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Pia + Kim
About a Yorkie's Life, Stay Tuned!
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Norddeich im Winter
Freitag | 2010-12-17 | 22:44

Fast täglich ändert sich zurzeit das Landschaftsbild und wir nutzen jede freie Minute zu kleineren Spaziergängen, denn für lange Märsche ist es viel zu kalt.
An einem Tag wanderten wir bei Sonne und eisigem Ostwind den Feldweg beim Windmühlenpark am Kanal entlang.
Pia und Kim fingen aber trotz warmem Pullover schnell an zu frieren und hatten nicht so richtig Lust. Erst auf dem Rückweg rannten sie los und freuten sich auf ihr warmes Plätzchen am Ofen.
Während Deutschland im Schnee versinkt, hat es nun auch bei uns an der Küste etwas mehr geschneit. Bei blauem Himmel und Sonnenschein machten wir uns auf den Weg zum Hundestrand.
Doch dann trauten wir unseren Augen nicht – kaum im Hafen angekommen, wabberte dicker Seenebel auf die Küste zu, es wurde lausig kalt.
Für Kim war es die erste Tour ans Meer, sie staunte über die endlose Weite und raste mit Pia los.
Doch ganz schnell kroch die klamme Kälte an uns hoch, Eis setzte sich in die Hundebärte, die Fellschnuten fingen an zu zittern.
Ein kleines bisschen kamen wir uns vor wie in dem Film: „So weit die Füße tragen“.
Wie gut, dass wir nur 2 km Rückweg vor uns hatten. Warmes Futter für die Hunde, heißer Tee für uns und die Welt war wieder in Ordnung.
Zum Schluss wünschen wir allen unseren Lesern ein
Frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Jahr 2011. Lasst euch ganz tüchtig beschenken und vor allem – Bleibt gesund!
Kim erlebt zum ersten Mal den Hundestrand



Hundebesuch im Dezember und Fotosaission
Mittwoch | 2010-12-01 | 23:34

Unser Bericht von den Weihnachtsfotos brachte unsere Freundin Wiebke mit Pias Bruder Bandit und Pudel Mickey auf den Plan.
Solche Fotos wollte sie auch gerne haben und besuchte uns, weil es doch mit mehreren Hunden viel mehr Spaß macht. Ob sie wusste, dass nun harte Arbeit vor uns lag?
Sie kam nicht alleine, sie brachte zwei Freundinnen mit, dazu die kleine Sam und den großen Bobby.
Zuerst fand ein Kennen lernen im Garten statt. Kim fand Bobby gar nicht gut, er bellte vor Freude und das machte ihr Angst.
Viel schöner war es für sie, mit der fünf Monate alten Sam zu toben und über den zugefrorenen Teich zu rutschen. Der eiskalte Wind war plötzlich gar nicht mehr so beißend, wie noch morgens beim ersten Gassigang.
Natürlich durften Gruppenfotos auf unserer schon oft gezeigten „Yorkiebank“ nicht fehlen.
Inzwischen bauten wir die Weihnachtsdeko im Wohnzimmer auf und es konnte losgehen. Während diesmal Wiebke für die Hunde den „Leckerliekasper“ spielte, lief die Kamera heiß.
Bobby schaute ein bisschen ratlos, er sollte auf einmal im Sofa Platz nehmen, was er nicht verstand, weil er zu Hause eigentlich nicht auf dem Sofa liegen darf.
Bandit und Pia waren schon ein bisschen genervt, was man deutlich an ihren Gesichtern sieht.
Dafür hatten die Kleinsten ihre helle Freude an den bunten Sachen, sie saßen brav im Sofa und hörten mit schief gelegten Köpfen dem hellen „FEIN“ von Wiebke zu.
Weihnachten kann kommen, es war ein lustiger Tag mit den 6 Hunden.
Kim und Pia bekommen Besuch von vier Hundefreunden



Vorweihnachtszeit
Samstag | 2010-11-27 | 15:30

Ein Blick nach draußen – dicke Regentropfen klatschten an die Scheiben, kalter Wind sauste um die Häuser. Das soll die Woche vor dem 1. Advent sein???
Mein Ruf: „Mädels, geht mal schnell raus, Pipi machen!“ wurde mit vorwurfvollen Blicken dokumentiert. Wer jagt bei diesem Wetter schon einen Hund vor die Tür, aber was sein musste, musste sein.
Also stand ich schlotternd unter dem Vordach der Blockhütte. Pia weiß, je schneller sie ist, umso schneller kann sie wieder ins Warme. Kim schlotterte mit mir und jammerte, sie wollte nicht. Dafür klappte es drinnen auf dem Fußabtreter umso besser. Welpenzeit!!!
Nun hieß es, die Hunde drinnen zu beschäftigen und so hatte ich die Idee, einige Weihnachtsfotos zu machen.
Dazu brauchte ich Deko und kletterte auf den Dachboden, gefolgt von neugierigen Hunden, die an der Bodentreppe warteten.
Dann konnte es losgehen:
1. Man nehme einige leicht verdauliche Weihnachtssachen, die einem Welpenmagen nicht schaden.
2. Man legt diese Dinge auf eine Decke ins Sofa und versucht, den Welpen dazu zu setzen.
3. Die Kamera sollte vorbereitet sein.
4. Inzwischen hat der Welpe die Sachen inspiriert und beginnt sie anzukauen, vom Sofa zu schubsen, selber von der Couch zu springen und mit der spannenden Beute durch die Wohnung zu jagen.
5. Man schnappt den Hund, versucht ihn einigermaßen hübsch zu machen ( beim Yorkie macht sich ein Schleifchen immer gut) und setzt den Kobold wieder ins Sofa.
6. Hilfreich ist eine Klapperdose mit Leckerlis, die den Welpen dazu animieren soll, aufmerksam zu schauen, was aber den Erfolg hat, dass der Kleine nach vorne in die Kamera springt und die Fotos hoffnungslos verwackeln.
7. Katzen, Mäuse oder Kühe nachzuahmen, bringt nicht immer den erwünschten Erfolg, weil Welpi sich bellend freut, dass Mama den Kasper macht.
8. Geschwindigkeit ist ein unbedingtes Muss.
9. Bauchrobben, schnelles Rollen von rechts nach links und auf den Knien rutschen sollte beherrscht werden.
10. Im Fotoarchiv könnt ihr schauen, was dabei rumgekommen ist. DANKE an Pia, die mich als routinierter Fotostar tatkräftig unterstützt hat, indem sie gelangweilt zur Seite schaute, gähnte oder im entscheidenden Augenblick die Augen zumachte, weil sie das ganze Unglück nicht mehr sehen konnte.
Nach einer Stunde harter Arbeit, etwa 500 Fotos und den Bauch voller Leckerlis rollten meine Mäuse sich zufrieden zusammen und träumten von ihrem ersten gemeinsamen Fotoshooting, während ich das Chaos entfernte und die besten Fotos aussortierte.
Inzwischen hat sich das Wetter ein bisschen geändert mit Schneegriesel und Frost. Das gefällt den Fellschnuten schon besser.
Wir wünschen allen unseren Freunden und Lesern eine schöne Adventszeit.
Pia und Kim im ersten Schnee



Pia und Kim
Sonntag | 2010-11-14 | 19:23

Nun sind schon fast zwei Wochen vergangen, seit wir mit Kim die lange Reise zu uns nach Hause machten.
Sie hat sich an unseren Tagesablauf gewöhnt, ist immer quirlig und tobt mit Pia durch die Wohnung und den Garten.
Genauso gerne mag sie es, mit uns und Pia im Sofa kuscheln und sich den Bauch streicheln lassen.
Es ist wunderbar, morgens in der Frühe im Schlafanzug im Regen im Garten zu stehen und leise zu säuseln: „Kim, mach doch bitte Pipi!“ Dann schaut sie beleidigt, mag nicht draußen sein - es ist doch schöner, das Nötige auf der Fußmatte zu erledigen, im Warmen und Trockenen. Dabei fing die Stubenreinheit so schön an.
Das tägliche Kämmen ist ein Graus für sie, aber ich denke, damit ist sie nicht alleine – zu Pias Lieblingsbeschäftigung gehört es auch nicht.
Inzwischen üben wir täglich ein paar Minuten an der Straße zu laufen, anfangs machten Kim die Autos und Fahrräder große Angst. Auch jetzt ist sie noch vorsichtig, versucht aber nicht mehr, sich zu verstecken.
Unsere Wohnung wurde zum Hundepielplatz, immer wieder tritt einer von uns auf ein nicht beachtetes Quietschetier und bringt uns an den Rand eines Herzinfarktes. Der Aufschrei von uns animiert Kim zu fröhlichem Bellen.
Sie ist eine echte Powerkugel, neugierig und zu Spaß aufgelegt – ein Yorkiemädel eben, wie wir es lieben.
Ich weiß, dass unsere Fotos gerade nicht die Besten sind, aber in der Wohnung sind die Hunde oftmals zu sehr in Bewegung und draußen lässt das Licht uns in diesen grauen Novembertagen häufig im Stich. Na ja, man kann etwas erkennen.
Kim schaut dem Regen zu



Neues von KIM
Sonntag | 2010-11-07 | 22:29

Inzwischen wohnt Kim 5 Tage bei uns.
Aus der schüchternen Maus ist eine kleine Zicke geworden. Sie bellt uns frech an wenn sie Langeweile hat, sie findet immer neue Sachen, die sie anknabbern kann und wird zum echten Terrier, wenn die Wohnung gewischt werden muss. Der Wischmop wurde sofort zum Feind erklärt.
Der Garten ist inzwischen ihr Spielplatz geworden, sie rast durch die Beete und fängt bunte Blätter.
Wehe, wenn das Futter nicht pünktlich serviert wird, dann kann man keinen Schritt mehr gehen, es sei, man möchte über einen quirligen Hund stolpern.
Ich denke, dass hat sie sich in den ersten Stunden bei unserer Pia abgeguckt, die auch im Tiefschlaf die Kühlschranktür hört, egal, wie leise sie geschlossen wird oder vom Kater Merlin, der sich nach stundenlangen Streifzügen völlig ausgehungert durch die Katzenklappe schleppt, um in der Küche den sterbenden Schwan zu spielen und vor unseren Füßen laut miauend zusammen zu brechen. Natürlich erregte Kim viel Aufsehen. In der ganzen Nachbarschaft munkelte man, dass Pia eine neue Freundin hat und so ließen die Besucher nicht lange auf sich warten.
Lilly platzte vor Neugier und brachte ihren Sohn Anton mit. Kim, an ein lustiges Hunderudel gewöhnt, freute sich, das endlich Leben in die Bude kam. Sie rannte den überrumpelten Anton fast über den Haufen, dass er nur die Möglichkeit hatte, auf die Couch zu flüchten, um erst mal in Ruhe zu schauen, wer ihm da in die Pluderhosen zwackt.
Mit vielen Leckelis konnte ich die Vier überreden, ein einigermaßen erkennbares Foto zu machen.
Gestern nahmen wir Kim mit in die Felder, sie sollte die Natur kennen lernen und zwar ohne den lästigen Autoverkehr.
Leider hatte sie trotzdem Angst vor all den neuen Dingen und wollte sich lieber hinter kleinen Büschen oder an Grabenkanten verstecken, da half auch die Spielaufforderung von Pia nicht.
Aber in Mamas Arm konnte sie den Ausflug dann doch noch genießen.
Bestimmt lernt sie ganz schnell, wie toll es ist, nach Mäusen zu buddeln und den Duft der Hasen zu schnuppern.
Wir freuen uns, dass du bei uns bist, kleine Kim. .
Erster Ausflug in die Felder



Hallo, ich bin die Neue, die KIM
Donnerstag | 2010-11-04 | 18:53

Mein Name ist \"Dejavué of No Mercy`s\", aber gerufen werde ich KIM.
Gestern machte ich eine lange Reise - von Waltrop nach Ostfriesland.
Alles war fremd und meine Mama war auch nicht mehr da, aber nun habe ich ja die Pia. Wird sie meine neue Freundin?
Zuerst blieb ich in der kuscheligen Box, da war mein dickes Kissen, das nach meiner Mama duftete. Hier wollte ich nie mehr raus, aber niemand kümmerte sich um mich – sollte ich hier versauern?
Da half ja nun alles nichts, also machte ich mich auf den Weg.
Ohhhhh, es gab so tolle Sachen zu entdecken, weiche Kuscheldecken, Spielsachen, die einen ganz fremden Duft ausströmten und ein tolles langes Band, welches mir aber gleich verboten wurde.
Meine neue Mama sagte, das wäre ihr Computerkabel (was ist das???) und ich wurde aus der Ecke geholt – schade, dass machte mir am Meisten Spaß.
Nun hat sie es versteckt? Aber ich werde es finden – versprochen!
Meine erste Nacht verbrachte ich in meiner Box an Mamas Bett. Erst musste ich ein bisschen weinen, aber dann bin ich wohl eingeschlafen und habe mich erst heute Morgen um 8.00 Uhr gemeldet, ich musste soooo dolle Pipi. Dazu wurde ich tatsächlich in den Garten gebracht – so eine Frechheit! Der Wind pustete mir um die Ohren und es kam nass von oben.
Also habe ich ganz schnell das Notwendige erledigt und bin wieder in die warme Wohnung gesaust.
Mama hat vor Freude gequietscht und mich geknuddelt - warum nur? Ich habe doch bloß Pipi gemacht?
Inzwischen war ich schon ein paar Mal im Garten und immer quietscht die Mama, langsam macht es mir Spaß.
Ich glaube, ich habe es hier ganz gut getroffen und werde demnächst erzählen, was ich hier an der Nordsee so alles erlebe.
Eure Kim
Kim, zu Hause angekommen



Norder Beestmarkt
Samstag | 2010-10-23 | 23:56

Am diesem Wochenende fand in Norden der traditionelle Beestmarkt statt. Beesten werden in Ostfriesland die einjährigen Kühe genannt, die früher hier im Herbst zum Markt getrieben und verkauft wurden.
Aber nicht nur Kühe, Schweine und Pferde wurden angeboten, auch das so genannte Kleinvieh.
In der heutigen Zeit stehen außer Pferde und Ziegen hautsächlich die kleineren Hausgenossen zum Verkauf.
Dazu gibt es Shows mit Pferden, Ponyreiten, Karussells für die Kleinsten, Verkaufsstände und viele Buden mit Leckereien.
Wir wollten uns den Markt mal anschauen und Pia war mit von der Partie.
Die vielen Pferde, die an langen Leinen gelangweilt in der Menge standen, interessierten sie weniger, aber die Käfige mit den Kaninchen, Frettchen, Meerschweinchen, Hühnern, Tauben und Gänsen, weckten Pias Jagdtrieb.
Hechelnd, den Schwanz heftig wedelnd, wollte sie von einem Stand zum nächsten. Am Liebsten hätte sie die kleinen Tierchen in die Flucht geschlagen um sie dann wieder einzufangen.
Wir gingen mit gemischten Gefühlen die langen Reihen entlang. Wie lieblos die armen Tiere doch angeboten wurden??? Niemanden interessierte es, ob die verkauften Meerschweinchen oder Kaninchen später auch artgerecht gehalten werden. Und die Gänse? Waren sie schon ein geplanter Weihnachtsbraten? Wie viele der süßen Miniponys wurden aus einer Laune heraus gekauft um später ein trauriges Dasein in einem einsamen Stall zu führen?
Als wir dann noch sahen, dass eine Familie einen Wurf Spitzwelpen anbot, reichte es uns.
Viel schöner war unser anschließender Bummel durch die Felder vor der Stadt, wo die Schafe am Deich entlang rannten, auch wenn das Wetter am Nachmittag es nicht ganz so gut mit uns meinte.
Pia besucht den Norder Beestmarkt



Pia und Merlin im Okober
Freitag | 2010-10-01 | 20:40

Diesmal wollte ich keine lange Geschichte schreiben, aber die neusten Fotos von Pia und dem bunten Herbst zeigen.
Ja - und dann dachte ich, es wäre auch mal schön, wenn unsere Leser unseren weiteren Mitbewohner den Maine Coon Kater Merlin etwas näher kennen lernen.
Merlin ist ein absolut gutmütiger Hausgenosse, der mit allen Hunden prima auskommt.
Bestimmt wäre es mit seinen 8 kg für ihn ein Leichtes, den um einiges kleineren Yorkies zu zeigen, wer der Chef im Haus ist, aber dazu hat er keine Lust.
Wenn allerdings die größeren Hunde unserer Gäste zu frech werden und in sein Revier eindringen, faucht er böse und haut mit der Tatze, aber die Krallen hat er dabei noch nie ausgefahren.
Merlin macht lieber einen Rückzug und beobachtet aus sicherer Entfernung.
Wir lieben unseren dicken egozentrischen Tiger, der eigentlich immer das macht, was er gerne möchte und auch bestimmt, wann er Streicheleinheiten wünscht, die er laut meckernd einfordert.
Oder ob er lieber auf Streifzug durch die Nachbargärten schleicht, um dann mit Nacktschnecken und Gestrüpp im Fell nach Hause zu kommen, sich auf den besten Sessel zu legen und den Schnodder aus dem Pelz zu putzen.
Seine Liebe beweist er uns mit toten Mäusen, die er ab und zu liebevoll vor die Tür legt, damit wir auch ja drauftreten, wenn wir eilig zur Arbeit müssen.
Anderseits hat Pia eine Aufgabe, sie muss stundenlang die tote Maus bewachen, damit sie auf keinen Fall in dem kleinen Loch unter der Garage verschwindet und sie nicht mehr daran kommt.
Das ist Merlin, er wurde am 21. September 8 Jahre alt.
Merlin lauert um Pia zu ärgern



Hundespaß am Meer
Freitag | 2010-10-01 | 20:28

Heute wollten wir unserer Freundin Lilly ein bisschen Abwechslung verschaffen.
Seit Tagen lag sie ohne Antrieb in ihrem Körbchen und schaute ihre Mama mit traurigen Augen an.
Lilly hat den „Babyblues“!
Sie hätte wohl gerne wieder Welpen gehabt, aber ihre Kinder sind ja erst 8 Monate alt und es wäre unvernünftig gewesen.
Nun musste etwas passieren, also machten wir bei strahlender Sonne einen Spaziergang zum Meer, um sie abzulenken.
Da noch viele Touristen hier Urlaub machen, trafen wir große und kleine vierbeinige Hundefreunde, die sich im Watt tummelten und gegenseitig ihr Wurfspielzeug abjagten.
Gute Gelegenheit, einige Fotos zu machen. Auch wenn sie nicht alle gestochen scharf sind, sieht man den Spaß, den die Hunde hatten.
Zuerst waren unsere Mädels ein bisschen vorsichtig als die großen Vierbeiner auf sie zukamen, aber schnell musste Pia beweisen, dass sie mit den langen Beinen der Setter mithalten kann.
Plötzlich kam mit langem seidigem Fell eine Yorkshiredame über den Deich gerast. Ach wie schön sah sie aus!!!!
Aber schon hörten wir den Schrei ihres Frauchens: „ Neeeiiiiinnnn!!! Nicht schon wieder!!!!“
Mit einem Stöckchen in der Schnauze sauste die Hübsche direkt durch das matschige Watt ins Wasser.
Pia traute ihren Augen nicht. Aber dann packte sie der Ehrgeiz und sie rannte hinterher. Pia hält nicht viel von einem Bad in der Nordsee, aber sie hat nichts gegen wohliges Wälzen im nassen, übel riechenden Sand.
Das Frauchen von der kleinen Ayla erzählte uns, das ihre Maus vor nichts zurückschreckt und ein absoluter Energiebolzen ist. Tagtäglich müsste sie nach dem Spaziergang am Meer in mühseliger Kleinarbeit ihren Hund abspülen und Knoten auskämmen. Würde sie hier an der Nordsee wohnen, hätte Ayla mit Sicherheit einen superkurzen Putz.
Klar sahen auch unsere Hunde entsprechend aus, aber es war uns gelungen, Lilly ein bisschen fröhlicher zu machen und das wollten wir doch erreichen.
Pia an der Nordsee



Pferde
Sonntag | 2010-09-19 | 00:28

Hallo Freunde, wie wir alle wissen, gibt es Babysitter. Manchmal ist es auch ganz toll, einen Hundesitter zu haben, weil die Dosenöffner zu lange arbeiten müssen.
Aber heute ist mir da was zu Ohren gekommen, das musste ich erst mal verstehen?!?!?
Mamas Sohn braucht einen PFERDESITTER – ja richtig, einen Aufpasser für seine Pferde.
Ok, Sohnemann muss eine Woche beruflich verreisen, da muss doch mal jemand nach seinen Pferden schauen. Sie stehen jetzt nachts im Stall, für die Weide wird es langsam zu ungemütlich.
Heute sind wir nun zur Reitanlage gefahren – oh je, mir war ganz mulmig zu mute. Pferde sind ja sooooo groß!!!!
Dann stellte ich fest, es ist gar nicht schlimm, es gab dort sogar einen freundlichen Hund, der mir zeigte, wie die Pferde so leben. Sie haben ein riesiges Bett aus Stroh und wenn mich nicht alles täuscht, duftet es hier und da nach meinen geliebten Mäuschen.
Nun finde ich es gar nicht mehr schlimm, wenn wir nächste Woche nach den Pferden schauen. Bestimmt wartet Schlappi der Hund auf mich und eine Maus im Stroh wäre doch richtig spannend.
Bis dahin, Grüße von eurer Pia
Turo Jack möchte in den Stall, er schaut, ob ihn jemand holt



Sturm am Hundestrand
Samstag | 2010-09-18 | 23:58

Heute war noch einmal ein Hundetrefftag bei uns angedacht.
Bruder Bandit mit seinem Kumpel, Pudel Mickey, wollten zu Besuch kommen und gemeinsam war ein Bummel am Hundestrand geplant.
Diesmal blühte Pia förmlich auf, als die Jungs den Gartenweg endlang kamen. Es gab eine freudige Begrüßung.
Aber was war das????
Mama Wiebke hatte eine Tasche bei sich, aus der es erwartungsvoll quiekte. Zum Vorschein kam die winzige Yorkiedame Sammie, die einer Freundin gehört und bei Wiebke aus beruflichen Gründen einige Tage Urlaub machen muss.
Eine süße Maus voller Tatendrang. Nach einem kurzen Kennen lernen und ganz viel markieren im Garten, beschlossen wir, das gute Wetter zu nutzen und durch die Felder zum Hundestrand zu laufen.
Der starke Wind hielt uns nicht davon ab.
Pia war zum ersten Mal, seit wir unsere Emma verloren, wieder ein glücklicher Hund. Sie forderte die Jungs und die kleine Sammie zu einer wilden Jagd durch die Feldwege und über die Wiesen auf. Fröhlich bellend rannte sie auf alle zu, um ihren Übermut zu zeigen. Um die kleinen Beine der gerade 16 Wochen alten Sam nicht zu überfordern, setzten wir sie zwischendurch in ihre Tragetasche. Immerhin war der Weg 6 km lang.
Ja Pustekuchen, das wollte sie gar nicht. Sie wimmerte und kratzte: Lasst mich raus!!!
Was wieder einmal zeigte, das Yorkies absolut keine Schoßhunde sind.
Erst als der Sturm direkt am Meer zu heftig wurde, war sie bereit, sich ein Stückchen tragen zu lassen.
Durchgeschüttelt, mit zugesandeten verklebten, aber glücklichen Hunden kamen wir wieder zu Hause an.
Pia ist müde nach langem Spaziergang



Herbstzeit
Mittwoch | 2010-09-15 | 21:39

Da sind wir endlich wieder. Inzwischen hat der Herbst bei uns Einzug gehalten. Die letzten Blumen bemühen sich, trotz Sturm und Regen gut auszusehen. Die Trauben an unserem Weinstock werden langsam rot – Herbstzeit!!!
Heute hatte Pia eine Menge Hundebesuch. Nach langer Zeit meldeten sich Nona und Frauchen Silke zu einem Frühstück an.
Nona ist der absolute Spielbolzen und forderte Pia gleich zu einer Hatz durch den Garten auf.
Pia war wenig beeindruckt, sie hatte anderes zu tun.
Unter unserer Blockhütte siedelten sich Mäuse an, die jetzt ab und zu ins Freie kommen, wahrscheinlich, um Wintervorräte zu sammeln. Pia hat´s gesehen!
Ihre Aufgabe besteht nun darin, stundenlang vor der Hütte zu stehen, um aufzupassen, welche Maus sich auf den Weg macht, um einige Körner zu sammeln.
Vor nicht langer Zeit hatte sie den gleichen Tick an der Garage und fand in unserem Gasthund Akima eine treue Kameradin. Beide starten um die Wette auf das kleine Loch unter der Garagenwand und kein Leckerchen war gut genug, die Beiden aus der Reserve zu locken.
Ja, dann kam die Lilly mit ihrer Mama dazu und kurz darauf unsere jetzigen Gäste mit ihrem Pudel Merlin. Nona und Merlin näherten sich vorsichtig. Es dauerte nur einen Augenblick, da hatten sich zwei gesucht und gefunden.
Zuerst musste der alte lädierte Fußball daran glauben. Inzwischen von etlichen Hunden zerbissen und gemartert, war er ohne Luft ein tolles Objekt für die kleineren Fellschnuten.
Dann entdeckte Nona unsere Hundeangel mit dem kleinen Teddy am Gummiband. Es gab kein Halten mehr. Auch Merlin fand Gefallen an dem neuen Spielzeug.
Allerdings biss er das Gummi durch und stibitzte den Teddy, in der Hoffnung, das Nona ihn jagt.
Während Lilly das Geschehen ein bisschen vorsichtig aus der Ferne beobachtete, passte Pia genau auf, dass ihr keiner ihre Mäuse streitig macht.
Ansonsten zeigen wir endlich die Fotos von dem neuen Hundespiel, das Pia zum Geburtstag bekam. Kegel und Scheiben müssen verschoben werden, damit die Leckerlis zu Vorschein kommen – hmmm? Pia brauchte keine 5 Minuten, um den Sinn dieses Spiels zu durchschauen. Sie ist nun mal eine verfressene kleine Maus, der alles recht ist, um an Futter zu kommen.
Ja, zum Schluss die Mütze, die Pia unwillig zeigt. Sie sollte eigentlich für einen Teddy sein, aber die Mama fand, es wäre witzig, sie einmal Pia aufzusetzen. Was Pia davon hält – schaut selber im Fotoblock.
Pia mit der Teddymütze



PIA - geb. am 28. August 2006
Freitag | 2010-08-27 | 21:20

Herzlichen Glückwunsch und alles Liebe kleine Maus.
Heute wirst du vier Jahre alt und hast uns vier Jahre die Sonne ins Haus gebracht.
Bleibe wie du bist und mache uns noch ganz lange so viel Freude wie bisher.
Du bist unsere Rakete, unser Kuschelmonster, unser Tröster, unser Clown und unser Leben.
Wir haben dich ganz dolle lieb, dein Herrchen und dein Frauchen
Pia hat Geburtstag



Pia in Konstanz
Donnerstag | 2010-08-12 | 20:10

Nach 10 Stunden Autobahn kamen wir in Konstanz an.
Welch ein Unterschied zu der Ruhe in Dobbertin. Der Campingplatz am Bodensee war völlig überfüllt, junge Leute feierten jede Nacht bis in den Morgen bei lauter Musik.
Die resolute Campingwartin hatte alle Hände voll zu tun, um einigermaßen für Ordnung zu sorgen.
Wir nahmen es mit Humor, denn wir hatten doch Urlaub und vorher fast zuviel Ruhe.
Gemütlich bummelten wir durch die engen Gassen in Konstanz und ließen es uns gut gehen. Kleine Geschäfte, Eiscafes und Restaurants luden zum Staunen und Probieren ein. Pia geht gerne in Städten spazieren. Hier hatten viele Artgenossen ihre Duftmarken hinterlassen und überall roch es herrlich für ihre kleine Hundenase. Die Ausflüge bei Sonnenschein am See gefielen uns sehr.
Auch die Insel Reichenau gehörte zu unseren Zielen. Überall wuchsen Gemüse, Blumen und es duftete herrlich nach frischen Kräutern.
Unser Sohn zeigte uns seinen Arbeitsplatz und erzählte, dass das Institut neuerdings Probleme mit kleinen Mäusen hat, die sich dort eingeschlichen hatten.
Während wir uns über die Arbeit unterhielten, lief Pia plötzlich aufgeregt durch die Räume und schaute immer wieder zur Decke, ihre Nase vibrierte. Dort mussten die kleinen Unholde in der Verkleidung lauern.
Hier könnte auch Pia einen Job finden.
In Konstanz wären wir gerne noch ein Weilchen geblieben, aber leider geht jeder Urlaub einmal zu Ende und so mussten wir nach ein paar Tagen wieder einmal unsere Sachen zusammen packen und die Heimreise antreten.
Die Rückreise blieb uns leider in keiner angenehmen Erinnerung.
Wenn man etwa 1000 km durch ganz Deutschland tingelt und eine kleine Fellschnute im Gepäck hat, muss man häufiger eine Pause machen.
Wie kann es sein, dass selbst an einem Sonntag alle Rastplätze mit LKWs zugestellt sind? Es war den Urlaubern kaum möglich, irgendwo einen Platz zu finden, um sich ein bisschen zu erholen. Auch die PKW Parkplätze waren zugestellt und dazu der grässliche Müll!!! Überall überfüllte Mülltonnen, der stinkende Abfall lag am Straßenrand. Wir mussten Pia an der kurzen Leine halten, damit sie nicht in Versuchung kam, von diesem Unrat zu probieren. Hat man da noch Lust, die klitzekleinen Hinterlassenschaften vom eigenen Hund brav mit einer Tüte zu beseitigen? Eigentlich nicht, aber wir wollten uns nicht in die Schiene dieser Leute einreihen.
Als dann auf einem verdreckten Platz drei Männer aus einem Auto stiegen und ohne Skrupel direkt neben uns an einen Zaun pinkelten, war das Maß voll.
Wo ist die deutsche Kultur geblieben?
Trotz allem hatten wir eine tolle Zeit und wie heißt es so schön: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub!
Zu Hause erwarteten uns Haus und Garten wie ein Dornröschenschloß. Wie ist es möglich, dass in nicht mal drei Wochen die Rankpflanzen so lange Triebe entwickeln konnten?
Pia radelt am Bodensee



Pia in Dobbertin Teil 2
Donnerstag | 2010-08-12 | 20:03

Unsere zweite Station war ein Platz in Dobbertin am See, Nähe der Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern, ein Geheimtipp einer guten Freundin.
Hier schien die Zeit stehen geblieben zu sein. Alte Häuser endlang einer holprigen Straße, nirgends ein Supermarkt oder ein anderes Geschäft, nur eine kleine Eisdiele, die entweder überfüllt war oder geschlossen hatte.
Dafür konnte man stundenlang durch Wald und Felder am See endlang radeln und wandern.
Am spannendsten fand Pia die Mäuselöcher, die überall am See waren, hier muss es verführerisch geduftet haben, denn sie war kaum davon wegzubringen.
Leider gab es auch ganz viele Zecken, die wir immer wieder aus Pias Fell bürsten mussten.
Ein Besuch in Wismar durfte nicht fehlen und so machten wir uns an einem Sonnentag auf den Weg und bewunderten die alten Bauten.
Nach vier Tagen Entspannung in absoluter Ruhe, konnten wir diese Stille nicht mehr aushalten, es musste etwas Neues passieren.
So packten wir noch einmal unsere sieben Sachen zusammen und starteten in den Süden.
Diesmal sollte es Konstanz am Bodensee sein, dort wollten wir das Stadtleben genießen und unseren Sohn besuchen.
Diesen Hinweis konnte Pia nicht verstehen???



Pia im Land der Trolle. Teil 1
Donnerstag | 2010-08-12 | 19:53

Ende Juli machten wir uns auf den Weg nach Dänemark, ins Land der Trolle, ein bisschen traurig, weil diesmal nur unsere Pia dabei war.
Die kleinen Kobolde lassen sich ja nur selten sehen, aber Pia hat sie entdeckt.
Was uns sehr wunderte, Pia konnte sich gleich an die Wege durch die Dünen und die steile Treppe an der Steilküste erinnern. Fröhlich sprang sie die schmalen Stufen der Treppe hinunter, während uns angst und bange wurde.
Am Strand hatten wir eine ausgelassene Pia, die sich den Wind um die Ohren sausen ließ, Stöckchen suchte und im Sand buddelte.
Wieder auf dem Campingplatz gab es eine Überraschung. Neben uns standen neue Leute aus der Schweiz und…..sie hatten zwei Yorkiedamen im Gepäck! Welch eine Freude, da gab es doch gleich ein Gesprächthema. Daisy und Shiny forderten Pia zu einer Hetzjagd über den Platz auf, aber so richtig wollte sie nicht, die Schwestern waren ihr zu wild. Aber ein gemeinsames Foto war kein Problem.
Viel lieber hätte Pia mit den neuen Bewohnern im großen Gehege getobt. Sie kannte diese „Hüpfer“ nicht und verfolgte gespannt ihre großen Sprünge. Neben den gefräßigen Schweinen wohnten jetzt zwei Wallabys, das sind kleine Kängurus. Aber hier war Vorsicht geboten, denn der Zaun hatte Strom und die schlechte Erfahrung vom letzten Jahr reichte uns.
Ein paar Tage später war Pia vom Sand und der salzigen Luft so verklebt, dass ihre Haare zu Berge standen und der große Abwaschbottich für ein unfreiwilliges Bad herhalten musste.
Nach einer Woche Sonnenschein schlug das Wetter um, es regnete und zu allem Übel kam Sturm auf. Einige Zelte brachen zusammen und unser Wohnwagen wurde heftig durchgeschüttelt.
Worauf sollten wir warten? Schnell waren unsere Sachen zusammengepackt und die Fahrt ging weiter.
Sonnenuntergang an der Steilküste



Endlich Urlaub
Donnerstag | 2010-07-22 | 12:32

Nun ist es soweit, wir werden unseren lang ersehnten Sommerurlaub antreten.
Die langen Strände in Dänemark warten auf uns.
Auch wenn wir in den letzten Wochen doch ein bisschen über die große Hitze gestöhnt haben, wünschen wir uns jetzt Sonne pur.
Ein kleiner Wehmutstropfen fährt mit, denn wir wissen, wie sehr Emma die Weite am Strand geliebt hat.
Unseren zwei- und vierbeinigen Netzfreunden nah und fern wünschen wir eine erholsame Zeit, egal ob sie verreisen oder es sich zu Hause gemütlich machen.
Wir sind bald wieder da und berichten die neusten Abenteuer.
Liebe Grüße, Pia mit Schreiberling Inka
Reif für die Insel



Trauergrüße für Emma
Montag | 2010-07-19 | 17:39

Unsere kleine Powermaus ist nun schon eine Woche im Hundehimmel, doch immer wieder ertappen wir uns dabei, nach ihr Ausschau zu halten.
Es wird noch eine Weile dauern, bis wir uns an den Gedanken gewöhnt haben, dass sie nie wieder zurückkommt.
Viele liebe Freunde aus der ganzen Welt schickten uns für Emma einen letzten Gruß ins Gästebuch oder als Email.
Auf diesem Weg möchten wir uns für Anteilnahme und all die lieben Trostworte bedanken.
Kleine Emma, wir werden dich nie vergessen.
Unsere kleine Emma



Tränen für Emma!!!!!!
Sonntag | 2010-07-11 | 20:30

Es ist für uns etwas Unfassbares passiert. Unsere kleine Flipmaus Emma ist über die Regenbogenbrücke gegangen.
Eine Woche kämpfte sie ums Überleben und hat den Kampf verloren.
Um Emma nicht länger leiden zu lassen, fassten wir am Samstagabend zusammen mit unserer Tierärztin den schweren Entschluss, sie gehen zu lassen.
Seit etwa einer Woche fühlte Emma sich nicht wohl, sie hatte keine Lust zum Spielen, sie wollte nicht ihre geliebten Spaziergänge machen und der Appetit ließ zu wünschen übrig.
Unsere Tierärztin schob es nach eingehender Untersuchung auf einen labilen Kreislauf, bedingt durch die große Hitze. Es ging auf und ab, bis am Samstagmorgen der Zusammenbruch kam.
In unserer kleinen Stadt hatte kein TA Dienst und so fuhren wir mit unerlaubter Geschwindigkeit in den nächsten Ort.
Inzwischen war Emma ins Koma gefallen. Infusion, Blutlabor, Ultraschall und weitere Untersuchungen ergaben nichts Gutes. Emmas Blutzucker war auf dem Nullpunkt, im Bauchraum hatte sich ganz viel Wasser angesammelt, das Herz kämpfte.
Nach 4 Stunden schöpften wir Hoffnung, Emmas große Augen schauten uns fragend an:
Warum bin ich hier???
Sie wollte nach Hause und hatte Hunger!
Es war nur ein Aufflackern des letzten Lebenswillens. Um 23.00 Uhr kam der nächste Zusammenbruch und wieder rasten wir los. Es gab keine Rettung, nur noch Tränen. Emmas kleines Herz schlug nur noch schwach.
Ihre großen braunen Augen sagten: Lasst mich gehen, auch wenn ich euch liebe, ich schaffe es nicht.
Zurück bleiben aufgelöste Hundeeltern und eine verstörte Pia.
Mach es gut kleine Maus und werde glücklich in einer anderen Welt.
Danke für die fantastische Zeit, die wir mit dir erleben durften.
Dein Hundepapa und die weinende Mama
Wir fragen uns: WARUM???????



Fußballfieber!!!!!!!!!!
Dienstag | 2010-06-15 | 23:27

Also Leute, alle reden nur noch über die gerade begonnene Fußballweltmeisterschaft.
Welch ein Trubel, weil wir gegen Australien gewonnen haben.
Wir können dieses Spektakel gar nicht verstehen, Bälle gehören seit jeher nicht zu unserem Lieblingsspielzeug?
Nun hatte unsere Mama doch tatsächlich die Idee, zwei Jungs einzuladen und unseren Garten zu einem Fußballfeld zu machen!!!
Oh weh, was sollte da auf uns zukommen. Als der dicke Ball angerollt kam, schauten wir lieber aus sicherer Entfernung zu.
Und schon ging die Hatz los. Socke, der Elo unserer Gäste bellte den Anpfiff, er griff den dicken Ball und jagte auf uns zu.
Jesko, ein Tibetterrier, der in unserer Nachbarschaft eingezogen ist, fühlte sich mit seinen gerade 4 Monaten wie ein Halbstarker und ging zum Angriff über.
Wir waren ratlos, soviel Männerpower!!!
Da half es auch nicht, dass Socke sich aus Solidarität zu uns eine Schleife ins Haar binden ließ und ziemlich bedeppert seinen neuen Ströbbi zeigte.
Deckung, stürmen, links außen – gibt´s auch rechts innen? Tor, Elfmeter, Foul, rote Karte, Strafbank – was bedeutet das bloß alles?
Nee, nee, das ist nichts für uns Mädchen.
Emma verstand die Spielregeln nicht, sie brachte einen alten Zuppellappen und feuerte die Jungs an, mit ihr zu spielen. Pia hatte eher Spaß daran, den Jungs in die Pluderhosen zu kneifen und ihren Unmut mit lautem Gekläffe kund zu tun.
Da wir kein echtes Tor im Garten haben, kann man sagen, die Jungs gewannen 20 zu 0 gegen die Mädchen, denn so oft musste mindestens der Ball aus den Beeten gefischt werden.
Die Mama freute sich ganz bestimmt über den großen Blumenstrauß, der nun unseren Tisch ziert, denn sie sammelte ohne Murren, aber mit gerunzelter Stirn die ganzen Blumen ein, die unserem wilden Spiel zum Opfer fielen.
War doch ein schöner Nachmittag – gelle Mama???
Soooo schlimm ist Fußball nun auch wieder nicht!!!!
Jesko im Fußballrausch



DAISY
Montag | 2010-05-31 | 20:39

Liebe HP Gäste, heute haben wir eine ganz große Bitte an euch.
Eine kleine Yorkiehündin, die DAISY, benötigt dringend unsere Hilfe.
Ihr erfahrt alles Weitere in der Juni Ausgabe der YOZ, der weltbesten Yorkshirezeitung.
http://www.yorkiezeitung.de
Fellnasen müssen doch zusammen halten und Daisy helfen.
Wir sind dabei.
Pia und Emma
Daisy braucht dringend Hilfe



Endlich Sonne
Mittwoch | 2010-05-26 | 21:26

Lange mussten unsere Fellschnuten darauf warten, in der Sonne den Garten genießen zu können.
Wie viel Lebensfreude in ihnen steckt zeigen die Fotos, die Pfingsten entstanden sind.
Mit einer selbstgebauten Hundeangel - eine Rute mit einem Twistgummi und daran ein kleiner Teddy und ein Quietscheschweinchen, dem längst die großen Ohren fehlen (weil Emma sie zerlegt hat) zeigen unsere Fellschnuten:
Nur fliegen ist schöner!!!!!!!
Unsere Freundin Lilly war mit von der Partie, sie mag die Hundeangel nicht, dafür tobte sie lieber mit Pia.
Fliegende Hunde



Yorkie - Wahnsinn !!!!!!
Sonntag | 2010-05-09 | 23:57

Das zweite Wochenende im Mai bescherte uns Sturm und Regen, man könnte meinen, es hätte kleine Yorkies vom Himmel geregnet, denn sie waren plötzlich überall.
Zuerst besuchte uns plötzlich die Wiebke mit ihren Fellschnuten Bandit und Mickey und dann bekamen wir ganz lieben Besuch von unserer Internetfreundin Danni, die mit ihrer Freundin 4 Tage Urlaub in unserer Ferienwohnung machten und vier Hunde, eine Lhasa Apso Hündin und drei Yorkies mitbrachten.
Natürlich war unsere Freundin Beate mit ihrer Lilly mit von der Party.
Am Samstag ließen wir uns vom schlechten Nieselwetter nicht abhalten und wanderten zum Hundestrand.
Danni sträubten sich die Nackenhaare, sie wollte mit dem Strand absolut nichts zu tun haben, denn dort halten sich die vielen bösartigen großen Hunde auf, die ihre kleinen Lieblinge in Stücke reißen. Trotzdem lief sie tapfer mit.
Ein bisschen mussten wir anderen schmunzeln über die ängstliche Danni. Es ging nach dem Motto: Hunde ableinen und mit Stress in den Augen wild um sich schauen, ob sich heimlich von hinten eine Bestie nähert, dann Hunde anleinen und entspannt weiterlaufen, Hunde ableinen – ohhh, kommt ein Auto? Hunde anleinen – nein, alles im grünen Bereich, kein Auto in Sicht! Hunde ableinen!!!!
Wir machten ein kleines Picknick und hatten alle Spaß. Die Hunde rasten durch die Dünen und überrollten sich vor Vergnügen.
Die kleine Lhasahündin Jacky ist schon ein bisschen älter und hat Probleme mit ihren Knien, aber in einer Tasche abwechselnd getragen, fand auch sie unseren Ausflug spitze.
Emma bekam Stress, denn sie musste die Käsedose bewachen, die eigentlich für die Menschen gedacht war, aber der Käse schmeckte auch den Hunden und natürlich gingen sie nicht leer aus.
Salzluft und Sand sind die „netten Freunde“ langhaariger Hunde. Klebrige Zottelhunde machten sich schließlich auf den Heimweg.
Beate hatte dann die Idee, in einem Lokal einen Cappuccino zu trinken – hmmm? Wer duldet vier verrückte Frauen mit 7 Hunden????
Wir erinnerten uns an eine italienische Eisdiele, deren Besitzerin selbst einen Yorkierüden hat. Jubelnd wurden wir empfangen, wie Italiener eben so sind, immer fröhlich.
Der kleine Billy war allerdings mit der Damenhorde etwas überfordert, er zeigte die Zähne und zog sich schüchtern zurück.
Ziemlich müde kamen wir nach fast 8 Kilometern zu Hause an.
Ein kleines Fotoshooting durfte bei unserem Treffen natürlich nicht fehlen, aber es war doch sehr schwierig, 7 wuselige Hunde auf ein Foto zu bannen.
Wir bitten um Entschuldigung, dass einige der Fotos in unserem Blog etwas unscharf sind, aber ich denke, man kann die Freude sehen, die unsere kleinen Fellschnuten an diesem Wochenende hatten.
Alle beschlossen, dieses Abenteuer noch einmal zu wiederholen.
Yorkiebande erobert den Norddeicher Strand



Abschied von Lillys Kindern
Mittwoch | 2010-04-21 | 00:06

Am letzten Wochenende war es soweit – Lillys Welpen sind in die weite Welt zu ihren neuen Familien gezogen.
Während Lilly nach 10 Wochen nicht mehr so erpicht darauf war, sich um die kleine Bande zu kümmern, kam bei ihren Menschenfreunden eine traurige Abschiedsstimmung auf.
Wehmütig winkten sie den Autos nach, in denen eins nach dem anderen ihre Babys verschwanden.
100 Fragen geisterten in ihren Köpfen:
Haben wir alles richtig gemacht?
Sind es die richtigen Leute für die kleinen Fellschnuten?
Werden sie immer so geliebt, wie wir sie geliebt haben?
Dürfen sie bei ihren neuen Familien alt werden, ohne herumgeschubst zu werden?
Werden wir sie noch einmal wieder sehen?
Anton ist der einzige, der nun eine Straße weiter wohnt. Bestimmt treffen wir ihn eines Tages auf einem unserer Spaziergänge.
Annie und Albert durften zusammen bleiben, sie sind aufs Land gezogen und dürfen dort mit ihrem neuen Frauchen durch die Felder streifen.
Arielle, die kleine Maus hat mit ihrem Frauchen schon eine Reise zur Tochter gemacht und wurde herzlich im Familienclan aufgenommen.
Allen geht es prima und wir warten auf das erste Treffen, das im nächsten Monat geplant ist.
Während die neuen Besitzer froh gelaunt am Telefon über die kleinen Abenteuern ihrer Fellschnuten berichten, ist es bei Lilly zu Hause still geworden. Nirgends liegt mehr ein angetrocknetes Häufchen, in das der Papa morgens mit müden Augen rein tritt. Nirgends mehr kleine Pfützen, die gewischt werden wollen.
Kein abendliches leises Schleichen ins Bad, um ja die Babys nicht zu wecken, die prompt wach wurden, um gegen 24.00 Uhr noch ein Stündchen zu spielen.
Kein wildes Jaulen mehr, wenn Lilly mit der Mama von einem Spaziergang nach Hause kam.
Keine abgerissenen Blüten mehr im Garten oder kleine gebuddelte Löcher im Rasen.
Nur Pia und Emma, die dem ganzen Kinderkram skeptisch gegenüberstanden, sind heilfroh, dass ihre Freundin Lilly nun wieder Zeit hat, mit ihnen zu toben und um die Wette zu rennen.
Mamma Lilly verabschiedet ihre kleine Bande



Frohe Ostern
Samstag | 2010-04-03 | 00:34

Da es uns im Moment zeitlich nicht möglich ist, alle zwei- und vierbeinigen Freunde im weiten Web persönlich zu besuchen, möchten wir unseren fleißigen Lesern auf diesem Weg ein Frohes Osterfest wünschen.
Inka mit Pia, Emma und Kater Merlin
Pia und Emma



Wie Hundekinder den Frühling erleben
Freitag | 2010-03-26 | 18:34

Der Frühling ist da. Seit einigen Tagen hatte der Frühling bei uns Einzug gehalten. Pia und Emma ließen sich die warmen Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen, als uns ein Anruf erreichte:
Heute durften die Kinder von unserer Freundin Lilly zum ersten Mal in den Garten.
Zaghaft standen sie an der geöffneten Terrassentür und hielten die kleinen Nasen schnuppernd in die Luft. Die große fremde Welt machte sie anfangs unsicher, aber schließlich gab es kein Halten mehr. Die freche Annie machte den Anfang. Mit zittrigen Beinen stakste sie vorsichtig in Richtung Rasen und berührte die Grashalme. Da bei den anderen die Neugierde größer war als die Angst, kamen sich hinterher.
Ach, die Mama lief einfach über die grüne Fläche? Dann konnte es ja nicht so schlimm sein?!?
Ganz schnell war die kleine Bande im Garten verstreut. Sie hüpften wie Häschen über die Wiese, überrollten sich an den Beetkanten und erschraken, weil der Kies so laute Geräusche machte.
Der Übermut kannte bald keine Grenzen mehr. Heidekraut wurde angeknabbert, Nasen in die bunten Krokusse gesteckt und in den Beeten gebuddelt. Hier konnte man sich verstecken, vorsichtig am Gartenteich entlanglaufen und staunen, was da für schnelle bunte Teile hin- und her schwammen. Ja, die Goldfische hatten auch Spaß an den wärmenden Sonnenstrahlen.
Lilly hatte ihre liebe Not, auf die Hundekinder aufzupassen, aber natürlich hatten wir alle Vier ständig im Auge, damit keins an den giftigen Efeupflanzen oder Schneeglöckchen knabbert oder mit einem Blums im doch noch sehr kalten Teich landete.
Schließlich wurde der Spielzeugkorb ausgekippt und die verschiedenen Dinge im Garten verteilt.
Anton packte die Frühlingslust, dem dicken Stofftiger musste er zeigen, wozu ein echter Hundmann geboren wurde.
Ganz langsam fielen einem nach dem anderen die müden Augen zu. Noch ein Schlückchen Milch an Mamas Bar und dann wurde es Zeit für ein kleines Nickerchen. Mit zuckenden Pfoten, leise fiepend, träumten die Fellmäuse von ihrem ersten großen Abenteuer.
Wer Interesse an diesen kleinen Wonneproppen hat, darf sich gerne mit uns in Verbindung setzen, den sie suchen nach Ostern ganz liebe Hundeeltern, sie Spaß daran haben, weitere Abenteuer mit ihnen zu erleben.
BEATE MEISSNER, Tel. 04931 – 167488 oder an unsere Emailadresse.
Wir wünschen allen unseren treuen Freunden und Lesern ein sonniges Osterfest mit einem fleißigen Osterhasen und besonderen Leckereien für die kleinen und großen Fellschnuten.
Albert und seine Geschwister erleben zum ersten Mal den Garten



Vier mal kleines Glück!!!
Montag | 2010-03-08 | 21:41

Nun ist es vier Wochen her, seit unsere Freundin Lilly ihre Babys bekam.
Wie schnell die kleinen Fellschnuten groß werden.
Jeden Tag lernen die Racker etwas dazu. Inzwischen schmeckt ihnen das Futter von ihrer Mama und sie benutzen einen Stapel Zeitungen zum Pipi machen, damit nur ja das Nest nicht beschmutzt wird.
Mit braunen Knopfaugen schauen sie in die große fremde Welt und beweisen ihren ganzen Mut, indem sie frech knurren, wenn jemand Fremdes in ihr kleines Reich greift.
Deutlich erkennt man die verschiedenen Charaktere der Kleinen.
Annie ist die Mutigste und Frechste, Arielle, die Kleinste, ist eher schüchtern. Die beiden Jungs, Albert und Anton, sind immer zufrieden, wenn sie ihre Mama zum Kuscheln haben oder miteinander raufen können.
Alle zusammen eine süße Bande, die sich hier in der Fotogalerie wieder einmal vorstellen möchte.
Sollte jemand Interesse an einer der Fellschnuten haben, um ihr ein liebvolles Zuhause zu geben, bitte ich, Kontakt aufzunehmen mit:
BEATE MEISSNER, TEL. 04931 – 167488 oder eine Email an meine Adresse.
Die vier Welpen von unserer Freundin Lilly suchen ein Zuhause mit ganz lieben Dosenöffnern



Besuch auf einer Westernranch
Montag | 2010-03-08 | 21:25

Hallo Kumpels, am letzten Wochenende haben unsere Dosenöffner sich etwas Tolles für uns einfallen lassen. Wir durften mit auf eine Pferderanch, wo unser Papa Fotos von einer Trainingsstunde mit Westernpferden machen wollte.
Der Sohn von unseren Dosis hat ein Pferd, den „Tobu Jac“ und der musste hier zur Schule gehen. Jaja, nicht nur wir Hunde werden zur Schule geschickt, das müssen auch andere Tiere.
Ihr glaubt ja nicht, wie spannend es dort für Fellschnuten in unserer Größe ist.
Gleich am Eingang kamen vier große Hundefreunde auf uns zu, die uns zuerst einen Schrecken einjagten, aber ganz friedlich waren. Trotzdem schlotterten unsere Fellpopos und wir sausten in die große Sandkiste, die Mama Reithalle nannte. Hier konnten wir herrlich rennen und in dem weichen Sand buddeln. Da fanden wir doch tatsächlich ein paar leckere Pferdeäpfel, die wir leider nicht futtern durften. Immer wieder hörten wir ein „Pfui“, aber das eine oder andere Fitzelchen konnten wir doch verputzen.
Schließlich wurden die Pferde in die Halle gebracht, leider durften wir nicht an der Schulstunde teilnehmen, warum eigentlich nicht? Rennen und Staub aufwirbeln können wir doch auch?
Mama zog es vor, mit uns in den frisch gefallenen Schnee zu gehen und die Ponys auf der Weide zu besuchen, da waren wieder die großen Hundekumpels, die mit uns spielen wollten und eifrig Stöckchen – nee, eher Baumstämme brachten, um sie zu apportieren. Leider konnten wir damit nicht mithalten, warum sind wir nur so klein?
Na egal, wir sausten durch den Schnee und rannten um die Wette.
Emma fand einen herrlichen, frisch aufgeworfenen Maulwurfhügel und machte sich gleich daran, den Burschen auszubuddeln.
Mit nassen schneeverklumpten Beinen und ein bisschen Maulwurferde an den Pfoten rannten wir wieder in den schönen weichen Sand, der in einem Rondell lag, wo sonst die Pferde longiert werden.
Warum stieß die Mama nur einen so tiefen Seufzer aus? Nur weil die Schneeklumpen an unseren Beinen jetzt gepudert waren? Macht doch nichts, das taut doch wieder!
Viel zu schnell ging der Nachmittag zu Ende. Müde Pferde wurden in ihre Boxen oder auf die Anhänger gebracht und unser Papa sagte zu Tubo Jac, dass er das ganz prima gemacht hat.
Ja und was ist mit uns? Wir waren doch auch klasse? Was macht schon das bisschen staubsaugen im Auto am nächsten Tag, ist doch eine tolle Beschäftigung am Sonntag?
Viel schlimmer war, dass Mama sagte, wir würden wie ein leibhaftiger Pferdeapfel stinken und dann hat sie uns den Abend verdorben und uns kurzerhand in die Wanne gesteckt.
Aber schön war´s trotzdem.
Freudige Beller von Pia und Emma
Er gehört auch zur Familie, der Tobu Jac



Tauwetter und Erdferkel
Samstag | 2010-02-27 | 19:23

Haben wir nicht alle über den ewigen Schnee mit seinen Unbilden gejammert???
Nun ist es da, dass lang ersehnte Tauwetter. Pia und Emma atmeten sichtlich erleichtert auf, als sie heute bei Plusgraden ohne den verhassten Strickpulli ins Grüne durften.
Dicke Maulwurfhügel säumten den langen Weg am Deich und luden zum Buddeln ein – endlich wieder Gras unter den Pfoten und „Mäuschen“ suchen.
Leider wurden wir dann von einem Regenschauer überrascht, als wir eine lange Strecke von unserem schützenden Auto entfernt waren.
Aber nun war alles egal, da mussten wir durch – auch Pia, die es letztlich gelassen hinnahm, denn sie ist eher der Stadthund, der am Liebsten gestylt shoppen geht, während Emma zum Erdferkel aufblüht, immer die Nase am Boden, um Beute zu suchen.
Maulwurfhügel sind ihre Leidenschaft. Emma erinnert an einen Fuchs, wenn sie plötzlich einen Senkrechtstarter in die Luft macht und mit allen Vieren in den dicken Hügel springt.
Natürlich versuchten wir Fotos zu machen, leider nicht mit dem gewünschten Erfolg, denn die Lichtverhältnisse ließen zu wünschen übrig.
Mit völlig verdreckten, aber glücklichen Hunden kamen wir zu unserem Auto.
Da soll mal einer sagen, Yorkies seien kleine verwöhnte Schoßhunde mit roten Schleifchen im Ströbbi, heute kann man bei uns sehen, dass sie auch anders können.
Natürlich kamen sie um ein warmes Bad nicht herum, denn wer will schon stinkende Müffelhunde im warmen Sofa an seiner Seite haben.
Pia und Emma frisch gebadet



Neuschnee und Kinderstube
Montag | 2010-02-22 | 23:45

Am letzten Sonntag trauten wir unseren Augen nicht. Über letzten Eiskrusten und Schneeresten hatte sich eine neue weiße Watteschicht breit gemacht. Gerade fanden die ersten Schneeglöckchen einen Weg durch die dicke Schneedecke, nun wurden sie von einer neuen Flockenpracht wieder abgedeckt.
Pia und Emma haben langsam die Nase voll, immer wieder suchen sie einen Ausweg, um vor unserem täglichen Gang nicht in die verhassten Pullis gesteckt zu werden. Aber auch die Flucht auf die Treppe nützt nichts, denn kaum draußen, schlottern sie um die Wette und frierend macht kein Spaziergang Spaß.
Diesmal führte unser Weg in den Wald am Stadtrand von Aurich. Ein Trimmpfad und kleine Hügel luden zum Toben ein und schnell war der lästige Pulli vergessen.
Durchgefroren wieder zu Hause angekommen, erreichte uns ein Anruf.
Die Babys von unserer Freundin Lilly hatten ihre Augen geöffnet. Was lag da näher, als schnell zu schauen und bei einer Tasse heißem Tee die neusten Fotos zu schießen.
Nun ist die kleine Bande zwei Wochen alt und man erkennt langsam die unterschiedlichen Gesichter oder Ausdrucksweisen.
Anton hat am Meisten zugelegt, mit seinen 420g ist er nun der Dickste und Gemütlichste.
Annie versucht schon auf ihren kleinen Beinchen zu stehen und drängelt ihre Geschwister zu Seite, um am Schnellsten an der Futterquelle zu sein. Sie liebt es, bei ihrem Menschenpapa in der Halsbeuge zu liegen und sich beschmusen zu lassen.
Arielle ist die Laute, wenn ihr etwas nicht passt, gibt sie verärgerte gurrende Laute von sich, die an die Geräusche eines kleinen Pinguins erinnern.
Albert ist immer zufrieden wenn er mit seiner Mama und seinen Geschwistern kuscheln kann, er ist ein ganz Ruhiger.
Inzwischen dürfen auch Pia und Emma eine Nase voll nehmen und den Kindersegen begutachten. Lilly passt zwar noch auf, dass ihren Kindern nichts passiert, aber sie zeigt nicht mehr grollend die Zähne.
Während draußen der Winter kein Ende nimmt, wachsen die kleinen Wonneproppen dem nahenden Frühling entgegen.
Pia und Emma verstecken sich, weil sie keinen Pulli anziehen wollen!



Unsere Freundin Lilly hat Babys bekommen
Sonntag | 2010-02-07 | 19:29

Als Pia zu uns ins Haus kam, war da die Freundin von der Mama, die Beate.
Sie fand Pia sooooo süß, dass sie sie am Liebsten sofort stibitzt hätte. Einen eigenen Hund wollte sie aber nicht, weil……? Ja warum eigentlich nicht?
Dann standen Yorkiewelpen in der Zeitung und Beate wollte: „Nur mal schauen!“
Wer kennt es nicht, dieses: „nurmalschauen“???? und so zog schon kurze Zeit später Lilly ein.
Bereits im ersten Jahr wurde Lilly zu einer begeisterten Motorradbraut und begleitet ihren Hundepapa im eigenen Rucksack auf viele Fahrten.
Pia und Lilly sind die besten Freundinnen, die sich oft besuchen. Inzwischen gehört auch Emma zum quirligen Trio.
Wie ja alle Yorkiebesitzer wissen – Yorkies machen süchtig!
Beim gemeinsamen Stöbern auf verschiedenen Yorkshireseiten im Netz seufzte Beate immer öfter: „Ach, einmal hätte ich gerne einen Wurf dieser allerliebsten Teddybären!“
Warum nicht?
Ganz schnell wurde ein wunderschöner Ehemann für Lilly gefunden und die Hochzeit konnte stattfinden. Nun hieß es 9 lange Wochen warten, aber wie schnell ist diese Zeit vergangen.
Gestern, am 7. Februar, war es soweit – HURRA!!!! – Lilly ist stolze Mama von 4 Welpen geworden. Es sind 2 Jungs und 2 Mädel. Da sie keine eigene HP hat, werden wir hier in Abständen berichten, wie die Kleinen sich entwickeln, wie Pia und Emma den Kindersegen finden und was Beate mit der Kinderschar erlebt.
Baby Annie



Eisschollen im Norddeicher Hafen
Freitag | 2010-01-29 | 22:13

Da dachten wir, der Winter ist langsam vorbei, aber da haben wir uns wohl getäuscht. Immer wieder hörten und sahen wir in den Medien, dass der Schifffahrtsverkehr zu Erliegen kam, weil dicke Eisschollen die Schiffe nicht mehr durchließen.
Was lag da heute näher, als bei uns vor der Haustür zu schauen, denn schließlich wohnen wir fast an der Küste.
Wir trauten unseren Augen kaum, die ganze Landschaft sah völlig verändert aus. Überall Schnee und dicke Schollen, vom Meer keine Spur.
Gelangweilte Stimmung im Norddeicher Hafen. Keine Spaziergänger, keine Fischer, die ihre Kutter für die nächtliche Fahrt fertig machten.
Für die Hunde ein Spielparadies, weil kein Autoverkehr ihre wilde Jagd störte. Eine Fähre von der Insel Norderney quälte sich durch die dicken Eisplatten – wie lange noch?
Pia und Emma rasten die schneeverwehten Deiche runter, schauten auf die vereisten Schiffe und bissen sich in die Beine, wo immer dicker werdende Klumpen das Laufen schwerer machten.
Immer wieder musste ich sie vom pappigen Schnee befreien, was aber ihrer Freude keinen Abbruch tat.
Nach einer Stunde ging es nicht mehr. Pias Beine waren zu dicken Eisbeinen gewachsen, sie konnte kaum noch laufen und Emma legte sich einfach in den Schnee, um die Klumpen abzubeißen und zu fressen, was bestimmt nicht gesund ist.
Zu Hause wurden unsere Fellschnuten zum Auftauen unter die warme Dusche gestellt, danach gab es einen vollen Fressnapf mit Leckereien und eine ausgiebige Schlafstunde mit zuckenden Pfoten und wilden Träumen konnte beginnen.
Morgen werden wir schauen wohin unser Weg im dicken Schnee uns führt.
Einsamer Winter in Norddeich



Glückliches Ende für Leila/Loona
Sonntag | 2010-01-03 | 15:01

Zum Jahreswechsel möchten wir eine kleine Geschichte erzählen, die ein gutes Ende nahm.
Fleißige Leser dieser HP erinnern sich sicher an zwei Berichte, die sich in den letzten Monaten ereigneten.
Da war einmal die kleine Leila, die bei unserer Freundin Wiebke mit Pias Bruder Bandit eine Weile Urlaub machen musste, weil das Frauchen erkrankte und sich nicht kümmern konnte.
Dann gab es die traurige Nachricht vom Unfall von Pias Mama Phoebe.
Inzwischen hat die Mama von Leila eingesehen, dass sie es nicht schafft, sich um einen quirligen jungen Yorkie zu kümmern. Leila wurde die letzten Wochen immer trauriger und lag nur noch im Körbchen. Sie sollte nun ein neues Zuhause bekommen, wo sie fröhlich spielen und toben kann und nicht trauern muss.
Natürlich war auch diesmal Wiebke zur Stelle und bot Leila einen weiteren Urlaub an.
Gemeinsam wollten wir für die kleine Fellschnute die allerbesten Hundeeltern suchen.
Fast zur gleichen Zeit schrieb uns unsere Freundin Jenny aus der Türkei, dass sie Weihnachten in ihrer alten Heimat verbringen und sich hier nach einer Yorkiefreundin für ihre kleine Curly umschauen wollte.
Einen Welpen darf man nur ins Ausland mitnehmen, wenn er älter als 4 Monate ist und alle Impfungen hat, darum sollte es ein etwas älteres Yorkiemädchen sein. Was lag da näher, als Jenny von Leila zu erzählen? Fotos sausten über das weite Netz und bald konnte Jenny es gar nicht mehr abwarten, Leila kennen zu lernen.
Am Wochenende war es soweit, Jenny sah Leila und fand sie allerliebst. Schnell waren die Formalitäten erledigt und Leila durfte zu Jenny umziehen.
Nur, Leila wird jetzt „Loona“ heißen, der Name gefiel der neuen Hundemama einfach besser und Leila hat ihn gleich angenommen. Ob sie diesen Namen auch lieber mag?
Nun wird sie sich hier noch ein paar Tage an ihr neues Frauchen und Herrchen gewöhnen müssen und tritt im Neuen Jahr den Flug in ihre neue Heimat an.
Bestimmt gibt es bald eine Geschichte, die Loonas neue Familie uns aus der fernen Türkei schickt, damit wir erfahren, wie es ihr dort ergeht und wie sie ihre Freundin Curly kennen gelernt hat, die dort sehnsüchtig wartet, dass ihre Mama endlich wieder nach Hause kommt.
Kleine Loona, wir wünschen dir alles Glück dieser Welt.
Loona, die neue Freundin für Curly



Weiße Weihnacht
Samstag | 2010-01-02 | 19:04

Eine Woche vor Weihnachten passierte etwas Schönes. Ganz langsam wurden aus dicken nasskalten Regentropfen plötzlich sanfte weiße Schneeflocken. Wie Watte, die Frau Holle vom Himmel fallen lässt, rieselten sie langsam auf die Erde.
Unsere Hunde schauten in die Luft, sie wussten nicht, was da auf sie zukommt, aber da es nicht so nass war wie der Regen, machten sie sich einen Spaß und wollten die Flocken fangen.
Bereits am nächsten Morgen erwartete uns eine völlig andere Landschaft.
Die Hunde mit dicken Strickpullovern ausgestattet, wanderten wir durch die verschneiten Straßen. Dazu holten wir unsere Freundin Lilly mit ihrer Mama ab.
Welch eine Freude für die Fellschnuten. Sie tanzten und jagten sich durch den immer höher werdenden Schnee. Manchmal versanken sie bis zum Rücken in der weißen Pracht.
Erst als dicke Klumpen Schnee an den Fellbeinen hängen blieben, konnte ich Pia und Emma überreden, ins Haus zu kommen um unter der Dusche ein bisschen aufzutauen.
Gleich darauf standen sie am großen Fenster, um wieder in den Schnee gelassen zu werden.
Nun ist Weihnachten vorbei und ganz langsam schmilzt der Schnee. Schmuddelige Gärten und Straßen kommen wieder zum Vorschein.
Ob in diesem Jahr das Christkind an uns dachte? Weiße Weihnacht hatten wir hier an der Küste schon über 10 Jahre nicht mehr.
Nun warten wir gespannt, welche Abenteuer wir im Neuen Jahr erleben.
Pia und Emma wünschen allen ein gesundes Jahr 2010
Pia und Emma spätabends im Schnee



Emma hat Geburtstag
Freitag | 2010-01-01 | 18:39

Hallo kleine Emma, am 2. Januar 2010 wirst du 2 Jahre jung.
Wir sind sehr glücklich, dass wir dich haben.
Mit deinem Charme wickelst du alle um den kleinen Finger und mit deinen kleinen Streichen bringst du uns immer wieder zum Lachen.
Bleib wie du bist kleine Maus, wir haben dich lieb.
Es gratulieren und knuddeln dich: deine Futterneiderin Pia, deine Freundin Lilly mit ihren Leuten, deine Hundesitteroma, deine Dosenöffner und alle die dich lieb haben.
Unsere Emma mit 2 Jahren




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