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Pia + Kim
About a Yorkie's Life, Stay Tuned!
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Weihnachtszeit
Mittwoch | 2009-12-16 | 08:47

Bald ist Weihnachten und wie ĂŒberall bringt die Zeit neben der Freude auch eine Menge Arbeit und Vorbereitung mit sich.
Darum wĂŒnschen wir allen unseren Freunden auf diesem Weg eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Wir machen jetzt eine kleine PC Pause und sind im Januar fĂŒr alle da wieder da.
Bleibt alle gesund, damit wir uns im Neuen Jahr wieder fleißig besuchen können.
Liebe GrĂŒĂŸe an alle treuen Freunde von Inka mit Pia und Emma
Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch



Einladung zum Advent
Montag | 2009-11-30 | 23:12

In der letzten Woche klingelte das Telefon und – man glaubt es nicht, der Anruf war fĂŒr Pia und speziell fĂŒr Emma.
Emmas Ziehmama rief an und lud uns zu Tee und Kuchen ein. Hundemama Josy hatte ihr wohl geflĂŒstert, dass sie gerne ihre Tochter Emma wieder sehen wollte und Diego hatte Sehnsucht nach seiner Freundin Pia. Immer nur die kleine Schwester zum Spielen, das ist doch langweilig.
Also machten wir uns am nÀchsten Tag mit Kamera und Hundeleckerlis auf den Weg.
Graues Novemberwetter vereitelte ein lustiges Hundespiel im Garten, aber im Wintergarten brodelte ein warmes Feuer im Ofen und es duftete nach frischem Kuchen.
Josy schnupperte interessiert an Emma, wÀhrend Diego vor Freude ganz aus dem HÀuschen war, er tanzte wir ein BÀr um Pia und machte ihr den Hof.
Vor lauter Übermut musste er sein Beinchen an der großen Palme heben, um Pia zu beeindrucken. Ja, warum wachsen im Wintergarten auch keine echten BĂ€ume? „Mann“ muss doch beeindrucken und zeigen, wer man ist!
Ausnahmsweise wurde nicht geschimpft und es blieb auch der einzige Ausrutscher.
Aber was war mit Emmas kleiner Schwester Daika? Sie lauerte hinter der Bank und grummelte leise vor sich hin. Der plötzliche Hundebesuch kam wohl fĂŒr die Kleinste der Geschwister zu ĂŒberraschend. Eigentlich ist sie die Frechste von allen, aber heute spielte sie erst einmal die SchĂŒchterne, um spĂ€ter allen zu zeigen, wer hier das Sagen hat.
NatĂŒrlich durfte ein Fotoshooting nicht fehlen, nur leider ließen die schlechten LichtverhĂ€ltnisse keine guten Aufnahmen zu, aber wir machten das Beste daraus. Es wurde ein gemĂŒtlicher Adventnachmittag, den wir unbedingt wiederholen mĂŒssen.
Weil die Fotos nicht so ganz gut gelungen sind, gibt es bald eine weitere Galerie mit den neusten Fotos von Pia und Emma.
Wir wĂŒnschen allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.



Martinisingen am 10. November
Mittwoch | 2009-11-11 | 16:04

Es ist wieder so weit, am heutigen Tag sind in Ostfriesland die Kinder mit ihren bunten Laternen und lustigen KostĂŒmen unterwegs, um Lieder vom Martinstag zu singen. Sie ziehen von Haus zu Haus und trĂ€llern fröhliche Melodien, um dafĂŒr ein paar gute Sachen zu bekommen.
Die ulkigsten Gestalten stellen sich vor. Vom dicken Ritter, ĂŒber rosa Prinzessinnen zu gruseligen Monstern und Außerirdischen ist alles vertreten.
Pia und Emma stehen staunend in der offenen HaustĂŒr und hoffen jedes Mal, dass die Kinder ein StĂŒckchen Schokolade oder bunte Pfefferkuchen fallen lassen – aber nein!!!! Es gibt nichts SĂŒĂŸes. Ihre Augen sagen: Martinisingen ist doof!
Emma glaubte schließlich, dass es etwas nĂŒtzt, wenn sie sich auf die Treppe legt und die sĂŒĂŸen Sachen bewacht.
Beide werden mit einem leckeren Schweineohr am warmen Ofen getröstet und sind damit einigermaßen zufrieden. Da es aber immer wieder an der TĂŒr klingelt, haben sie keine Ruhe, sie könnten ja etwas verpassen.
Ja, was ist denn das? Da steht plötzlich ein vermummter Junge vor der TĂŒr. Ich erkenne ihn nicht, aber Pias und Emmas Hundenase. Es ist der Lukas aus der Nachbarstraße und zur Freude der Fellschnuten hat er ein echtes Hundeleckerli in der Tasche.
Sie schauen mich an, als wollten sie sagen: Siehste, GlĂŒck gehabt – Martinisingen lohnt sich doch fĂŒr Hunde!
Bunte Laternen und singende Kinder



Kartonspiele
Mittwoch | 2009-11-11 | 15:53

Emma meldet sich zu Wort:
„Da kam doch kĂŒrzlich mit einem gelben Auto ein großes Paket zu uns ins Haus. Voller Spannung warteten wir darauf, dass etwas Gutes fĂŒr uns zum Vorschein kam, aber leider wurden wir nicht bedacht – nur Menschensachen!
Aber - dieser Karton – der war schon interessant. Mama stellte ihn in den Garten, was hatte sie damit vor? Mir fiel ein, dass sie schon mal gesagt hatte:“ Wenn ihr jetzt nicht gehorcht, schicke ich euch in die WĂŒste!!!“ Ich weiß nicht, was eine WĂŒste ist, aber es klang nicht nett.
Oh ha, hatte ich nicht gestern erst von einem großen Teller, der im Wohnzimmer auf dem Tisch stand, einen der kleinen Holzpilze stibitzt? Dekoration? Man konnte herrlich daran knabbern.
Und dann ist da noch die neue Kuschelmaus, die ich gleich zerbeißen musste, um zu schauen, wie sie innen aussieht.
Ach ja, Pia hat mal wieder ihr Schweineohr in Mamas BlumenkĂŒbel verbuddelt, damit ich es nicht finde – habÂŽ ich aber doch!
War das alles ungehorsam? Sollte dieser Karton nun fĂŒr uns, fĂŒr die WĂŒstenreise sein? Wir wissen, dass wir unsere Mama nicht ganz ernst nehmen können, wenn sie solche SprĂŒche los lĂ€sst und so war es auch diesmal.
Wir durften im Karton nach Leckerlis suchen und konnten fröhlich darin hin und her springen. Sogar der große Merlin hat mitgemacht und uns die kleinen Brocken stibitzt und den wĂŒrde Mama nie in die WĂŒste schicken, denn er macht ja keinen Blödsinn.
Inzwischen ist der große Karton verschwunden, aber bestimmt kommt bald ein Neuer, wir werden uns MĂŒhe geben und bis dahin ganz brav sein.
Eure Emma
Emma hat Blödsinn gemacht



Traurige Nachrichten
Mittwoch | 2009-10-28 | 12:52

Die Hundemama von Pia (Phoebe) zog im letzten Jahr mit ihren Dosenöffnern und ihrer kleinen Tochter Curly fĂŒr immer in die TĂŒrkei.
Wir haben oft Emailkontakt und erlebten nun Phobes und Curlys Abenteuer auf dem Bildschirm mit. Fröhlich spielende Hunde am Strand oder fliegende Haare beim Parasailing.
Und nun????? Wir sind entsetzlich geschockt, denn gestern bekamen wir die traurige Nachricht, dass die kleine Phoebe ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen ist. Sie durfte nur 7 Jahre alt werden.
Ein letzter Gassigang am Abend am Rand einer großen Wiese. Unter einem parkenden Auto saß eine Katze und Phoebe konnte es nicht lassen, sie dort zu verjagen. Ein einziges Auto auf der einsamen Landstraße wurde ihr VerhĂ€ngnis. Als Phoebes Mama Jenny den Schrei: STOPP! ausgestoßen hatte, war es schon passiert.
Ganz schlimm ist nun die Zeit fĂŒr die kleine zarte Curly. Sie mag nicht mehr fressen, hat keine Lust an den Strand zu gehen und möchte am Liebsten den ganzen Tag von Jenny getragen werden. Sonst liegt sie in Phoebes Bettchen und wartet auf ihre Mama.
Jenny versuchte in den letzen 2 Wochen alles, um einen neuen Kameraden fĂŒr die kleine Maus zu finden, aber es ist schwierig, in der TĂŒrkei einen Yorkie zu bekommen.
Gesucht wird nun ein kleiner YorkierĂŒde, der nicht schwerer wird als 2500g, denn Jenny fliegt ab und zu nach Deutschland und möchte unbedingt beide Hunde mit in den Passagierraum nehmen. Über 6 kg dĂŒrfen beide Hunde nur im Frachtraum transportiert werden und das kommt nicht in Frage.
Anderseits hĂ€tte Jenny gerne einen möglichst jungen Hund, der aber ĂŒber 3 Monate alt sein muss, da er sonst nicht ausgefĂŒhrt werden darf.
Gibt es irgendwo in Ostfriesland einen kleinen Yorkshiremann, der Lust hat, der Freund von Curly zu werden und ein Leben zu fĂŒhren, wo Urlaub und Sonne an der Tagesordnung stehen?
Bald kommt Jenny nach Deutschland und wĂŒrde Kontakt aufnehmen.
Ansonsten stehen wir per Email zur VerfĂŒgung.

Kleine Phoebe, du warst ein tolles HundmÀdchen und wir werden dir immer dankbar sein, dass du uns unsere Pia geschenkt hast. Pia ist so, wie du immer warst. Wir werden dich nie vergessen.
Kleine Phoebe



Eine Radtour durch den Norddeicher Hafen
Sonntag | 2009-10-18 | 19:52

Am Sonntag hatten wir ein Wetter, wie es auf Postkarten nicht kitschiger beschrieben werden kann.
Die Sonne strahlte vom blauen Himmel und keine LĂŒftchen regte sich – ideales Radfahrwetter.
Wir luden unsere Hunde zu einer Spritztour ein. Pia gĂ€hnte gelangweilt, denn sie mag nicht gerne im Radkorb sitzen und Emma fĂŒrchtete das verhasste Hundegeschirr, dass Beide anlegen mĂŒssen, damit sie nicht aus dem Fahrradkorb springen oder fallen können.
Es half nicht, heute war ein Ausflug geplant, wie WIR ihn uns vorstellten.
Zuerst fuhren wir durch einsame Feldwege und ließen die Hunde bei langsamer Fahrt neben dem Rad laufen, was sie sichtlich genossen und uns springend begleiteten.
Es gab eine kleine Kaffeepause und dann radelten wir am Deich endlang, Richtung Hundestrand. Hier tobten die vierbeinigen Freunde im Watt, sie jagten ihre BĂ€lle und Frisbeescheiben, dass der Dreck ihnen um die Ohren flog. Pia und Emma schauten den Schmutzfinken angewidert zu und zeigten die ZĂ€hne, wenn einer der nassen, Watt verklebten Kameraden ihnen zu nahe kam.
Unser Rad schiebend spazierten wir zum Yacht- und zum Kutterhafen, wĂ€hrend unsere Fellschnuten versuchten, die schwimmenden Möwen zu fangen, aber igitt – die waren zu weit im Wasser, da hĂ€tten sie sich ja die FĂŒĂŸe nass machen mĂŒssen.
SpÀter schauten wir zu den FÀhren, die die Urlauber vom Festland zu den Inseln und umgekehrt brachten.
Weiter ging unsere Fahrt am Deich endlang, bis zu der Stelle, wo die Schafe weideten. Hier hĂ€tten Pia und Emma gerne eine kleine Jagd gemacht, obwohl die dicken WollknĂ€uel sich von unseren Hunden kaum beeindrucken ließen, aber sie mussten brav im Fahrradkorb sitzen bleiben, denn hier ist (zu Recht) strenges Hundeverbot. Zu oft ließen unbedarfte Hundebesitzer ihre Vierbeiner unĂŒberlegt zu den Schafen auf den Deich, um mit Freude zuzuschauen, wie die grĂ¶ĂŸeren Hunde die Schafe hetzten, bis sie in Panik ins Watt stolperten und schon einige Male mit bösen Verletzungen dort liegen blieben.
Unmögliche Menschen gibt es leider ĂŒberall.
Letzten Endes waren dann doch alle zufrieden, als wir nach 25 km wieder zu Hause ankamen – alle? Nö, unsere lĂ€dierten Allerwertesten zeigten auch im Sofa noch deutlich ihren Unmut ĂŒber drei Stunden auf dem recht harten Fahrradsattel.
Schafherde am Deich



Einfach nur Fotos
Samstag | 2009-10-03 | 15:50

Immer wieder sind unsere lieben Vierbeiner ein beliebtes Fotoobjekt.
Da strengt man sich an, die Hunde, Katzen oder anderen Tiere ins rechte Licht zu rĂŒcken, aber sie machen im entscheidenden Augenblick nicht mit.
Pia und Emma kennen die Prozedur: SITZ und BLEIB ! - schnell die Kamera gezĂŒckt und los gehtÂŽs!
Ein Hund hat die Augen zu, der andere schaut wie ein geprĂŒgeltes Wesen in die Kamera, die Zunge schnellt ĂŒber die feuchte Nase, der Kater huscht aus dem Bild oder alles verschwimmt in einem „Wuschbild“.
Emma zeigt deutlich, wenn sie keine Lust auf das ewige Geblitze hat, sie legt sich einfach hin und schaut zur Seite. Pia gÀhnt gelangweilt.
100 Aufnahmen werden geschossen und wenn man die Werke auf dem PC anschaut, kann man nur mit dem Kopf schĂŒtteln und sich glĂŒcklich schĂ€tzen, wenn 5 der Aufnahmen einigermaßen gelungen sind.
Was denken unsere Hunde, wenn wir sie mit tollen Versprechungen locken und sanft die dĂŒmmsten SprĂŒche sĂ€useln oder wie Rumpelstilzchen umher hĂŒpfen?
Zu beneiden sind die tollen Tierfotografen, die soooo bewegende Aufnahmen machen. Ja, ja, sie haben die besten Kameras, ein klasse Studio und NUR willige Hunde und Katzen.
Na ja, wir wollen nicht zu sehr klagen, ein paar gute Aufnahmen können wir auch vorweisen, aber hier zeigen wir auch mal die Fotos, die man nicht darstellt, wenn man seine Lieblinge ins rechte Licht rĂŒcken möchte. Also Pia und Emma heute mal so ganz privat.
Schaut einfach ins Fotoarchiv – viel Spaß! Aber vergesst nicht, auch UNSERE BESTEN anzuschauen.
Wo bleibt unser Abendbrot?



HerbstgeflĂŒster zu Dritt
Mittwoch | 2009-09-23 | 20:32

Der Kalender sagt, der Sommer ist vorbei - nö - nicht bei uns!
Unsere Freundin Lilly besuchte uns und bei herrlichem Sonnenwetter jagten wir durch den Park und am Kanal entlang.
Etwas Neues war geschehen, heute fielen durch den Wind kleine BĂ€lle vom Himmel, zuerst hatten sie eine stachelige Haut, die platzte auf und braune Kugeln rollten ĂŒber den Weg.
Unsere Mamas warfen die Kugeln weit weg, es machte uns Spaß, hinterher zu wetzen und sie zu suchen. Manno - Lilly hat die lĂ€ngsten Beine und war immer zuerst am Ball, aber es gab so viele von den Kastanien – Kastanien??? Auch gut - dass wir alle welche zu unseren Mamas zurĂŒckbringen konnten.
Wir bellten und sprangen vor Freude hoch in die Luft.
Nach dem langen Gang gab es Leckerlis fĂŒr alle und danach ruhten wir uns aus.
Es hĂ€tte so schön sein können, aber wie immer mussten wir noch ein bisserl stillsitzen fĂŒr neue Fotos.
Warum sind die Menschen nur so erpicht darauf, uns mit dem kleinen Ding, welches sie Kamera nennen, anzuklicken und dabei die verrĂŒcktesten GerĂ€usche zu machen. Sie quietschen, miauen oder piepsen wie eine Maus. Wenn es ganz schlimm kommt, hĂŒpfen sie in die Luft und zeigen auf Dinge, die doch nicht da sind und das alles nur, damit wir die Ohren aufstellen und gespannt gucken?
Na, wollen wir mal nicht so sein und freundlich schauen, natĂŒrlich nur mit weiteren guten HĂ€ppchen und dem Versprechen, bald wieder Kastanien zu jagen. Aber schaut selbst im Fotoarchiv.
Einen schönen Herbst wĂŒnschen Pia, Emma und Lilly
Pia, Emma und Lilly warten auf Leckerlis



Pia und Emma im Maisfeld
Donnerstag | 2009-09-03 | 20:33

Heute wollten wir nach langer Zeit wieder einmal unseren Lieblingsfeldweg entlang wandern.
Aber was war das? Hier hatte sich seit unserem Urlaub alles verĂ€ndert. Fragend schauten wir unsere Mama an, wo waren die großen weiten Felder geblieben, in denen es so gut nach den flinken kleinen MĂ€usen roch?
Überall war ein riesiger Wald entstanden. Große BĂ€ume versperrten uns die Sicht und der Weg sah auf einmal so schmal und klein aus.
Vorsichtig schnuppernd wagten wir uns an die BÀume und liefen durch die hohen StÀmme.
Hmmm – es war spannend, wir liefen immer schneller, aber plötzlich war Mama verschwunden. Ihr Rufen kam aus der Ferne, aber wir hörten nicht hin, hier mussten die schnellen Kaninchen gewesen sein, ein prima Versteck fĂŒr die kleinen Hopser.
An einer ganz anderen Stelle kamen wir wieder aus dem Dickicht und da stand ja auch die Mama.
Plötzlich raschelte es dem dichten Wald und dann entdeckten wir unseren Kumpel Rocky, der auch im Unterholz stöberte.
Leider konnte er unsere Fragen nicht beantworten, er meinte nur, sein Papa hĂ€tte gesagt, der Mais sei ganz schnell gewachsen. Mais? Was ist Mais? Na egal, uns machte es Spaß, nun zu dritt den Wald nach MĂ€usen abzusuchen und ĂŒberall ein bisschen zu buddeln.
Auf dem Heimweg trafen wir noch Olli und Fina aus der Nachbarschaft und luden sie zu einer kleinen Maiswaldjagd ein, aber die Spielverderber hatten fĂŒr so einen Kinderkram keinen Sinn, sie wollten lieber in nahe gelegenen See schwimmen gehen – brrrrrr!
Hoffentlich gehen wir morgen wieder in diesen tollen Hundemaiswald und haben dann mehr GlĂŒck und erwischen eine der frechen schnellen MĂ€uschen oder Kaninchen, die immer so tollen Duft hinterlassen, aber nie auffindbar sind.
Emma sucht Kaninchen



28. August 2009 Pia hat Geburtstag
Donnerstag | 2009-08-27 | 22:15

Wie schnell die Zeit vergeht!
Nun ist es schon wieder fast 3 Jahre her, als unser kleines GlĂŒck bei uns einzog.
Im Sommer vor drei Jahren entdeckte ich die liebenswerte YorkshirehĂŒndin Phoebe, die fĂŒr ihre Babys ein neues Zuhause suchte. Phoebes Ziehmama Jenny vertraute mir die kleine Pia an und wir freuen uns tĂ€glich ĂŒber diese kleine Fellschnute.
Ihren neuen Teddy muss Pia strengstens bewachen, denn Emma hat immer großen Spaß daran, nachzuschauen, wie die Kuscheltiere von innen aussehen.
Pias Lieblingsspiel ist: Versteckte Leckerlis im Garten suchen, das darf natĂŒrlich am Geburtstag nicht fehlen. Unsere kleine Fressmaschine trixt dabei grundsĂ€tzlich alle Freunde aus, sie findet die meisten Bröckchen – Futter geht bei Pia ĂŒber alles.
Freunde, die uns mit ihren Vierbeinern besuchen, um Pia zu gratulieren, werden zu einem Gruppenfoto ĂŒberredet, was uns ab und zu gelingt. Einmal sind da die Hundefreundinnen Lilly und Nona, dann die kleine WestihĂŒndin Tomke und der große Ben.
Abends schon ziemlich mĂŒde ruht Pia sich am Liebsten bei ihrem Papa aus. Emma gesellt sich dazu und letzten Endes kommt unser Kater Merlin, um sich seine tĂ€glichen Streicheleinheiten zu holen.
An seinem Gesicht sieht man, was er von dem ganzen Hundespektakel hÀlt, aber Pia zur Liebe lÀsst er sich ausnahmsweise mit den nervigen MÀdels fotografieren.
Wir lieben unser Trio und wĂŒnschen uns noch ganz viele gemeinsame Jahre.
Pias 3. Geburtstag



Noch `ne Urlaubsgeschichte
Sonntag | 2009-08-16 | 17:00

Seit Emma bei uns wohnt, wissen wir, dass sie Fliegenklatschen unheimlich findet, den Grund kennen wir allerdings nicht, denn Pia liegt immer ganz relaxt im Sofa, wenn wir die kleinen Plagegeister jagen, was sich manchmal nicht vermeiden lÀsst.
Als wir nun bei strömendem Gewitterregen im Wohnwagen saßen und Blitz und Donner spannend verfolgten, hatten auch ein paar Stubenfliegen Zuflucht vor dem Weltuntergang da draußen bei uns gesucht.
Leider ließen sie uns nicht in Ruhe und summselten um unsere Köpfe oder kitzelten uns. Ich griff nach der Fliegenklatsche – es reichte!!!
Nach dem ersten Patscher glitt Emma von der Bank und ich konnte gar nicht so schnell gucken – sie war einfach wech!!!!!
Auch im Vorzelt keine Emma, sie war unter die Zeltwand durchgeschlĂŒpft. Mir blieb nichts anderes ĂŒbrig, als in den Regen zu gehen, um Emma zu suchen, es half kein Rufen und Locken. Emma war spurlos verschwunden????
Langsam kam Panik auf, wohin war sie gelaufen? So weit konnte es doch nicht sein?
Ein paar PlĂ€tze weiter stand ein italienisches Wohnmobil, dort hörte ich lautes italienisches Lamento. Ich ging hin und fragte die Leute, ob sie einen kleinen schwarz/weißen Hund gesehen hĂ€tten. Die Frau zeigte unter das Bett und dort saß eine schlotternde, pitschnasse Emma und war nicht zu bewegen, hervorzukommen.
Nun wollte ich erzÀhlen, dass Emma Angst vor der Fliegenklatsche hatte und ausgerissen war.
Die Familie zuckte mit den Schultern, sie verstand kein Wort. Mein Englisch ist mehr schlecht als recht, aber auch das konnten sie nicht.
Da half nur noch eine Sprache mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen. Ich flatterte mit den HĂ€nden und ließ ein „bssssssssss“ erklingen – Fliege!!!! Ratlose Gesichter. Auch Biene, Wespe, MĂŒcke half mir nicht weiter. „Ahhh“ sagte plötzlich die Frau, „bsssssss - Stroma weg – von Blitze!“
„Nein. Insekten!“
„ Ohhh, Insekta?“ „Jaaa, und der Hund hat Angst!“ Ich klatschte dann mit den HĂ€nden, was Emma unter dem Bett noch mehr zum Zittern brachte und die italienische Familie große ratlose Blicke auf mich werfen ließ. Der Mann machte meine Gesten dann nach, auch er flatterte mit den HĂ€nden und sagte: „bssssssss – Insekta!!!!“
Ich hoffte nur, dass andere Camper nicht am Fenster saßen und zwei durchgeknallte Typen im strömenden Regen summend und flatternd voreinander stehen sahen.
Schließlich kroch ich ins Wohnmobil und sammelte die völlig verstörte Emma ein.
Die Italiener haben sicher bis heute nicht verstanden, was ich ihnen mitteilen wollte.
FĂŒr Emma war der Wohnwagen ab jetzt nicht mehr das gemĂŒtliche Heim. Immer wieder schielte sie zu dem Regal, in dem die Fliegenklatsche lag.
Wir entschieden dann, dass einer von uns mit den Hunden einen Rundgang um den Campingplatz machte, wenn wieder Fliegen unseren Wohnbereich attackierten, damit Emma die Mordversuche an dem summenden Volk nicht mitbekam.
Ganz vergessen hat Emma die Geschichte noch nicht, denn selbst als wir zu Hause den Wohnwagen ausrÀumten, wollte sie nicht dabei sein. WÀhrend Pia immer die Einfahrt mit rauf und runter lief und mit Spannung verfolgte, was wir ins Haus schleppten, lag Emma im Körbchen und wartete das Ende ab.
Emma und die Fliegen



DĂ€nemarkurlaub 2009
Mittwoch | 2009-08-12 | 23:19

Viel zu schnell ging unser DĂ€nemarkurlaub zu Ende.
Diesmal meinte der Wettergott es richtig gut mit uns, obwohl wir gleich am ersten Tag abends mit Regenschauern ĂŒberrascht wurden und ein bisschen schlechte Laune bekamen.
Unser Campingwart versprach Besserung und er behielt Recht.
Schon am nĂ€chsten Morgen strahlte die Sonne und wir machten eine Radtour zum kleinen Ort Lönstrup. Pia und Emma ließen sich durch die engen Straßen fĂŒhren, denn der viele Tourismusverkehr bot keine andere Möglichkeit, aber spĂ€ter konnten sie sich am Strand austoben.
FĂŒr den nĂ€chsten, recht warmen Tag, war ein Spaziergang am Meer angesagt. Zuerst waren unsere MĂ€use wasserscheu, aber der Übermut siegte und Beide trauten sich ins flache Wasser, sie jagten hinter Möwen her und wĂ€lzten sich im weißen Sand.
Mir graute vor der abendlichen Pflege, denn ohne ein Bad ging gar nichts mehr. NatĂŒrlich konnten wir nicht mit den Hunden in die allgemeinen Duschen gehen und so musste unser Abwaschbottich herhalten.
Der beste Papa der Welt kaufte am nĂ€chsten Tag einen zweiten, damit die Hunde eine eigene Badewanne bekamen, denn tĂ€gliches AbspĂŒlen gehörte zur Tagesordnung, wer will schon zwei sandige Hunde im Bett haben.
Die Hitze stieg langsam auf 30 Grad und so faulenzten wir auf dem Campingplatz oder am Strand, zu weiteren AktivitĂ€ten hatten wir keine Lust – Erholung pur!
Abends besuchten wir die kleine Stadt Lökken, um uns ein dickes Eis zu gönnen und die kitschigen Souvenirs an allen StÀnden anzuschauen.
Am 8. Tag wollten wir nach Blokhus fahren und in unserem Lieblingsrestaurant das BĂŒffet genießen. Schon unterwegs verdunkelte sich der Himmel und leises Grummeln kĂŒndigte ein Gewitter an. Als die ersten Tropfen auf uns nieder klatschten, huschten wir ins nĂ€chst beste Cafe und warteten ab. Der Regen wurde zu einer Sinnflut und ganz schnell stand die ĂŒberdachte Terrasse unter Wasser. Blitz und Donner folgten Schlag auf Schlag, aber wir saßen gemĂŒtlich bei einem Cappuccino und warteten ab. Die Bedienung ĂŒbersah netterweise unsere Hunde, die in diesem Cafe nicht erwĂŒnscht waren.
Zum BĂŒffet kamen wir heute nicht mehr, aber egal, der leckere Hotdog am Platz gefiel uns auch.
Als wir spĂ€ter zu unserem Wohnwagen kamen, stand das Vorzelt unter Wasser, aber grĂ¶ĂŸeren Schaden hatten wir nicht. Ein paar schwimmende Schuhe wurden gerettet und trocken gelegt, genau wie andere Kleinigkeiten.
Am nÀchsten Morgen weckten uns die ersten wÀrmenden Sonnenstrahlen und die nassen Sachen konnten raus gebracht werden.
Ein Gang durch die hohen DĂŒnen brachte eine neue Überraschung. Wohin man schaute – MarienkĂ€fer!!! Millionen dieser kleinen GlĂŒcksbringer saßen ĂŒberall an den GrĂ€sern, SchlehenbĂŒschen, am TreppengelĂ€nder und im Sand. Pia und Emma versuchten, die kleinen Plagegeister zu vertreiben, hatten aber keine Chance, in ihrem Fell landeten immer wieder neue KĂ€fer. Zum GlĂŒck konnten sie abgeschĂŒttelt werden und heute blieb unseren Fellschnuten das Bad erspart.
FĂŒr die nĂ€chsten Tage planten wir noch einen Abstecher in andere Regionen von DĂ€nemark und werden wohl unser gemĂŒtliches Domizil in Lökken abbrechen.
Pia und Emma an der SteilkĂŒste



Urlaub
Donnerstag | 2009-07-30 | 23:05

Hallo liebe Freunde in aller Welt.
Am Freitag fahren wir in Urlaub und sind dann einfach mal weg.
Wir melden uns mit neuen Geschichten ganz bald zurĂŒck.
Allen unseren Freunden wĂŒnschen wir eine schöne Zeit mit viel Sonne und Erholung.
Bleibt gesund, damit wir uns bald wieder schreiben können.
Ganz liebe GrĂŒĂŸe von Inka mit Pia und Emma
Pia und Emma fahren nach DĂ€nemark



Davina sucht ein neues Zuhause -
wer hilft ihr?
Samstag | 2009-07-11 | 14:22

Heute berichte ich die Geschichte von der PodencohĂŒndin Davina, die seit etwa einem Jahr bei meiner Schwester Tina wohnt.
Tina war Besitzerin von zwei Hunden, als sie auf einem Spaziergang ein Ă€lteres Ehepaar mit dieser wunderschönen HĂŒndin traf und es ansprach.
Diese Leute hatten die PodencohĂŒndin Davina aus einer spanischen Tötungsstation gerettet und mit nach Deutschland gebracht. Um ihr das Tierheim zu ersparen, gaben sie Davina ein schönes Zuhause. Bald stellten sie fest, dass sie zu unerfahren fĂŒr diese sportbegeisterte, jagdfreudige HĂŒndin waren. Aber ein Tierheim kam fĂŒr sie nicht in Frage und so suchten sie nach einer Möglichkeit, Davina an sportliche Menschen zu vermitteln, die keine Scheu hatten, lange Radtouren mit ihr zu machen und gerne in eine Hundeschule gingen, denn Davina hatte als Straßenhund in Madrid nicht die nötigen Befehle gelernt, die ein Hund in einer Familie benötigt.
Nach einer Nacht Bedenkzeit und Beratung in der Familie, beschlossen meine Schwester Tina und ihr Mann Ralf, Davina zu sich zu nehmen.
Eine Ă€ußerst schwierige Zeit begann, aber da Tina die nötige Hundeerfahrung besitzt und Davina sehr lernwillig ist, konnte sie einigermaßen integriert werden.
Die beiden Ă€lteren HĂŒndinnen der Familie akzeptierten Davina als neues Rudeloberhaupt und zu Dritt machten alle ihre tĂ€glichen SpaziergĂ€nge.
Davina wird an einer Schleppleine gefĂŒhrt, denn sie vergisst jeden Gehorsam, wenn sie einen Hasen oder eine Katze sieht. In der Hundeschule lernte sie langsam, wie ein Hund sich zu benehmen hat, wenn er mit in die Stadt, auf einen Besuch oder am Rad geht.
Nur eine Sache akzeptiert Davina bis heute nicht – kleinere Hunde. Sie greift sofort an, wenn ein kleinerer Hundefreund sich ihr nĂ€hert und zeigt ihre Dominanz, indem sie ohne Vorwarnung zubeißt. Schlimmeres kann nur durch die Voraussicht von Tina und ihre strengen Befehle verhindert werden.
Um Davina einen Ausgleich zu schaffen, gaben Tina und Ralf einer weiteren „Spanierin“ einer CalgomixhĂŒndin ein Zuhause. Lola wurde von Davina als gleichwertig akzeptiert und sie sausen gemeinsam durch ein eingezĂ€untes GelĂ€nde, extra fĂŒr Windhunde angelegt. Ralf macht tĂ€gliche lange Radtouren mit beiden Hunden, denn sie haben Power ohne Ende und nach einer kleinen Ruhepause sind sie zu neuen Bewegungen bereit.
Leider verstĂ€rkt sich die Dominanz von Davina immer mehr. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass sie nicht einmal mehr bereit ist, die beiden alten Hundedamen (Senta, eine 12 jĂ€hrige MĂŒnsterlĂ€nderin und Judy, eine 12jĂ€hrige PudelmixhĂŒndin, zu akzeptieren. Es kam wiederholt zu Beißereien. Auch Lola leidet unter Davinas Attacken, weil sie sich nicht unbedingt unterordnet.
Tina ist nun stĂ€ndig auf der Hut, die Hunde zu beobachten oder zu trennen, wenn sie kurz das Haus verlassen muss. Es ist eine, fĂŒr die ganze Familie stressige Situation entstanden, denn immer kann eines der Kinder ins Haus kommen und eine TĂŒr auflassen und schon schlĂŒpft Davina hinaus und attackiert ihre vierbeinigen Mitbewohner.
Zu Kindern und Erwachsenen ist Davina nur schmusig und liebebedĂŒrftig, Hauptsache, sie hat sie fĂŒr sich allein. Einen netten RĂŒden akzeptiert Davina ohne weiteres, wie auch gleichgroße HĂŒndinnen, die sich ihr unterordnen.
Trotz Hundetrainerin Àndert sich die Situation nicht. Tinas TierÀrztin bot nach langen Untersuchungen und Beratungen an, Davina letzten Endes einzuschlÀfern.
Tina und die Familie schrecken vor dieser Möglichkeit zurĂŒck, denn ohne vierbeinige Mitbewohner und muntere Kinder ist Davina ein toller Familienhund, die es liebt, mit ihren Menschen in der Natur zu sein und stundenlange Radtouren zu machen.
Als letzte Möglichkeit bat Tina mich, ĂŒber meine HP zu versuchen, fĂŒr Davina sportliche Menschen zu suchen, die bereit sind, ihre „Macken“ zu akzeptieren, ihren Freiheitsdrang zu befriedigen und ihr als Einzelhund ein tolles Zuhause zu geben.
Wenn Interesse besteht, bitte ich darum, unter folgender E-Mail anzufragen:
ralfbulk@gmx.net
PodencohĂŒndin Davina



Eröffnung der neuen Umgehungsstraße in Norden
Dienstag | 2009-07-07 | 22:12

Vielleicht können einige Leser meiner HP sich erinnern, dass wir im letzten Jahr schrieben, wie viel Spaß alle Hunde auf der Großbaustelle der neuen Straße doch haben und wir nicht böse sein wĂŒrden, wenn dieser Hundespielplatz noch lange erhalten blieb. (siehe Fotos)
Noch am Wochenende spazierten wir auf einem Teil der Straße endlang und besuchten unser Pferd Sally.
Heute nun hat dieser Spaß ein endgĂŒltiges Ende gefunden, ĂŒber die neue Straße rollen die Blechlawinen ins frisch ernannte Naturerbe Wattenmeer.
Ein großer Teil der schönen Natur wurde beschĂ€digt und zerschnitten, aber wer möchte sich heute noch durch die schmalen Straßen der Innenstadt quĂ€len und an jeder roten Ampel halten.
Zum letzten Mal durften Skater, Radler, SpaziergĂ€nger und ausgelassene Vierbeiner die Straße fĂŒr sich nutzen.
Unser Wirtschaftsminister Rösler und einige weitere wichtige Herren hielten eine Eröffnungsrede, der Norddeicher Shantychor trĂ€llerte wehmĂŒtige Seemannslieder, wĂ€hrend hinter der Bande eine Autoschlange schon stundenlang auf den Start wartete – jeder wollte zu den Ersten gehören, die die Straße befahren dĂŒrfen.
Allen voraus standen lustige und elegante Oldtimer, die auf Hochglanz poliert an unsere Kindheit erinnerten. FĂŒr viele MĂ€nner ein beliebtes Spielzeug oder Fotoobjekt.
Pia und Emma verstanden nicht, dass sie heute auf ihrem „Spielplatz“ an der kurzen Leine gehalten wurden, sie wollten rennen und nach MĂ€uschen buddeln. Na, immerhin trafen sie Hundefreunde, denen es nicht anders erging. Ein Wichtigtuer saß in einem der Oldtimer und bewachte das SchmuckstĂŒck, wĂ€hrend die Besitzer den Worten des Komitees lauschten.
Oh weh – am Himmel brauten sich immer dichter werdende Wolken zusammen und gerade nach der Eröffnungszeremonie fielen die ersten dicken Tropfen vom Himmel. Im strömenden Regen fuhren die Autos los. GlĂŒck gehabt! Wir dagegen standen im Regen und mussten mit unseren FahrrĂ€dern nach Hause. Wir durften nicht auf der Straße zurĂŒckfahren, denn ab sofort war sie fĂŒr Radler gesperrt. Na egal, nass waren wir sowieso schon, da machte ein kleiner Umweg auch nichts mehr aus.
Pia und Emma schauten noch einmal sehnsĂŒchtig zurĂŒck auf ihren Umgehungsstraßenneubauhundespielplatz.
Keine Angst MÀuse, es gibt noch andere schöne Wege zum Springen und Toben, fern ab von rasenden Autos und stinkenden Motoren.
Pia und Emma bei der Eröffnungsfeier



Sommertage
Samstag | 2009-07-04 | 21:08

Seit Tagen herrscht bei uns das schönste Sommerwetter und was liegt da nÀher, als mit den Hunden den nahe gelegenen Hundestrand zu besuchen, oder durch die duftenden Felder zu wandern.
Gestern holten wir unsere Hundefreundin Lilly mit ihrer Mama ab und radelten zum Strand.
Leider hatten wir Ebbe, vom Meer keine Spur, was unsere HundemÀdel nicht weiter störte, denn sie sind nicht unbedingt Wasserratten. Der warme Sand reichte ihnen aus, um nach nicht vorhandenen MÀusen zu buddeln oder Stöckchen zu holen.
Aber was sahen unsere geblendeten Augen. Verzweifelte Leute, meist FeriengĂ€ste, fĂŒhrten ihre total vermatschten Hunde an der Leine zur Hundedusche, weil es unmöglich war, diese Schlickmonster so mit in die Ferienwohnung zu nehmen.
Gerade noch glĂŒcklich im Wattenmeer gespielt, kam fĂŒr die vierbeinigen Freunde nun das böse Erwachen. Ein gemeiner Wasserschlauch wartete listig auf die Neuankömmlinge, da half kein Zerren an der Leine oder klĂ€gliches Winseln, alle mussten ran.
NatĂŒrlich folgte sofort die Hunderache, denn ein plötzliches SchĂŒtteln ließ die Hundebesitzer quietschen, weil die Dreckspritzer nur so flogen.
Heute wanderten wir durch die Pferdewiesen zum schattigen Wald. Wir besuchten die Westernstute Sally unseres Sohnes und freuten uns, dass sie auf unser Rufen ĂŒber die Weide galoppierte, um uns zu begrĂŒĂŸen. Obwohl wir sie lĂ€ngere Zeit nicht gesehen hatten, erkannte und beschnupperte sie uns. Pia und Emma wussten nicht, was sie von dem großen Familienmitglied halten sollten und schauten lieber aus der Ferne.
Kinder am Waldrand verteilten Streicheleinheiten, die unsere Fellschnuten sich gerne gefallen ließen.
Am Ende unserer Wanderung amĂŒsierten wir uns ĂŒber eine kleine Garage, deren Tor sich genau hinter einem dicken Baum befand und wir fragten uns, wie die Besitzer es wohl schafften, ihr Auto ohne Schaden da hinein und wieder heraus zu fahren.
Sommer ist doch einfach nur schön – oder?
Sonnenblumen



Sommerfest des Biewer Yorkshire Clubs in Bad Salzuflen
Sonntag | 2009-06-21 | 18:10

Durch unsere Internetfreundin Dani mit ihren Fellschnuten Monty, Gino und Tumbee bekamen wir eine Einladung zum Biewer Club Sommerfest.
Wir freuten uns und bereiteten uns fĂŒr die weite Reise vor.
Zuerst wurden neue Schleifen fĂŒr Pia und Emma gebastelt, dann hieß es fĂŒr sie: Ab in die Badewanne!!! Fönen, kĂ€mmen und das eine oder andere schiefe Haar abschneiden. Schließlich wollten wir einen guten Eindruck machen.
Als wir am Samstag in der FrĂŒhe aufstanden, trauten wir unseren Augen nicht – Weltuntergang!!! Es goss in Strömen, wie gemein!
Na ja, Regen an der Nordsee, bedeutete ja nicht unbedingt Regen in Bad Salzuflen und so machten wir uns auf den Weg.
Nach dreistĂŒndiger Autofahrt wurden wir von vielen wuselnden Hunden und lachenden Besitzern auf der Silberranch empfangen. Hier, zwischen Pferden, Reitern und Kutschen wollten wir gemĂŒtlich zusammen sitzen und es uns gut gehen lassen.
Pia und Emma trauten ihren Augen nicht, als so viele Artgenossen auf sie zukamen. Sie mussten eine Schnupperattacke nach der anderen ĂŒber sich ergehen lassen und hielten erst mal still.
In einem abgezĂ€unten Teil konnten alle Hunde spielen, die Jungs wichtig ihr Beinchen heben um den MĂ€dchen zu imponieren und die Hundedamen den allzu aufdringlichen Herren die ZĂ€hne zeigen, wenn es ihnen dann doch zu viel wurde. Es gab große, kleine, langhaarige und kurz geschnittenen, freche und schĂŒchterne Yorkies und jeder eine kleine Persönlichkeit.
Gleich daneben saßen die stolzen Besitzer und worĂŒber unterhielten sie sich??? Welche Frage, natĂŒrlich ĂŒber ihre Lieblinge: Meiner hat sooo schwierige Haare – meiner kann nicht ohne mich – meiner frisst nur Selbstgekochtes – meiner nur aus der Hand – meiner

..!!!
Es fielen viele Hundenamen, die ich mir merken wollte und es dann doch nicht wirklich schaffte: Tumbee, Ashley, Boomer, Lisa, Gino, Merlin, Beauty, Keanu, Monty, Farah, Arielle, Glory und natĂŒrlich Pia und Emma.
NatĂŒrlich durfte das leibliche Wohl nicht fehlen. WĂ€hrend wir uns die gebrutzelten Grillsachen schmecken ließen, legten unsere Hunde sich zu einer kleinen Pause in die mitgebrachten Körbe, Wagen und Decken.
SpĂ€ter hatten wir die Idee, ein Hundegruppenfoto zu machen - oh je, weit gefehlt, das konnte nicht gut gehen. Kaum saßen 6 Hunde in Positur, wuselten die anderen schon wieder durchs Gehege. Dani versuchte, alle Fellschnuten mit leckerem HĂ€hnchenfleisch zu ĂŒberlisten, aber auch das scheiterte. Jetzt wollten die Hunde gar nicht mehr stillsitzen, sondern belagerten die freundliche Spenderin. Auch ein Indianertanz von einem Hundebesitzer half da nicht weiter.
Zwischendurch gab es einen heftigen Regenschauer, der uns aber nicht weiter störte, weil wir unter einer gemĂŒtlichen Überdachung saßen. Schnell lukte die Sonne wieder durch die Wolken und das Hundespiel konnte weiter gehen.
Noch mal gestÀrkt mit leckerem Apfelkuchen von Dagmar und Archie, die dieses Fest organisierten, machten wir uns bald auf unsere Heimreise.
Wir danken allen, dass wir dabei sein durften, denn wann haben wir schon mal die Gelegenheit, so viele Yorkies und ihre Besitzer zusammen zu erleben.
Abends lagen Pia und Emma mit zuckenden Pfoten im Sofa und trÀumten vom Sommerfest in Bad Salzuflen.
Pia und Emma schick gemacht



Besuch bei Bandit, Mickey und Leila
Sonntag | 2009-06-07 | 20:29

Der Wetterbericht versprach uns fĂŒr Sonntag kaltes Schmuddelwetter. Da freuten wir uns ĂŒber eine Einladung von Wiebke, bei der ja Pias Bruder Bandit und der kleine Pudel Mickey zu Hause sind.
Frisch gebadete HundemĂ€dchen, mit einem Schleifchen schick gemacht, saßen erwartungsvoll im Auto.
Wiebke erzĂ€hlte uns, dass bei ihr zurzeit die kleine YorkiehĂŒndin Leila wohnt, weil das Frauchen eine Weile im Krankenhaus sein muss.
Leila ist nun 4 Monate alt und ein richtiges Fellmonster. Kamm und Schere hatte sie noch nicht wirklich kennen gelernt. Durch die dicken Haare an den Ohren hingen diese schlapp herunter und Wiebke hatte schon einiges abgeschnitten, aber Leila hielt nichts vom Stillsitzen und Wiebke wollte die kleine Maus nicht verletzen.
Was lag da nĂ€her, als unseren „Hundeschickmachkoffer“ mit auf den Besuch zu nehmen und mal zu versuchen, aus der kleinen Leila eine junge Dame zu machen.
Perplex, dass da plötzlich eine fremde Frau kam und ihr an den Pelz ging, hielt Leila still. Sie ließ sich die Ohren rasieren und die Pfötchen ganz brav freischneiden. Auch ein paar Filzknoten im weichen Babyfell mussten mit der Schere entfernt werden. Dann ging es zur Belohnung in den großen Garten zum Spielen.
Die Jungs freuten sich ĂŒber unseren Besuch, sie tanzten und bellten vor Freude. Mickey, langsam zu einem jungen Mann herangewachsen, hatte nur das „Eine“ im Sinn und ließ Pia nicht mehr aus den Augen.
Pia zeigte ihm die ZĂ€hne, sie wollte es nicht. Ob sie wohl an den frechen kleinen DraufgĂ€nger Tumbee dachte, der ihr kĂŒrzlich stĂ€ndig auf den Pelz rĂŒcken wollte?
FĂŒr Mickey war Pias Abweisung kein Problem, da war ja noch Emma. Auch sie ließ den feurigen Liebhaber nicht an ihren Fellpopo, aber einer wilden Hatz durch den Garten war sie nicht abgeneigt. Fell und Beine flogen durch die Luft, als Beide, gefolgt von Bandit und der kleinen Leila, die nicht wirklich wusste, um was es geht, ĂŒber die große Wiese rasten.
Pia, ganz Lady, hielt nichts vom feuchten Gras und schaute lieber zu.
NatĂŒrlich durfte das obligatorische Gruppenfoto nicht fehlen und die dazu gehörenden Leckerlis als Belohnung fĂŒrs Stillsitzen auch nicht.
Ganz besonders freute es mich, dass sich am Ende des schönen Nachmittags die Öhrchen von Leila wie frisch gestĂ€rkt aufgestellt hatten.
Wiebke mag gar nicht an die Zeit denken, wenn sie Leila wieder zurĂŒckgeben muss. So eine kleine Maus muss man einfach lieb haben.
Danke Wiebke, fĂŒr den lustigen Nachmittag.
Gruppenfoto von unseren fĂŒnf Fellschnuten



Wanderung durch die Heide
Samstag | 2009-05-30 | 23:54

An diesem Morgen wachten wir frĂŒh auf. Es war stĂŒrmisch, aber die Sonne lukte durch die Wolken. Ein schöner Tag zum Wandern, wenn ... da nicht das kaputte Bein von Emma wĂ€re.
Pia raste schon ĂŒber den Campingplatz, um die frechen Vögel zu verjagen, Emma lag leidend in unserem Bett und wollte nicht aufstehen – oh je, war es doch schlimmer als es gestern aussah?
Vorsichtig setzte ich Emma auf den Rasen, sie humpelte wehleidig ĂŒber den Rasen und machte ihr kleines GeschĂ€ft, dann wollte sie wieder liegen.
Nun war guter Rat teuer. Wir polsterten einen Rucksack mit einer weichen Decke, um Emma auf unserer Wanderung tragen zu können. Herbert machte sich große Sorgen, er sprach wieder von Tierarzt und Beinchen schienen. Emma humpelte auf ihren Papa zu, der Blick ein Bild des Jammers.
Ich wollte erst mal losfahren, setzte die Hunde ins Auto und ab gingÂŽs ins Naturschutzgebiet.
Kaum am Parkplatz angekommen, hĂŒpfte Emma zusammen mit Pia aus dem Auto. Beide konnten es kaum abwarten, die neuen Wege zu erschnĂŒffeln. Pia machte einige Versuche, Emma zu einem Wettrennen aufzufordern, aber dazu hatte sie noch keine Lust. Ab und zu humpelte Emma, wenn sie zu schnell gelaufen war, aber sonst war alles okay.
Herbert hatte den gepolsterten Rucksack auf dem RĂŒcken und wartete auf seinen Einsatz, aber leider – oder lieber zum GlĂŒck, wurde er nicht gebraucht – der Rucksack.
Wieder zurĂŒck am Wohnwagen konnte Emma keinen Schritt gehen, sie saß wie ein HĂ€ufchen UnglĂŒck am Auto, hob das kranke Bein und ließ sich von ihrem Papa in den Wohnwagen tragen. Er sprach von: War doch zuviel fĂŒr sie! HĂ€tte ich sie nur getragen!
Ich hatte eher das GefĂŒhl, dass die kleine Maus einen schelmischen Blick hatte und es genoss, so bedauert zu werden.
Als eine Stunde spĂ€ter neue Campingnachbarn mit dem Hund Benny den Platz uns gegenĂŒber bezogen, sauste Emma aus dem Wohnwagen um den Eindringling heftig zu verbellen – von Humpeln keine Spur.
Nun war die kleine linke Bazille durchschaut und ein weiteres klagendes Pfötchen heben zog nicht mehr.
Leider mussten wir viel zu schnell unsere Zelte abbrechen, unsere freie Woche ging schon wieder zu Ende, aber wie sagt man so schön: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!
Wir hatten eine angenehme RĂŒckreise und wunderten uns, wie die Natur es schaffte, den Rankpflanzen in unserem Garten in einer Woche sooo lange Tentakeln zu geben, das wir uns vorkamen wie Dornröschen nach dem 100jĂ€hrigem Schlaf.
Rasten auf der Bank



Urlaub in der LĂŒneburger Heide
Samstag | 2009-05-30 | 23:43

Im der letzten Maiwoche fuhren wir mit unserem Wohnwagen nach Heber/Schneverdingen, um lange Radwanderungen durch die Heide zu machen.
Pia und Emma ließen den Wohnwagen nicht mehr aus den Augen, damit wir sie bloß nicht vergaßen.
Gleich am ersten Tag war so warm, dass wir bei 29 Grad keine große Lust hatten, uns aufs Rad zu schwingen, sondern lieber auf dem Campingplatz faulenzten.
Gegen Abend besuchten wir das Streichelgehege, welche Freude fĂŒr die Hunde. Zu gerne wĂ€ren sie zu den Kaninchen ins große Freilaufgatter gelaufen, um den kleinen Stallhasen mal zu zeigen, was so Sache ist und richtig Spaß macht. Die kleinen Hoppler hatten nicht die geringste Angst, denn sie waren gut geschĂŒtzt, da konnten Pia und Emma jaulen, so laut sie wollten.
Am zweiten Tag hörten wir, dass es ĂŒberall schwere Gewitter mit starken StĂŒrmen gegeben hatte, nicht so bei uns in der Heide, hier waren die Temperaturen nur etwas runter gegangen und unsere erste Radtour konnte beginnen.
Wir fuhren durch das Pietzmoor und die Timmerloher Heide. Unsere Hunde hielten die Spannung im Korb vorne am Rad kaum aus. Zwischendurch liefen wir eine Weile, damit unsere Fellschnuten sich richtig austoben konnten. Sie rasten ĂŒber die langen Sandwege und bestiegen wie Bergziegen die dicken Felsen, die spielerisch in der Landschaft lagen. Nach schlappen 30 km, die unserem Achtersteven doch sehr zu schaffen machten, nĂ€herten wir uns unserem Campingplatz. Nur noch 2 km, dann konnten wir uns bei Tee und Kuchen ausruhen.
Pia lehnte sich bei Herbert im Körbchen zurĂŒck, sie hatte wohl keine Lust mehr.
HĂ€tte ich Emma doch bloß nicht erzĂ€hlt, dass wir gleich beim Wohnwagen sind und es da ein zĂŒnftiges Leckerchen gibt – sie verstand mich falsch und sprang mit einem Satz aus dem Fahrradkorb.
Da sie mit Geschirr und Leine angebunden war, um nicht auf die Straße zu fallen, hing sie plötzlich seitlich des Korbes. Meine Vollbremsung kam zu spĂ€t, Emma zappelte zu sehr, bekam ihre Vorderpfote in die Speichen und jaulte auf.
Uns fuhr der Schrecken durch die Glieder, wir machten einen Stopp in einem Nebenweg. Dort untersuchten wir Emmas Bein und entdeckten eine kleine SchĂŒrfwunde. Gebrochen schien nichts zu sein. Unser Sensibelchen humpelte ganz fĂŒrchterlich und setzte die schlimmste Leidensmiene auf. Der beste Papa der Welt wollte sofort den nĂ€chsten Tierarzt ausfindig machen und seine Maus röntgen und verarzten lassen. Die etwas weniger wehleidige Mama und Krankenschwester war der Meinung, dass etwas Desinfektionsspray bestimmt ausreicht und so wurde es erst mal gemacht.
Unseren Abendspaziergang ĂŒber den Campingplatz machten Pia und ich alleine, wĂ€hrend Emma und der Papa im Wohnwagen gemeinsam litten. Emma wegen der SchĂŒrfwunde und der Papa um seine kleine Maus.
Pia und Emma im Baum



Menschenfest
Sonntag | 2009-05-17 | 22:53

Hallo, hier sind mal wieder Pia und Emma. Wir wollen erzÀhlen, was Menschen sich so einfallen lassen, um uns armen Hunden Stress zu bereiten.
Am letzten Samstag sprachen unsere Dosenöffner von einem Treffen von Menschengeschwistern, die von Mama sollten es sein.
Also wurden wir ins Auto gepackt und mussten hier eine Stunde aushalten, bis wir am Ziel waren.
Dann freuten wir uns auf ein schönes Treffen – aber nein, erst hieß es, im Auto warten. Unser Geheul half uns da wenig.
Wir wissen nicht, was noch geregelt werden musste, aber bald durften wir mit in den großen Garten.
Gleich an der Pforte wurden wir von Senta, einer alten, aber großen MĂŒnsterlĂ€nderhĂŒndin begrĂŒĂŸt. Emma reichte der Empfang, sie wollte gleich ins Auto zurĂŒck und musste vom liebsten Papa der Welt unter den Arm geklemmt werden, um ĂŒberhaupt mitzukommen.
Ich, die Pia musste dringend den fremden Garten untersuchen, es roch hier so fremd und gut.
Die Menschen begrĂŒĂŸten sich freundlich und plötzlich standen noch zwei andere Hunde da, die alte Jule und Lola, die wir schon von einem Besuch bei uns kannten. Lola bellte wie verrĂŒckt, sie war außer sich vor Freude endlich mal jĂŒngere Spielkameraden zu bekommen, als ihre alten Mitbewohner. Wir fanden Lola aber zu aufdringlich, sie sollte uns doch in Ruhe lassen. Leider ließ unser Zicken und Keifen sie völlig kalt, sie freute sich mit lautem Gebell.
WĂ€hrend die Menschen sich zu Kaffee und Kuchen zusammensetzten, machte ich mich auf den Weg in den Garten. Plötzlich hatte ich einen wunderbaren Duft in der Nase – Jagdbeute!!!!! Ich fand ein Gehege mit Meerschweinchen – suuuuper!!! Aber wie kam ich an meine Beute heran??? Die Menschen hatten kein VerstĂ€ndnis fĂŒr mich armen Hund, die Schweinchen waren ganz dolle gesichert. Immer wieder musste ich das Gehege umrunden, bis mir die Zunge zum Hals raushing. Nur die dumme Lola nervte mich mit ihrer Freude. ICH wollte die Meerschweinchen fangen und nicht sie belustigen.
Emma blieb lieber bei den feiernden Menschen und hoffte, ein StĂŒckchen Kuchen abzubekommen – kein Kampfgeist die Maus.
Nach einer Weile musste ich auch mal schauen, was da auf der Terrasse los war und bekam den Schrecken meines Lebens – ein Urtier kam langsam auf uns zu. Ich machte mich zum Sprung bereit, denn diese neue Beute musste doch gleich die Flucht ergreifen und sie war nicht eingesperrt wie die Schweinchen! Aber nein – dieser seltsame Genosse lief gaaanz langsam weiter und störte sich nicht an uns – seltsam??? Dieses Verhalten wurde mir dann doch unheimlich. Vorsichtig schnupperten Emma und ich an der Beute, nein, das war nichts fĂŒr uns – sehr unfreundlich und ganz hart, so was konnten wir nicht knacken! Die Menschen sprachen von einem neuen Familienmitglied - es war Herby, ein 40 Jahre alter Schildkrötenmann, der hier im Garten friedlich seine Runden zog. Mama sagte, Schildkröten sind cool – oh ha, hoffentlich holt sie nicht so einen langweiligen Kameraden ins Haus. Da wĂ€ren uns Meerschweinchen schon lieber.
Wir fuhren abends trĂ€umend nach Hause, das war mal wieder ein aufregender Nachmittag und Fotos wurden auch wieder jede Menge gemacht. Mama wird sie bald einstellen, sie sollen erst bearbeitet werden, was immer das heißt.
Schildkrötenmann Herby



Sigrid und Ralf
Montag | 2009-05-04 | 21:38

WĂ€hrend Daniela und Andreas die Koffer zur Abreise packten – unsere schöne Woche war viel zu schnell vorbei – meldeten sich eine weitere Internetfreundin, die Sigrid und ihr Mann Ralf zum Tee an. Die Beiden machten einen Kurzurlaub in Ostfriesland und so bot sich die Gelegenheit, sich ein bisschen zu
beschnuppern. Die Beiden sind ja eher Katzenfreunde und haben ihren Hundewunsch berufsbedingt auf spĂ€tere Zeiten verschoben. Ralf meinte, ein Hund mĂŒsste schon eine gewisse GrĂ¶ĂŸe haben, denn die Kleinen wĂ€ren meistens KlĂ€ffer und nur schwer zu erziehen. Pia belehrte Ralf dann eines Besseren. Sie wollte auf seinen Schoß und war einfach nur lieb zu ihm. Vielleicht waren die Leckerchen Schuld, die Sigrid mitgebracht hatte, wer weiß? Zumindest benahmen unsere Hunde sich gut und unser Besuch schien beeindruckt vom Verhalten der kleinen Monster. Es wuselten ja zu dem Zeitpunkt mit Monty, Gino und Tumbee fĂŒnf Yorkies zu unseren FĂŒĂŸen. WĂ€hrend Sigrid Fotojagd auf unseren Kater Merlin machte, stellte Ralf einige Fragen zum Thema: „Kleiner Hund“.
Pia und Emma sind ja doch um einiges kleiner, als Ralfs Patenhund Lucy. Vielleicht könnte Hauskatze Lilly sich mit einem Yorkie anfreunden und Ralf und Sigrid mĂŒssen nicht bis zur Rente warten, bis sie auf den Hund kommen.
Zusammen mit Dani und Andreas tranken wir Tee, wie es in Ostfriesland ĂŒblich ist und plauderten ĂŒber Hunde, Katzen und das weltweite Netz, das einem angenehme Freunde beschert, die man dann, wenn man nicht damit rechnet, plötzlich kennen lernt.
Merlin



Besuch von Monty, Gino und Tumbee
Montag | 2009-05-04 | 21:15

KĂŒrzlich berichtete ich, dass ich nun schon ein Jahr Besitzer meiner Hundehomepage bin und viele Freunde gefunden habe, die mir regelmĂ€ĂŸig schreiben.
Wie groß war meine Freude, als ich eine Anmeldung fĂŒr unsere Ferienwohnung bekam, in der stand, dass Monty, Gino und der kleine Tumbee mit ihren Dosenöffnern ein Weilchen Urlaub bei uns machen wollten.
FĂŒr Pia und Emma ist es immer eine Freude, wenn unsere GĂ€ste ihre vierbeinigen Freunde mitbringen und diesmal sollten es auch noch drei tolle Yorkiejungs sein. Am Vorabend wurden die MĂ€dels geduscht, gefönt und gestylt. Wir waren sehr gespannt, ob die Fellschnuten sich vertragen.
Zuerst wurde Schnupperkontakt durch den Gartenzaun aufgenommen, dann gab es kein Halten mehr. FĂŒnf Fellschnuten sausten durch den Garten und lernten sich kennen. Gino und Monty stolzierten wie kleine Gockel auf und ab und mussten ĂŒberall ihr Beinchen heben um die MĂ€dchen zu beeindrucken: Ich war hier!!! Ihre Wichtigkeit war nicht zu ĂŒbersehen.
Tumbee, mit seinen gerade acht Monaten kaum dem Welpenalter entwachsen, hĂŒpfte ĂŒbermĂŒtig um Pia und Emma herum und forderte sie zum Spielen auf. Er war wohl ein bisschen zu frech und wurde von den Zicken erst mal in seine Schranken verwiesen, was ihn aber nicht sonderlich beeindruckte. Plötzlich bemerkte Tumbee etwas ganz anderes, diese beiden neuen Freunde rochen ja ganz anders als seine Kumpel von zu Hause – MÄDCHEN!!!
So wirklich hatte er noch gar nicht bemerkt, dass es so etwas gibt. Innerhalb von Sekunden wurde aus dem kleinen Tumbee ein richtiger Mann, zum ersten Mal hob er sein Beinchen und tat es seinen BrĂŒdern gleich. Besonders Pia hatte es ihm angetan, wĂ€hrend Emma lieber mit Gino spielte.
Monty schaute sich das junge GemĂŒse aus der Ferne aus an, mit seinen 14 Jahren wollte er lieber seine gemĂŒtlichen Runden durch den Garten drehen und alles Neue erkunden.
NatĂŒrlich durfte ein Fotoshoting am ersten Nachmittag nicht fehlen und so setzten wir unsere Freunde nebeneinander auf eine Gartenbank. Daniela versprach die besten Leckerlis, wenn alle schön sitzen bleiben und welcher Yorkshire lĂ€sst sich so nicht bestechen?
Yorkiejungs zu Besuch



Tumbee und der Löwe Leo
Montag | 2009-05-04 | 21:13

Am nÀchsten Morgen standen unsere Hunde gleich am Zaun, um sich gegenseitig zu besuchen. Zuerst musste in fremden NÀpfen geschaut werden, ob der Nachbar wohl etwas Besseres bekommen hatte, als man selber zu Hause.
Emma fand ein liegen gelassenes Schweineohr vom Vorabend. Heimlich nahm sie es, machte sich ganz klein und verschwand unter einem Busch, um ihre Beute zu verbuddeln.
Gino entdeckte unseren Kater Merlin, raste mit wildem Gebell hinter ihm her und musste eine ganz neue Erfahrung machen – Merlin ließ sich ĂŒberhaupt nicht beeindrucken, er lief nicht weg, sondern schaute den fremden KlĂ€ffer grimmig an, um dann mit einem eleganten Satz auf eine BrĂŒstung zu springen und sich das Geschehen aus der Höhe anzusehen.
Tumbee, gestern zum Mann geworden, wollte weiter Pia beeindrucken und hatte es sich heute zum Ziel gemacht, sie zu begatten – oh je, der Plan ging nicht auf, Pia reagierte doch recht abweisend und zeigte Tumbee die ZĂ€hne. Als das nicht half, warf sie ihn auf den RĂŒcken und ritt bei ihm auf – pfui Pia!!! Aber wie sollte sie dem Kleinen sonst klar machen, dass sie hier die Chefin war? WĂ€hrend die Hunde weiter im Garten spielten, gönnten wir uns eine Teepause. Plötzlich sahen wir ein kleines schwarzes Monster durch die TerrassentĂŒr huschen. Wie selbstverstĂ€ndlich kippte Tumbee die Spielzeugtonne von Pia und Emma um und stibitzte den dicken PlĂŒschlöwen Leo. Mit seiner Beute machte er sich auf den Weg zur Ferienwohnung. Die Camera lag noch bereit und so konnten wir den Dieb auf einem Beweisfoto festhalten.
Tumbee braucht, genau wie viele kleine Kinder, ein Kuscheltier, wenn er schlafen möchte und der Leo duftete sicher nach seiner neuen Freundin Pia. Emma knurrte und sah mich mit großen Augen an, denn der Leo gehört ihr. „ Ach Emma, eigentlich ist der Tumbee doch noch ein Baby, nun lass ihn mal!“ Am nĂ€chsten Tag versuchte Tumbee dann noch, einen weißen PlĂŒschhasen zu entfĂŒhren, aber den bekam er nicht mit. Von wegen Baby, Tumbee zeigte dem Hasen, was er hier in Ostfriesland gelernt hatte. Seinen ganzen Frust ĂŒber Pias verschmĂ€hte Liebe ließ er nun an dem Hasen aus.
Als ich ein paar Tage spĂ€ter die Ferienwohnung fĂŒr neue GĂ€ste vorbereitete, folgten Pia und Emma mir auf Schritt und Tritt. Oh wie gut duftete es ĂŒberall!?! Pia fand das Schlafzimmer sehr interessant und entdeckte hinter dem NachtschrĂ€nkchen ein vergessenes Schweineohr.
Ein kleiner Liebesbeweis von Tumbee an seine neue Freundin? Bevor Emma es ihr streitig machen konnte, verschwand Pia und kam kurze Zeit spĂ€ter mit einem Erd verkrusteten Bart zurĂŒck, sie hatte ihren Schatz verbuddelt. Vielleicht war sie ja doch ein ganz kleines bisschen in Tumbee verliebt.
Welch ein GlĂŒck, dass Pia das Schweineohr entdeckt hatte, ich hĂ€tte es vielleicht ĂŒbersehen und als Betthupferl fĂŒr unsere nĂ€chsten GĂ€ste war es nun wirklich nicht geeignet.
Löwe Leo



Sieht so der Mond aus?
Sonntag | 2009-04-19 | 17:36

Sieht so der Mond aus??? Das wunderschöne Wetter zu Ostern lockte viel Touristen an die Nordsee. Überall sah man Radfahrer und SpaziergĂ€nger in Scharen. Es ist schön, wenn hier bei uns am Ende der Welt mal was los ist, aber fĂŒr unsere Fellschnuten bedeutete das, brav an der Leine laufen und nicht losrasen, wie es Hund gefĂ€llt, der starke Verkehr wĂ€re zu gefĂ€hrlich. Nun suchten wir einen Spazierweg, wo wir unsere MĂ€use laufen und spielen lassen konnten. Draußen vor der Stadt gibt es einen großen Kiessee mit langen Wegen durch die anliegenden Felder – also, worauf warteten wir noch? Eine ungewöhnliche Landschaft mit breiten Spuren von großen Baumonstern tat sich vor uns auf. Im Hintergrund standen die großen WindenergiemĂŒhlen. Wie riesige WĂ€chter streckten sie die langen FlĂŒgel gen Himmel. Pia und Emma konnten ĂŒber HĂŒgel und tiefe Furchen springen. So muss es auf dem Mond aussehen. Die Nase immer am Boden spĂŒrten sie die FĂ€hrten von wilden Kaninchen auf, aber sie kleinen Gesellen sind geschickt, sie ließen sich nicht sehen. DafĂŒr versuchten die Beiden, dicke Hummeln und die ersten Schmetterlinge zu fangen. Es war ein spannender Spaziergang fĂŒr unsere Beiden. Wieder zu Hause angekommen, staunten wir nicht schlecht. War hier inzwischen Schnee gefallen? Unsere Einfahrt strahlte uns weiß entgegen. Der aufkommende Wind hatte die zarten BlĂŒten der MirabellenbĂ€ume herunter gewirbelt und sie wehten wie Schneeflocken durch unseren Garten. FĂŒr Pia und Emma war es ein weiterer Spaß. Heute konnten sie von einem Ausflug in eine andere Welt trĂ€umen.
Pia und Emma in einer fremden Welt



Ein Jahr
Freitag | 2009-04-03 | 22:21

Ein Jahr ist vorbei –
wie schnell doch die Zeit vergeht.
Nun besteht unsere kleine Homepage schon ein Jahr. Meine Fellschnuten und ich haben viele Freunde im Netz gefunden.
Jeden Tag schauen wir in unser GĂ€stebuch und freuen uns ĂŒber die lieben GrĂŒĂŸe.
Wir bekamen ganz viele Emails, mal mit traurigen, mal mit lustigen Geschichten.
Am meisten freue ich mich ĂŒber die Freundinnen, die ich ĂŒber diesen Weg kennen gelernt habe.
Freundinnen, die ganz liebe lange Briefe schreiben, mir von sich und ihren Hunden oder Katzen erzÀhlen.
Freundinnen, die ganz weit weg wohnen und von ihrer Heimat plaudern.
Freundinnen, die mir die schönsten Fotos von ihren Vierbeinern schicken.
Freundinnen, die mir auch mal ihr Leid klagen und ein bisschen Trost brauchen.
Freundinnen, die aus ihren Leben erzÀhlen.
Vor allem aber Freundinnen, die auch mir Trost spenden, wenn ich traurig bin, die mein Gejammer anhören, wenn ich mich geĂ€rgert habe, die mit mir jubeln, wenn ich mich freue, die mir Tipps geben, wenn ich nicht weiter weiß oder mir einfach zuhören, wenn ich etwas Neues zu berichten habe.
Allen diesen Freundinnen möchte ich heute DANKE sagen fĂŒr ein Jahr Treue.
Über 10 000 Besucher waren in diesem ersten Jahr auf meiner Seite und ich hoffe, es folgen noch ganz viele, die Spaß an den kleinen Geschichten haben, die ich von meinen Yorkies Pia und Emma und auch anderen Fellschnuten zum Besten gebe.
Ganz liebe GrĂŒĂŸe an alle im weiten Netz von Inka mit Pia und Emma und Kater Merlin



Besuch bei Bruder Bandit
Samstag | 2009-03-28 | 13:57

Noch immer haben die Handwerker die SchlĂŒsselgewalt in unserem Haus und treiben ihr Unwesen, indem sie mit finsteren Schleifmaschinen die WĂ€nde und das Holz der Treppe bearbeiten und alles Drumherum unter einer weißgrauen mehligen Staubschicht verschwinden lassen. Jeder Putzlappen verzweifelt bei diesen GrĂ€ueltaten und zieht stumpfe Spuren ĂŒber die Möbel. Damit nicht auch noch unsere Fellschnuten unter einer Schmutzschicht verschwanden, beschloss ich, mit ihnen Reißaus zu nehmen und irgendwo in einer gemĂŒtlichen Wohnung mit einer Freundin Kaffee zu trinken.
Schon lange wollte ich mich mit Wiebke treffen, bei der Pias Bruder Bandit zu Hause ist – gedacht, gemacht!!! Bandit hat inzwischen einen kleinen Freund, den Mickey, ein pechschwarzes WollknĂ€uel, auch Pudel genannt.
Obwohl inzwischen ein Jahr vergangen war, erkannte Pia den Weg zu Wiebkes Wohnung und rannte gleich zur TĂŒr – vielleicht lag es auch am ungemĂŒtlichen Wetter, dass Pia die nĂ€chste HaustĂŒr anstrebte. Bandit konnte seine Freude kaum zĂŒgeln, als er die MĂ€dels sah. Bestimmt hat er inzwischen vergessen, dass Pia seine Schwester ist. Auf alle FĂ€lle hĂŒpfte er freudig hinter seinem Damenbesuch her. Der verdutzte Mickey tat es ihm nach, etwas verwirrt ĂŒber den plötzlichen weiblichen Überfall.
Emma musste gleich zeigen, dass nicht jeder „hergelaufene“ Hund das Recht hat, ihren Fellpopo zu beschnuppern und zeigte Mickey, wo es lang geht, aber Mickey ließ sich nicht sonderlich vertreiben und lud mit Bandit zusammen die MĂ€dels zu einem kleinen Spiel ein.
Gemeinsam wurde die Wohnung begutachtet und auch die Perserkatze Pauli gebĂŒhrend begrĂŒĂŸt. Allerdings war sie nicht begeistert von dem Hunderudel, dass in ihren geheiligten Raum, nĂ€mlich Wiebkes Schlafzimmer eindrang und wedelnd, schlabbernd an ihr herum schnupperte. Emma machte es sich zwischendurch in Paulis Katzenhöhle gemĂŒtlich, sie kann springen wie ein KĂ€nguru und die Höhe machte ihr keine Probleme.
Wir Fraulis konnten gemĂŒtlich Kaffee trinken, wĂ€hrend die Hunde ein paar abwechslungsreiche Stunden erlebten.
Zum Schluss zeigte uns Bandit seine so geliebten KunststĂŒckchen, die er nur auf Fingerzeig immer wieder gerne zum Besten gibt, denn neue Sachen lernen gehört zu seiner LieblingsbeschĂ€ftigung.
Bruder Bandit



Kater auf Wanderschaft
Sonntag | 2009-03-22 | 15:42

KĂŒrzlich erzĂ€hlte ich die Geschichte vom Kater RĂŒbe, der immer wieder von zu Hause weglĂ€uft, um uns im Krankenhaus zu besuchen.
Eine Leserin schrieb daraufhin, dass sein Frauchen ihm wohl besser einen PC kaufen sollte, damit er von zu Hause im Internet schauen könne, was bei uns so los ist und nicht ĂŒber die gefĂ€hrliche Landstraße laufen muss.
Der PC ist angeschafft, aber RĂŒbe ist unverbesserlich, er kommt weiter zu Besuch. Auf seinem Weg ist ihm auch schon mal ein Missgeschick passiert, da verschĂ€tzte er sich im Sprung ĂŒber einen Graben und fiel prompt hinein. Ein Foto im Fotoblog zeigt den schmutzigen Kerl.
Heute war wieder „RĂŒbetag“, doch wir trauten unseren Augen nicht – RĂŒbe saß in zweifacher Gestalt vor unserer TĂŒr und jammerte um Einlass??? Er hatte einen Freund mitgebracht, der ihm zum Verwechseln Ă€hnlich sah. Nun kamen beide selbstverstĂ€ndlich in unser Dienstzimmer und bettelten um ein StĂŒckchen Wurst. Wie vereinbart riefen wir RĂŒbes Frauchen an, um den Ausreißer abholen zu lassen und erfuhren die neuste Geschichte.
RĂŒbes Freund heißt Socke und wohnt direkt am Krankenhausparkplatz. Bei Sockes Frauchen schaut RĂŒbe auch immer mal wieder herein und wird dort abgeholt. Einmal passierte es, dass Heike zu Hause ihre Transportkiste öffnete und es war gar nicht RĂŒbe, der herauskam, sondern Socke, die Beiden sehen sich wirklich sehr Ă€hnlich. Heikes zweite Katze, RĂŒbes Mitbewohnerin war mit dem neuen Kater nicht einverstanden und zeigte ihm, wer hier das Sagen hat, sie ging fauchend auf den armen Kerl los und so wurde Socke ganz schnell wieder nach Hause gebracht und gegen RĂŒbe eingetauscht.
Inzwischen kennen alle Kollegen das lustige Gespann und die Patienten haben Spaß am Raten, wer sie heute wohl besucht und wer RĂŒbe und wer Socke ist. Wieder einmal als Weltenbummler nach Hause geholt, gönnt RĂŒbe sich eine gemĂŒtliche Ruhepause im hĂ€uslichen Garten, wo er KrĂ€fte sammelt fĂŒr seine nĂ€chste Tour. RĂŒbe hat bald Geburtstag, er wird am 1. Mai 20 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit. Die Fotos sind teilweise mit dem Handy entstanden und nicht immer von guter QualitĂ€t, aber ich will sie trotzdem nicht vorenthalten.
Karter auf Wanderschaft



Umbau des Reviers
Samstag | 2009-03-07 | 21:55

Liebe Freunde im weiten Netz, heute wollen wir berichten, was hier in den letzten 4 Wochen so passiert ist. Es fing ganz harmlos an. Statt in unseren Feldern, mussten wir in großen HĂ€usern spazieren gehen, es war nicht so schlimm, denn draußen regnete es immer wieder und wir durften ohne Leine durch die LĂ€den sausen, die von den Menschen „Fliesen- und SanitĂ€rgeschĂ€ft“ genannt wurden.
Dann aber passierte etwas Schreckliches. Unser Revier wurde ausgerÀumt, alle Möbel verschwanden in dem Haus, wo sonst nur das Auto steht und dann kamen fremde MÀnner zu uns, die alles zerstörten.
Das Bad fiel einem lauten Hammer zum Opfer und alle Fliesen im Wohnzimmer wurden heraus gebrochen. Um die Badewanne mussten wir nicht trauern, da waren wir eher froh, dass sie fĂŒr immer verschwand, denn wenn Frauchen uns da rein steckte, gab es kein Entkommen. Wir waren inzwischen in unsere Ferienwohnung umgezogen, was uns anfangs gar nicht gefiel, denn wir wollten viel lieber in unseren Kuschelbetten am warmen Ofen in unserem Revier liegen.
Bald gewöhnten wir uns an die neue Wohnung und besuchten die Handwerker, am Liebsten dann, wenn sie FrĂŒhstĂŒckspause machten, denn da fiel ab und zu ein kleines StĂŒckchen Pausenbrot fĂŒr uns ab. Abends, wenn Ruhe auf der Baustelle einkehrte, schnĂŒffelten wir alle RĂ€ume ab, die uns so verĂ€ndert vorkamen.
Unsere Menschen haben uns ganz fest versprochen, dass der ganze Spuk bald vorbei ist und wir wieder in unsere kleine Welt zurĂŒck dĂŒrfen. Liebe Hunde- und Katzenfreunde, denkt daran, wenn bei euch zu Hause die Möbel ausgerĂ€umt werden, beginnt fĂŒr euch eine unangenehme Zeit, aber die geht vorbei und anschließend ist es doppelt so gemĂŒtlich wie vorher und sollte es euch dann nicht gefallen, habt ihr immer noch die Möglichkeit mit euern ZĂ€hnen und Krallen die alte GemĂŒtlichkeit wieder herzustellen.
In diesem Sinne die liebsten GrĂŒĂŸe von Pia und Emma
Chaotische ZustÀnde



Schnee
Samstag | 2009-02-28 | 16:08

Eine kleine Geschichte von vor ein paar Tagen:

Am Sonntag den 1. Februar 2009 wachten wir auf und – was ist das? Endlich war auch Ostfriesland mit ein bisschen Schnee beglĂŒckt worden. Eine weiße Puderzuckerschicht wehte im kalten Ostwind durch unseren Garten. Pia und Emma staunten nicht schlecht, als sie zum ersten Gassigang in den Garten liefen und rasten durch die weißen Beete.
Nach dem FrĂŒhstĂŒck zog ich ihnen die warmen Pullis an und wir machten einen kleinen Spaziergang. Da der Wind im freien Feld zu kalt war, liefen wir durch die weniger belebten Straßen.
Verschneite Straße
Zuerst machte es den Hunden Spaß, doch der wurde schnell getrĂŒbt, denn bereits an der nĂ€chsten Ecke fing Pia an zu jaulen und kam humpelnd auf mich zu, gefolgt von der nun ebenfalls jammernden Emma.
Wie kann es sein, dass einige Leute gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen mĂŒssen??? Auf dem Gehweg an der Ecke lag mehr Streusalz als von dem glitzernden Pulverschnee. Von GlĂ€tte keine Spur. Die Pfoten meiner Fellschnuten waren hier schmerzhaft mit Salz gepökelt.
Auf unserem weiteren Gang sahen wir noch mehr Salzwege. Da bringt man seinen Hunden in wochenlanger Kleinarbeit bei, dass sie nicht auf der Straße laufen dĂŒrfen, sondern immer den Gehweg benutzen und an jeder Ecke brav stehen bleiben und nun schauten mich erstaunte Hundeaugen an, weil ich den Befehl gab, schön neben mir am Straßenrand zu laufen und den Gehweg nicht zu benutzen. Verkehrte Welt!!!
Wir liefen dann durch einen Schrebergartenweg nach Hause, wo die Menschen der Natur einfach ihren Lauf lassen.
Nach einem warmen Fußbad fĂŒr die Hunde war ihre Welt wieder in Ordnung.



Unser Mootchou
Freitag | 2009-01-23 | 10:43

Gerade schrieb ich die lustige Geschichte von unserem Stationskater RĂŒbe, der uns immer wieder besucht und damit sein Frauchen zur Verzweiflung bringt. Nun geht es mit einer Katzengeschichte weiter und die ist traurig. Am 16. Januar mussten wir unsere kleine Wolke, den weißen Perserkater Mootchou einschlĂ€fern lassen. Er hatte einen Schlaganfall und war völlig gelĂ€hmt. Unser Tierarzt machte uns keine Hoffnung. Eine gelĂ€hmte Katze – NEIN – niemals. Mootchou ist ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen und wird dort auf uns warten.
Unser Mootchou!
Wir vermissen dich, kleiner Mootchou! Am 21.Januar wÀrst du 8 Jahre alt geworden.

Du warst unser kleiner PelzbĂ€r mit den großen Augen und dem grimmigen Gesicht. Nie wieder werden deine bettelnden Pfoten uns antatzen, weil du so gerne ein StĂŒckchen vom Kuchen bekommen hĂ€ttest, nie wieder wirst du die Schatten jagen, dein Lieblingsspiel, wenn sich in der Sonne etwas bewegte, nie wieder wirst du im Regen tanzen oder bis zum Bauch im Teich stehen, um Goldfische zu fangen – ein Perser, der das Wasser liebt – unmöglich! Nie wieder wirst du maunzen wie ein Außerirdischer, weil es HĂ€hnchen gab und du dein Lieblingsessen nicht abwarten konntest.

Nun wird deine Reise ins Regenbogenland zu Ende sein und du wirst dort all das im Übermaß haben, was wir dir hier bei uns gegeben haben.

Wir hatten dich lieb!!!



Stationskater "RĂŒbe"
Donnerstag | 2009-01-22 | 09:54

Heute mal eine Katzengeschichte.

Wie vielleicht schon einige meiner Leser wissen, arbeite ich im Krankenhaus. Am Ende unserer Station befindet sich ein Wintergarten, in dem die Patienten sich recht wohl fĂŒhlen, gerne zusammen sitzen und ein bisschen plaudern.
Im letzten FrĂŒhjahr kam wie selbstverstĂ€ndlich ein großer schwarzweißer Kater in den Raum, um sich Streicheleinheiten und vielleicht auch ein paar Leckerchen abzuholen. FĂŒr unsere Patienten eine nette Abwechslung, nur leider durfte der Kater nicht bleiben, denn Tiere sind aus hygienischen GrĂŒnden in KrankenhĂ€usern verboten – schade eigentlich.
"RĂŒbe"
Katerchen kam nun immer hÀufiger, bis er dann nicht mehr ging. LÀngst hatten einige Kollegen Futter mitgebracht und verwöhnten den schwarzen Gesellen. Jeder Versuch, den Besitzer zu finden, scheiterte.
Uns war schon klar, dass der Kater nicht fĂŒr immer bleiben konnte, also suchten wir fĂŒr ihn ein neues Zuhause.
Eine gemeine Regenperiode und ein verschnupfter, nasser Kater ließen uns keine andere Wahl, wir brachten Katerchen in eine nahe gelegene Katzenauffangstation, um zu vermeiden, dass der dumme Kerl richtig krank wird. Sechs Wochen waren inzwischen seit dem ersten Besuch von Katerchen vergangen. Nun wurde er von den Mitarbeitern der Katzenstation in die Tageszeitung gesetzt und ---- hatte GlĂŒck!!!!! Sein Frauchen wollte die Suche beim Tierheim und verschiedenen TierĂ€rzten schon aufgeben und entdeckte ihren „RĂŒbe“ nun in der Zeitung. Große Freude auf beiden Seiten. Wir Kollegen erfuhren von RĂŒbes Reise und erhielten eine dicke Torte als Dankeschön. RĂŒbe ist inzwischen 19 Jahre alt und war sein Leben lang ein gesunder Kerl.
Sein Frauchen berichtete uns, dass er seit etwa 2 Jahren immer mal wieder auf Wanderschaft geht und sich dann abholen lÀsst, den weiten Weg zum Krankenhaus hatte er allerdings noch nie genommen.
Inzwischen besucht RĂŒbe uns ein bis zweimal in der Woche und bringt sein Frauchen zur Verzweiflung, denn alleine nach Hause geht er nie. Immer macht sie sich mit seiner Tragetasche auf den Weg, um den Vagabunden einzusammeln, am letzten Freitag war es 7.00 Uhr in der FrĂŒh!!!!! Anruf genĂŒgt! RĂŒbe schnurrt, steigt in seine Tasche und lĂ€sst sich wie ein kleiner König nach Hause chauffieren.



Emma hat Geburtstag
Donnerstag | 2009-01-01 | 00:06

Hallo alle meine Freunde, hier spricht Emma:

Neuerdings passieren in meinem kleinen Leben soooo viele neue Sachen. Erst stellten meine Leute einen großen Tannenbaum einfach so ins Wohnzimmer und hĂ€ngten ganz viele bunte BĂ€lle daran, mit denen ich leider nicht spielen durfte und dann legten sie wunderschöne PĂ€ckchen zum Anknabbern darunter. Eins habe ich erwischt und zerlegt, was schon wieder verboten war. Trotzdem gab es wunderschöne Geschenke fĂŒr Pia und mich. Ein paar Tage spĂ€ter wurden wieder unbekannte Sachen in unser Revier gebracht – Luftschlangen sagen unsere Menschen dazu. Alles sah schön bunt aus, aber diese Schlangen hingen fĂŒr mich viel zu hoch – schade! In der Nacht, als ich in meinem neuen Bett wunderschön trĂ€umte, gab es draußen plötzlich einen Knall nach dem anderen und es zischte in der Luft. Lauter helle Sterne explodierten am Himmel, da nĂŒtzte auch mein böses Bellen nichts.
Und heute Morgen wachte ich auf – viel zu frĂŒh, denn ich bin eine LangschlĂ€ferin – und ehe ich richtig denken konnte, wurde ich geherzt und geknuddelt und meine Menschen riefen:
"Herzlichen GlĂŒckwunsch, kleine Maus!" Was ist denn das schon wieder? Ich habe Geburtstag?!?!?! Ja, so was, nun bin ich ein Jahr alt. Geht es im Neuen Jahr immer so weiter? Oder kehrt irgendwann wieder etwas Ruhe ein? Ich werde einfach abwarten.
Schreibt mir doch mal, wie ihr den Jahreswechsel so erlebt habt. Ganz liebe GrĂŒĂŸe Eure Emma
Emma hat Geburtstag!




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