ja gerade von ihrer Mama und den 6 Geschwistern getrennt. Was uns wunderte, sie hatte die gleiche Gr├Â├če wie wir, dabei war sie doch noch ein Baby? Sind Babys nicht immer kleiner als Erwachsene? Auf jeden Fall durften wir in den Garten, denn die kleine Nona hatte lange im Auto gesessen und sollte erst mal Pippi machen, damit in der Wohnung kein Malheur passiert. Gab es diese Probleme mit uns auch mal vor langer Zeit??? Ich kann mich nicht wirklich erinnern! Drau├čen hatte ich einen Riesenspa├č mit Nona, wir tollten durch den Garten und flitzten um die Ecken, ich musste ihr alles zeigen und Nona hatte ├╝berhaupt keine Angst.
Wo war denn nur Emma? Nee so was, sie sa├č bedeppert zwischen Mamas F├╝├čen und konnte mit dem kleinen Wirbelwind nichts anfangen. Wenn Nona ihr zu nahe kam, fletschte Emma die Z├Ąhne und knurrte. Sie war richtig eifers├╝chtig und bewachte unsere Mama.
Na ja, sonst spielt Emma immer die Coole, jetzt benahm sie sich selber wie ein Baby.
Nona machte sich nichts aus Emma Zickereien und so konnte ich ganz alleine mit ihr spielen. Ich hoffe, dass Silke uns ganz bald wieder besucht und das kleine Ungeheuer mitbringt. Liebe Gr├╝├če eure Pia



Ein Herbsttag in Norden/Norddeich
Samstag | 2008-10-18 | 14:09

Ein paar Mal wurde ich von meinen Lesern gefragt, wie weit wir von der Nordseek├╝ste entfernt wohnen und wie es bei uns aussieht. Heute schien endlich wieder die Sonne und ich machte mich mit unseren Hundem├Ądels auf den Weg zum Strand.
Wir wohnen ungef├Ąhr 2 km von der K├╝ste entfernt und der Weg f├╝hrt an einer Landstra├če endlang, die einen breiten Rad- und Fu├čweg hat, dort k├Ânnen die Hunde ohne Leine an Fallobstwiesen vorbei, neben der Stra├če laufen.
Nach etwa einem Kilometer bogen wir in den Strandpad ein, ein schmaler Fu├čweg ganz ohne Verkehr, der durch eine Feriensiedlung l├Ąuft und im Kurpark mit seinen Wiesen und Wasserspielen endet. Dann sieht man auch schon das Meerwasserschwimmbad und die Seehundaufzuchtsstation, gekennzeichnet durch einen Kutter, der vor dem Geb├Ąude auf einer Verkehrsinsel strandet. Nun war es nicht mehr weit, in der Ferne sah man den Aufgang ├╝ber den Deich und den Weg zum Strand. Hier wurden Pia und Emma immer schneller, sie konnten es kaum erwarten durch das Strandgras und den weichen Sand zu rennen. Gegen├╝ber vom Deich gibt es immer noch "Moders olt Huus", ein kleines Lokal und nicht zu vergessen, die legend├Ąre Disko "Metas Musikschuppen", zwei Urgesteine zwischen den modernen H├Ąusern an der Strandpromenade. Bei Meta sch├╝ttelten wir schon als Jugendliche unsere langen M├Ąhnen zu wilder Rockmusik, w├Ąhrend Meta selbst mit einem Einkaufswagen aus einem Supermarkt durch das Gedr├Ąnge fuhr, um Bier und Cola zu verkaufen. Sp├Ąter trafen sich hier unsere Kinder, um erste Dicoerfahrungen zu machen. Nun soll der alte Musikschuppen abgerissen werden ÔÇô schade, es wird etwas fehlen in Norddeich, aber noch h├Ârt man hier an jedem Wochenende die wilde Musik.
Ein Hundedrachen in Norden/Norddeich
Heute hatte das sch├Âne Wetter viele Hundefreunde ans Wasser gelockt und es wurde nach Herzenslust getobt. Zum Gl├╝ck war Flut, denn vor dem Strand ist das Wattenmeer und bei Ebbe tummeln sich viele Hunde gerne im Schlick. Die Besitzer haben dann ihre liebe Not, die verdreckten Vierbeiner wieder sauber zu bekommen, denn im Oktober sind die freien Duschen meistens abgestellt.
Unser Weg ging weiter an der Drachenwiese vorbei. Wir staunten nicht schlecht, als wir einen vierbeinigen Freund mit einem Fallschirm in der Luft schweben sahen. Oh ha ÔÇô wer hatte seinen Hund in den Himmel geschickt? Es war ein riesiges Windspiel, das von einem Jungen fast nicht gehalten werden konnte. Die gr├╝nen Deichwiesen lie├čen unsere Fellschnuten noch mal zu Hochtouren auflaufen. In der Ferne sahen wir den Hafen, unterteilt f├╝r die F├Ąhren, die Ausfl├╝gler im Stundentakt zur Insel Norderney bringen, den Yachten und dem Kutterhafen. Schon ein bisschen m├╝de und nicht mehr ganz so schnell taperten wir ein kleines St├╝ck an der Norddeicherstra├če endlang, wo viele Fischgerichte, Ostfriesen Tee mit Torte und andere Leckereien in kleinen Lokalen angeboten wurden. Oh, da meldete sich mein knurrender Magen! Wir bogen in unseren Lieblingsfeldweg ein, kamen am Kolk vorbei und bummelten gem├╝tlich nach Hause.
Nun war es Zeit f├╝r eine Tasse Tee mit Kluntje und gebackenen Waffeln, denn Seeluft macht richtig hungrig. Nat├╝rlich gingen auch unsere Fellschnuten nicht leer aus, allerdings gab es f├╝r sie besser knackigen Hundekuchen, ganz ohne Kirschen und Sahne.



Zickereien !!!
Sonntag | 2008-10-05 | 19:15

Liebe Leser und Freunde der Vierbeiner,

heute wollte ich euch auf ein Problem ansprechen, das sich langsam bei uns eingeschlichen hat und einigen Besitzern von zwei oder mehreren Hunden sicher nicht ganz unbekannt ist: Im August war unsere Emma l├Ąufig und ist jetzt eine erwachsene Hundedame. Sie scheint es zu wissen, denn nun versucht sie st├Ąndig, Pia den Rang abzulaufen. Emma beansprucht Pias Lieblingsplatz, will ihr das Futter streitig machen, klaut Pia die geliebten Kauknochen, um dann zwei knurrend zu bewachen. Jedes Mal, wenn wir Pia ansprechen oder streicheln, mischt Emma sich ein, um an erster Stelle zu stehen.
Es w├╝rde sich alles unter den beiden Zicken regeln, wenn Pia nicht aufgegeben h├Ątte. Die kleine Maus zieht sich immer mehr zur├╝ck, spielt nicht mehr mit, ├╝berl├Ąsst Emma ihre Lieblingssachen und mag gar nicht mehr bei uns im Sofa liegen, weil ja Emma sich sofort einmischt. Sie geht dann lieber in ihren Korb. Auch drau├čen rennt Pia nicht mehr mit, wenn ich St├Âckchen oder Steinchen schmei├če, weil sie eh langsamer und Emma immer als erste zur Stelle ist. Dazu muss ich sagen, dass unsere Pia eine ganz Sanfte ist, die sofort gehorcht und uns eigentlich immer gefallen m├Âchte, nur teilen mag sie nicht, dann geht sie lieber.
Emma dagegen hat den Schalk im Nacken, sie ist wilder, st├Ąndig zu jedem Unsinn bereit und Gehorchen geh├Ârt nicht zu ihrer Lieblingsbesch├Ąftigung. Emma kann h├Âher springen, schneller rennen und sich durchsetzen. Gleichzeitig ist sie anh├Ąnglich und m├Âchte immer kuscheln, sie kann sich perfekt ÔÇ×einschleimenÔÇť. Ich als Rudelf├╝hrer versuche immer wieder, Emma klar zu machen, dass sie das kleinste Mitglied im Rudel ist und sich unterordnen muss, nur wie soll sie es lernen, wenn Pia ihr den Vorrang l├Ąsst durch R├╝ckzug. Pia bekommt ihr Futter zuerst, darf vor Emma das Haus verlassen oder ins Auto springen, das nur als Beispiel.
Bevor ich Emma kaufte, wusste ich, dass es Probleme geben kann, wenn man sich zwei gleichgeschlechtliche Hunde anschafft, aber ich wollte keinen R├╝den und oft klappt es prima. Nun bitte ich meine Leser, mir doch mal zu erz├Ąhlen, wie sie es geschafft haben, dass ihre Fellschnuten ein tolles Team wurden und auch blieben. Ich freue mich ├╝ber jede Email oder Kommentare zu meinem Artikel ÔÇô danke! Ganz liebe Gr├╝├če von Inka mit ihren Zicken Pia und Emma



Ein verregneter Sonntag
Sonntag | 2008-10-05 | 19:09

heute ist ein absolut mieser Regentag, da konnte ich nur die nicht gerade geliebten Regenm├Ąntel unserer Haselm├Ąuse aus der Kiste nehmen und versuchen, sie gut eingepackt zu einem Spaziergang zu ├╝berreden - weit gefehlt - 5 Schritte vor der Haust├╝r machten unsere Fellschnuten stopp und schauten mir hinterher, wohl den Gedanken im Kopf: Wenn sie nun wirklich weiterl├Ąuft, wie kommen wir dann wieder ins Haus???
Verregneter Sonntag
Na ja, vielleicht macht der Regen sp├Ąter eine Pause, dann versuchen wir es noch einmal. Nun ist f├╝r die Hunde faulenzen mit einem Kauknochen angesagt und wir Dosen├Âffner fletzen uns in die Sofaecke, lassen den Ofen bollern und schauen uns eine Schmonzette im Fernsehen an. So l├Ą├čt sich ein verregneter Sonntag doch auch genie├čen ÔÇô oder?



Herbstspaziergang
Sonntag | 2008-09-28 | 12:49

Ein strahlender Septembermorgen lockte mich mit Emma und Pia ins Freie. Mit der Camera bewaffnet, machten wir uns auf den Weg. Zuerst wollten wir schauen, ob unsere Schw├Ąne noch auf dem kleinen Kanal schwammen, aber wir fanden nur ein paar zur├╝ckgebliebene Federn, die tr├Ąge auf dem Wasser schaukelten. Dann fielen mir die Beeren und letzten Bl├╝ten auf, die an unserem Weg in der Sonne leuchteten, wundersch├Âne Motive, die ich heute einfach mal festhalten wollte. Pia und Emma zerrten an einem abgebrochenen Schilfhalm und tobten auf dem Feldweg. Pl├Âtzlich meinte Pia, sie k├Ânnte eine Kuh zum Spielen auffordern. Nach erstem Weglaufen, machte die Kuh pl├Âtzlich kehrt und rannte auf Pia los. Ich bekam es mit der Angst zu tun und rief Pia schnell zur├╝ck, aber sie hatte wohl schon selber gemerkt, dass dieser Spielkamerad zu gro├č war und kam angelaufen.
Der Herbst ist da!
Wir trafen einen kleinen wei├čen Pudel, der ganz alleine unterwegs war und uns ein St├╝ck begleitete. Wie verantwortungslos, seinen Hund einfach alleine in der N├Ąhe einer st├Ąrker befahrenen Stra├če stromern zu lassen. Zum Gl├╝ck nahm der kleine Kerl den Weg ├╝ber den Friedhof und lief nicht an der Stra├če endlang Richtung Heimat. Viel zu schnell mussten wir wieder nach Hause, denn am Mittag fing mein Dienst im Krankenhaus an. Mit gef├╝llten B├Ąuchen rollten unsere beiden Fellschnuten sich gen├╝sslich zusammen, um auf ihren Hundepapa zu warten.



Am Heseler See
Samstag | 2008-09-20 | 12:24

Gestern hatten wir einen Termin in Hesel, einem kleinen Ort in der N├Ąhe von Oldenburg. Unsere Haselm├Ąuse waren nicht begeistert, statt einem Spaziergang im Auto zu sitzen und uns auf der Fahrt zu begleiten, aber dabei sein war schlie├člich besser, als zu Hause zu bleiben.
Geduldig warteten sie im Auto, bis wir unseren Termin erledigt hatten. Hesel hat eine wundersch├Âne Waldgegend und so bot es sich an, unsere geduldigen Hunde f├╝r ihr braves Warten zu belohnen. An einem kleinen See im Wald, der eigentlich ein Feuerl├Âschteich ist, machten wir Stopp. Welche Freude f├╝r unsere Fellschnuten. Im Wasser blubberten die Fische und am kleinen Sandstrand lie├čen sich nicht vorhandene M├Ąuse ausbuddeln. Zum Schluss entsch├Ądigte ein langer Spaziergang auf schmalen Waldwegen f├╝r die ungeliebte Warterei und wir konnten alle zufrieden wieder nach Hause fahren.



Schwanenbesuch
Freitag | 2008-09-19 | 23:19

Ein freier Tag, dazu ein strahlender Septemberhimmel, kitschig wie auf einer Postkarte, was lag da n├Ąher, als ein Spaziergang auf unserem Lieblingsfeldweg. Emma und Pia lie├čen sich nicht lange bitten. Insekten konnten gejagt werden und unsere Fellschnuten schauten, ob wohl eine der frechen Bisamratten ihren Kopf aus dem Wasser steckten, aber der kleine Kanal an unserem Weg lag ganz ruhig da.
Eine Schwanen-Familie zu Besuch
Pl├Âtzlich h├Ârten die Hunde unbekannte Ger├Ąusche und rannten an die B├Âschung. Was war das? Ab und zu schwammen Wildenten im dichten Schilfufer, aber diese "Enten" lie├čen Emma leise knurren. Ein b├Âse fauchender Schwan reckte seinen Hals in Richtung der Hunde. Pia h├╝pfte wie ein Ball und machte Anstalten ins Wasser zu gehen. Die kleine Maus hatte in ihrem Jagdfieber auf einmal vergessen, wie wasserscheu sie eigentlich ist. Und dann sahen wir eine ganze Schwanenfamilie, die majest├Ątisch neben uns her schwamm. Die drei Jungschw├Ąne hatten schon fast die Gr├Â├če der Eltern, aber noch ihr graues Jugendgefieder. Emma traute der ganzen Sache nicht, aber Pia musste ich doch zur├╝ckrufen, zu gerne h├Ątte sie die Schwanenkinder gepackt, ohne sich um das warnende Fauchen von Vater Schwan zu k├╝mmern. In sicherer H├Âhe, auf einer kleinen Br├╝cke, durfte Pia die gro├čen V├Âgel n├Ąher anschauen. Sie zitterte vor Begeisterung. Wie gut, dass ich die kleine Camera in der Tasche hatte, so konnte ich die Schwanenfamilie, die hier sicher nur einen Zwischenstopp einlegte, aufs Bild bannen und mit nach Hause nehmen.



Neues aus Hundehausen
Donnerstag | 2008-09-11 | 22:22

Nach etlichen verregneten Tagen, kam heute der Sp├Ątsommer zur├╝ck. Gerade an etwas w├Ąrmere Pullover gew├Âhnt, lockte die Sonne mit T-Shirtwetter. Die zugewachsenen G├Ąrten schrieen nach Bearbeitung. Schon am Morgen h├Ârte man die Rasenm├Ąher und die heulenden Kantenschneider. Spaten und Harke standen bereit. Auch unsere vierbeinigen Freunde aalten sich in der Sonne oder halfen mit bei der Gartenarbeit, indem sie alles durchw├╝hlten, was Frauchen oder Herrchen m├╝hsam zusammen gekehrt hatten.
Vier Yorkie's in einer Reihe ...
So viele Hunde in der Nachbarschaft, da bot sich doch die Gelegenheit, ein bisschen miteinander zu spielen und den neusten Tratsch auszutauschen. Einer war immer bereit, die Gartenarbeit zu unterbrechen, um einen Ball oder St├Âckchen zu werfen.
Ich hatte die Idee, alle Hunde auf ein Foto zu bannen ÔÇô leider waren unsere Fellnasen davon gar nicht begeistert, aber das eine oder andere Foto landete dann doch im Kasten.
Zu guter Letzt gesellten sich noch Lilly von unseren Freunden und die Yorkshire unserer Ferieng├Ąste dazu, oh ha ÔÇô Neulinge im Revier, da wurde ausgiebig geschnuppert und die neusten Informationen ausgetauscht, bei den Besitzern genauso wie bei den Hunden, obwohl ÔÇô bei den Besitzern wurde nicht wirklich geschnuppert, sondern eher geplaudert. Auf den Fotos sieht man den Jack Russel "Wichtel", den Bordermix "Nicki", die Entlebucher Sennenh├╝ndin "Bonny", den Pudelmix Berti und die Yorkies Molly, Charly, Simon, Lilly und unsere Pia mit Emma.



Emma wird erwachsen
Freitag | 2008-09-05 | 23:04

Im August wurde unsere Emma zum ersten Mal l├Ąufig und nun im September haben wir das Schlimmste ├╝berstanden. Tagelang suchte Emma nach einem geeigneten R├╝den, um ihren Trieb, doch endlich Babys zu bekommen, ausleben zu k├Ânnen. Ihr war es v├Âllig egal, ob sie einen gro├čen Golden Retriever oder den kastrierten Nicki von nebenan anmachte. Selbst vor unseren Katern machte sie nicht halt. Der Jack Russelr├╝de Wichtel von gegen├╝ber brachte n├Ąchtelang seine Dosen├Âffner um den wohlverdienten Schlaf, weil er laut heulend nach Emma verlangte. Wir haben beschlossen, nie Hundewelpen aufzuziehen ÔÇô so niedlich sie auch sind. Es gibt viel bessere Z├╝chter, als wir es je w├Ąren, au├čerdem suchen schon viel zu viele Hunde ein sch├Ânes Zuhause und das Allerschlimmste: Nach drei Monaten m├╝ssten wir uns von den Hundekindern trennen und es w├╝rde uns das Herz brechen! Vor nun drei Tagen lernte Emma die kleine Yorkiemixh├╝ndin Molly von unseren Ferieng├Ąsten kennen. Molly ist eine s├╝├če verr├╝ckte Nudel, zu allen Scherzen bereit. Sie erbarmte sich Emmas Angeboten und ritt schlie├člich bei ihr auf ÔÇô f├╝r Fr├╝hlingsgef├╝hle zu sp├Ąt, aber na!
Emma
Nun ist Emma wie ausgewechselt. ├ťber Nacht erwachte in ihr der Nestbautrieb. Sie buddelt im Schrank, in dem wir Wolldecken aufbewahren, versteckt dort ihre Kaustangen und Lederknochen.
Pia, die staunend zuschaut und mich fragend ansieht, wird b├Âse knurrend von Emma verjagt. Nur Kater Mootchou darf in den Wolldeckenschrank ÔÇô als Hundepapa??? Auch die Spielzeugkiste durchbuddelt Emma nach geeigneten Schmusetieren, die sie ├╝berall mit hin schleppt.
Obwohl Emma erst acht Monate alt ist, kam mir der Gedanke, dass sie vielleicht eine liebvolle Hundemama geworden w├Ąre. Heute wurde ich eines besseren belehrt. Als ich vom Dienst nach Hause kam, fand ich in der Wohnung, hinter Kissen und Decken einige schaurig zugerichtete Pl├╝schtiere; M├Ąuse ohne Schwanz und Augen, aufgerissenen Hundeb├Ąuche, die Watte ├╝berall verteilt, Teddys ohne Gliedma├čen und ihre Lieblingsgiraffe ohne Beine. Gef├Ąhrliche Kleinteile wurden von mir entsorgt, den Rest dieser Tiere liebt Emma trotz der Zerst├Ârung. Besser so, als eine zu junge ├╝berm├╝tige Hundemutter, die mit ihren Kindern vielleicht auch nicht gerade sanft umgegangen w├Ąre.



Der Spieltunnel
Montag | 2008-09-01 | 22:42

Zehn Tage lang war unsere Emma krank, ihr kleiner Magen streikte, was f├╝r sie hie├č: Jeden zweiten Tag zum Tierarzt, sich in den Fellpopo pieken lassen und bittere Medizin schlucken. Immer wenn Emma sich nicht wohl f├╝hlt, kippen ihre Ohren und sie sieht noch Mitleid erregender aus.
Heute war es endlich wieder anders. Emma wollte ausgehen und spielen. Nur das Fressen lie├č noch zu w├╝nschen ├╝brig.
Da hatte ich die Idee, ein Futtersuchspiel zu starten und kramte unseren Spieltunnel aus dem Schrank. Pia und Emma machten begeistert mit. Immer wieder sausten sie durch den Tunnel und suchten die kleinen Leckerli. Nach einer Stunde spielen hatte Emma nun richtig Hunger und futterte ihren Napf zum ersten Mal wieder ganz leer.
Anschlie├čend war ausruhen angesagt, aber nur kurze Zeit, dann gab es schon wieder ein neues Abenteuer, aber das erz├Ąhlen wir in der n├Ąchsten Geschichte. Schaut einfach mal in den Fotoblock, da k├Ânnt ihr Pia und Emma in Aktion sehen.
Pia und Emma im Spieltunnel



Pia hat Geburtstag
Donnerstag | 2008-08-28 | 12:55

Hallo meine lieben Freunde, ich bin┬┤s mal wieder, eure Pia. Wisst ihr, was heute f├╝r ein Tag ist??? Der 28. August 2008. Jaaaa ÔÇô ich habe Geburtstag!!!
Heute bin ich zwei Jahre alt geworden. Ehrlich ÔÇô eigentlich wei├č ich nicht so richtig, was es hei├čt, Geburtstag zu haben, aber mein Frauchen hat mir eine gro├če Schleife umgebunden, mich ganz doll geknuddelt und dann bekam ich neue Spielsachen, besondere Leckerli und ein riesiges Bett, das ich jetzt mit Emma teile. Sogar meine Freundin Lilly, die mich besucht hat, fand das Bett toll und wir hatten alle Drei Platz darin.
Pia hat Geburtstag!
Also, wenn das Geburtstag ist, dann kann er ruhig h├Ąufiger kommen ÔÇô nur die Schleife, die brauche ich nicht, dass ist mal wieder so ein Schnickschnack, den die Menschen sich ausgedacht haben, damit sie ├╝ber uns armen Hunde lachen k├Ânnen, aber pssst, wir tun ihnen ja gerne mal diesen Gefallen -wuff- !!! Leider konnte mein Bruder Bandit mich nicht besuchen, er geht ja mit seinem Frauchen arbeiten und hatte schrecklich viel zu tun, aber ein ganz tolles Foto habe ich bekommen, da tr├Ągt Bandit extra f├╝r mich ein gelbes Halstuch. Au├čerdem hat er ja auch Geburtstag und l├Ąsst sich bei seinen Leuten feiern. So, jetzt habe ich keine Zeit mehr, schlie├člich will ich feiern und mit Emma und Lilly im Garten toben. Tsch├╝├č, bis bald mal und schreibt uns weiter so flei├čig, wir freuen uns immer riesig ├╝ber eure Post.
Ein ganz dolles Schwanzwedeln von den M├Ądels aus Ostfriesland, Pia und Emma



Pia und Emma am Bodensee
Mittwoch | 2008-08-20 | 18:16

Gut gelaunt kamen wir bei der Wohnung unseres Sohnes und seiner Freundin an. Leider waren sie nicht zu Hause, sondern nutzten den sch├Ânen Tag am See. Trotzdem staunten sie nicht schlecht, als wir anriefen und mit ihnen Kaffee trinken wollten, also war die ├ťberraschung doch noch etwas gelungen. F├╝r Pia und Emma bedeutete die Stadt eine gro├če Umstellung. Hier gab es keine Wiese zum "Gesch├Ąfte" verrichten und auch keinen schnellen Gang in den Garten, um einfach mal eine Runde zu toben. Und ohne Leine ging hier gar nichts.
Hier mussten die Beiden in den zweiten Stock laufen und genauso hinunter, um dann auf einem kleinen Quadrat Gras um einen Baum ein bisserl Pipi und die anderen Dinge zu verrichten.
Zu Besuch in Konstanz
Auch der Innenhof der Wohnungen war komplett betoniert und diente eigentlich nur als Abstellplatz f├╝r M├╝lltonnen. Entsch├Ądigt wurden wir Zweibeiner durch den Blick aus dem Wohnzimmer direkt auf den Bodensee, hier konnte man Fernweh sp├╝ren, leider f├╝r unsere Hunde nicht nachvollziehbar. Pia und Emma wurden nach unserem gemeinsamen Kaffee entsch├Ądigt, indem sie nach einem 5-min├╝tigen Gang auf den Wiesen am gro├čen See toben und den Enten zuschauen durften, die sanft auf den Wellen schaukelten und f├╝r unsere beiden unerreichbar waren. Ab und zu wurde dann auch mal eine der Taube gejagt, die dort zum Stadtbild geh├Âren, aber Tauben sind flink und so hatten Pia und Emma keine Chance. Laue Abende am Bodensee lie├čen uns die Zeit mit Plaudern und Schauen viel zu kurz erscheinen. Wir sahen den Mond aufgehen und hatten keine Lust ins Bett zu gehen. Unsere Haselm├Ąuse machten alle Dinge tapfer mit. Wohlig rollten sie sich in der Nacht an unserem Fu├čende zusammen.
Am Nachmittag gingen wir durch die sch├Âne Innenstadt von Konstanz, um zu shoppen, die alten H├Ąuser zu bewundern und manch leckeres Eis zu essen. Hier gab es f├╝r unsere Hunde viel zu schnuppern, so viele fremde Ger├╝che und auch Hunde zum Begr├╝├čen. Die Tage gingen f├╝r alle viel zu schnell zu Ende. Den R├╝ckweg traten wir durch den Schwarzwald an, mit langen Pausen und Spazierg├Ąngen.

Dieser Kurzurlaub war mehr f├╝r uns Zweibeiner gemacht, er hat uns sehr gut gefallen, aber w├╝rden wir so direkt in der Stadt wohnen, h├Ątten wir keine Hunde und Katzen, es hat uns gezeigt, dass Tiere sich in der Natur weitaus wohler f├╝hlen und nicht wirklich in eine Stadtwohnung im zweiten oder dritten Stockwerk geh├Âren.



Resturlaub
Mittwoch | 2008-08-19 | 11:45

Tja, da freut man sich auf ein Jahr lang auf den lang ersehnten Urlaub und eh man sich versieht, ist er wieder vorbei. Wieder zu Hause und noch eine Woche frei, ├╝berlegten wir, was wir noch so anstellen konnten, bevor der allgemeine "Alltagswahnsinn" uns wieder hatte. Das Wetter hatte sich nicht wesentlich gebessert, da fielen sch├Âne Fahrradtouren mit einem Picknick schon mal aus und unsere Wanderungen w├╝rden ebenfalls immer wieder durch die st├Ąndigen Schauer ins Wasser fallen.
Uns kam eine Blitz- Idee: Unser Sohn war aus beruflichen Gr├╝nden vor kurzer Zeit nach Konstanz an den Bodensee gezogen. Im allgemeinen Umzugsstress hatte er einige wichtige Dinge vergessen und bat uns, sie nachzuschicken. Eigentlich kein Problem, aber warum sollten wir sie nicht pers├Ânlich vorbei bringen??? Nordseek├╝ste ÔÇô Bodensee ÔÇô l├Ącherliche 850 km, da k├Ânnte man doch mal kurz einen Kaffee zusammen trinken. Wir beschlossen, unsere Reise heimlich anzutreten und einen ├ťberraschungsbesuch zu starten ÔÇô hoffentlich ging das gut?!?!?!
Mit einem "Fresskorb" im Gep├Ąck starteten wir am letzten Sonntag zu unserem zweiten Kurzurlaub, Emma und Pia wieder mit "on tour". Unsere Fellschnuten schauten diesmal nicht ganz so gespannt zu, als das Auto erneut gepackt wurde, von langen Autofahrten hatten sie scheinbar genug. Am Sonntag um 6.00Uhr in der Fr├╝h fuhren wir ab und hatten eine gem├╝tliche Fahrt ohne Stau. Mit ausgiebigen Pausen f├╝r unsere Hunde war auch f├╝r die Beiden die Reise recht angenehm.
An einer Rastst├Ątte waren wir nicht gerne gesehen, dort wurden wir kurzerhand raus geschmissen, als wir aus einem Automaten hei├čes Wasser nahmen und dazu f├╝r zwei Teebeutel 5 EUR zahlen mussten. Hunde seien unhygienisch und h├Ątten in einer Rastst├Ątte nichts zu suchen ÔÇô na gut!?! Drau├čen brachte uns dann eine nette Bedienung Wasser f├╝r Pia und Emma und meinte: "Meine Kollegin ist eine Tierhasserin, machen Sie sich nichts draus!"
Daf├╝r konnten wir hinter dieser Rastst├Ątte auf einem langen Feldweg zum nahen Wald laufen. An Kinderzeiten erinnert stibitzten wir in einem riesigen Feld 4 Mohrr├╝ben, die wir uns auf der Weiterfahrt schmecken lie├čen! Gegen 17.00 Uhr kamen wir bei strahlendem Sonnenschein am Bodensee an.



Technische Probleme
Montag | 2008-08-18 | 17:11

Wegen technischer Probleme war die Seite in den letzten Tagen nur schwer und wenn, nur fehlerhaft zu erreichen. Nun m├╝sste alles wieder wie gewohnt funktionieren.

Aufgrund einiger Nachfragen hier ein kleiner Hinweis f├╝r das Eintragen einer Notiz im G├Ąstebuch:
Eingabebeispiel
Zur Sicherheit gegen Spam muss die fettgedruckte Zahl in das rechtsstehende K├Ąstchen eingetragen werden. Sollte die Sicherheitsabfrage so wie oben angezeigt bei euch nicht zu sehen sein, schreibt mir bitte eine kleine Mail. Vielen Dank!



Strandgang zum Leuchtturm, Stadtbesuche und Campingplatz
Samstag | 2008-08-02 | 15:30

W├Ąhrend unserer D├Ąnemarkzeit lie├čen wir es uns nicht nehmen, den 8 km langen Marsch zum alten Leuchtturm zu wandern, der jahrelang vom Meer aus versandet war und nun seine Spitze wieder ├╝ber die D├╝nen sichtbar wurde. Am Strand merkten wir den langen Weg kaum und unsere Hunde konnten von der gro├čen "Sandkiste" gar nicht genug bekommen. Emma fand Gefallen an den vielen Muscheln, die am Meeresrand lagen, immer wieder knabberte sie die Schalen, was wir letztlich nicht gut fanden, aber es ist ihr bekommen. Pia sammelte Strandgut und schleppte kurze Tauenden und angesp├╝lte St├Âckchen zum Werfen. Bevor wir den R├╝ckweg antraten, gab es f├╝r uns und unsere sandverklebten Flusenmonster ein Picknick. In dieser Nacht schliefen alle hervorragend. Wir bummelten durch die kleine Stadt L├Âkken, gingen lecker Essen und kauften ein paar sch├Âne Dinge.
Wieder auf dem Campingplatz hatten wir neue Nachbarn bekommen. Die Kinder freuten sich ├╝ber unsere beiden Hunde und spielten mit ihnen, w├Ąhrend wir in aller Ruhe den Tag ausklingen lie├čen.
Sonnenuntergang in D├Ąnemark
Leider meinte das Wetter es nicht jeden Tag gut mit uns. W├Ąhrend des ganzen Urlaubs wechselten Sonne, Regen und Sturm sich ab. An einem Tag konnten wir in der Sonne braten und schon am n├Ąchsten Tag mussten wir stundenlang im Wohnwagen sitzen und auf trockene Momente zwischen den Schauern warten, damit wir mit unseren Hunden losgehen konnten. Pia und Emma sa├čen dann nebeneinander auf einem Campingstuhl und schauten sehns├╝chtig nach drau├čen - ein bisschen wie Hundekino.
Genauso war es mit dem Sturm, schon am Morgen sahen wir einen strahlend blauen Himmel und freuten uns auf den Strand, aber kaum die Nase vor die T├╝r gesteckt, wurden wir eines besseren belehrt, der Wind, der nun wehte, war so bitter kalt, dass die dicken Socken aus dem Schrank geholt wurden und wir uns wieder zu einem Fu├čmarsch r├╝steten ÔÇô sehr zur Freude von Pia und Emma. Zum Abschluss k├Ânnen wir sagen, dass die Ruhe in der Natur uns allen gut getan hat und wir uns prima vom Arbeitsstress erholen konnten und das war ja eigentlich unser Ziel. Zum Ende habe ich ein Bildermix in den Fotoblock gestellt, damit alle Leser sich ein Bild vom sch├Ânen D├Ąnemark machen k├Ânnen.



Urlaub - Erster Tag
Freitag | 2008-08-01 | 18:23

Juchuu, endlich Urlaub am Meer.

Schnell hatten wir einen geeigneten Standplatz gefunden und machten uns ans Aufbauen. Pia und Emma nutzten die Zeit, um die neue Wiese zu inspizieren - oh man, es roch alles so verdammt gut. Eigentlich geh├Âren Hunde auf jedem Campingplatz an die Leine. Aber hier auf der gro├čen Wiese st├Ârten sie niemanden und wir dr├╝ckten die Augen zu und lie├čen ihnen die Freiheit. Bald wollten wir zur Steilk├╝ste laufen und von oben auf das Meer schauen. Wie in jedem Jahr waren auch diesmal Teile der K├╝ste abgebrochen und ins Meer gesp├╝lt worden, das hie├č f├╝r uns, die alte Steiltreppe vom letzten Jahr gab es nicht mehr und eine neue war aufgebaut. Leider war sie in diesem Jahr so steil und an Seilen aufgeh├Ąngt, dass uns schwindelig wurde und die Hunde keine Chance hatten, die Stufen hinunter zu laufen. Aber es gab weiter rechts im Feriendorf eine zweite Treppe, die wir dann benutzen konnten. F├╝r heute begn├╝gten wir uns mit einem kleinen Gang an den Strand. Wir hatten beide nicht erwartet, dass unsere sonst so wasserscheuen Hunde gleich bereit waren, sich in die Fluten zu st├╝rzen.
Eigentlich war Emma die treibende Kraft, aber dann hatte auch Pia keine Scheu mehr vor dem nassen Element. Sich anschlie├čend im warmen Sand w├Ąlzend, kamen wir mit zwei verklebten Flusenmonstern wieder am Campingplatz an.
Pia und Emma am Strand
Da hatte ich nun Monate gebraucht, um Pia wie ein Hundem├Ądchen mit langen seidigen Haaren aussehen zu lassen und nun die vielen knotigen Zottel. Das weiche Babyfell von Emma sah auch nicht gerade verlockend aus, aber es war noch recht kurz. Mein liebster Ehemann der Welt ├╝berredete mich, Pia einen kurzen Sommerputz zu verpassen, was ich nach anf├Ąnglichem Str├Ąuben schlie├člich tat.
Jede Str├Ąhne, die zu Boden fiel, tat mir in der Seele weh. Anders Pia, sie jagte wie der Blitz ├╝ber den Platz und freute sich ihres Lebens - na ja, die Haare wachsen ja wieder. Unsere M├Ąuse machten Bekanntschaft mit anderen Hundefreunden, die uns besuchten und auch nicht st├Ąndig angebunden waren. Ein M├╝nsterl├Ąnder war besonders von Emma ganz angetan und hatte keine Lust, seinen Leuten zu folgen. Selbst die kleinen Zickereien von Pia konnten ihn nicht verjagen. In der ersten Nacht tr├Ąumten wir von Wellen, Wind, M├Âwen und der gro├čen Freiheit. Weitere Fotos im Fotoblock.



Urlaub - Abreise
Donnerstag | 2008-07-31 | 10:56

Hallo Freunde, seit ein paar Tagen sind wir aus unserem diesj├Ąhrigen D├Ąnemark Urlaub zur├╝ck. Das Wetter meinte es nicht ganz so gut mit uns, aber das kann man sich leider nicht aussuchen und wir hatten trotzdem unseren Spa├č. Emma und Pia verfolgten gespannt das Packen des Wohnwagens. Sie sp├╝rten, dass etwas Neues, Aufregendes passiert. Noch ahnten sie nicht, dass sie erst mal eine ganze Weile im Auto verbringen mussten, bis der Urlaub auch f├╝r sie endlich losging. Mit einer Knabberstange besch├Ąftigt, konnte die Reise bei noch 35 Grad losgehen.
Die Hunde unterwegs ...
Mit ein paar ausgiebige Pausen kamen wir in Froslev in D├Ąnemark an. Hier wollten wir eigentlich ├╝bernachten und bereiteten uns ein leckeres Abendessen an einem romantischen See.
Unsere Haselm├Ąuse wetzten die gem├Ąhten Schneisen am See entlang und hatten Spa├č an der unendlichen Freiheit nach der langen Fahrt. Nach etwa einer Stunde hatten wir dann die Idee, noch ein Weilchen zu fahren, denn wenn es morgen wieder so warm w├╝rde, h├Ątten wir die gr├Â├čte Strecke schon geschafft ÔÇô und so fuhren wir weiter. Um 1.00 Uhr in der Nacht kamen wir auf unserem Lieblingscampingplatz an und g├Ânnten uns die wohlverdiente Ruhepause. Die ersten ÔÇ×UnterwegsÔÇť Bilder sind in der Fotogallerie.



Abendessen mit Schrecken!
Freitag | 2008-07-25 | 11:04

Der Salat war vorbereitet und der Duft vom w├╝rzigen Braten zog durchs Haus. Wir freuten uns auf einen sch├Ânen Abend mit unseren Kindern. Pia und Emma hatten einen langen Spaziergang hinter sich, waren aber nicht bereit, sich auszuruhen. Sie tobten durchs Haus und machten den Garten unsicher. Ab und zu schauten sie in die K├╝che, wohl in der Hoffnung, etwas vom Braten zu bekommen. Klar, dass sie in Anbetracht der D├╝fte nicht bereit waren, ihr Trockenfutter anzur├╝hren. Endlich sa├čen wir alle am Tisch und lie├čen es uns gut gehen. Emma machte immer wieder lustige Spr├╝nge am gro├čen Schiebeelement. Sie spielte mit einer kleinen Stubenfliege, die sich ins Haus verirrt hatte.
Pl├Âtzlich schrie Emma auf, was Pia veranlasste, schnell in ihr K├Ârbchen zu fl├╝chten. Emma drehte sich im Kreis, winselte weiter und wollte sich nicht anfassen lassen. Jede Ber├╝hrung tat ihr weh. Wir entdeckten am Boden vor dem Fenster eine verendete Wespe - oh weh, sie hatte Emma gestochen, aber wo???
Emma
Ich nahm die kleine Maus in den Arm, tr├Âstete sie und schaute mir an, wo eine Schwellung entstand. Es hatte die rechte Vorderpfote getroffen, der Ballen wurde dick. Ich k├╝hlte die betroffene Stelle und entdeckte einen Stachel, den wir schnell entfernten. Emma wimmerte noch eine Weile und hatte selbst auf das angebotene Bratenst├╝ckchen keinen Appetit. Vor lauter Schreck mochten wir erst alle nichts mehr essen. Langsam beruhigte sich die Situation und nach einer Weile humpelte Emma nicht mehr. Es ist doch klar, dass es f├╝r sie und auch f├╝r Pia heute Abend zarten Braten und nicht das langweilige Trockenfutter gab. Hoffentlich nehmen die beiden Haselm├Ąuse es nicht zum Anlass, sich h├Ąufiger von einer Wespe stechen zu lassen.

Da nun das sch├Âne Sommerwetter zur├╝ckgekehrt ist, konnte ich von beiden noch ein paar Gartenfotos machen.

Unser Urlaub hat angefangen und wir sind dann mal eine Weile weg, aber wir melden uns, sobald die gute alte Heimat uns wieder hat. Bis denne!



Hallo, meine vierbeinigen Freunde
Freitag | 2008-07-11 | 21:45

Am letzten Wochenende h├Ârten wir, dass bei Freunden eine Gartenparty steigen sollte und wir mit eingeladen waren. Garten h├Ârte sich schon mal gut an und Party bedeutet doch Spa├č - oder? So genau wusste ich nicht, was mich erwartet und Emma schon gar nicht. Bestimmt konnten wir dort mit Hundefreunden toben, die Blumen ausbuddeln, wie ein Blitz durch alle Beete jagen und ├╝berall gab es Leckerlis. Am Nachmittag wurden wir gebadet und fein gemacht - ob nette Hundem├Ąnner eingeladen waren? Endlich ging die einst├╝ndige Autofahrt los, Emma und ich waren voller Erwartung. Schon beim Aussteigen h├Ârten wir laute Musik, die f├╝r unsere Ohren nicht so wirklich angenehm war, aber das geh├Ârte zu einer Party sicher dazu. Aber was war das? ├ťberall standen Menschen, die ein Getr├Ąnk in der Hand hielten und gegen die laute Musik anschrieen. Mir wurde zwischen den vielen Beinen richtig mulmig.
Pl├Âtzlich tauchten wie aus dem Nichts mehrere Hunde auf, die uns an allen unm├Âglichen Stellen unangenehm beschn├╝ffelten. Wie aufdringlich!!!! Mama und Papa begr├╝├čten verschiedene Leute, die wir nicht kannten und k├╝mmerten sich ├╝berhaupt nicht mehr um uns. Wir hatten Not, unsere Hundeeltern nicht zu verlieren. Viele H├Ąnde versuchten uns zu streicheln oder auf den Arm zu nehmen, da konnten wir nur schnell ausweichen und weg laufen.
Pl├Âtzlich erkannte ich Abby, die kleine Chihuahuah├╝ndin von Mamas Schwester. Sie hatte ├╝berhaupt keine Angst und sauste fr├Âhlich durch den Garten, um neue G├Ąste zu begr├╝├čen. Sie war ja auch hier zu Hause, wie wir sp├Ąter feststellten. Bald legte sich die allgemeine Aufregung und die vielen Menschen fanden an den gem├╝tlichen Sitzgruppen einen Platz. Ob wir es wagen durften, Abby zu folgen? Emma versuchte es zuerst, sie hatte keine Angst. Puh - da standen pl├Âtzlich zwei Riesenhunde vor uns, mir sackte das Herz in meine Fellhosen, aber es waren die beiden alten Damen, die mit Abby im gleichen Haus lebten, die Laila und die Dana.
Sp├Ąter trafen wir Gina, Grisu und eine Lilly, leider war es nicht unsere beste Freundin Lilly, aber diese war auch ganz lieb. Als es hie├č: "Das B├╝ffet ist er├Âffnet." zeigte Abby uns, dass man nur ganz lieb schauen und ein bisschen auf den Hinterbeinen tanzen muss und schon fielen kleine Br├Âckchen vom Braten wie von selbst auf den Boden. So was Tolles hatte unsere Mama uns noch nie gezeigt, bei ihr werden wir immer abgewiesen, wenn wir bei Tisch betteln.
Bald verloren wir unsere Angst und erkundeten den ganzen Garten. Am Ende gab es eine Weide, auf der eine Pferdefamilie unserem Treiben zuschaute und eine kleine Miezekatze, die keine Angst vor all den Hunden hatte. Liebe Leute, die Gartenparty war dann doch nicht so schlecht, wie ich anfangs dachte, aber die scheu├čliche Musik brauchen wir Hunde nicht, da verstehen wir ja unser eigenes Bellen nicht mehr. Fotos vom Fest gibt es nebenan im Fotoarchiv. Liebe Gr├╝├če eure Pia



Auf den Hund gekommen.
Mittwoch | 2008-07-09 | 20:33

Unsere Emma ist zurzeit - wie sagt man so sch├Ân - ohne Karten. Sie ohne Leine laufen zu lassen, bedeutet Stress pur. Alle G├Ąrten m├╝ssen unbedingt durchforstet werden, einen Fu├čwegrand gibt es f├╝r sie nicht mehr und Gehorsam schon gar nicht. Emma ist im Flegelalter. Obwohl es in dieser Situation sch├Âner ist, sie durch die Felder toben zu lassen, beschloss ich, Disziplin an der Leine, an etwas st├Ąrker befahrenen Strassen zu ├╝ben, was Emma nur ungern ├╝ber sich ergehen lie├č, zumal Pia ohne Leine mitlaufen durfte. Langsam n├Ąherten wir uns der stark befahrenen Bundesstra├če, hier durfte auch Pia nicht mehr frei laufen.
Da sah ich pl├Âtzlich auf dem Radweg einen kleinen wei├čen Spitz, der unsicher hin und her lief und wohl vorhatte, die breite Stra├če zu ├╝berqueren. Ich dachte sofort an Toby, ihn trafen wir manchmal auf unseren Spazierg├Ąngen, aber der durfte nie alleine raus, seine Leute verg├Âtterten den kleinen B├Ąren. Pia und Emma halfen mir, Toby anzulocken, er folgte uns, lie├č sich aber nicht anfassen. Erst in einer Seitenstra├če gelang es mir, Toby ans Halsband zu fassen und Pias Leine einzuhaken. Ich hoffte, dass er mich zu seinen Leuten bringen w├╝rde, die irgendwo in unserer Siedlung wohnen mussten, aber nichts dergleichen. In einem kleinen K├Ąseladen am Strassenende erfuhr ich Tobys Adresse und machte mich sofort auf den Weg, es war nicht weit. Auf mein Klingeln machte keiner auf - bestimmt wurde Toby schon von seinen Leuten gesucht. Aber was war das? Aus dem Garten sauste ein wei├čer Spitz von innen zur Haust├╝r und fing f├╝rchterlich an zu bellen - der Toby!!! Aber wen hatte ich da an der Leine??? Da wir in einem Kurgebiet wohnen, ist es in den letzten Jahren h├Ąufiger vorgekommen, dass Hunde kurz vor dem Reiseziel einfach ausgesetzt werden, weil sie nicht mit in die Ferienwohnung d├╝rfen. Oh weh - das bedeutete: zum Ordnungsamt, einen Fundschein besorgen, einen Termin mit dem Tierheim machen, lange Erkl├Ąrungen, weil alles so unendlich kompliziert bei den Beh├Ârden ist und einen dritten Hund zu Hause, den ich gar nicht wirklich kannte und eigentlich auch nicht wollte. Was w├╝rde mein bester Ehemann der Welt nur dazu sagen?
Fundhund Chico
Es n├╝tzte alles nichts, w├╝rde ich den Kleinen laufen lassen, k├Ânnte er ├╝berfahren werden und um 17.00 Uhr erreichte ich bei den ├ämtern eh nichts mehr.

Ich bummelte langsam nach Hause, als in unserer Stra├če ein fremdes Auto neben mir hielt und ein Mann mit gebrochenem Deutsch zu mir sagte: "Warum du haben drei mal Hund? Du mich geben wei├če Chico!" Nein!!! "Ich geben Sohn die wei├če Chico!" Nein!!! Auf der Beifahrerseite stieg eine Frau aus, die mir erkl├Ąrte, dass dieser kleine Spitz Chico hie├č und ihrem Sohn geh├Ârte, der vor kurzer Zeit am Ende unserer Stra├če eingezogen war. Da der Hund sich freute, diese Frau zu sehen, gab ich ihn mit. Kurz darauf kam ein junger Mann um die Ecke und fragte ganz besorgt, ob ich einen wei├čen Spitz gesehen h├Ątte, die ganze Familie w├╝rde schon danach suchen. Kleine Nachbarsm├Ądchen hatten das Gartentor ge├Âffnet, um mit Chico "Eisb├Ąr Knut" zu spielen.
Alles ist gut ausgegangen und unsere Fellschnuten haben einen neuen Freund, der nur f├╝nf H├Ąuser weiter wohnt.



Paul und die M├Ądels
Montag | 2008-06-23 | 21:56

Zwei Wochen mussten Pia und Emma auf ihre kleine Freundin Lilly verzichten, weil sie in Urlaub gefahren war. Auf unseren Spazierg├Ąngen wollte Pia immer in die Stra├če einbiegen, in der Lilly wohnt: "Lilly ist gar nicht zu Hause." versuchte ich Pia zu tr├Âsten. Traurig schaute sie mich an und trottete hinter mir her.
Endlich kam der ersehnte Anruf: "Wir sind wieder da!" Noch am selben Nachmittag erz├Ąhlte ich unseren Hunden, dass die Lilly wieder zu Hause ist. Pia legte den Kopf schief und lief zur T├╝r, w├Ąhrend Emma nicht so recht verstand, um was es eigentlich ging. Als Neuling in der Gruppe verband sie nicht die tiefe Innigkeit mit Lilly, aber etwas Spannendes passierte jetzt. Wir machten uns zur Teezeit auf den Weg. Pia sauste um die H├Ąuserecken, sie kennt den Weg zu Lilly genau.
Aber was war das??? Am Gartenzaun stand ein gro├čer Golden Retriever. Pia schaute mich fragend an, das war doch nicht ihre liebe Lilly? Emma, die immer Angst vor ihren gro├čen Artgenossen hat, weil diese h├Ąufig so ungest├╝m spielen, zog ihren Schwanz ein und wollte auf den Arm. Ich erkannte den dicken B├Ąren, es war Paul, der Hund vom Bruder von Lillys Hundepapa. Paul ist ein ganz ruhiger Vertreter, er liebt kleine Hunde. Anl├Ąsslich eines Fu├čballspiels w├Ąhrend der EM trug Paul ein Halstuch mit den Farben der deutschen Flagge und hatte seine geliebte Pl├╝schente in der Schnauze. Er sah nicht wirklich gef├Ąhrlich aus, eher wie ein Riesenbaby.
Paul und die M├Ądels
Endlich kam mit einem lauten Jauler auch Lilly an den Zaun. Die Wiedersehensfreude war enorm. Paul schaute dem Gewusel zu seinen F├╝├čen erstaunt zu, nur sein buschiger Schwanz wedelte langsam hin und her. Beim gemeinsamen Toben im Garten verlor Emma ihre Angst vor Paul, sie n├Ąherte sich vorsichtig und legte sich ergeben auf den R├╝cken, f├╝r Paul ein Anlass, die kleine Maus zu beschnuppern und ihr freiwillig seine Ente zu ├╝berlassen. Emma war begeistert und w├Ąhrend Pia mit Lilly durch den Garten rannte, tauschte sie mit Paul kleine Z├Ąrtlichkeiten aus. Ein Fotoshooting durfte nicht fehlen und so kann ich im Fotoblock einen stolzen Paul mit seinen kleinen M├Ądels zeigen. Die Ente musste mit aufs Foto, Paul gab sie nicht her.



Fussball EM
Mittwoch | 2008-06-18 | 10:16

Vorgestern war es soweit, Deutschland spielte in der EM gegen ├ľsterreich. Unser Hundepapa wollte sich nat├╝rlich das Spiel anschauen, aber wir M├Ądels, einschlie├člich unserer Hundemama, sind nicht so wirklich Fu├čballfans - sorry!
Nachdem wir mehrfach versucht hatten, unseren Papa vom Spiel abzuhalten und sich lieber um uns zu k├╝mmern, beschloss unsere Mama, einen Abendspaziergang mit uns zu machen - welche Freude!!! Schlie├člich sollten wir unseren "Herrn" nicht weiter nerven. Was war nur auf den Stra├čen los? Keine Autos, keine Hundefreunde, keine Menschenseele zu sehen, wir konnten nach Herzenslust springen und toben - ist denn dieser Fu├čball sooo was Tolles?
W├Ąhrend wir uns auf dem verwaisten Fu├čballplatz in unserer Siedlung vergn├╝gten, fiel f├╝r Deutschland das erste Tor - bravo! Nach unserem ausgiebigen Gang mussten wir ein Bad ├╝ber uns ergehen lassen, wir waren v├Âllig eingestaubt. Dann machten wir es uns im Sofa bequem und tr├Ąumten von neuen Abenteuern, die mit Fu├čball nicht wirklich was zu tun hatten. F├╝r uns steht fest - Fu├čball ist M├Ąnnersache!



Das Gro├če Meer
Freitag | 2008-06-13 | 20:44

Gerade hatten wir uns an das hei├če Wetter gew├Âhnt und ├╝berlegt, es w├Ąre sch├Ân, wenn es den ganzen Sommer so bliebe. Aber der Wettergott schwenkte mal wieder um, starker Wind schob graue Wolken vor sich her. Unser Dienst lie├č es zu, dass wir fr├╝her nach Hause gehen konnten und so planten wir einen Ausflug zum "Gro├čen Meer". Eigentlich ist es ein gro├čer Binnensee und zwar der gr├Â├čte in Ostfriesland. Segler, Surfer, Camper und andere Freizeitler treffen sich hier zum Verweilen. Ob es auch ein Paradies f├╝r Hunde war? Oder trafen wir nur auf die schon bekannten Hundeverbotsschilder? Einen Versuch war es wert!
Pia und Emma am Gro├čen Meer
Wir hatten Gl├╝ck, Pia und Emma durften ausgelassen ├╝ber die Wiesen toben und die Wellen an der kleinen Kaimauer bestaunen. Sie lie├čen sich mit Vergn├╝gen den Wind durchs Fell wehen und schauten verwundert den Surfern zu, die auf dem Wasser an ihnen vorbeisausten.
Auch hier am Meer gab es verbotene Zonen, in denen unsere Vierbeiner nicht erlaubt waren, dazu geh├Ârte der Sandstrand f├╝r Kinder und das Naturschutzgebiet, wo die Bodenbr├╝ter jetzt ihre Jungen aufziehen. Kein Problem, es gab genug andere Stellen f├╝r uns, obwohl ... bestimmt h├Ątten Pia und Emma gerne die kleinen Pieper genervt oder den Kindern den Sand um die Ohren gebuddelt. Wir wanderten auf der anderen Seite des Meeres entlang und schmunzelten ├╝ber die lustigen Namen, die auf den kleinen Segelbooten und Katamaranen standen, w├Ąhrend unsere Flusenmonster ├╝berlegten, wie sie wohl am Besten ohne nasse F├╝├če zu bekommen, an die M├Âwen herankamen, die auf den Wellen schaukelten.



Hundekot und Plastikt├╝te
Dienstag | 2008-06-10 | 23:32

Liebe Hundefreunde, das sch├Âne Wetter lockt uns Hundebesitzer mit Sicherheit h├Ąufiger und l├Ąnger in die Natur als an anderen Tagen. Auch Pia und Emma genie├čen nach einem schw├╝lwarmen Tag die abendlichen Spazierg├Ąnge in die bunten Felder. In unserer Siedlung gibt es an einem kleinen Kanal einen Wanderweg und einen Kinderspielplatz mit anliegender Fu├čballwiese. Viele Hundebesitzer treffen sich hier zu einem Bummel; einerseits ist es nett, wenn die spielenden Kinder zu den Hunden kommen und mit ihnen tollen, anderseits geben die Hinterlassenschaften der Hunde immer wieder Anlass zu gro├čem ├ärger. Eine Mutter machte sich die M├╝he, mit Eimer und Schaufel bewaffnet Hundehaufen einzusammeln und man staune, ihr 10l Eimer reichte nicht aus, um den ganzen Dreck "nur" auf dem Spielplatz einzusammeln!!! Pfui Teufel - da ist es ja kein Wunder, dass Hundebesitzer so verp├Ânt sind. Ist es sooo schwer, eine kleine T├╝te mitzunehmen und die Kothaufen vom eigenen Hund aufzusammeln?
Nun haben unsere Stadtv├Ąter einen Beschluss verfasst; am Spielplatz gibt es einen Beh├Ąlter mit Kotsammelt├╝ten und den dazugeh├Ârenden Abfalleimer. Man sollte meinen, dass das Ganze eine einfache Sache ist - weit gefehlt!!! Noch immer findet man unsch├Âne, meistens gro├če Haufen, die den Sand und die Wiesen verunstalten.
Viele Hundebesitzer nehmen das Angebot der T├╝ten an, aber - ist es erforderlich, das nun ├╝berall, am Stra├čenrand, auf dem Spielplatz, am Kanal zwischen ruhenden Enten und auf der gro├čen Wiese h├Ąssliche schwarze Hundet├╝ten liegen? Klar, es ist nicht angenehm, eine T├╝te mit lauwarmen matschigem Hundekot in der Jackentasche zu kneten, aber es ist noch unangenehmer, die sich vermehrenden Plastikt├╝ten, die ja leider nicht vergehen, in der Natur zu sehen. Ganz langsam schleicht sich bei mir der Gedanke ein: Ist es nicht besser, die Augen aufzumachen, um nicht in einen unangenehm stinkenden Haufen zu treten, der immerhin nach ein paar Regenf├Ąllen vergangen ist, als den Anblick dieser fiesen T├╝ten zu ertragen???
Damit m├Âchte ich auf keinen Fall sagen, dass ich es bef├╝rworte, wenn Hundefreunde ihre Vierbeiner auf Kinderspielpl├Ątzen Gassi f├╝hren. Aber ein kleines bisschen Miteinander w├╝rde doch das Zusammenleben deutlich vereinfachen - oder??? Schaut Euch bitte die Fotos in meinem Fotoarchiv zu diesem Thema an. Ich freue mich ├╝ber eure Kommentare.



Tag des Hundes
Montag | 2008-05-26 | 12:38

Gestern am Sonntag fand bei uns der "Tag des Hundes" statt. Der hiesige Hundeverein lud alle Hundebesitzer und solche, die es werden wollten, zu einem Spa├čtag ein. Nat├╝rlich durften wir bei so einer Veranstaltung nicht fehlen. Schon am Eingang merkten wir, dass unsere beiden "M├Ąuse" zu den kleinsten geh├Ârten. W├Ąhrend Pia gerne Schnupperkontakt zu den gro├čen Gesellen aufnahm, bemerkten wir schnell, dass f├╝r die noch junge Emma so viele gro├če Hunde der pure Stress bedeuteten. ├ängstlich hielt sie sich an unserer Seite.
Auf der Freilaufwiese tummelten sich Golden Retriever, Doggen, Podencos, Mastiffs und Doberm├Ąnner. Alle hatten ein gutes soziales Verhalten, aber wir trauten uns nicht, unsere Kleinen dort rennen zu lassen. Ein ungewollter Tritt von einer ├╝berm├╝tigen jungen Dogge h├Ątte bei Pia und Emma gro├čen Schaden anrichten k├Ânnen. Leider hatte der Veranstalter vers├Ąumt, ein gleichwertiges Gel├Ąnde f├╝r Welpen und Kleinhunde zur Verf├╝gung zu stellen, denn als unsere Beiden einen kleinen Spitz, zwei Welpen mittelgro├čer Rassen und einen Chihuahua entdeckten, h├Ątten sie gerne ausgelassen mit ihnen getobt, was unter gegebenen Umst├Ąnden nur eingeschr├Ąnkt an der langen Leine m├Âglich war.
Wir schauten beim Agility zu und beim Hundewettlauf. "Lobhuldigungen" ├╝ber die allzu tollen Hunde wurden mit anderen Hundebesitzern ausgetauscht. Dann hatte ich die Idee, unsere Beiden doch auch beim Hundewettlauf anzumelden - warum nicht???
├ťber eine Strecke von 100 Metern sollten die Kleinen zu uns laufen und haben es mit Bravur gemeistert. Pia ist die Strecke in 12,1 Sekunden gelaufen und erreichte von 6 Teilnehmern der kleinen Rassen den zweiten Platz. Emma verstand nicht so recht, was man von ihr wollte, sie blieb brav bei der Frau sitzen, die sie festhielt, bis Pia zu Ende gelaufen war. Erst als ich ihr auf der Rennstrecke entgegen kam und laut ihren Namen rief, spurtete sie los und schaffte die Strecke in 12,3 Sekunden. Alle Teilnehmer hatten ihren Spa├č und wir wurden lachend beklatscht.
Nach der Veranstaltung g├Ânnten wir uns noch einen Spaziergang im unweit gelegenen Moor. In absoluter Ruhe wanderten wir ├╝ber Bohlenwege an wehenden Wollgraswiesen und gluckerndem Moor vorbei. Am Moorcafe' konnte Emma zum ersten Mal H├╝hner und Ziegen bestaunen, die ihr weniger Angst machten, als ihre gro├čen Artgenossen



Badetag
Samstag | 2008-05-24 | 18:18

Ab und zu muss es trotz absolutem Widerwillen sein, dass f├╝r Pia und Emma die Wanne f├Ąllig wird. Das zurzeit von uns gewollte, sonnige trockene Wetter bringt nun mal viel Staub auf unsere Feld- und Wanderwege. Unsere beiden Haselm├Ąuse st├Ârt es ├╝berhaupt nicht, sich dort zu jagen, ├╝berkugeln und zu w├Ąlzen.
Zu Hause angekommen, sieht unsere Emma dann nicht mehr wei├č, sondern "stra├čenk├Âtergrau" aus. Bei Pia f├Ąllt der Staub nicht auf, aber auch ihr Fell ist ganz stumpf.
Der Gedanke, dass sie sich zur Schlafenszeit gem├╝tlich ans Fu├čende in unser Bett legen, l├Ąsst unangenehm juckende Gef├╝hle in mir aufkommen und dann gibt es kein Pardon.
Wie unterschiedlich sich doch die Beiden verhalten. Zwar kriechen Beide in sich zusammen, wenn ich im Bad das Wasser laufen lasse und auch das Einseifen und abduschen gleicht sich, aber dann ist bei Beiden alles anders. Pia wird zur wahren Furie, wenn ich sie trocken rubble, sie keift, knurrt und w├╝rde am Liebsten das Handtuch zerfetzen. Anschlie├čend jagt sie durch die Wohnung, bellt und scheuert sich seitlich gelegt auf dem Teppich. Emma genie├čt wohlig grunzend das Trocknen, l├Ąuft schnell zum Sofa und w├╝hlt sich dort in eine Decke, um die unangenehme N├Ąsse aus dem Fell zu vertreiben. Aber dann spielen beide "Wilde Sau"! Das "b├Âse" Handtuch wird zum Opfer. Wir spielen fangen und zotteln, unsere sonst so lieben Hunde lassen den Terrier raush├Ąngen und zerfleischen ihre Handtuchbeute.
Pia und Emma k├Ąmpfen mit dem
Handtuchmonster
F├╝r Pia war der Spa├č immer vorbei, wenn ich das Handtuch zum Vortrocknen auf die Leine geh├Ąngt habe, bei Emma war es noch lange nicht der Fall. Sie sprang laut bellend an der W├Ąschespinne hoch, bis sie den ├ťbelt├Ąter erwischt hatte und ihm noch mal zeigte, wer hier das Sagen hat.
Letzen Endes siegte die M├╝digkeit und unsere beiden M├Ąuse schlabberten ihren Napf leer, um sich dann wohlig seufzend in ihre Decken zusammen zu rollen und vom schlimmen Handtuchmonster zu tr├Ąumen.
Ich habe versucht, von dem ganzen Spiel ein paar Fotos zu machen, leider sind die Meisten verwackelt, aber ich will sie euch trotzdem nicht vorenthalten. Viel Spa├č beim Schauen.



Der Hundepool
Mittwoch | 2008-05-14 | 9:49

Hallo Leute, heute melden sich mal Pia und Emma. Uns ist etwas Merkw├╝rdiges passiert. Unsere Dosen├Âffner sind mit uns in einen Baumarkt gefahren - keine Ahnung, was das ist??? Sie sprachen von Teichpflanzen. Brav sind wir mit durch die G├Ąnge und den Au├čenbereich gelaufen. Herrchen hat dann auch ein paar Pflanzen gefunden - ob wir die abrupfen d├╝rfen???
Frauchen hatte eine andere Idee, sie wollte uns eine Badeschale kaufen - puhhhh, das konnte nur etwas Unangenehmes bedeuten, denn baden m├Âgen wir Beide nicht gerne.
Irgendwo in den meterlangen Regalen fand unsere Liebste dann, was sie suchte - das war nicht gut. Fr├Âhlich erz├Ąhlte sie unserem Papa, dass sie im Internet oft gesehen hatte, wie unsere Hundefreunde fr├Âhlich in einem Hundepool badeten, und so das allzu warme Wetter besser aushalten konnten.
Jaaa, es war sehr warm, aber Wasser - au├čer zum Trinken????? Zu Hause angekommen f├╝llte Mama die gro├če Schale mit Wasser und schmiss unsere geliebten B├Ąlle ins feuchte Nass. So was Dummes, wir h├Ątten gerne mit unseren Flummib├Ąllen gespielt und nun lagen sie im Wasser. Frauchen s├Ąuselte und quietschte vor Vergn├╝gen - warum das Ganze!?!?!!?! Wir h├Ątten gerne unser Spielzeug wieder und zwar ganz ohne Hundepool und Wasser. War wohl nichts - tut uns Leid liebe Hundemama - wir verstehen, dass es gut gemeint war, aber Wasser ist etwas gegen den gro├čen Durst und nicht um die F├╝├če nass zu machen.



Kurzurlaub im Harz
Sonntag | 2008-05-11 | 19:56

Im Mai beschlossen wir, ein paar Tage im Harz zu verbringen. F├╝r unsere Emma sollte es der erste Urlaub und somit auch ein kleiner Test sein, wie wir mit zwei Hunden in einem Hotel klar kommen.
Die etwa 4st├╝ndige Autofahrt klappte mit entsprechenden Pausen prima. Im Hotel wurden unsere Beiden mit "Hallo" empfangen, sie waren gerne gesehene G├Ąste. Das sonnige Wetter lockte uns zu einem Spaziergang in die kleine Stadt. Pia und Emma waren ganz aufgeregt, sooo viele neue D├╝fte. Wir bekamen gleich die h├╝gelige Landschaft zu sp├╝ren, es ging immer auf und ab, f├╝r uns "Flachlandtiroler" ganz sch├Ân beschwerlich. Klar, dass wir uns mit einem dicken Eis im St├Ądtchen belohnen mussten. Am lauwarmen Abend machten wir noch eine Spritztour zur Okertalsperre und beendeten so unseren ersten Urlaubstag.
Rapsfeld im Harz
Das Wetter meinte es gut mit uns und so folgten wir einem Hinweis, uns den Park der Liebesb├Ąnke anzuschauen. In dem etwa 10 km langen Rundweg durch W├Ąlder und Seenlandschaften standen viele verschiedene B├Ąnke, auf denen man ausruhen und die wundersch├Âne Landschaft genie├čen konnte. Seilbahnen schwebten ├╝ber unseren K├Âpfen, aber wir lie├čen uns nicht verf├╝hren und wanderten weiter durch Berg und Tal. Wir bestaunten auf unserem Wegeine Stabholzkirche, die nach norwegischem Vorbild erbaut wurde. Ein kleines Gasthaus am Ende des langen Weges lud alle Wanderer zu einem k├Âstlichen Mittagessen ein. Mit Blick auf einen See konnte man Forellen oder Schnitzel mit Pilzen und Kr├Ąutern aus den heimischen Feldern genie├čen.
Wir besuchten ein Aboretum, einen Urwald, in dem B├Ąume aus aller Welt standen; Mammutb├Ąume, seltene Pinien und fremde Rhododendren. Nat├╝rlich durfte ein Besuch in der Altstadt Goslars und der Kaiserpfalz nicht fehlen. Kleine Bistros in alten Fachwerkh├Ąusern verf├╝hrten zu einem leckeren Essen und einer guten Tasse Kaffee. In Torfhaus bestaunten wir den Brocken. Kein Geld der Welt h├Ątte uns ermutigen k├Ânnen, den h├Âchsten Berg des Harzes zu bezwingen. Auch die Brockenbahn, die uns hinauf gebracht h├Ątte, damit wir wieder ins Tal wandern, lockte uns nicht. So aus der Ferne sah es sehr sch├Ân aus. W├Ąhrend Pia alle Wanderungen mit Bravur absolvierte, mussten wir die kleine Emma ab und zu in einen Rucksack setzen, damit sie sich erholen konnte, aber sie ist ja auch erst vier Monate alt und wir wollten sie nicht ├╝berfordern. Unseren letzten Tag verbrachten wir bei 25 Grad am Steinhuder Meer. Gut erholt, aber mit heftigem Muskelkater in den Waden traten wir die Heimreise an. Unsere Haselm├Ąuse verhielten sich in jeder Situation ganz toll und nun ├╝berlegen wir, wohin uns unser Sommerurlaub f├╝hrt.



Unser Ausflug nach Bad Zwischenahn
Dienstag | 2008-04-29 | 10:00

In der letzten Woche mussten wir uns von unserem alten Auto verabschieden, weitere Reparaturen waren nicht mehr m├Âglich. Wenn M├Ąnner ein neues Auto bekommen, sind sie oft wie gro├če Kinder. Da wird gestaunt, gepackt und poliert und dann ein Ziel ausgesucht, denn der Wagen muss mal richtig ausgefahren werden.
Wir nutzten den sonnigen Tag, um einen Trip nach Bad Zwischenahn zu machen. Mit unseren Hundekindern wollten am Zwischenahner Meer spazieren gehen. Wir fanden einen Parkplatz ganz in der N├Ąhe des Sees, der - man staune - kostenfrei war. Vor uns in der Sonne blinkte die riesige Wasserfl├Ąche und in der Ferne sahen wir die ersten Segelboote. Eine kleine F├Ąhre lud zu einer ├ťberfahrt ein, aber wir wollten lieber mit unseren Hunden am See endlang wandern. Hinweiskarten sagten, man k├Ânne das gesamte Gew├Ąsser umrunden, zu Fu├č war es allerdings zu weit.
Wir entschieden uns f├╝r eine kleine Route - links rum und los. Bereits nach etwa 50 Meter endete der Weg an einem Bootssteg und f├╝hrte zur├╝ck zum Parkplatz, hm - dann mussten wir halt rechts rum laufen. Der Weg f├╝hrte in einen Wald, wir entfernten uns immer mehr vom Wasser, hofften aber, dass es nur ein kurzes St├╝ck war. Dann sahen wir in der Ferne auch schon einen kleinen Steg ins Wasser ragen, dort wollten wir Rast machen. Weit gefehlt - am Anfang des Weges stand: PRIVAT, Durchgang verboten!
Diese Schilder sahen wir alle hundert Meter, wir mussten brav auf dem Waldweg bleiben. Zus├Ątzlich bemerkten wir die Hinweise der Hundebesitzer: HIER WACHE ICH! Nee, darauf hatten wir keine Lust. Einem dieser Wachhunde sind wir begegnet, der dicke alte B├Ąr entpuppte sich als freundlicher Vertreter seiner Rasse.
Einen ausgiebigen Spaziergang am Ufer eines Sees hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt - nun war es ein langer Waldspaziergang geworden. Als wir dann in einem kleinen Cafe' f├╝r ein St├╝ckchen Kuchen und zwei Kaffee einen Wucherpreis bezahlen mussten, stand f├╝r uns fest, dass wir hier nicht so schnell wieder einen "Boxenstopp" machen wollten.



Der gerettete Zaunk├Ânig
Samstag | 2008-04-26 | 01:11

In der Nacht hatte ein kr├Ąftiges Gewitter getobt, aber heute strahlte die Sonne wieder vom Aprilhimmel. Pia und Emma hielt nichts mehr im Haus, sie wollten in den Garten, aber zuerst wollte ich einen Kaffee trinken und zwei hungrige Kater, die von ihren n├Ąchtlichen Streifz├╝gen nach Hause gekommen waren, warteten auf ihr Fr├╝hst├╝ck.
Ein leises "Klong" lie├č uns alle aufhorchen, was war das? Ich lief zur gro├čen Terrassent├╝r und dann ich auch schon die Bescherung: Ein kleiner Zaunk├Ânig war gegen die Scheibe geflogen und lag nun nach Luft ringend auf dem R├╝cken vor der T├╝r. Oh Schreck!!! Schnell nahm ich den kleinen Kerl in die Hand, bevor meine vier Rabauken zugreifen und dem Piepmatz das letzte bisschen Leben aushauchen konnten.
Vorsichtig untersuchte ich die Fl├╝gel und die zarten Beinchen von dem winzigen Pieper, es schien nichts gebrochen zu sein. Nur benommen war er, der Kopf schien einiges abbekommen zu haben. Ich setzte den Vogel auf einen Baumstamm und wollte ihn beobachten, aber die Rechnung ging nicht auf, unser Merlin hatte es gesehen und schlich sich, gefolgt von Perser Mootchou, von hinten an. Das hier war in ihren Augen viel besser, als langweiliges Dosenfutter.
Der kleine Zaunk├Ânig
Pia und Emma jaulten am Zaun, weil sie nicht zu mir konnten. Sie wollten so gerne das kleine V├Âgelchen jagen. Pia lie├č ich einmal kurz schnuppern, Emma traute ich nicht so ganz, sie war zu aufgeregt, aber sp├Ąter durfte sie den Vogelduft an meiner Hand aufnehmen.
Nun musste ich meine vier J├Ąger austricksen. Ich nahm den Zaunk├Ânig noch mal hoch und schlich durch die vordere Haust├╝r davon. Hier im Vorgarten setzte ich ihn in eine kleine versteckte Tanne. Vom Wohnzimmerfenster aus konnte ich nun den Vogel beobachten, w├Ąhrend meine Fellschnuten im hinteren Garten weiter nach ihrer Beute suchten. Es dauerte etwa eine Viertelstunde, bis der kleine Pieper sich berappelt hatte und anfing, sein Gefieder zu ordnen. Eine Sekunde nicht hingeschaut und dann war er genauso pl├Âtzlich verschwunden, wie er aufgetaucht war. Gl├╝ck gehabt, kleiner Ungl├╝cksrabe!



Dog Dancing
Samstag | 2008-04-19 | 18:39

Im nahe gelegenen Supermarkt wurden in dieser Woche besondere Extras f├╝r unsere vierbeinigen Freunde angeboten. Obwohl unser Bestand an Hunde und Katzenzubeh├Âr ausreichend war, musste ich doch mal schauen, ob es nicht eine Kleinigkeit gab, die ich meinen brav zu Hause wartenden "Damen" mitbringen konnte. Pl├╝schknochen, Tennisb├Ąlle und Kuscheltiere gab es genauso viele, wie Pf├Âtchendecken, Schlafh├Âhlen und Halsb├Ąnder.
Mein Blick fiel auf ein f├╝rchterliches Gummihuhn. Dieses gab es in drei Gr├Â├čen. Ich fand es absolut h├Ąsslich mit seinem aufgerissenen Schnabel und eigentlich unw├╝rdig f├╝r meine beiden H├╝bschen zu Hause. Noch schlimmer war der Urschrei, den dieses Untier ausstie├č, wenn man ihm auf den Bauch dr├╝ckte. Aber - so was hatten wir noch nicht! Da der Preis nicht allzu hoch war, nahm ich eines dieser H├╝hner mit nach Hause.
Pia und Emma erwarteten mich sehns├╝chtig. Sie erschraken schon sehr, als ich ihnen das qu├Ąkende Gummihuhn vor die F├╝├če warf, aber Angst hatten sie nicht. Durch die offene Terrassent├╝r wurde der neue Spielkamerad in den Garten entf├╝hrt und m├Ąchtig durchger├╝ttelt. Dann ging eine wilde Hatz los, die mich ein bisschen an Dog Dancing, aber auch ein bisschen an fliegende Hunde erinnerte. Auf alle F├Ąlle lohnte es sich, die Camera zu z├╝cken und ein paar wilde Fotos zu schie├čen.



Waldeslust!!!
Mittwoch | 2008-04-16 | 22:04

Eine Woche musste unsere kleine Emma unter den Folgen ihrer Impfauffrischung leiden. Es ging ihr nur schlecht, der Magen st├╝lpte sich um und sie hatte zu nichts Lust.
Wir waren sehr froh, dass sie am Wochenende ihren alten Schalk wieder fand und fr├Âhlich den Garten umbuddelte. Am Samstag wollten wir Emma einen Erholungsspaziergang mit frischer Waldluft bieten und fuhren zum L├╝tetsburger Forst.
Pia ist ja schon ein "alter Hase" was Waldg├Ąnge anbetrifft, sie liebt die weichen Sandwege, w├╝rde aber nie durchs Unterholz laufen, denn unsere Prinzessin mag es nicht, wenn Bl├Ątter oder kleine ├äste in ihrem Fell h├Ąngen bleiben. Emma blieb erst mal staunend stehen, als wir sie am Waldparkplatz aus dem Auto lie├čen. Vorsichtig lief sie am Wegesrand, schnupperte die neue Umgebung ab und dann ging es los:
Emma und Pia im Wald!
Wie ein ge├Âlter Blitz raste sie durch die trockenen Bl├Ątter, schnappte Tannenzapfen und buddelte im weichen Waldboden: "Such die Maus!" Pia staunte nicht schlecht!
Jeder andere Waldbesucher wurde ├╝berschw├Ąnglich begr├╝├čt, egal ob er zwei oder vier Beine hatte. Emma war nur gl├╝cklich. L├Ąchelnd bewunderten wir ihren Lebensmut, ihre unb├Ąndige Freude am Unbekannten und wieder einmal mussten wir feststellen, wie sch├Ân es ist, zwei gleiche und doch so unterschiedliche Hunde zu haben.
Zu unserer Freude lie├č Pia sich vom ├ťbermut der kleinen Emma anstecken und machte letzten Endes mit. Sooo schlimm war es wohl nicht, wenn Frauchen ab und zu mal einen zwickenden Zweig aus dem Fell zupfen musste, es tat ja gar nicht weh, man staune! So kann Pia von der flippigen Emma sicher noch eine Menge lernen.



Hundespielplatz
Mittwoch | 2008-04-09 | 23:32

Seit Monaten wird ganz in unserer N├Ąhe die Umgehungsstrasse vom Ortseingang unseres St├Ądtchens Norden bis zum Hafen in Norddeich gebaut.
Riesige Baumaschinen pfl├╝gen sich durch hohe Sandberge, Bagger rei├čen die einst so gr├╝nen Weiden auf, Entw├Ąsserungskan├Ąle werden aufgestaut, damit ├ťberg├Ąnge gebaut werden k├Ânnen. Die ganze Woche erf├╝llt tosender L├Ąrm die sonst so ruhige Landschaft.
Ganz anders ist es dann am Wochenende. Die vielen Maschinen stehen still am Rande der Baustelle. Wie Urweltmonster warten sie auf den n├Ąchsten Einsatz. F├╝r Spazierg├Ąnger, und besonders Hundebesitzer sind die Wochenenden die Zeit, in der sie ganz ungest├Ârt die Ruhe genie├čen und auf dem langen Sandband in Richtung Norddeich wandern k├Ânnen. Hier st├Ârt kein Auto oder Radfahrer unsere vierbeinigen Freunde. Ohne Leine oder sonstige Zw├Ąnge k├Ânnen die Hunde ├╝ber H├╝gel rennen oder tiefe L├Âcher im noch weichen Sand buddeln. W├Ąhrend Hunde aller Gr├Â├čen sich spielend jagen, halten ihre Besitzer einen kleinen Plausch, w├╝nschen sich ein sch├Ânes Wochenende und wandern weiter.
Hundebesitzer und Fellschnuten sind sich einig: Diese Spielstra├če k├Ânnte immer bestehen bleiben! Doch die Wirklichkeit wird uns in allzu naher Zukunft einholen und dann rasen die Autos durch diese vertrauten Felder, um noch schneller an ihr Urlaubsziel zu kommen.



Reise nach Leer
Sonntag | 2008-04-06 | 20:14

Heute am Sonntag war es soweit. Wir fuhren mit unseren Hunden nach Leer, wir hatten eine Einladung von Gertrud bekommen. Momo und Maya wollten Pia und Emma kennen lernen.
Maya war von so viel "Kinderkram" am Anfang nicht so begeistert und knuffelte die kleine Emma an. Da wir aber f├╝r die beiden netten Gesellen einen neuen, ihrer geliebten B├Ąlle in unserer Tasche hatten, war der Bann schnell gebrochen. Als Gertrud dazu ein paar Leckerchen spendierte, war die Welt wieder in Ordnung. W├Ąhrend wir es uns bei einer Tasse Tee und leckerer Torte gut gehen lie├čen, erkundeten unsere Vier Haus und Garten.
Da Gertrud ja in Sachen B├╝cher schreiben "ein alter Hase" ist, tauschten wir uns ├╝ber unsere Erfahrungen aus. Es ist gar nicht so einfach, ein Hundebuch zu verlegen.
Pia, Emma und Maya!
Nat├╝rlich durfte ein Fotoshooting nicht fehlen. Es geh├Ârte schon etwas dazu, alle vier Fellschnuten auf ein Foto zu bekommen, aber als Momo wie ein Herrscher ├╝ber drei M├Ądels auf der Sessellehne sitzen durfte, klappte es dann doch noch. Wenn der Fr├╝hling endlich Einzug gehalten hat und wir uns mehr im Garten aufhalten k├Ânnen, sollte dieses Treffen wiederholt werden. Auf diesem Weg ein herzliches Dankesch├Ân an Gertrud und Werner f├╝r ihre Gastfreundschaft. Und, Maya und Momo sind Hunde, die man einfach gerne haben muss!



Wie man kleine Hunde auch nennt
Freitag | 2008-04-04 | 23:55

Als Besitzer kleiner Hunde muss man sich ja manchmal die verr├╝cktesten Benennungen anh├Âren. Dar├╝ber kann man b├Âse sein, es ├╝berh├Âren oder einfach einen Scherz dazu machen und dann beginnt vielleicht sogar ein nettes Gespr├Ąch. Ich h├Ârte schon diverse Beschimpfungen wie: Indische Kampfameise, Trethupe, keifendes Flusenmonster, Asphaltratte oder bei├čender Bettvorleger. Heute traf ich einen Mann, der sich niederbeugte und zu meinen Beiden sagte: "Was seid ihr denn f├╝r kuschelige Schlummerrollen??" Das war doch mal richtig nett. Und so ganz Unrecht hatte der Mann auch nicht, denn die Beiden schlummern zu gerne eingekuschelt in unserem Arm.



Blument├Âpfe
Donnerstag | 2008-04-03 | 20:33

Da geht man als Hundebesitzer in das n├Ąchste Tierartikelgesch├Ąft, um au├čer Futter das eine oder andere sch├Âne Spielzeug f├╝r die Lieben zu erstehen. Inzwischen liegen bei uns Kuscheltiere, B├Ąlle, Trainingsseile, Quietscheknochen und vieles mehr in der Wohnung herum. Mal sind sie unter den Schr├Ąnken verschwunden, pl├Âtzlich tauchen sie wieder auf. Ein altes l├Ąngst verschm├Ąhtes Teil wird auf einmal wieder interessant, wenn der Staubsauger es wieder zum Vorschein bringt.
Aber wozu die ganzen Bem├╝hungen? Gestern bemerkte ich mal wieder, wie einfach ein Hund sich besch├Ąftigen kann. Ich hatte einige Fr├╝hjahrsbl├╝her f├╝r das Terrassenbeet gekauft und die leeren T├Âpfe achtlos auf den Rasen geworfen - genau das war es! Einer dieser kleinen T├Âpfe, aber auch nur einer - wurde zum beliebten Jagdobjekt. Eine ganze Weile jagten Pia und Emma mit ihrer Beute durch den Garten. Die kleine Emma stand Pia in nichts nach. Was sie an Schnelligkeit nicht schaffen konnte, meisterte sie mit kleinen Tricks.



Fortschritte ...
Samstag | 2008-03-29 | 09:21

Wir machen gerade gro├če Fortschritte. Pia akzeptiert Emma immer mehr. Sie f├Ąngt an, die Kleine zu erziehen und in ihre Schranken zu weisen. Daf├╝r darf Emma sich an Pia kuscheln, wenn Ruhezeiten angesagt sind. Pia klaut nicht mehr das Futter von Emma. Am Anfang konnte sie es nicht ertragen, dass Emma noch fra├č und sie nichts mehr hatte.
Inzwischen duldet Pia Emma auf ihrem heiligen Lieblingsplatz, am Fu├čende in unserem Bett.
Pia und Emma
An den ersten beiden Abenden wurde Emma richtig b├Âse zur Seite geknurrt, bis sie fiepend auf dem R├╝cken liegend um Gnade bettelte. Wir schimpften nicht mit Pia, sondern erlaubten ihr ausnahmsweise, eine Etage h├Âher, in unserem Arm einzuschlafen, was sie mit einem wohligen Seufzer zur Kenntnis nahm. Nun wartet Pia schon, dass wir Emma ins Bett heben, weil sie die H├╝rde noch nicht alleine schafft.



Emma ist ein Familienmitglied
Mittwoch | 2008-03-26 | 23:15

Ostern ist vorbei, ich war bei der Z├╝chterin von Emma und habe sie bezahlt. Nun geh├Ârt sie endg├╝ltig zu unserer Familie. Pia sieht dem Ganzen mit gemischten Gef├╝hlen entgegen.
Ich versuche immer, sie als erste zu f├╝ttern, zu streicheln, sie bekommt den besten Platz an unserer Seite, sie darf zuerst das Haus verlassen und wird t├╝chtig gelobt.



Die zweite Woche
Dienstag | 2008-03-25 | 12:10

Wieder rief ich bei der Biewer Z├╝chterin an. Daisy war noch nicht verkauft. Noch mal Diskussionen zu Hause, wieder bat ich um Bedenkzeit. Ich hatte das Gef├╝hl, die Zeit w├╝rde mir davonlaufen und Daisy sei gerade dann verkauft, wenn ich sie haben konnte.
Nach einer weiteren Woche rief die Z├╝chterin bei uns zu Hause an und fragte, ob wir Daisy haben wollten. Diesmal war ich im Dienst und sie sprach mir Herbert. Da sie wusste, wie gerne ich den Hund haben wollte, machte sie uns das Angebot, den Preis etwas niedriger anzusetzen und uns den Hund ├╝ber die freien Ostertage zu ├╝berlassen. Wir k├Ânnten dann in Ruhe schauen, ob Pia mit dem Familienzuwachs einverstanden war.
Ich war begeistert und murrend stimmte Herbert zu. So holte ich die kleine Maus am Karfreitag zu uns. Daisy zeigte Herbert sofort, wie sehr sie ihn mochte. Sie wich ihm nicht von der Seite und nahm die gleiche Schlafhaltung auf Herberts Bauch ein, wie Pia es immer machte.
Pia fand das neue Spielzeug zuerst sehr spannend, merkte dann aber recht schnell, dass sie es mit einer Konkurrentin zu tun hatte. Etwas beleidigt zog sie sich in ihre Schlafh├Âhle zur├╝ck und beobachtete ihren Papa.
Dieser betrachtete den schwarzwei├čen Familienzuwachs auf seinem Bauch und meinte: "Putzig sieht sie ja aus, aber den Namen Daisy mag ich ├╝berhaupt nicht, Emma w├╝rde viel besser passen." Mir w├Ąre in diesem Augenblick jeder Name recht gewesen, ich h├Ârte nur zwischen den Worten heraus, dass man diesen kleinem Hund doch nicht zur Ansicht herholen und nach Ostern wieder fort bringen k├Ânnte.
Mein liebster Ehemann der Welt meinte dann im Scherz, wenn ich ihm meine geliebte Pia schenken w├╝rde, d├╝rfte Daisy alias Emma bleiben.



Daisy
Freitag | 2008-03-21 | 22:10

Ich muss gestehen, ich bin nicht unbedingt ein gro├čer Leser unserer Tageszeitung, aber an einem Samstag Anfang M├Ąrz bl├Ątterte ich den Kurier mal wieder durch und stie├č so auf die Kleinanzeigen. Dort interessieren mich immer die Tierangebote. Ich traute meinen Augen kaum, als ich pl├Âtzlich las: Biewer Yorkshire Terrier zu verkaufen.
Schon seit Wochen st├Âberte ich im Internet auf Biewerseiten, weil ich im Geheimen an eine kleine Freundin f├╝r Pia dachte. Durch unsere Beruft├Ątigkeit muss Pia manchmal einige Stunden auf uns warten und das w├╝rde ihr mit einem Zweithund bestimmt leichter fallen. Unsere Mutter schaut zwar ├Âfter am Tag zu Pia und geht auch mit ihr spazieren, aber manchmal schafft sie es auch nicht.
Ich konnte nicht anders, ich musste die Z├╝chterin anrufen und einen Besichtigungstermin mit ihr ausmachen. Mein lieber Mann war von meiner Idee ├╝berhaupt nicht begeistert. Ihm reicht unsere kleine Pia, seine Prinzessin. Und anschauen wollte er die Welpen auf gar keinen Fall.
Daisy
Nun musste meine Freundin Beate herhalten. Vier Fellb├╝ndel wuselten uns entgegen.
W├Ąhrend ein dicker kleiner R├╝de Beate nicht mehr aus den Augen lie├č, kam eine der H├╝ndinnen auf mich zugewackelt und beknabberte meine Hosenbeine Es war die kleine Daisy. Man nennt es Liebe auf den ersten Blick, genauso war es mir bei Pia ergangen. Dieses Hundem├Ądchen wollte ich haben! Wieder zu Hause schw├Ąrmte ich von der so s├╝├čen Daisy. Herbert rollte nur mit den Augen und lie├č mich reden, er wollte keinen zweiten Hund.



Armer kranker Hund
Sonntag | 2008-03-20 | 20:06

Pias erste L├Ąufigkeit wurde f├╝r die ganze Familie zu einem Problem. Pia war depressiv!!!
Wo war unser kleiner fr├Âhlicher Hund geblieben? Wochenlang schlich Pia auf den Spazierg├Ąngen hinter uns her, sie hatte keine Freude mehr, wenn wir andere Hunde trafen. Auch ihre geliebten Spielsachen wurden nicht mehr beachtet. Selbst ihre beste Freundin Lilly konnte Pia nicht aufmuntern, eher im Gegenteil, sie wurde von Pia verbissen und in ihre Schranken verwiesen. Die arme Lilly verstand ihre kleine Welt nicht mehr. Mit h├Ąngenden Ohren schaute sie uns an und schien sagen zu wollen: Macht doch was, damit Pia wieder fr├Âhlich wird!
Hier half nur noch ein Besuch beim Tierarzt. Ja, ja, die Hormone. Pia war scheinschwanger. Sogar ihr Ges├Ąuge schwoll an, Pia hatte Milch. Da mir gesagt wurde, dass solch eine Depression bei jeder weiteren Hitze wieder kommen kann und sich eventuell sogar noch verschlimmert, beschloss ich, Pia kastrieren zu lassen, denn Hundekinder wollte ich auf keinen Fall aufziehen.
Mein liebster Ehemann der Welt litt mit Pia, genau wie vor vielen Jahren, als bei unserem Sohn eine kleine Operation vorgenommen werden musste. Er sah diesen kleinen Hundek├Ârper in den F├Ąngen eines grausamen Tierarztes, der ihr nur B├Âses wollte. Zu allem ├ťbel begr├╝├čte unser sehr lieber Tierarzt Pia mit den Worten: "Na, kleine Pia, da bist du ja, die Messer sind schon gewetzt, es kann gleich losgehen!!!" Pia hat die OP gut ├╝berstanden und war nach zwei Tagen wieder die Alte.
Pia ist krank ...
Aber da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, waren wir schon vierzehn Tage sp├Ąter wieder in der Praxis. Diesmal w├Ąre es fast schief gegangen. Pia hatte im Feld eine Libelle gefunden und nat├╝rlich attackiert. Das arme Ding wehrte sich und verspritzte ihr Gift in Pias Schnauze.
Eine halbe Stunde sp├Ąter verschlechterte sich Pias Zustand bedenklich. Sie hatte einen anafalaktischen Schock, ihr kleines Herz wollte stehen bleiben, die Atmung wurde immer schw├Ącher. Wie die Feuerwehr rasten wir zum Tierarzt und nur durch schnelles Handel und das richtige Gegenmittel konnte Pia gerettet werden. Der Schreck sa├č uns noch lange in den Gliedern ? und unseren Lieblingsfeldweg mochten wir ewig nicht gehen.

Als Pia sich dann weitere vier Wochen sp├Ąter einen Darmvirus eingefangen hatte und eine ganze Nacht lang spucken musste, reichte es uns langsam. Wieder in der Praxis wurde Pia sofort an den Tropf gelegt, weil ihr kleiner Elektrolythaushalt v├Âllig aus den Fugen geraten war. Einen ganzen Tag lang verbrachte sie in einer vergitterten Box, bis ich sie endlich wieder in die Arme nehmen konnte. Nach allen diesen Strapazen hatten wir wieder eine fr├Âhliche, zu jedem Schabernack aufgelegte Pia, nur unser leeres Portemonnaie weinte noch eine Weile.



Hundefreunde
18:40 | 2008-03-19 | Dienstag

Inzwischen waren unsere Freunde so begeistert von Pia, dass sie sich ebenfalls eine Yorkshireh├╝ndin kauften. Die kleine Lilly und Pia liebten sich vom ersten Augenblick an.
Immer h├Ąufiger treffen wir uns zu langen Spazierg├Ąngen, damit unsere Hundekinder miteinander spielen k├Ânnen. Unseren Hundestrand lieben beide Hunde ├╝ber alles, da ist immer etwas los und die Beiden lernen auch mal ihre gro├čen Artgenossen kennen.

Ab und zu besuchen wir die Wiebke, bei der Pias Bruder Bandit zu Hause ist. Bandit ist immer ganz aus dem H├Ąuschen, wenn er seine kleine Schwester sieht. Er benimmt sich wie ein stolzer Gockel und zeigt sich in seiner ganzen Sch├Ânheit. Wiebke und ich vermuten, dass es nicht unbedingt die Familienbande sind, die Bandit so zu Hochform auflaufen lassen. Bestimmt hat er vergessen, dass er vor langer Zeit mit dieser kleinen Haselmaus an Mutters Brust genuckelt hat.
Pia mit Freundin Lilly
Genauso spannend findet Pia es, wenn wir Ferieng├Ąste mit ihren Vierbeinern beherbergen, dann ist immer was los in unserem Garten und Pia schaut schon morgens wie ein kleiner Spanner durch die Terrassent├╝r der Ferienwohnung, in der Hoffnung, das die G├Ąste ihre Hunde ins Freie lassen. Trotz Verbot tut sie mit lautem Bellen ihren Unmut kund, wenn unsere G├Ąste vielleicht noch ein bisschen schlafen m├Âchten und so fr├╝h noch gar keine Lust auf wuselnde Hunde haben, aber richtig b├Âse war noch keiner, schlie├člich hat man ja Urlaub und das gilt auch f├╝r die Fellschnuten.



Urlaub in D├Ąnemark 2007
Dienstag | 2008-03-19 | 15:36

Im August 2007 starteten wir mit einem Wohnmobil nach D├Ąnemark. Zum zweiten Mal reisten wir mit Hund. Die Vorbereitungen f├╝r Pia ├╝berstiegen alles, was ich mir ausgemalt hatte. Sie ben├Âtigte einen Europass mit allen Impfungen, nat├╝rlich einen Erkennungschip, dazu wollen die Skandinavier eine Tollwutimpfung mit best├Ątigtem Titer, das hei├čt, durch anschlie├čenden Blutuntersuchungstest musste bewiesen werden, dass sie auch wirklich gegen Tollwut immun ist.
Acht Tage vor der Einreise mussten wir Pia noch eine dicke Bandwurmtablette verabreichen und vom Tierarzt best├Ątigen lassen. Dann endlich war sie reisetauglich f├╝r die nordischen L├Ąnder. Manch Weltenbummler w├╝rde Pia um die vielen Stempel im Ausweis beneiden. Auf alle F├Ąlle hat es sich gelohnt, denn unsere kleine Haselmaus erwies sich als wahrer Strandhund, sie konnte gar nicht genug von dem vielen Sand und dem Kilometer langen Strand bekommen. ├ťberall benahm sie sich super, das Reisen mit ihr machte viel Spa├č.
Auch bei anderen Aktivit├Ąten, sei es ein Bummel durch die Stadt, oder das gro├če Westernturnier, auf dem unser Sohn mit seiner Sally startete, oder ein sch├Ânes Essen in einem netten Lokal, wir k├Ânnen unsere Pia bedenkenlos mitnehmen.



Kurzurlaub an der Th├╝lsfelder Talsperre
Montag | 2008-03-17 | 12:00

Im April 2007 fuhren wir mit Pia zur Th├╝lsfelder Talsperre. Es sollte ein Test werden, ob unser Hund sich in einem Hotel und allgemein im Urlaub richtig benahm. Den langen Ausflug am ersten Tag fand sie klasse. Wir unternahmen eine Radtour um den gro├čen Stausee. F├╝r Pia hatten wir einen Fahrradkorb an unsere R├Ąder montieren lassen, damit sie nicht so weit laufen musste. Das fand sie nicht wirklich gut. Kaum hatten wir die Hauptstra├če verlassen, wollte sie durch die Felder und das Moor rennen.
10 km waren f├╝r Pia kein Problem. Selbst als wir eine Rast machten, um unseren l├Ądierten Hinterteilen eine Pause zu g├Ânnen, forderte sie uns bellend auf, endlich "die Hufe zu schwingen" und weiterzufahren. Kaum zu glauben, welch eine Power so ein kleiner Hund hat. Etwas erstaunt war sie allerdings, als wir nach einem ausgiebigen Abendessen in unser Hotelzimmer gingen ? Pia wollte nach Hause und brauchte eine Weile, bis sie verstand, das sie mit uns bleiben musste.



Weihnachten 2006
Sonntag | 2008-03-16 | 17:26

Die Vorbereitungen f├╝r das erste Weihnachtsfest in ihrem Leben verfolgte Pia mit gro├čer Spannung. Sie durfte mit in die Stadt und auf den Weihnachtsmarkt. Tausende Duftmarken von vierbeinigen Artgenossen und die fremden Ger├╝che von gebrannten Mandeln, Bratw├╝rstchen und Brat├Ąpfeln lie├čen Pia ihre anf├Ąngliche Angst vor den vielen Autos und fremden Menschen schnell vergessen. Zu Hause half sie auf ihre Art, die gekauften Dinge auszupacken, um sie dann als Geschenk wieder einzupacken. Pia raste mit Schleifenband durch die Wohnung und zerpfl├╝ckte knurrend die knisternden Papiermonster, die ihr nach dem Leben trachteten.
Dann unterst├╝tzte sie mich beim letzten gro├čen Hausputz vor dem Fest, indem sie den b├Âsen Besen verjagte, der ihre m├╝hsam versteckten Vorr├Ąte unter dem Regal hervorkehrte und zu guter Letzt musste ihre Schlafh├Âhle noch aufger├Ąumt werden. Endlich konnte der Baum ins Zimmer geholt werden. Pia inspizierte die Geschenke, die nach und nach unter den Baum gelegt wurden und passte auf, dass keiner der Kater sich daran zuschaffen machte Die glitzernden Kugeln bestanden Pia zur Liebe im unteren Teil dieses Mal aus Kunststoff und das war gut so, denn einige dieser stibitzten Teile fanden wir beim gro├čen Fr├╝hjahrsputz unter den Schr├Ąnken wieder.

Nach dem Jahreswechsel kam dann der Schnee, den wir uns zum Fest gew├╝nscht hatten. Pia staunte nicht schlecht ├╝ber die wei├če Pracht und raste wie ein Blitz durch den Garten, immer in den Schnee bei├čend. Leider wehrte dieser sich und blieb in dicken Klumpen in Pias Fell h├Ąngen, bis sie wie eine Au├čerirdische aussah. Da half nur ein warmes Bad, um unsere kleine Maus wieder aufzutauen. Mit Schnee wollte Pia ab sofort nichts mehr zu tun haben, sie bestand auf gefegte Gehwege.



Oktober 2006
Samstag | 2008-03-15 | 15:55

Endlich war es soweit, ich konnte meine kleine Maus nach Hause holen. Vor lauter Aufregung schaffte ich an diesem Vormittag meine Arbeit nur halbherzig und konnte meinen Feierabend kaum erwarten.
Zu Hause wartete ein ebenso aufgeregter "Hundepapa" auf den Familienzuwachs. Er hatte sich bis zuletzt gestr├Ąubt, Pia kennen zu lernen, weil er ja nicht wirklich einen Yorkie wollte. Aber nun war der Tag X da.
Pia ben├Âtigte keine 5 Minuten, um ihrem Papa klar zu machen, dass sie ab heute die Prinzessin in unserem Haus sein w├╝rde. Wie eine kleine Fellkugel hatte sie in Herberts Hand Platz und schaute ihn mit gro├čen braunen Augen an, als wollte sie sagen: Wir zwei, wir m├Âgen uns doch? Gelle?? Abends besuchten uns Freunde, die mit uns Pias Ankunft mit einem guten Essen und einem Gl├Ąschen Wein feierten. Dabei sollte es nicht bleiben? doch dazu sp├Ąter mehr ...

Hier muss bestimmt nicht erw├Ąhnt werden, wo Pia ihre erste Nacht im neuen Zuhause verbrachte? Oder? Wohlig seufzend schlief sie in unserer Mitte ein. Pia schl├Ąft immer noch am Fu├čende in unserem Bett? Man kann geteilter Meinung dar├╝ber sein, uns st├Ârt es nicht.




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